Schallbandkassette. Es sind Sehallbandkassetten bekannt, die aneinandergereiht und hochkant stehend in Regalen aufstellbar sind. Aus solchen Kasset- t.enreihen eines Regalfaches einzelne Kassetten herauszunehmen, ist oft schwierig, insbeson dere, wenn der Abstand der Zwischenbretter der Regale die Höhe der hochkant stehenden Kassette nicht wesentlich übersteigt.
Die Erfindung betrifft eine Schallband kassette, bei der dieser Übelstand dadurch be seitigt ist, dass sie mit zwei aus einer ihrer schmalen Seiten gegenüber den Enden dieser Seite hervortretenden, das Erfassen und damit die Handhabung der Kassette erleichternden Griffflächen versehen ist. Es empfiehlt sich dabei, die Entfernung der Griffflächen von einander geringer als die ganze Länge der Kassette an der entsprechenden Kassetten- schmalseite zu wählen und die Griffflächen in die Hauptseitenflächen der Kassette einzu beziehen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel der Kassette gemäss der Erfindung :e:iaubildlich dargestellt, und zwar ist die :Üssette in der Hochkantstellung veranschau licht, die sie bei ihrer Aufbewahrung in einem Regal einnimmt. Das endlose Schallband, zu dessen Aufnahme die Kassette dient, ist auf einem drehbaren Teller im Innern der Kas sette untergebracht.
Die Kassette wird zum Gebrauch mit ihrer rechten Seitenfläche 5 auf den Kassettentisch des Schallaufzeichnungs- oder -abspielgerätes gesetzt und ist bei 6 mit einer Öffnung versehen, durch welche hin durch beim Auflegen der Kassette auf den Kassettentisch eine in Umdrehung versetzte Welle des Spielapparates mit dem in der Kas sette drehbar gelagerten Teller in Eingriff kommt, auf dem der endlose Bandwickel ruht, dessen Bandschlaufe durch in der Kassette angeordnete Führungen aus dem Innern des Wickels heraus und über den Bandwickel hin weg geführt wird, um schliesslich aussen wie der auf den Wickel aufzulaufen.
Die zwischen den beiden Abrundungen 7 und 8 liegende Schmalseite der Kassette ist mit einer ver schliessbaren Austrittsöffnung für die Band schlaufe versehen, so dass das Innere der Kas sette während der Aufbewahrung der Schall bänder gegen Eindringen von Staub geschützt ist.
Auf der der Öffnung für die Bandschlaufe gegenüberliegenden Schmalseite der Kassette sind zwei gegenüber dem Ende dieser Schmal seite senkrecht vorspringende Griffflächen \1 vorgesehen, deren Entfernung voneinander geringer ist als die Länge der Kassette in Richtung besagter Schmalseite. Wenn daher in einem Regal mehrere Kassetten nebenein- anderstehen, ist es verhältnismässig leicht, eine der Kassetten aus dem Regal in der Weise herauszunehmen, dass man die Kassette an den Griffflächen 1 erfasst.
Dieses Erfassen und das Herausziehen der Kassette aus dem Regal wird noch erleichtert durch an den Aussenrändern der Griffflächen vorgesehene Nocken 3, Verdickungen oder dergleichen. Infolge des geringen Abstandes der Griff flächen 1 voneinander ist das Herausziehen der Kassette aus dem Regal sowie die Hand habung der Kassette beim Auflegen auf den Kassettentisch des Aufzeichnungs- oder Ab spielgerätes leicht auch von einem Kinde aus führbar, dessen Handspannweite nur so ge ring ist wie der Abstand zwischen den vor stehenden Griffflächen 1.
Die die Griffflächen bildenden Wandteile sind in dem dargestellten Ausführungsbei spiel in die Hauptseitenflächen der Kassette einbezogen, das heisst sie stehen nicht nur von den Teilen 9 der Rückwand der aufrecht im Regal stehenden Kassette vor, sondern bilden dadurch, da.ss der zwischen ihnen liegende Teil der Kassettenwand um die Tiefe der Griff flächen 1 bis in die Nähe ihrer Vorderwand vorverlegt ist, einen Teil der Wandung des Kassettenr aumes.
Die Abmessungen 10 der Griffflächen 1 quer zur Kassette übertreffen diejenigen der eigentlichen Kassette. Die vorstehenden Rän der 4 der Griffflächen sind hierbei über die benachbarten Kassettenflächen gezogen, so dass auf der untern und der obern Wand der Kassette Rippen gebildet sind, zwischen wel chen auf der Kassettenwand Beschriftungen oder Aufdrücke aufgebracht werden können, die sich auf den Inhalt des in der Kassette liegenden Schallbandes beziehen, und die durch die vorgezogenen Ränder 4 der G riff- flä.chen vor Beschädigungen, insbesondere vor Abschabungen, geschützt sind.
Bei einer Kassette für Schallbänder, die ntir aus einer einzigen Bandwindung beste hen, kann die Durchbrechung 6 wegfallen. Die Kassette kann auch zweiteilig hergestellt und mit einer Längsnaht versehen sein, die par allel zur Bodenfläche 5 der Kassette ringsum diese herum verläuft und nach dem Einlegen des Schallbandes in die Kassette fest ver schlossen wird.
Sound tape cassette. Sehall tape cassettes are known which can be lined up and placed upright on shelves. Removing individual cassettes from such cassette rows of a shelf is often difficult, especially when the distance between the intermediate boards of the shelves does not significantly exceed the height of the cassette standing on edge.
The invention relates to a sound tape cassette in which this inconvenience is eliminated in that it is provided with two gripping surfaces protruding from one of its narrow sides opposite the ends of this side, which facilitate the detection and thus handling of the cassette. It is recommended that the distance between the gripping surfaces is less than the entire length of the cassette on the corresponding narrow side of the cassette and that the gripping surfaces are incorporated into the main side surfaces of the cassette.
In the drawing, a Ausführungsbei is game of the cassette according to the invention: e: iaubildlich shown, namely the: Üssette in the upright position illustrated, which it occupies when it is stored on a shelf. The endless sound tape, which the cassette is used to record, is housed on a rotatable plate inside the cassette.
The right side surface 5 of the cassette is placed on the cassette table of the sound recording or playback device for use and is provided with an opening at 6 through which a shaft of the gaming machine with the in the cassette rotatably mounted plate engages on which the endless tape roll rests, the tape loop of which is guided out of the inside of the roll and over the tape roll through guides arranged in the cassette, to finally run on the outside like the one on the roll.
The narrow side of the cassette lying between the two rounded portions 7 and 8 is provided with a closable outlet opening for the tape loop, so that the inside of the cassette is protected against dust penetration during storage of the sound tapes.
On the narrow side of the cassette opposite the opening for the tape loop, two gripping surfaces 1 projecting vertically opposite the end of this narrow side are provided, the distance from one another being less than the length of the cassette in the direction of said narrow side. If, therefore, several cassettes are standing next to one another on a shelf, it is relatively easy to remove one of the cassettes from the shelf in such a way that the cassette is gripped by the gripping surfaces 1.
This gripping and pulling out of the cassette from the shelf is made even easier by cams 3, thickenings or the like provided on the outer edges of the gripping surfaces. As a result of the small distance between the handle surfaces 1 from each other, the pulling out of the cassette from the shelf and the handling of the cassette when placed on the cassette table of the recording or from playing device can easily be carried out by a child whose hand span is only as ge ring the distance between the protruding gripping surfaces 1.
The wall parts forming the gripping surfaces are included in the illustrated embodiment example in the main side surfaces of the cassette, i.e. they not only protrude from the parts 9 of the rear wall of the upright cassette on the shelf, but also form the part lying between them the cassette wall is moved forward by the depth of the handle surfaces 1 to near its front wall, a part of the wall of the cassette space.
The dimensions 10 of the grip surfaces 1 across the cassette exceed those of the actual cassette. The protruding edges of the 4 of the gripping surfaces are drawn over the adjacent cassette surfaces, so that ribs are formed on the lower and upper wall of the cassette, between which labels or imprints can be applied on the cassette wall that relate to the contents of the in refer to the sound tape lying in the cassette, and which are protected from damage, in particular from scraping, by the protruding edges 4 of the gripping surfaces.
In the case of a cassette for sound tapes which only consist of a single tape turn, the opening 6 can be omitted. The cassette can also be made in two parts and provided with a longitudinal seam that runs par allel to the bottom surface 5 of the cassette all around this and is firmly closed ver after inserting the sound tape into the cassette.