CH260480A - Wärmespeicheranlage. - Google Patents

Wärmespeicheranlage.

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CH260480A
CH260480A CH260480DA CH260480A CH 260480 A CH260480 A CH 260480A CH 260480D A CH260480D A CH 260480DA CH 260480 A CH260480 A CH 260480A
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CH
Switzerland
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heat
trenches
storage system
heat supply
mass
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Runte Egon
Original Assignee
Runte Egon
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H7/00Storage heaters, i.e. heaters in which the energy is stored as heat in masses for subsequent release
    • F24H7/002Storage heaters, i.e. heaters in which the energy is stored as heat in masses for subsequent release using electrical energy supply

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Central Heating Systems (AREA)

Description


      Wärmespeicheranlage.       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine       Wärmespeicheranlage    nach dem Patentan  spruch     II    des Hauptpatentes, das heisst auf  eine Anlage mit einer     Speiehermasse    von  festem Aggregatzustand und einer innerhalb  derselben angeordneten     Wärmezufuhreinrich-          tung,    insbesondere zur Speicherung von  Wärme bei sehr hoher Temperatur,

   welche  Anlage zudem eine im Abstand um die     Zu-          t'ührungsstelle    der Wärme     und    im Innern der       Speichermasse    angeordnete Wärmeentnahme  vorrichtung besitzt. Die erfindungsgemässe  Anlage ist gekennzeichnet durch konzentrisch  zueinander angeordnete, hohlzylindrische Grä  ben in der Speichermasse, welche die     Wärme-          zufuhreinrichtung    enthalten.

   Es können       ausserhalb    der     Wärmezuführungsgräben    und       innerhalb    der Speichermasse weitere     zylin=          drische    Gräben     konzentriseh    zu den ersteren  angeordnet sein, die die     Wärmeent.nahmevor-          richtung    enthalten.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung       ist    auf der Zeichnung vereinfacht dargestellt.  Als Speichermasse 2, 4 von festem Aggre  gatzustand ist natürlicher Fels verwendet. In  diesem Fels sind konzentrisch zueinander an  geordnete,     hohlzylindrisehe    Gräben 8 und 9       ausgehoben.    Die Gräben 8, welche zur Auf  nahme einer     Wärmezufuhreinrichtung    an den  Stellen 3 dienen, besitzen verschiedene Tiefe  und erstrecken sich innerhalb einer gedachten       Halbkugelfläche    12.

   Die Gräben 9, welche an  den Stellen 5 eine     Wärmeentnahmevorrich-          tung    aufnehmen, sind im Abstand von der         Halbkugelfläche    12 derart. innerhalb der Spei  chermasse 2, 4 angeordnet.,     dass    während der  Ladedauer gespeicherte Wärme infolge ihrer       Wanderung    durch die Speichermasse erst. zu  der im Einzelfall richtigen     Entladezeit    in den  Bereich der Entnahmevorrichtungen gelangt.  Über dem mittleren Teil des als Speicher  masse dienenden Felsens ist eine Schicht 10  aus Sand aufgeschüttet, durch welche der  Wärmeverlust der Speichermasse vermindert  wird. Diese Sandschicht enthält ein Kanal  system 11, welches ebenfalls der Entnahme  gespeicherter Wärme dient.

   Jenseits der Linie  6 kann. sich der Fels noch beliebig weiter er  strecken.  



  Zur Ladung des Speichers wird durch die  in den Gräben 8 befindliche     Wärmezufuhr-          einrichttuig    ein Wärmeträger geführt, dessen  Wärme auf den     als    Speichermasse 2, 4 die  nenden     Fels    übergeht. Der Wärmeträger wird,  zweckmässig ausserhalb des     Grabensystems,     mittels einer elektrischen     Heizvorrichtung    auf  eine sehr hohe Temperatur, zum Beispiel  1000  C, erhitzt. Mit Vorteil kann     hiefür    bil  lige Abfallenergie während der Sommermo  nate Verwendung finden. Wenn die während  des Sommers gespeicherte Wärme die Ent  nahmevorrichtungen in den Gräben 9 erreicht,  kann mit der Entladung des Speichers begon  nen werden.

   Der Abstand zwischen den Grä  ben 8 und den Gräben 9 kann z. B. so ge  wählt werden, dass mit der Wärmeentnahme  zu Anfang des Winters begonnen werden und  die entnommene Wärme über die Winter-           monate        zur        Raumheizung    herangezogen wer  den     kann.    Bei einer bevorzugten     Aiisfüh-          rimgsform    einer     Wärmespeicheranlage    gemäss  der     Erfindung        sind    die Wärmezufuhr- und       Wärmeentnahmegräben    derart angeordnet  und die     Wärmezufuhreinrichtung    ist derart  ausgebildet,

   dass sich nach einem Monat unun  terbrochenen Betriebes mit der     Nennleistung     der     Wärmezufuhreinrichtung        mindestens    50     wo     der gesamten, während dieser Zeit zugeführ  ten Wärme noch in der     zwischen    den     Wärme-          zufuhr-    und     Wärmeentnahmegräben        liegenden     Speichermasse, welche in der     Figur    durch       kreuzweise        Schraffur    hervorgehoben und  durch die strichpunktierte Linie 13 begrenzt  ist,     befindet.,

      sofern zu Beginn des Betriebes  in der ganzen Anlage     eine        Temperatur    von  20  C herrschte     lind    die Einrichtung zur Ent  nahme der Wärme nicht betrieben     wurde.    Zur       Verminderung    der Wärmeverluste der Spei  chermasse nach oben können auch Schichten  aus andern Stoffen, z. B. aus Schlacke, die  gegen das Eindringen von Regenwasser mit.  Bitumen abgedichtet ist, verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wärmespeicheranlage nach dem Patentan spruch II des Hauptpatentes, gekennzeichnet. durch konzentrisch zueinander angeordnete, hohlzylindrische Gräben in der Speichermasse, welche die Wärmezufuhreinrichtung enthal ten. UNTERANSPRüCHE 1. Wärmespeicheranlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser- halb der Wärmezuführungsgräben weitere hohlzylindrische Gräben konzentrisch zu den ersteren angeordnet sind, die die Wärmeent- nahmevorrichtung enthalten. 2.
    Wärmespeicheranlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich über einem Teil der Speichermasse eine den Wärmeverlust dieser Masse vermindernde Schicht befindet. 3. Wärmespeicheranlage nach Unteran spruch 2, dadurch. gekennzeichnet, dass sich in der den Wärmeverlust vermindernden Schicht Kanäle zur Entnahme von Wärme befinden. 1. Wärmespeicheranlage nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den Wärmeverlust vermindernde Schicht aus Sand besteht. 5.
    Wärmespeicheranlage nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmezufuhr- und Wärmeentnahmegräben derart angeordnet sind und die Wärmezufuhr einrichtung derart. ausgebildet ist, dass sieh nach einem Monat ununterbrochenen Betrie bes mit der Nennleistung der Wärme7ufuhr- einrichtung mindestens<B>50%</B> der gesamten während dieser Zeit zugeführten Wärme noch in der zwischen den Wärmezufuhr- und -entnahmegräben liegenden Speichermasse be finden, wenn zu Beginn des Betriebes in der ganzen Anlage eine Temperatur von 20 C herrschte und die Einrichtung zur Entnahme der Wärme nicht betrieben wurde.
CH260480D 1944-08-16 1944-08-16 Wärmespeicheranlage. CH260480A (de)

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CH250027T 1946-02-21

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CH260480D CH260480A (de) 1944-08-16 1944-08-16 Wärmespeicheranlage.

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CH (1) CH260480A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4361661A (en) 1980-05-22 1982-11-30 Western Electric Company, Incorporated Thermal backfill composition method
DE102014104992A1 (de) * 2014-04-08 2015-10-08 Kcd Kunststoffe, Additive Und Beratung Gmbh Verfahren zur Errichtung einer Erdwärmesonde und Anordnung zum Einleiten von Wärme in und zum Entnehmen von Wärme aus einer Erdwärmesonde

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4361661A (en) 1980-05-22 1982-11-30 Western Electric Company, Incorporated Thermal backfill composition method
DE102014104992A1 (de) * 2014-04-08 2015-10-08 Kcd Kunststoffe, Additive Und Beratung Gmbh Verfahren zur Errichtung einer Erdwärmesonde und Anordnung zum Einleiten von Wärme in und zum Entnehmen von Wärme aus einer Erdwärmesonde

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