Ventil, insbesondere für gasgefüllte, elastische Gegenstände. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Ventil, insbesondere für gasgefüllte, elastische Gegenstände, wie Fahrzeugreifen (Schläuche) und Bälle.
Bei bekannten Fahrradventilen z. B. dient als steuernder Teil ein elastisches Schläuch- iein, welches, über den einen Ventilteil ge zogen, einen Durchlass an letzterem versperrt oder freigibt, je nachdem die Pumpe sich im Saug- oder Druckhub befindet. Ahnliche Ventile werden auch für Spielbälle (Fuss bälle) verwendet:. Sie haben den 'Nachteil, dass das Schläuchlein beim Aufziehen auf das Ventil leicht Beschädigungen erleidet und damit schon von Anfang an undicht wird.
Man hat für gleiche Zwecke auch schon Kolbenventile verwendet, aber diese sind teuer, und abgesehen davon werden sie nach einiger Zeit infolge Auslaufens von Kolben. und Zylinder undicht, so dass mindestens der Kolben, wenn nicht das ganze Ventil, nach verhältnismässig kurzer Zeit ersetzt werden muss, was nicht nur teuer ist, sondern sich besonders unangenehm während der Fahrt auswirkt, wenn ein Kolben ausgewechselt werden soll.
Die Erfindung ermöglicht, die obgenann- ten Nachteile zu vermeiden. Das Ventil gemäss der Erfindung ist gekennzeichnet durch einen elastischen, mit Durchlässen versehenen Körper, der den Durchgang des Gases durch diese Durchlässe steuert. Dieser elastische Körper kann leicht aus wechselbar und so ausgebildet sein, dass -keine Gefahr besteht, dass er schon im neuen Zu stand. beschädigt wird, und dass er zu Hun derten in einer kleinen Schachtel als Reserve mitgeführt werden kann.
Beiliegende Zeichnung zeigt eine bei spielsweise, als Fahrradventil ausgebildete Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des. Es ist Fig. 1 ein Agialschnitt durch das Ventil und Fig. 2 ein Schnitt -nach der Linie II-II in Fig. 1.
In den am Fahrradschlauch befestigten Anschlussstutzen 1 ist der aus einem einzigen Stück, z. B. aus Kautschuk, bestehende Kör per 2 eingesetzt. Er stützt sich mit seiner konischen Aussenfläche 3 auf der konischen Innenfläche 4 des Stutzens 1 ab. Der Körper 2 hat einen Teil 5, der mittels der Stege 6, die zwischen sich Durchlässe 7 freilassen, mit dem übrigen Teil des Körpers 2 verbun den ist. Der Körper 2 hat eine Schulter 8, auf welcher sich der Ventilteil 9 abstützt, auf welchem der Ventildeckel 10 bezw. ein Pumpenraccord festgeschraubt ist.
Durch die mit dem Gewinde des Stutzens 1 zusammen arbeitende Überwurf'mutter 11 whrd nicht nur die untere Kante des Teils 9 an die Schulter 8 des Körpers 2 angedrückt, son dern auch die Ventilsitzfläche 12 des Ventil teils 9 an den Teil 5 des Körpers 2. Der in Pig. 1 dargestellte Stutzen 1 ist ein solcher, wie er bis anhin für die Verwen- 'dung von Schläuchlein als steuernder Teil gebraucht wurde.
Damit nun der Körper 2 auch in solchen Stutzen verwendet werden kann, ist ein Einsatzstück 13 vorgesehen, dessen oberes Ende in die Bohrung 14 des Körpers 2 hineinpasst. Neu anzufertigende Stutzen könnten aber so dimensioniert wer den, dass dieses Einsatzstück 13 unnötig wird.
Das gezeigte Ventil arbeitet nun folgen dermassen: Ist eine Pumpe am Ventilteil 9 ange schlossen und wird mit dieser ein Saughub ausgeführt, so presst die Saugwirkung über dem Teil: 5 diesen an die Fläche 12, auf diese Weise ein Entweichen von Luft aus dem Schlauchinnern verhindernd.
Beim Druckhub hingegen knicken die elastischen Stege 6 unter dem auf den Teil 5 von der Pumpe ausgeübten Druck ein. Die Luft kann zwi schen der Fläche 12 und dem Teil 5 hin durchströmen und gelangt durch die Durch- lässe 7 in das Ventilinnere und in: den Schlauch. Wird das Pumpen unterbrochen, so drückt der im Schlauchinnern herr- schende Überdruck den \feil 5 wieder an die Ventilsitzfläche 12 an.
Das Ventil kann für die verschiedensten Zwecke Verwendung finden. So könnte es auch in Maschinen gebraucht werden.
Valve, in particular for gas-filled, elastic objects. The present invention relates to a valve, in particular for gas-filled, elastic objects such as vehicle tires (tubes) and balls.
In known bicycle valves z. B. serves as the controlling part, an elastic hose which, pulled over a valve part, blocks or opens a passage in the latter, depending on whether the pump is in the suction or pressure stroke. Similar valves are also used for game balls (footballs). They have the disadvantage that the hose is easily damaged when it is pulled onto the valve and thus leaks right from the start.
Piston valves have been used for the same purposes, but they are expensive and apart from that, they become over time due to piston leakage. and cylinder leaking, so that at least the piston, if not the entire valve, has to be replaced after a relatively short time, which is not only expensive, but is particularly uncomfortable while driving when a piston is to be replaced.
The invention enables the above-mentioned disadvantages to be avoided. The valve according to the invention is characterized by an elastic body provided with passages which controls the passage of the gas through these passages. This elastic body can easily be exchanged and designed in such a way that there is no risk that it was already in the new state. damaged, and that hundreds of them can be carried in a small box as a reserve.
The accompanying drawing shows an embodiment of the subject of the invention embodied as a bicycle valve, for example. FIG. 1 is an axial section through the valve and FIG. 2 is a section along the line II-II in FIG.
In the attached to the bicycle tube connector 1 is made of a single piece, for. B. made of rubber, existing body per 2 used. It is supported with its conical outer surface 3 on the conical inner surface 4 of the connecting piece 1. The body 2 has a part 5 which is connected to the rest of the body 2 by means of the webs 6, which leave passages 7 between them. The body 2 has a shoulder 8 on which the valve part 9 is supported, on which the valve cover 10 respectively. a pump racord is screwed on.
Through the union nut 11 working together with the thread of the connector 1, not only is the lower edge of the part 9 pressed against the shoulder 8 of the body 2, but also the valve seat surface 12 of the valve part 9 against the part 5 of the body 2. The one in Pig. The connector 1 shown in FIG. 1 is such as has been used up to now for the use of small hoses as a controlling part.
So that the body 2 can now also be used in such a connection piece, an insert 13 is provided, the upper end of which fits into the bore 14 of the body 2. Newly to be made nozzle but could be dimensioned so that this insert piece 13 is unnecessary.
The valve shown now works as follows: If a pump is connected to the valve part 9 and a suction stroke is carried out with it, the suction over the part presses it against the surface 12, thus preventing air from escaping from the inside of the hose .
During the pressure stroke, however, the elastic webs 6 buckle under the pressure exerted on the part 5 by the pump. The air can flow through between the surface 12 and the part 5 and passes through the passages 7 into the valve interior and into: the hose. If pumping is interrupted, the overpressure prevailing inside the hose presses the \ feil 5 against the valve seat surface 12 again.
The valve can be used for a wide variety of purposes. It could also be used in machines.