Kleidungsstück, insbesondere Mantel oder Jacke. Es sind bereits Pelzmäntel aus Schaffellen hergestellt worden, bei welchen die Lederseite nach aussen und die Haarseite nach innen liegt. Bei diesen Mänteln ist die nach aussen liegende Lederseite glatt und weist infolge der geringen Grösse der Schafhäute viele Nähte auf. Aus diesem Grunde und überhaupt wegen des groben Aussehens ist die Verwendung solcher Schafpelze auf Wachmäntel für Sol daten, Wettermäntel für Fuhrleute und dergl. beschränkt geblieben.
Ausser Fohlenhäuten, welche so verarbei tet wurden, dass die Haarseite nach aussen liegt und die innenliegende Lederseite mit einem Gewebefutter versehen ist, werden Ross häute, soweit sie überhaupt Verarbeitung finden, zum Teil zu Sohlleder (Rossleder) ver arbeitet. Eine Verarbeitung von Rosshäuten zu Mänteln in der üblichen Weise derart, dass die Haarseite nach aussen liegt, kommt wegen der ungleichmässigen Stellen im Haar der Ross haut nicht in Frage, ist aber auch bisher nicht vorgeschlagen worden.
Die Erfindung betrifft nun ein Kleidungs stück, insbesondere einen Mantel oder eine Jacke, bei welchem das Neue darin besteht, dass es aus gespaltener Rosshaut hergestellt ist, die durch kombinierte Chrom-Sämisch- gerbung weich und schmiegsam wie Wildleder geworden ist, wobei die rauhe und gefärbte Lederseite aussen und die Haarseite innen liegt.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele von Bekleidungsstücken gemäss der Erfindung veranschaulicht.
Es zeigt Abb. 1 einen Herrenmantel, Abb. 2 einen Damenmantel, Abb. 3 eine Windjacke, Abb. 4 eine Sportjacke.
Die dargestellten Bekleidungsstücke sind aus einer oder mehreren, gespaltenen Rosshäuten hergestellt, die durch kombinierte Chrom Sämischgerbung weich und schmiegsam wie Wildleder geworden sind. Sie sind auf der Aussenseite (Lederseite) rauh und gefärbt und haben den Charakter von Wildleder, während die Innenseite von der Haarseite der gespal tenen Rosshaut gebildet wird.
Item of clothing, especially coat or jacket. Fur coats have already been made from sheepskins with the leather side facing out and the hair side facing in. The leather side of these coats is smooth and has many seams due to the small size of the sheepskin. For this reason, and because of the coarse appearance, the use of such sheepskins has been limited to watch coats for soldiers, weather coats for carters and the like.
With the exception of foal skins, which have been processed in such a way that the hair side is on the outside and the inside leather side is provided with a fabric lining, horse hides, insofar as they are processed at all, are partly made into sole leather (horse leather). A processing of horse skins into coats in the usual way in such a way that the hair side is on the outside is out of the question because of the uneven areas in the hair of the horse skin, but has not been suggested until now.
The invention now relates to a piece of clothing, in particular a coat or a jacket, in which the novelty consists in the fact that it is made from split horse skin, which has become soft and pliable like suede as a result of combined chrome chamois tanning, the rough and smooth dyed leather side on the outside and the hair side on the inside.
In the drawing, Ausführungsbei are illustrated games of clothing according to the invention.
It shows Fig. 1 a men's coat, Fig. 2 a women's coat, Fig. 3 a windbreaker, Fig. 4 a sports jacket.
The items of clothing shown are made from one or more split horse skins, which have become soft and supple like suede through combined chrome chamois tanning. They are rough and colored on the outside (leather side) and have the character of suede, while the inside is formed by the hair side of the split horse skin.