Verfahren zum Schneiden von Gussstücken aus Dauermagnetlegierungen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Schneiden von Guss- stücken aus Dauermagnetlegierungen.
Bei der Fertigung von Dauermagneten ist oft ein Zerschneiden von Gussstücken er wünscht. Da sich die für die Herstellung von Dauermagneten geeigneten Legierungen sehr schlecht mechanisch bearbeiten lassen, bereitet auch das Zerschneiden von Guss- stücken aus solchen Legierungen erhebliche Schwierigkeiten. Beim Schneiden tritt in der Nähe der .Schnittlinie ein Abblättern und Abspringen des Werkstoffes ein, so dass ein grosser Teil der ,Schnittstücke weggeworfen werden muss.
Besonders hohe Anteile an Ausschuss ergeben sich beim Schneiden von Gussstücken, wenn dieser sich in einem Zu stand befinden, in dem sie die besten mag netischen Eigenschaften annehmen.
Gemäss der Erfindung wird diesem Übel stand dadurch begegnet, dass die Gussstücke auf eine Temperatur unterhalb des magneti- sehen Umwandlungspunktes angewärmt und bei dieser Temperatur geschnitten werden.
Bei Anwendung des Verfahrens gemäss der Erfindung wird nicht nur ein Abblät tern und Abspringen des Werkstoffes in der Nähe der Schnittlinie weitgehend vermieden, sondern es. wird auch eine wesentliche Er sparnis an Schneidwerkzeugen erzielt.
Es ist schon vorgeschlagen worden, Teile aus gewalzten Blechen aus magnetischen Werkstoffen von der Art der Dynamostähle zu stanzen und dabei gegebenenfalls das Blech anzuwärmen. Ferner hat man zur Ver arbeitung von Dauermagnetlegierungen auf mechanischem Wege diese durch Glühen in einen mechanisch weichen Zustand gebracht. Nach der mechanischen Bearbeitung ist dann eine Wärmebehandlung (Härte) erforderlich .gewesen, um das betreffende Werkstück in den Zustand überzuführen. in dem es sich zu einem Dauermagneten magnetisieren lässt.
Bei dem vorliegenden Verfahren handelt es sich dagegen um das Schneiden von Guss- stücken aus Dauermagnetlegierungen, die nicht durch besondere Behandlung mecha nisch weich gemacht sind, insbesondere von solchen Gussstücken, die sich im Zustande bester magnetischer Eigenschaften befinden und bei denen eine Wärmebehandlung nach dem Schneiden entfällt.
Als besonders vorteilhaft hat sich das Verfahren gemäss der vorliegenden Erfin dung beider Fertigung von Dauermagneten aus Legierungen, die als Hauptbestandteil Eisen und als weitere Bestandteile minde stens noch Nickel (in Mengen von 7 bis 40%) und Aluminium (in Mengen von d bis 9,0%) enthalten, erwiesen.. Für diese Legie rungen ist eine Anwärmetemperatur zwi schen 70 und<B>150:'</B> C geeignet.
Da die zweckmässigste - Anwärmetemperatur sich naturgemäss mit der Beschaffenheit des je weils verwendeten Schneidwerkzeuges und der jeweils zu schneidenden Gussstücke etwas ändert, kann ,der angegebene Temperatur bereich keine vollständige Erfassung der Besttemperaturen darstellen. Die zweckmässig ste Anwärmetemperatur lässt sich jedoch von Fall zu Fall ohne weiteres ermitteln.
Process for cutting castings made from permanent magnet alloys. The present invention relates to a method for cutting castings made from permanent magnet alloys.
When manufacturing permanent magnets, it is often desirable to cut cast pieces. Since the alloys suitable for the production of permanent magnets are very difficult to machine mechanically, the cutting of cast pieces from such alloys also presents considerable difficulties. During cutting, the material flakes off and flakes off near the cutting line, so that a large part of the cut pieces must be thrown away.
Particularly high proportions of rejects arise when cutting castings when they are in a state in which they adopt the best magnetic properties.
According to the invention, this problem is countered in that the castings are heated to a temperature below the magnetic transformation point and are cut at this temperature.
When using the method according to the invention, not only a peeling and jumping off of the material in the vicinity of the cutting line is largely avoided, but it. a substantial savings in cutting tools is also achieved.
It has already been proposed to punch parts from rolled sheets of magnetic materials of the dynamo steel type and, if necessary, to heat the sheet metal. Furthermore, for processing permanent magnet alloys by mechanical means, these have been brought into a mechanically soft state by annealing. After the mechanical processing, a heat treatment (hardness) is then necessary in order to bring the workpiece in question into the state. in which it can be magnetized into a permanent magnet.
In contrast, the present method involves cutting cast pieces made of permanent magnet alloys that are not mechanically softened by special treatment, in particular those cast pieces which are in the state of the best magnetic properties and which require heat treatment after cutting not applicable.
The method according to the present invention has proven to be particularly advantageous in the manufacture of permanent magnets from alloys that contain iron as the main component and at least nickel (in amounts of 7 to 40%) and aluminum (in amounts of d to 9, 0%) have been proven. A heating temperature between 70 and <B> 150: '</B> C is suitable for these alloys.
Since the most useful - heating temperature naturally changes somewhat with the nature of the cutting tool used and the castings to be cut, the specified temperature range cannot represent a complete record of the best temperatures. However, the most appropriate heating temperature can easily be determined from case to case.