CH166124A - Durchsprechfenster. - Google Patents

Durchsprechfenster.

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CH166124A
CH166124A CH166124DA CH166124A CH 166124 A CH166124 A CH 166124A CH 166124D A CH166124D A CH 166124DA CH 166124 A CH166124 A CH 166124A
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CH
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membrane
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C F Kaufmann Metallwarenwerk J
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Kaufmann Metallwerk J C F
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Description


      Durchsprechfenster.       Die bisher im Gebrauch befindlichen  Schalteranlagen sind alle mit dem Übel be  haftet, dass dieselben mehr oder weniger  Zugluft durchlassen, wodurch die Gesundheit  der Schalterbeamten nicht unerheblich ge  fährdet wird. Auch vom hygienischen Stand  punkt aus ist die Übertragung von Krank  heitskeimen durch die bisherigen Vorrich  tungen absolut nicht behoben. Man hat bis  her versucht, durch sogenannte     Durchsprech-          vorrichtungen,    zum- Beispiel Drahtsiebe und  dergleichen, diesem Übelstand entgegenzu  wirken. Dies ist aber ,bisher immer nur in  unvollkommener Weise gelungen.  



  Die zur Verständigung des Publikums  mit dem Schalterbeamten eingebauten Durch  sprechvorrichtungen, wie sie bisher im Ver  kehr sind, sind durchaus mangelhaft, da das  Siebgewebe erstens den Schall sehr schlecht       hindurchlässt    und zweitens die Zugluft keines  wegs aufhebt. Besonders erschwerend     für''die     Verständigung durch eine solche Durchsprech-         vorrichtung    ist der Umstand, dass der Schal  terbeamte und das Publikum, beziehungs  weise umgekehrt, sich gegenseitig nicht se  hen können und daher die Mundbewegungen  beziehungsweise das Lippenspiel bei der Ver  ständigung vollständig ausgeschaltet ist.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Durch  sprechfenster, das alle diese Übelstände ver  meidet. An Stelle der vorerwähnten Siebe  beziehungsweise Drahtgaze     etc.,    wird beim  Erfindungsgegenstand eine     schraff    gespannte,  dünne, durchsichtige Membrane verwendet,  die in einer hierfür vorgesehenen Aussparung  einer Fensterscheibe oder Wand angebracht  sein kann, und zwar derart, dass sie auf  Mundhöhe liegt. Diese Membrane, die aus  einer Folie aus     Acetyl-Zellulose    oder einem  ähnlichen Material bestehen kann, überträgt  die dagegen gesprochenen     ,Laute    sehr gut,  da sie mit den Schallwellen mitschwingen  kann.

   Infolge der vollständigen Durchsichtig  keit der Membrane ist eine gute Verstän-           digung    zum Beispiel zwischen Publikum und  Schalterbeamten und umgekehrt gewährleistet,  da beispielsweise schwerhörige Personen -auch  das Lippenspiel verfolgen können.     Die.lVIem-          brane    bildet ferner einen luftdichten Abschluss  zum Beispiel zwischen Schalter- und Aussen  raum und verunmöglicht jegliches Durch  treten von Zugluft. Diese Membrane kann  viereckige, runde oder jede beliebige andere  Form haben.  



  Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise  Ausführung eines solchen     Durchsprechfensters     im Schnitt.     a    und<I>b</I> sind     Metallrahmen,    die  die     Aussparung    einer Schalterfensterscheibe  einfassen. Die dünne, durchsichtige     Membrane     d wird zwischen die beiden     ineinander    pas  senden Rahmen     a    und e     trommelfellartig    ge  spannt, wie Rahmen     c    und e, die aus Metall oder.

      einem andern zweckdienlichen Metall sein  können, passen ihrerseits wieder in die durch       a    und b gebildete Einfassung und können  leicht auswechselbar daran     befestigt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRIJTCH Zugfreies Durchsprechfenster für Schalter und andere Durchsprecheinrichtungen, ge kennzeichnet durch eine straff gespannte, dünne, durchsichtige, auf Mundhöhe mon tierte Membrane, welche ohne wesentliche Abschwächung den Schall jeweils auf die Gegenseite überträgt und eine luftdichte Trennung zwischen den durch das Fenster getrennten Räumen bildet.
CH166124D 1932-10-21 1933-03-07 Durchsprechfenster. CH166124A (de)

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DE166124X 1932-10-21

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CH166124A true CH166124A (de) 1933-12-31

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ID=5685710

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CH166124D CH166124A (de) 1932-10-21 1933-03-07 Durchsprechfenster.

Country Status (1)

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CH (1) CH166124A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117850B (de) * 1954-12-15 1961-11-23 Rene Charles Jolfre Verfahren zum Spannen einer Membran

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1117850B (de) * 1954-12-15 1961-11-23 Rene Charles Jolfre Verfahren zum Spannen einer Membran

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