Tiüschloss. Gegenstand der Erfindung ist ein Tür schloss, z. B. für Eisenbahnwagentüren und dergleichen, das ausser der Hauptfalle eine Nebenfalle besitzt, durch die die Tür schon festgestellt wird, bevor sie vollständig ge schlossen ist. Besondere, vorzeitig die Tür sperrende Schliessmittel ausserhalb des eigent lichen Schlosses sind an sich bekannt, jedoch ist letzteres bei dem neuen Schloss innerhalb des Schlosskastens angeordnet, wobei das Zurückziehen der Sicherung mittelbar oder unmittelbar von der Schlossnuss aus erfolgt. Das neue Schloss bringt gegenüber den be kannten Schlössern dieser Art den Vorzug der Einfachheit und Billigkeit sowie einer sehr einfachen Bedienung und grösserer Zu verlässigkeit.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des neuen Türschlosses dar gestellt.
Abb. 1 zeigt eine Ansicht des Schlosses mit dem Schliessblech in der Schliessstellung. Abb. 2 zeigt eine Teilansicht bei anderer Stellung der Teile. Abb. 3-5 zeigen wagrechte Querschnitte nach den Linien A-B und C-D in Abb. 1.
Im Schlosskasten 1 ist die Hauptfalle 2 gleitend geführt, die von einer Feder 28 (Abb. 5) nach aussen gedrückt wird. Zwischen den Fallenkopf und einen Vorsprung 3 greift ein Flügel 4 der Nuss 5, die dem Flügel 4 gegenüberliegend mit einem Flügel 6 ver sehen ist. An diesem ist eine im Schlossrand 7 geführte Stange 8 mit Bund 9 angelenkt, gegen den sich eine kräftige Schraubenfeder 10 stützt.
Eine Nase 11 der Stange 8 legt sich bei der in Abb. 1 strichpunktiert dargestellten Lage der letzteren unter eine Sperrklinke 12, die mit einem aus dem Schlosstulp 13 heraus ragenden Auslöser 14 verbunden ist. Mit dem Flügel 6 der Nuss 5 wirkt ein mit einer Falle 15 verbundener Hebel 16 zusammen. Unterhalb des Auslösers 14 ist ein Schliess riegel 17 gleitend geführt, der mittelst einer Drückernuss 18 bestätigt wird. Das Schliess blech 19 besitzt für die Fallen 2 und 15 beziehungsweise den Auslöser 14 und den Riegel 17 je eine Aussparung 20, 21 be- ziehungsweise 22, 23.
Vor der Aussparung 20 liegt eine Auflauffläche 24 für die Hauptfalle 2 und vor der Aussparung 21 eine Auflauf- fläehe 25 für die Nebenfalle 15. Die Fang fläche 26 für letztere liegt nach aussen hin versetzt zur Fangfläche 27 für die Haupt falle 2.
Die Wirkungsweise des Schlosses ist wie folgt: Soll das Schloss gemäss der Stellung in Abb. 1 geöffnet werden, dann wird mittelst des Drückers oder dergleichen die Nuss 5 in Rechtsdrehung versetzt, wobei der Nussflügel 4 gegen den Vorsprung 3 und der Nussflügel 6 gegen den Hebel 16 trifft und die Fallen 2, 15 zurückgezogen werden (Abb. 2). Durch die Nase 11 wird auch der Auslöser 14 einge zogen, so dass die Tür geöffnet werden kann. Beim Loslassen des Drückers drückt die Feder 10 die Stange 8 in die strichpunktierte Stellung nach Abb. 1, wobei die Falle 2 auf halber Tour festgestellt wird.
Wird die Tür zugeworfen, dann wird zunächst die Neben falle 15 in der Aussparung 21 festgehalten, noch bevor die Tür ganz geschlossen ist (Abb. 4). Beim weitern Schliessen der Tür schnappt die Falle 2 hinter die Fläche 27 und gleichzeitig gibt der Haken 12 die Stange 8 frei, worauf durch den Nussflügel-4 die Falle 2 in die endgültige Schliesslage vorgedrückt und in dieser gesichert wird (Abb. 1).
Das Auslösen der Nebenfalle kann auch durch die Hauptfalle oder unmittelbar durch die Schlossnuss oder die Federtriebstange er folgen.
Door lock. The invention is a door closed, for. B. for railroad car doors and the like, which apart from the main trap has a secondary trap through which the door is already established before it is completely closed ge. Special locking means outside the actual lock, which prematurely lock the door, are known per se, but in the case of the new lock the latter is arranged inside the lock case, with the retraction of the fuse taking place directly or indirectly from the lock socket. The new lock has the advantage of simplicity and cheapness as well as very simple operation and greater reliability over the known locks of this type.
In the drawing, an example embodiment of the new door lock is presented.
Fig. 1 shows a view of the lock with the strike plate in the closed position. Fig. 2 shows a partial view with the parts in a different position. Fig. 3-5 show horizontal cross-sections along the lines A-B and C-D in Fig. 1.
The main latch 2 is slidably guided in the lock case 1 and is pressed outward by a spring 28 (Fig. 5). Between the latch head and a projection 3 engages a wing 4 of the nut 5, which is seen opposite the wing 4 with a wing 6 ver. A rod 8 with a collar 9, which is guided in the lock rim 7, is hinged to this, against which a strong helical spring 10 is supported.
In the position of the latter shown in phantom in FIG. 1, a nose 11 of the rod 8 lies under a pawl 12 which is connected to a trigger 14 protruding from the lock faceplate 13. A lever 16 connected to a latch 15 interacts with the wing 6 of the nut 5. Below the trigger 14, a locking bolt 17 is slidably guided, which is confirmed by means of a follower 18. The closing plate 19 has a recess 20, 21 or 22, 23 for the latches 2 and 15 or the trigger 14 and the bolt 17.
In front of the recess 20 there is a run-up surface 24 for the main trap 2 and in front of the recess 21 there is a run-up surface 25 for the secondary trap 15. The catch surface 26 for the latter is offset outwardly to the catch surface 27 for the main trap 2.
The mode of operation of the lock is as follows: If the lock is to be opened according to the position in Fig. 1, the nut 5 is set in clockwise rotation by means of the handle or the like, with the nut wing 4 against the projection 3 and the nut wing 6 against the lever 16 hits and traps 2, 15 are withdrawn (Fig. 2). The trigger 14 is also pulled through the nose 11 so that the door can be opened. When the trigger is released, the spring 10 pushes the rod 8 into the dot-dash position according to Fig. 1, the trap 2 being locked halfway.
If the door is thrown shut, the secondary trap 15 is first held in the recess 21 before the door is completely closed (Fig. 4). When the door is closed further, the latch 2 snaps behind the surface 27 and at the same time the hook 12 releases the rod 8, whereupon the nut wing 4 pushes the latch 2 into the final closed position and secures it in this (Fig. 1).
The triggering of the secondary trap can also be followed by the main trap or directly by the lock nut or the spring drive rod.