<Desc/Clms Page number 1>
Vorrichtung zur Erzielung einer Reliefempfindung und allenfalls einer farbigen
EMI1.1
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
'aufnahme der Spiegel A um 90 um die Achse z gedreht wird (Stellung A'l, A'2), so wird hingegen der auf A'2 fallende Lichtstrahl in der Richtung von F reflektiert. Unter der Voraussetzung, dass die Abmessungen und relativen Abstände der verschiedenen Teile des Systems in geeigneter Weise gewählt werden, erhält man unter diesen Bedingungen einen Reliefeffekt bei der kinematographischen Projektion.
In Fig. 2 ist eine andere Ausführungsform veranschaulicht. Der Spiegel oder Reflektor A nach der vorhergehenden Ausführungsform ist durch einen Doppelspiegel ersetzt, welcher aus zwei rechtwinklig zueinander angeordneten Teilen (, m2) besteht. Jeder dieser Teile ist mit einer versilberten Fläche gegenüber den Spiegeln oder Reflektoren M1 und M ; ; versehen, welche parallel zu ihnen stehen. nu, ma führt eine Hin-und Herbewegung nach der Achse x'-y'aus, die senkrecht zu x-y steht. Durch eine beliebige Antriebsvorrichtung werden bei jeder Freigabe des Objektivs 0 die Spiegel -m2, die sich in diesem Augenblick in der Aussenstellung 1 oder 2 befinden, gegen eine Bewegung gesperrt.
Hieraus geht hervor, dass, je nachdem die Öffnungszeiten von 0 der Stellung 1 oder 2 entsprechen, allein die Lichtstrahlen R1 bzw. durch das Objektiv gehen und die lichtempfindliche Schicht F erreichen. Es werden demnach wieder zwei aufeinanderfolgende Bilder nach parallelen und in einem geeigneten Abstand voneinander angeordneten Achsen aufgenommen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 werden zwei Objektive benutzt. Diese Ausführungsform stellt einen besonderen kinematographisehen Apparat dar.
In dem Gehäuse E ist der schwingende Spiegel mita angeordnet, dessen Reflektionsflächen m1 und m2 abwechselnd die von M1 bzw. M2 herstammenden Lichtstrahlen auf die lichtempfindliche Schicht F senden. Die Öffnungszeiten der Objektive 01 und O2 verlaufen synchron und, je nachdem M : i, die Stellung 1 oder 2 einnimmt, wird das durch das Objektiv 01 bzw. Os geschickte Lichtbündel die empfindliche Schicht F treffen.
In den Fig. 4 und 5 sind Vorrichtungen dargestellt, welche den vorhergehenden vorzuziehen sind, weil das ganze optische System feststehend angeordnet ist und nur Flügel V"V, eine kontinuierliche und nicht abwechselnde Bewegung ausführen, was von kinematographischem Standpunkt und im Interesse der Stabilität der feststehenden Teile vorzuziehen ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 spielen die zwei Prismen mit Totalreflektion P1'P2, die in einem geeigneten Abstand voneinander vorgesehen sind, dieselbe Rolle wie die Spiegel Mi und M2 in den vorhergehenden Ausführungsformen. Die einfallenden Lichtstrahlen W1 und W2 werden durch
EMI2.1
Blenden V1, V2, welche synchron mit dem Abwicklungsmechanismus der lichtempfindlichen Schicht F bewegt werden. Sie verdecken abwechselnd das System Q1, Q, Q2 und geben es wieder frei. Die eine Blende verdeckt das System, wenn die andere es freigibt. Auf zwei aufeiandnerfolgende Teile des Films wird also je ein Bild, welches von P1 und ein Bild, welches von P2 herstammt, registriert.
EMI2.2
durch das letzte Prisma erzeugt wird, kann möglicherweise dadurch weniger hell werden wie das vom Prisma P2 herstammende.
Die Lichtstrahlen haben einen etwas weiteren Weg zurückzulegen. Um diesem Übelstand abzuhelfen, kann man die Aussenfläche von S1 konvex für die Reflektion ausbilden und sie mit einem Metallüberzug versehen.
Bei sämtlichen Anordnungen können die beiden Spiegel oder Aussenprismen auf einer Achse sitzen, die mit entgegengesetzt gerichtetem Gewinde versehen ist und mittels eines Einstellknopfes gedreht werden kann. Durch Drehung des Einstellknopfes kann man die Konvergenz der Achsen gegenüber dem aufzunehmenden Gegenstand bewirken, wenn es sich um Aufnahmen in sehr geringem Abstand von dem aufzunehmenden Gegenstand handelt.
Anderseits kann man, indem man die Spiegel mit bichromen geeigneten Selektionsrastern versieht, die beschriebenen Vorrichtungen zur Erzielung zweifarbiger Films verwenden bzw. zur Erreichung einer farbigen kinematographischen Projektion.
Zu diesem Zweck wird vor jedem der Aussenspiegel oder Prismen ein als Filter dienender gefärbter Schirm angeordnet. Einer dieser Schirme ist z. B. grün, der andere orangerot. In jedem der Lichtbündel, welche den negativen Film erreichen, sind die komplementaren Lichtstrahlen der vorhergehenden Bestrahlung also ausgelöscht. Anderseits werden die aufeinanderfolgenden Bilder des positiven Films, welcher von dem negativen abgezogen wird, vor dem Abziehen abwechselnd mit der komplementaren Farbe von grün und orangerot versehen, z. B. mit blau oder rot. Der Abzug wird darauf so ausgeführt, dass jedes Element das durch den komplementaren Schirm filtrierte Bild erhält.
Bei der Projektion des Films wird man daher schnell abwechselnd zwei Serien von Bildern beobachten, wobei zwei komplementare Farben in jeder Serie vereinigt sind. Durch die Zeitdauer, in welcher die Bilder die Netzhaut beeinflussen, werden daher zwei farbige Bilder gesehen.
<Desc/Clms Page number 3>
Eine dreifarbige Wiedergabe erfordert die Überlagerung einer dritten Farbe. Diese wird erzielt auf Grund der bekannten physiologischen Wirkung der Netzhaut oder mittels einer leichten vorhergehenden gelben Färbung des positiven Films. In beiden Fällen wird durch die Fortdauer (Beharrlichkeit) der Eindrücke auf die Netzhaut die Färbung des Bildes und das Relief desselben gesichert.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Erzielung einer Reliefempfindung und allenfalls einer farbigen Wiedergabe des aufgenommenen Gegenstandes bei der kinematographischen Projektion, bei welcher aufeinanderfolgend mittels zweier in regelbarem Abstande von und annähernd senkrecht zueinanderstehender fester äusserer Reflektionsflächen und einer zwischen diesen befindlichen, zwangläufig in Verbindung mit der Öffnung und Schliessung des Objektivs beweglichen reflektierenden Fläche Lichtbündel, welche von den äusseren Reflektionsflächen stammen, gegen das Objektiv geworfen und auf einem Filmband nacheinander Bilder erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere beweglich reflektierende Fläche aus einem doppelseitig versilberten Spiegel besteht, der nach jeder Einzelaufnahme in gleichem Sinne gedreht wird.
<Desc / Clms Page number 1>
Device for achieving a relief sensation and possibly a colored one
EMI1.1
EMI1.2
<Desc / Clms Page number 2>
When the mirror A is rotated 90 about the axis z (position A'1, A'2), the light beam falling on A'2 is reflected in the direction of F. Provided that the dimensions and relative distances between the various parts of the system are suitably selected, a relief effect is obtained in the cinematographic projection under these conditions.
Another embodiment is illustrated in FIG. The mirror or reflector A according to the preceding embodiment is replaced by a double mirror which consists of two parts (, m2) arranged at right angles to one another. Each of these parts has a silver-plated face opposite the mirrors or reflectors M1 and M; ; which are parallel to them. nu, ma performs a back and forth movement along the x'-y 'axis, which is perpendicular to x-y. Any drive device locks the mirrors -m2, which are in the outer position 1 or 2 at this moment, against movement each time the objective 0 is released.
It can be seen from this that, depending on the opening times from 0 to position 1 or 2, only the light rays R1 or through the objective and reach the light-sensitive layer F. Accordingly, two successive images are recorded again along parallel axes arranged at a suitable distance from one another.
In the embodiment according to FIG. 3, two lenses are used. This embodiment represents a special cinematographic apparatus.
The oscillating mirror mita is arranged in the housing E, the reflective surfaces m1 and m2 of which alternately send the light rays originating from M1 and M2 to the light-sensitive layer F. The opening times of the objectives 01 and O2 are synchronous and, depending on whether M: i is in position 1 or 2, the light beam sent through the objective 01 or Os will hit the sensitive layer F.
4 and 5 show devices which are preferable to the preceding ones because the entire optical system is fixed and only wings V "V, perform a continuous and non-alternating movement, which from a cinematographic point of view and in the interests of the stability of the is preferable to fixed parts.
In the embodiment according to FIG. 4, the two prisms with total reflection P1'P2, which are provided at a suitable distance from one another, play the same role as the mirrors Mi and M2 in the previous embodiments. The incident light beams W1 and W2 are through
EMI2.1
Shutters V1, V2, which are moved synchronously with the unwinding mechanism of the photosensitive layer F. They alternately cover the system Q1, Q, Q2 and release it again. One panel covers the system when the other reveals it. For two successive parts of the film, one image each, which originates from P1 and an image which originates from P2, is registered.
EMI2.2
is generated by the last prism, can possibly become less bright than that originating from the prism P2.
The rays of light have to travel a little further. In order to remedy this inconvenience, the outer surface of S1 can be made convex for the reflection and provided with a metal coating.
In all arrangements, the two mirrors or external prisms can sit on an axis which is provided with an oppositely directed thread and which can be turned by means of an adjusting knob. By turning the adjustment knob, the axes can be converged with respect to the object to be picked up when the object is recordings at a very short distance from the object to be picked up.
On the other hand, by providing the mirrors with suitable bichromic selection grids, the devices described can be used to achieve two-color film or to achieve a colored cinematographic projection.
For this purpose, a colored screen serving as a filter is placed in front of each of the exterior mirrors or prisms. One of these screens is z. B. green, the other orange-red. In each of the light bundles that reach the negative film, the complementary light rays from the previous exposure are thus extinguished. On the other hand, the successive images of the positive film, which is peeled off from the negative, are alternately provided with the complementary color of green and orange-red, e.g. B. with blue or red. The print is then carried out so that each element receives the image filtered by the complementary screen.
When projecting the film, one will therefore quickly alternate between two series of images, with two complementary colors being combined in each series. Due to the length of time in which the images affect the retina, two colored images are therefore seen.
<Desc / Clms Page number 3>
A three-color rendering requires the superimposition of a third color. This is achieved on the basis of the known physiological effect of the retina or by means of a slight previous yellow coloration of the positive film. In both cases the persistence (persistence) of the impressions on the retina ensures the coloring of the image and its relief.
PATENT CLAIMS:
1. Device for achieving a relief sensation and possibly a colored reproduction of the recorded object in the cinematographic projection, in which successive means of two fixed outer reflective surfaces at a controllable distance from and approximately perpendicular to one another and one between these, inevitably in connection with the opening and closing of the lens movable reflective surface bundles of light, which originate from the outer reflective surfaces, are thrown against the lens and images are generated one after the other on a film tape, characterized in that the central movable reflective surface consists of a double-sided silver-plated mirror, which after each individual exposure is rotated.