AT92570B - Einrichtung für Theater und Lichtspieltheater insbesondere zum besseren Verständlichmachen des gesungenen oder gesprochenen Wortes. - Google Patents
Einrichtung für Theater und Lichtspieltheater insbesondere zum besseren Verständlichmachen des gesungenen oder gesprochenen Wortes.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung filr Theater und Lichtspieltheater insbesondere zum besseren Verständlich- machen des gesungenen oder gesprochenen Wortes. Es ist allgemein bekannt, dass es bei Opern, Operetten u. dgl. Auffiihrungen sehr schwer ist, das gesungene, von den musikalischen Klanggeräuschen umschlungene Wort zn verstehen. Mit der Erfindung wird nun bezweckt, eine Einrichtung zu schaffen, welche diesen das Verstehen der Aufführung erschweren- den Übelstand auf eine einfache, den Kunstgenuss nicht beeinträchtigende Weise beheben lässt. Hiezu bedient sich die Einrichtung der sonst bekannten telephonischen Weiterleitung des gesamten hörbaren Teiles der Aufführung. Nach der Einrichtung erfolgt diese telephonische Weiterleitung des gesamten hörbaren Teiles der Aufführung nach einem von dem Bühnenpodium schalldicht abgeschlossenen und ein Übersehen der Bühnenvorgänge gestattenden Übermittlungsraum. Dieser ist erfindungsgemäss durch eine Telephonanlage, die einerseits eine gemeinsame Gesprächsgebe- und beliebig viele ein-und ausschaltbare Gesprächsabnehmestellen besitzt, mit den einzelnen Theaterplätzen verbunden. so dass von dem Übermittlungsraum aus durch eine die hör-und sichtbaren Vorgänge der Bühne verfolgende Mittelperson den Theaterbesuchern das Verständnis des gesungenen Wortes sowie gegebenenfalls des musikalischen Teiles erleichternde Mitteilungen in leicht verständlichen Sprechton übermittelt werden EMI1.1 versehen sein, welche die Theaterbesucher auf die Mitteilung solcher Aufklärungen aufmerksam macht. Die Gesprächsabnehmestellen können je aus einem kleinen Hörapparat bestehen, der nach Vorzeigen eines gelösten Hörbillets z. B. von dem Theaterdiener mittels eines Steckkontaktes an die Telephonleitung angeschlossen wird. Der Theaterbesucher kann sonach mittels eines winzigen Hörapparates, den er nach Belieben benützen und in den Schoss fallen lassen kann, die Liedertexte in leicht verständlichem, von jedem Nebengeräusch befreiten Sprechton mitgeteilt erhalten. Hierauf hört er nun durch den Luftraum des Theaters von der Bühne bzw. vom Orchester her kommend, dem vorgesprochenen Textwort unmittelbar folgend, vollkommen ungeschmälert und in voller Klangfarbe die Musik und das von ihr getragene und infolge des Vorsprechens nunmehr leicht verständlich gewordene gesungene Wort. Die oben beschriebene Einrichtung kann auch für Lichtspieltheater zur Verwendung gelangen, bei denen eine optische Vorführung erfolgt, begleitet von gesprochenen oder gesungenen Worten. Diese werden hiebei den Vorführungsteilnehmern telephonisch aus einem vom Vorführungsraum schalldicht abgeschlossenen, doch optisch mit ihm verbundenen Übermittlungsraum von einer oder mehreren Personen durch gemeinsame Gesprächsgebe- nach beliebig vielen Gesprächsabnahmestellen übermittelt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung für Theater und Lichtspieltheater, insbesondere zum besseren Verständlichmaehen des gesungenen oder gesprochenen Wortes unter Benützung einer telephonischen Weiterleitung des gesamten hörbaren Teiles der Aufführung, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits die telephonische Weiterleitung des gesamten hörbaren Teiles der Aufführung nach einem von dem Bühnenpodium schalldicht abgeschlossenen, ein Übersehen der Bühnenvorgänge gestattenden Übermittlungsraum erfolgt und andererseits dieser durch eine Telephonanlage, die eine gemeinsame Gesprächsgebestelle und beliebig viele ein-und ausschaltbare Gesprächsabnehmestellen besitzt, mit den einzelnen Theaterplätzen verbunden ist, so dass von dem Übermittlungsraum aus durch eine die hör-und sichtbaren Vorgänge der Bühne verfolgende Mittelsperson den Theaterbesuchern das Verständnis des gesungenen Wortes, sowie gegebenenfalls des musikalischen Teiles erleichternde und dem Bühnenvorgang zweckmässig etwas voreilende Mitteilungen in leicht verständlichem Sprechton übermittelt werden können. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1 für Lichtspieltheater, bei denen eine optische Vorführung erfolgt begleitet von gesungenen oder gesprochenen Worten, dadurch gekennzeichnet, dass die letzteren den Vorführungsteilnehmern telephonisch aus einem vom Vorführungsraum schalldicht abgeschlossenen ; doch optisch mit ihm verbundenen Übermittlungsraum von einer oder mehreren Personen durch gemein- same Gesprächsgeber- nach beliebig vielen Gesprächsabnehmestellen übermittelt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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1922
- 1922-02-02 CH CH99972D patent/CH99972A/de unknown
- 1922-02-03 AT AT92570D patent/AT92570B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH99972A (de) | 1923-07-02 |
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