AT9028U1 - Betteinsatz oder unterlage auf böden für menschen und tiere - Google Patents

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    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/18Separately-laid insulating layers; Other additional insulating measures; Floating floors
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C31/00Details or accessories for chairs, beds, or the like, not provided for in other groups of this subclass, e.g. upholstery fasteners, mattress protectors, stretching devices for mattress nets
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Betteinsatz (18) oder eine Bodenunterlage zum Abschirmen von darauf liegender, sitzender oder stehender Personen oder Tiere vor schädlichen Erdstrahlen und Störfeldern, welche u.a. von Wasseradern ausgehen, wobei der Betteinsatz (18) oder die Bodenunterlage aus Holz besteht, welche entweder in Form durchgehender massiver Platten (7, 8, 9) in einem Massivholzrahmen (1, 2, 3, 4) oder in Form von Holzlatten (10, 11, 12), welche untereinander verbunden sind und damit durchgehende Platten (7, 8, 9) bilden, in einem Massivholzrahmen (1, 2, 3, 4) besteht, wobei die Polarität der Hölzer sowohl bei deren Herstellung als auch bei deren Zusammenbau beachtet wird, sodass eine weitgehend neutralisierte Polarität des Betteinsatzes (18) oder der Bodenunterlage erzielt wird. Als bevorzugtes Material wird das Holz der Rosskastanie verwendet.

Description

2 AT 009 028 U1
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Betteinsatz oder eine Unterlage auf Böden, zur Abschirmung von Menschen oder Tieren gegen schädliche Erdstrahlen.
Es ist bekannt, dass durch den ständigen Zerfall der im Erdreich befindlichen radioaktiven Stoffe Strahlung frei wird, die an der Erdoberfläche messbar ist. Diese Strahlung ionisiert auch die über der Erdoberfläche befindliche Luft. Es ist weiter bekannt, dass die Erde ein elektromagnetisches Feld besitzt. Das damit verbundene elektrische Feld kann in Bodennähe ein Potentialgefälle von rund 135 V/m aufweisen. Dieses elektromagnetische Feld, insbesondere ein örtliches Magnetfeld, wird durch Wasseradern und/oder Erzlager, die die Leitfähigkeit des Erdreiches beeinflussen, verändert. Auf den Einfluss von Wasseradern auf das örtliche Magnetfeld geht auch der Effekt der Wünschelrute zurück. Zusätzlich kann an Verwerfungszonen in der Erdoberfläche erhöhter Austritt von Radioaktivität festgestellt werden. Alle diese Erscheinungen werden unter den Begriff Erdstrahlung zusammen gefasst.
Es hat sich gezeigt, dass diese Erdstrahlung die Gesundheit und das Wohlbefinden von insbesondere sehr sensiblen Menschen nachteilig beeinflussen kann. Dies beruht auf denselben Effekten, welche beispielsweise bei der medizinisch anerkannten und vielfach eingesetzten Magnetfeldtherapie beispielsweise eine beschleunigte Knochenheilung nach Knochenbrüchen hervorruft.
Die Erdstrahlung ist jedoch nicht gleichförmig über der Erdoberfläche verteilt. Es sind Störzonen mit größerer und dazwischen liegender Zonen mit geringerer Strahlung vorhanden. Ebenso gibt es Störzonenkreuzungen. Befindet sich der ständige oder überwiegende Aufenthaltsort eines Menschen an einer solchen Störzonenkreuzung, kann dies zu Konzentrations- oder Schlafstörungen führen. In manchen Fällen können aber auch ernsthafte Krankheiten entstehen, wenn diesen Störfaktoren keine Beachtung geschenkt wird. Diesen Störungen kann man im einfachsten Fall durch Umstellen der Möbel abhelfen. In manchen Fällen, etwa wenn der Raum zu beengt ist oder die Störzone eine zu große Ausdehnung besitzt oder an Störzonenkreuzungen sind Maßnahmen zur Abschirmung erforderlich.
Seit vielen Jahren bekannt sind beispielsweise Betteinlagen auf Kupfer- oder Aluminiumbasis, welche als Folien, Gitter, Geflechte aus Draht oder ähnlichen Konstruktionen zwischen dem Betteinsatz und der Matratze angeordnet werden. Diese Materialien sind jedoch umweltschädlich in ihrer Herstellung und/oder nachteilig in ihrer Entsorgung.
Alternative Entwicklungen der letzten Jahre befassen sich daher mit dem vermehrten Einsatz von Naturmaterialien für solche Einlagen. So beschreibt beispielsweise die AT 405909 eine Betteinlage, bei der natürlicher Kork in Form von Röllkork mit einer Schichtstärke von 4 mm zum Einsatz kommt. Rollkork weist jedoch eine geringe Haltbarkeit in Bezug auf seine wiederholte Manipulation auf. Auch die hier beschriebene Verbindung mit lackierter Alufolie und Styropor bringt keine befriedigende Lösung, da diese Stoffe, insbesondere die Lackbeschichtung und Styropor ihrerseits umweltbelastende Störfaktoren enthalten.
Aus der DE 2931948 ist eine Heilmatte bekannt, welche Naturkorkplatten enthält, deren Unterseite mit Quarzsand beschichtet ist und zur Erhöhung ihrer Haltbarkeit mit einer Hülle aus Leinen umschlossen ist. Naturkorkplatten, insbesondere wenn sie relativ dünn sind, brechen jedoch leicht und haben eine nur unzureichende Abschirmwirkung, wie Versuche gezeigt haben. Weiters von Nachteil ist, dass Korkplatten gegenüber Wasserdampf nur eine sehr geringe Durchlässigkeit haben, was ihren Einsatz insbesondere für Schlafstellen ausschließt, da hier eine gute Durchlüftung unabdingbar notwendig ist um Feuchtigkeitsansammlung zu vermeiden.
Eine gewisse Verbesserung bringt hier die in DE 29507348 beschriebene Lösung, welche Vliese aus Flachsfasern für die Herstellung von abschirmenden Betteinlagen beschreibt. Diese Flachsvliese sind zudem mit einer Umhüllung aus Leinen versehen. Da Flachs sehr feine Fasern enthält, die sich immer wieder in noch feinere Fasern teilen lassen, wird in dieser Schrift 3 AT 009 028 U1 vermutet, dass sich die Erdstrahlen in diesen Fasern konzentrieren und hierdurch die Abschirmwirkung erreicht wird. Als zweckmäßige Schichtstärke wird hier eine Dicke von 10 mm genannt, was einem Gewicht von etwa 1,5 kg/m2 entspricht. Vliese haben jedoch den Nachteil, dass sie bei punktueller Beanspruchung ihre Form nachhaltig verändern und daher für den 5 dauerhaften Einsatz bei Schlafstellen ungeeignet sind. Liegeflächen sind durch den Körperbau unterschiedlich stark belastet. Eine Verformung der Unterlage führt nach einiger Zeit zu einer schädigenden Beeinflussung des Stützapparates, was sich durch Gelenksschmerzen und Muskelverspannungen bemerkbar macht. Ein erholsamer Schlaf wird dadurch unmöglich gemacht. Dem kann hier nur durch alsbaldigen Austausch des Vlieses abgeholfen werden. 10
Demgegenüber stellt sich die vorliegende Erfindung die Aufgabe, einen Betteinsatz zu schaffen, bei dem ebenfalls auf den Einsatz von metallischen Materialien verzichtet wird, der ausschließlich aus natürlichen Materialien gefertigt ist, zudem weder bei seiner Flerstellung noch bei seiner Entsorgung umweltschädlich ist und der gegenüber herkömmlichen Abschirmeinrichtungen eine 15 höhere Belastbarkeit und Lebensdauer besitzt. Zudem soll er sich vor allem durch eine über die gesamte Fläche gleichmäßig verteilte Wirksamkeit auszeichnen. Darüber hinaus soll er nicht nur auf Liegeflächen beschränkt sein sondern prinzipiell überall einsetzbar sein, beispielsweise auch auf Spiel oder Arbeitsflächen und dabei keiner nennenswerten Abnutzung unterliegen. 20 Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Betteinsatz oder die Bodenunterlage aus Holz besteht, welche entweder in Form durchgehender massiver Platten in einem Massivholzrahmen oder in Form von Holzlatten, welche untereinander verbunden sind und damit durchgehende Platten bilden, in einem Massivholzrahmen besteht. Bei größeren Vorrichtungen, wie beispielsweise einem Betteinsatz hat sich die Anordnung von einer oder zwei Querleisten aus Massiv-25 holz bewährt.
Wichtig bei der Herstellung ist, dass die Polarität des Holzes beachtet wird, wobei als + -Polarität hier die Nähe und Ausrichtung hin zum Wurzelstock, und als - -Polarität hier die Nähe und Ausrichtung hin zum Blattwerk zu verstehen ist. Die Holzlatten können nicht in belie-30 biger Art aus dem Stamm geschnitten werden oder in beliebiger Reihenfolge im Rahmen angeordnet sein. Auch der Massivholzrahmen muss so ausgebildet sein, dass eine durchgehend neutralisierte Polarität erhalten bleibt.
Die Verbindung zwischen den Platten und dem Rahmen erfolgt durch eine im Rahmen einge-35 fräste Nut, in welche die Platten eingeschoben werden, wobei auf den weiteren Einsatz von Verbindungsmitteln, etwa Kleber verzichtet wird. Werden die Platten aus einzelnen Holzlatten gefertigt, so erfolgt deren Verbindung entweder ausschließlich durch Verbindungen Holz-zu-Holz oder zusätzlich über natürlichen Kaseinleim. Auch die Holzoberfläche wird, wenn überhaupt, nur mit natürlichen Stoffen ohne künstliche Zusatzstoffe behandelt. Die Stärke der Plat-40 ten ist abhängig vom verwendeten Material und ihrem Einsatzzweck und liegt üblicherweise in einem Bereich von etwa 5 bis 30 mm. Der Massivholzrahmen hat eine bevorzugte Dicke von 4 cm.
Die abschirmende Wirkung ist prinzipiell bei mehreren Holzarten gegeben, sofern auf die Polari-45 tät bei der Herstellung geachtet wird. So kann sie beispielsweise auch bei Betteinsätzen aus Edelkastanie, Eiche, Zirbe, Weitmannskiefer und dgl. nachgewiesen werden, jedoch erfordern diese Materialien, um dieselbe Abschirmwirkung zu erzielen teils wesentlich größere Schichtstärken. so Als besonders vorteilhaft hat sich die Verwendung von Holz der Rosskastanie erwiesen. Sie wird bevorzugt mit einer Stärke von 5 bis 30 mm für den Betteinsatz verwendet. Wichtig ist, dass nur trockenes Holz verwendet wird, da die Abschirmwirkung durch Feuchtigkeit stark reduziert wird. Um diese Trockenheit auch im Gebrauch über einen längeren Zeitraum zu erhalten, müssen Betteinsätze aus Rosskastanie durchschnittlich 2 bis 4 mal im Jahr getrocknet 55 werden, vorteilhaft erfolgt dies durch einfaches in die Sonne stellen. Zu hohe Feuchtigkeit ist

Claims (8)

  1. 4 AT 009 028 U1 durch Verfärbung des Holzes leicht feststellbar. Weiters als vorteilhaft hat es sich herausgestellt, im Massivholzrahmen mehrere Lochbohrungen vorzusehen, um eine bessere Hinterlüftung zu erzielen. Damit zwischen Holz und Matratze 5 nicht zu viel Feuchtigkeit hängen bleibt. Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren dargestellt. Darin zeigt Fig. 1 in Aufsicht einen Betteinsatz, Fig. 2 einen Detailausschnitt zwischen Rahmen und Platte im Schnitt und Fig. 3 eine Schrägansicht eines Bettes. 10 Der Betteinsatz nach Fig. 1 besteht aus dem Massivholzrahmen, der sich aus den Längshölzern 1, 2 und den Querhölzern 3 und 4 zusammen setzt, den hier zusätzlich vorgesehenen Querleisten 5 und 6 und den dazwischen liegenden Platten 7, 8 und 9. Nach demselben Muster aufgebaut kann auch eine Unterlage sein, welche als Spiel- oder Arbeitsplatz dient. Es ist auch 15 denkbar, keine oder nur eine Querleiste vorzusehen. Die Abmessung des Rahmens spielt keine Rolle, lediglich bei Verwendung als Betteinsatz ist er an den Bettrahmen gebunden. Auf die Wichtigkeit der Beachtung der Polarität beim Zusammenbau der Einzelteile wurde in der Beschreibungseinleitung bereits hingewiesen. Zur Veranschaulichung sind hier die Polaritäten 20 mit + und - skizziert, wobei hier die Platten aus drei Einzelteilen 10, 11 und 12 zusammen gesetzt sind. Werden bei einem Doppelbett zwei der dargestellten Betteinsätze neben einander liegend verwendet, so muss darauf geachtet werden, dass es zwischen den beiden Betteinsätzen zu 25 keinem Luftraum kommt. Dies kann beispielsweise durch Verwendung einer Zwischenlatte unter Bedachtnahme auf die Polarität verhindert werden. Die Verbindung zwischen der Platte 7 und dem Längsholz 1 geht aus Fig. 2 hervor. In das Längsholz ist eine Nut 13 eingefräst, in welche die Platte 7 seitlich eingeschoben ist. Durch 30 unterbrochene Linien ist hier eine Durchlüftungsbohrung 14 angedeutet. Eine weitere Durchlüftungsbohrung 15 befindet sich im dahinter liegenden Querholz 3. Hier nicht erkennbar ist eine weitere Nut, die in das Querholz 3 eingefräst ist und in die ebenfalls eine Kante der Platte 7 lediglich eingeschoben ist. 35 Wie aus Fig. 3 hervor geht, ist die Abmessung der Betteinlage 18 so bemessen, dass sie den Bettrahmen 16 vollständig bedeckt und ihrerseits von der Matratze 17 vollständig bedeckt wird. Ansprüche: 40 1. Betteinsatz oder Bodenunterlage zum Abschirmen von darauf liegender, sitzender oder stehender Personen oder Tiere vor schädlichen Erdstrahlen und Störfeldern, welche u.a. von Wasseradern ausgehen, dadurch gekennzeichnet, dass der Betteinsatz (18) oder die Bodenunterlage aus Holz besteht, welche entweder in Form durchgehender massiver Plat- 45 ten (7, 8, 9) in einem Massivholzrahmen (1, 2, 3, 4) oder in Form von Holzlatten (10, 11, 12), welche untereinander verbunden sind und damit durchgehende Platten (7, 8, 9) bilden, in einem Massivholzrahmen (1, 2, 3, 4) besteht, wobei die Polarität der Hölzer sowohl bei deren Herstellung als auch bei deren Zusammenbau beachtet wird, sodass eine weitgehend neutralisierte Polarität des Betteinsatzes (18) oder der Bodenunterlage erzielt wird. 50
  2. 2. Betteinsatz oder Bodenunterlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich eine oder zwei Querleisten (5, 6) aus Massivholz vorgesehen sind, bei deren Herstellung und Einbau die Polarität der Hölzer beachtet wird, sodass eine weitgehend neutralisierte Polarität des Betteinsatzes (18) oder der Bodenunterlage erzielt wird. 55 5 AT 009 028 U1
  3. 3. Betteinsatz oder Bodenunterlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen den Platten (7, 8, 9) und dem Rahmen (1, 2, 3, 4) durch eine im Rahmen (1, 2, 3, 4) eingefräste Nut erfolgt, in welche die Platten (7, 8, 9) eingeschoben werden, wobei auf den weiteren Einsatz von Verbindungsmitteln, etwa Kleber verzichtet 5 wird.
  4. 4. Betteinsatz oder Bodenunterlage nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Fertigung der Platten (7, 8, 9) aus einzelnen Holzlatten (10, 11, 12) deren Verbindung entweder ausschließlich durch Verbindungen Holz-in-Holz oder zusätzlich mit- io tels natürlichem Kaseinleim erfolgt.
  5. 5. Betteinsatz oder Bodenunterlage nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzoberfläche unbehandelt bleibt oder nur mit natürlichen Stoffen ohne künstliche Zusatzstoffe behandelt wird. 15
  6. 6. Betteinsatz oder Bodenunterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stärke der Platten (7, 8, 9) vom verwendeten Material und ihrem Einsatzzweck abhängig ist und bevorzugt 5 bis 30 mm beträgt und dass der Massivholzrahmen (1, 2, 3,4) eine bevorzugte Stärke von 4 cm hat. 20
  7. 7. Betteinsatz oder Bodenunterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Massivholzrahmen (1, 2, 3, 4) und die Platten (7, 8, 9) aus dem Holz der Rosskastanie gefertigt sind.
  8. 8. Betteinsatz oder Bodenunterlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass im Massivholzrahmen (1, 2, 3, 4) im Abstand mehrere Lochbohrungen (14, 15) zur besseren Durchlüftung angebracht sind. 30 Hiezu 3 Blatt Zeichnungen 35 40 45 50 55
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