AT89275B - Einrichtung zur Übertragung oder Aufnahme von Schallwelen in Flüssigkeiten. - Google Patents

Einrichtung zur Übertragung oder Aufnahme von Schallwelen in Flüssigkeiten.

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AT89275B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Ehlrichtung   zur Übertragung oder Aufnahme von Schallwellen in Flüssigkeiten. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zur Übertragung oder Aufnahme von Schallwellen   n) Fhissigkeiten nach   Patent Nr. 88524, bei denen ein an das übertragende Medium grenzendes, membranoder plattenartiges Strahlergebilde mit einem oder mehreren besonderen Schwingungsgebilden gekoppelt ist und zusammenwirkt.

   Insbesondere bezieht sie sieh auf sogenannte zwei-oder mehrwellige Systeme, bei denen die   Mehrweltigkeit   durch Kopplung zweier oder mehrerer Schwingungsgebilde (Strahler und be-   sondere Schwingungsgebilde)   erzielt wird, die an sich unter   Berücksichtigung   der bei ihrer Kopplung 
 EMI1.1 
 wird in der Regel nur die eine der Kopplungswellen, vorzugsweise die einem der besonderen Schwingungsgebilde entsprechende, zur Signalgebung benützt oder, beim Empfang, mit der SignalweUe in Überein-   stimmung gebracht,   während die vom Strahlergebilde herrührende Welle vermöge ihrer grösseren Dämpfung zur Erzielung einer höheren Gesamtdämpfung des Apparates   benützt   wird. 



   Bisher hat man hiezu die der Grundschwingung des Strahlergebildes entsprechende Welle benützt, hat dabei aber nur mit verhältnismässig tiefen Frequenzen arbeiten können, weil bei hoher Grundabstim-   n) [n] von   Membranen oder Platten diese soviel eigene Masse besitzen, dass ihre Eigendämpfung zu klein 
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 freie   Grundabstimmung)   gezwungen hat. Man erhält dabei wegen der gleichzeitig geringen Masse der maximal schwingenden Teile des Strahlers bei hoher Frequenz eine hohe Dämpfung. 
 EMI1.3 
 wird. dass erst seine ringförmige Oberschwingung in ihrer Frequenz der Eigenfreuqenz dieses Schwingungs-   gebHdes nahe-oder gleichkommt.

   Dadurch   wird bewirkt, dass zwischen dem besonderen Schwingungsgebilde und dem Strahler hinsichtlich seiner Grundschwingung eine gegenseitige Beeinflussung nicht auftritt. während wegen der nahe benachbarten Lage der Ringfrequenz des Strahlers und der Eigenfrequenz des besonderen Schwingungsgehildes oder der Identität derselben eine starke Kopplungswirkung zwischen beiden Gebilden, u. zw. mit dem Strahler hinsichtlich der der   ringförmigen Oberschwingung entsprechenden   Frequenz stattfindet. 



   Der technische Vorteil dieser Anordnung gegenüber den bisherigen   Vorschlägen   besteht in der   einfachen Art   der Dimensionierung der Membrane, die durch planes Abdrehen von ungelernten Arbeitern und in einem einzigen Arbeitsgang erfolgen kann. Noch einfacher gestaltet sich der Vorgang der richtigen   Dimensionierung   der Membrane, indem man ihren Durchmesser durch Eindrehen oder Auskehlen der Randfassungverändert. 



   Dem planen Abdrehen oder Abschleifen gegenüber erzielt man dadurch gleichzeitig den Vorteil, 
 EMI1.4 
   hindert,   wie dies beim Abdrehen oder Abschleifen infolge des auf die ganze Membrane ausgeübten Druckes   um !   der durch die Bearbeitung auftretenden, starken Erhitzung leicht   möglich   ist. 

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 EMI2.1 
 ist ein besonderes   Schwingungsgebilde,   bestehend aus den Massen   3,     3   und den elastischen Gliedern 4,   4   mit ihr gekoppelt. Die Sehwingungsform, welche   die Membran ausführt,   ist durch punktierte Linien angedeutet. 



   In Fig. 2 bezeichnet Fs die Resonanzkurve des besonderen   Schwingungsgebildes,   Fm die der Membran 1, während die entsprechende Kurve des Systems nach Kopplung beider ausgezogen ist. Die Punkte fs   und/fm entsprechen Fs und FM.   



   Die Lage der Resonanzpunkte von Strahler und   Schwingungsgebilde   zueinander kann naturgemäss auch die umgekehrte sein. Ebenso können beim Vorhandensein mehrerer besonderer Schwingungsgebilde die Eigenfrequenzen derselben sowohl oberhalb als unterhalb der verwendeten Strahlerfrequenz liegen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Übertragung oder Aufnahme von Schallwellen in Flüssigkeiten nach Patent 
 EMI2.2 
 Dicke, welches mit einem oder mehreren   akustischen Schwingungsgebilden gekoppelt   ist, gekennzeichnet durch eine solche Abstimmung des Strahlergebildes, dass bei tiefer Lage seiner Grundschwingung eine oberhalb dieser liegende   Ring-oder Teilschwingung   zur Kopplung mit dem Schwingungsgebilde und zur Einstellung der Gesamtdämpfung des Apparates benützt ist.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung des richtigen Verhältnisses von Durchmesser zu Dicke an Schallmembranen gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Membrane durch EMI2.3
AT89275D 1916-02-29 1918-10-23 Einrichtung zur Übertragung oder Aufnahme von Schallwelen in Flüssigkeiten. AT89275B (de)

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