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Oesterreichische PATENTSCHRIFT Nr. 8627.
CLASSE 25 : FLECHTMASCHINEN.
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(DEUTSCHES REICH).
Auf die Spindeln von Gardinen-, Levers-, Spitzen- und ähnlichen Maschinen aufzustecknender
Spulenträger.
Bisher mussten die von den Zwirnereien in Docken gelieferten, bei der Herstellung von Geweben auf englischen Gardinen-, Levers-, Spitzen- und anderen derartigen Maschinen verwendeten Schuss- oder Mustergarne vor ihrer Verwendung auf genannten Maschinen auf Holz- oder Ppierspulen aufgespult worden, die aus einem hohlcylindrischen Mitteltheil und an dessen Enden aufgesetzten Wirteln bestehen.
Dieses Aufspulen des Garnes beansprucht nicht nur eine beträchtliche Zeit, sondern bedingt auch eine Spulmaschine und einen Raum für sie, ferner eine besondere Kraft und Transmission zu ihrem Antriebe, so dass der Fortfall des Umspulens der Garne vor ihrer Verwendung auf genannten Maschinen ein grosser Yorthcii wäre. Bei Verwendung der üblichen Spulen ist dies jedoch nicht angängig, da sie erst dann gut arbeiten, wenn sie sich auf der Spindel eingearbeitet und ihr äage- passt haben. Da naturgemäss die aus den Zwirnereien gelieferten Spulen diesen Bedingungen nicht entsprechen können, so war es nicht möglich, das Umspulen der aus der Zwirnerei kommenden Garne auf die Spulen der Maschine zu umgehen.
Dieser C'belstand wird gemäss der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, dass die auf den Gardinen-, Levers-, Spitzen-und anderen derartigen Maschinen verwendeten Spulen aus zwei theilen bestehen, nämlich einem hohlcylindrischen Theil, auf welchen in den Zwirnereien das Garn aufgespult wird und der dann in die Gardinenfahrik geliefert wird, und einem Spulenträger, welcher stets auf derselben Spindel der Gardinenmaschine oder dergl. verbleibt und mit einer Einrichtung versehen ist, durch welche die Spule an ihm festgehalten werden kann. Der Spulenträger entspricht seiner Wirkung und Gestalt nahc dem einen Wirtel einer gewöhnlichen Spule.
Während aber beim Auswechseln der gewöhnlichen Spulen letztere fast nie oder nur zufällig wieder auf die alten Spindeln
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setzen neuer Spulen die Fadenspannung geregelt werden muss, ist dies bei Verwendung der vorliegenden Spulenträger nicht nothwendig, da dieselben stets auf den Spindeln verbleiben, auf welchen sie sich eingearbeitet haben.
Auf der beigefügten Zeichnung zeigt Fig. 1 den Spulentrager in Verbindung mit
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Korb 9 an dem tellerförmigen Theil a festgehalten. Jede der Spindeln der Maschine erhält einen solchen Spulenträger, welche stets auf den Spindeln bleiben und sich daher auf letzteren einarbeiten können. Die aus den Zwirnereien kommenden, mit dem Garn versehenen Spulen i bestehen aus einer einfachen, bohleylindrischen Röhre und werden auf den Korb 9 je eines Spulen trägers a gesteckt, wobei die federnden Streifen h sich fest gegen die Innenwandung der Spule i legen und letztere festhalten.
Dadurch, dass sich die Spulenträger auf ihrer Spindeln einarbeiten können, hleiben die Reibungsverhältnisse der ersteren mit den Spindeln und dem Spulenbrett gleich, so dass nach einmaliger Regelung dos Fadenabzugos die Fadenspannung ebenfalls gleich bleibt, wodurch, namentlich bei feineren Maschinen, das so lästige Zusammenziehen der Fäden bei offenen Tilllstellen vermieden wird.
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Austrian PATENT LETTER No. 8627.
CLASSE 25: BRAIDING MACHINERY.
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(GERMAN EMPIRE).
To be attached to the spindles of curtain, levers, lace and similar machines
Bobbin.
Previously, the weft or pattern yarns supplied by the twisting mills in Docken and used in the production of fabrics on English curtain, levers, lace and other such machines had to be wound onto wooden or paper spools before being used on the machines mentioned consist of a hollow cylindrical central part and whorls attached to its ends.
This winding of the yarn not only takes up a considerable amount of time, but also requires a winding machine and a space for it, furthermore a special power and transmission to its drives, so that the omission of rewinding the yarns before they are used on the machines mentioned would be a major problem . When using the usual bobbins, however, this is not acceptable, since they only work well when they have worked their way into the spindle and have fitted it. Since the bobbins delivered from the twisting mill naturally cannot meet these conditions, it was not possible to bypass the rewinding of the yarns coming from the twisting mill onto the machine bobbins.
This c'belstand is avoided according to the present invention in that the bobbins used on the curtain, levers, lace and other such machines consist of two parts, namely a hollow cylindrical part on which the yarn is wound in the twisting mills which is then supplied to the curtain truck, and a bobbin carrier which always remains on the same spindle of the curtain machine or the like and is provided with a device by which the bobbin can be held on it. The coil carrier corresponds in its action and shape to the one whorl of an ordinary coil.
However, when replacing the usual bobbins, the latter almost never or only accidentally goes back to the old spindles
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If the thread tension has to be regulated when new bobbins are used, this is not necessary when using the present bobbin carriers, since they always remain on the spindles on which they have worked.
In the accompanying drawing, FIG. 1 shows the coil carrier in connection with
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Basket 9 held on the plate-shaped part a. Each of the spindles of the machine receives such a bobbin carrier, which always remain on the spindles and can therefore work on the latter. The coming from the twisting, provided with the yarn bobbins i consist of a simple, Bohleylindischen tube and are placed on the basket 9 of a bobbin carrier a, the resilient strips h firmly against the inner wall of the bobbin i and hold the latter.
Because the bobbin carriers can work their way into their spindles, the friction conditions between the former with the spindles and the bobbin board remain the same, so that after a one-time adjustment of the thread withdrawal, the thread tension also remains the same, which, in particular with finer machines, causes the annoying contraction of the Thread is avoided with open Tilllstellen