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Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Verbindung der Holme mit den Säulen bei Strassengeländern aus'Eisenbeton nach dem Stammpatente Nr. 44983 und hat die Verbesserung bzw. weitere Ausgestaltung dieser Verbindungen zum Zwecke.
In den Fig. I bis 12 sind zwölf verschiedene Verbindungsarten je im Querschnitt durch die Holmfuge und im lotrechten und horizontalen Längsschnitt (durch die Holme) sowie im Querschnitt durch die Säule dargestellt.
Je nach der Zweckmässigkeit für den gegebenen Fall, der Zerlegbarkeit des Geländers nach aussen oder nach innen, je nach dem Gelände usw. trifft man unter diesen Verbindungsarten die geeignete Wahl. Bei allen Ausführungen empfiehlt es sich, mit Rücksicht auf die Möglichkeit der Schwingungen der Holme die Säulen im oberen Teile in der Richtung der Holme beider- seits etwas abzudachen. Ausserdem werden überall der freien Ausdehnung (Dilatation) wegen Pappe-oder Filzeinlagen vorgesehen und die Flächen mit Fett bestrichen.
In Fig. i ist 7 die Säule, auf deren oberer Fläche die Holme 1, 2 aufruhen, deren Enden wie im Stammpatente Nr. 44983 einen offenen oder aber geschlossenen Hohlraum bilden, der das an der Auflagerfläche der Säule vorstehende Ende eines oder mehrerer, in die Säule ein- gebetteter oder aber mit dieser lösbar verbundener Bolzen o umschliesst und später mit Zement o. dgl ausgegossen wird. In jedem Holm 1, 2 ist ein Bolzen 3, 4 eingebettet, der an der Stirnfläche des Holmes in an sich bekannter Art hervor-und in den erwähnten Hohlraum hineinragt. Die sich übergreifenden Enden der Bolzen 3, 4 werden mit dem über der Säule vorstehenden Ende des Bolzens 5 durch eine Schraube 6 lösbar verbunden.
Nach Herstellung der Verbindung dieser drei Teile wird der Hohlraum mit Zement o. dgl. ausgegossen, wodurch die ganze Verbindung eingeschlossen ist. Nach Fig. 2 ist die gleiche Verbindungsart wie in Fig. i hergestellt, nur erfolgt hier die Verbindung der vorstehenden Enden der Holmbolzen 3, 4 mit dem vorstehenden Ende des z. B. eingebetteten Säulenbolzens 5 mittels eines für sich bestehenden Bügels 8, der die Holmbolzenenden umfasst und am Säulenbolzen verschraubt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 erfolgt die Verbindung zwischen Holmbolzen 3, 4 und Säulenbolzen gleichfalls mittels eines Bügels, doch bilden hier zwei Säulenbolzen 9 selbst den Bügel, der von oben in Längskanäle der Säule eingeführt wird, bis er die vorstehenden Enden der Holmbolzen 3, 4 als Reiter umfasst. wonach die Säulenbolzen 9 zweckmässig an ihren Enden durch Quersplinte 10 mit der Säule 7 verbunden werden, die durch Öffnungen der Säule und der Säulenbolzen durchgesteckt werden.
Nach Fig. 4 werden zwei in die Säule fest eingebettete Säulenbolzen 5 angewendet, zwischen deren über der Säule vorstehende Enden die vorstehenden Enden der Holmbolzen 3, 4 eingesetzt und sodann die Säulenbolzen 5 durch eine darüber geschraubte Querplatte 11 verbunden weiden.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform hat nur der eine Holm 1 einen vorstehenden
Bolzen 3, während der andere Holm 2 eine Aussparung 12 besitzt, in die das vorstehende Ende des Bolzens 3 eingreift, der durch irgendwelche der in den Fig. i bis 4 angegebenen Mittel, z. B. durch Verschraubung, mit dem in die -Säule 7 eingebetteten Bolzen 5 verbunden wird.
Bei dieser Ausführungsform hat somit jeder Holm einerseits eine Ausnehmung 12 und andrerseits einen vorstehenden Bolzen 3. In allen beschriebenen Ausführungsformen umgibt der offene oder geschlossene Hohlraum, den die Holmenden oberhalb der Säule bilden, die vorstehenden
Enden der Holmbolzen 3, 4 und Säulenbolzen 5 bzw. 9 sowie auch deren-Verbindung, so dass, wenn dieser Hohlraum mit Zement o. dgl. ausgegossen wird, die ganze dreiteilige Holmsäulen- verbindung eingeschlossen ist und vor äusseren Einflüssen und Eingriffen geschützt ist, wobei trotzdem die Verbindung für Zwecke der Reparatur o. dgl. lösbar ist.
Die Säulenbolzen können auch zur Befestigung einer den Stoss der Holme überdeckenden
Kappe bzw. Platte (siehe Zusatzpatent Nr. 55922) oder einer die Stossfuge der Holme durch- setzenden Querschiene dienen (siehe Fig. 6 bis 8). Nach Fig. 6 liegen die Holmenden 1 und 2 unter. Belassung, einer Fuge auf der oberen Fläche der Säule 7 stumpf auf, die mit ihren seitlich aufragenden Seitenbacken einen oben offenen Sitz bzw. Säulenkopf bildet (siehe Stammpatent
Nr. 44983). Der zwischen den Holmenden sowie diesen und den überstehenden Säulenbacken verbleibende Zwischenraum wird nach Einbringen von Einlagen (Pappe, Filz o. dgl. ) mit Zement ausgegossen.
Der Stoss wird von einer Kappe-M überdeckt, welche mit ihren Seitenlappen an die in die Seitenbacken fest oder lösbar eingelassenen Säulendorne 5 angeschraubt wird. Die Ausführung nach Fig. 7 unterscheidet sich von jener nach Fig. 6 nur dadurch, dass die Säule 7 *) erstes Zusatzpatent Nr. 55922.
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keine seitlichen überragenden Backen besitzt, wogegen sonst die Verbindung die gleiche ist.
Nach der Ausführung in Fig. 8 liegen die Halmenden 1, 2 wie bei Fig. 6 zwischen überstehenden Säulenbacken und bilden in den dadurch entstehenden, oben offenen Sitz oder Säulenkopf einen Hohlraum 14, durch den eine Querschiene 15 durchgesteckt wird, welche, wie bei Fig. 6 die Kappe, an die Säulenbolzen 5 angeschraubt wird, die an den Seitenbacken der Säule 7 fest oder lösbar angebracht sind, worauf der Zwischenraum mit Zement vergossen wird.
In den Fig. 9 bis 12 sind Ausführungsformen einer Holmsäulenverbindung dargestellt, bei der die Holmenden in bekannter Weise von einem Säulenkopf ganz umschlossen werden. In Fig. 9 bildet das obere Ende der Säule einen Kopf, der eine ungefähr dem. Holmquerschnitt entsprechende Grösse besitzt und für das seitliche Einsetzen und Herausnehmen der Holme eine seitliche, den Kopf nach aussen öffnende Öffnung aufweist, die bei eingesetzten Holmen durch ein Einsatzstück 18 geschlossen wird. Die Festlegung des Einsatzstückes erfolgt z. B. dadurch, dass zwischen diesem und dem Säulenkopf keilartige Zwischenräume belassen werden, nach deren Ausgiessen Verbindungskeile 19 entstehen.
Der Vorteil dieser Ausgestaltung gegenüber bekannten Einrichtungen besteht darin, dass die Holme ohne eine Längsverschiebung eingesetzt und herausgenommen werden können. Bei der Ausführungsform nach Fig. 12 bildet das obere Ende der Säule einen Säulenkopf, wie in Fig. 9, doch besitzt derselbe für das Einsetzen und Herausnehmen der Holme von oben her eine obere Öffnung, die durch ein Einsatzstück 22 geschlossen wird. Die Befestigung dieses Einsatzstückes erfolgt hier ausser durch Ausgiessen noch durch Splinte oder Vorstecker 23, die durch den Säulenkopf und das Einsatzstück 22 durchgesteckt werden.
Bei der in Fig. 10 dargestellten Ausführungsform wird der Säulenkopf, ähnlich der Fig. 6 und 7, von einem lagerschalenartigen Teil 20, im Vereine mit von der oberen, den Holmen 1, 2 als Autlager dienenden Säulenfläche aufragenden Seitenbacken gebildet. Die Befestigung erfolgt mittels der Säulenbolzen 5, und zwar entweder wie bei einer Lagerschale mittels Schrauben oder aber, wie dargestellt, in der Weise dass die in der Säule festen Säulenbolzen 5 mit ihrem vorstehenden Ende beim Aufsetzen des Teiles 20 in Ausnehmungen desselben eintreten und. durch Vorstecker 21 festgelegt werden, die durch Öffnungen der Säulenbolzen 5 und des Teiles 20 durchgesteckt werden.
In Ftg. 11 entfallen die Seitenbacken der oberen Säulenfläche und der lagerschalenartige Teil 20 reicht bis zur Holmunterfläche. Die Befestigungsbolzen 5 sind-im Teil 20 fest, laufen vorteilhafter Weise in demselben durch und werden beim Aufsetzen des Teiles 20 auf die Säule 7 in Kanäle derselben eingeführt und durch Vorstecker (Splinte) 21 festgelegt.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Verbindung der Holme mit den Säulen bei Strassengeländein aus Eisenbeton nach Patent Nr. 44983, dadurch gekennzeichnet, dass die in bekannter Art an den Stirnflächen der Holme (1, 2) vorstehenden Bolzen (3, 4) o. dgl. mit einem oder mehreren, in der Säule (7) fest oder von ihr lösbar angeordneten Bolzen (Säulenbolzen 6 bzw. 9) o. dgl. verbunden sind, wobei die Verbindungsglieder der drei Teile in einem an sich bekannten, auszugiessenden Hohlraum liegen.
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The subject of the invention is a connection of the spars with the pillars in road railings made of iron concrete according to the parent patent no. 44983 and has the purpose of improving or further developing these connections.
In Figs. I to 12 twelve different types of connection are shown each in cross section through the spar joint and in vertical and horizontal longitudinal section (through the spars) and in cross section through the column.
Depending on the expediency for the given case, whether the railing can be dismantled outwards or inwards, depending on the terrain, etc., a suitable choice is made among these types of connection. In all designs, it is advisable to cover the pillars in the upper part in the direction of the spars on both sides, taking into account the possibility of the spars oscillating. In addition, free expansion (dilation) is provided everywhere because of cardboard or felt inserts and the surfaces are coated with grease.
In Fig. I, 7 is the column, on the upper surface of which the spars 1, 2 rest, the ends of which form an open or closed cavity, as in the parent patent No. 44983, which the end of one or more protruding on the support surface of the column, in the column is surrounded by bolts o embedded or detachably connected to it and later poured with cement or the like. In each spar 1, 2, a bolt 3, 4 is embedded, which protrudes on the end face of the spar in a manner known per se and into the mentioned cavity. The overlapping ends of the bolts 3, 4 are releasably connected to the end of the bolt 5 protruding above the column by a screw 6.
After the connection of these three parts has been established, the cavity is filled with cement or the like, whereby the entire connection is enclosed. According to Fig. 2, the same type of connection as in Fig. I is made, only here the connection of the protruding ends of the spar bolts 3, 4 with the protruding end of the z. B. embedded pillar bolts 5 by means of an existing bracket 8 which includes the spar bolt ends and is screwed to the pillar bolt.
In the embodiment according to FIG. 3, the connection between spar bolts 3, 4 and pillar bolts is also made by means of a bracket, but here two pillar bolts 9 themselves form the bracket, which is inserted from above into longitudinal channels of the column until it reaches the protruding ends of the spar bolts 3 , Includes 4 as a rider. after which the pillar bolts 9 are expediently connected at their ends by transverse split pins 10 to the column 7, which are pushed through openings in the column and the pillar bolts.
According to FIG. 4, two pillar bolts 5 firmly embedded in the column are used, between the ends of which protruding above the pillar the protruding ends of the spar bolts 3, 4 are inserted and then the pillar bolts 5 are connected by a transverse plate 11 screwed over them.
In the embodiment shown in Fig. 5, only one spar 1 has a protruding one
Bolt 3, while the other spar 2 has a recess 12 in which the protruding end of the bolt 3 engages, which by any of the means indicated in Figs. B. by screwing, with the embedded in the column 7 bolt 5 is connected.
In this embodiment, each spar has a recess 12 on the one hand and a protruding bolt 3 on the other. In all of the embodiments described, the open or closed cavity that the spar ends form above the column surrounds the protruding ones
Ends of the spar bolts 3, 4 and pillar bolts 5 and 9, as well as their connection, so that when this cavity is filled with cement or the like, the entire three-part spar column connection is enclosed and protected from external influences and interventions, although the connection for the purpose of repair or the like can be released.
The pillar bolts can also be used to fasten a joint that covers the joint of the spars
Cap or plate (see additional patent no. 55922) or a cross rail penetrating the butt joint of the bars (see Fig. 6 to 8). According to Fig. 6, the spar ends 1 and 2 are below. Leaving a joint on the upper surface of the column 7 butt, which with its laterally protruding side jaws forms a seat or column head that is open at the top (see parent patent
No. 44983). The space remaining between the end of the spar and between these and the protruding pillar jaws is filled with cement after inserting inserts (cardboard, felt or the like).
The joint is covered by a cap-M, which is screwed with its side tabs to the column spikes 5 which are firmly or detachably embedded in the side jaws. The embodiment according to FIG. 7 differs from that according to FIG. 6 only in that the column 7 *) first additional patent no. 55922.
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has no protruding lateral jaws, whereas otherwise the connection is the same.
According to the embodiment in Fig. 8, the straw ends 1, 2, as in Fig. 6, lie between protruding pillar jaws and form a cavity 14 in the resulting open-topped seat or pillar head, through which a transverse rail 15 is inserted, which, as in Fig 6 the cap to which the pillar bolts 5 are screwed, which are fixedly or detachably attached to the side jaws of the pillar 7, whereupon the space is filled with cement.
In FIGS. 9 to 12 embodiments of a spar column connection are shown in which the spar ends are completely enclosed in a known manner by a column head. In Fig. 9, the top of the column forms a head which is about the. The cross-section of the spar is of a corresponding size and has a lateral opening which opens the head outwards for the lateral insertion and removal of the spars and which is closed by an insert 18 when the spars are inserted. The definition of the insert is done z. B. in that wedge-like spaces are left between this and the column head, after their pouring connecting wedges 19 arise.
The advantage of this configuration compared to known devices is that the bars can be inserted and removed without longitudinal displacement. In the embodiment according to FIG. 12, the upper end of the column forms a column head, as in FIG. 9, but it has an upper opening which is closed by an insert 22 for inserting and removing the spars from above. The attachment of this insert is done here not only by pouring, but also by cotter pins or pins 23, which are pushed through the column head and the insert 22.
In the embodiment shown in FIG. 10, the column head, similar to FIGS. 6 and 7, is formed by a bearing shell-like part 20, in conjunction with side jaws protruding from the upper column surface serving as support for the spars 1, 2. The fastening takes place by means of the pillar bolts 5, either as with a bearing shell by means of screws or, as shown, in such a way that the pillar bolts 5 fixed in the column enter with their protruding end when the part 20 is placed in recesses of the same and. be set by pin 21, which are pushed through openings in the pillar bolts 5 and the part 20.
In Fig. 11 the side jaws of the upper column surface are omitted and the bearing shell-like part 20 extends to the lower surface of the spar. The fastening bolts 5 are fixed in the part 20, advantageously run through the same and, when the part 20 is placed on the column 7, are inserted into channels of the same and fixed by means of cotter pins (cotter pins) 21.
PATENT CLAIMS: i. Connection of the spars with the pillars on road terrain made of reinforced concrete according to patent no. 44983, characterized in that the bolts (3, 4) or the like protruding in a known manner on the end faces of the spars (1, 2) with one or more, in the column (7) fixedly or detachably arranged bolts (pillar bolts 6 or 9) or the like. Are connected, the connecting links of the three parts in a known, pourable cavity.