AT80829B - Verfahren zur Verbindung von metallischen Leitern. - Google Patents

Verfahren zur Verbindung von metallischen Leitern.

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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)
  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Verbindung von metallischen Leitern. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur zuverlässigen Verbindung metallischer Leiter, das sowohl für massive als verseilte Leitungen verwendet werden kann. In Fig. i und 2 der Zeichnung ist eine nach diesem Verfahren hergestellte Verbindung in Längsschnitt und
Querschnitt dargestellt. Die Leiterenden a und b werden in eine Metallhülse von ovalem
Querschnitt eingeführt, welche dann nachträglich an den Stellen d, d. h. in der Richtung der grösseren Achse des Querschnittes gequetscht wird. 



   Die Quetschung wird unter Anwendung einer Matrize und eines Stempels mit Hilfe eines Hebels oder einer Exzentervorrichtung, welche die Erzeugung eines hohen Druckes gestattet, ausgeführt. Durch die Quetschungen werden die Leiterenden stark zusammen-   gepresst,   so dass sie nicht aus der Hülse herausgezogen werden können. Die Quetschung kann so weit getrieben werden, dass nicht nur eine Formänderung zwischen Metallhülse und
Leiter an ihren Berührungsstellen stattfindet, sondern auch zwischen den Leitern an ihren
Berührungsflächen. Man erhält auf diese Weise eine sehr feste, gegen Zugbeanspruchungen widerstandsfähige Verbindung der beiden Leiterenden. 



   Ein Werkzeug, welches sich zur Herstellung von Einkerbungen obiger Art besonders eignet, ist in Fig. 2 der Zeichnung dargestellt. Das Werkzeug besteht aus einer Zange, deren Schenkel mit 2 bezeichnet sind. Die   Schenke !   sind mit halbrunden Ausschnitten 3 hzw. 4 versehen, die entsprechend dem zu verarbeitenden   Formstück bemessen   sind. 



   Der obere Schenkel ist an der Stelle des Ausschnittes mit einer verhältnismässig scharfen Kante versehen, die zur Herstellung der Einkerbungen dient. Der gegenüberliegende untere Schenkel ist mit einer Vertiefung versehen, in die die vorstehende scharfe Kante des oberen Schenkels beim Zusammenpressen der Schenkel eingreifen kann. An der Stelle des   Ausschnittes   sind somit zwei U-förmige Lagerflächen zur   Unterstützung   des Formstückes während der Herstellung der Einkerbung vorhanden. 



   An dem einen Schenkelende ist   ferner-ein gabelförmig   gestaltetes Stück 5 drehbar angeordnet, welches oben mit Gewinde für die Schraube   6 versehen Ist.   Durch Anziehen der Schraube werden die beiden Schenkel   zusammengepresst.   



   Mittels dieses Werkzeuges ist es möglich, ausserordentlich starke   Drücke herzustellen.   obwohl das Werkzeug selbst verhältnismässig leicht ausfällt. Es eignet sich unter anderem ganz besonders als Montagewerkzeug für die Herstellung von Verbindungsstellen zwischen metallischen Leitern mittels Hülsen. 



   Eine besondere Ausführungsform der Verbindungshülse, welche bei grosser Zugfestigkeit untei allen Umständen einen guten Kontakt mit den zu verbindenden Leitern gewährleistet, ist in Fig. 3 der Zeichnung dargestellt. Dort ist die Hülse, welche aus Stahl, Eisen oder einem anderen Material von grosser Zugfestigkeit besteht, auf ihrer Innenseite mit einer Schicht ausgerüstet, die aus einem verhältnismässig weichen Metall, z. B. Kupfer, Zinn, Aluminium o. dgl. besteht. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Das abgebildete Modell zeigt eine derartige   Hülse von ovalem   Querschnitt, welche bei massiven Leitern oder Drahtseilen von kreisrundem Querschnitt Verwendung findet. Die Verbindung zwischen Hülse und Leiterenden erfolgt, wie beschrieben, durch Quetschungen quer zur Leiterachse, wobei die innere, nachgiebige Metallschicht eine verbesserte Anschmiegung und ein Ausfüllen der Hohlräume bewirkt. 



   Die Neuerung eignet sich vorzugsweise, um elektrische Freileitungen zu verbinden, wo es sowohl. auf hohe Zugfestigkeit als auch besonders auf eine gute elektrische Leitfähigkeit der Verbindungsstelle ankommt. 



     PATEXT-AXSPRÜCHE   :   I.   Verfahren zur Verbindung von metallischen Leitern mit Zuhilfenahme einer über die Leiter geschobenen   Metallhülse, die   auf die Leiter aufgequetscht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die zu verbindenden Leiter (a, b)   übereinanderge'egt   und in eine Hülse (c) mit ovalem Querschnitt eingeschoben werden, und sodann die Hülse an mehreren von einander getrennten Stellen (d) Quetschungen in der Richtung der grösseren Achse des Hülsenquerschnittes erfährt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Verbindung von Leitern nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die verwendete Metallhülse (C) aus einem mechanisch widerstandsfähigen Material besteht, dessen Innenseite mit einer weicheren Metallschicht ausgekleidet ist.
AT80829D 1916-06-07 1917-07-07 Verfahren zur Verbindung von metallischen Leitern. AT80829B (de)

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