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Verfahren zum Entleeren von Zellstoffkochern.
Bei der Entleerung von Zellstoffkochern kommen vornehmlich zwei Arbeitsweisen in Anwendung, Entweder gast man den Kocher nur teilweise ah und benutzt den noch darin belassenen Druck, um das Zellstoff-Laugengemisch herauszudrücken. wobei aber stets
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Wasser in den Kocher nachströmen, damit der Stoffbrei stets dünnflüssig genug bleibt, wobei gleichzeitig auch schon ein teilweises Auswaschen des Stoffes stattfindet. Dies Verfahren hat jedoch zwei Nachteile. Einmal geht bei dieser Arbeitsweise vie) Wärme verloren, indem man entweder das Spülwasser anheizen muss oder wenn. wie es gewöhnlich geschieht, kaltes Wasser verwendet wird, kühlt der Kocher stark ab, so dass er für die folgende Kochung nicht genügend vorgewärmt ist.
Ein weitereer Nachteil is der. dass die Ablauge
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geschenkt, weil man die Ablauge ganz oder doch zum grössten Teil unbenutzt weglaufen liess. Seitdem aber die Zellstoffablauge ein wertvolles Nebenprodukt geworden ist. muss man darauf bedacht sein, sie möglichst vollständig und möglichst unverdünnt zu gewinnen.
Die Nachteile der bisherigen Entleerungsverfahren zu vermeiden, ist Zweck der vorliegenden Erfindung. gemäss welcher Ablauge zum Nachfüllen und Nachspüllen des Kochers verwendet wird. Die Benutzung der vom Stoff in beliebiger Weise getrennten Ablauge zur Nachfüllung und Nachspülung des Kochers bis zu seiner vollständigen Entleerung hat den
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erhalten wird. ohne dass die Ablauge eire Verdünnung erfährt. ausserdem wird durch die Verwendung nach heisser Ablauge die Abkühlung des Kochers, wie sie beim Nachspülen mit kaltem Wasser naturgemäss stattfindet, vermieden.
Der Kocher wird durch die z. B. mittels einer Pumpe zurückbeförderte heisse Lauge ständig warm erhalten und so die hohe Temperatur der. Ahlange unter beträchtlicher Wärmeersparnis ausgenutzt. Man kann statt der Ablauge desselben Kochers, auch die wenn womöglich noch heisse Lauge eines anderen Kochers zur Nachfüllung und Nachspülung benutzen, indem man z. B. der Reihe nach jeden Kocher mit der \blauge des vorhergehendennachfülltusw.
Die in der Stoffmasse enthaltene unverdünnte Ablauge kann man dann z. H. durch Abpressen von dem Zellston trennen, um dann erst diesen mit Wasser vollkommen auszu- waschen.
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Process for emptying pulp digesters.
When emptying pulp digesters, two main working methods are used. Either the digester is only partially gasified and the pressure left in it is used to push out the pulp-lye mixture. but always
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Water flow into the cooker so that the pulp always remains thin enough, and at the same time some of the material is washed out. However, this method has two disadvantages. On the one hand, a lot of heat is lost in this way of working, either by having to heat the rinsing water or when. As is usually the case when cold water is used, the cooker cools down severely so that it is not sufficiently preheated for the following boil.
Another disadvantage is that. that the waste liquor
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given, because the waste liquor was allowed to run away completely or at least for the most part unused. But since then the pulp liquor has become a valuable by-product. one must be careful to obtain them as completely and as undiluted as possible.
The purpose of the present invention is to avoid the disadvantages of the previous emptying methods. according to which waste liquor is used for refilling and rinsing the cooker. The use of the waste liquor, separated from the material in any way, for refilling and rinsing the cooker until it is completely emptied has the
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is obtained. without the waste liquor being diluted. In addition, the use of hot waste liquor avoids the cooling of the digester, as naturally occurs when rinsing with cold water.
The cooker is through the z. B. by means of a pump returned hot liquor constantly warm and so keep the high temperature of the. Ahlange exploited with considerable heat savings. Instead of the waste liquor from the same cooker, you can also use the liquor from another cooker, if it is still hot, for refilling and rinsing. B. each digester in turn with the \ blue eye of the previous refill etc.
The undiluted waste liquor contained in the substance can then be used, for. Separate H. from the cellular clay by pressing it, and only then wash it out completely with water.
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