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Verfahren und Einrichtung zum Ungefährlich machen von Zündern, deren metallische
Teile wieder verwendet werden sollen.
Die unbrauchbaren, aber noch detonationsfähigen Zünder für Geschosse aller Art bilden einerseits besonders bei der Lagerung grosser Mengen eine sehr erhebliche Gefahr, andererseits bestehen sie vielfach aus Metallen, deren Wiedergewinnung bzw. Wiederverwendung um so dringender nötig ist, als zur Zeit an diesen Metallen, wie z.
B. an Messing, grosser Mangel herrscht. Da also ein erhebliches Interesse an der raschen Wiedergewinnung der Metallteile solcher Zünder vorliegt, so wurde vielfach versucht, die Zünder dadurch unschädlich zu machen, dass man sie auseinandernahm, um die Sprengkörper aus ihnen zu entfernen. IIiebei trat aber die Schwierigkeit auf, dass diese Massnahmen erstens ausserordentlich gefährlich, da vielfach die Konstruktion der Zünder nicht bekannt war und sodann zeitraubend waren, da bei dem Mangel an geeigneten Arbeitskräften eine Auf- arbeitung in grossem Umfange nicht möglich war.
Da es sich nicht um die Wiedergewinnung relativ wertloser Zündladungen, sondern nur um die der Metallteile des Zünders handelt, wird gemäss der Erfindung so verfahren, dass zunächst durch Herbeiführen der Detonation die Sprengstoffladungen vernichtet und hierauf die Metallteile der beabsichtigten Weiterverarbeitung zugeführt werden,
Das Verfahren zur Herbeiführung der Detonation musste nun, wie oben dargelegt, die beiden Bedingungen erfüllen, dass einerseits die Detonation gefahrlos erfolgt und andererseits möglichst mit ungeübten Arbeitskräften grosse Mengen bewältigt werden konnten.
Nach den Ergebnissen von Versuchen tritt die Detonation der Zündkörper immer sicher ein, wenn die Körper aus genügender Höhe auf eine Stahlplatte frei fallen. Eine Ge- fahrdung der Arbeiter durch umherfliegende Sprengstücke wird ausgeschlossen, wenn der Zünder in einer genügend starken eisernen Röhre herabfällt, wobei die Röhre auf der erwähnten Metallplatte aufsteht. Um die Bewältigung grosser Massen zu ermöglichen, wird die Platte verschiebbar in solcher Weise angeordnet, dass nach erfolgter Detonation eines
Zünders die Platte so weit zurückgezogen werden kann, dass der Zünder aus der Röhre
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Method and device for rendering detonators safe, their metallic
Parts are to be reused.
The unusable, but still detonation-capable fuses for projectiles of all kinds are, on the one hand, a very considerable risk, especially when large quantities are stored, on the other hand, they often consist of metals, the recovery or reuse of which is all the more urgently necessary than these metals are currently being used z.
B. of brass, there is a great shortage. Since there is considerable interest in the rapid recovery of the metal parts of such detonators, many attempts have been made to render the detonators harmless by taking them apart in order to remove the explosive devices from them. However, the problem arose that these measures, firstly, were extremely dangerous, since the construction of the detonators was often not known and then time-consuming, since the lack of suitable workers meant that it was not possible to work on a large scale.
Since it is not a question of recovering relatively worthless ignition charges, but only of the metal parts of the detonator, the procedure according to the invention is such that initially the explosive charges are destroyed by causing the detonation and then the metal parts are sent to the intended further processing,
The method for causing the detonation now had to meet the two conditions, as explained above, that on the one hand the detonation takes place safely and on the other hand large quantities could be handled with inexperienced workers as far as possible.
According to the results of tests, the detonation of the detonating bodies always occurs safely if the bodies fall freely onto a steel plate from a sufficient height. Any danger to workers from flying explosives is ruled out if the detonator falls into a sufficiently strong iron tube, the tube standing on the aforementioned metal plate. In order to enable the handling of large masses, the plate is arranged displaceably in such a way that after a detonation one
Detonator the plate can be pulled back so far that the detonator out of the tube
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