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Durchfiihrunga-18olator für Hochspannung.
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wächst, wie die linearen Abmessungen der Hülse zunehmen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass es nicht genügt, den Isolator als Ganzes mit einer Füllmasse von niedriger dielektrischer Leitfähigkeit zu füllen, und dass die Ausbildung der Glimmentladungen nicht in erster Linie von dieser Füllmasse, sondern viel- mohr vos der dielektrischen Leitfähigkeit der Bahn abhängt, auf welcher sieh etwaige Ent- ladungen bewegen müssen. Ferner haben bei dieser Erfindung theoretische Erwägungen Be- rucksichtigung gefunden, über welche G.
Benischke in der Elektrotechnischen Zeitschrift 1907, Seite 95 bis 97, berichtet hat und welche darin gipfeln, dass sich zur Isolierung sehr hoher Span- nungen die Anwendung von zwei verschiedenen Isolierschichten empfehle, welche iin bezug auf i dix Richtung der elektrischen Kraftlinien hintereinander geschaltet sein sollen. Dadurch werde die Durchschlagsfestigkeit grösser, als wenn der ganze Raum von einem einzigen, homogenen
Stoff ausgefüllt sei; die elektrische Kraft sei hiebei in dem Stoff mit der kleineren Dielektrizitäts- k"n"tante grösser, in demjenigen mit der grosseren Dielektrizitätskonstante kleiner.
Diese Un- HifK'bhpit der elektrischen Kraft sei bei einer zylindrisch konzentrischen Anordnung der leitenden i Flachen weniger gross, wenn der Stoff mit der grösseren Dielektrizitätskonstante innen liege.
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vorgeschlagen worden. Da nun Luft eine sehr kleine Dielektrizitätskonstante, aber auch eine verhaltnismässig geringe Durchschlagsfestigkeit besitzt, hat sie keine Berechtigung als ganz saler nahezu unmittelbare Umhüllung des den Kern der Durchführung bildenden metallischen loiters, sondern darf nur so weit nach innen reichen, dass ihre spezifische Durchschlagsbean-
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schnitten dar.
Bei beiden Ausführungsbeispielen (Fig. 1 und 2) ist das in bekannter Weise den Metall- kern k umgebende, mit hochwertigem Isoliermaterial gefüllt zu denkende Durchführungsrohr as das gleichfalls aus sehr gutem Isoliermaterial besteht, mit einigem Zwischenraum von einem konaxialen Mantel b umgeben, welcher aus Material von geringer Dielektrizitätskonstante be- steht, z. B. aus Hartpapier.
Auf diesem Mantel b sitzt die Fassung f fest, welche den Durck führungsisolator trägt und in seiner richtigen Stellung gegenüber der Durchführungsstelle fe@ hält ; sie ist zweckmässigerweise warm aufgeschrumpft, so dass eine innige Verbindung @eine sogenannte ,,dielektrische Verlötung") zwischen ihr und dem Isolator zustande kom@. Der Zwischenraum c zwischen dem Mantel b und dem Rohr ist mit einem Mittel von sehr geringe ! Dielektrizitätskonstante, z. B. Luft oder Gas von atmosphärischem oder niedrigerem oder höherem Druck, ausgefüllt, bildet also ein Luftkissen. Seine beiden Stirnenden sind mit Deckelnd verschlossen.
Als der Luft bezüglich dielektrischer Leitfähigkeit nahestehendes Mittel zur Aus. füllung des Raumes c kann unter Umständen z. B. am h Öl in Betracht kommen.
Beim Ausführungsbeispiel na@ h Fig. 2 ist der Zwischenraum c zwischen dem Rohr a und dem Mantel b gerade unterhalb der Fassung J durch eine Scheibe 9 unterteilt, deren Dicke kleiner ist als die Breite der Fassung, so dass sich die Basis der beiden mit Luft oder einem ihr bezüglich dielektrischer Leitfähigkeit gleichwertigen Isoliermittel gefüllten Zwischenräume c gerade unter der gefährlichen Entstehungsstelle für Glimmentladungen befindet. Diese Scheibe nimmt den ) Druck auf, den die Fassung beim Aufschrumpfen nach innen ausübt.
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Feedthrough insulator for high voltage.
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grows as the linear dimensions of the sleeve increase.
The present invention is based on the knowledge that it is not sufficient to fill the insulator as a whole with a filling compound of low dielectric conductivity, and that the formation of the glow discharges is not primarily due to this filling compound, but rather the dielectric conductivity of the Path depends on which see any discharges must move. Furthermore, theoretical considerations have been taken into account in this invention, about which G.
Benischke reported in the Elektrotechnische Zeitschrift 1907, pages 95 to 97, and which culminate in the fact that for the isolation of very high voltages the use of two different insulating layers is recommended, which should be connected one behind the other in relation to the direction of the electrical lines of force . As a result, the dielectric strength would be greater than if the entire space was from a single, homogeneous one
Substance is filled; Let the electric force be greater in the substance with the smaller dielectric constant, and smaller in that with the greater dielectric constant.
With a cylindrically concentric arrangement of the conductive surfaces, this lack of electrical force is less large if the substance with the greater dielectric constant is inside.
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has been proposed. Since air now has a very small dielectric constant, but also a relatively low dielectric strength, it has no justification as a completely saler, almost immediate envelope of the metallic loiter forming the core of the bushing, but may only extend inward so far that its specific dielectric strength
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cut out.
In both exemplary embodiments (FIGS. 1 and 2) the feed-through tube as, which surrounds the metal core k in a known manner and is filled with high-quality insulating material, which is also made of very good insulating material, is surrounded with some space by a conaxial jacket b, which consists of Low dielectric constant material is made, e.g. B. made of hard paper.
On this jacket b sits the version f, which carries the Durck guide insulator and holds in its correct position with respect to the implementation point fe @; it is expediently heat-shrunk, so that an intimate connection (a so-called "dielectric soldering") between it and the insulator comes about. The space c between the jacket b and the pipe has a mean of very low dielectric constant, e.g. B. Air or gas of atmospheric or lower or higher pressure, thus forms an air cushion, both of which are closed with lids.
As a means close to air with regard to dielectric conductivity. Filling of the room c can under certain circumstances, for. B. am h oil come into consideration.
In the embodiment example na @ h Fig. 2, the space c between the tube a and the jacket b is divided just below the socket J by a disk 9, the thickness of which is smaller than the width of the socket, so that the base of the two with air or an intermediate space c filled with an insulating medium equivalent to it with regard to dielectric conductivity is located just below the dangerous point of origin for glow discharges. This disk absorbs the pressure that the socket exerts inwards when it is shrunk on.