AT74154B - Vorrichtung zum Nachweise von Beimengungen oder Zusammensetzungsunterschieden in Gasen. - Google Patents

Vorrichtung zum Nachweise von Beimengungen oder Zusammensetzungsunterschieden in Gasen.

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AT74154B
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Fritz Dr Haber
Richard Dr Leiser
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Fritz Dr Haber
Richard Dr Leiser
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  Vorrichtung zum Nachweise von Beimengungen oder Zusammensetzungsunterschieden in Gasen. 



   Es ist bekannt, dass man eine chemische Verunreinigung der Luft auf akustischem Wege erkennen kann, indem man die Schwebungen beobachtet, welche zwei gleichgestimmte Pfeifen ergeben : die gleichzeitig mit zwei miteinander zu vergleichenden Gasen, z. B. verunreinigter Luft und reiner Luft, angeblasen werden. Diese Vorrichtung setzt aber voraus, dass man zwei 
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 der   rntersuchungsstelle   zur Verfügung hat. Diese Bedingung ist z. B. bei der Untersuchung der   Grubenluft   auf Verunreinigung mit Wettergasen nicht einfach zu erfüllen.

   Zwar kann man einen   grösseren Vorratsbehälter mit   reiner Luft an die rntersuchungsstelle mit hinabnehmen und einen   Kre)lauf herstellen,   bei welchem der zum Anblasen der einen Pfeife verwendete Strom der reinen Luft wieder zu dem   Vorratsbehälter zurückgeführt   wird, aber auf diese Weise wird kein tragbarer und handlicher Apparat geschaffen. 



   Die Verwendung zweier verschiedener Gasströme zum Anblasen der heiden gleichgestimmten Pfeifen, welche diese ältere Vorrichtung kennzeichnet, lässt sich nun ; wie Versuche ergeben haben, vermeiden. Eine gedeckte Lippenpfeife gibt auch dann einen Ton, wenn im Innern des Pfeifenrohres eine quer zur Rohrachse verlaufende, leichtbewegliche Membran ausgespannt ist. welche einen beliebigen Teil des Rohres von dem übrigen Teil gasdicht abschliesst.   Dieser Toti hängt   vo. i der Füllung des gasdicht abgeschlossenen Raumes der Kammer ah, und vertieft oder erhöht sich bei Veränderung dieser Füllung, je nachdem die Dichtigkeit des Füllgases vermehrt oder vermindert wird.

   Je grösser der Teil der Pfeife ist, der durch die   Membran abgeschlossen   wird, um so mehr macht eine Änderung des Füllgases für die Veränderung des Pfeifentones aus. 



  Spannt man die Membran dicht hinter der Lippe und vertauscht man in der Kammer ein   Gas.-t   gegen ein Gas.   R,   so ändert sich beim Anblasen der Pfeife mit einem beliebigen unveränderlichen Gasstrom der Ton nahezu um denselben Betrag, als wenn man eine sonst gleiche, aber nicht 
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 Unterschiede der Temperatur der beiden Pfeifen dieselbe Wirkung üben, wie Unterschiede in der chemischen Zusammensetzung der Gase. Auch Unterschiede des Druckes kommen zwar nicht grundsätzlich, wohl aber praktisch in Betracht, da die Tonhöhe der Pfeife durch Änderung in 
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 unterschiede erkennen, so muss man deshalb dafür sorgen, dass Druck und Temperatur im   ah-     geschlossenen   Gasraum der Versuchspfeife dieselben Werte haben, wie in der Vergleichspfeife. Man wird deshalb, z.

   B. die Kammer mit   einem kleinen plastischen Sack   verbinden oder eine offen" 
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  Als besonders geeignet hat sich eine sehr dünne Platte aus hartem Material erwiesen, wie   7.   B.   Gtimruer. Die Abhängigkeit   der   Tonhihe   von der   Gasfüllung   des abgeschlossenen Raumes   biobt   auch   dauu   erhalten. wenn die Membran durch ihre   eigene Masse und Elastizität   auf die 
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 beider Pfeifen benutzt man die   Grubenlult   mit oder ohne Entfernung von Kohlensäure und Wasserdampf. Die Schwebungszahl der Pfeifen kennzeichnet dann den Gehalt an Methan.

   Im gleichen Sinne, wie eine Vermehrung des Methans, wirkt eine Abnahme des Sauerstoffes und Zunahme des Stickstoffes in der Luft, doch ist die   Empfindlichkeit für   diese   Veränderung   erheblich kleiner. 



  Will man auf Kohlensäure in der    Hrubenluít.   prüfen, so füllt man die Kammer einer Pfeife mit der getrockneten, aber nicht von   Kohlensa-ure   befreiten   Grubenluft,   die Kammer der anderen Pfeife aber mit Grubenluft, welcher man Wasserdampf und Kohlensäure entzogen hat. 



   In gleichartiger Weise wird die Vorrichtung zur Erkennung von Beimischungen und Zusammensetzungsänderungen bei Gasen in anderen Fällen verwendet. Zu quantitativer Ermitt, lung des   Zusammensetzungaunterschiedes   gelangt man, wenn man an einer der beiden Pfeifen eine Vorrichtung anbringt, um ihre Länge zu verändern und die   Veränderung,   die man vornehmen muss, um die Schwebungen   L-um Verschwinden   zu bringen, an einer empirisch gereichten Skala abliest. 



   Wird die Vorrichtung dazu benutzt, um insbesondere im Grubenbetriebe mittels eines tragbaren Apparates Beimengungen bzw.   Zusammensetzung-, änderungen   festzustellen, so stört der Umstand, dass sich die Tonhöhe bei den beiden Pfeifen mit dem Drucke des anblasenden   Gasstromes     11m   ungleiche Beträge zu ändern pflegt. Diese Verschiedenheit im Einfluss des Anblase-    (truck-es   auf die   Tonhöhe   kennzeichnet sich dadurch, da. ss die beiden Pfeifen eine verschiedene   Anzahl)   von   Schwehungen   in der Zeiteinheit ergeben, wenn der Druck des anblasenden Gasstromes verschieden ist. 



   Gemäss der Erfindung wird dieser Nachteil vermieden, wenn man die Pfeifen lang macht und durch den gemeinsamen   I. uftstrom   auf einen Oberton   anbläst   und gleichzeitig dafür sorgt, dass der Einfluss der   ssla8st rke   auf die Tonhöhe der beiden Pfeifen möglichst genau gleich wird. Dies erfolgt zweckmässig dadurch, dass die Weite des   Antblasespaltes oder   des zu ihm führenden 
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 vorrichtungen einbaut.

   Durch geeignete Einstellung derselben erzielt man. dass die heiden Pfeifen, wenn sie bei einer   gewesen Stärke   des Blasstromes   unisons     ertönen,   oder eire bestimmte Anzahl Schwebungen machen, diese Eigenschaft auch bei den   prik Lächln   Betracht kommenden   Änderungen des Blasstromdruckes bewahren.   
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 empfiehlt es sich, neben dem Druckregler auch das oben bereits genannte Mittel, Drosseiung des Gasstromes in einer oder beiden zu den Pfeifen führenden Zeigleitungen, vorzusehen. 
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AT74154D 1913-05-05 1914-04-07 Vorrichtung zum Nachweise von Beimengungen oder Zusammensetzungsunterschieden in Gasen. AT74154B (de)

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