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Verfahren zur Lichtbehandlung von Lackleder.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Behandlung von Lackledern, die zwecks Erreichung einer geeigneten Docklackschicht einer künstlichen Belichtung unterworfen werden.
Lackleder, an deren Lackschichten bei der Verarbeitung und dem nachfolgenden Gebrauche grosse Ansprüche gestellt werden, müssen vielfach zur Erreichung der wünschenwerten Eigenschaften nach vollzogener Ofentrocknung noch einer Lichtbehandlung ausgesetzt werden. Insbesondere wird mit dieser bezweckt, eine derartige Härtung der Lackschicht herbeizuführen, dass ein Zusammenkleben der in Haufen gelagerten oder zur Versendung gelangenden Felle ausgeschlossen ist, Schmutz und Staub auf der Lackschicht nicht haften, trotzdem aber die Oberfläche geschmeidig genug bleibt, um beim Verarbeiten und beim Gebrauche der aus dem Leder verfertigten Gegenstände ein Springen der Schicht möglichst zu vermeiden.
Die Behandlung geschah bis jetzt dadurch, dass die auf Rahmen gespannten oder auf Tafeln genagelten Felle an das direkte Sonnenlicht gestellt wurden. Jedoch ist es bekannt, dass diose Behandlung in gewissem Grade auch mit künstlicher Belichtung und besonders rationell mittels Lichtstrahlen bestimmter Farbe bzw. bestimmter Wellenlängen bzw. mittels Lichtquellen, in denen Strahlen der gewünschten Art besonders reich vertreten sind, stattfinden kann. Als solche Lichtquellen haben sich z. B. die an ultraviolettem Licht reichen Quecksilberdampflampen, besonders diejenigen, deren Lichtbogen in für ultraviolette Strahlung gut durchlässigen Quarz eingeschlossen ist, erwiesen.
Nun hat es sich aber gezeigt, dass neben der günstigen und beabsichtigten Reaktion, die die verwendeten Lichtstrahlen bewirken, Nebenreaktionen auftreten können, die den erwähnten Prozess verzögern oder sonst schädigen. Als schädigen wurde auf Grund von Versuchen insbesondere das Ozon erkannt, das beim Auftreffen von kurzwelligem Licht auf diese Lichtart undurchlässigen Flächen erzeugt wird.
Diese Erkenntnis bildet den Ausgangspunkt vorliegender Erfindung, und zwar besteht dieselbe in dem Verfahren, bei künstlicher Belichtung von Lackleder das erzeugte Ozon zu beseitigen, was am einfachsten durch ausgiebige künstliche Ventilation mittels besonderer
Ventilationseinrichtungen und durch gleichzeitige Regelung der Temperatur im Sinne der
Erzielung von für den Prozess günstigsten Temperaturverhältnissen geschieht. Bei der praktischen Durchführung dieses Verfahrens hat es sich zurzeit als am zweckmässigsten herausgestellt, die Belichtung in kastenartigen geschlossenen Räumen vorzunehmen, welche mit zweckentsprechenden Einrichtungen zur Ventilation und Temperaturregulierung aus- gestattet sind.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Lichtbehandlung von Lackleder, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Belichtung durch künstliches Licht, insbesondere mittels solcher Lichtquellen, welche reich an ultravioletten Strahlen sind, die hiebei auftretende und die Härtung der Lack- schicht ungünstig beeinflussende Ansammlung von Ozon verhindert wird bzw. über den ausgebreiteten Fellen entstehende Ozonschichten zerstört werden.
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Process for the light treatment of patent leather.
The present invention relates to the treatment of patent leather which is subjected to artificial exposure in order to achieve a suitable dock lacquer layer.
Patent leather, the layers of which are subject to great demands during processing and subsequent use, often have to be exposed to light treatment after oven drying in order to achieve the desirable properties. In particular, this is intended to bring about such a hardening of the lacquer layer that sticking together of the pelts stored in piles or being dispatched is excluded, dirt and dust do not adhere to the lacquer layer, but the surface remains pliable enough to be used during processing and during Use the objects made from the leather to avoid cracking the layer as much as possible.
Until now, the treatment has been carried out by placing the skins stretched on frames or nailed on boards in direct sunlight. However, it is known that this treatment can to a certain extent also take place with artificial light and particularly efficiently by means of light rays of a certain color or certain wavelengths or by means of light sources in which rays of the desired type are particularly rich. As such light sources z. B. the mercury vapor lamps, which are rich in ultraviolet light, especially those whose arcs are enclosed in quartz which is highly permeable to ultraviolet radiation, have proven.
However, it has now been shown that in addition to the favorable and intended reaction caused by the light rays used, side reactions can occur that delay or otherwise damage the process mentioned. On the basis of tests, ozone in particular, which is generated when short-wave light strikes this type of light-impermeable surfaces, has been identified as damaging.
This knowledge forms the starting point of the present invention, namely the same consists in the method of eliminating the ozone generated during artificial exposure of patent leather, which is easiest by extensive artificial ventilation using special
Ventilation devices and by simultaneously regulating the temperature in the sense of
Achieving the most favorable temperature conditions for the process happens. In the practical implementation of this method, it has currently proven to be most expedient to carry out the exposure in box-like closed rooms which are equipped with appropriate devices for ventilation and temperature regulation.
PATENT CLAIMS:
1. A method for the light treatment of patent leather, characterized in that during exposure to artificial light, in particular by means of such light sources which are rich in ultraviolet rays, the accumulation of ozone which occurs and adversely affects the hardening of the lacquer layer is prevented or The layers of ozone created over the spreading fur are destroyed.
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