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Vorrichtung zur Herstellung von Speisesalz aus Steinsalz.
Man hat zur Herstellung von Speisesalz aus Steinsalz versucht, dem gemahlenen Steinsalz Wasser oder andere Flüssigkeiten zuzusetzen und das Salz in einem umlaufenden Zylindersiebe abzubeuteln. Die hiemit erzielten Erfolge werden durch Anwendung der nachstehend beschriebenen Vorrichtung übertroffen, indem dadurch ein Salz erzielt wird, das hinsichtlich des Volumens, der Körnung, der Farbe und des Glanzes allen Anforderungen entspricht.
Das gemahlene, mit Wasser, gegebenenfalls unter Zusatz eines Bindemittels, oder mit einer anderen, als Bindemittel wirkenden Flüssigkeit angefeuchtete und in einer beliebigen Vorrichtung durchgemischt Steinsalz wird durch künstliche Erwärmung gekörnt und getrocknet, bis die Körner abgebunden haben und genügend erhärtet sind, und zwar unter einer Bewegung, bei der ein Durcheinanderwerfen, ein Zertrümmern und Zerreiben der Salzkörner möglichst vermieden wird. Das geschieht dadurch, dass man das Salz auf eine platten-oder rinnenförmige Fläche aus Metall gelangen lässt, die von unten her beheizt und in eine schüttelnde oder schwingende Bewegung gesetzt wird. Diese Fläche ist mit
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damit den seitlichen Verschiebungen und Durchmengungen vorgebeugt wird.
Zur Erhöhung der Wirkung ist ein Teil des Bodens der Schüttelfläche mit Wellen versehen, die quer zur Bewegungsrichtung des Salzes verlaufen, so dass die Körner abwechselnd ansteigen und wieder herabgleiten. Die Körnung wird durch die hiebei auftretende Rollbewegung noch besser.
Zweckmässigerweise versieht man den letzten Teil der schüttelnden oder schwingenden Fläche mit Sieben von verschiedener Maschenweite, so dass man Salz von verschiedener Körnung gewinnen kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch im Längsschnitt und Grundriss dargestellt.
Eine auf beliebige Weise gelagerte und bewegte Schüttelrinne ist etwa auf zwei Dritteile ihrer Länge mit längslaufenden Scheidewänden a versehen, die die Rinne in einzelne Kanäle teilen. Der Boden dieser Kanäle ist etwa im ersten Dritteil, b, glatt, im übrigen, bei c, wellenförmig gestaltet. Der hinter den Scheidewänden liegende Rinnenteil d kann wieder eben sein. Der letzte Teil, P, wird von Siebböden verschiedener Maschenweite eingenommen.
Der Boden der Rinne bildet einen Hohlraum/', der durch ein beliebiges Mittel, Dampf, heisse Luft oder dgl., beheizt werden} {ann. Auch kann offene Feuerung angewendet werden.
Will man dem Salze eine noch grössere Weisse verleihen, so empfiehlt es sich, es durch Chlorgas in einer mit ein. Förderschnecke oder einer ähnlichen Fördervorrichtung ausgerüsteten, möglichst luftdicht abgeschlossenen Trommel, in die das Chlorgas einströmt, zu bleichen. Zweckmässigerweise lässt man das Salz hierauf noch eine zweite, von Luft durchströmte Trommel durchlaufen, um es von dem Chlor wieder zu befreien.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Herstellung von Speisesalz aus Steinsalz, gekennzeichnet durch eine in Richtung der Salzbewegung in Kanäle geteilte Schüttelrinne, deren Boden be- heizt wird.
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Device for the production of table salt from rock salt.
For the production of table salt from rock salt, attempts have been made to add water or other liquids to the ground rock salt and to bag the salt in a rotating cylinder sieve. The successes achieved in this way are exceeded by using the device described below, in that a salt is obtained which meets all requirements in terms of volume, grain size, color and gloss.
The ground rock salt, moistened with water, possibly with the addition of a binder, or with another liquid acting as a binder and mixed in any device, is granulated by artificial heating and dried until the granules have set and are sufficiently hardened, namely below a movement in which tossing, smashing and grinding the grains of salt is avoided as much as possible. This is done by letting the salt reach a plate-shaped or channel-shaped surface made of metal, which is heated from below and set in a shaking or oscillating movement. This area is with
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so that the lateral shifts and mixing is prevented.
To increase the effect, part of the bottom of the shaking surface is provided with waves that run transversely to the direction of movement of the salt, so that the grains alternately rise and slide down again. The grain is even better through the rolling motion that occurs here.
The last part of the shaking or swinging surface is expediently provided with sieves of different mesh sizes, so that salt of different grain sizes can be obtained.
In the drawing, an exemplary embodiment is shown schematically in longitudinal section and plan.
A vibrating chute which is mounted and moved in any way is provided with longitudinal partitions a for about two thirds of its length, which divide the chute into individual channels. The bottom of these channels is approximately in the first third part, b, smooth, otherwise, at c, wavy. The channel part d lying behind the partition walls can again be flat. The last part, P, is occupied by sieve trays of different mesh sizes.
The bottom of the channel forms a cavity / 'which can be heated by any means, steam, hot air or the like. Open firing can also be used.
If one wants to give the salt an even greater whiteness, it is advisable to combine it with chlorine gas. To bleach a screw conveyor or a similar conveyor device, which is as airtight as possible and into which the chlorine gas flows. The salt is then expediently allowed to run through a second drum through which air flows in order to free it again from the chlorine.
PATENT CLAIMS:
1. Device for the production of table salt from rock salt, characterized by a vibrating chute which is divided into channels in the direction of the movement of the salt and the bottom of which is heated.
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