AT6451U1 - Orthopädisches kopfkissen - Google Patents
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Abstract
Ein orthopädisches Schlafkissen, bestehend aus einem Schaumstoffblock aus sehr weichem, viscostatischem Spezialschaum, der temperaturabhängig die Härte verändert und in Längsrichtung mit zwei Hohlräumen versehen ist. In diese Hohlräume werden zwei Schaumstoffblöcke in verschiedenen Festigkeitsgraden eingeführt. Dadurch kann das Kissen an die individuellen Bedürfnisse angepaßt werden. Das Kissen ist mit einer Hülle aus waschbarem Stoff umgeben, welche an einer Längsseite mit einem Reißverschluß versehen ist.
Description
<Desc/Clms Page number 1> 1. Das technische Gebiet, auf das sich die Erfindung bezieht : Orthopädisches Kopfkissen. 2. Der bisherige Stand der Technik : Herkömmliche Nackenkissen bestehen aus einem Schaumstoffblock, der nach anatomischer Form der Halswirbelsäule konturgeschnitten ist und zur Stützung aus festerem Material besteht, weshalb er für die Kopflage zu fest und somit unangenehm ist. Als Kopfkissen benutzte man auch bisher in der Umrissform etwa rechteckige oben und im Quer- schnitt beidseits konvexe Kissen oder aber Rollen (sogenannte Schlummerrollen). Für eine anatomisch zweckmässige Lagerung der Halswirbelsäule sind diese Kopfkissen jedoch wenig geeignet, entsprechendes gilt auch für die Schlummerrollen. Um dies zu verbessern, hat man bereits verschiedene Sonderlösungen entwickelt, wie z. B. Patent US 35 12 310, dieses Kissen besteht aus drei zusammengeklebten Materialien unterschiedlicher Härte. Das Patent DE-PS 2 33 944 betrifft ein Kopfkissen mit Genickstütze und Kopfabschtuss, durch eine innen gegenüber zurücktretende gepolsterte Brücke miteinander verbunden, versehen mit der selben Füllung in allen Bereichen. Das Patent DE 80 21 412 U1 weist eine Nackenrolle mit einem anschliessenden getrennten Kopf- kissenteil unterschiedlicher Grösse auf, wodurch sie jedoch keine geeignete Stützung des Kopfes ergibt. Das Patent DE 31 38 463 C2 als Weiterentwicklung der vorgenannten Patente versucht die Nachteile derselben zu beseitigen, in dem das Kopfkissen aus drei unterschiedlich harten Teilen besteht, die Stütze des Nackens soll hier durch eine rollenartige Einlage erfolgen, die von den üb- rigen zwei Teilen lediglich durch eine Naht verbunden ist. Der Mittelteil und der in selbiger Hülle befindliche Kopfstützenteil aus unterschiedlichen Materialien bilden den Rest des Kopfkissens. Der Nachteil dieses Kopfkissens in der fragile Übergang vom Mittelteil zu den übrigen Teilen des Kissens. Weiters wirken sich die Reissverschlüsse im empfindlichen Teil des Halses störend aus. Überdies ist das Kissen nur von einer Seite verwendbar. Der Kopfstützenteil, der gegenüber dem weichen Mittelteil aus Gründen der Auswechselbarkeit nicht lagefixiert ist, kann verrutschen und den Mitteil unterwandern. 3. Die Erfindung, wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet ist : Die gegenständliche Erfindung schafft ein Kopfkissen, welches die Nachteile der derzeit den Stand der Technik bildenden und oben beschriebenen Kopfkissen vermeidet und zwar durch op- timale Unterstützung der anatomischen Beschaffenheit von Kopf- und Halswirbelsäule, durch gro- ssen Schlafkomfort durch weiches, mittels der Körperwärme anpassungsfähiges Material im Kopf- <Desc/Clms Page number 2> bereich und weiche Übergänge zum Nacken und durch Anpassung an die individuellen Bedürfnisse der verwendenden Personen. Das Kopfkissen mit einer Kopfkissenhülle (3) bestehend aus einem Schaumstoffblock (1) aus wei- chem, viscostatischem Spezialschaum ist in Längsrichtung mit zwei rechteckigen oder runden Hohlräumen versehen ist. Die in die beiden Hohlräume einzuschiebenden Stäbe (2) sind viereckig oder rund gestaltet und bestehen aus härteren Materialien als der übrige Kopfteil. Die beiden in die Hohlräume einzuschiebenden Stäbe (2) sind mit einem strumpfartigen Netz (8) umgeben. Dadurch können sie leicht aus dem Kissen herausgezogen werden und kann das Kissen durch Austausch der Stäbe (2) an die individuellen Erfordernisse der verwendenden Personen angepasst werden. Alternativ kann das Wechseln der Stäbe (2) auch durch einen seitlichen Öffnungsschnitt (9) am EMI2.1 Dies bedeutet, dass die Stäbe (2) entweder durch einen in diesem Fall vorhandenen Öffnungs- schnitt (9) oder bei Nichtvorhandenseins des Öffnungsschnittes durch Herausziehen an dem strumpfartigen Netz (8) gewechselt werden können. Bei der Variante mit Öffnungsschnitt (9) wird die Öffnung durch die Kissenhülle (3) zusammen- gehalten. Die Stäbe (2) können aus unterschiedlich hartem Material gebildet sein. Das Kopfkissen besteht aus einem Schaumstoffblock (1) aus sehr weichem, viskostatischem Spezialschaum besteht, welcher temperaturabhängig die Härte verändert. 4. Die Aufzählung der in den Zeichnungen enthaltenen Figuren : Figur 1 : Ansicht des Kissens von oben, bestehend aus Schaumstoffkissen (1), rechteckige Hohlräume (2), Hülle (3) und Reissverschluss (4). Figur 2 : Perspektivansicht, ersichtlich ist das Kissen (1), die in die Hohlräume eingeführten Schaumstoff teile (2) jeweils überzogen mit strumpfartigem Netz (8) und die beidseits alternativ angebrachten Öffnungsschnitte (9). Figur 3 : Seitenansicht bei seitlichem Liegen. Figur 4 : Seitenansicht bei Rückenlage. 5. Ausführliche Beschreibung : Das Kopfkissen (1) besteht aus einem Schaumstoffblock Länge x Breite x Höhe : 550 mm x 320 mm x 100 mm bzw. alternativ 130 mm aus sehr weichem, viscostatischem Spezialschaum, der temperaturabhängig die Härte verändert und in Längsrichtung mit zwei Hohlräumen versehen ist. <Desc/Clms Page number 3> In die Hohlräume - im Querschnitt quadratisch oder rund-dieses Kissens sind zwei Stück mit strumpfartigem Netz (8) überzogene Schaumstoffteile (2) eingeschoben. Diese Teile (2) bestehen aus Schaumstoff (Latex, Kaltschaum) oder anderen Materialien mit grö- sserer Härte als der Kissenteil (1). Diese Teile (2) dienen zur Stütze des Nackens und des Kopfes innerhalb des Kissens (1) und können für den jeweiligen Bereich auch von unterschiedlicher Härte, je nach Anforderung des Benützers sein. Das strumpfartige Netz (8) dient zum gleitenden Einführen und Ausziehen der Teile (2). Die Auswechslung der Teile (2) kann auch durch einen seitlichen Öffnungsschnitt (9) erfolgen. Über das Kissen (1) wird eine Stoffhülle (3) gezogen und an einer Längsseite mit einem Reissverschluss (4) geschlossen. Die Hülle besteht aus waschbarem Stoff, mit gutem Feuchtigkeitstransport bzw. mit Schutz vor Schimmelpilzen, Bakterien und Hausstaubmilben. Dieser Aufbau des Kissen gewährt einen besonders sanften Übergang (7) von der Nackenstütze in den Kopfbereich, das Kissen schmiegt sich dem Kopf in angenehmer Weise an und erzeugt ein gutes Schlafgefühl. Durch die eckige Form des weichen Kissen wirkt der Reissverschluss (4) nicht unangenehm. Der in das Kissen (1) eingeführte Schaumstoffteil (2) im Kopfkissenbereich hält den Kopf (6) bei Seitenlage (Figur 3), aber auch bei Rücklage (Figur 4) in einer für die anatomische Form der Wirbelsäule (5) optimalen Lage und verhindert somit Schmerzbildung im Stützapparat.
Claims (7)
- ANSPRÜCHE 1. Ein Kopfkissen aus einem sehr weichen viscostatischen Schaumstoffblock (1) bestehend, welcher temperaturabhängig die Härte verändert, dadurch gekennzeichnet, dass es in zwei Be- reichen zur Abstützung der Wirbelsäule und zur anatomisch richtigen Lagerung des Kopfes versteift ist.
- 2. Ein Schaumstoffblock (1) nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass er zwei zur Mittel- längsachse symmetrisch angeordnete kanalartige Hohlräume aufweist, weiche durch einzu- gebende Stäbe (2) unterschiedlicher Härte ausgefüllt werden.
- 3. Kopfkissen nach Anspruch 1. bis 2., dadurch gekennzeichnet, dass die beiden einzuschieben- den Stäbe (2) aus härteren Materialien als der übrige Kopfteil (1) sind.
- 4. Ein Schaumstoffblock (1) nach Anspruch 1. bis 3. dadurch gekennzeichnet, dass die einzuge- benden Stäbe (2) im Querschnitt vieleckig ausgeführt sind.
- 5. Ein Schaumstoffblock (1) nach Anspruch 1. bis 3. dadurch gekennzeichnet, dass die einzuge- benden Stäbe (2) im Querschnitt rund ausgeführt sind.
- 6. Ein Schaumstoffblock (1) nach einem der Ansprüche 1. bis 5. dadurch gekennzeichnet, dass die beiden in die Hohlräume einzuschiebenden Stäbe (2) mit einem strumpfartigen Netz (8) umgeben sind.
- 7. Ein Schaumstoffblock (1) nach einem der Ansprüche 1. bis 5. dadurch gekennzeichnet, dass die beiden die Hohlräume ausfüllenden Stäbe (2) durch einen seitlichen Offnungsschnitt (9) eingegeben werden, welcher durch die Kissenhülle (3) zusammengehalten wird.
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Cited By (3)
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2002
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