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Verfahren zur Gewinnung von Kupfer aus Kupfersulftderzen.
Beim Verfahren zum Rösten und Auslaugen von Kupfersulfiderzen mit nachträglicher elektrolytischer Ausfällung des Kupfers ist es vorgeschlagen worden, ein nur teilweises Rösten durchzuführen, so dass ein Teil des Kupfers nach dem Rösten in Form von Sulfid vorhanden ist, welches mittels Eisenoxydsalzen aufgelöst wird, die bei der Elektrolyse entstehen.
Die vorliegende Erfindung hat nun eine abgeänderte Arbeitsweise hei der Durchführung solcher Verfahren zum Gegenstande. Das in der üblichen Weise durchgeführte Rösten hat zur Folge, dass Klumpen oder Kerne gebildet werden, welche hauptsächlich aus Kupfersulfiden bestehen, und bei der nachträglich erfolgenden Auslaugung mit Eisen- oxydsalzen ist es unmöglich, alle diese harten Kerne aufzulösen. Es wurde nun gefunden, dass ein kleiner Zusatz von irgend einem Alkalisalz zum Erz vor dem Rösten wesentlich dazu beiträgt, die Bildung solcher harten, unlöslichen Kerne zu verhindern.
Ein Zusatz von 2 bis 5"/ scheint hiefür zu genügen und es scheint auch, dass es belanglos ist, welches Salz zugefügt wird, da die meisten Salze bei den im Ofen stattfindenden Vorgängen in Sulfate iibergefiihrt werden.
IHe Erklärung für diese Wirkung des Alkatisaizes dürfte darin zu suchen sein. dass sich das betreffende Sulfat mit Kupfersulfat zu einer leicht schmelzbaren Verbindung \er- einigt, die imstande ist, Sulfide zu lösen. und deshalb in das Innere der Sulfidkerne hinein- dringt, so dass die Kerne porbs oder Schwammig werden. wenn die Auslaugeflüssigkeit zur Wirkung auf dieselben kommt. Es ist infolgedessen klar, dass das Alkalisalz wiedergewonnen und wiederholt benutzt werden kann.
Diese Erfindung ist besonders wertvoll bei der Extraktion von Kupfer aus Kiesal) bränden, wo es erforderlich ist, eine möglichst vollständige Extraktion herbeizuführen, um das Material nach Auslaugung des Kupfers als Eisenerz zur Verfugung zu haben.
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Process for the extraction of copper from copper sulphide ores.
In the process of roasting and leaching copper sulphide ores with subsequent electrolytic precipitation of the copper, it has been proposed to carry out only partial roasting, so that a part of the copper is present after roasting in the form of sulphide, which is dissolved by means of iron oxide salts, which in the Electrolysis arise.
It is an object of the present invention to provide a modified mode of operation for carrying out such methods. Roasting, carried out in the usual way, has the result that lumps or cores are formed, which mainly consist of copper sulphides, and with subsequent leaching with iron oxide salts it is impossible to dissolve all these hard cores. It has now been found that a small addition of any alkali salt to the ore prior to roasting goes a long way towards preventing the formation of such hard, insoluble cores.
An addition of 2 to 5% seems to be sufficient for this and it also seems that it is irrelevant which salt is added, since most of the salts are converted into sulfates during the processes taking place in the furnace.
The explanation for this effect of the alkali metal should be sought therein. that the sulphate in question combines with copper sulphate to form an easily fusible compound that is capable of dissolving sulphides. and therefore penetrates into the interior of the sulphide nuclei, so that the nuclei become porbs or spongy. when the leaching liquid comes into effect on them. It is therefore clear that the alkali salt can be recovered and used repeatedly.
This invention is particularly valuable in the extraction of copper from kiesal) fires, where it is necessary to bring about as complete an extraction as possible in order to have the material available as iron ore after the copper has been leached.
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