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Sphärisch, chromatisch und astigmatisch korrigiertes photographischea Objektiv.
Eine Zeitlang wurde für die Konstruktion von Anastigmaten die Verwendung des schweren Barium-Crowns als unerlässliche Bedingung angesehen ; die dann folgende Kon- struktion von Anastigmaten mit Luftzwischenräumen, in denen das schwere Crown fehlte, führte dazu, dass man die obige Bedingung als für unverkittete"Anastigmate nicht notwendig bezeichnete und die schliesslich geglückte Erzielung anastigmatischer Bildfeldebnung ohne Verwendung von Schwer-Crown auch in einem nverkittetenu System musste zu Versuchen anspornen, dieses teuere und optisch zumeist nicht einwandfreie Glas mehr und mehr auszuschalten.
Vorliegende Erfindung tut in der Reihe der in dieser Richtung unternommenen Versuche einen bedeutenden Schritt vorwärts, indem sie den bisher ohne Verwendung von Schwer-Crown geglückten Korrektionsmöglichkeiten erstmalig eine neue hinzufügt : die Erfüllbarkeit der Sinusbedingung.
Einen weiteren wichtigen Vorteil enthält die neue Konstruktion dadurch, dass sie es an die Hand gibt, auch das sogenannte Leicht-Crown zu vermeiden, das zwar in guter Qualität erhältlich, aber in vorliegender Erfindung gleichfalls durch ein für Fabrikation und Korrektionsmöglichkeiten wesentlich geeigneteres leichtes Flintglas ersetzt werden kann, so dass es möglich geworden ist, einen aplanatischen Anastigmat nur aus Flintgläsern zu konstruieren.
Die Erfindung bezieht sich auf die durch die deutsche Patentschrift Nr. 135742 besonders bekanntgewordene Gattung photographischer Objektive, die aus einem positiven Meniskus und einer von diesem durch einen Luftzwischenraum getrennten Doppellinse zusammengesetzt sind, welche letztere aus einem äusseren bikonvexen und einem inneren bikonkaven Glas besteht.
Die Erfindung besteht darin, dass die beiden äusseren Linsen dos ganzen dreilinsigen Objektivs aus Baryt-Leicht-Flint und die mittlere aus einem noch niedriger
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sprechen der Nomenklatur in den bisher veröffentlichten Preisverzeichnissen des Jenaer Glaswerkes Schott & Genossen.
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angeführten Ausführungsbeispiel absichtlich gewählt worden ; selbstverständlich können diese Linsen aus ein und derselben Glasart hergestellt werden, genau in der gleichen Art, wie es im deutschen Patente Nr. 135742 der Fall ist, ohne dass dadurch etwa dem Gegenstande dieser Erfindung ein neues Moment hinzugefügt würde.
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Spherically, chromatically and astigmatically corrected photographic lens.
For a time the use of the heavy barium crown was considered an essential condition for the construction of anastigmates; The subsequent construction of anastigmats with air gaps, in which the heavy crown was missing, led to the fact that the above condition was designated as unnecessary for non-cemented "anastigmates and the finally successful achievement of anastigmatic image field flattening without the use of a heavy crown nverkittetenu system had to encourage attempts to switch off this expensive and mostly optically imperfect glass more and more.
The present invention takes an important step forward in the series of attempts made in this direction by adding a new correction option to the correction options that were previously successful without the use of a heavy crown: the satisfiability of the sine condition.
Another important advantage of the new design is that it enables the so-called light crown to be avoided, which is available in good quality but is also replaced in the present invention by a light flint glass that is much more suitable for manufacture and correction options can be, so that it has become possible to construct an aplanatic anastigmat only from flint glasses.
The invention relates to the genus of photographic lenses made particularly known by German patent specification No. 135742, which are composed of a positive meniscus and a double lens separated from this by an air gap, the latter consisting of an outer biconvex and an inner biconcave glass.
The invention consists in that the two outer lenses of the entire three-lens lens are made of barite-light-flint and the middle one is made from an even lower one
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speak the nomenclature in the previously published price lists of the Jena glassworks Schott & Genossen
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mentioned embodiment has been chosen deliberately; of course, these lenses can be made from the same type of glass, exactly in the same way as is the case in German patent no.
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