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"Verfahren zur Herstellung von gärungsfähigem Zucker aus Zellulose und zellulosehältigen
Substanzen.
Zur Darstellung von Zucker aus Zellulose ist bisher unter anderem der Rohstoff mit Schwefelsäure (nach Art der DarstcDung der Dextrose aus Stärke) gekocht worden ; die Ausbeute ist eine sehr geringe (S bis 40,"0). Ferner sind (nach ('lassen) Holzsägespäne mit Schwefelsäure von 50 bis 60"Be übergossen, gepresst und gekocht worden. Die Menge der erforderlichen Schwefelsäure ist eine beträchtliche - 75% des Holzgewichtes - und infolge der Pressung tritt Verkohlung ein ; auch ist der Rückstand unbrauchbar. Andere
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Verwertung durch wegs zu gering.
Das Verfahren gemäss der Erfindung unterscheidet sich von den bekanntgewordenen dadurch, dass das Aufschliessen entfällt, der Rückstand weiter verwendbar ist und die Aus-
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ester mit Wasser (Dampf) gekocht wird, worauf die so entstandene Dextrose mit Kalk neutralisiert. der Rückstand von Zellulose und Holzstoff hingegen neuerdings in der gleichen Weise behandelt werden kann.
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verwendet werden, mit etwa 5 bis 20 Gewichtsprozenten verdünnter Schwefelsaure getränkt und hierauf getrocknet, was zweckmässig mittels trockener, warmer Luft t20 bis 400) erfolgt.
Es wird also nicht konzentrierte Schwefelsäure, die Zellulose auflöst (aus welcher Lösung sie durch Wasser als stärkeähnlicher Körper ansgeschieden wird), sondern auf die Zellulose nicht einwirkende verdünnte Schwefelsäure verwendet un') das Trocknen bewirkt
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wird das Trocknen nicht bei so hoher Temperatur vorgenommen, dass Zersetzung, durch Entweichen von schwefeldioxyd und Verkohlung kenntlich. eintritt. Ebenso ist die Ver- wendung der verdünnten Schwefelsäure in einer eine gewisseGrenze (etwa 20 0) über- schreitenden Menge zwecklos, da sie beim Konzentrieren verkohlt, der nicht konzentrierte Teil aber unwirksam bleibt.
Durch diesen Prozess, bei welchem eine genügende Trocknung für das Gelingen des Verfahrens Bedingung ist, werden bei ausreichend langer Behandlung mit der Schwefelsäure dextrinahnliche Substanzen erhalten, die durch den zweiten Prozess leicht in Dextrose überführt werden, indem mit Wasser, bei etwa 120 bis 145 oder mit Dampf - von etwa SO bis 120 -gekocht wird. D) e Dauer des Kochens beträgt je nach dem Grad der Zerkleinerung a bis 48 Stunden. Die Behandlung mit Dampf erfordert eine kürzere Dauer, führt jedoch wegen der konzentrierten Schwefelsäure leicht zur Verkohlung.
Die nach dem Kochen vorgenommene Neutralisierung der gelben Losung mit Kalk ergibt eine Lösung von Dextrose im Wasser.
Der Rest von etwa 700'0 ist ein Mittelding zwischen Zellulose und 110bstoff, das zur Herstellung von Holzstoff, Zellulose verwendet oder aber dem geschilderten Verfahren neuerdings unterworfen werden kann.
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saure mit Chlorzink verwendet werden, wodurch jedoch schwächere Wirkungen erzielt werden.
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"Process for the production of fermentable sugar from cellulose and cellulose-containing sugar
Substances.
For the preparation of sugar from cellulose, among other things, the raw material has been boiled with sulfuric acid (like the presentation of dextrose from starch); the yield is very low (S to 40, "0). Furthermore, wood sawdust with sulfuric acid of 50 to 60" Be doused, pressed and boiled. The amount of sulfuric acid required is a considerable - 75% the weight of the wood - and charring occurs as a result of the pressing; the residue is also useless
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Utilization by way too little.
The method according to the invention differs from those that have become known in that the digestion is not necessary, the residue can still be used and the
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ester is boiled with water (steam), whereupon the resulting dextrose is neutralized with lime. the residue of cellulose and wood pulp, however, can now be treated in the same way.
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are used, soaked with about 5 to 20 percent by weight of dilute sulfuric acid and then dried, which is conveniently done by means of dry, warm air t20 to 400).
So it is not concentrated sulfuric acid that dissolves cellulose (from which solution it is separated by water as a starch-like body), but dilute sulfuric acid that does not act on the cellulose and causes drying
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If drying is not carried out at such a high temperature that decomposition can be identified by the escape of sulfur dioxide and charring. entry. Likewise, the use of the dilute sulfuric acid in an amount exceeding a certain limit (about 20%) is pointless, since it carbonizes when it is concentrated, but the non-concentrated part remains ineffective.
Through this process, in which sufficient drying is a prerequisite for the success of the process, dextrin-like substances are obtained if the treatment with the sulfuric acid is long enough, which are easily converted into dextrose by the second process by adding water, at about 120 to 145 or is cooked with steam - from about SO to 120. D) e cooking time is a to 48 hours depending on the degree of comminution. The steam treatment is shorter in duration, but is liable to char because of the concentrated sulfuric acid.
Neutralizing the yellow solution with lime after boiling results in a solution of dextrose in water.
The remainder of about 700,0 is something between cellulose and 110 material, which can be used for the production of wood pulp, cellulose or can recently be subjected to the process described.
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acidic can be used with chlorzinc, but this gives weaker effects.
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