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Schaltungsanordnung für selbsttätige Fernsprechanlagen.
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schaltung von Relais durch über die Leitungszweige gehende, bei der Teilnehmerstelle erzeugte Stromimpulse betätigt werden, indem während der Einschaltperiode ein oder mehrere Stromimpulse durch einen der Elektromagnete ausgesandt werden, während der andere dauernd stromführend ist. Gemäss vorliegender Erfindung wird bei einem derartigen bekannten System die Rückstellung der Schaltapparate in die Ruhelage durch einen Stromimpuls durch den erstgenannten Elektromagneten (den Arbeitselektromagneten) bewirkt, während der andere Elektromagnet (der Hilfselektromagnet) stromlos bleibt.
Hiedurch werden erhebliche Vorteile erreicht. welche hauptsächlich auf dem Umstand beruhen, dass der Hilfseif ktromagnet während der Ein- schaltung stromführend, aber während der Rückstellung stromlos ist. wodurch derselbe in einer günstigen Weise in Kombination mit dem Arbeitselektromagneten zwecks Kontrolle der verschiedenenSchalt-undRückstellstromkreisewährendverschiedenerPeriodenderSchaltung und bei der Rückstellung verwendet werden kann.
Die Erfindung umfasst auch verschiedene Vorrichtungen bei einer Fernsprechanlage der betreffenden Art, welche sich auf die vorliegende Erfindung stützen oder mit derselben in innigem Zusammenhang stehen und welche in der nachstehenden Erläuterung näher besciuieben sind.
Die Wähler können von irgend einer zweckmässigen Konstruktion sein, welche die Schaltung und Rückstellung in der oben angegebenen Weise ermöglicht. Dieses setzt aber eine solche
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EinwirkungoderVermittlungdesAnkersdesHilfselektromagneten.
Die Erfindung ist auf den Zeichnungen veranschaulicht. Fig. 1 zeigt m Seitenansicht einen Wähler gemäss der Erfindung, der hauptsächlich als Vorwählers bei dem unten beschriebenen System Verwendung tindcn soll. Fig. 2 zeigt denselben von hinten. Fig. 3 zeigt schematisch eine bewerkstelligte Verbindung zwischen einem primären Vorwähler, einem Gruppenwähler, einem sekundären Vorwähler und einem Leitungswähler in der Zentrale. Fig. 4 zeigt die Anordnung einer Teilnehmerstelle A, die durch die Teilnehmerleitung an den in Fig. 3 gezeigten Vorwähler I
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mit denselben Hinweisbezeichnungen versehen.
Weil das vollständige Verstehen der Erfindung voraussetzt, dass die Konstruktion der Wähler bekannt ist, sind letztere im folgenden zunächst beschrieben.
Bei dem in Fig. 1 und 2 gezeigten Vorwähler, dessen Konstruktion hauptsächlich mit derjenigen der Gruppen- und Leitungswähler übereinstimmt, bestehen die beweglichen Schaltkontakte aus Federn 1, 2, 3, 4. die auf je einem von vier Stiften 50 isoliert angebracht sind die
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ist eine Feder 49 ebenfalls isolicrt angebracht und mit Löchern 5 für die beiden unteren Stifte 50 versehen ; an ihrem freien Ende trägt die Feder eine Kontaktrolle 6, die von der Feder 49 in ständiger Berührung mit dem entsprechenden Teil des Kontaktfeldes des Wählers gehalten wird und die dazu dient, um zu prüfen, ob die in das Kontaktfeld gehenden Leitungen frei oder besetzt sind.
Die Schaltstange 41 ist in den beiden Schenkeln 7, 8 eines Bügels oder eines Rahmens 9 verschiebbar gelagert und wird in der gezeigten Ruhelage von dem oberen Schenkel 7 getragen, gegen welchen die Stange sich mittels einer verstellbaren Schraube 10 stützt. Zwecks Verminderung der Reibung bei der Schaltung liegt die Stange 41 an ihrer äusseren Seite gegen Rollen 19 an.
An dem inneren Teil des Rahmens 9 sind die zum Versetzen der beweglichen Kontakte dienenden Elektromagnete 12, 13 angebracht, welche übereinander innerhalb einer Eisen- umhüllung 11 angebracht sind und voneinander unabhängige magnetische Stromkreise besitzen.
Der obere Elektromagnet 12 (Arbeitselektromagnet) bewirkt das Heben der Schaltungsfedern 1, 2, 3, 4 durch wiederholtes Anziehen und Freigeben seines Ankers 14, der an seinem freien Ende mit einem Schaltungsarm 15 drehbar verbunden ist. Das eine Ende des Armes ist mit einem Haken 16 versehen und das andere Ende wird von einer Feder 17 betätigt, die den Haken 16 anzuheben strebt und gleichzeitig denselben gegen die an der Schaltstange vorgesehenen Zähne 18 drückt.
Der untere Elektromagnet 13 (Hilfselektromagnet) ist mit einem bei 20 drehbaren Anker 21 in der Form eines Winkelhebels versehen, dessen oberer Arm einen gegen die Zähne 18 wirkenden, bei 23 drehbaren Sperrhaken 24 trägt, der von einer Feder 25 betätigt wird. Der Sperrhaken 24 ist an seinem oberen Teil mit dem Arm 22 durch eine Schraube 26 verbunden, welche dem Arm 22 gestattet, sich gegen den Sperrhaken 24 zu bewegen, aber den Sperrhaken bei Bewegung in der
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obere Ende des Armes 22 gegen das untere Ende des Schaltungsarmes 15 zu führen strebt.
Letzterer liegt in seiner oberen Lage mittels einer Stellschraube 28 gegen eine auf der Elektromagnethülse 11 angebrachte schräge Fläche 29 an, wodurch der Haken 16 durch Einwirkung der Feder 17 am Ende seiner Aufwärtsbewegung sicher in Eingriff zwischen zwei Zähnen 18 gehalten wird, so dass die Schaltstange 41 nicht auf Grund ihrer Trägheit um mehr als einen Schritt für jede Schaltungsbewegung bewegt werden kann.
Um bei Rückstellung des Wählers in die Ruhelage ein Zurückprallen der unter Einwirkung ihrer Schwere herabfallenden Schaltstange 41 zu verhindern, ist am Arme 22 ein Sperrorgan 30 drehbar angebracht, welches von dem unteren, freien Ende der Feder 25 beeinflusst wird und dessen Bewegung in der einen Richtung von einer Schraube 31 begrenzt wird. Wenn die Schalt- stange 47 in ihrer unteren Lage anlangt, legt sich das freie Ende des Sperrorganes 30 ? gegen einen Ansatz 82 an der Schaltstange an, wodurch letztere unmittelbar ohne zurückzuprallen in Ruhe kommt. Durch Anziehen des Ankers 21 wird das Rperrorgan 30 um den Punkt 20 gedreht und wird dadurch ausser Eingriff mit dem Ansatz 32 gebracht, so dass eine neuerliche Schaltung stattfinden kann.
Der den Schrittmechanismus und die Schaltstange 41 tragende Rahmen 9 ist auf einem
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befestigt ist. Der Rahmen 9 wird auf der einen Seite des Zapfens 33 von einer an der Platte 34 befestigten Feder. 36 beeinflusst und liegt dadurch normal an einem Sperrstift 37 an, wobei die
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Platte 34 ist ein Elektromagnet 38 (Unterbrechungselektromagnet) befestigt, der mit Pol- schuhen. 39, 4 () versehen ist, von welchen der eine (39) unter das untere Rahmenstück 8 auf- gebogen ist.
während der andere (4fi) hinter dem Rahmen 9 in eine Aussparung der Platte 34 Itinaufragt. Weil der Rahmon 9 aus Eisen ist, kann derselbe von dem Elektromagneten 38 an- gezogen werden wobei der Rahmen um den Zapfen 38 gedreht wird, so dass die Schaltungs- federn 1. 2. a. @ ausser Berührung mit dem Kontaktfeld geführt werden. Die Kontaktrolle 6 I hieibt hie bei jedoch in Berührung mit dem Kontaktfelde.
An zwei von dem Anker 21 ausgehenden Stiften 42 ist ein Sperrhaken 43 drehbar befestigt, der durch eine Feder 44 normal gegen einen Ansatz 45 auf einem auf dem Anker 21 befestigten
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t'etmdt sie !) der SpelThaken 4. 3 mit seinem Sperrzahn in einiger Entfernung hinter einem an der Platte. 34 angebrachten Ansatz 47. Wenn darauf die Wirkung des Elektromagneten 38 aufhört,
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mit dem Kontaktfelde.
Beim Freigeben des Ankers 21, welches erst geschieht, nachdem der Elektromagnet 7-3 stromlos geworden ist, wird der Sperr haken 43 ausser Eingriff mit dem Ansatz J7 'geführt und der Rahmen 9 vollendet seine Drehbewegung, bis derselbe an den Stift 37 anliegt,
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der Rückwärtsbewegung des Rahmens in zwei Schritte bezweckt, ein Ausnutzen desselben als Relaisanker des Elektromagneten 38 zu ermöglichen, ohne dass die Schaltfedern mit dem Kontakt-
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feld in Berührung kommen, und zwar dadurch, dass der Elektromagnet 38 stromlos wird. Also bewirkt der Rahmen 9 während des ersten Schrittes seiner Rückwärtsbewegung und während des entsprechenden Teiles seiner Bewegung in der entgegengesetzten Richtung Unterbrechung bzw.
Schliessung der Kontakte bei zwei an der Platte 34 angebrachten Paaren von Kontaktfedern 52, 53.
Der elektrische Arbeitsverlauf bei der selbsttätigen Schaltung ist mit Hinweis auf Fig. 3 näher beschrieben. Der mechanische Arbeitsverlauf ist der folgende :
Wenn der Teilnehmer beim Anruf seinen Nummernschalter in Tätigkeit setzt, wird erst der Anker 21 angezogen, wobei der Sperrhaken 24 von der Feder 25 gegen die Zähne 18 gedrückt wird. Dann wird der Anker 14 vom Elektromagneten 12 und unmittelbar darauf der Rahmen 9
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abgehoben werden und der Sperrhaken 43 legt sich hinter den Ansatz 47. Beim Anziehen des Ankers 14, kann der Haken 16 in Eingriff mit dem ersten Zahne der Schaltstange 41 gelangen. Wenn der Anker 14 nachher freigegeben wird, wird die Stange 41 von der Feder 17 um einen Schritt, der Höhe eines Zahnes entsprechend, gehoben.
In dieser Weise wird nun die Stange 41 durch wiederholte Unterbrechung und Schliessung des Stromes durch den Elektromagneten 72 gehoben, bis die Rolle 6 mit der Prüfleitung einer freien Leitung in Berührung kommt, wobei der Elektromagnet 38 stromlos wird, der Sperrhaken 43 in Eingriff mit dem Ansatz 47 kommt und der Stromkreis des Elektromagneten 12 unterbrochen wird, so dass eine weitere Hebung der Stange 41 nicht geschehen kann. Weil zwecks Einstellung des Vorwählers immer eine bestimmte Anzahl von Stromimpulsen ausgesandt wird, während gewöhnlich nur ein Teil derselben zur Anschaltung des Wählers an einen freien Gruppenwähler in Anspruch genommen wird, muss die Anordnung eine solche sein, dass die übrigen Stromimpulse nicht an den Gruppenwähler durch die Schaltkontakte weitergegeben werden.
Zu diesem Zwecke geschieht die Stromregulierung durch den Nummernschalter in der Weise, dass der Anker 21 nicht freigegeben wird und also die Schaltkontakte nicht in Berührung mit dem Kontaktfelde gelangen, bevor die
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den gegenüberliegenden Kontakten des Kontaktfeldes, wodurch die mit diesem Wähler beabsichtigte Verbindung vollendet ist. Die Rückstellung des Wählers geschieht mit einem Stromimpuls durch den Arbeitselektromagneten 12, während der Hilfselektromagnet 13 stromlos bleibt. Bei dem dabei verursachten Anziehen des Ankers 14 werden sowohl der Haken 16 als auch der
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und die Schaltsange 41 kann also unbehindert in die Ruhelage zurückkehren.
Am Schenkel 8 sind zwei Paare von Kontaktfedern 54,55 angebrachr, welche vom Anker 21 beeinflusst werden und am Schenkel 7 sind zwei Paare von Kontaktfedern-56,-37 angeordnet. die vom Anker 14 beeinflusst werden. An der oberen Seite des Schenkels 7 ist eine Gruppe von Kontaktfedern 58,59,60,61,62,63, 64. 6.) angeordnet, deren entsprechende Kontakte durch die Schaltstange 47 beeinflusst werden. Die elektrische Verbindung zwischen den verschiedenen Kontakten des Apparates geht aus Fig. 3 hervor.
Alle von dem Wähler ausgehenden Leitungen sind an je einen von einer Anzahl von auf der Platte 34 isoliert angebrachten Kontakten 48 Ilngeachhssen, welche, da der Wähler ui ein Wählergehäuse eingesetzt ist, gegen eine entsprechende Anzahl von am Wählergehäuse befestigten Federkontakten anliegen, welche mit den zum Wähler gehenden Leitungen verbunden sind.
Die Gruppen- und Leitungswähler können in der Hauptsache in derselben Weise, wie der beschriebene Vorwähler konstruiert sein. Unter Beibehaltung desselben Schrittmechanismus 14, 16, 21, 24 und derselben Vorrichtung zur Bewegung der beweglichen Kontakte in und ausser Berührung
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zwecks Schaltung in zwei verschiedenen Richtungen angeordnet werden. ohne dass hiedurch die elektrische@ Vorrichtungen des Wählers verändert oder neue solche Vorrichtungen verwendet werden, wodurch der Wähler, wie bekannt, für eine grössere Anzahl Leitungen. oder wie ein kombinierter Sucher und Wähler verwendet werden kann.
Für diese an und für sich bekannte Vorrichtung, die nur mechanische Abänderungen des gezeigten Wählers herbeiführt. dürfte hier keine nähere Erläuterung erforderlich sein, weil die Kenntnis derselben nicht notwendig ist, um die vorliegende Ertindung zu verstehen.
Gemäss Fig. 3 ist die Erfinlung an einem @Hunderter-System" verwendet, d. h. einem System für eine Anzahl von bis zu 1000 Teilnehmern. Bei dem veranschaulichten Beispiel werden zur Herstellung einer Verbindung vier Wähler I, II, III, IV verwendet. Der erste Wähler I ist mit dem auf Fig. 1 und 2 gezeigten Vorwähler oder Sucher identisch und dient dazu, einen freien Gru, npenwähler Il aufzusuchen. Letzterer ist von derselben Konstruktion wie der Vorwähler
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der an diesen Wähler gelangenden Stromimpulse ebenso gross ist wie die Anzahl der Schaltungs- schritte.
Jeder freie Gruppenwähler verfügt nämlich über einen freien sekundären Vorwähler III
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in jeder Hundertergruppe von solchen Wählern. Der Gruppenwähler II wählt also unter den zu seiner Verfügung stehenden zehn sekundären Vorwählern denjenigen aus, der der Hunderterziffer der gewünschten Teilnehmernummer entspricht ; dieser Vorwähler schliesst sich dann wiederum an den ersten freien von zehn Leitungswählern in dieser Hundertergruppe an.
Die Leitungswähler IV sind für Schaltung in zwei verschiedenen Richtungen angeordnet, welche den Zehner- und Einerziffern in der gewünschten Teilnehmernummer entsprechen, sind aber im übrigen von derselben Konstruktion wie die Gruppenwähler. Jeder Teilnehmer hat einen primären Vorwähler, während die Anzahl der Gruppen-und Leitungswähler von der Maximalzahl von gleichzeitig vorkommenden Gesprächen abhängig ist.
Die veranschaulichte Kombination von Wählern unterscheidet sich von dem gewöhnlichen System nur dadurch, dass die Schaltungsoperationen, die hier von dem Gruppenwähler II und dem sekundären Vorwähler III ausgeführt werden, in dem alten System von einem einzigen Wähler mit doppelter Bewegung ausgeführt werden, indem die Hundertergruppe während der Bewegung in der einen Richtung und ein freier Leitungswähler in dieser Gruppe während der Bewegung in der anderen Richtung ausgewählt wird. Dadurch, dass man, wie in dem veranschaulichten Beispiel, diese Schaltungsoperationen auf zwei verschiedene Wähler verteilt, wird wohl der Anzahl von Wählern erhöht, aber andererseits kann man bedeutend billigere Wähler mit einfacher Bewegung verwenden und hiedurch vermeidet man die beschwerlichen und verhältnismässig kostspieligen Multipelfelder.
Wenn das betreffende Prinzip für die selbsttätige Schaltung im vorliegenden Falle konsequent verwendet würde, so würden auch die vom Leitungswähler IV ausgeführten Schaltungsoperationen auf zwei verschiedene Wähler mit einfacher Bewegung verteilt werden, der eine zwecks Auswählung der Zehner und der andere zwecks Auswählung der Einer, wobei jeder Zehnerwähler über zehn freie Einerwähler verfügen würde, nämlich einen für jeden Zehner der betreffenden Hundertergruppe.
Um Beschreibung und Zeichnungen zu vereinfachen, sei aber, wie erwähnt, angenommen, dass der Leitungswähler It eine doppelte Bewegung hat. Es ist selbstverständlich, dass auch andere Kombinationen von Wählern, als die hier gezeigten, verwendet werden können.
Die Anordnung bei einer Teilnehmerstelle (Fig. 4) umfasst, nebst Hörer 67, Mikrophon 66 und Signalapparat 68, einen Hakenumschalter 69 und einen Nummernschalter. Der Hörerhaken 6. 9 bewirkt in bekannter Weise beim Abheben des Hörers (bzw. des Mikrotelephons) Einschaltung des letzteren und des. Mikrophone zwischen den beiden Leitungszweigen 70, 71 und heim Anhängen des Hörers Einschaltung des Signalapparates über einen Kondensator 72.
In dem einen Leitungszweig 71 ist eine Kontaktfeder 73 angeordnet, die in der schematischen
Darstellung von dem Haken 6. 9 beeinflusst wird. und zwar durch eine Klinke 74 in der Weise, dass der genannte Leitungszweig 71 beim Anhängen des Hörers für einen Augenblick über einen
Kontakt 7J geerdet wird. Beim Abheben des Hörers dagegen wird die Kontaktfeder 73 nicht beemflusst.
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zwei Kontaktfedern 80, 81, Dähte 82, 83, Kontaktfedern 84, 85, Kontaktringe 86, 87 und Drähte 88, 89.
Die Kontaktfedern 80, 81, 84, 85 sind auf einem rotierenden Arm 90 isoliert an- gebracht, der beim Abheben des Hörers aus der in punktierten Linien dargestellten Ruhelage in Bewegung gesetzt wird und dabei, durch Einwirkung einer Feder, die bei der Einstellung des Apparates gespannt worden ist, in der angegebenen Pfeilrichtung rotiert, bis er in der auf der
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auf den Kontaktrmgen ! pn 86.
87 und die Kontaktfedern SO, 81 über zwei entsprechende Reihen von Kontakten, von welchen die äussere Reihe fünf Kontaktgruppen 91, 92, 169, 93, 94 mit zehn kurzen Kontakten in jede Gruppe umfasst während die innere Reihe sechs längere geerdete
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fünf Kontaktgruppen 91, 92, 169, 93, 94 angeordnet sind und sich an den Seiten ein wenig über diese Gruppen hinaus erstrecken. In der ersten und dritten der Kontaktgruppen 97 und 769 sind sämtliche Kontakte geerdet, während die verschiedenen Kontakte der drei übrigen Kontakt- gruppen an je einen Kontakt in drei entsprechenden Kontaktgruppen 100, 101, 102 angeschlossen sind.
Auf der Zeichnung sind der Deutlichkeit wegen nur so viele Verbindungsleitungen zwischen den verschiedenen Kontaktgruppen gezeigt, als der beispielsweise eingestellten Teilnehmer- nummer entsprechen Für jede Gruppe 100, 101, 102 ist je eine geerdete Kontaktschiene 103, 104 und 105 angeordnet, die mit Hilfe eines Zeigers in Kontakt mit einer beliebigen Anzahl von
Kontakten in der Gruppe verschoben werden kann. In dem gezeigten Beispiel ist der Apparat für Einschaltung an den Teilnehmer Nr. 309 eingestellt.
Die erste Kontaktgruppe 91, 95 ist zur Einstellung des primären Vorwählers bestimmt, die zweite Gruppe 92, 96 zur Einstellung des Gruppenwählers, die dritte Gruppe 169, 170 zur
Einstellung des sekundären Vorwählers und die beiden übrigen 93.97 und 94, 98 zur Einstellung
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Periode der Schaltung ist also der eine Linienzweig 78 kontinuierlich geerdet, während der andere Linienzweig wiederholt'mit der Erde verbunden und wieder abgeschaltet wird. Für jede Erdverbindung wird ein Stromkreis über den entsprechenden Linienzweig, eine in der Zentrale angebrachte, geerdete Schaltungsbatterie 106 (Fig. 5) und die entsprechende Seite einer Relaisgruppe VII geschlossen. Letztere hat den Zweck, die Schaltungsimpulse an lokale Stromkreise, die die Arbeits- bzw.
Hilfselektromagnete 12, 13 einschliessen, überzuführen, wie dies im folgenden näher erläutert ist.
In Fig. 5 ist der Nummernschalter der Einfachheit halber weggelassen und durch zwei Schalter 119, 120 ersetzt. Die Schaltungsbatterie 106 ist mit ihrem nicht geerdeten Pol teils direkt an eine Batterieleitung 107, teils über eine Mikrophonspeisebatterie 108 an eine andere Batterieleitung 109 angeschlossen. Man erhält also drei verschiedene BatLuhepole, die auf der Zeichnung mit +,-+ und-bezeichnet sind.
Der in die Zentrale mündende Linienzweig 79 ist mit der Batterieleitung 109 verbunden, und zwar über zwei in Reihe geschaltete Relaiswicklungen 110, 111, und der Leitungszweig 78 ist in ähnlicher Weise mit der Batterieleitung 107 über zwei in Reihe geschaltete Relaiswicklungen 112, 113 verbunden, wobei die genannten Relaiswicklungen gleichzeitig als induktive Widerstände dienen, um in bekannter Weise die Ableitung der Sprechströme durch die Batterie 108 zu verhindern. Die beiden Wicklungen 111, 113 bilden unabhängige Relais, die je einen Kontakt 114 bzw. 115 im Lokalstromkreis der Arbeits-bzw. Hilfs- elektromagnete beeinflussen.
Die Wicklungen 110, 112 bilden die beiden einander entgegenwirkenden Wicklungen in einem Differentialrelais 116 (Fig. 3) und sind so angeordnet und angepasst, dass sich ihre Wirkungen gegenseitig aufheben, wenn Strom von der Batterie 108 in Reihe über die beiden Leitungszweige 78, 79 fliesst.
Das Differentialrelais 116 beeinflusst auch einen Kontakt 117 bzw. 118 in je einem der genannten Lokalstromkreise, welche Kontakte in Reihe mit den entsprechenden, von den Relais 111. 113 beeinflussten Kontakten 77 : 7 bzw. 775 geschaltet sind.
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gehen, wirken die beiden Wicklungen 110, 112 während der Schaltung zusammen, so dass die Kontakte 117, 118 dabei geschlossen gehalten werden, auch wenn Strom nur durch den einen
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mit einem polarisierten Anker versehen werden, welcher die Kontakte 11 ì, ll in der angegebenen Weise beeinflusst.
In Fig. 3 sind die Batterien 106 und 108 weggelassen und statt dessen sind entsprechende Potbezeichnucgen an den Leitungen, die direkt an die Batterien gehen, angesetzt. Die von den Ankern des Arbeitselektromagneten 12. des Hilfselektromagnten 13 und des Unterhrechungs- elektromagneten 38 beeinflussten Kontaktfedern 52 bis j7 sowie die von den Relaisankern hecinhussten Kontaktfedern sind in Fig. 3 wie Anker der entsprechenden Elektromagnete und Relais dargestellt.
Die beiden Linienzweige 79, 78S'sind in der Zentrale an die Linienanschlusskontakte 1 bzw. 2
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den AnschlusskortLakten 1 bzw und der Abzweigung zum Relais 111 bzw. 113 eingeschaltet sind und welche von dem Diff@rentialrelais 116 in der Weise beeinflusst werden. dass die Anschlusskontakte 1,2 während der Schaltung und während der Abgabe eines Anrufsignals von der Linie getrennt"ind und statt dessen durch die Kontaktfedern 12. 3, 124 m Verbindung mit je einem
Pol i einer Anrufstromquelle (nicht dargestellt) stehen.
Die Kontakte 11-1 und 117 bzw. 115 und 118 sind in den gemeinsamen Leitungen 125 bzw. 126
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magneten eingeschaltet. Die genannten Relaisleitungen 125 und 126 sind mit den Anschlusskontakten 3 bzw. 4 (im folgenden @Relaisanschlusskontakte" genannt) des Vorwählers verbunden.
Die beweglichen Kontakte 1, 2, 3, 4 bei den Gruppenwählern II sind durch je eine der Ver- bindungsleitungen 127, 128, 129, 130 mit je einem Kontakt 131, 132, 133, 134 in den Kontaktfehler der entsprechenden Gruppe von primären Vorwählern verbunden. In ähnlicher Weise
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es natürlich keine Relaisanschlusskontakte. Die Arbeits- und Hilfselektromagnete 12 bzw. 13 sind hier durch Leitungen 171 bzw. 172 mit kontakten 173 bzw. 174 im Kontaktfeld der ent-
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sprechenden sekundären Vorwähler verbunden. Die Linienanschlusskontakte 1 und 2 bei den Leitungswähler sind durch Leitungen 175 bzw. 176 mit Kontakten 177 bzw. 178 im Kontaktfelde der entsprechenden sekundären Vorwähler verbunden.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, sind die Wicklungen 13 sämtlicher Hilfselektromagnete einerseits an die eine Batterieleitung 107 und andererseits an die Relaisleitung 126 bzw. an die entsprechende Verbindungsleitung 130, 136, 172 direkt angeschlossen, über welche ihre zugehörigen Stromkreise durch die Kontakte 115, 118 geschlossen werden können. Die Wicklungen 12 sämtlicher Arbeitselektromagnete sind einerseits an der anderen Batterieleitung 109 direkt angeschlossen. Andererseits kann der Stromkreis jedes besonderen Arbeitselektromagneten während verschiedener Perioden der Schaltung durch verschiedene, geerdete parallele Zweigleitungen geschlossen werden.
Somit kann der Arbeit. selektromagnet 12 bei dem primären Vorwähler I über die folgenden vier Zweigleitungen (Fig. 3) geerdet werden : a) Die von der Wicklung 12 ausgehende Leitung 143, Kontakt 61, 62, Leitung 125, Kontakte 777, 774, Erde ; b) Leitung 143, der Kontakt bei 53, Leitung 125, Kontakte 117, 114, Erde ; c) die von der Wicklung 12 ausgehende Leitung 144, der Kontakt bei. M, Leitung 125, Kontakte 117, 114, Erde ; d) Leitung 143, der Kontakt bei 57, der Kontakt bei 55, Kontakt 60. 59, Erde.
In derselben Weise kann der Stromkreis des Elektromagneten 72 bei den Gruppenwählern II und beim sekundären Vorwähler III über vier ähnliche parallele Zweigleitungen geschlossen werden, von welchen die drei ersten über den Relaisanschlusskontakt 3 des vorherigen Wählers führen.
Der Stromkreis des Elektromagneten 12 an dem Leitungswähler IV kann über die folgenden zwei geerdeten, parallelen Zweigleitungen geschlossen werden : e) Die von der Wicklung 12 aus-
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der Kontakt bei 57, der Kontakt bei 55, Kontakt 60, 59, Erde.
Die Unterbrechungselektromagnete 38 sind einerseits direkt an der Batterieleitung 109 angeschlossen und können andererseits jeder für sich mit Erde durch verschiedene geerdete, parallele Zweigleitungen verbunden werden. Es kann daher der Unterbrechungselektromagnet bei den Vorwählern stromführend gemacht werden über die folgenden zwei Zweigleitungen : g) Der Kontakt bei 56, Erde ; h) der Kontakt an 52, Feder 49, Prü & ontakt 6, die Prüfleitung eines besetzten Gruppenwählers bzw. Leitungswählers, Erde.
Der Unterbrechungselektromagnet bei den Gruppenwählern kann Erdverbindung über die folgenden zwei Zweigleitungen erhalten : i) Der Kontakt bei 56. Erde ; j) der Kontakt bei dem Anker 745 des Elektromagneten. M. der Kontakt bei dem Anker U6 des Elektromagneten 13, Erde.
Der Unterbrechungselektromagnet bei den Leitungswählern kann Erdverbindung über die folgenden drei Zweileitungen erhalt-en : k) Der Kontakt bei 56. Erde ; I) der Kontakt beim Anker 145 des Elektromagneten 38, der Kontakt beim Anker 146 des Elektromagneten 13, Erde:
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Dadurch, dass die Elektromagnete 12 und 38 an den negativen Pol der Mikrophonbattene 7 angeschlossen werden, wird letztere auch für die Schaltung in der Weise ausgenutzt, dass die Elektromagnete 12, 38, die eine gröbere Arbeit zu besorgen haben als der Elektromagnet 13, einen stärkeren Strom als der letztgenannte Elektromagnet erhalten.
Die Kontaktfedern 60. 61 und 64 werden von der Schaltstange 41 bei dem entsprechenden Wähler in der Weise beeinflusst, @ass die von der Bewegung dieser Federn beeinflussten Kontakte, während des ersten Schrittes der Bewegung der Schaltstange von der Ruhelage aus unterbrochen bzw. geschlossen werden. An jedem primären Vorwähler ist eine besondere Kontaktfeder 58 angebracht, die mit den Prüfkontakten der entsprechenden Leitungswähler verbunden ist.
Wenn
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wähler angeschaltet worden ist. der Prüfdraht des letzteren in Verbindung mit Erde über den Prüfkontakt 6 des Y orwählers und einen mit der Feder 52 zusammenwirkenden Kontakt 747 gesetzt wird. In ähnlicher Weise wird ein angerufener Teilnehmer als besetzt angegeben. und zwar durch Erdung des zugehörigen Prüfdrahtes über einen Kontakt 147 bei dem für den Anschluss verwendetenLeitungswähler.
Jeder Teilnehmer ist mit einem in der Zentrale angebrachten Gespr@chszahler 148 versehen, weleher einerseits an der Batterieieitung 7ss7 und andererseits an der Kontak@feder 63 angeschlossen ist. die mit der von der Schaltstange 41 am Vorwähler beeinflussten Ko@taktfeder 64 in der Weise zusammenwirkt, dass der Gesprächszähler 148 beim Anruf von dem mtsprechenden Teil- nehmer durch die Leitung 149 an den Linienzweig 78 zwischen den Ansch@sspunkten für das Relais 113 und den Kontakt 722 angeschlossen wird. Wenn der Vorwähler sich in der Ruhelage
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leitung 109 verbunden.
Um den Durchgang der Schaltungsströme über den Leitungszweig 78 durch den an diesem Linienzweig angeschlossenen Gesprächszähler 148 zu verhindern, ist zwischen den Anschlusspunkten des Relais 113 und der Leitung 149 ein Kondensator 152 eingeschaltet.
Der Gesprächszähler ist so angeordnet, dass er von Gleichstrom beeinflusst wird, aber nicht von Wechselstrom oder kürzeren Stromstössen, also beispielsweise nicht von den Signalströmen.
Um ein Prüfsignal zu erhalten, welches in Wirksamkeit tritt, wenn der angerufene Teilnehmer besetzt ist, ist jeder Leitungswähler mit zwei mit jedem Linienanschlusskontakte 1, 2 verbundenen Kontaktfedern 153 bzw. 154 versehen, welche in der Zeichnung als Anker des Unterbrechungselektromagneten 38 dargestellt sind. Mit diesen Kontaktfedern wirken Kontakte zusammen, zwischen welchen die eine Wicklung 155 eines Transformators, dessen andere Wicklung 156 an den Polen i einer Signalstromquelle angeschlossen ist, über einen Kondensator 157 eingeschaltet ist.
Wirkungsweise :
Um die Schaltungsvorgänge zu erklären, sei angenommen, dass der Teilnehmer A eine Gesprächsverbindung mit dem Teilnehmer B zu erhalten wünscht und dass der letztere die Telephonnummer 309 hat. Der Teilnehmer A stellt dabei zuerst die Zeiger seines Nummernschalters FI der gewünschten Nummer entsprechend ein. Hiebei werden die vier ersten Kontakte der Gruppe 92, der erste Kontakt der Gruppe 93 und sämtliche zehn Kontakte der Gruppe M durch die Kontaktscheiben 103, 104, 105 geerdet. Dann hebt der Teilnehmer den Hörer (bzw. das Mikrotelephon) ab, wodurch der Nummernschalter in Tätigkeit versetzt wird, so dass der Kontaktarm 90 in der Pfeilrichtung umgedreht wird.
Schaltung und Anruf geschehen dabei in der folgenden Weise :
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Der Linienzweig 78,, wird erst durch den Kontakt 9. 3 geerdet, wobei der folgende Stromverlauf entsteht :
1. Der positive Pol der Batterie 106, Erde, Kontakt 95 beim Nummernschalter. Linienzweig 7. S, Wicklung 773. Wicklung 112, der negative Pol der Batterie 106.
Hiedurch werden die Kontakte 115, 118, 117 und der Kontakt 150. 151 geschlossen und die Pole der Signalstromquelle werden über die Kontaktfedern 123, 124 in Verbindung mit den Lmienanschlusskontakten 1, 2 bei dem Vorwähler des Teilnehmers geschaltet- Doch kann noch kein geschlossener Stromkreis für die Signalstromquelle entstehen, weil die genannten Kontakte 1, 2 in der Ruhelage des Vorwählers gegen isolierende Teile des Kontaktfeldes anliegen. Durch Schliessen der Kontakte 11. 5. 118 entsteht der folgende Stromverlauf :
2. Pluspol der Batterie 106. Erde. Kontakte 115, 118. Le@tung 126. Wicklung 13 beim primären Vorwähler 1. Minuspol der Batterie 106.
Demzufolge zieht der Hilfselektro@agnet beim Vorwähler semen Anker 21 (Fig. 1) an und bewirkt hindurch Unterbrechung der Kontalte bei-54 und welche dann unterbrochen bleiben.
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zweig 79 an Erde angeschlossen, und zwar durch den ersten Kontakt der Gruppe 91. Dabei entsteht der folgende Stromverlauf :
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bleibt. Durch Schliessen des Kontaktes 114 wird der Arbeitselektromagnet bei dem primären Vorwähler über Jie oben angegebene Zweigleitung a geerdet, wobei der folgende Stromverlauf entsteht.
4. Pluspol der Batterie 106, 108, Erde, Kontakte 114, 117, Leitung 125, Kontakte 62, 61.
Wicklung dz Minuspol der Batterie 106, 108,
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an und bewirkt dadurch Schliessung der Kontakte bei J6 und 57. Das Schliessen des Kontaktes bei 57 veranlasst jetzt keinen Stromfluss. Durch Schliessen des Kontaktes bei-56 wird der Unter-
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Sobald der erste Stromimpuls durch den Elektromagneten 12 aufgehört hat, werden die Kontakte 1, 2,3, 4, 6, wie vorher beschrieben, um einen Schritt gehoben, der den Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Kontakten im Kontaktfeld entspricht. Die Kontaktfeder 56 ist dabei so angeordnet und wird in der Weise von dem Anker des Arbeitselektromagneten beeinflusst, dass deren Kontakt nicht geöffnet wird, bevor der Prüfkontakt 6 des Wählers beim Ende seiner Aufwärtsbewegung mit dem festen Prüfkontakt des ersten Gruppenwählers im Kontaktfeld in Berührung kommt.
Wenn der erste Gruppenwähler besetzt ist, wird der Unterbrechungselektromagnet beim Vorwähler über die oben angegebene Zweigleitung h geerdet, wobei, unmittelbar bevor der Stromverlauf 5 durch Unterbrechung des Kontaktes bei 56 aufgehört hat, der folgende Stromverlauf entsteht :
6. Pluspol der Batterie 106, 108, Erde, Prüfdraht des besetzten Gruppenwählers, Prüfkontakt 6 des Vorwählers, Feder 49, der Kontakt bei 52, Wicklung 38, Minuspol der Batterie 106 und 108.
Infolgedessen bleiben die Kontakte 1, 2, 3, 4 ausser Berührung mit dem Kontaktfelde und der Kontakt 53 ist fortwährend geschlossen.
Wenn der Kontakt 114 auf Grund des zweiten Stromimpulses über den Linienzweig 79 geschlossen wird, kann der Stromkreis des Arbeitselektromagneten 12 nicht mehr über die oben
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ist, sondern der Arbeitselektromagnet wird jetzt durch Schliessen des Kontaktes 114 über die oben genannte, die Kontaktfeder 53 enthaltende Zweigleitung b geerdet, wobei folgender Stromverlauf entsteht :
7. Pluspol der Batterie 106, 108, Erde, Kontakte 114, 117, Leitung 125, der Kontakt bei 53, Wicklung 12, Minuspol der Batterie 106, 108.
Infolgedessen zieht der Aròeitselektromagnet beim Vorwäb' wieder seinen Anker an. wobei durch das Schliessen des Kontaktes bei 56 der Stromverlauf 5 wieder entsteht.
Sobald der zweite Stromimpuls durch den Arbeitselektromagneten aufgehört hat. werden die Kontakte 1, 2, 3, 4, 6 wieder um einen Schritt gehoben. Wenn auch der andere der zur Verfügung des Vorwählers stehenden Gruppenwähler besetzt ist, entsteht wieder der Stromverlauf 6 in der vorher beschriebenen Weise, unmittelbar bevor der Stromverlauf 5 aufgehört hat.
In dieser Weise werden die beweglichen Kontakte des primären Vorwählers durch wiederholte Stromimpulse durch den Arbeitselektromagneten über dessen Zweigleitung b vorgerückt, bis der Prüfkontakt 6 des Wählers einen nicht geerdeten Prüfkontakt im Kontaktfelde erreicht, weicher einem nicht besetzten Gruppenwähler angehört. Dabei kann der Stromverlauf 6 nicht entstehen und der Stromverlauf 5 hört durch die Unterbrechung des Kontaktes bei 56 auf, wodurch
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worden, so dass die folgenden Stromimpulse über den Linienzweig 79 keinen Stromnuss durch den Elektromagneten des Vorwählers veranlassen können.
Unmittelbar nachdem der letzte durch die Kontaktgruppe 91 des Nummernschalters bewirkte Stromimpuls aufgehort hat, wirf ! der Stromkreis übel'den Linienzweig 78 unterbrochen, wobei der Rahmen 9 in die Ruhelage zurückgeht, und die Anschlusskontakte 1,2,3,4 gelangen so in Berührung mit den entsprechenden festen Kontakten 131, 132, 133, 134 ùes freien Gruppenwä. hlers im Kontaktfeld des Vorwählers.
II. Zweite Schaltungsperiode.
Wenn die Kontakte ?, 81 des Kumjmernschalters die Kontaktgruppe 96, 92 erreichen, entstellt anfänglich wie vori@en ein Stromfluss über den Linienzweig 78 in Übereinstimmung mit dem Stromverlauf L Durch die hiebei verursachte Schliessung des Kontakte 77. 5 wird der Hilfs- elektromae, 13 sowohl bei dem Vorwähler als bei dem Gruppenwähler über die Leitung 126 stromführend. Infolgedessen werden die Kontakte bei 54 und 5. 5 unterbrochen. Bei dem Gruppenwähler wird dazu der Kontakt bei 146 geschlossen, ohne dass diese Kontaktschliessung einen Stromfluss veranlasst, weil der Kontakt bei 145 noch offen ist.
Die darauffolgenden kurzen Strom impulse über den Linienzweig 79 können keine Einwirkung auf den primären Vorwähier ausüben, weil dessen Arbeitselektromagnet und damit auch dessen Unterbrechungselektromagnet jetzt über keine seiner Zweigleitungen geerdet werden kann, wie leicht einzusehen ist.
Der erste der kurzen Stromimpulse bewirkt dagegen beim Gruppenwähler in derselben Weise wie vorher bei dem Vorwähler einen Stromverlauf 4, der jetzt den Weg über den Anschlusskontakt 3 beim Vorwähler nimmt. Infolgedessen zieht der Arbeitselektromagnet beim Gruppen- \sahier seinen Anker an und bewirkt hiedurch Schliessung der Kontakte bei 56 und 57. Durch dl) e Schliessung des Kontaktes bei 56 wird der Unterbrechungselektromagnet, in derselben Weise wie vorher beim Vorwähler stromführend, wodurch die Anschlusskontakte 1, 2, 3, 4 beim Gruppen-
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und 14S geschlossen. Durch das Schliessen des Kontaktes bei 145 wird der Unterbrechungselektromagnet geerdet, und zwar über den genannten Kontakt und den Kontakt bei 146.
Infolgedessen. bleibt der Unterbrechungselektromagnet stromführend und es bleiben daher die Anschlusskontakte 1, 2, 3, 4 des Wählers ausser Berührung mit dem Kontaktfelde, solange der Kontakt hiernach bei 146 geschlossen tat, d. h. während der ganzen zweiten Schaltungsperiode.
Die drei darauffolgenden, kurzen Stromimpulse über den Linienzweig 79 veranlassen wie vorher beim Vorwähler einen Stromverlauf 7 über den Anschlusskontakt 3 beim Vorwähler.
Durch die vier Stromimpulse über den Leitungszweig 79 sind die beweglichen Kontakte 1, 2, 3 und 4 des Gruppenwählers um vier Schritte vorgerückt worden. Wenn dann der Stromfluss über den Linienzweig 78 aufhört, wird der Kontakt bei 146 unterbrochen, wodurch der Unterbrechungselektromagnet beim Gruppenwähler stromlos wird und die Anschlusskontakte 1, 2, 3, 4 kommen mit den entsprechenden festen Kontakten 141, 142, 137, 138 des ausgewählten sekundären Vorwähler im Kontaktfelde des Gruppenwählers in Berührung.
III. Dritte Schaltungsperiode.
Die nächstfolgende Kontaktgruppe 169, 170 veranlasst anfänglich einen Stromfluss über den Linienzweig 78, in Übereinstimmung mit dem Stromverlauf 1, welcher wiederum einen lokalen
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Vorwähler 1, dem Gruppenwähler II und den sekundären Vorwähler III veranlasst. Die darauffolgenden kurzen Stromimpulse über den Linienzweig 79 veranlassen ein Vorrücken des sekundären Vorwählers in genau derselben Weise wie in dem primären Vorwähler, bis der PrüIkontal.. -t 6 des Wählers einen nicht geerdeten Prüfkontakt im Kontaktfelde erreicht, welcher also einem freien Leitungswähler IV gehört, wobei die Schaltung durch Anschluss der Kontaktfedern 1, 2, J, 4 an die festen Kontakte 177, 178, 173, 174 vollendet wird.
IV. Vierte Schaltungsperiode.
Die Schaltung wird während dieser Periode von der Kontakte uppe 93, 97 im Xummernschalter kontrolliert. Der lange Stromimpuls über den Linienzweig 78 bewirkt in derselben Weise wie vorher einen Stromfluss durch den Hilfselektromagnet 15 bei den Vor-, Gruppen- und Leitungswählern.
Durch den darauffolgenden kurzen Stromimpuls über den Linienzweig 79 wird der Arbeitselektromagnet 12 beim Leitungswähler stromführend, und zwar über die oben angegebene Zweigleitung e. Dabei wird der Stromkreis des Unterbrechungselektromagneten in derselben Weise wie beim Gruppenwähler geschlossen, und zwar erst über den Kontakt bei 56, dann über die
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den Linienkontakten 1, 2 des Leitungswählers angeschlossen, weil aber gleichzeitig die Kontakte 121, 122 unterbrochen sind, gibt es keinen geschlossenen Stromkreis für den Prüfsignalstrom.
V. Fünfte Schaltungsperiode.
Während dieser Periode wird die Schaltung durch die Kontaktgruppe 94, 98 des Nummern- schalters kontrolliert. Übrigens geschieht die Schaltung in derselben Weise, wie während der vierten Schaltungsperioder und die beweglichen Kontakte des Leitungswählers werden dabei um
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des Leitungswählers, wodurch die gewünschte Verbindung hergestellt ist.
In Fig. 5 ist die Verbindung schematisch dargestellt, und zwar über die Linienanschlusskontakte 1, 2 des Leitungswählers IV und des primären Vorwählers I des angerufenen Teilnehmers.
VI. Die Anrufsperiode.
Das Anrufsignal wird durch einen von dem Kontakte 99 beim Nummernschalter vermittelten Stromschluss über den Linienzweig 78 bewirkt. Dieser Strom hat dieselbe Wirkung wie die vorherigen Ströme über denselben Linienzweig. Bei dieser Gelegenheit entsteht aber ein
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Wenn der Nummernschalver des Teilnehmers A die in der Zeichnung veranschaulichte Sprechlage bei den Kontakten 76,77 erreicht hat, wird ein Stromkreis für die Mikrophonbatterie 108 über die Relaiswicklungen 110, 111, 112, 113, die Linienzweige 79, 78 des Teilnehmers A und dessen Fernhörer 66 und Mikrophon 67 geschlossen. Wenn der Teilnehmer B den Anruf durch Abnehmen seines Fernhörers beantwortet, wird ein ähnlicher Stromkreis über den Fernhörer 66 und das Mikrophon 67 dieses Teilnehmers geschlossen.
Wie oben erläutert worden ist, ist der Gesprächszähler 148 des Teilnehmers A durch Versetzen des Vorwählers aus der Ruhelage, an den einen Linienzweig 78 über die Kontakte 63, 64 angeschaltet worden. Wenn der Teilnehmer B den Anruf beantwortet, wird der Kontakt 150, 151 (Fig. 5) durch die Wirkung des Mikrophonstromes in dem Relais 113 geschlossen, wodurch derselbe Linienzweig 78 des Teilnehmers B an die Batterieleitung 109 angeschlossen wird.
Infolgedessen wird der folgende, den Gesprächszähler 148 des Teilnehmers A enthaltende Stromkreis geschlossen : Pluspol der Batterie 108, Batterieleitung 107, Gesprächszähler 148 des Teilnehmers A, Kontakt 63 und 64, Leitung 149, Anschlusskontakte 2 bei den Vor-, Gruppen- und Leitungswählern, Anschluss- kontakt 2 beim Vorwähler des Teilnchmers. B, Leitung 149 des Teilnehmers B, Kontakt 64, 65 bei dem in der Ruhelage befindlichen Vorwähler des Teilnehmers B, Kontakt 150, 151, Batterieleitung 109, Minuspol der Batterie 108. Das Gespräch wird also immer von dem Gesprächszähler des anrufenden Teilnehmers registriert.
Wenn der gewünschte Teilnehmer B besetzt ist, erhält der Unterbrechungselektromagnet 38 beim Leitungswähler Strom über die oben angegebene, den Prüfkontakt 6 des Wählers enthaltende Zweigleitung m, wobei also die Anschlusskontakte 1, 2 von dem Kontaktfelde getrennt verbleiben.
Wenn dann der Nummernschalter die Sprechlage erreicht, wird ein Stromkreis für die Prüf- stromquelle 1. 55, 156 tuber die Linienzweige 78, 79 und das Mikrophon und den Hörer des anrufenden Teilnehmers geschlossen ; im genannten Hörer ruft der Prüfstrom einen Schall hervor. welcher dem anrufenden Teilnehmer angibt, dass der gewünschte Teilnehmer besetzt ist.
Wenn der Teilnehmer Li zuerst seinen Hörer anhängt., veranlasst, das aufw@rtsgehende Ende des Hörerhakens 69 durch Schliessen des Kontaktes 73, 75 einen Stromfluss über den Linienzweig 79. Dadurch wird in derselben Weise wie vorher ein Stromschluss erzeugt durch den Arbeitselektromagneten des Leitungswählers über dessen Zweigleitung e und durch die Arbeitselektro- magnete der Vor-und Gruppenwähler über deren Zweigleitungen c, welche jetzt bei 54 angeschlossen sind. Infolgedessen ziehen die Arbeitselektromagnete ihre Anker an und sämtliche
Wähler werden in der oben beschriebenen Weise ausgelöst. Gleichzeitig werden die Kontakte bei 56 und 57 an allen nacheinander geschalteten Wählern geschlossen.
Der Kontaktschluss bei 36 veranlasst einen Stromfluss durch sämtliche Unterbrechungselektromagnete 38, wodurch die
Anschlusskontakte der Wähler von dem Kontaktfelde getrennt werden. Durch den Kontakt- schluss bei 57. werden die Arbeitselektromagnete geerdet. und zwar über ihre Zweigleitungen'/. welche jetzt bei 57, JJ und 60 geschlossen sind. Infolgedessen bleiben die Arbeitselektromagnete und somit auch die Unterbrechungselektromagnete stromführend, auch nachdem der Ruckstell- impuls aufgehört hat und deren Stromkreise werden nicht unterbrochen, bevor die Wähler m die Ruhelage gelangen.
Dabei werden erst die Arbeitselektromagnete stromlos gemacht, und zwar durch Unterbrechung der Kontakte 59, 60 bei den verschiedenen Wählern, wonach die Unter- brechungselektromagnete durch die Unterbrechung der Kontakte bei 56 ausgeschaltet werden.
Wenn der Teilnehmer B zuerst seinen Hörer anhängt, geschieht die Rückstellung in derselben
Weise, wie unmittelbar einzusehen ist. Bei der Rückstellung wird auch der Gesprächzähler des
Teilnehmers A ausgeschaltet. und zwar durch Unterbrechung des Kontaktes 63, 64 be@m Vor- wähler. Durch das Anhängen des Hörers bei dem Teilnehmerapparate. A wird der rotierende
Arm 9C ausgelöst, so dass dieser den Rest des Weges nach der Ruhelage vollendet, wobei er einen geerdeten Kontakt 166 dessen Aufgabe im folgenden näher erläutert ist.
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In Fig. 6, welche die Anordnung in der Zentrale während einer Sprechverbindung gemäss Fig. 5 zeigt, ist eine Abänderung dargestellt, welche die Wegnahme von zwei Anschlusskontakten bei den Vor-und Gruppenwählern zu ermöglichen bezweckt. Zu diesem Zwecke sind die in die Zentrale mündenden Linienzweige 79, 18 nach den Kontakten 121, 122 an die entsprechenden Relaisleitungen 125, 126 angeschlossen, wobei die Anschlusskontakte 1, 2 der Wähler gleichzeitig zur Überführung der Sprechströme und Schaltungsströme dienen.
Damit aber die Schaltungsströme nicht durch die Arbeits- und Hilfselektromagnete unmittelbar über die entsprechenden Linienzweige geschlossen werden mögen, muss man zwischen den Anschlusspunkten des Relais 111 und der Relaisleitung 125 bzw. des Relais 113 und der Relaisleitung 126 Kondensatoren 160 bzw. 161 einschalten. Bei einer Vorrichtung gemäss Fig. 6 ist ein grösserer Widerstand der Elektromagnetwicklungen 12, 13 erforderlich, als bei einer Vorrichtung gemäss Fig. 5, damit nicht die genannten zwischen den Linienzweigen parallelgeschalteten Wicklungen eine zu grosse Verschwächung der Sprechströme bewirken.
Eine Verminderung der Anzahl der zwischen den Linienzweigen parallelgeschalteten Magnetwicklungen 12, 13 wird bei der Vorrichtung gemäss Fig. 6 dadurch erreicht, dass die Elektromagnete 12, 13 der Vorwähler, anstatt direkt an die Ver- bindungsleitungen 162 bzw. 163 angeschlossen zu sein, hier an dieselben über Kontakte 164 bzw. 165 bei dem Differentialrelais 116 angeschlossen sind. Wie unmittelbar einzusehen ist, ver- ändert diese Vorrichtung in keiner Weise die Wirkungsweise der Vorwählerelektromagnete, aber diese bleiben nach vollendeter Schaltung von den Linienzweigen getrennt und können infolge- dessen keine Ableitung der Sprechströme bilden.
Einer dieser Kontakte 164, 765 kann natürlich auch weggelassen werden, wobei die entsprechende Wicklung 12 bzw. 13 direkt an der Verbindungs- leitung 162 bzw. 163 angeschlossen ist.
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nehmers B, Kontakt 168 und nach dem Minuspole der Batterie 106. Wenn das Relais 167 infolgedessen seinen Anker anzieht, wird die Signalstromquelle bei den Kontakten 123, i und 122. i an die Linienleitung des Teilnehmers B geschaltet, wobei ein Signalstrom ausgesandt wird.
Gleichzeitig hiemit ist das Signalrelais 767 des Teilnehmers A bei dem Kontakte 168 ausgeschaltet.
Die Kontakte 121, 123 und 12'2, 124 können eventuell an der anderen Seite der Kondensatoren 160 und 161 angeordnet sein.
Als Signalstromquelle kann an kleineren Anlagen zweckmässig eine Gleichstromquelle verwendet werden, wobei der Strom in Wechselstrom oder intermittierenden Strom umgewandelt wird, und zwar mit Hilfe eines Stromwenders bzw. Stromunterbrechers, welcher von einem selbstunterbrechenden Elektromagneten beeinnusst wird, der mittels des Signalrelais 767 eingeschaltet wird.
Fig. 7 bezweckt hauptsächlich, zu zeigen, wie der für die Rückstellung dienende Augenblickkontakt 73, 75 des Teilnehmerapparates (Fig. 4) durch ein in der Zentrale vorgegehenen Relais 181 ersetzt werden kann. Dieses Relais wird durch Einwirkung des Mikrophonspeisestromes stromführend und bereitet dadurch einen lokalen Stromkreis für den Arbeitselektromagneten vor, welcher Stromkreis dann beim Anhängen des Fernhiirers durch die dabei bewirkte Unterbrechung des Iikroplronstromes geschlossen wird.
Die Vorrichtung gemäss Fig. 7 bezieht sich auf eine kleinere Anlage, in welcher jeder Teilnehmer an einen Teilnehmerleitungswähler direkt angeschlossen ist, aber das Rückstellrelais181 kann auch offenbar in Zentralen mit Vor-und Gruppen-
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des Kontaktes 184 wird das Relais 181 in einen Haltestromkreis über einen Kontakt 186 beim Unterbrechungselektromagneten des Wählers eingeschaltet, vorausgesetzt, dass der genannte
Magnet stromlos, d. h. dass der Teilnehmer nicht besetzt ist. Wenn der anrufende Teilnehmer nach beendetem Gespräch seinen Fernhörer anhängt, wird der Mikrophonspeisestromkreis unterbrochen.
Infolgedessen wird ein Kontakt 187 geschlossen, was einen Stromfluss von Erde aus über die Kontakte 16'7, 185, Verbindcngsleitung 162 und den Arbeitselektromagneten 12 an den negativen Pol der Batterie 106, 108 veranlasst. Dieser Stromfluss bewirkt die Rückstellung des Wählers in die Ruhelage in derselben Weise, wie oben beschrieben ist. Wenn der Unter-
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brechungselektromagnet 38 dabei stromführend wird, wird der Kontakt 186 und somit der Haltestromkreis des Relais 181 unterbrochen, wodurch die Kontakte 84, 185 ihrerseits unterbrochen werden. Wenn der angerufene Teilnehmer besetzt ist, so bleibt der Unterbrechungselektromagnet 38 stromführend und somit der Knntakt 186 unterbrochen.
Beim Wiederanhängen des Fernhörer a wird also das Relais 1811. unmittelbar stromlos, und der Rückstellstromkreis über den Kontakt 185 hat nicht Zeit sich zu bilden. Eine Rückstellung des Wählers wird jedoch in diesem Falle durch den Kontakt 166 im Teilnehmerapparat immer gesichert (Fig. 4). Um unter allen Verhältnissen eine Rückstellung durch Vermittlung des Relais 181 zu erhalten, kann man den Kontakt 186 beim Arbeítselektromagnet 12 anordnen, wobei der Kontakt jedoch so eingestellt sein muss, dass er nicht unterbrochen wird, bevor der Arbeitselektromagnet in seinen den Kontakt 57 enthaltenden Haltestromkreis eingeschaltet worden ist. In diesem Falle fällt natürlich auch der genannte Kontakt 166 im Teilnehmerapparat weg.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für selbsttätige Fernsprechanlagen, bei welchen die Versetzung der beweglichen Leitungskontakte bei dem oder den für den selbsttätigen Anschluss verwendeten Schaltungsapparaten (Wählern oder Suchern) durch Zusammenwirken von zwei Elektromagneten bewirkt bzw. ermöglicht wird, indem während der Einschaltperiode ein oder mehrere Stromimpulse durch einen der Elektromagnete gesandt werden, während der andere Elektromagnet dauernd stromführend ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellung des oder der Schaltungsapparate in die Ruhelage durch Stromsendung durch den erstgenannten Elektromagneten (Arbeitselektromagneten 12 bzw. Relais 111) geschieht, während der andere Elektromagnet (Hilfselektromagnet 13 bzw. Relais 113) stromlos bleibt.
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Circuit arrangement for automatic telephone systems.
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Switching of relays can be actuated by current pulses generated at the subscriber station over the line branches, by one or more current pulses being sent out by one of the electromagnets during the switch-on period, while the other is continuously live. According to the present invention, in such a known system, the resetting of the switching devices into the rest position is effected by a current pulse from the first-mentioned electromagnet (the working electromagnet), while the other electromagnet (the auxiliary electromagnet) remains de-energized.
This achieves considerable advantages. which are mainly based on the fact that the auxiliary soap ktromagnet is energized during switch-on, but de-energized during resetting. whereby the same can be used in a convenient way in combination with the working electromagnet for the purpose of controlling the various switching and reset circuits during different periods of the switching and during the reset.
The invention also encompasses various devices in a telephone system of the type in question, which are based on the present invention or are closely related to it and which are described in more detail in the following explanation.
The selectors can be of any convenient construction which enables switching and resetting in the manner indicated above. But this presupposes such
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Effect or mediation of the anchor of the auxiliary electromagnet.
The invention is illustrated in the drawings. Fig. 1 shows a side view of a selector according to the invention, which is mainly used as a preselector in the system described below. Fig. 2 shows the same from behind. 3 shows schematically an established connection between a primary preselector, a group selector, a secondary preselector and a line selector in the control center. Fig. 4 shows the arrangement of a subscriber station A, which is shown by the subscriber line to the preselector I shown in FIG
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provided with the same reference designations.
Since a complete understanding of the invention requires that the construction of the voters is known, the latter are first described below.
In the preselector shown in Fig. 1 and 2, the construction of which mainly corresponds to that of the group and line selectors, the movable switching contacts consist of springs 1, 2, 3, 4, which are each attached to one of four pins 50 which are isolated
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a spring 49 is also insulated and provided with holes 5 for the two lower pins 50; At its free end, the spring carries a contact roller 6 which is kept in constant contact with the corresponding part of the contact field of the selector by the spring 49 and which serves to check whether the lines going into the contact field are free or occupied.
The switching rod 41 is slidably mounted in the two legs 7, 8 of a bracket or a frame 9 and, in the rest position shown, is carried by the upper leg 7, against which the rod is supported by means of an adjustable screw 10. In order to reduce the friction during shifting, the rod 41 rests on its outer side against rollers 19.
The electromagnets 12, 13, which are used to move the movable contacts, are attached to the inner part of the frame 9 and are attached one above the other within an iron casing 11 and have mutually independent magnetic circuits.
The upper electromagnet 12 (working electromagnet) lifts the switching springs 1, 2, 3, 4 by repeatedly tightening and releasing its armature 14, which is rotatably connected at its free end to a switching arm 15. One end of the arm is provided with a hook 16 and the other end is actuated by a spring 17 which strives to lift the hook 16 and at the same time presses the same against the teeth 18 provided on the shift rod.
The lower electromagnet 13 (auxiliary electromagnet) is provided with an armature 21 rotatable at 20 in the form of an angle lever, the upper arm of which carries a locking hook 24 which acts against the teeth 18 and rotates at 23 and which is actuated by a spring 25. The pawl 24 is connected at its upper part to the arm 22 by a screw 26, which allows the arm 22 to move against the pawl 24, but the pawl when moving in the
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The upper end of the arm 22 strives to lead against the lower end of the circuit arm 15.
The latter rests in its upper position by means of an adjusting screw 28 against an inclined surface 29 attached to the electromagnet sleeve 11, whereby the hook 16 is held securely in engagement between two teeth 18 by the action of the spring 17 at the end of its upward movement, so that the switching rod 41 cannot be moved more than one step for each shift movement due to its inertia.
In order to prevent the switching rod 41 falling under the action of its gravity from rebounding when the selector is returned to the rest position, a locking member 30 is rotatably attached to the arm 22, which is influenced by the lower, free end of the spring 25 and its movement in one direction is limited by a screw 31. When the switching rod 47 arrives in its lower position, does the free end of the locking element 30 come down? against a shoulder 82 on the shift rod, whereby the latter comes to rest immediately without bouncing back. By tightening the armature 21, the locking element 30 is rotated about the point 20 and is thereby brought out of engagement with the projection 32 so that a new switching can take place.
The frame 9 supporting the step mechanism and the shift rod 41 is on a
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is attached. The frame 9 is on one side of the pin 33 by a spring attached to the plate 34. 36 influences and is thereby normally on a locking pin 37, wherein the
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Plate 34 is attached to an electromagnet 38 (interruption electromagnet) with pole pieces. 39, 4 (), of which one (39) is bent up under the lower frame piece 8.
while the other (4fi) protrudes behind the frame 9 into a recess in the plate 34 Itin. Because the frame 9 is made of iron, it can be attracted by the electromagnet 38, whereby the frame is rotated around the pin 38, so that the switching springs 1. 2. a. @ out of touch with the contact field. The contact roller 6 I hereby is in contact with the contact field.
A locking hook 43 is rotatably fastened to two pins 42 extending from the armature 21 and is fastened by a spring 44 normally against a projection 45 on one on the armature 21
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t'etmdt them!) the SpelThaken 4. 3 with its ratchet at some distance behind one on the plate. 34 attached approach 47. If thereupon the action of the electromagnet 38 ceases,
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with the contact field.
When releasing the armature 21, which only happens after the electromagnet 7-3 has become de-energized, the locking hook 43 is out of engagement with the projection J7 'and the frame 9 completes its rotary movement until it rests against the pin 37,
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the rearward movement of the frame in two steps is intended to enable the same to be used as a relay armature of the electromagnet 38 without the switching springs being connected to the contact
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field come into contact, namely by the fact that the electromagnet 38 is de-energized. Thus, the frame 9 causes interruption or interruption during the first step of its backward movement and during the corresponding part of its movement in the opposite direction.
Closing of the contacts with two pairs of contact springs 52, 53 attached to the plate 34.
The electrical work sequence in the automatic circuit is described in more detail with reference to FIG. 3. The mechanical work flow is as follows:
When the subscriber activates his number switch when calling, the armature 21 is first tightened, the locking hook 24 being pressed against the teeth 18 by the spring 25. Then the armature 14 is from the electromagnet 12 and immediately afterwards the frame 9
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are lifted off and the locking hook 43 lies behind the shoulder 47. When the armature 14 is tightened, the hook 16 can engage the first tooth of the shift rod 41. When the armature 14 is released afterwards, the rod 41 is raised by the spring 17 by one step, corresponding to the height of a tooth.
In this way, the rod 41 is now raised by repeated interruption and closure of the current through the electromagnet 72 until the roller 6 comes into contact with the test line of a free line, the electromagnet 38 being de-energized, the locking hook 43 engaging the projection 47 comes and the circuit of the electromagnet 12 is interrupted, so that a further lifting of the rod 41 cannot happen. Because a certain number of current pulses is always sent out for the purpose of setting the preselector, while usually only part of these is used to connect the selector to a free group selector, the arrangement must be such that the remaining current impulses are not sent to the group selector through the Switching contacts are passed on.
For this purpose, the current is regulated by the number switch in such a way that the armature 21 is not released and so the switching contacts do not come into contact with the contact field before the
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the opposite contacts of the contact field, whereby the connection intended with this voter is completed. The selector is reset with a current pulse through the working electromagnet 12, while the auxiliary electromagnet 13 remains de-energized. When the anchor 14 is tightened, both the hook 16 and the
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and the switching rod 41 can therefore return to the rest position without hindrance.
Two pairs of contact springs 54, 55, which are influenced by armature 21, are attached to leg 8, and two pairs of contact springs 56, -37 are arranged on leg 7. which are influenced by the anchor 14. A group of contact springs 58, 59, 60, 61, 62, 63, 64, 6th) is arranged on the upper side of the leg 7, the corresponding contacts of which are influenced by the switching rod 47. The electrical connection between the various contacts of the apparatus is shown in FIG.
All of the outgoing lines from the voter are each connected to one of a number of insulated contacts 48 on the plate 34 which, since the voter ui a voter housing is inserted, lie against a corresponding number of spring contacts attached to the voter housing, which are connected to the Voter outgoing lines are connected.
The group and line selectors can be constructed in the main in the same way as the described selection. While maintaining the same stepping mechanism 14, 16, 21, 24 and the same device for moving the movable contacts into and out of contact
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be arranged for the purpose of switching in two different directions. without changing the electrical devices of the selector or using new devices of this type, whereby the selector, as is known, for a larger number of lines. or how a combined finder and selector can be used.
For this device known per se, which only brings about mechanical changes to the shown selector. No further explanation should be required here, because knowledge of the same is not necessary to understand the present invention.
According to FIG. 3, the invention is used in a "" @ Hundreds system, ie a system for a number of up to 1000 subscribers. In the illustrated example, four dialers I, II, III, IV are used to establish a connection. The first Selector I is identical to the preselector or viewfinder shown in Figures 1 and 2 and is used to find a vacant group selector II, which is of the same construction as the preselector
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the current impulses reaching this selector is as large as the number of switching steps.
Each free group selector has a free secondary selection III
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in every hundred group of such voters. The group selector II therefore selects from the ten secondary preselectors available to him that corresponds to the hundreds digit of the desired subscriber number; this preselection then joins the first free of ten line voters in this group of hundreds.
The line selectors IV are arranged for switching in two different directions, which correspond to the tens and units digits in the desired subscriber number, but are otherwise of the same construction as the group dialers. Each subscriber has a primary selection, while the number of group and line selectors depends on the maximum number of simultaneous calls.
The illustrated combination of voters differs from the ordinary system only in that the switching operations carried out here by the group selector II and the secondary preselector III are carried out in the old system by a single voter with double movement by selecting the hundreds group during movement in one direction and a free line selector in this group is selected during movement in the other direction. By distributing these switching operations to two different voters, as in the illustrated example, the number of voters is increased, but on the other hand one can use significantly cheaper voters with simple movements and thus avoid the cumbersome and relatively expensive multiple fields.
If the principle in question were used consistently for the automatic switching in the present case, the switching operations carried out by the line selector IV would also be distributed to two different voters with a simple movement, one for the purpose of selecting the tens and the other for the purpose of selecting the ones, with each Ten voters would have ten free singles voters, one for every ten in the group of hundreds concerned.
In order to simplify the description and drawings, it is assumed, as mentioned, that the line selector It has a double movement. It goes without saying that combinations of selectors other than those shown here can also be used.
The arrangement at a subscriber station (FIG. 4) comprises, in addition to the receiver 67, microphone 66 and signal apparatus 68, a hook switch 69 and a number switch. The receiver hook 6, 9 causes, in a known manner, when the receiver (or the microtelephone) is picked up, the latter and the microphone are switched on between the two line branches 70, 71 and, when the receiver is attached, the signaling apparatus is switched on via a capacitor 72.
In one branch of the line 71, a contact spring 73 is arranged, which in the schematic
Representation is influenced by the hook 6. 9. namely by a pawl 74 in such a way that said branch line 71 when hanging the receiver for a moment over a
Contact 7J is grounded. On the other hand, when the receiver is picked up, the contact spring 73 is not influenced.
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two contact springs 80, 81, wires 82, 83, contact springs 84, 85, contact rings 86, 87 and wires 88, 89.
The contact springs 80, 81, 84, 85 are mounted in an isolated manner on a rotating arm 90 which is set in motion when the receiver is lifted from the rest position shown in dotted lines and, by the action of a spring, when the device is set has been tensioned, rotates in the direction of the arrow until it is in the direction of the
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on the contact arms! pn 86.
87 and the contact springs SO, 81 via two corresponding rows of contacts, of which the outer row comprises five contact groups 91, 92, 169, 93, 94 with ten short contacts in each group while the inner row comprises six longer earthed ones
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five contact groups 91, 92, 169, 93, 94 are arranged and extend a little beyond these groups on the sides. In the first and third of the contact groups 97 and 769, all the contacts are grounded, while the various contacts of the three remaining contact groups are each connected to a contact in three corresponding contact groups 100, 101, 102.
For the sake of clarity, the drawing shows only as many connecting lines between the various contact groups as correspond to the subscriber number set, for example. For each group 100, 101, 102, a grounded contact bar 103, 104 and 105 is arranged, which is indicated by a pointer in contact with any number of
Contacts in the group can be moved. In the example shown, the set is set for connection to subscriber no. 309.
The first contact group 91, 95 is intended for setting the primary preselector, the second group 92, 96 for setting the group selector, the third group 169, 170 for
Setting of the secondary preselector and the other two 93.97 and 94, 98 for setting
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During the period of the circuit, one branch line 78 is continuously grounded, while the other branch line is repeatedly connected to ground and switched off again. For each earth connection, a circuit is closed via the corresponding line branch, a connected earthed circuit battery 106 (FIG. 5) and the corresponding side of a relay group VII. The latter has the purpose of transferring the switching pulses to local circuits that control the working or
Auxiliary electromagnets 12, 13 include transfer, as will be explained in more detail below.
In Fig. 5, the number switch is omitted for the sake of simplicity and replaced by two switches 119, 120. The circuit battery 106 is connected with its ungrounded pole partly directly to a battery line 107 and partly to another battery line 109 via a microphone supply battery 108. So you get three different BatLuhepole, which are marked on the drawing with +, - + and -.
The branch line 79 which opens into the control center is connected to the battery line 109 via two series-connected relay windings 110, 111, and the branch line 78 is similarly connected to the battery line 107 via two series-connected relay windings 112, 113, with the aforementioned relay windings also serve as inductive resistors in order to prevent the discharge of the speech currents through the battery 108 in a known manner. The two windings 111, 113 form independent relays which each have a contact 114 or 115 in the local circuit of the working or operating circuit. Affect auxiliary electromagnets.
The windings 110, 112 form the two opposing windings in a differential relay 116 (FIG. 3) and are arranged and adapted in such a way that their effects cancel each other out when current flows from the battery 108 in series via the two branches 78, 79 .
The differential relay 116 also influences a contact 117 or 118 in each of the local circuits mentioned, which contacts are connected in series with the corresponding contacts 77: 7 and 775 influenced by the relays 111, 113.
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go, the two windings 110, 112 cooperate during the switching, so that the contacts 117, 118 are kept closed, even when current is only through one
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be provided with a polarized armature, which influences the contacts 11 ì, ll in the specified manner.
In FIG. 3, batteries 106 and 108 have been omitted and, instead, corresponding pot designations are attached to the lines that go directly to the batteries. The contact springs 52 to j7 influenced by the armatures of the working electromagnet 12 of the auxiliary electromagnet 13 and the communication electromagnet 38 and the contact springs heced by the relay armatures are shown in FIG. 3 like armatures of the corresponding electromagnets and relays.
The two line branches 79, 78S 'are connected to the line connection contacts 1 and 2 in the control center
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the connection cables 1 or and the branch to the relay 111 or 113 are switched on and which are influenced by the differential relay 116 in this way. that the connection contacts 1, 2 are separated from the line during the circuit and during the delivery of a call signal and instead by the contact springs 12, 3, 124 m connection with one each
Pol i of a call power source (not shown).
Contacts 11-1 and 117 or 115 and 118 are on common lines 125 and 126, respectively
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magnets turned on. Said relay lines 125 and 126 are connected to the connection contacts 3 and 4 (hereinafter referred to as "relay connection contacts") of the preselector.
The movable contacts 1, 2, 3, 4 in the group selectors II are each connected by one of the connecting lines 127, 128, 129, 130, each with a contact 131, 132, 133, 134 in the contact error of the corresponding group of primary preselectors . In a similar way
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there are of course no relay connection contacts. The working and auxiliary electromagnets 12 and 13 are here by lines 171 and 172 with contacts 173 and 174 in the contact field of the
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talking secondary selection linked. The line connection contacts 1 and 2 on the line selectors are connected by lines 175 and 176 to contacts 177 and 178 in the contact field of the corresponding secondary preselector.
As can be seen from Fig. 5, the windings 13 of all auxiliary electromagnets are directly connected on the one hand to one battery line 107 and on the other hand to the relay line 126 or to the corresponding connecting line 130, 136, 172, via which their associated circuits through the contacts 115, 118 can be closed. The windings 12 of all working electromagnets are on the one hand directly connected to the other battery line 109. On the other hand, the circuit of each particular working electromagnet can be completed during different periods of the switching by different, grounded parallel branch lines.
Thus can work. Selector magnet 12 in the primary preselector I can be grounded via the following four branch lines (FIG. 3): a) The line 143, contact 61, 62, line 125, contacts 777, 774, earth going out from the winding 12; b) line 143, the contact at 53, line 125, contacts 117, 114, ground; c) the line 144 emanating from the winding 12, the contact at. M, line 125, contacts 117, 114, ground; d) Line 143, the contact at 57, the contact at 55, contact 60. 59, earth.
In the same way, the circuit of the electromagnet 72 in the group selectors II and in the secondary preselector III can be closed via four similar parallel branch lines, of which the first three lead via the relay connection contact 3 of the previous selector.
The circuit of the electromagnet 12 on the line selector IV can be closed via the following two grounded, parallel branch lines: e) The from the winding 12
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the contact at 57, the contact at 55, contact 60, 59, earth.
The interruption electromagnets 38 are, on the one hand, connected directly to the battery line 109 and, on the other hand, can each be connected to ground by different grounded, parallel branch lines. The break solenoid at the preselectors can therefore be energized via the following two branch lines: g) The contact at 56, earth; h) the contact at 52, spring 49, test contact 6, the test lead of an occupied group selector or line selector, earth.
The break solenoid in the group selectors can have an earth connection through the following two branches: i) the contact at 56th earth; j) the contact with the armature 745 of the electromagnet. M. the contact at the armature U6 of the electromagnet 13, earth.
The interruption electromagnet on the line selectors can have an earth connection via the following three two-wire lines: k) The contact at 56th earth; I) the contact at armature 145 of electromagnet 38, the contact at armature 146 of electromagnet 13, earth:
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Because the electromagnets 12 and 38 are connected to the negative pole of the microphone battery 7, the latter is also used for the circuit in such a way that the electromagnets 12, 38, which have to do a rougher job than the electromagnet 13, have a stronger one Receive electricity as the latter electromagnet.
The contact springs 60, 61 and 64 are influenced by the switching rod 41 at the corresponding selector in such a way that the contacts influenced by the movement of these springs are interrupted or closed during the first step of the movement of the switching rod from the rest position. A special contact spring 58 is attached to each primary preselector and is connected to the test contacts of the corresponding line selector.
If
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selector has been switched on. the test wire of the latter in connection with earth via the test contact 6 of the Y orwählers and a contact 747 cooperating with the spring 52 is set. Similarly, a called party is indicated as busy. by grounding the associated test wire through a contact 147 on the line selector used for connection.
Each participant is provided with a call payer 148 installed in the control center, which is connected on the one hand to the battery line 7ss7 and on the other hand to the contact spring 63. which interacts with the contact spring 64, which is influenced by the switching rod 41 on the preselector, in such a way that the call counter 148 when the corresponding subscriber calls through the line 149 to the line branch 78 between the connection points for the relay 113 and the Contact 722 is connected. When the selection is in the idle position
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line 109 connected.
In order to prevent the passage of the circuit currents via the line branch 78 through the call counter 148 connected to this line branch, a capacitor 152 is connected between the connection points of the relay 113 and the line 149.
The call counter is arranged in such a way that it is influenced by direct current, but not by alternating current or shorter power surges, for example not by the signal currents.
In order to obtain a test signal that comes into effect when the called subscriber is busy, each line selector is provided with two contact springs 153 and 154 connected to each line connection contacts 1, 2, which are shown in the drawing as the armature of the interrupting electromagnet 38. Contacts cooperate with these contact springs, between which one winding 155 of a transformer, the other winding 156 of which is connected to the poles i of a signal current source, is switched on via a capacitor 157.
Mode of action:
In order to explain the switching processes, it is assumed that subscriber A wishes to receive a call connection with subscriber B and that the latter has the telephone number 309. The subscriber A first sets the pointer of his number switch FI according to the desired number. The first four contacts of group 92, the first contact of group 93 and all ten contacts of group M are grounded by contact disks 103, 104, 105. The subscriber then picks up the receiver (or the microtelephone), whereby the number switch is activated so that the contact arm 90 is turned in the direction of the arrow.
Switching and calling are done in the following way:
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The line branch 78 ,, is only grounded through the contact 9. 3, whereby the following current flow arises:
1. The positive pole of battery 106, earth, contact 95 at the number switch. Line branch 7th S, winding 773. Winding 112, the negative pole of battery 106.
As a result, the contacts 115, 118, 117 and the contact 150, 151 are closed and the poles of the signal power source are switched via the contact springs 123, 124 in connection with the line connection contacts 1, 2 at the preselector of the subscriber - but no closed circuit for the signal current source arise because the aforementioned contacts 1, 2 rest against insulating parts of the contact field in the rest position of the preselector. Closing the contacts 11. 5. 118 results in the following current flow:
2. Positive terminal of the battery 106. Earth. Contacts 115, 118. Lead 126. Winding 13 at the primary preselector 1. Negative pole of the battery 106.
As a result, the auxiliary electric @ agnet pulls in the preselector semen anchor 21 (Fig. 1) and causes interruption of the contacts at -54 and which then remain interrupted.
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Branch 79 is connected to earth through the first contact of group 91. This creates the following current flow:
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remains. By closing the contact 114, the working electromagnet in the primary preselector is earthed via the branch line a indicated above, with the following current profile being produced.
4. Positive pole of the battery 106, 108, earth, contacts 114, 117, line 125, contacts 62, 61.
Winding dz negative pole of battery 106, 108,
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and thereby closes the contacts at J6 and 57. Closing the contact at 57 now does not cause any current to flow. By closing the contact at -56, the sub-
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As soon as the first current pulse through the electromagnet 12 has stopped, the contacts 1, 2, 3, 4, 6, as previously described, are raised by a step which corresponds to the distance between two successive contacts in the contact field. The contact spring 56 is arranged in such a way and is influenced by the armature of the working electromagnet that its contact is not opened before the test contact 6 of the selector comes into contact with the fixed test contact of the first group selector in the contact field at the end of its upward movement.
If the first group selector is occupied, the interruption electromagnet at the preselector is earthed via the branch line h indicated above, whereby the following current profile arises immediately before the current profile 5 has ceased by breaking the contact at 56:
6. Positive pole of the battery 106, 108, earth, test wire of the occupied group selector, test contact 6 of the preselector, spring 49, the contact at 52, winding 38, negative pole of the battery 106 and 108.
As a result, the contacts 1, 2, 3, 4 remain out of contact with the contact field and the contact 53 is continuously closed.
If the contact 114 is closed due to the second current pulse via the branch 79, the circuit of the working electromagnet 12 can no longer use the above
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is, but the working electromagnet is now grounded by closing the contact 114 via the above-mentioned branch line b containing the contact spring 53, whereby the following current flow arises:
7. Positive pole of battery 106, 108, earth, contacts 114, 117, line 125, the contact at 53, winding 12, negative pole of battery 106, 108.
As a result, the working electromagnet attracts its armature again when moving forward. with the closing of the contact at 56 the current curve 5 is generated again.
As soon as the second current pulse through the working electromagnet has stopped. contacts 1, 2, 3, 4, 6 are raised again by one step. If the other of the group dialers available to the preselector is also occupied, the current curve 6 is created again in the manner described above, immediately before the current curve 5 has stopped.
In this way, the movable contacts of the primary preselector are advanced by repeated current pulses through the working electromagnet via its branch line b until the test contact 6 of the selector reaches an ungrounded test contact in the contact field, which belongs to an unoccupied group selector. In this case, the current profile 6 cannot arise and the current profile 5 stops due to the interruption of the contact at 56, whereby
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so that the following current pulses via the line branch 79 cannot cause any current to flow through the electromagnet of the preselector.
Immediately after the last current pulse caused by contact group 91 of the number switch has stopped, throw! the circuit is interrupted by the line branch 78, the frame 9 returning to the rest position, and the connecting contacts 1, 2, 3, 4 thus coming into contact with the corresponding fixed contacts 131, 132, 133, 134 and free groups. hlers in the contact field of the selection.
II. Second switching period.
When the contacts?, 81 of the Kumjmern switch reach the contact group 96, 92, initially distorted as before, a current flow over the line branch 78 in accordance with the current course L. The resulting closure of the contact 77. 5, the auxiliary electric, 13 both the preselector and the group selector are energized via line 126. As a result, the contacts at 54 and 5.5 are broken. In the case of the group selector, the contact at 146 is closed for this purpose without this contact closing causing a current to flow because the contact at 145 is still open.
The subsequent short current impulses via the branch 79 cannot have any effect on the primary Vorwähier because its working electromagnet and thus also its interrupting electromagnet can now not be grounded via any of its branch lines, as can easily be seen.
On the other hand, the first of the short current pulses causes a current curve 4 in the group selector in the same way as before in the preselector, which now takes the path via the connection contact 3 at the preselector. As a result, the working electromagnet attracts its armature in the group and causes the contacts at 56 and 57 to close.By closing the contact at 56, the interrupting electromagnet is energized in the same way as before with the preselector, whereby the connecting contacts 1, 2, 3, 4 for group
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and 14S closed. By closing the contact at 145, the interrupting electromagnet is grounded, to be precise via said contact and the contact at 146.
Consequently. the interruption electromagnet remains energized and therefore the connection contacts 1, 2, 3, 4 of the selector remain out of contact with the contact field as long as the contact was closed afterwards at 146, i. H. during the entire second switching period.
The three subsequent, short current pulses via the line branch 79 cause, as before with the preselector, a current course 7 via the connection contact 3 in the preselector.
The four current impulses through branch 79 have advanced the movable contacts 1, 2, 3 and 4 of the group selector by four steps. If the current flow through the branch 78 then stops, the contact is interrupted at 146, whereby the interruption electromagnet in the group selector is de-energized and the connection contacts 1, 2, 3, 4 come to the corresponding fixed contacts 141, 142, 137, 138 of the selected secondary Selection in the contact field of the group selector in touch.
III. Third posting period.
The next following contact group 169, 170 initially causes a current to flow via the line branch 78, in accordance with the current profile 1, which in turn has a local one
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Selection 1, the group selector II and the secondary selection III initiated. The subsequent short current impulses via the branch 79 cause the secondary preselector to advance in exactly the same way as in the primary preselector, until the PrüIkontal .. -t 6 of the selector reaches an ungrounded test contact in the contact field, which therefore belongs to a free line selector IV, the circuit is completed by connecting the contact springs 1, 2, J, 4 to the fixed contacts 177, 178, 173, 174.
IV. Fourth switching period.
During this period, the circuit is controlled by contacts 93, 97 in the number switch. The long current pulse through the branch line 78 causes, in the same way as before, a current flow through the auxiliary electromagnet 15 for the preselection, group and line selectors.
As a result of the subsequent short current pulse via the branch line 79, the working electromagnet 12 at the line selector is energized, via the branch line e given above. The circuit of the interrupting electromagnet is closed in the same way as with the group selector, first via the contact at 56, then via the
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connected to the line contacts 1, 2 of the line selector, but because the contacts 121, 122 are interrupted at the same time, there is no closed circuit for the test signal current.
V. Fifth switching period.
During this period, the switching is controlled by the contact group 94, 98 of the number switch. Incidentally, the switching happens in the same way as during the fourth switching period and the movable contacts of the line selector are switched over
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the line selector, which establishes the desired connection.
In Fig. 5, the connection is shown schematically, via the line connection contacts 1, 2 of the line selector IV and the primary preselector I of the called subscriber.
VI. The calling period.
The call signal is brought about by a current connection mediated by the contacts 99 at the number switch via the branch line 78. This current has the same effect as the previous currents over the same branch of the line. But on this occasion a
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When the number switch of subscriber A has reached the speaking position illustrated in the drawing at contacts 76, 77, a circuit for the microphone battery 108 is established via the relay windings 110, 111, 112, 113, the branches 79, 78 of subscriber A and his remote receiver 66 and microphone 67 closed. When subscriber B answers the call by picking up his phone, a similar circuit is completed across that subscriber's phone 66 and microphone 67.
As has been explained above, the conversation counter 148 of subscriber A has been switched on by moving the preselector from the rest position to the one branch line 78 via the contacts 63, 64. When subscriber B answers the call, the contact 150, 151 (FIG. 5) is closed by the action of the microphone current in the relay 113, whereby the same branch 78 of the subscriber B is connected to the battery line 109.
As a result, the following circuit, containing the call counter 148 of subscriber A, is closed: positive pole of battery 108, battery line 107, call counter 148 of subscriber A, contacts 63 and 64, line 149, connection contacts 2 for the preselection, group and line selectors, connection - Contact 2 when selecting the subscriber. B, line 149 of subscriber B, contact 64, 65 in the idle selection of subscriber B, contact 150, 151, battery line 109, negative pole of battery 108. The conversation is always registered by the call counter of the calling party.
When the desired subscriber B is busy, the interruption electromagnet 38 receives power from the line selector via the branch line m specified above, containing the test contact 6 of the selector, with the connection contacts 1, 2 remaining separate from the contact field.
When the number switch then reaches the speaking position, a circuit for the test current source 1. 55, 156 is closed via the branches 78, 79 and the microphone and the receiver of the calling subscriber; the test current produces a sound in the receiver mentioned. which indicates to the calling subscriber that the desired subscriber is busy.
When the subscriber Li first hangs up his receiver, the upward end of the receiver hook 69 causes a current to flow through the line branch 79 by closing the contact 73, 75. As a result, a current is generated in the same way as before by the working electromagnet of the line selector its branch line e and through the working electromagnets of the pre-selectors and group selectors via their branch lines c, which are now connected at 54. As a result, the working electromagnets attract their armatures and all of them
Voters are triggered in the manner described above. At the same time, the contacts at 56 and 57 are closed on all successively connected voters.
The contact closure at 36 causes a current to flow through all interruption electromagnets 38, whereby the
Connection contacts of the voters are separated from the contact field. Through the contact closure at 57. the working electromagnets are earthed. through their branches' /. which are now closed at 57, JJ and 60. As a result, the working electromagnets and thus also the interrupting electromagnets remain energized even after the reset pulse has stopped and their circuits are not interrupted before the voters m reach the rest position.
First, the working electromagnets are de-energized, namely by breaking the contacts 59, 60 at the various selectors, after which the breaking electromagnets are switched off by breaking the contacts at 56.
When subscriber B first hangs up his handset, the reset occurs in the same
Way, as can be seen immediately. When resetting, the call counter of the
Subscriber A switched off. by breaking the contacts 63, 64 be @ m preselector. By hanging the handset on the subscriber set. A becomes the rotating one
Arm 9C triggered, so that it completes the rest of the way after the rest position, wherein it has a grounded contact 166 whose task is explained in more detail below.
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In FIG. 6, which shows the arrangement in the control center during a voice connection according to FIG. 5, a modification is shown which is intended to enable the removal of two connection contacts for the preselectors and group selectors. For this purpose, the line branches 79, 18 opening into the control center are connected to the corresponding relay lines 125, 126 after the contacts 121, 122, the connection contacts 1, 2 of the selector serving simultaneously to transfer the speech and circuit currents.
However, so that the switching currents cannot be closed by the working and auxiliary electromagnets directly via the corresponding branch lines, capacitors 160 and 161 must be switched on between the connection points of relay 111 and relay line 125 or between relay 113 and relay line 126. In a device according to FIG. 6, a greater resistance of the electromagnet windings 12, 13 is required than in a device according to FIG. 5, so that the mentioned windings connected in parallel between the line branches do not cause too great a weakening of the speech currents.
A reduction in the number of magnet windings 12, 13 connected in parallel between the branches of the line is achieved in the device according to FIG. 6 in that the electromagnets 12, 13 of the preselector, instead of being connected directly to the connecting lines 162 and 163, are connected here the same are connected via contacts 164 and 165 at the differential relay 116. As can be seen immediately, this device in no way changes the mode of operation of the pre-selector electromagnets, but these remain separated from the branch lines after switching is complete and as a result cannot divert the speech currents.
One of these contacts 164, 765 can of course also be omitted, the corresponding winding 12 or 13 being connected directly to the connecting line 162 or 163.
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subscriber B, contact 168 and after the negative pole of the battery 106. If the relay 167 picks up its armature as a result, the signal current source at the contacts 123, i and 122. i is switched to the line line of subscriber B, whereby a signal current is sent out.
At the same time, the signal relay 767 of subscriber A at contact 168 is switched off.
The contacts 121, 123 and 12'2, 124 can possibly be arranged on the other side of the capacitors 160 and 161.
A direct current source can be used as a signal current source in smaller systems, whereby the current is converted into alternating current or intermittent current with the aid of a commutator or circuit breaker, which is influenced by a self-interrupting electromagnet that is switched on by means of the signal relay 767.
The main purpose of FIG. 7 is to show how the instantaneous contact 73, 75 of the subscriber set (FIG. 4), which is used for resetting, can be replaced by a relay 181 in the control center. This relay is energized by the action of the microphone feed and thus prepares a local circuit for the working electromagnet, which circuit is then closed when the remote control is attached by the interruption of the microplron current.
The device according to FIG. 7 relates to a smaller system in which each subscriber is directly connected to a subscriber line selector, but the reset relay181 can obviously also be used in control centers with forward and group
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of the contact 184, the relay 181 is switched into a holding circuit via a contact 186 at the breaker electromagnet of the selector, provided that said
Magnet de-energized, d. H. that the subscriber is not busy. If the calling subscriber hangs up his remote receiver after the call has ended, the microphone feed circuit is interrupted.
As a result, a contact 187 is closed, which causes a current to flow from earth via the contacts 16'7, 185, connecting line 162 and the working electromagnet 12 to the negative pole of the battery 106, 108. This flow of current causes the selector to be reset to the rest position in the same way as described above. If the sub
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Breaking electromagnet 38 is energized, the contact 186 and thus the holding circuit of the relay 181 is interrupted, whereby the contacts 84, 185 in turn are interrupted. If the called subscriber is busy, the interruption electromagnet 38 remains energized and thus the contact 186 is interrupted.
When the remote receiver a is reconnected, the relay 1811. is immediately de-energized and the reset circuit via contact 185 does not have time to form. In this case, however, resetting of the dialer is always secured by contact 166 in the subscriber set (FIG. 4). In order to obtain a reset under all circumstances through the intermediary of the relay 181, the contact 186 can be arranged at the working electromagnet 12, but the contact must be set in such a way that it is not interrupted before the working electromagnet is switched on in its holding circuit containing the contact 57 has been. In this case, of course, the mentioned contact 166 in the subscriber set is also omitted.
PATENT CLAIMS:
1. Circuit arrangement for automatic telephone systems, in which the displacement of the movable line contacts in the circuit apparatus (s) used for the automatic connection (dialers or seekers) is effected or enabled by the interaction of two electromagnets by one or more current pulses through one during the switch-on period the electromagnet are sent while the other electromagnet is permanently energized, characterized in that the resetting of the switching apparatus (s) into the rest position is carried out by sending current through the first-mentioned electromagnet (working electromagnet 12 or relay 111), while the other electromagnet (auxiliary electromagnet 13 or . Relay 113) remains de-energized.