AT5486U1 - Einlasskanal für eine brennkraftmaschine - Google Patents

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AT5486U1
AT5486U1 AT0049601U AT4962001U AT5486U1 AT 5486 U1 AT5486 U1 AT 5486U1 AT 0049601 U AT0049601 U AT 0049601U AT 4962001 U AT4962001 U AT 4962001U AT 5486 U1 AT5486 U1 AT 5486U1
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AT
Austria
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inlet
flow
inlet duct
inlet channel
rotary
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AT0049601U
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English (en)
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Franz Dr Laimboeck
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Avl List Gmbh
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Einlasskanal (3) für eine Brennkraftmaschine, welcher eine Walzenströmung (W) im Brennraum (4) initiiert, mit einer Steuereinrichtung zur Steuerung der Walzenströmung (W) und einer in den Einlasskanal (3) mündenden Kraftstoffeinspritzeinrichtung (9). Um auf möglichst einfache Weise die Verbrennung und die Emissionen zu verbessern, ist vorgesehen, dass die Steuereinrichtung durch einen Drehschieber (6) mit einer quer zum Einlasskanal (3) angeordneten Drehachse (7) ausgebildet ist, welcher in zumindest einer Stellung die Einlassströmung (P) zu einer Wand des Einlasskanals (3) im Sinne einer Unterstützung der Walzenströmung (W) ablenkt, und dass die Kraftstoffeinspritzeinrichtung (9) unmittelbar im Bereich des Drehschiebers (6) in den Einlasskanal (3) einmündet.

Description


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  Die Erfindung betrifft einen Einlasskanal für eine Brennkraftmaschine, welcher eine   Walzenströmung   im Brennraum iniziiert, mit einer Steuereinrichtung zur Steuerung der Walzenströmung und einer in den Einlasskanal mündenden Kraftstoffeinspritzeinrichtung. 



  Aus der US 5, 640, 941 A ist ein Einlasskanal mit einer Steuereinrichtung zur Steuerung einer   Walzenströmung   (Tumble-Strömung) im Brennraum bekannt. 



  Die Steuereinrichtung besteht aus einer Klappe, mit welcher die Einlassströmung im   Einlasskanal   wahlweise zur Krümmungsaussenseite gelenkt werden kann. 



  Stromabwärts der Steuereinrichtung mündet eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung an der Krümmungsaussenseite in den Einlasskanal ein. 



  Aus der US 5, 165, 374 A und der US 5, 359, 972 A sind Steuereinrichtungen für tumbleerzeugende   Einlasskanäle   bekannt, welche jeweils aus einer verstellbaren Leiteinrichtung im Bereich der Krümmungsinnenseite des Einlasskanals bestehen. 



  Über die Leiteinrichtung wird die Strömung in Richtung der Krümmungsaussenseite abgelenkt, wodurch die   Waizenströmung   verstärkt werden kann. Stromaufwärts der Steuereinrichtung mündet eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung in den   Einlasskanal   ein. Zur Steuerung der Ansaugmenge   ist-zusätzlich   zur Steuereinrichtung-eine Drosselklappe erforderlich. 



  Die GB 2 165 886 A zeigt eine Einlasskanalanordnung für eine Brennkraftmaschine, wobei in jedem   Einlasskanal   ein Drehschieber stromaufwärts der Mündung einer Kraftstoffeinspritzeinrichtung angeordnet ist. Stromabwärts des Drehschiebers mündet ein Leerlaufluftkanal in den   Einlasskanal   ein. Durch diese Konstruktion soll das Leerlaufverhalten der Brennkraftmaschine verbessert werden. 



  Bei tumbleerzeugenden Einlasskanälen, in welchen Kraftstoff vor dem Eintritt in den Brennraum eingespritzt wird, ergibt sich das Problem, dass insbesondere bei Teillast ein Teil des eingespritzten Kraftstoffes an der Krümmungsinnenseite des Einlasskanals auftrifft beziehungsweise kondensiert. Durch die geringeren Strömungsgeschwindigkeiten im Bereich der Krümmungsinnenseite ist eine vollständige Verdampfung des Kraftstoffes nicht gewährleistet. Dies wirkt sich nachteilig auf den Verbrennungsablauf und die Emissionen aus. 



  Aufgabe der Erfindung ist, diese Nachteile zu vermeiden und auf möglichst einfach Weise den Verbrennungsablauf und die Emissionen insbesondere im Teillastbereich zu verbessern. 



  Erfindungsgemäss erfolgt dies dadurch, dass die Steuereinrichtung durch einen Drehschieber mit einer quer zum Einlasskanal angeordneten Drehachse ausgebil- 

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 det ist, welcher in zumindest einer Stellung die   Einlassströmung   zu einer Wand des   Einlasskanals   im Sinne einer Unterstützung der Walzenströmung ablenkt, und dass die Kraftstoffeinspritzeinrichtung unmittelbar im Bereich des Drehschiebers in den   Einlasskanal   einmündet. Durch den Drehschieber wird die Einlassströmung zur Krümmungsaussenseite des   Einlasskanals   abgelenkt. Durch die drehschiebernahe Kraftstoffeinspritzung wird der Kraftstoff durch die abgelenkte Einlassströmung mitgerissen und entlang der Krümmungsaussenseite des Einlasskanals in Richtung des Brennraumes befördert.

   Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn der Drehschieber zumindest eine Stellung aufweist, bei der ein Öffnungsspalt des Drehschiebers im Kraftstoffstrahl liegt. 



  Eine besonders gute Zerstäubung des Kraftstoffes kann erreicht werden, wenn in zumindest einer Stellung des Drehschiebers die   Einlassströmung   im Bereich des Öffnungsspaltes zumindest im unteren Teillastbereich des Motorbetriebes etwa Schallgeschwindigkeit annimmt. Durch die hohen Strömungsgeschwindigkeiten im Bereich des Öffnungsspaltes wird eine besonders gute Zerstäubung des Kraftstoffes erreicht. Gleichzeitig wird mit dem Drehschieber die im Brennraum initiierte Walzenströmung unterstützt, so dass besonders im Teillastbereich einerseits eine starke Tumblebewegung entsteht und andererseits die Verdampfung des Kraftstoffes gefördert wird. 



  In einer besonders vorteilhaften Ausführungsvariante der Erfindung bei der der   Einlasskanal   im Sinne der Walzenströmung gekrümmt ist, ist vorgesehen, dass die Mündung der Kraftstoffeinspritzeinrichtung im Bereich der Krümmungsinnenseite des   Einlasskanals   angeordnet ist, wobei vorzugsweise der Kraftstoffstrahl auf die Krümmungsaussenseite des   Einlasskanals   gerichtet ist. Besonders günstig ist es dabei, wenn der Kraftstoffstrahl auf einen Verschneidungsbereich zwischen dem Drehschieber und der Wand des Einlasskanals gerichtet ist. Der Kraftstoffstrahl gelangt somit grossteils durch den Öffnungsspalt hindurch auf die Krümmungsaussenseite des Einlasskanals. 



  Um eine besonders gute Zerstäubung des Kraftstoffes zu erreichen, ist es vorteilhaft, wenn die Mündung der Kraftstoffeinspritzeinrichtung bezüglich der Einlassströmung stromaufwärts der Drehachse des Drehschiebers angeordnet ist. Um eine Einspritzung des Kraftstoffes unmittelbar im Bereich des Drehschiebers zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, wenn die Schieberwand des Drehschiebers - in der   vollen Öffnungsstellung betrachtet - im   Bereich der Mündung der Kraftstoffeinspritzeinrichtung eine Ausnehmung aufweist. 



  In weiterer Ausführung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Drehschieber als Drosselorgan für die Einlassströmung ausgebildet ist, wobei vorzugsweise der Drehschieber einen C-förmigen Strömungsquerschnitt mit offenem Profil 

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 aufweist. Alternativ dazu kann der Strömungsquerschnitt auch durch ein   0-foor-   miges, geschlossenes Profil, etwa eine Bohrung, gebildet sein. 



  Der   Einlasskanal   kann im Rahmen der Erfindung einer Einlasskanalanordnung mit zumindest zwei   Einlasskanälen   pro Zylinder angehören, wobei vorgesehen ist, dass mit einem Drehschieber beide   Einlasskanäle   steuerbar sind, wobei sich der Drehschieber quer über beide   Einlasskanäle   ausstreckt. In diesem Fall ist es besonders vorteilhaft, wenn der Drehschieber einen   -förmigen   Strömungsquerschnitt aufweist. 



  Durch die offenen   C- oder -Profile   wird ein Klemmen des Drehschiebers vermieden. 



  Der Drehschieber übernimmt somit drei Funktionen. Zum einen wird durch den Drehschieber die Tumblebewegung im Brennraum gesteuert. Zum anderen verbessert der Drehschieber die Kraftstoffaufbereitung und verhindert eine Kraftstofffilmbildung im Bereich der Krümmungsinnenseite des Einlasskanals. Und schliesslich kann der Drehschieber die Funktion der Ansaugdrosselung übernehmen, so dass eine separate Drosselklappe entfallen kann. 



  Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren näher erläutert. 



  Fig. 1 zeugt eine Brennkraftmaschine mit einer erfindungsgemässen   Einlasskanal-   anordnung in einem Schnitt durch den Zylinderkopf, Fig. 2 den Drehschieber in einer Draufsicht und Fig. 3 den Drehschieber in einem Schnitt gemäss der Linie III-III. 



  Die Fig. 1 zeigt eine Brennkraftmaschine mit einem Zylinderkopf 1 und einem Kurbelgehäuse 2 in einem Schnitt durch einen   Einlasskanal   3. Mit Bezugszeichen 17 ist ein   Auslassventil   angedeutet. Im Bereich der Mündung des Einlasska-   nals   3 in den Brennraum 4 ist ein   Einlassventil   5 angeordnet. Der   Einlasskanal   3 ist leicht gekrümmt ausgebildet, so dass im Brennraum 4 bei geöffnetem Einlassventil 5 eine Walzenströmung (Tumble-Strömung) W eingeleitet werden kann. 



  Zur Steuerung der Walzenströmung W ist im   Einlasskanal   3 ein durch einen Drehschieber 6 gebildetes Steuerorgan angeordnet. Die Drehachse 7 des Drehschiebers 6 ist quer zum   Einlasskanal   3 ausgebildet. Im Bereich   der - bezüglich   der initiierten Walzenströmung W   gesehenen - Krümmungsinnenseite   8 des Einlasskanals 3 mündet eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung 9 in den   Einlasskanal   3. 



  Die Mündung 10 der Kraftstoffeinspritzeinrichtung 9 befindet sich unmittelbar im Bereich des Drehschiebers 6, und zwar etwas stromaufwärts der Drehachse 7. Der Kraftstoffstrahl 11 der Kraftstoffeinspritzeinrichtung 9 ist auf die Krümmungsaussenseite 12 des   Einlasskanals   3 gerichtet, und zwar auf einen Ver- 

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 schneidungsbereich 13 zwischen Drehschieber 6 und   Einlasskanal   3 im Bereich der Krümmungsaussenseite 12. 



  Im unteren Teillastbereich nimmt der Drehschieber 6 die in der Figur gezeigte Stellung ein, so dass die durch den Pfeil P dargestellte   Einlassströmung   zur Krümmungsaussenseite 12 abgelenkt wird. Der stromabwärtige Öffnungsspalt 14 zwischen Drehschieber 6 und   Einlasskanal   3 liegt dabei direkt im Kraftstoffstrahl 11. Besonders günstig ist es dabei, wenn der   Öffnungsspalt   14 so bemessen ist, dass im unteren Teillastbereich des Motorbetriebes die   Einlassströmung   P im Bereich des Öffnungsspaltes 14 Schallgeschwindigkeit annimmt. Dies bewirkt eine besonders gute Zerstäubung des durch den Öffnungsspalt 14 hindurchtretenden Kraftstoffes. 



  Um die Kraftstoffeinspritzung bei   Voll last, also   bei vollständig geöffnetem Drehschieber 6, nicht zu behindern, weist die Schieberwand 15 im Bereich der Mündung 10 der Kraftstoffeinspritzeinrichtung 9 eine Ausnehmung 16 oder ein Fenster auf. 



  Fig. 2 zeigt den Drehschieber 6 in Richtung der Einlasskanalströmung im geschlossenen Zustand für eine Einlasskanalanordnung mit zwei   Einlasskanälen   3, welche von einem gemeinsamen Ansaugkanal 3a ausgehen. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, weist der Drehschieber 6 einen   o-förmigen   Strömungsquerschnitt mit einer offenen Profillinie auf.

Claims (12)

  1. ANSPRÜCHE 1. Einlasskanal (3) für eine Brennkraftmaschine, welcher eine Walzenströ- mung (W) im Brennraum (4) initiiert, mit einer Steuereinrichtung zur Steu- erung der Walzenströmung (W) und einer in den Einlasskanal (3) münden- den Kraftstoffeinspritzeinrichtung (9), dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung durch einen Drehschieber (6) mit einer quer zum Einlass- kanal (3) angeordneten Drehachse (7) ausgebildet ist, welcher in zumindest einer Stellung die Einlassströmung (P) zu einer Wand des Einlasskanals (3) im Sinne einer Unterstützung der Walzenströmung (W) ablenkt, und dass die Kraftstoffeinspritzeinrichtung (9) unmittelbar im Bereich des Drehschie- bers (6) in den Einlasskanal (3) einmündet.
  2. 2. Einlasskanal (3) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehschieber (6) zumindest eine Stellung aufweist, bei der ein Öffnungs- spalt (14) des Drehschiebers (6) im Kraftstoffstrahl liegt.
  3. 3. Einlasskanal (3) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einer Stellung des Drehschiebers (6) die Einlassströmung (P) im Bereich des Öffnungsspaltes (14) zumindest im unteren Teillastbereich des Motorbetriebes etwa Schallgeschwindigkeit annimmt.
  4. 4. Einlasskanal (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Einlasska- nal (3) im Sinne der Walzenströmung (W) gekrümmt ausgeführt ist, da- durch gekennzeichnet, dass die Mündung (10) der Kraftstoffeinspritzein- richtung (9) im Bereich der Krümmungsinnenseite (8) des Einlasskanals (3) angeordnet ist.
  5. 5. Einlasskanal (3) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftstoffstrahl (11) auf die Krümmungsaussenseite (12) des Einlasska- nals (3) gerichtet ist.
  6. 6. Einlasskanal (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Kraftstoffstrahl (11) auf einen Verschneidungsbe- reich (13) zwischen dem Drehschiebers (6) und der Wand des Einlasska- nals (3) gerichtet ist.
  7. 7. Einlasskanal (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Mündung (10) der Kraftstoffeinspritzeinrichtung (9) be- züglich der Einlassströmung (P) stromaufwärts der Drehachse (7) des Dreh- schiebers (6) angeordnet ist. <Desc/Clms Page number 6>
  8. 8. Einlasskanal (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Schieberwand (15) des Drehschiebers (6) - in der vollen Öffnungsstellung betrachtet-im Bereich der Mündung (10) der Kraftstoff- einspritzeinrichtung (9) eine Ausnehmung (16) aufweist.
  9. 9. Einlasskanal (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Drehschieber (6) als Drosselorgan für die Einlassströ- mung (P) ausgebildet ist.
  10. 10. Einlasskanal (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Drehschieber (6) einen C-förmigen Strömungsquer- schnitt aufweist.
  11. 11. Einlasskanalanordnung mit zumindest zwei Einlasskanälen (3) pro Zylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mit ei- nem Drehschieber (6) beide Einlasskanäle (3) steuerbar sind, wobei sich der Drehschieber (6) quer über beide Einlasskanäle (3) ausstreckt.
  12. 12. Einlasskanalanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehschieber (6) einen -förmigen Strömungsquerschnitt aufweist.
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