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Bei der Erfindung handelt es sich um ein Gerät, das der Sicherheit vor allem hilfsbedürftiger kranker oder alter Personen dienen soll, kann aber prinzipiell, unabhängig vom Alter, von allen Personen benützt werden, die es benötigen.
Das Gerät wird am Körper befestigt oder in einer Tasche am Körper getragen. Es kann mittels Gürtel um die Körpermitte, mittels Band am Arm bezw. Handgelenk sowie auf Wunsch auch am Bein befestigt werden.
Die Besonderheit des Gerätes ist die passive Aktivierung im Notfall.
Die Aktivierung wird angezeigt, ein farbiger Knopf (z. B. grün), eine Taste oder ähnliches ist zum Beenden falscher, beispielsweise irrtümlicher oder falsch ausgelöster Aktivierung da. Die Aktivierung kann durch Piepsen, Blinklicht oder ähnliches angezeigt werden.
Die technische Ausführung hängt auch vom Styling ab, verschiedene Modelle sind möglich. (beispielsweise kann das Modell mit Armband mit einer Uhr kombiniert werden) Auch eine wasserbeständige Ausführung ist möglich. Eine gefällige Form ist ein grösserer Anreiz für die Personen, es regelmässig zu tragen.
Durch die passive Aktivierung ist die automatische Weiterleitung des Hilferufes gewährleistet, d. h. der Patient kann beruhigt sein, Hilfe zu bekommen, wenn er sie wirklich braucht.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil der passiven Aktivierung ist die rasche Meldung des Ereignisses, auch wenn der Patient aktiv dazu nicht mehr in der Lage ist Dies ist wichtig, wenn eine Person stürzt und bewusstlos ist.
Das Gerät reagiert auf Schlag, Stoss und Druck oder auch auf einen bestimmten Frequenzbereich, die Auslösung erfolgt mechanisch oder elektronisch.
Die Weiterleitung des ausgelösten Signals an die Zentrale erfolgt über Funk, wobei die Zentrale dann entsprechend reagiert.
Ein kleiner Sender kann zusätzlich Sprechkontakt herstellen, eine langlebige Batterie muss in bestimmten Zeitabständen auf ihren Ladezustand überprüft werden..
Im häuslichen Bereich wird vorzugsweise, weil billig, vom Handgerät ein Funksignal zu einem Telefonwählgerät geschickt, das dann meist vorher aufgesprochene Texte zu einer Zentrale weiterleitet. Voraussetzung dafür ist ein Festnetzanschluss, individuelle Wünsche können berücksichtigt werden, beispielsweise die Anwahl mehrerer Nummern.
Den angerufenen Hilfspersonen muss der Zutritt in die Wohnung ermöglicht werden, z. B. durch einen Zweitschlüssel.
Daneben besteht noch die Möglichkeit einer willentlichen Aktivierung durch einen zweiten andersfarbigen Knopf (z. B. rot), eine Taste oder ähnliches.
Als Zentrale kann eine Sicherheitsfirma oder der Rettungsdienst dienen, weil diese rund um die Uhr arbeiten.
Die Zentrale kann schnelle ärztliche Hilfe oder einen Transport ins Krankenhaus organisieren und auf Wunsch auch andere Personen oder Institutionen verständigen.
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Bei vielen Erkrankungen ist rasches Handeln entscheidend für die Rettungschancen oder Heilungschancen.
So sind beispielsweise die Heilungschancen bei einem Schlaganfall wesentlich besser, wenn nicht mehr als ein bis drei Stunden vergehen, bis der Patient die richtige Therapie bekommt, bei Herzattacken sind oft die ersten zehn Minuten entscheidend für ein Überleben.
Aber nicht nur bei cerebralen oder cardialen Erkrankungen, auch bei vielen anderen Erkrankungen kann es zu Bewusstlosigkeit kommen, und der Patient ist selbst nicht mehr in der Lage, Hilfe zu rufen. Vergeht danach zuviel Zeit, können die Folgen sehr schlimm sein.
Meist kommt der bewusstlose Patient zu Sturz und durch das Hinfallen wird das Gerät, das Gegenstand der Erfindung ist, automatisch aktiviert.
Der grosse Vorteil dieses Geräts gegenüber anderen schon vorhandenen Systemen, die alten Leuten helfen sollen, liegt darin, dass schnelle Hilfe dann möglich wird, wenn es wirklich notwendig ist, d. h. unmittelbar nach einem Sturz der betreffenden Person..
Angezeigt ist das Gerät bei allen alten und kranken Personen, insbesondere, wenn sie längere Zeit allein sein müssen und bei jüngeren Personen, wenn sie an bestimmten Erkrankungen leiden.
Eine andere Variante des Geräts reagiert nicht auf das Hinfallen der Personen, sondern enthält eine Art Pulsmesser, wobei ein eingegebener kritischer oberer Pulswert und ein eingegebener kritischer unterer Pulswert auslösende Parameter sind.
Dieses Gerät kann nur mittels Armband, allenfalls als Halsband getragen werden.
Kombinationen zwischen beiden Varianten sind möglich und sinnvoll.
Die vorgenannten beiden Varianten einer passiven Aktivierung : a) durch Sturz einer Person b) durch Eingabe kritischer Pulswerte und Weiterleitung über Funk und oder mittels eines Telefonwählgerätes funktionieren nur im häuslichen Bereich.
Sollte Sicherheit und Hilfestellung ausserhalb des häuslichen Bereiches gewünscht werden, so ist fur mobilere, ältere Patienten eine andere Ausführung des Hilfsgerätes möglich.
Kommt es infolge Bewusstlosigkeit oder aus anderen schwerwiegenden Gründen zum Sturz, kann automatisch die Positionierung vom Satelliten abgefragt werden und die Angabe des Satelliten über die Position kann dann automatisch an den Bereitschaftsdienst der Zentrale weitergeleitet werden.
Die Ausrüstung besteht aus einem GPS und entsprechendem Funkgerät zwecks Verbindung zur Zentrale.
Dies ermöglicht ein rasches Auffinden der hilfsbedürftigen Person z. B. bei Wanderungen oder auf Reisen.