AT528660B1 - Längsverbindung - Google Patents
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Abstract
Anordnung aus − einem ersten Bauelement (1), − einem weiteren Bauelement (2) und − einer Feder (3) mit einer Längserstreckung (4), wobei das erste Bauelement (1) und das weitere Bauelement (2) jeweils an einer Stirnseite (5) eine Nut (6) zur Bereitstellung einer Nut-Feder-Verbindung (7) aufweisen, wobei − das erste Bauelement (1) und das weitere Bauelement (2) stirnseitig angrenzend zueinander angeordnet sind und die Feder (3) innerhalb von sich gegenüberliegenden Nuten (6) der zwei Nuten (6) angeordnet ist, − die Feder (3) eine Außenkontur (8) mit einer Vielzahl an voneinander entlang der Längserstreckung (4) beabstandeten Maxima (9) umfasst, und − die zwei Nuten (6) jeweils eine zu der Außenkontur (8) der Feder (3) korrespondierende Geometrie (10) aufweisen, sodass eine Längsverbindung (11) zwischen dem ersten Bauelement (1) und dem weiteren Bauelement (2) durch Formschluss in Längsrichtung (12) entlang der Stirnseiten (5) hergestellt oder herstellbar ist.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft Anordnung aus wenigstens einem ersten, vorzugsweise plattenförmigen, Bauelement, wenigstens einem weiteren, vorzugsweise plattenförmigen, Bauelement und zumindest einer, vorzugsweise planaren, Feder mit einer Längserstreckung, wobei das wenigstens eine erste Bauelement und das wenigstens eine weitere Bauelement jeweils an einer Stirnseite zumindest eine Nut zur Bereitstellung einer Nut-Feder-Verbindung aufweisen. Des Weiteren betrifft die Erfindung eine plattenförmige Feder aus Holz oder holzartigem Material sowie eine Holzplatte als Bauelement für eine solche Anordnung. Weiters betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Montage einer solchen Anordnung.
[0002] Herkömmlicherweise werden im Stand der Technik Bauelemente mittels Dübel gegen Querkräfte und mittels Schraubverbindungen oder Leimverbindungen gegen Kräfte in Längsrichtung relativ zueinander gesichert.
[0003] Um Schraubverbindungen als zusätzliche Bauteilkomponenten zu ersetzen, kann eine Leimverbindung genutzt werden, sodass insbesondere ein neutraleres Erscheinungsbild der Anordnung gewährleistet werden kann. Aus ökologischer Hinsicht und im Zusammenhang mit einem hohen Komfort in der Montage besteht in der Baubranche, bei Zimmerern und Tischlern sowie beispielsweise in der Möbelindustrie (insbesondere bei Herstellern und Zulieferer von Bauteilkomponenten) das Bedürfnis, die Leimverbindung zu ersetzen — beispielsweise, um die Bauteilkomponenten wiederverwerten zu können.
[0004] Eine Nut-Feder-Verbindung ist bereits aus der Schrift RO 115510 B1 bekannt. Aus den Schriften US 3,623,261 A und FR 2861413 A1 sind geometrisch bearbeitete Holzplatten bekannt. Aus den Schriften US 10,151,101 B2 sowie JP H1-136447 A sind Holzverbindungen mittels Lamellen und Dübeln bekannt.
[0005] Die objektive technische Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Anordnung und eine Feder, eine Holzplatte sowie ein Verfahren anzugeben, welche sich insbesondere durch eine erwirkbare Längsverbindung auszeichnen, bei welcher auf Leim und Schrauben verzichtet werden kann.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
[0007] Es ist demnach erfindungsgemäß vorgesehen, dass das wenigstens eine erste Bauelement und das wenigstens eine weitere Bauelement stirnseitig angrenzend zueinander, vorzugsweise im Wesentlichen fugenfrei, angeordnet sind und die zumindest eine Feder zumindest bereichsweise innerhalb von sich gegenüberliegenden Nuten der zumindest zwei Nuten angeordnet ist, die zumindest eine Feder eine Außenkontur mit einer Vielzahl an voneinander entlang der Längserstreckung beabstandeten, vorzugsweise periodisch angeordneten, Maxima umfasst, wobei die Maxima orthogonal auf die Stirnseite des wenigstens einen ersten Bauelements und des wenigstens einen weiteren Bauelements orientiert sind, und die zumindest zwei Nuten jeweils eine zu der Außenkontur der zumindest einen Feder korrespondierende Geometrie aufweisen, sodass eine Längsverbindung zwischen dem wenigstens einem ersten Bauelement und dem wenigstens einem weiteren Bauelement durch Formschluss in Längsrichtung entlang der Stirnseiten hergestellt oder herstellbar ist.
[0008] Dadurch wird es erst ermöglicht, dass die beiden Bauelemente ohne den Einsatz von Leim, Dübeln, Schrauben, Klebemitteln oder anderweitigen Sicherungsmitteln mittels der zumindest einen Feder in Längsrichtung fixierbar sind.
[0009] Hinzu kommt die positive Eigenschaft, dass die zumindest eine Feder und die beiden Bauelemente besonders effizient wiederverwertet werden können.
[0010] Wie eingangs ausgeführt, wird Schutz auch begehrt für eine plattenförmige Feder aus Holz oder holzartigem Material für eine solche Anordnung mit einer Längserstreckung und zumindest einer Außenkontur, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Außenkontur eine Vielzahl an periodisch angeordneten Maxima entlang der Längserstreckung umfasst, wobei die
zumindest eine Außenkontur wellenförmig ausgebildet ist und sich über zwei Seiten der Feder erstreckt.
[0011] Diese Geometrie hat sich als besonders günstig für eine stabile und feste Längsverbindung erwiesen. Holz oder holzartiges Material weisen besonders günstige materialcharakteristische Eigenschaften hinsichtlich Längsverbindungen auf — beispielsweise kann im Allgemeinen ein mit Additiven versehenes gepresstes holzartiges Material herangezogen werden.
[0012] Wie eingangs ausgeführt, wird Schutz auch begehrt für eine Holzplatte als Bauelement für eine solche Anordnung mit zumindest einer stirnseitigen Nut, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Nut eine Vielzahl an periodisch angeordneten Minima in Wellenform entlang wenigstens einer Stirnseite der Holzplatte umfasst.
[0013] Zum Beispiel können Zimmerer mit einer derartigen Holzplatte den Wohnungs-/ Hausbau effizienter durchführen und auf die Nutzung von — insbesondere ökologisch unverträglichen — Materialarten verzichten.
[0014] Die Holzplatte weist bevorzugt eine Plattenstärke zwischen 15 mm und 40 mm auf, wobei eine Plattenstärke von im Wesentlichen 20 mm besonders bevorzugt ist.
[0015] Wie eingangs ausgeführt, wird Schutz auch begehrt für ein Verfahren zur Montage einer solchen Anordnung, wobei die folgenden Verfahrensschritte durchgeführt werden: - das wenigstens eine erste Bauelement und das wenigstens eine weitere Bauelement werden durch jeweils stirnseitige Einfräsung der zumindest einen Nut und die zumindest eine Feder wird durch Fräsung der zu den zumindest zwei Nuten korrespondierenden Außenkontur bereitgestellt und - das wenigstens eine erste Bauelement und das wenigstens eine weitere Bauelement werden durch die zumindest eine Feder stirnseitig angrenzend zueinander, vorzugsweise im Wesentlichen fugenfrei, miteinander verbunden, sodass die Längsverbindung durch Formschluss in Längsrichtung über die zumindest eine Feder hergestellt wird.
[0016] Dadurch kann eine stabile Längsverbindung mit einer geringen Anzahl an Prozessschritten und insbesondere zügig ohne das Erfordernis eines Aushärtvorgangs von Klebemitteln oder Leimmitteln generiert werden. Der Monteur benötigt für die Längsverbindung keine Schraubmittel.
[0017] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
[0018] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Längsverbindung klebemittelfrei, vorzugsweise frei von Leim, ausgebildet ist.
[0019] Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass die Außenkontur der zumindest einen Feder in, vorzugsweise stetiger, wellenförmiger Form, vorzugsweise Sinusform oder Dreiecksform, ausgestaltet ist und/oder eine Amplitude zwischen Maximum und einem benachbarten Minimum zwischen 5 mm und 50 mm, vorzugsweise mit einer Restmaterialstärke von zumindest 3 mm aufweist.
[0020] Unter Heranziehung einer wellenförmigen Geometrie und/oder einer Amplitude im Bereich zwischen 5 mm und 50 mm kann eine besonders günstige Abstützsituation gewährleistet werden, wobei sichergestellt werden kann, dass durch elastische und/oder plastische Verformung eine besonders große Oberfläche/Kontur an der Längsverbindung beteiligt ist.
[0021] Als günstig hat sich erwiesen, dass zwei an gegenüberliegenden Seiten der zumindest einen Feder angeordnete Außenkonturen im Wesentlichen spiegelsymmetrisch oder spiegelsymmetrisch mit einer halben Periodenlänge versetzt an der zumindest einen Feder ausgebildet sind.
[0022] Dadurch kann ein Formschluss mit beiden Bauelementen über selbige Feder bedingt werden. Ist ein Versatz zwischen gegenüberliegenden Maxima vorhanden, kann eine Restmaterialstärke zwischen den beiden gegenüberliegenden Außenkonturen erhöht werden, wobei dies nicht zwingend erforderlich ist. Besonders bevorzugt ist eine spiegelsymmetrische Ausgestaltung der Außenkonturen.
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[0023] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die zumindest eine Feder orthogonal auf die Längserstreckung eine Dicke zwischen 3 mm und 10 mm, vorzugsweise zwischen 4 mm und 6 mm, und/oder eine Breite zwischen 10 mm und 100 mm, vorzugsweise zwischen 20 mm und 60 mm, und/oder die Längserstreckung im Bereich von 30 cm bis 300 cm, vorzugsweise von 50 cm bis 150 cm, aufweist.
[0024] Diese Dimensionierung haben sich als besonders vorteilhaft hinsichtlich Holzplatten erwiesen, wobei gegebenenfalls die Anzahl an Federn verdoppelt oder vervielfacht werden kann, um eine Biegestabilität bei dicken Bauelementen effektiv steigern zu können.
[0025] Beispielsweise weist eine ungepresste Feder eine Breite von 25 mm auf, welche sich im Zuge eines Pressvorgangs auf 27 mm verbreitert. Ein Pressvorgang kann beispielsweise in einer Form vorgesehen sein, wobei ein formenfreies Pressen bevorzugt ist.
[0026] Als vorteilhaft hat sich erwiesen, dass zwei entlang der Längserstreckung angrenzende Maxima, vorzugsweise sämtliche benachbarten Maxima der Außenkontur jeweils, zwischen 50 mm und 100 mm voneinander beabstandet sind.
[0027] Durch diese Form kann die spanhebende Bearbeitung der Bauelemente und/oder der zumindest einen Feder komfortabel — insbesondere unter Schonung des zu bearbeitenden Materials und/oder bei hoher Festigkeit in der Längsverbindung — erfolgen.
[0028] Eine vorteilhafte Variante besteht darin, dass die zumindest eine Feder und/oder das wenigstens eine erste und/oder das wenigstens eine weitere Bauelement zumindest zum überwiegenden Teil aus Holz oder holzartigem Material besteht, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass das wenigstens eine erste und/oder das wenigstens eine weitere Bauelement eine Holzplatte ist, wobei eine minimale Plattenstärke 20 mm und/oder eine maximale Plattenstärke 200 mm beträgt.
[0029] Im Allgemeinen ist jedoch auch denkbar, Kunststoff, kunststoffartige Materialien (beispielsweise faserverstärkte Materialien) oder metallische Materialien zu nutzen.
[0030] Bevorzugt ist, dass in einer Ebene parallel zu der Stirnseite des wenigstens einen ersten Bauelements und des wenigstens einen weiteren Bauelements wenigstens zwei übereinanderliegende, bevorzugt parallel zueinander angeordnete oder einen Winkel einschließende, und voneinander räumlich beabstandete Federn und Nuten pro Längsverbindung vorgesehen sind, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die wenigstens zwei Federn in einem Randbereich des wenigstens einen ersten Bauelements und/oder des wenigstens einen weiteren Bauelements, besonders bevorzugt mit einer Restmaterialstärke von zumindest 5 mm, angeordnet sind.
[0031] Unter der Nutzung von wenigstens zwei im Gebrauchszustand in vertikaler Richtung versetzt zueinander angeordneten Federn kann eine Biegestabilität signifikant gesteigert werden, wobei die Gefahr eines Bruchs in der Längsverbindung gehemmt wird.
[0032] Bevorzugt sind zwei übereinanderliegend angeordnete Federn um eine halbe Periode relativ zueinander versetzt angeordnet, sodass ein Maximum der einen Feder über einem Minimum der weiteren Feder verortet ist.
[0033] Dadurch kann eine Biegefestigkeit — beispielsweise bei Federn in S-Form und/oder bei spiegelsymmetrisch ausgebildeten Federn — gesteigert werden.
[0034] Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, dass pro Längsverbindung eine Vielzahl an Federn sequentiell in Serie angeordnet und/oder pro Feder eine Vielzahl an in Serie angeordneten Bauelementen verbunden sind.
[0035] Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass zumindest ein Sicherungsmittel, vorzugsweise Dübel, Scherzapfen oder Klammer, vorgesehen ist, mit welchem die zumindest eine Feder mittels Formschluss in eine Richtung orthogonal auf die Längsrichtung sicherbar oder gesichert ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass das zumindest eine Sicherungsmittel über eine Ebene orthogonal auf die Stirnseite des wenigstens einen ersten Bauelements und des wenigstens einen weiteren Bauelements, besonders bevorzugt klebemittelfrei und/oder über eine Presspas-
sung, einbringbar oder eingebracht ist und/oder eine Vielzahl an Sicherungsmitteln paarweise an dem wenigstens einen ersten Bauelement und dem wenigstens einen weiteren Bauelement angeordnet sind.
[0036] Ein Dübel kann beispielsweise demontiert werden, um die Sicherung im Gebrauchszustand in Querrichtung aufzuheben. Im Allgemeinen kann die Sicherung in Querrichtung beispielsweise mittels einer Klemmverbindung, via Reibschluss und/oder über anderweitige Verbindungsmittel gewährleistet werden. Durch das zumindest eine Sicherungsmittel kann unterbunden werden, dass eine unerwünscht breite Fuge zwischen den beiden Bauelementen entsteht oder sich die beiden Bauelemente in einer Richtung orthogonal auf die Längsrichtung voneinander trennen (wenn die Bauelemente beispielsweise außenseitig nicht eingeklemmt sind).
[0037] Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, dass das zumindest eine Sicherungsmittel in einer das wenigstens eine erste Bauelement oder das wenigstens eine weitere Bauelement und die zumindest eine Feder zumindest bereichsweise durchdringende, vorzugsweise einseitige, Bohrung angeordnet ist und/oder im Gebrauchszustand der Anordnung ausschließlich an einer Oberfläche der Anordnung sichtbar ist.
[0038] Das zumindest eine Sicherungsmittel kann das wenigstens eine Bauelement relativ zu der zumindest einen Feder stabilisieren. Bei einer einseitigen Einbringung des zumindest einen Sicherungsmittels kann eine besonders neutrale Sichtseite bereitgestellt werden, wobei im Allgemeinen sichtbare Sicherungsmittel als ästhetisches Dekormittel genutzt werden können.
[0039] Als günstig hat sich erwiesen, dass die zumindest eine Feder mittels Kraftschluss und/ oder einer Presspassung, vorzugsweise durch eine Klemmverbindung, innerhalb der zumindest zwei Nuten in eine Richtung orthogonal auf die Längsrichtung sicherbar oder gesichert ist.
[0040] Dadurch kann auf die Nutzung von Sicherungsmitteln für die Fixierung in Querrichtung verzichtet werden, wobei Sicherungsmittel im Allgemeinen in Ergänzung herangezogen werden können.
[0041] Weiters ist bevorzugt vorgesehen, dass die zumindest eine Feder vor dem Einbringen der zumindest einen Feder in wenigstens eine der zumindest zwei Nuten, vorzugsweise unter Anwendung von Flüssigkeit oder Feuchtigkeit, auf eine reduzierte Dicke gepresst wird, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass sich die Dicke der zumindest einen Feder im Zuge des Pressens um einem Bereich zwischen 0,5 mm und 2 mm, besonders bevorzugt im Wesentlichen um 1 mm und/oder 20 %, verdichtet.
[0042] Anschließend an das Pressen kann sich die zumindest eine Feder von der reduzierten Dicke auf eine erhöhte Dicke ausdehnen, um eine Anpressung an das jeweilige Bauelement zu erwirken.
[0043] Bevorzugt wird die zumindest eine Feder in einem getrockneten und/oder trockenen und/oder gepressten Zustand bereitgestellt und/oder zur Verwendung geliefert.
[0044] In einer bevorzugten Ausführungsform wird Flüssigkeit oder Feuchtigkeit über wenigstens ein Dübelloch und/oder Bohrung eingebracht.
[0045] Dadurch kann sowohl die Feder als auch der Dübel aufquellen, wodurch eine besonders feste und sichere Längsverbindung gewährleistet werden kann. Die Zugabe von Flüssigkeit oder Feuchtigkeit kann vorgelagert oder nachgelagert an den Einbringvorgang der zumindest einen Feder erfolgen, wobei beispielsweise eine trockene Feder eingebracht und anschließend mit Feuchtigkeit versehen werden kann. Flüssigkeit oder Feuchtigkeit zum Aufquellen — bevorzugt nachgelagert an einen gegebenenfalls vorgesehenen Pressvorgang -— ist im Allgemeinen nicht zwingend erforderlich, wobei die zumindest eine Feder beispielsweise mittels Spielpassung oder Übermaßpassung eingebracht werden kann.
[0046] In einer weiteren Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die zumindest eine Feder im Zuge des Einbringens der zumindest einen Feder in wenigstens eine der zumindest zwei Nuten, vorzugsweise mittels einer die Dicke der zumindest einen Feder partiell reduzierenden Schrägfläche, oder nachgelagert an das Einbringen der zumindest einen Feder in wenigstens
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eine der zumindest zwei Nuten in die wenigstens eine der zumindest zwei Nuten zur Verklemmung der zumindest einen Feder in der wenigstens einen der zumindest zwei Nuten eingepresst wird, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass Flüssigkeit oder Feuchtigkeit in die wenigstens eine der zumindest zwei Nuten und/oder die zumindest eine Feder eingebracht wird und/oder auf die zumindest eine Feder und/oder auf das wenigstens eine erste Bauelement und/oder das wenigstens eine weitere Bauelement, besonders bevorzugt im Bereich der zumindest einen Nut, aufgebracht wird.
[0047] Durch einen Einpressvorgang kann eine besonders feste Längsverbindung gewährleistet werden, wobei sichergestellt werden kann, dass die zumindest eine Feder lagesicher zwischen den beiden Bauelementen lokalisiert respektive verortet bleibt.
[0048] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass in einem nachgelagerten Verfahrensschritt zumindest ein Sicherungsmittel zur Fixierung der zumindest einen Feder orthogonal auf die Längserstreckung orthogonal auf die Stirnseite des wenigstens einen ersten Bauelements und des wenigstens einen weiteren Bauelements, vorzugsweise durch eine Bohrung und/oder ausschließlich über eine Seite des wenigstens einen ersten Bauelements oder des wenigstens einen weiteren Bauelements, eingebracht wird, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass das zumindest eine Sicherungsmittel, vorzugsweise ausschließlich einseitig, abgelängt wird.
[0049] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele im Folgenden näher erläutert. Darin zeigen:
[0050] Fig. 1a, 1b eine Feder gemäß einer bevorzugten Ausführungsform für eine Holzplatte gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel mit alternativen Geometrien der Außenkontur der Feder in schematischer Darstellung,
[0051] Fig. 2 die Feder gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1a bereichsweise angeordnet innerhalb einer Nut einer Holzplatte zur Anbindung einer weiteren Holzplatte für eine leimfreie Längsverbindung,
[0052] Fig. 3 ein Bauelement einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung mit zwei Nuten, wobei in einer Nut eine Feder gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1a bereichsweise angeordnet ist, in perspektivischer Ansicht,
[0053] Fig. 4 eine Anordnung gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform mit zwei Federn gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1a und zwei Holzplatten in perspektivischer Darstellung,
[0054] Fig. 5 eine Feder gemäß einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung.
[0055] Fig. 1a zeigt eine planare, plattenförmige Feder 3 aus Holz für eine Anordnung mit einem ersten plattenförmigen Bauelement 1 und einem weiteren plattenförmigen Bauelement 2 (vgl. Fig. 4).
[0056] Die Feder 3 weist eine Längserstreckung 4 und zwei sich gegenüberliegende Außenkonturen 8 beziehungsweise eine sich über zwei gegenüberliegende Seiten der Feder 3 erstreckende Außenkontur 8 auf, wobei die wellenförmig ausgebildete Außenkontur 8 eine Vielzahl an periodisch angeordneten Maxima 9 entlang der Längserstreckung 4 umfasst.
[0057] Eine Amplitude 16 zwischen Maximum 9 und einem benachbarten Minimum 17 liegt zwischen 5 mm und 50 mm, wobei aus Festigkeitsgründen eine Restmaterialstärke 18 von zumindest 3 mm vorliegt.
[0058] Die Feder 3 weist orthogonal auf die Längserstreckung 4 eine Dicke 19 zwischen 3 mm und 10 mm und eine Breite 20 zwischen 10 mm und 100 mm auf.
[0059] Die Längserstreckung 4 der Feder 3 liegt im Bereich von 30 cm bis 300 cm.
[0060] Die Außenkontur 8 der Feder 3 liegt (bezogen auf eine Seite der Feder 3) in stetiger wellenförmiger Form 13 als Sinusform 14 vor, wobei im Allgemeinen auch anderweitige wellenförmige Formen 13 — beispielsweise mit Halbkreisformen — möglich sind.
[0061] Fig. 1b veranschaulicht schematisch alternative Außenkonturen 8, wobei in der oberen Darstellung eine Außenkontur 8 in Dreiecksform 15 gezeigt ist und in der unteren Darstellung eine wellenförmige Außenkontur 8 mit einer halben Periodenlänge (diese ist im Allgemeinen beliebig wählbar) im Vergleich zu der Außenkontur 8 in Fig. 1a.
[0062] Sind zwei Außenkonturen 8 an gegenüberliegenden Seiten der Feder 3 vorgesehen, so ist bevorzugt, dass diese im Wesentlichen spiegelsymmetrisch oder spiegelsymmetrisch mit einer halben Periodenlänge versetzt an der Feder 3 ausgestaltet sind.
[0063] Fig. 2 zeigt eine bereichsweise innerhalb eines ersten Bauelements 1 angeordnete Feder 3 für eine Längsverbindung 11 beziehungsweise als Nut-Feder-Verbindung 7.
[0064] Für eine Sicherung in Querrichtung ist eine Vielzahl an Sicherungsmitteln 22 in Form von Dübeln 23 als Scherzapfen vorgesehen, mit welcher die Feder 3 mittels Formschluss in eine Richtung orthogonal auf die Längsrichtung 12 fixierbar ist.
[0065] Die Sicherungsmittel 22 werden über eine Ebene orthogonal auf die Stirnseite 5 des ersten Bauelements 1 klebemittelfrei und über eine Presspassung eingebracht, wobei vorgesehen ist, dass die Vielzahl an Sicherungsmitteln 22 paarweise an dem ersten Bauelement 1 und einem noch anzubindenden weiteren Bauelement 2 angeordnet ist.
[0066] Die Sicherungsmittel 22 werden in einer das erste Bauelement 1 und die Feder 3 zumindest bereichsweise durchdringende, einseitige Bohrung 24 der Anordnung eingebracht, wobei die Sicherungsmittel 22 im Gebrauchszustand der Anordnung ausschließlich an einer Oberfläche 25 der Anordnung sichtbar sind (dies ist nicht zwingend vorgesehen).
[90067] Die Außenkontur 8 der Feder 3 umfasst eine Vielzahl an voneinander entlang der Längserstreckung 4 beabstandeten und periodisch angeordneten Maxima 9, wobei die Maxima 9 orthogonal auf die Stirnseite 5 des ersten Bauelements 1 orientiert sind.
[0068] Fig. 3 zeigt eine Längsverbindung 11 in Form einer Nut-Feder-Verbindung 7 in perspektivischer Ansicht, wobei ersichtlich ist, dass das erste Bauelement 1 (und das wenigstens eine weitere Bauelement 2 in analoger Weise) an einer Stirnseite 5 eine Nut 6 zur Bereitstellung einer Nut-Feder-Verbindung 7 aufweist, wobei bei dieser Ausführungsform zur Steigerung einer Biegesteifigkeit zwei Nuten 6 für zwei Federn 3 vorgesehen sind.
[0069] Die Längsverbindung 11 ist klebemittelfrei, frei von Leim und frei von Schraubverbindungen ausgebildet.
[0070] Die zwei Nuten 6 weisen jeweils eine zu der Außenkontur 8 der zugehörigen Feder 3 korrespondierende Geometrie 10 auf. Im Allgemeinen können unterschiedlich ausgebildete Federn 3 pro Anordnung herangezogen werden, wobei identische Federn 3 pro Anordnung bevorzugt sind.
[0071] Das erste Bauelement 1 ist als Holzplatte 21 ausgeführt, wobei die Holzplatte 21 zwei stirnseitige Nuten 6 aufweist und die beiden Nuten 6 jeweils eine Vielzahl an periodisch angeordneten Minima 17 in Wellenform 13 entlang der Stirnseite 5 der Holzplatte 21 umfassen.
[0072] Jeweils zwei entlang der Längserstreckung 4 angrenzend benachbarte Maxima 9 der AuBenkontur 8 sind voneinander zwischen 50 mm und 100 mm beabstandet.
[0073] Die Feder 3 und das eine erste Bauelement 1 sind zumindest zum überwiegenden Teil aus Holz oder holzartigem Material bereitgestellt, wobei das erste Bauelement 1 eine Holzplatte 21 mit einer minimale Plattenstärke von 20 mm und einer maximale Plattenstärke von 200 mm ist.
[0074] In einer Ebene parallel zu der Stirnseite 5 des ersten Bauelements 1 sind zwei übereinanderliegende, parallel zueinander angeordnete und voneinander räumlich beabstandete Federn 3
sowie Nuten 6 pro Längsverbindung 11 vorgesehen. Als Längsverbindung 11 wird hierbei die Verbindung zwischen den beiden Bauelementen 1, 2 betrachtet, wobei die Verbindung auch als zwei Längsverbindungen 11 umfassende Verbindung erachtet werden kann.
[0075] Die zwei Federn 3 werden in einem Randbereich der Bauelemente 1, 2 mit einer Restmaterialstärke 18 von zumindest 5 mm eingebracht. Die Beabstandung zwischen den Reihen an Federn 3 kann je nach Anforderungen an die Anordnung adjustiert werden.
[0076] Pro Längsverbindung 11 kann im Allgemeinen eine Vielzahl an Federn 3 sequentiell in Serie vorgesehen sein. Pro Feder 3 kann im Allgemeinen eine Vielzahl an in Serie angeordneten Bauelementen 1, 2 angebunden sein.
[0077] Die zumindest eine Feder 3 ist mittels Kraftschluss über eine Presspassung in Form einer Klemmverbindung gegen Verrutschen gesichert, wobei bevorzugt Sicherungsmittel 22 zur besonders starren Verbindung in eine Richtung orthogonal auf die Längsrichtung 12 genutzt werden.
[0078] Fig. 4 zeigt die Anordnung mit beiden Bauelementen 1 und 2, wobei das erste Bauelement 1 und das weitere Bauelement 2 stirnseitig angrenzend zueinander, im Wesentlichen fugenfrei angeordnet sind und die beiden Federn 3 jeweils zur Hälfte innerhalb von sich gegenüberliegenden Nuten 6 der zwei Nuten 6 pro Bauelement 1, 2 angeordnet sind.
[9079] Durch die Federn 3 ist eine Längsverbindung 11 zwischen dem ersten Bauelement 1 und dem weiteren Bauelement 2 über Formschluss in Längsrichtung 12 entlang der Stirnseiten 5 hergestellt.
[0080] Ein exemplarisches Verfahren zur Montage der Anordnung kann wie folgt expliziert werden: Das erste Bauelement 1 und das weitere Bauelement 2 werden durch jeweils stirnseitige Einfräsung der Nuten 6 und die Federn 3 werden durch Fräsung der zu den Nuten 6 korrespondierenden Außenkonturen 8 bereitgestellt, wobei anschließend das erste Bauelement 1 und das weitere Bauelement 2 durch die Federn 3 stirnseitig angrenzen zueinander fugenfrei oder mit gewünschter Fuge miteinander verbunden werden, sodass die Längsverbindung 11 durch Formschluss in Längsrichtung 12 über die Federn 3 hergestellt wird.
[0081] Die Federn 3 können vor dem Einbringen in die Nuten 6 unter Anwendung von Flüssigkeit oder Feuchtigkeit auf eine reduzierte Dicke 19 gepresst werden, wobei sich die Dicke 19 der Federn 3 im Zuge des Pressens um 0,5 mm bis 2 mm oder um einen beliebigen Prozentbereich verringert.
[0082] Die Federn 3 können im Zuge des Einbringens in die Nuten 6 — beispielsweise über eine Schrägfläche — oder nachgelagert an das Einbringen in die Nuten 6 zur Verklemmung eingepresst werden, wobei Flüssigkeit oder Feuchtigkeit an den Nuten 6, den Federn 3 oder den Bauelementen 1, 2 appliziert werden kann.
[90083] In einem nachgelagerten Verfahrensschritt kann ein überstehendes Material der (einseitig eingebrachten) Sicherungsmittel 22 (einseitig) abgelängt werden.
[0084] Fig. 5 zeigt eine gegenüber der Außenkontur 8 in Fig. 1a alternativen Außenkontur 8 dahingehend, dass die beiden gegenüberliegenden Außenkonturen 8 mit einer halben Periodenlänge versetzt ausgebildet sind, sodass sich eine fortlaufende S-Geometrie mit im Wesentlichen konstanter Materialstärke ergibt.
7114
Claims (1)
- Patentansprüche1. Anordnung aus - wenigstens einem ersten, vorzugsweise plattenförmigen, Bauelement (1), - wenigstens einem weiteren, vorzugsweise plattenförmigen, Bauelement (2) und - zumindest einer, vorzugsweise planaren, Feder (3) mit einer Längserstreckung (4), wobei das wenigstens eine erste Bauelement (1) und das wenigstens eine weitere Bauelement (2) jeweils an einer Stirnseite (5) zumindest eine Nut (6) zur Bereitstellung einer NutFeder-Verbindung (7) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass - das wenigstens eine erste Bauelement (1) und das wenigstens eine weitere Bauelement (2) stirnseitig angrenzend zueinander, vorzugsweise im Wesentlichen fugenfrei, angeordnet sind und die zumindest eine Feder (3) zumindest bereichsweise innerhalb von sich gegenüberliegenden Nuten (6) der zumindest zwei Nuten (6) angeordnet ist, - die zumindest eine Feder (3) eine Außenkontur (8) mit einer Vielzahl an voneinander entlang der Längserstreckung (4) beabstandeten, vorzugsweise periodisch angeordneten, Maxima (9) umfasst, wobei die Maxima (9) orthogonal auf die Stirnseite (5) des wenigstens einen ersten Bauelements (1) und des wenigstens einen weiteren Bauelements (2) orientiert sind, und - die zumindest zwei Nuten (6) jeweils eine zu der Außenkontur (8) der zumindest einen Feder (3) korrespondierende Geometrie (10) aufweisen, sodass eine Längsverbindung (11) zwischen dem wenigstens einem ersten Bauelement (1) und dem wenigstens einem weiteren Bauelement (2) durch Formschluss in Längsrichtung (12) entlang der Stirnseiten (5) hergestellt oder herstellbar ist.2. Anordnung nach Anspruch 1, wobei die Längsverbindung (11) klebemittelfrei, vorzugsweise frei von Leim, ausgebildet ist.3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Außenkontur (8) der zumindest einen Feder (3) in, vorzugsweise stetiger, wellenförmiger Form (13), vorzugsweise Sinusform (14) oder Dreiecksform (15), ausgestaltet ist und/oder eine Amplitude (16) zwischen Maximum (9) und einem benachbarten Minimum (17) zwischen 5 mm und 50 mm, vorzugsweise mit einer Restmaterialstärke (18) von zumindest 3 mm aufweist.4. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei zwei an gegenüberliegenden Seiten der zumindest einen Feder (3) angeordnete Außenkonturen (8) im Wesentlichen spiegelsymmetrisch oder spiegelsymmetrisch mit einer halben Periodenlänge versetzt an der zumindest einen Feder (3) ausgebildet sind.5. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die zumindest eine Feder (3) - orthogonal auf die Längserstreckung (4) eine Dicke (19) zwischen 3 mm und 10 mm, vorzugsweise zwischen 4 mm und 6 mm, und/oder eine Breite (20) zwischen 10 mm und 100 mm, vorzugsweise zwischen 20 mm und 60 mm, und/oder - die Längserstreckung (4) im Bereich von 30 cm bis 300 cm, vorzugsweise von 50 cm bis 150 cm, aufweist.6. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei zwei entlang der Längserstreckung (4) angrenzende Maxima (9), vorzugsweise sämtliche benachbarten Maxima (9) der Außenkontur (8) jeweils, zwischen 50 mm und 100 mm voneinander beabstandet sind.7. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die zumindest eine Feder (3) und/oder das wenigstens eine erste und/oder das wenigstens eine weitere Bauelement (1, 2) zumindest zum überwiegenden Teil aus Holz oder holzartigem Material besteht, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass das wenigstens eine erste und/oder das wenigstens eine weitere Bauelement (1, 2) eine Holzplatte (21) ist, wobei eine minimale Plattenstärke 20 mm und/oder eine maximale Plattenstärke 200 mm beträgt.8. Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei in einer Ebene parallel zu der Stirnseite (5) des wenigstens einen ersten Bauelements (1) und des wenigstens einen wei-10.11.12.13.14.15.AT 528 660 B1 2026-04-15teren Bauelements (2) wenigstens zwei übereinanderliegende, bevorzugt parallel zueinander angeordnete oder einen Winkel einschließende, und voneinander räumlich beabstandete Federn (3) und Nuten (6) pro Längsverbindung (11) vorgesehen sind, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die wenigstens zwei Federn (3) in einem Randbereich des wenigstens einen ersten Bauelements (1) und/oder des wenigstens einen weiteren Bauelements (2), besonders bevorzugt mit einer Restmaterialstärke (18) von zumindest 5 mm, angeordnet sind.Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei pro Längsverbindung (11) eine Vielzahl an Federn (3) sequentiell in Serie angeordnet und/oder pro Feder (3) eine Vielzahl an in Serie angeordneten Bauelementen (1, 2) verbunden sind.Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei zumindest ein Sicherungsmittel (22), vorzugsweise Dübel (23), Scherzapfen oder Klammer, vorgesehen ist, mit welchem die zumindest eine Feder (3) mittels Formschluss in eine Richtung orthogonal auf die Längsrichtung (12) sicherbar oder gesichert ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass das zumindest eine Sicherungsmittel (22) über eine Ebene orthogonal auf die Stirnseite (5) des wenigstens einen ersten Bauelements (1) und des wenigstens einen weiteren Bauelements (2), besonders bevorzugt klebemittelfrei und/oder über eine Presspassung, einbringbar oder eingebracht ist und/oder eine Vielzahl an Sicherungsmitteln (22) paarweise an dem wenigstens einen ersten Bauelement (1) und dem wenigstens einen weiteren Bauelement (2) angeordnet ist.Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das zumindest eine Sicherungsmittel (22)- In einer das wenigstens eine erste Bauelement (1) oder das wenigstens eine weitere Bauelement (2) und die zumindest eine Feder (3) zumindest bereichsweise durchdringenden, vorzugsweise einseitigen, Bohrung (24) angeordnet ist und/oder- Im Gebrauchszustand der Anordnung ausschließlich an einer Oberfläche (25) der Anordnung sichtbar ist.Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die zumindest eine Feder (3) mittels Kraftschluss und/oder einer Presspassung, vorzugsweise durch eine Klemmverbindung, innerhalb der zumindest zwei Nuten (6) in eine Richtung orthogonal auf die Längsrichtung (12) sicherbar oder gesichert ist.Plattenförmige Feder (3) aus Holz oder holzartigem Material für eine Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche mit einer Längserstreckung (4) und zumindest einer Außenkontur (8), dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Außenkontur (8) eine Vielzahl an periodisch angeordneten Maxima (9) entlang der Längserstreckung (4) umfasst, wobei die zumindest eine Außenkontur (8) wellenförmig ausgebildet ist und sich über zwei Seiten der Feder (3) erstreckt.Holzplatte (21) als Bauelement (1, 2) für eine Anordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche mit zumindest einer stirnseitigen Nut (6), dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Nut (6) eine Vielzahl an periodisch angeordneten Minima (17) in Wellenform (13) entlang wenigstens einer Stirnseite (5) der Holzplatte (21) umfasst.Verfahren zur Montage einer Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte: - das wenigstens eine erste Bauelement (1) und das wenigstens eine weitere Bauelement (2) werden durch jeweils stirnseitige Einfräsung der zumindest einen Nut (6) und die zumindest eine Feder (3) wird durch Fräsung der zu den zumindest zwei Nuten (6) korrespondierenden Außenkontur (8) bereitgestellt und - das wenigstens eine erste Bauelement (1) und das wenigstens eine weitere Bauelement (2) werden durch die zumindest eine Feder (3) stirnseitig angrenzend zueinander, vorzugsweise im Wesentlichen fugenfrei, miteinander verbunden, sodass die Längsverbindung (11) durch Formschluss in Längsrichtung (12) über die zumindest eine Feder (3) hergestellt wird.16. Verfahren nach Anspruch 15, wobei die zumindest eine Feder (3) vor dem Einbringen der zumindest einen Feder (3) in wenigstens eine der zumindest zwei Nuten (6), vorzugsweise unter Anwendung von Flüssigkeit oder Feuchtigkeit, auf eine reduzierte Dicke (19) gepresst wird, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass sich die Dicke (19) der zumindest einen Feder (3) im Zuge des Pressens um einem Bereich zwischen 0,5 mm und 2 mm, besonders bevorzugt im Wesentlichen um 1 mm und/oder 20 %, verringert.17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, wobei die zumindest eine Feder (3) im Zuge des Einbringens der zumindest einen Feder (3) in wenigstens eine der zumindest zwei Nuten (6), vorzugsweise mittels einer die Dicke (19) der zumindest einen Feder (3) partiell reduzierenden Schrägfläche, oder nachgelagert an das Einbringen der zumindest einen Feder (3) in wenigstens eine der zumindest zwei Nuten (6) in die wenigstens eine der zumindest zwei Nuten (6) zur Verklemmung der zumindest einen Feder (3) in der wenigstens einen der zumindest zwei Nuten (6) eingepresst wird, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass Flüssigkeit oder Feuchtigkeit- Indie wenigstens eine der zumindest zwei Nuten (6) und/oder die zumindest eine Feder (3) eingebracht wird und/oder- auf die zumindest eine Feder (3) und/oder auf das wenigstens eine erste Bauelement (1) und/oder das wenigstens eine weitere Bauelement (2), besonders bevorzugt im Bereich der zumindest einen Nut (6), aufgebracht wird.18. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 17, wobei in einem nachgelagerten Verfahrensschritt zumindest ein Sicherungsmittel (22) zur Fixierung der zumindest einen Feder (3) orthogonal auf die Längserstreckung (4) orthogonal auf die Stirnseite (5) des wenigstens einen ersten Bauelements (1) und des wenigstens einen weiteren Bauelements (2), vorzugsweise durch eine Bohrung (24) und/oder ausschließlich über eine Seite des wenigstens einen ersten Bauelements (1) oder des wenigstens einen weiteren Bauelements (2), eingebracht wird, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass das zumindest eine Sicherungsmittel (22), vorzugsweise ausschließlich einseitig, abgelängt wird.Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
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| ATA50926/2024A AT528660B1 (de) | 2024-11-21 | 2024-11-21 | Längsverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50926/2024A AT528660B1 (de) | 2024-11-21 | 2024-11-21 | Längsverbindung |
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| AT528660B1 true AT528660B1 (de) | 2026-04-15 |
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ID=97522038
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| ATA50926/2024A AT528660B1 (de) | 2024-11-21 | 2024-11-21 | Längsverbindung |
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| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT528660B1 (de) |
-
2024
- 2024-11-21 AT ATA50926/2024A patent/AT528660B1/de active
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT528660A4 (de) | 2026-04-15 |
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