AT528338A1 - Güterwagendrehgestellrahmen, sowie ein damit ausgestattetes Güterwagendrehgestell, sowie einen damit ausgestatteten Güterwagen, sowie ein Verfahren zum Herstellen des Güterwagendrehgestellrahmens - Google Patents
Güterwagendrehgestellrahmen, sowie ein damit ausgestattetes Güterwagendrehgestell, sowie einen damit ausgestatteten Güterwagen, sowie ein Verfahren zum Herstellen des GüterwagendrehgestellrahmensInfo
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- AT528338A1 AT528338A1 ATA50418/2024A AT504182024A AT528338A1 AT 528338 A1 AT528338 A1 AT 528338A1 AT 504182024 A AT504182024 A AT 504182024A AT 528338 A1 AT528338 A1 AT 528338A1
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Güterwagendrehgestellrahmen (11) für einen Güterwa- gen (1). Der Güterwagendrehgestellrahmen (11) umfasst: - einen ersten Langträger (19); - einen zweiten Langträger (20); - einen Querträger (21), wobei der Querträger (21) als Kastenträger mit einem Querträgerobergurt (25), einem Querträgeruntergurt (26), einem vorderen Querträ- gerstegblech (27) und einem hinteren Querträgerstegblech (28) ausgebildet ist, wobei am Querträger (21) eine Drehpfannenaufnahme (32) ausgebildet ist, wobei der erste Langträger (19) mittels einer Schweißverbindung mit einer ersten Seite (22) des Querträgers (21) gekoppelt ist und wobei der zweite Langträger (20) mittels einer Schweißverbindung mit einer zweiten Seite (23) des Querträgers (21) gekoppelt ist. Der erste Langträger (19) ist in Draufsicht gesehen T-Förmig ausgebildet und weist einen ersten Hauptteil (44) und einen ersten Querteil (45) auf, wobei der erste Querteil (45) mittels einer Schweißverbindung mit der ersten Seite (22) des Querträgers (21) gekoppelt ist.
Description
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Güterwagendrehgestellrahmen, sowie ein damit aus-gestattetes Güterwagendrehgestell, sowie einen damit ausgestatteten Güterwagen, sowie ein Verfahren zum Herstellen des Güterwagendrehgestellrahmens.
[0002] Güterwagen im Sinne dieses Dokumentes sind auch unter dem Begriff Güterwaggons oder Frachtwagen bekannt. Güterwagen im Sinne dieses Dokumentes sind Eisenbahnwagen, die dem Transport von Gütern dienen.
[0003] Von den Güterwagen ganz klar abzugrenzen sind Reisezugwagen, die durch Personen im Eisenbahnverkehr genutzt werden können. An Drehgestelle für Güterwagen und Drehgestelle für Reisezugwagen werden völlig unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich Geschwindigkeit, Traglast, Laufruhe und Geräuschentwicklung gestellt. Aus diesem Grund weisen die Drehgestelle für Güterwagen und Drehgestelle für Reisezugwagen einen völlig unterschiedlichen Aufbau auf. Zusätzlich gibt es auch noch Drehgestelle für Triebwagen.
[0004] Die gegenständliche Erfindung betrifft einen Güterwagendrehgestellrahmen bzw. ein Güterwagendrehgestell für einen Güterwagen. Insbesondere betrifft die Erfindung ein leichtbauDrehgestell bzw. H-Drehgestellrahmen für Güterwagen in Schweißausführung.
[0005] Die Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs gegenüber dem Straßengüterverkehr kann durch die Steigerung der Zuladung und folglich einer Eigengewichtsreduktion erzielt werden.
[0006] Aus der DE1530153A1 ist ein Drehgestell für einen Güterwagen bekannt. Das Drehgestell umfasst einen Drehgestellrahmen mit einem ersten Langträger, einem zweiten Langträger und einem Querträger, wobei am Querträger eine Drehpfanne angeordnet ist. Der erste Langträger ist mittels einer Schweißverbindung mit einer ersten Seite des Querträgers gekoppelt. Der zweite Langträger ist mittels einer Schweißverbindung mit einer zweiten Seite des Querträgers gekoppelt. Die beiden Langträger sind hierbei als I-Träger ausgebildet und weisen jeweils im Mittelsteg eine Ausnehmung auf, in welche der Querträger eingeschoben ist und mit dem Mittelsteg verschweißt ist.
[0007] Das Drehgestell der DE1530153A1 weist den Nachteil auf, dass die Schweißnähte hinsichtlich Fertigbarkeit und Prüfbarkeit schwer zugänglich sind. Außerdem können durch die Verschweißung des Querträgers am Mittelsteg des Langträgers in Querrichtung auftretende Kräfte, wie etwa Spurführungskräfte zu Verwindungen des Langträgers führen. Aus diesem Grund müssen die einzelnen Bauteile des Drehgestelles große Blechstärken aufweisen, um hinsichtlich der Festigkeit Reserven aufweisen zu können. Dies führt zu einer hohen Masse und zu einer hohen Steifigkeit des Drehgestelles. Außerdem müssen fertigungsbedingt die einzelnen Schweißnähte große Schweißnahtvolumina aufweisen, um die durch Fertigungstoleranzen bedingt stark variierenden Schweißspalte ausgleichen zu können. Dies führt zu einer komplexen Fertigung mit langer Fertigungszeit. Darüber hinaus ist die Verschweißung dieses Drehgestelles nur schwer automatisierbar. Trotz der genannten Nachteile werden aktuelle Güterwagendrehgestellrahmen nach wie vor nach dem Prinzip der DE1530153A1 hergestellt. Dies lässt darauf schließen, dass bei den Fachmännern im Eisenbahnwesen das technische Vorurteil vorliegt, dass der Güterwagendrehgestellrahmen nicht mehr verbessert werden kann.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und einen verbesserten Güterwagendrehgestellrahmen, sowie ein damit ausgestattetes Güterwagendrehgestell, sowie einen damit ausgestatteten Güterwagen und ein Verfahren zum Herstellen des Güterwagendrehgestellrahmens zur Verfügung zu stellen.
[0009] Materialleichtbau stellt eine Möglichkeit dar, etwa durch die Verwendung von AluminiumLegierungen. Aluminium-Legierungen und Aluminium-Schweißverbindungen weisen keine ausgewiesene Dauerfestigkeitsgrenze auf. Für Anwendungen mit hohen Lastspielzahlen sind diese Legierungen nicht dienlich.
[0010] Eine weitere Möglichkeit stellt die Reduktion der Wandstärke dar. Dies kann durch die
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Verwendung höher festerer Stähle erreicht werden. Allerdings weisen die Schweißnähte kein höheres Dauerfestigkeitsniveau auf als die verwendeten Standard Kohlenstoffstähle S355. Gerade die Dauerfestigkeitseigenschaften der Schweißnähte ist bei H-Rahmen sehr wichtig, da sie im Allgemeinen aus drei Teilen — Langträger — Querträger mittels einer Schnittstelle zusammengeschweißt werden. Einteilige H-Drehgestellrahmen sind aus Gründen der Fertigbarkeit und des Materialverschnittes nicht bekannt.
[0011] Die Aufgabe der Erfindung wird durch einen Güterwagendrehgestellrahmen, sowie ein damit ausgestattetes Güterwagendrehgestell, sowie einen damit ausgestatteten Güterwagen, Sowie ein Verfahren zum Herstellen des Güterwagendrehgestellrahmens gemäß den Ansprüchen gelöst.
[0012] Gemäß der Erfindung ist ein Güterwagendrehgestellrahmen für einen Güterwagen ausgebildet. Der Güterwagendrehgestellrahmen umfasst:
- einen ersten Langträger;
- einen zweiten Langträger;
- einen Querträger, wobei der Querträger als Kastenträger mit einem Querträgerobergurt, einem Querträgeruntergurt, einem vorderen Querträgerstegblech und einem hinteren Querträgerstegblech ausgebildet ist, wobei am Querträger eine Drehpfannenaufnahme ausgebildet ist,
wobei der erste Langträger mittels einer Schweißverbindung mit einer ersten Seite des Querträgers gekoppelt ist und wobei der zweite Langträger mittels einer Schweiß verbindung mit einer zweiten Seite des Querträgers gekoppelt ist.
Der erste Langträger ist in Draufsicht gesehen T-Förmig ausgebildet und weist einen ersten Hauptteil und einen in einer Querrichtung gegenüber dem ersten Hauptteil vorstehenden ersten Querteil auf, wobei der erste Querteil in einer ersten Schnittstelle mittels einer Schweißverbindung mit der ersten Seite des Querträgers -gekoppelt ist. Weiters ist der zweite Langträger in Draufsicht gesehen T-Förmig ausgebildet und weist einen in der Querrichtung gegenüber dem zweiten Hauptteil vorstehenden zweiten Hauptteil und einen zweiten Querteil auf, wobei der zweite Querteil in einer zweiten Schnittstelle mittels einer Schweißverbindung mit der zweiten Seite des Querträgers gekoppelt ist.
[0013] Der erfindungsgemäße Güterwagendrehgestellrahmen bringt den überraschenden Vorteil mit sich, dass durch den T-förmig ausgebildeten Langträger eine Konstruktion erreicht werden kann, bei welcher die auftretenden Kräfte gut vom Wagenkasten in die Radsätze übertragen werden können, ohne dass dabei lokal an einem Bauteil übermäßige Spannungsspitzen auftreten können. Somit können insgesamt die einzelnen Bleche eine geringe Blechstärke aufweisen, wodurch im Vergleich zu bekannten Güterwagendrehgestellrahmen erheblich Gewicht reduziert werden kann. Dies bringt beim Betrieb des Güterwagens eine erhöhte Effizienz mit sich. Zusätzlich können durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen die Lasten auf die Schnittstelle reduziert werden. Weiters kann durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen eine im Vergleich zum Stand der Technik geringere Schweißnahtdicke umgesetzt werden, wodurch im Güterwagendrehgestellrahmen weniger Verzug und somit auch weniger Eigenspannungen auftreten. Dies führt weiter zu dem Effekt, dass der Ausnutzungsgrad in den Schweißnähten geringer sein kann und somit die Prüfanforderungen vermindert werden können. Die erfindungsgemäßen Maßnahmen bringen außerdem den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme die Zugänglichkeit zu den Schweißstellen zwischen den Langträgern und dem Querträger verbessert werden kann, wodurch die Qualität der Schweißungen und auch die Prüfbarkeit der Schweißungen verbessert werden kann. Dies bringt weiters den Vorteil mit sich, dass in der geometrischen Kerbe, welche formbedingt in der Schnittstelle zwischen Hauptteil und Querteil des ersten Langträgers bzw. des zweiten Langträgers gebildet ist, nicht gleichzeitig auch die metallurgische Kerbe, welch durch eine Schweißverbindung gebildet ist, liegt. Somit können die beiden Materialschwächungen der geometrischen Kerbe und der metallurgischen Kerbe örtlich voneinander getrennt werden, um Spannungsspitzen in der Schnittstelle zwischen Langträger und Querträger möglichst gering zu halten und ein Bauteil-versagen bei möglichst geringen Blechstärken der Einzelbleche hintanzuhalten.
[0014] Mit anderen Worten ausgedrückt kann durch die T-Förmige Ausbildung der Langträger die Schnittstelle zwischen dem Langträger und dem Querträger gegenüber dem Stand der Tech-
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nik in Richtung zu einer Mittelebene verlagert werden, wodurch die Einleitung der Kräfte vom Querträger in die Langträger verbessert werden kann. Als Schnittstelle zwischen dem Langträger und dem Querträger wird die Ankopplung der einzelnen Bleche des Langträgers an die einzelnen Bleche des Querträgers mittels einer Schweißverbindung gesehen. eine Metallurgische Kerbe liegt somit im Bereich der Schnittstelle.
[0015] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass zumindest einzelne der Einzelbleche des ersten Langträgers einteilig ausgebildet sind und sich vom ersten Hauptteil in den ersten Querteil erstrecken und dass zumindest einzelne der Einzelbleche des zweiten Langträgers einteilig ausgebildet sind und sich vom zweiten Hauptteil in den zweiten Querteil erstrecken. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass in der geometrischen Kerbe, welche formbedingt im Übergang zwischen Hauptteil und Querteil des ersten Langträgers bzw. des zweiten Langträgers gebildet ist, nicht gleichzeitig auch die metallurgische Kerbe, welch durch eine Schweißverbindung gebildet ist, liegt. Somit können die beiden Materialschwächungen der geometrischen Kerbe und der metallurgischen Kerbe örtlich voneinander getrennt werden, um Spannungsspitzen im Übergang zwischen Langträger und Querträger möglichst gering zu halten und ein Bauteilversagen bei möglichst geringen Blechstärken der Einzelbleche hintanzuhalten.
[0016] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der erste Langträgeruntergurt, der erste Langträgermittelgurt, das erste vordere Langträgerquerstegblech, das zweite hintere Langträgerquerstegblech einteilig ausgebildet sind und sich vom ersten Hauptteil in den ersten Querteil erstrecken. Weiters kann vorgesehen sein, dass der zweite Langträgeruntergurt, der zweite Langträgermittelgurt, das zweite vordere Langträgerquerstegblech und das zweite hintere Langträgerquerstegblech einteilig ausgebildet sind und sich vom zweiten Hauptteil in den zweiten Querteil erstrecken. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass in der geometrischen Kerbe, welche formbedingt im Übergang zwischen Hauptteil und Querteil des ersten Langträgers bzw. des zweiten Langträgers gebildet ist, nicht gleichzeitig auch die metallurgische Kerbe, welch durch eine Schweißverbindung gebildet ist, liegt. Somit können die beiden Materialschwächungen der geometrischen Kerbe und der metallurgischen Kerbe örtlich voneinander getrennt werden, um Spannungsspitzen im Übergang zwischen Langträger und Querträger möglichst gering zu halten und ein Bauteilversagen bei möglichst geringen Blechstärken der Einzelbleche hintanzuhalten.
[0017] Die Erfindung hat den Weg der beanspruchungsgerechten Gestaltung gewählt. Wichtig dabei war die Schnittstelle zwischen Langträger und Querträger hinsichtlich Gestaltung und Positionierung. Die Schnittstelle liegt im Güterwagendrehge-stellrahmen an einer gering beanspruchten Position. Bei der Gestaltung wurde auf klare Kraftflüsse geachtet und geometrische Kerben vermieden. Weiteres wurden die Kraftflüsse im Güterwagendrehgestellrahmen analysiert und die Trägerstruktur angepasst.
[0018] Die T-Förmige Ausbildung des Langträgers betrifft die Außenkontur des Langträgers in Draufsicht.
[0019] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass in der Drehpfannenaufnahme eine Drehpfanne aufgenommen ist. Die Drehpfanne kann mittels einer Schweißverbindung mit der Drehpfannenaufnahme gekoppelt sein. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Drehpfannenaufnahme im Querträgerobergurt ausgebildet ist. Die Drehpfannenaufnahme kann in Form einer kreisrunden Ausnehmung im Querträgerobergurt ausgebildet sein. Weiters kann vorgesehen sein, dass die Drehpfanne einen Schweißabsatz aufweist, welcher zum Zusammenwirken mit der Drehpfannenaufnahme bzw. zum Bereitstellen einer Fläche für eine Schweißnaht dient. Hierbei kann vorgesehen sein, dass die Drehpfannenaufnahme im Bereich des Schweißabsatzes mittels einer VNaht mit der kreisrunden Ausnehmung der Drehpfannenaufnahme verschweißt ist. An dessen Außenumfang kann die Drehpfannenaufnahme mittels einer Kehlnaht mit dem Querträgerobergurt verschweißt sein. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Drehpfanne als rotationssymmetrischer Bauteil ausgebildet ist. Weiters kann vorgesehen sein, dass die Drehpfanne als Gussteil gebildet ist.
[0020] In einer alternativen Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dass die Drehpfanne direkt im Querträgerobergurt ausgeformt ist. Dies kann beispielsweise durch einen Blechumform-
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vorgang, wie etwa Tiefziehen oder Prägen erreicht werden. Die Drehpfannenaufnahme kann hierbei direkt die Kontur der Drehpfanne ausbilden. Weiters kann vorgesehen sein, dass hierbei die Drehpfannenaufnahme mit einer Gleitbeschichtung versehen ist, welche die Gleitoberfläche für die Drehpfanne bildet.
[0021] Weiters kann es zweckmäßig sein, wenn am ersten Langträger, insbesondere am ersten Querteil des ersten Langträger, eine erste seitliche Wagenkastenabstützung ausgebildet ist und wenn am zweiten Langträger, insbesondere am zweiten Querteil des zweiten Langträger, eine zweite seitliche Wagenkastenabstützung ausgebildet ist. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme die Abstützkräfte der Wagenkastenabstützung und auch die Bremskräfte sowie auch Spurführungskräfte einfach und direkt in die Langträger eingeleitet werden kann. Somit kann die Stabilität des Güterwagendrehgestellrahmens weiter verbessert werden und die Belastungen auf die Schnittstelle zwischen Langträger und Querträger reduziert werden, da die Abstützkräfte der Wagenkastenabstützung direkt in die Langträger eingeleitet werden und somit nicht über die Schnittstelle zwischen Langträger und Querträger übertragen werden müssen. Mit anderen Worten ausgedrückt, kann die erste seitliche Wagenkastenabstützung außerhalb der ersten Schnittstelle liegen und die zweite seitliche Wagenkastenabstützung außerhalb der zweiten Schnittstelle liegen.
[0022] Weiters kann vorgesehen sein, dass der erste Langträger zumindest im Anschlussbereich an den Querträger als Kastenträger ausgebildet ist und einen ersten Langträgermittelgurt und einen ersten Langträgeruntergurt aufweist, wobei der erste Langträgermittelgurt an den Querträgerobergurt anschließt und der erste Langträgeruntergurt an den Querträgeruntergurt anschließt. Der zweite Langträger kann zumindest im Anschlussbereich an den Querträger als Kastenträger ausgebildet sein und einen zweiten Langträgermittelgurt und einen zweiten Langträgeruntergurt aufweisen, wobei der zweite Langträgermittelgurt an den Querträgerobergurt anschließt und der zweite Langträgeruntergurt an den Querträgeruntergurt anschließt. Durch diese Maßnahme kann die Stabilität des Langträgers weiter verbessert werden, wodurch insgesamt eine Konstruktion mit weniger Gewicht realisiert werden kann.
[0023] In einer ersten Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dass oberhalb des Langträgermittelgurtes noch weitere Bauteile vorhanden sind und der Langträgermittelgurt somit in einer Zwischenlage des Langträgers angeordnet ist.
[0024] In einer zweiten Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dass oberhalb des Langträgermittelgurtes keine weiteren Bauteile vorhanden sind und der Langträgermittelgurt somit den oberen Abschluss des Langträgers bildet.
[0025] Ferner kann vorgesehen sein, dass der erste Querteil des ersten Langträgers als Kastenträger ausgebildet ist und den ersten Langträgermittelgurt, den ersten Langträgeruntergurt, ein erstes vorderes Langträgerquerstegblech und ein erstes hinteres Langträgerquerstegblech aufweist wobei sich der erste Langträgermittelgurt, der erste Langträgeruntergurt, das erste vordere Langträgerquerstegblech und das erste hintere Langträgerquerstegblech in den ersten Hauptteil hinein erstrecken und dass der zweite Querteil des zweiten Langträgers als Kastenträger ausgebildet ist und den zweiten Langträgermittelgurt, den zweiten Langträgeruntergurt, ein zweites vorderes Langträgerquerstegblech und ein zweites hinteres Langträgerquerstegblech aufweist wobei sich der zweite Langträgermittelgurt, der zweite Langträgeruntergurt, das zweite vordere Langträgerquerstegblech und das zweite hintere Langträgerquerstegblech in den zweiten Hauptteil hinein erstrecken. Durch diese Maßnahme kann die Stabilität des Langträgers weiter verbessert werden, wodurch insgesamt eine Konstruktion mit weniger Gewicht realisiert werden kann. Dies kann erreich werden indem im Biegeträger die Zug- und Druckspannungen sowie der Schubfluss ungestört übertragen werden kann.
[0026] Weiters kann vorgesehen sein, dass der erste Langträger ein erstes vorderes Langträgerquerstegblech und ein erstes hinteres Langträgerquerstegblech aufweist wobei der erste Langträgermittelgurt an den Querträgerobergurt anschließt und der erste Langträgeruntergurt an den Querträgeruntergurt anschließt und das erste vordere Langträgerquerstegblech an das vordere Querträgerstegblech anschließt und das erste hintere Langträgerquerstegblech an das hintere
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Querträgerstegblech anschließt und dass der zweite Langträger ein zweites vorderes Langträgerquerstegblech und ein zweites hinteres Langträgerquerstegblech aufweist, wobei der zweite Langträgermittelgurt an den Querträgerobergurt anschließt und der zweite Langträgeruntergurt an den Querträgeruntergurt anschließt und das zweite vordere Langträgerquerstegblech an das vordere Querträgerstegblech anschließt und das zweite hintere Langträgerquerstegblech an das hintere Querträgerstegblech anschließt. Durch diese Maßnahme kann die Stabilität des Langträgers weiter verbessert werden, wodurch insgesamt eine Konstruktion mit weniger Gewicht realisiert werden kann.
[0027] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, der erste Langträgermittelgurt und der zweite Langträgermittelgurt dem Querträgerobergurt zugeordnet sind, wobei jeweils im Anschlussbereich ein Versatz zwischen dem Querträgerobergurt und dem ersten Langträgermittelgurt und ein Versatz zwischen dem Querträgerobergurt und dem zweiten Langträgermittelgurt kleiner ist als eine Blechstärke des Querträgerobergurtes und dass
- der erste Langträgeruntergurt und der zweite Langträgeruntergurt dem Querträgeruntergurt zugeordnet sind, wobei jeweils im Anschlussbereich ein Versatz zwischen dem Querträgeruntergurt und dem ersten Langträgeruntergurt und ein Versatz zwischen dem Querträgeruntergurt und dem zweiten Langträgeruntergurt kleiner ist als eine Blechstärke des Querträgeruntergurtes. Durch diese Maßnahme kann erreicht werden, dass der Kraftfluss zwischen dem Querträgerobergurt und den Langträgermittelgurten möglichst geradlinig ist und wenig Knicke aufweist. Insbesondere kann dadurch eine Einleitung von Torsionsbeanspruchungen im Übergang vom Querträgerobergurt auf die Langträgermittelgurte möglichst vermieden bzw. gering gehalten werden. Idealerweise wird danach gestrebt den Versatz zwischen dem Querträgerobergurt und den Langträgermittelgurten möglichst gering, insbesondere möglichst Null zu halten. Aufgrund von Fertigungstoleranzen kann jedoch ein geringfügiger Versatz nicht ausgeschlossen werden. Durch die identen Querschnittsformen der Anschlussstelle Querträger an den Langträger verbessert sich der Kraftfluss. Mit einem Schnittstellenblech können mögliche Toleranzen ausgeglichen werden.
[0028] Weiters kann vorgesehen sein, dass das erste hintere Langträgerquerstegblech und das zweite hintere Langträgerquerstegblech dem hinteren Querträgerstegblech zugeordnet sind, wobei jeweils im Übergangsbereich ein Versatz zwischen dem hinteren Querträgerstegblech und dem ersten hinteren Langträgerquerstegblech und ein Versatz zwischen dem hinteren Querträgerstegblech und dem zweiten hinteren Langträgerquerstegblech kleiner ist als eine Blechstärke des hinteren Querträgerstegbleches. Durch diese Maßnahme kann der Kraftfluss zwischen dem Querträger und dem Langträger verbessert werden.
[0029] Ferner kann vorgesehen sein, dass das erste vordere Langträgerquerstegblech und das zweite vordere Langträgerquerstegblech dem vorderen Querträgerstegblech zugeordnet sind, wobei jeweils im Übergangsbereich ein Versatz zwischen dem vorderen Querträgerstegblech und dem ersten vorderen Langträgerquerstegblech und ein Versatz zwischen dem vorderen Querträgerstegblech und dem zweiten vorderen Langträgerquerstegblech kleiner ist als eine Blechstärke des vorderen Querträgerstegbleches. Durch diese Maßnahme kann der Kraftfluss zwischen dem Querträger und dem Langträger verbessert werden.
[0030] Vorteilhaft ist auch eine Ausprägung, gemäß welcher vorgesehen sein kann, dass zwischen dem ersten Langträger und der ersten Seite des Querträgers ein erstes Schnittstellenblech angeordnet ist und
dass zwischen dem zweiten Langträger und der zweiten Seite des Querträgers ein zweites Schnittstellenblech angeordnet ist. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass ein geringer Versatz zwischen dem Querträgerobergurt und den Langträgermittelgurten bzw. zwischen den weiteren Blechen des Querteils des Langträgers und dem Querträger nicht zu einer Schwächung der Verbindung zwischen dem Querteil des Langträgers und dem Querträger führt.
[0031] Gemäß einer Weiterbildung ist es möglich, dass der erste Langträgermittelgurt mittels einer Stumpfschweißnaht, insbesondere mittels einer V-Naht direkt mit dem Querträgerobergurt gekoppelt ist und das erste Schnittstellenblech jeweils mittels einer Kehlschweißnaht mit dem ersten Langträgermittelgurt und dem Querträgerobergurt gekoppelt ist. Eine derartige Verbindung
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kann als 3-Blech-Stoß ausgeführt sein. Dies bringt den überraschenden Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme eine besonders stabile Anbindung des Langträgers an den Querträger erreicht werden kann.
[0032] Weiters kann vorgesehen sein, dass zwischen dem vorderen Querträgerstegblech und dem hinteren Querträgerstegblech sich vom Querträgerobergurt zum Querträgeruntergurt erstreckend eine erste Stützrippe und eine zweite Stützrippe angeordnet sind.
[0033] Ferner kann es zweckmäßig sein, wenn das erste vordere Langträgerquerstegblech und das vordere Querträgerstegblech jeweils seitlich an das erste Schnittstellenblech anstoßen und jeweils mittels einer Kehlschweißnaht bzw. mittels einer HY-Naht mit dem ersten Schnittstellenblech gekoppelt sind. Dies bringt den überraschenden Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme eine besonders stabile Anbindung des Langträgers an den Querträger erreicht werden kann.
[0034] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass im vorderen Querträgerstegblech vordere Ausnehmungen ausgebildet sind und dass im hinteren Querträgerstegblech hintere Ausnehmungen ausgebildet sind. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme die Zugänglichkeit des Innenraum des Querträgers verbessert werden kann, um auch im Innenraum des Querträgers die einzelnen Bauteile miteinander verschweißen und auch die Schweißnähte prüfen zu können. Dies bringt eine erhöhte Zuverlässigkeit des Güterwagendrehgestellrahmens mit sich. Darüber hinaus kann durch diese Maßnahme eine Gewichtsreduktion erreicht werden.
[0035] Weiters kann es zweckmäßig sein, wenn die vorderen Ausnehmungen eine Quererstreckung und eine Hocherstreckung aufweisen, wobei zumindest bei einzelnen der vorderen Ausnehmungen die Quererstreckung größer ist als die Hoch-erstreckung. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme bei erhöhter Steifigkeit gleichzeitig das Gewicht reduziert werden kann. Insbesondere kann durch diese Maßnahme eine Optimierung der Kraftflüsse erreicht werden, wodurch Spannungsspitzen im vorderen Querträgerstegblech möglichst gering gehalten werden können. Durch die Ausgestaltung der Ausnehmungen bzw. durch die Ausgestaltung von innenliegenden Rippen im Bereich zwischen den Ausnehmungen kann der Querträger einen zu einem Fachwerkträger ähnlichen Aufbau aufweisen, wodurch das Verhältnis Steifigkeit zu Gewicht weiter verbessert werden kann. Darüber hinaus kann durch diese Maßnahme die Biegesteifigkeit des Querträgers verbessert werden und dabei gleichzeitig die Torsionssteifigkeit des Querträgers reduziert werden, um notwendige Verwindungen des Querträgers aufgrund von Unebenheiten an den Schienen zuzulassen und dabei die Spannungsspitzen möglichst gering zu halten.
[0036] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Ausnehmungen eine abgerundete Formgebung aufweisen. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme der Spannungsverlauf im vorderen Querträgerstegblech und im hinteren Querträgerstegblech verbessert werden kann.
[0037] Ferner kann vorgesehen sein, dass der erste Langträger im Bereich des ersten Hauptteils einen ersten Mittelabschnitt aufweist, wobei der erste Mittelabschnitt zumindest abschnittsweise als Kastenträger ausgebildet ist, welcher den ersten Langträgermittelgurt, den ersten Langträgeruntergurt, ein äußeres unteres Lang-trägerstegblech und ein inneres unteres Langträgerstegblech umfasst. Durch diese Maßnahme kann die Steifigkeit des Langträgers weiter verbessert werden. Insbesondere kann durch diese Maßnahme die Torsionssteifigkeit des Langträgers verbessert werden. Eine erhöhte Torsionssteifigkeit des Langträgers bringt den Vorteil mit sich, dass Querkräfte, wie etwa Spurführungskräfte verbessert in den Querträger eingeleitet werden können. Damit ergibt sich auch ein Steifigkeitssprung in Querrichtung der Langträger, wodurch die Aufteilung der Einleitung der Querkräfte geändert und die Schnittstelle zwischen Langträger eins / zwei und Mittelverbindung entlastet wird.
[0038] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das innere untere Langträgerstegblech geteilt ausgebildet ist und ein vorderes Einzelblech und ein hinteres Einzelblech umfasst.
[0039] Weiters kann vorgesehen sein, dass das vordere Einzelblech an das erste vordere Langträgerquerstegblech anschließt und dass das hintere Einzelblech an das erste hintere Langträ-
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gerquerstegblech anschließt.
[0040] Weiters kann vorgesehen sein, dass das erste vordere Langträgerquerstegblech und das erste hintere Langträgerquerstegblech sich bis zum äußeren unteren Langträgerstegblech erstrecken und seitlich an diesem anschließen. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das erste vordere Langträgerquerstegblech und das erste hintere Langträgerquerstegblech jeweils mittels beidseitigen Kehlnähten mit dem äußeren unteren Langträgerstegblech verschweißt sind. Durch diese Maßnahme kann die Torsionssteifigkeit des Langträgers weiter verbessert werden.
[0041] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass im ersten Mittelabschnitt oberhalb des ersten Langträgermittelgurtes ein äußeres oberes Langträgerstegblech und ein inneres oberes Langträgerstegblech angeordnet sind, welche mit dem ersten Langträgermittelgurt verschweißt sind. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme die Stabilität und die Tragfähigkeit des Langträgers weiter verbessert werden kann. Dadurch wird auch Platz für die Wagenkastenabstützung geschaffen.
[0042] Vorteilhaft ist auch eine Ausprägung, gemäß welcher vorgesehen sein kann, dass im ersten Mittelabschnitt oberhalb des äußeren oberen Langträgerstegbleches und des inneren oberen Langträgerstegbleches ein erster Langträgerobergurt angeordnet ist, wobei das äußere obere Langträgerstegblech und das innere obere Langträgerstegblech mit dem ersten Langträgerobergurt verschweißt sind. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme die Stabilität des Langträgers weiter verbessert werden kann.
[0043] Gemäß einer Weiterbildung ist es möglich, dass der erste Langträgermittelgurt im ersten Hauptteil eine vordere Aufbiegung und eine hintere Aufbiegung aufweist, wobei der Langträgermittelgurt an der vorderen Aufbiegung und an der hinteren Aufbiegung an den ersten Langträgerobergurt anschließt und mit diesem verschweißt ist. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Ausprägung eine verbesserte Krafteinleitung bzw. ein verbesserter Kraftfluss zwischen dem Querträger und den Langträgern erreicht werden kann.
[0044] Ferner kann es zweckmäßig sein, dass der erste Langträger im Bereich des ersten Hauptteils einen ersten Vorderabschnitt aufweist, wobei der erste Vorderabschnitt als I-Träger ausgebildet ist. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme an den geringer beanspruchten Bereichen Material eingespart werden kann, wodurch eine weitere Reduktion des Gewichtes des Güterwagendrehgestellrahmens erreicht werden kann.
[0045] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass der erste Vorderabschnitt den ersten Langträgerobergurt, den ersten Langträgeruntergurt und dass das innere untere Langträgerstegblech umfasst, wobei das innere untere Langträgerstegblech eine Kröpfung in Querrichtung aufweist. Durch diese Maßnahme kann ein einfacher Übergang im Langträger zwischen Bauform als Kastenträger und Bauform als I- Träger erreicht werden. Weiters können durch diese Maßnahme die im Langträger auftretenden Kräfte gut weitergeleitet werden.
[0046] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das äußere untere Langträgerstegblech eine Biegung aufweist und im Bereich der Kröpfung des inneren unteren Langträgerstegbleches an dieses herangeführt und mit diesem verschweißt ist. Dadurch kann die Stabilität des Langträgers weiter verbessert werden.
[0047] Weiters kann es zweckmäßig sein, wenn zwischen dem äußeren unteren Langträgerstegblech und dem inneren unteren Langträgerstegblech eine Unterstützungsrippe angeordnet ist, welche mit dem äußeren unteren Langträgerstegblech, dem inneren unteren Langträgerstegblech und dem ersten Langträgeruntergurt verschweißt ist. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme die Abstützung der Radsätze verbessert werden kann.
[0048] Ferner kann vorgesehen sein, dass der erste Langträgerobergurt eine vordere Ab-biegung und eine hintere Abbiegung aufweist, wobei der erste Langträgerobergurt an der vorderen Abbiegung und an der hinteren Abbiegung an den ersten Langträgeruntergurt anschließt und mit diesem verschweißt ist. Durch diese Maßnahme kann die Kraftleitung innerhalb des Langträgers weiter verbessert werden.
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[0049] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass der Querträgerobergurt und der Querträgeruntergurt die gleiche Blechstärke aufweisen. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme bei gleichzeitig geringem Gewicht eine gute Steifigkeit des Querträgers erreicht werden kann.
[0050] Weiters kann vorgesehen sein, dass im Querträgeruntergurt Querträgeruntergurtausnehmungen ausgebildet sind, insbesondere dass die Querträgeruntergurtausnehmung eine Quererstreckung und eine Längserstreckung aufweisen, wobei die Quererstreckung der Querträgeruntergurtausnehmung größer ist als die Längserstreckung der Querträgeruntergurtausnehmung. Damit wird die Schnittstelle zwischen erstem / zweiten Langträger und Mittelverbindung weiter entlastet. Durch die Ausgestaltung der Querträgeruntergurtausnehmungen bzw. durch die Ausgestaltung von innenliegenden Rippen im Bereich zwischen den Ausnehmungen kann der Querträger einen zu einem Fachwerkträger ähnlichen Aufbau aufweisen, wodurch das Verhältnis Steifigkeit zu Gewicht weiter verbessert werden kann. Darüber hinaus kann durch diese Maßnahme die Biegesteifigkeit des Querträgers verbessert werden und dabei gleichzeitig die Torsionssteifigkeit des Querträgers reduziert werden, um notwendige Verwindungen des Querträgers aufgrund von Unebenheiten an den Schienen zuzulassen und dabei die Spannungsspitzen möglichst gering zu halten.
[0051] Weiters kann vorgesehen sein, dass der erste Langträger im Bereich des ersten Hauptteils ein äußeres unteres Langträgerstegblech und ein inneres unteres Lang-trägerstegblech umfasst, wobei das innere untere Langträgerstegblech zwei Einzelbleche und umfasst. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass sich durch diese Maßnahme das erste vorderes Langträgerquerstegblech und das erste hintere Langträgerquerstegblech sich von der ersten Schnittstelle bis zum äußeren unteren Langträgerstegblech durchgehend erstrecken können. Dadurch kann die Kraftführung im Langträger verbessert werden und damit die Festigkeit des Langträgers verbessert werden.
[0052] Weiters kann vorgesehen sein, dass am Zuschnitt des Querträgerobergurtes Aufnahmeausnehmungen ausgebildet sind, welche zum Anschrauben von Anbauteilen, wie etwa Halterungen für Schläuche und dergleichen dienen.
[0053] Weiters kann vorgesehen sein, dass am ersten Langträger zumindest eine erste Bremsenaufnahme angeordnet ist und dass am zweiten Langträger zumindest eine zweite Bremsenaufnahme angeordnet ist. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass die in den Bremsenaufnahmen wirkenden Kräfte direkt in die Langträger eingeleitet werden können und somit die Kräfte nicht über die Schnittstellte Querträger zu Langträger geleitet werden müssen, wie dies im Stand der Technik der Fall ist, wenn die Bremsenaufnahmen am Querträger angeordnet sind.
[0054] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Bremsenaufnahmen jeweils an den Langträgerquerstegblechen angeschweißt sind.
[0055] Weiters kann der Querträger durch geringfügige Umkonstruktion verschiedene Breiten aufweisen, wodurch verschiedene Spurweiten realisiert werden können. Die Langträger können dafür verschiedene Positionen für die seitliche Wagenkastenabstützung aufweisen, die Unabhängig von der Spurweite einen gleichen Ab-stützabstand aufweisen kann.
[0056] Erfindungsgemäß ist ein Güterwagendrehgestell für einen Güterwagen ausgebildet. Das
Güterwagendrehgestell umfasst:
- einen Güterwagendrehgestellrahmen;
- eine Radsatzführung, wobei die Radsatzführung am Güterwagendrehgestellrahmen angeordnet ist;
- eine Bremse, wobei die Bremse am Güterwagendrehgestellrahmen angeordnet ist.
Der Güterwagendrehgestellrahmen ist nach einer der vorhergehenden Ausprägungen ausgebil-
det.
[0057] Gemäß einer Weiterbildung ist es möglich, dass am ersten Hauptteil des ersten Langträgers eine erste vordere Radsatzführung und eine erste hintere Radsatzführung angeordnet sind und dass am zweiten Hauptteil des zweiten Langträgers eine zweite vordere Radsatzführung und
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eine zweite hintere Radsatzführung angeordnet sind. Durch diese Maßnahme kann eine gute Einleitung der auftretenden Kräfte der Radsatzführungen in den Langträger und somit auch in dem Querträger erreicht werden.
[0058] Erfindungsgemäß ist ein Güterwagen vorgesehen. Der Güterwagen umfasst:
- einen Wagenkasten;
- ein Güterwagendrehgestell, wobei das Güterwagendrehgestell mittels einer Drehpfanne lastabstützend mit dem Wagenkasten gekoppelt ist.
Das Güterwagendrehgestell ist nach einer der obigen Ausprägungen ausgebildet.
[0059] Erfindungsgemäß ist ein Verfahren zum Herstellen eines Güterwagendrehgestell-rah-
mens vorgesehen. Das Verfahren umfasst die Verfahrensschritte:
- bereitstellen eines ersten Langträgers;
- bereitstellen eines zweiten Langträgers;
- bereitstellen eines Querträgers, wobei der Querträger als Kastenträger mit einem Querträgerobergurt, einem Querträgeruntergurt, einem vorderen Querträgerstegblech und einem hinteren Querträgerstegblech ausgebildet ist, wobei am Querträger eine Drehpfannenaufnahme ausgebildet ist,
wobei der erste Langträger zumindest im Anschlussbereich an den Querträger als Kastenträger
ausgebildet ist und einen ersten Langträgermittelgurt und einen ersten Langträgeruntergurt auf-
weist wobei der erste Langträgermittelgurt an den Querträgerobergurt anschließt und der erste
Langträgeruntergurt an den Querträgeruntergurt anschließt
und
der zweite Langträger zumindest im Anschlussbereich an den Querträger als Kastenträger aus-
gebildet ist und einen zweiten Langträgermittelgurt und einen zweiten Langträgeruntergurt auf-
weist, wobei der zweite Langträgermittelgurt an den Querträgerobergurt anschließt und der zweite Langträgeruntergurt an den Querträgeruntergurt anschließt.
[0060] Das erfindungsgemäße Verfahren bringt den Vorteil mit sich, dass der Güterwagendrehgestellrahmen einfach und mit einer hohen Wiederholgenauigkeit hergestellt werden kann, wodurch die Qualität des Güterwagendrehgestellrahmens verbessert werden kann.
[0061] Ferner kann vorgesehen sein, dass zum Bereitstellen des Querträgers eine Drehpfanne in die Drehpfannenaufnahme des Querträgerobergurtes eingeschweißt wird und dass das vordere Querträgerstegblech und das hintere Querträgerstegblech an den Querträgeruntergurt angeschweißt wird und dass in einem anschließenden Verfahrensschritt der Querträgerobergurt mit dem vorderen Querträgerstegblech und dem hinteren Querträgerstegblech verschweißt wird, wobei durch die vorderen Ausnehmungen des vorderen Querträgerstegbleches hindurch und/oder durch die hinteren Ausnehmungen des hinteren Querträgerstegbleches hindurch auch eine Innenseite des vorderen Querträgerstegbleches und/oder des hinteren Querträgerstegbleches an den Querträgeruntergurt angeschweißt wird. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme der Querträger eine stabile Konstruktion aufweisen kann. Durch das verlegen der Schnittstelle, sowie den Öffnungen im Langträger dem Querträger wird eine bessere Zugänglichkeit für die Fertigung erreicht, wodurch diese vereinfacht werden kann.
[0062] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass das Verschweißen der einzelnen Bauteile Güterwagendrehgestellrahmens automatisiert mittels eines Schweißroboters erfolgt. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme die Wiederholgenauigkeit bei der Herstellung des Drehgestellrahmens verbessert werden kann. Darüber hinaus kann durch diese Maßnahme die Herstellung der Drehgestellrahmen automatisiert werden. Bei bisherigen Güterwagendrehgestellrahmen herrschte das technische Vorurteil vor, dass aufgrund der hohen Fertigungstoleranzen eine automatisierte Verschweißung der Drehgestellrahmen nicht möglich bzw. zu aufwändig sel.
[0063] Vorteilhaft ist auch eine Ausprägung, gemäß welcher vorgesehen sein kann, dass nach dem Verschweißen der einzelnen Bauteile eine optische Kontrolle der Schweißnähte automatisiert mittels eines Roboters erfolgt, insbesondere dass am Schweißroboter eine Kamera angeordnet wird, wobei der Schweißroboter in einem Offset die Bewegungen des Schweißvorganges
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weitestgehend wiederholt. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass durch diese Maßnahme die Schweißnähte insgesamt schlanker ausgeführt werden können, wodurch Zeitersparnis bei der Herstellung des Güterwagendrehgestellrahmens erreicht werden kann und gleichzeitig die Qualität des Güterwagendrehgestellrahmens verbessert werden kann.
[0064] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass ein Güterwagendrehgestellrahmen mit einem ersten Langträger und einem zweiten Langträger auch als H-Rahmen bezeichnet wird.
[0065] Weiters kann vorgesehen sein, dass der Güterwagendrehgestellrahmen, welcher als geschweißter Bauteil ausgebildet ist auch als geschweißter Güterwagendrehgestellrahmen bezeichnet wird.
[0066] Außerdem kann vorgesehen sein, dass der Güterwagendrehgestellrahmen schnittstellenkompatibel zu Y25 Drehgestellen mit dessen tauschbaren Anbauteilen ist. Auf Grund der Schnittstellenkompatibilität zu bestehenden Y25-Wagenkasten steht nur ein eingeschränkter Bauraum für den Güterwagendrehgestellrahmen zur Verfügung, der speziell durch die Wagenkastenabstützung, dem Bremsgestänge und den Radsatzführungen sowie des äußeren Hüllraumes für Y25 Drehgestelle eingeschränkt wird.
[0067] Weiters kann vorgesehen sein, dass die einzelnen Bleche des Güterwagendrehgestellrahmens als Laserzuschnittteile ausgebildet sind. Die einzelnen Bleche können aus einem unlegierten Baustahl gebildet werden. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Bleche aus einem Stahl S355J2+N oder S355J2C+N gebildet sind. Durch diese Maßnahme kann eine überraschend stabile und langzeitbeständige Konstruktion erreicht werden.
[0068] Weiters kann vorgesehen sein, dass bei V-Nähten, bei Y-Nähten, bei HV-Nähten bzw. bei HY-Nähten eine Bearbeitung zur Vorbereitung der einzelnen Bleche mittels einer spanabtragenden Fräsbearbeitung erfolgt.
[0069] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass als Schweißverfahren ein M.I.G. (Metal Inert Gas) oder ein M.A.G. (Metal Active Gas) —- Schweißverfahren eingesetzt wird.
[0070] Der erfindungsgemäße Güterwagendrehgestellrahmen kann nicht nur in Güterwagen verbaut werden, sondern auch in sonstigen Spezialwagen außerhalb des Personentransportes, wie etwa Kranwagen, Bearbeitungswagen oder dergleichen verbaut werden.
[0071] Weiters kann vorgesehen sein, dass im Querträgeruntergurt und/oder im Langträgeruntergurt Entwässerungsöffnungen ausgebildet sind. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass innerhalb der Hohlräume eintretendes Wasser wieder entweichen kann.
[0072] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.
[0073] Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
[0074] Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines Details eines Güterwagens mit einem Güterwagendrehgestell;
[0075] Fig. 2 eine perspektivische Explosionsansicht eines ersten Ausführungsbeispiels von Schweißbaugruppen eines Güterwagendrehgestellrahmens;
[0076] Fig. 3 eine weitere perspektivische Ansicht des ersten Ausführungsbeispiels des Güterwagendrehgestellrahmens;
[0077] Fig. 4 eine perspektivische Explosionsansicht eines Querträgers des ersten Ausführungsbeispiels des Güterwagendrehgestellrahmens;
[0078] Fig. 5 eine perspektivische Explosionsansicht eines ersten Langträgers des ersten Ausführungsbeispiels des Güterwagendrehgestellrahmens;
[0079] Fig. 6 eine Draufsicht des ersten Langträgers des ersten Ausführungsbeispiels des Güterwagendrehgestellrahmens;
[0080] Fig. 7 eine perspektivische Explosionsansicht eines zweiten Langträgers des ersten
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Ausführungsbeispiels des Güterwagendrehgestellrahmens;
[0081] Fig. 8 eine Draufsicht des zweiten Langträgers des ersten Ausführungsbeispiels des Güterwagendrehgestellrahmens;
[0082] Fig. 9 eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der Verbindung zwischen dem Querträger und dem ersten Langträger;
[0083] Fig. 10 eine perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels der Verbindung zwischen dem Querträger und dem ersten Langträger.
[0084] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
[0085] Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines Güterwagens 1 in einer perspektivischen Ansicht, wobei der Übersichtlichkeit halber Teile des Güterwagens 1 stark vereinfacht dargestellt sind.
[0086] Wie aus Fig. 1 ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass der Güterwagen 1 einen Wagenkasten 2 umfasst, welcher den Rahmen bzw. den Aufbau des Güterwagens 1 bildet. Der Wagenkasten 2 kann an einem Güterwagendrehgestell 3 aufgenommen sein. Das Güterwagendrehgestell 3 kann zum Bewegen des Güterwagens 1 auf Schienen dienen.
[0087] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Wagenkaste 2 an drei Punkten am Güterwagendrehgestell 3 abgestützt ist. Die Hauptkraftübertragung vom Wagenkasten 2 in das Güterwagendrehgestell 3 kann über eine zentral angeordnete Drehpfanne 4 erfolgen. Die Drehpfanne 4 kann hierbei zum Aufnehmen eines Großteils der Vertikalkraft, insbesondere der Gewichtskraft des Wagenkastens 2 bzw. der Gewichtskraft der Zuladung dienen. Darüber hinaus kann die Drehpfanne 4 zur Aufnahme von horizontalen Kräften, wie etwa Kräften in einer Längsrichtung 5 oder Kräften in einer Querrichtung 6 dienen.
[0088] Weiters kann vorgesehen sein, dass eine erste seitliche Wagenkastenabstützung 7 ausgebildet ist. Weiters kann vorgesehen sein, dass eine zweite seitliche Wagenkastenabstützung 8 ausgebildet ist. Die beiden seitlichen Wagenkastenabstüt-zungen 7, 8 können ebenfalls zur Übertragung von Vertikalkräften vom Wagenkasten 2 in das Güterwagendrehgestell 3 dienen. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass zwischen der ersten seitlichen Wagenkastenabstützung 7 und dem Wagenkasten 2 ein erster Federblock 9 angeordnet ist. Weiters kann vorgesehen sein, dass zwischen der zweiten seitlichen Wagenkastenabstützung 8 und dem Wagenkasten 2 ein zweiter Federblock 10 angeordnet ist. Der erste Federblock 9 und der zweite Federblock 10 können zum Federn und optional auch zum Dämpfen von Wankbewegungen des Wagenkastens 2 relativ zum Güterwagendrehgestell 3 dienen.
[0089] Weiters kann vorgesehen sein, dass das Güterwagendrehgestell 3 einen Güterwagendrehgestellrahmen 11 umfasst, welcher als Basis für weitere Anbauteile dient.
[0090] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Drehpfanne 4, die erste seitliche Wagenkastenabstützung 7 und die zweite seitliche Wagenkastenabstützung 8 am Güterwagendrehgestellrahmen 11 angeordnet sind. Weiters kann vorgesehen sein, dass das Güterwagendrehgestell 3 eine erste vordere Radsatzführung 12, eine erste hintere Radsatzführung 13, eine zweite vordere Radsatzführung 14 und eine zweite hintere Radsatzführung 15 umfasst.
[0091] Die Begriffe „vorne“ und „hinten“ beziehen sich auf eine erste mögliche Fahrtrichtung des Güterwagens 1. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass der Güterwagen 1 in beide Fahrtrichtungen betrieben werden kann. Die Begriffe „oben“ und „unten“ beziehen sich auf eine Betriebslage des Güterwagens 1. Die Längsrichtung 5 liegt parallel zu einer Fahrtrichtung. Die Querrichtung 6 liegt quer dazu.
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[0092] Weiters kann vorgesehen sein, dass das Güterwagendrehgestell 3 zumindest zwei Radsätze 16 umfasst, welche jeweils mittels der Radsatzführungen 12, 13, 14, 15 mit dem Güterwagendrehgestellrahmen 11 gekoppelt sein können.
[0093] Weiters kann vorgesehen sein, dass am ersten Langträger 19 zumindest zwei erste Bremsenaufnahmen 85 angeordnet sind. Weiters kann vorgesehen sein, dass am zweiten Langträger 20 zumindest eine zweite Bremsenaufnahme 86 angeordnet ist. Weiters kann vorgesehen sein, dass eine Bremse 17 ausgebildet ist, welche mittels der Bremsenaufnahmen 85, 86 am Güterwagendrehgestellrahmen 11 aufgenommen sein kann. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass am Güterwagendrehgestellrahmen 11 Anbauteile zur Aufnahme der Bremse 17 ausgebildet sind.
[0094] Fig. 2 zeigt das erste Ausführungsbeispiel des Güterwagendrehgestells 3 in einer perspektivischen Explosionsdarstellung, wobei die einzelnen Radsatzführungen 12, 13, 14, 15 und die Bremsaufnahme 18 von den einzelnen Komponenten des Güterwagendrehgestellrahmens 11 entfernt dargestellt sind.
[0095] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Radsatzführungen 12, 13, 14, 15 jeweils mittels einer Schweißverbindung mit dem Güterwagendrehgestellrahmen 11 gekoppelt sind. Weiters kann vorgesehen sein, dass die Bremsaufnahmen 18 mittels einer Schweißverbindung mit dem Güterwagendrehgestellrahmen 11 gekoppelt sind.
[0096] Wie aus Fig. 2 weiters ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass der Güterwagen-drehgestellrahmen 11 einen ersten Langträger 19, einen zweiten Langträger 20 und einen Querträger 21 umfasst. Der erste Langträger 19 und der zweite Langträger 20 können mittels einer Schweißverbindung mit dem Querträger 21 gekoppelt sein.
[0097] Insbesondere kann der erste Langträger 19 an einer ersten Seite 22 des Querträgers 21 mit diesem gekoppelt sein. Weiters kann vorgesehen sein, dass der zweite Langträger 20 an einer zweiten Seite 23 des Querträgers 21 mit diesem gekoppelt ist.
[0098] Der erste Langträger 19 und der zweite Langträger 20 können vom Grundprinzip her einen zueinander symmetrischen bzw. spiegelgleichen Aufbau aufweisen. Lediglich in noch näher beschriebenen Detailausgestaltungen können sich der erste Langträger 19 und der zweite Langträger 20 voneinander unterscheiden.
[0099] Weiters kann auch vorgesehen sein, dass der Querträger 21 in dessen wesentlicher Struktur symmetrisch bezüglich einer Mittelebene 24 ausgebildet ist. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das Zentrum der rotationssymmetrisch ausgebildeten Drehpfanne 4 in der Mittelebene 24 liegt.
[00100] In der Figur 3 ist ein Zusammenbau des ersten Langträgers 19, des zweiten Lang-trägers 20 und des Querträgers 21 dargestellt. Die einzelnen fertig geschweißten Baugruppen, wie diese noch beschrieben werden, können hierbei zum fertigen Güterwagendrehgestellrahmen 11 zusammengeschweißt werden.
[00101] Insbesondere ist in Fig. 3 ersichtlich, dass der erste Langträger 19 T-Förmig ausgebildet ist und einen ersten Hauptteil 44 und einen in einer Querrichtung 6 gegenüber dem ersten Hauptteil 44 vorstehenden ersten Querteil 45 aufweist, wobei der erste Querteil 45 in einer ersten Schnittstelle 88 mittels einer Schweißverbindung mit der ersten Seite 22 des Querträgers 21 gekoppelt ist.
[00102] Weiters ist in Fig. 3 ersichtlich, dass der zweite Langträger 20 T-Förmig ausgebildet ist und einen zweiten Hauptteil 75 und einen in der Querrichtung 6 gegenüber dem zweiten Hauptteil 75 vorstehenden zweiten Querteil 76 aufweist, wobei der zweite Querteil 76 in einer zweiten Schnittstelle 89 mittels einer Schweißverbindung mit der zweiten Seite 23 des Querträgers 21 gekoppelt ist
[00103] Wie aus Fig. 4 ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass der Querträger 21, der erste Langträger 19 und der zweite Langträger 20 jeweils mehrere Einzelteile umfassen, welche zu diesen drei übergeordneten Baugruppen zusammengeschweißt sind. In einem Zusammenbau-
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fertigungsprozess kann der erste Langträger 19 an den Querträger 21 angeschweißt werden bzw. der zweite Langträger 20 an den Querträger 21 angeschweißt werden.
[00104] Fig. 4 zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine Explosionsdarstellung der einzelnen Bauteile des Querträgers 21.
[00105] Wie aus Fig. 4 ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass der Querträger 21 symmetrisch bzw. annähernd symmetrisch bezüglich der Mittelebene 24 ausgebildet ist. Der Querträger 21 kann einen Querträgerobergurt 25 umfassen. Weiters kann der Querträger 21 einen Querträgeruntergurt 26 umfassen. Der Übersichtlichkeit halber ist in Fig. 3 der Querträgeruntergurt 26 nochmal gesondert dargestellt.
[00106] Weiters kann vorgesehen sein, dass der Querträger 21 ein vorderes Querträgerst-egblech 27 umfasst. Weiters kann vorgesehen sein, dass der Querträger 21 ein hinteres Querträgerstegblech 28 umfasst. Das vordere Querträgerstegblech 27 und das hintere Querträgerstegblech 28 können baugleich ausgeführt sein. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Querträgerobergurt 25, der Querträgeruntergurt 26, das vordere Querträgerstegblech 27 und das hintere Querträgerstegblech 28 in Form eines Kastenträgers durch Schweißverbindungen miteinander gekoppelt sind.
[00107] Weiters kann vorgesehen sein, dass zwischen dem vorderen Querträgerstegblech 27 und dem hinteren Querträgerstegblech 28 eine erste Stützrippe 29 und eine zweite Stützrippe 30 angeordnet sind. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die erste Stützrippe 29 und die zweite Stützrippe 30 baugleich zueinander ausgebildet sind. Weiters kann vorgesehen sein, dass die erste Stützrippe 29 und die zweite Stützrippe 30 jeweils eine ovale Stützrippenausnehmung 31 aufweisen. Die ovale Stützrippenausnehmung kann hierbei in dessen Hocherstreckung größer sein als in dessen Längserstreckung.
[00108] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Stützrippen 29, 30 mittels doppelseitiger Kehlnähte mit dem Querträgerobergurt 25, mit dem Querträgeruntergurt 26, mit dem vorderen Querträgerstegblech 27 und mit dem hinteren Querträgerstegblech 28 verschweißt sind.
[00109] Weiters kann vorgesehen sein, dass im Querträgerobergurt 25 eine Drehpfannen-aufnahme 32 ausgebildet ist, welche zur Aufnahme der Drehpfanne 4 dienen kann. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Drehpfannenaufnahme 32 in Form einer kreisrunden Ausnehmung ausgebildet ist, in welche die Drehpfanne 4 eingesetzt werden kann. Weiters kann vorgesehen sein, dass die Drehpfanne 4 an dessen Außenumfang mittels einer Kehlnaht mit einer Oberseite des Querträgerobergurtes 25 verschweißt ist. Weiters kann vorgesehen sein, dass die Drehpfanne 4 mittels einer V-Naht an dessen Unterseite des Querträgerobergurtes 25 verschweißt ist. Diese zweite Verschweißung kann im Bereich der Drehpfannenaufnahme 32 ausgebildet sein.
[00110] Weiters kann vorgesehen sein, dass das hintere Querträgerstegblech 28 eine Blechstärke 33 aufweist. Weiters kann vorgesehen sein, dass das vordere Quer-trägerstegblech 27 eine Blechstärke 34 aufweist. Weiters kann vorgesehen sein, dass der Querträgerobergurt 25 eine Blechstärke 35 aufweist. Weiters kann vorgesehen sein, dass der Querträgeruntergurt 26 eine Blechstärke 36 aufweist. Weiters kann vorgesehen sein, dass der Querträgeruntergurt 26 mehrere Biegungen aufweist und bogenförmig gebogen ist.
[00111] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Blechstärke 33 des hinteren Querträgerstegbleches 28 bzw. die Blechstärke 34 des vorderen Querträgerstegblechs 27 zwischen 8,9 mm und 11,1 mm beträgt. Weiters kann vorgesehen sein, dass die Blechstärke 35 des Querträgerobergurtes 25 bzw. die Blechstärke 36 des Querträgeruntergurtes 26 zwischen 10,9 mm und 13,1 mm beträgt.
[00112] Weiters kann vorgesehen sein, dass im vorderen Querträgerstegblech 27 vordere Ausnehmungen 37 ausgebildet sind. Weiters kann vorgesehen sein, dass im hinteren Querträgerstegblech 28 hintere Ausnehmungen 38 ausgebildet sind. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass über die Quererstreckung des vorderen Querträgerstegblech 27 verteilt drei der vorderen Ausnehmungen 37 ausgebildet sind. Weiters kann vorgesehen sein, dass über die Quererstre-
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ckung des hinteren Querträgerstegbleches 28 verteilt drei der hinteren Ausnehmungen 38 ausgebildet sind.
[00113] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die vorderen Ausnehmungen 37 des vorderen Querträgerstegbleches 27 jeweils eine Quererstreckung 39 und eine Hocherstreckung 40 aufweisen. Die Quererstreckung 39 kann hierbei größer sein als die Hocherstreckung 40. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die vorderen Ausnehmungen 37 und die hinteren Ausnehmungen 38 eine abgerundete Formgebung aufweisen.
[00114] Weiters kann vorgesehen sein, dass im Bereich der ersten Stützrippe 29 bzw. im Bereich der zweiten Stützrippe 30 die Ausnehmungen 37, 38 unterbrochen sind, sodass im Bereich der Stützrippen 29, 30. Wie besonders gut aus Fig. 3 ersichtlich, kann der Querträger 21 aufgrund der Anordnung der Ausnehmungen 37, 38 bzw. der Stützrippen 29, 30 einen fachwerkähnlichen Aufbau aufweisen.
[00115] Weiters kann vorgesehen sein, dass im Querträgeruntergurt 26 Querträgeruntergurtausnehmungen 41 ausgebildet sind. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass im Querträgeruntergurt 26 drei der Querträgeruntergurtausnehmungen 41 ausgebildet sind. Die Querträgeruntergurtausnehmungen 41 können eine ovale Formgebung aufweisen. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Querträgeruntergurtausnehmung 41 eine Quererstreckung 42 und eine Längserstreckung 43 aufweisen. Die Quererstreckung 42 der Querträgeruntergurtausnehmung 41 kann größer sein als die Längserstreckung 43 der Querträgeruntergurtausnehmung 41.
[00116] Zum Zusammenbau des Querträgers 21 kann vorgesehen sein, dass der Querträgeruntergurt 26 als Basis herangezogen wird und das vordere Querträgerstegblech 27 bzw. das hintere Querträgerstegblech 28 bzw. die erste Stützrippe 29 und die zweite Stützrippe 30 auf den Querträgeruntergurt 26 aufgeschweißt werden. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass zwischen dem Querträgeruntergurt 26 und dem vorderen Querträgerstegblech 27 bzw. dem hinteren Querträgerstegblech 28 jeweils eine beidseitige Kegelnaht ausgebildet ist, da hier die einzelnen Schweißnähte von oben zugänglich sind. Aufgrund der Zugänglichkeit der einzelnen Verbindungsstellen können hierbei die Kehlnähte gut ausgeführt und geprüft werden.
[00117] Weiters kann vorgesehen sein, dass in einem weiteren Verfahrensschritt der so zusammen geschweißte offene Kasten mit dem Querträgerobergurt 25 verschweißt wird und somit verschlossen wird. Im Querträgerobergurt 25 kann hierbei die Drehpfanne 4 bereits vorab eingesetzt und verschweißt worden sein. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass zwischen dem Querträgerobergurt 25 und dem vorderen Querträgerstegblech 27 bzw. dem hinteren Querträgerstegblech 28 jeweils eine HY-Naht ausgebildet ist. Die Schweißung kann hierbei an der Außenseite des vorderen Querträgerstegblechs 27 bzw. des hinteren Querträgerstegbleches 28 erfolgen. Weiters kann vorgesehen sein, dass zumindest abschnittsweise innenliegend zwischen dem vorderen Querträgerstegblech 27 und dem Querträgerobergurt 25 bzw. dem hinteren Querträgerstegblech 28 und dem Querträgerobergurt 25 eine Kehlnaht ausgebildet ist. Die Kehlnaht kann hierbei durch die hinteren Ausnehmungen 38 bzw. durch die vorderen Ausnehmungen 37 hindurch erfolgen. Ebenfalls kann die bereits beschriebene Verschweißung der Stützrippen 29, 30 mit dem Querträgerobergurt 25 durch die vorderen Ausnehmungen 37 bzw. durch die hinteren Ausnehmungen 38 hindurch erfolgen.
[00118] Weiters kann vorgesehen sein, dass am Querträgerobergurt 25 Aufnahmeausnehmungen 87 ausgebildet sind, welche zum Anschrauben von Anbauteilen dienen.
[00119] Fig. 5 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht eines ersten Ausführungsbeispiels des ersten Langträgers 19. Fig. 5 zeigt eine Draufsicht des ersten Ausführungsbeispiels des ersten Langträgers 19.
[00120] Wie besonders gut aus Fig. 6 ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass der erste Langträger 19 einen ersten Hauptteil 44 und einen ersten Querteil 45 aufweist. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der erste Querteil 45 T-förmig an den ersten Hauptteil 44 anschließend ausgebildet ist.
[00121] Der erste Hauptteil 44 kann eine erste Hauptteillänge 46 aufweisen, welche sich in
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Längsrichtung 5 erstreckt. Weiters kann der erste Hauptteil 44 eine erste Hauptteilbreite 47 aufwiesen, welche sich in der Querrichtung 6 erstreckt.
[00122] Weiters kann der erste Querteil 45 eine erste Querteillänge 48 aufweisen, welcher sich in der Längsrichtung 5 erstreckt. Weiters kann der erste Querteil 45 eine erste Querteilbreite 49 aufweisen, welche sich in der Querrichtung 6 erstreckt. Die erste Hauptteillänge 46 kann größer sein als die erste Querteillänge 48. Weiters kann vorgesehen sein, dass die erste Hauptteilbreite 47 kleiner ist als die erste Querteilbreite 49. Weiters kann vorgesehen sein, dass der erste Hauptteil 44 einen ersten Mittelabschnitt 50 aufweist, in welchem der erste Langträger 19 zumindest abschnittsweise in Form eines Kastenträgers ausgebildet ist.
[00123] Wie besonders gut aus Fig. 5 ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass ein erster Langträgeruntergurt 51 ausgebildet ist. Der erste Langträgeruntergurt 51 kann in Draufsicht T-förmig ausgebildet sein und sich über den ersten Hauptteil 44 und den ersten Querteil 45 erstrecken. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der erste Langträgeruntergurt 51 eine Erstreckung in Längsrichtung 5 entsprechend der ersten Hauptteillänge 46 aufweist. Weites kann vorgesehen sein, dass die Gesamtbreite des ersten Langträgeruntergurtes 51 der ersten Hauptteilbreite 47 plus der ersten Querteilbreite 49 entspricht.
[00124] Weiters kann vorgesehen sein, dass der erste Langträger 19 einen ersten Langträgermittelgurt 52 aufweist. Der erste Langträgermittelgurt 52 kann in Draufsicht gesehen zumindest im ersten Mittelabschnitt 50 eine deckungsgleiche oder annähernd deckungsgleiche Formgebung zum ersten Langträgeruntergurt 51 aufweisen. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass sich der erste Langträgermittelgurt 52 ebenfalls in den ersten Hauptteil 44 und in den ersten Querteil 45 erstreckt.
[00125] Weiters kann vorgesehen sein, dass zwischen dem ersten Langträgeruntergurt 51 und dem ersten Langträgermittelgurt 52 ein erstes vorderes Langträgerquerstegblech 53 und ein erstes hinteres Langträgerquerstegblech 54 angeordnet sind. Wie der Name schon sagt, können sich das erste vordere Langträgerquerstegblech 53 und das erste hintere Langträgerquerstegblech 54 in Querrichtung erstrecken.
[00126] Weiters kann vorgesehen sein, dass ein erstes Schnittstellenblech 55 ausgebildet ist. Das erste Schnittstellenblech 55 kann an einer zum Querträger 21 zugewandten Stirnseite des ersten Langträgeruntergurtes 51, des ersten Langträgermittelgurtes 52, des ersten vorderen Langträgerquerstegblech 53 und des ersten hinteren Langträgerquerstegblech 54 angeordnet sein. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass sich das erste vordere Langträgerquerstegblech 53 und das erste hintere Langträgerquerstegblech 54 über den Großteil der Quererstreckung des ersten Hauptteils 44 und des ersten Querteils 45 erstrecken.
[00127] Weiters kann vorgesehen sein, dass ein äußeres unteres Langträgerstegblech 56 ausgebildet ist, welches sich in Längsrichtung 5 erstreckt. Das äußere untere Langträgerstegblech 56 kann im Bereich des ersten Hauptteils 44 angeordnet sein. Weiters kann vorgesehen sein, dass ein inneres unteres Langträgerstegblech 57 ausgebildet ist, welches sich ebenfalls im ersten Hauptteil 44 in Längsrichtung 5 erstreckt.
[00128] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das innere untere Langträgerstegblech 57 zwei Einzelbleche 57a und 57b umfasst. Die beiden Einzelbleche 57a und 57b können durch das erste vordere Langträgerquerstegblech 53 bzw. das erste hintere Langträgerquerstegblech 54 unterbrochen sein. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das vordere innere unteren Langträgerstegbleches 57a an das erste vordere Langträgerquerstegbleches 53 anstöRßt. Weiters kann vorgesehen sein, dass das hintere innere untere Langträgerstegblech 57b an das erste hintere Langträgerstegblech 54 anstößt. Weiters kann vorgesehen sein, dass das innere untere Langträgerstegblech 57 eine vordere Kröpfung 58 aufweist, sodass ein erster Vorderabschnitt 59 seitlich versetzt zum restlichen Bereich des im ersten Mittelabschnitt 50 befindlichen inneren unteren Langträgerstegbleches 57 ausgebildet ist.
[00129] Weiters kann vorgesehen sein, dass das innere untere Langträgerstegblech 57 eine hintere Kröpfung 60 aufweist, sodass ein erster Hinterabschnitt 61 seitlich versetzt zum restlichen
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Bereich des im ersten Mittelabschnitt 50 befindlichen inneren unteren Langträgerstegbleches 57 ausgebildet ist.
[00130] Weiters kann vorgesehen sein, dass das äußere untere Langträgerstegblech 56 an dessen vorderen Längsende eine vordere Querbiegung 62 nach innen aufweist. Weiters kann vorgesehen sein, dass das äußere untere Langträgerstegblech 56 an dessen hinterem Längsende eine hintere Querbiegung 63 nach innen aufweist. Die vordere Querbiegung 62 kann an die vordere Kröpfung 58 anliegen. Weiters kann die hintere Querbiegung 63 an die hintere Kröpfung 60 anliegen. Durch die Kröpfungen 58, 60 bzw. durch die Querbiegungen 62, 63 kann ein Übergang von einer Kastenträgerstruktur im ersten Mittelabschnitt 50 zu einer l-Trägerstruktur im ersten Vorderabschnitt 59 bzw. im ersten Hinterabschnitt 61 erreicht werden.
[00131] Weiters kann vorgesehen sein, dass im Mittelabschnitt 50 das äußere untere Langträgerstegblech 56 und das innere untere Langträgerstegblech 57 in einem Abstand in der Querrichtung 6 zueinander angeordnet sind.
[00132] Weiters kann vorgesehen sein, dass zwischen dem äußeren unteren Langträgerstegblech 56 und dem inneren unteren Langträgerstegblech 57 eine vordere Unterstützungsrippe 64 angeordnet ist. Weiters kann vorgesehen sein, dass zwischen dem äußeren unteren Langträgerstegblech 56 und dem inneren unteren Langträgerstegblech 57 eine hintere Unterstützungsrippe 65 angeordnet ist.
[00133] In einem ersten Verfahrensschritt kann vorgesehen sein, dass der erste Langträgeruntergurt 51 bereitgestellt wird und das erste vordere Langträgerquerstegblech 53, das erste hintere Langträgerquerstegblech 54, das äußere untere Langträgerstegblech 56, das innere untere Langträgerstegblech 57, die vordere Unterstützungsrippe 64 und die hintere Unterstützungsrippe 65 an den ersten Langträgeruntergurt 51 aufgeschweißt werden. Aufgrund der guten Zugänglichkeit von oben können hierbei jeweils beidseitige Kehlnähte verwendet werden.
[00134] Anschließend kann das erste Schnittstellenblech 55 mit dem ersten Langträgeruntergurt 51 bzw. dem ersten vorderen Langträgerquerstegblech 53 bzw. dem ersten hinteren Langträgerquerstegblech 54 verschweißt werden.
[00135] Das erste Schnittstellenblech 55 kann hierbei so dimensioniert sein, dass dieses jeweils außen gegenüber dem ersten Langträgeruntergurt 51 bzw. dem ersten vorderen Langträgerquerstegblech 53 bzw. dem ersten hinteren Langträgerquerstegblech 54 vorsteht und diese Bleche somit an einer Seite des ersten Schnittstellenbleches 55 anstoßen. Somit können Kehlnähte zur Verbindung des ersten Schnittstellenbleches 55 mit dem ersten Langträgeruntergurt 51 bzw. mit dem ersten vorderen Langträgerquerstegblech 53 und dem ersten hinteren Langträgerquerstegblech 54 Anwendung finden.
[00136] Weiters kann vorgesehen sein, dass im ersten Schnittstellenblech 55 eine erste Schnittstellenblechausnehmung 66 angeordnet ist. Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass im äußBeren unteren Langträgerstegblech 56 eine Vertiefung 67 ausgebildet ist, welche zwischen dem ersten vorderen Langträgerquerstegblech 53 und dem ersten hinteren Langträgerquerstegblech 54 angeordnet ist. Die Vertiefung 67 kann nach dem Zusammenbau mit dem ersten Langträgermittelgurt 52 ebenfalls als Ausnehmung wirken.
[00137] Nach dem Verschweißen der einzelnen Bauteile auf den ersten Langträgeruntergurt 51, wie dies bereits beschrieben wurde, kann der erste Langträgermittelgurt 52 auf das äußere untere Langträgerstegblech 56, das innere untere Langträgerstegblech 57, das erste vordere Langträgerquerstegblech 53 und das erste hintere Langträgerquerstegblech 54 aufgesetzt werden und mit diesen verschweißt werden. Insbesondere kann hierbei vorgesehen sein, dass der erste Langträgermittelgurt 52 von außen mittels HY-Nähte verschweißt wird. Weiters kann vorgesehen sein, dass durch die erste Schnittstellenblechausnehmung 66 hindurch bzw. durch die Vertiefung 67 hindurch zumindest abschnittsweise zusätzlich noch innenliegende Kehlnähte angeordnet werden.
[00138] Weiters kann vorgesehen sein, dass der erste Langträgermittelgurt 52 an einem vorderen Längsende eine vordere Aufbiegung 68 aufweist und dass der erste Langträgermittelgurt 52
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an einem hinteren Längsende eine hintere Aufbiegung 69 aufweist. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die vordere Aufbiegung 68 und die hintere Aufbiegung 69 im ersten Hauptteil 44 ausgebildet sind. Das äußere untere Langträgerstegblech 56 und das innere untere Langträgerstegblech 57 können eine mit der vorderen Aufbiegung 68 bzw. mit der hinteren Aufbiegung 69 korrespondierende Kontur aufweisen.
[00139] Weiters kann vorgesehen sein, dass ein äußeres oberes Langträgerstegblech 70 ausgebildet ist und dass ein inneres oberes Langträgerstegblech 71 ausgebildet ist, welche oberhalb des ersten Langträgermittelgurtes 52 angeordnet sind und mit dem ersten Langträgermittelgurt 52 verschweißt werden.
[00140] In der Fertigungsreihenfolge können die oberen Langträgerstegbleche 70, 71 entweder schon vor der Applikation des ersten Langträgermittelgurtes 52 auf diesem positioniert bzw. mit diesem verschweißt werden oder erst nach der Applikation des ersten Langträgermittelgurtes 52 auf diesem positioniert und mit diesem verschweißt werden. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die oberen Langträgerstegbleche 70, 71 mittels Kehlnähten mit dem ersten Langträgermittelgurt 52 verschweißt werden.
[00141] Weiters kann vorgesehen sein, dass als Decklage ein erster Langträgerobergurt 72 ausgebildet ist. Der erste Langträgerobergurt 72 kann am äußeren unteren Langträgerstegblech 56, am inneren unteren Langträgerstegblech 57, am äußeren oberen Langträgerstegblech 70 und am inneren oberen Langträgerstegblech 71 aufliegen. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der erste Langträgerobergurt 72 in jenen Bereichen in welche er in Form eines I-Trägers am inneren unteren Langträgerstegblech 57 aufliegt, beidseitig mittels einer Kehlnaht verschweißt ist.
[00142] In jenen Bereichen, in welchen ein Hohlraum ausgebildet ist, welcher von außen nicht zugänglich ist, kann der erste Langträgerobergurt 72 mittels einer HY-Naht oder einer HV-Naht mit dem äußeren unteren Langträgerstegblech 56, mit dem inneren unteren Langträgerstegblech 57, mit dem inneren oberen Langträgerstegblech 71 und mit dem äußeren oberen Langträgerstegblech 70 verschweißt sein.
[00143] Weiters kann vorgesehen sein, dass der erste Langträgerobergurt 72 eine vordere Abbiegung 73 aufweist und dass der erste Langträgerobergurt 72 eine hintere Ab-biegung 74 aufweist. Im Bereich der vorderen Abbiegung 73 kann der erste Lang-trägerobergurt 72 an den ersten Langträgeruntergurt 51 herangeführt sein und mit diesem verschweißt sein. Im Bereich der hinteren Abbiegung 74 kann der erste Langträgerobergurt 72 an den ersten Langträgeruntergurt 51 herangeführt sein und mit diesem verschweißt sein.
[00144] In einem weiteren, nicht gesondert dargestellten Ausführungsbeispiel, kann auch vorgesehen sein, dass der erste Langträger 19 ohne dem ersten Langträgerobergurt 72, dem inneren oberen Langträgerstegblech 71 und dem äußeren oberen Langträgerstegblech 70 ausgebildet ist.
[00145] In den Figuren 7 und 8 ist eine Ausführungsform des zweiten Langträgers 20 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Figuren 1 bis 6 verwendet werden. Um unnötige WMederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Figuren 1 bis 6 hingewiesen bzw. Bezug genommen. An dieser Stelle wird explizit darauf hingewiesen, dass der zweiten Langträger 20 weitestgehend spiegelgleich zum ersten Langträger 19 ausgebildet ist, wie dieser in Zusammenhang mit den Figuren 5 und 6 beschrieben wurde. Die entsprechenden Beschreibungsteile sind mutatis mutandis vom ersten Langträger 19 auf den zweiten Langträger 20 anwendbar. Zum groben Referenzieren bzw. zum Beschreiben geringfügiger Unterschiede wird im folgenden Textabschnitt nur auf einige der Teile des zweiten Langträgers 20 im Detail eingegangen.
[00146] Fig. 7 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht eines ersten Ausführungsbeispiels des zweiten Langträgers 20. Fig. 8 zeigt eine Draufsicht des ersten Ausführungsbeispiels des zweiten Langträgers 20.
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[00147] Um eine entsprechende Orientierung zu schaffen sind in der Fig. 8 der zweite Hauptteil 75 und der zweite Querteil 76 ersichtlich.
[00148] In der Fig. 7 wurden der zweite Langträgeruntergurt 77, der zweite Langträgermittelgurt 78, das zweite vordere Langträgerquerstegblech 79, das zweite hintere Langträgerquerstegblech 80 und das zweite Schnittstellenblech 81 mit einem Bezugszeichen versehen.
[00149] Weiters kann vorgesehen sein, dass an einem vorderen Längsende des zweiten Langträgeruntergurtes 77 ein Ring 82 für ein Megeventil angeordnet ist. Weiters kann vorgesehen sein, dass in einem zweiten Langträgerobergurt 83 eine entsprechende Aussparung 84 zur Aufnahme des Ringes 82 ausgebildet ist. Der Ring 82 kann mit dem zweiten Langträgeruntergurt 77 und dem zweiten Langträgerobergurt 83 verschweißt sein.
[00150] An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass der zweite Langträger 20 in den Darstellungen der Figuren 7 und 8 zur besseren Vergleichbarkeit mit den Darstellungen der Figuren 5 und 6 um 180° bezüglich einer Hochachse gedreht wurde und somit vorne bzw. hinten zu den Figuren 4 und 5 vertauscht sind.
[00151] In den Fig. 9 und 10 sind in perspektivischen Detailansichten zwei unterschiedliche Ausführungsbeispiele dargestellt, wie der Querträger 21 im Bereich der ersten Schnittstelle 88 mit dem ersten Langträger 19 gekoppelt sein kann. Diese zwei unterschiedlichen Arten der Anbindung können mutatis mutandis auch für den zweiten Langträger 20 zum Querträger 21 erfolgen, wobei an dieser Stelle darauf hingewiesen wird, dass üblicherweise für die Anbindung des ersten Langträgers 19 an den Querträger 21 und für die Anbindung des zweiten Langträgers 20 an den Querträger 21 dieselbe Anbindungsart gewählt wird.
[00152] Zur Veranschaulichung wurde in Fig. 3 die erste Art der Anbindung gemäß Fig. 9 zwischen dem zweiten Langträger 20 und dem Querträger 21 dargestellt und die zweite Art der Anbindung gemäß Fig. 10 zwischen dem ersten Langträger 19 und dem Querträger 21 dargestellt.
[00153] In der ersten Art der Anbindung nach Fig. 9 kann vorgesehen sein, dass der Querträgerobergurt 25 und der erste Langträgermittelgurt 52 zueinander fluchtend an-geordnet sind. Weiters kann vorgesehen sein, dass das erste Schnittstellenblech 55 in Form eines 3-Blech-StoBes an den Stumpfstoß des Querträgerobergurtes 25 und des ersten Langträgermittelgurtes 52 anschließt. Der Querträgerobergurt 25 kann hierbei mittels einer V-Naht mit dem ersten Langträgermittelgurt 52 verschweißt sein. Weiters kann vorgesehen sein, dass das erste Schnittstellenblech 55 zumindest abschnittsweise mittels einer Kehlnaht mit dem Querträgerobergurt 25 und an der zum Querträgerobergurt 25 gegenüberliegenden Seite mit dem ersten Langträgermittelgurt 52 verschweißt ist.
[00154] Weiters kann vorgesehen sein, dass das erste Schnittstellenblech 55 mit dem hinteren Querträgerstegblech 28 und an der gegenüberliegenden Seite mit dem ersten hinteren Langträgerquersteg 54 verschweißt ist, welche in Form eines T-Stoßes an das erste Schnittstellenblech 55 anschießen können. Insbesondere kann hierbei ebenfalls jeweils eine Kehlnaht vorgesehen sein. Die Zugänglichkeit bei innenliegenden Kehlnähten kann hierbei durch eine der Öffnungen, welche bereits beschrieben wurde, erreicht werden.
[00155] Weiters kann vorgesehen sein, dass das erste Schnittstellenblech 55 mit dem vorderen Querträgerstegblech 27 und an der gegenüberliegenden Seite mit dem ersten vorderen Langträgerquerstegblech 53 verschweißt ist, welche in Form eines T-Stoßes an das erste Schnittstellenblech 55 anschießen können. Insbesondere kann hierbei ebenfalls jeweils eine Kehlnaht vorgesehen sein. Die Zugänglichkeit bei innenliegenden Kehlnähten kann hierbei durch eine der Öffnungen, welche bereits beschrieben wurde, erreicht werden.
[00156] In der ersten Art der Anbindung nach Fig. 9 kann vorgesehen sein, dass das erste Schnittstellenblech 55 gegenüber dem Querträgeruntergurt 26 und dem ersten Langträgeruntergurt 51 nach unten vorstehend ausgebildet ist. Der Querträgeruntergurt 26 bzw. der erste Langträgeruntergurt 51 können hierbei jeweils als T-Stoß an das erste Schnittstellenblech 55 anschlieBen und mittels einer HV-Naht mit dem ersten Schnittstellenblech 55 verschweißt sein. Weiters kann vorgesehen sein, dass als Gegenlage an der Oberseite jeweils eine Kehlnaht ausgebildet
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ist.
[00157] In der zweiten Art der Anbindung nach Fig. 10 kann vorgesehen sein, dass der Querträgerobergurt 25 und der erste Langträgermittelgurt 52 zueinander fluchtend angeordnet sind. Weiters kann vorgesehen sein, dass das erste Schnittstellenblech 55 in Form eines 3-Blech-Stoßes an den Stumpfstoß des Querträgerobergurtes 25 und des ersten Langträgermittelgurtes 52 anschließt. Der Querträgerobergurt 25 kann hierbei mittels einer V-Naht mit dem ersten Langträgermittelgurt 52 verschweißt sein.
[00158] Weiters kann vorgesehen sein, dass das erste Schnittstellenblech 55 mit dem hinteren Querträgerstegblech 28 und an der gegenüberliegenden Seite mit dem ersten hinteren Langträgerquersteg 54 verschweißt ist, welche in Form eines T-Stoßes an das erste Schnittstellenblech 55 anschießen können. Insbesondere kann hierbei ebenfalls jeweils eine Kehlnaht vorgesehen sein. Die Zugänglichkeit bei innenliegenden Kehlnähten kann hierbei durch eine der Öffnungen, welche bereits beschrieben wurde, erreicht werden.
[00159] Weiters kann vorgesehen sein, dass das erste Schnittstellenblech 55 mit dem vorderen Querträgerstegblech 27 und an der gegenüberliegenden Seite mit dem ersten vorderen Langträgerquerstegblech 53 verschweißt ist, welche in Form eines T- Stoßes an das erste Schnittstellenblech 55 anschießen können. Insbesondere kann hierbei ebenfalls jeweils eine Kehlnaht vorgesehen sein. Die Zugänglichkeit bei innenliegenden Kehlnähten kann hierbei durch eine der Öffnungen, welche bereits beschrieben wurde, erreicht werden.
[00160] In der zweiten Art der Anbindung nach Fig. 10 kann vorgesehen sein, dass der Querträgeruntergurt 26 und der erste Langträgeruntergurt 51 an deren Längsenden zueinander fluchtend angeordnet sind. Weiters kann vorgesehen sein, dass das erste Schnittstellenblech 55 in Form eines 3-Blech-Stoßes an den Stumpfstoß des Querträgeruntergurtes 26 und des ersten Langträgeruntergurtes 51 anschließt. Der Querträgeruntergurt 26 kann hierbei mittels einer V-Naht mit dem ersten Langträgeruntergurt 51 verschweißt sein. Weiters kann vorgesehen sein, dass das erste Schnittstellenblech 55 zumindest abschnittsweise mittels einer Kehlnaht mit dem Querträgeruntergurt 26 und an der zum Querträgeruntergurt 26 gegenüberliegenden Seite mit dem ersten Langträgeruntergurt 51 verschweißt ist.
[00161] Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt.
[00162] Der Schutzbereich ist durch die Ansprüche bestimmt. Die Beschreibung und die Zeichnungen sind jedoch zur Auslegung der Ansprüche heranzuziehen. Einzel-merkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen können für sich eigenständige erfinderische Lösungen darstellen. Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
[00163] Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mitumfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereiche beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1, oder 5,5 bis 10.
[00164] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus Elemente teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
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BEZUGSZEICHENLISTE
1 Güterwagen 27 vorderes Querträgerstegblech
2 Wagenkasten 28 hinteres Querträgerstegblech
3 Güterwagendrehgestell 29 erste Stützrippe
4 Drehpfanne 30 zweite Stützrippe
5 Längsrichtung 31 Stützrippenausnehmung
6 Querrichtung 32 Drehpfannenaufnahme
7 erste seitliche Wagenkastenabstüt- 33 Blechstärke hinteres Querträzung gerstegblech
8 zweite seitliche Wagenkastenabstüt- 34 Blechstärke vorderes Querträzung gerstegblech
9 erster Federblock 35 Blechstärke Querträgerobergurt
10 zweiter Federblock
11 Güterwagendrehgestellrah 36 Blechstärke Querträgeruntergurt men
12 erste vordere Radsatzführung 37 vordere Ausnehmungen
13 erste hintere Radsatzführung 38 hintere Ausnehmungen
14 zweite vordere Radsatzfüh 39 Quererstreckung vordere Ausrung nehmung
15 zweite hintere Radsatzführung Rad- 40 Hocherstreckung vordere Aus-
16 satz nehmung
17 Bremse 41 Querträgeruntergurtausnehmung
18 Bremsaufnahme
19 erster Langträger zweiter Langträger 42 Quererstreckung Querträgerun-
20 tergurtausnehmung
21 Querträger 43 Längserstreckung Querträgerun-
22 erste Seite Querträger tergurtausnehmung
23 zweite Seite Querträger 44 erster Hauptteil
24 Mittelebene 45 erster Querteil
25 Querträgerobergurt 46 erste Hauptteillänge
26 Querträgeruntergurt 47 erste Hauptteilbreite
48 erste Querteillänge 73 vordere Abbiegung
49 erste Querteilbreite 74 hintere Abbiegung
50 erster Mittelabschnitt 75 zweiter Hauptteil
51 erster Langträgeruntergurt 76 zweiter Querteil
52 erster Langträgermittelgurt 77 zweiter Langträgeruntergurt
53 erstes vorderes Langträger- 78 zweiter Langträgermittelgurt querstegblech 79 zweites vorderes Langträger-
54 erstes hinteres Langträger- querstegblech querstegblech 80 zweites hinteres Langträger-
55 erstes Schnittstellenblech querstegblech
56 äußeres unteres Langträgerst- 81 zweites Schnittstellenblech egblech 82 Ring für Megeventil
57 inneres unteres Langträgerst- 83 zweiter Langträgerobergurt egblech 84 Aussparung
58 vordere Kröpfung 85 erste Bremsenaufnahme
59 erster Vorderabschnitt 86 zweite Bremsenaufnahme
60 hintere Kröpfung 87 Aufnahmeausnehmung
61 erster Hinterabschnitt 88 erste Schnittstelle
62 vordere Querbiegung 89 zweite Schnittstelle
63 hintere Querbiegung
64 vordere Unterstützungsrippe
65 hintere Unterstützungsrippe
66 erste Schnittstellenblechausnehmung
67 Vertiefung
68 vordere Aufbiegung
69 hintere Aufbiegung
70 äußeres oberes Langträgerstegblech
71 inneres oberes Langträgerstegblech
72 erster Langträgerobergurt
Claims (1)
- A ‚hes AT 528 338 A1 2025-12-15Ss NPatentansprüche1. Güterwagendrehgestellrahmen (11) für einen Güterwagen (1), der Güterwagendrehgestellrahmen (11) umfassend:- einen ersten Langträger (19);- einen zweiten Langträger (20);- einen Querträger (21), wobei der Querträger (21) als Kastenträger mit einem Querträgerobergurt (25), einem Querträgeruntergurt (26), einem vorderen Querträgerstegblech (27) und einem hinteren Querträgerstegblech (28) ausgebildet ist, wobei am Querträger (21) eine Drehpfannenaufnahme (32) ausgebildet ist, wobei der erste Langträger (19) mittels einer Schweißverbindung mit einer ersten Seite (22) des Querträgers (21) gekoppelt ist und wobei der zweite Langträger (20) mittels einer Schweißverbindung mit einer zweiten Seite (23) des Querträgers (21) gekoppelt ist,dadurch gekennzeichnet, dassder erste Langträger (19) in Draufsicht gesehen T-Förmig ausgebildet ist und einen erstenHauptteil (44) und einen in einer Querrichtung (6) gegenüber dem ersten Hauptteil (44) vor-stehenden ersten Querteil (45) aufweist, wobei der erste Querteil (45) in einer ersten Schnitt-stelle (88) mittels einer Schweißverbindung mit der ersten Seite (22) des Querträgers (21)gekoppelt ist unddass der zweite Langträger (20) in Draufsicht gesehen T-Förmig ausgebildet ist und einenzweiten Hauptteil (75) und einen in der Querrichtung (6) gegenüber dem zweiten Hauptteil(75) vorstehenden zweiten Querteil (76) aufweist, wobei der zweite Querteil (76) in einerzweiten Schnittstelle (89) mittels einer Schweißverbindung mit der zweiten Seite (23) desQuerträgers (21) gekoppelt ist.2. Güterwagendrehgestellrahmen (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten Langträger (19), insbesondere am ersten Querteil (45) des ersten Langträger (19), eine erste seitliche Wagenkastenabstützung (7) ausgebildet ist und dass am zweiten Langträger (20), insbesondere am zweiten Querteil (76) des zweiten Langträger (20), eine zweite seitliche Wagenkastenabstützung (8) ausgebildet ist.3. Güterwagendrehgestellrahmen (11) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Querteil (45) des ersten Langträgers (19) als Kastenträger ausgebildet ist und den ersten Langträgermittelgurt (52), den ersten Langträgeruntergurt (51), ein erstes vorderes Langträgerquerstegblech (53) und ein erstes hinteres Langträgerquerstegblech (54) aufweist wobei sich der erste Langträgermittelgurt (52), der erste Langträgeruntergurt (51), das erste vordere Langträgerquerstegblech (53) und das erste hintere Langträgerquerstegblech (54) in den ersten Hauptteil (44) hinein erstrecken und dass der zweite Querteil (76) des zweiten Langträgers (20) als Kastenträger ausgebildet ist und den zweiten Langträgermittelgurt (78), den zweiten Langträgeruntergurt (77), ein zweites vorderes Langträgerquerstegblech (79) und ein zweites hinteres Langträgerquerstegblech (80) aufweist wobei sich der zweite Langträgermittelgurt (78), der zweite Langträgeruntergurt (77), das zweite vordere Langträgerquerstegblech (79) und das zweite hintere Langträgerquerstegblech (80) in den zweiten Hauptteil (75) hinein erstrecken.4. Güterwagendrehgestellrahmen (11) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Langträger (19) ein erstes vorderes Langträgerquerstegblech (53) und ein erstes hinteres Langträgerquerstegblech (54) aufweist wobei der erste Langträgermittelgurt (52) an den Querträgerobergurt (25) anschließt und der erste Langträgeruntergurt (51) an den Querträgeruntergurt (26) anschließt und das erste vordere Langträgerquerstegblech (53) an das vordere Querträgerstegblech (27) anschließt und das erste hintere Langträgerquerstegblech (54) an das hintere Querträgerstegblech (28) anschließt und dass der zweite Langträger (20) ein zweites vorderes Langträgerquerstegblech (79) und ein zweites hinteres Langträgerquerstegblech (80) aufweist, wobei der zweite Langträgermittelgurt (78) an den Querträgerobergurt (25) anschließt und der zweite Langträgeruntergurt (77) an den Querträgeruntergurt (26) anschließt und das zweite vordere Langträgerquerstegblech10.11.12.13.AT 528 338 A1 2025-12-15(79) an das vordere Querträgerstegblech (27) anschließt und das zweite hintere Langträgerquerstegblech (80) an das hintere Querträgerstegblech (28) anschließt.Güterwagendrehgestellrahmen (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass- der erste Langträgermittelgurt (52) und der zweite Langträgermittelgurt (78) dem Querträgerobergurt (25) zugeordnet sind, wobei jeweils im Anschlussbereich ein Versatz zwischen dem Querträgerobergurt (25) und dem ersten Langträgermittelgurt (52) und ein Versatz zwischen dem Querträgerobergurt (25) und dem zweiten Langträgermittelgurt (78) kleiner ist als eine Blechstärke (35) des Querträgerobergurtes (25) und dass- der erste Langträgeruntergurt (51) und der zweite Langträgeruntergurt (77) dem Querträgeruntergurt (26) zugeordnet sind, wobei jeweils im Anschlussbereich ein Versatz zwischen dem Querträgeruntergurt (26) und dem ersten Langträgeruntergurt (51) und ein Versatz zwischen dem Querträgeruntergurt (26) und dem zweiten Langträgeruntergurt (77) kleiner ist als eine Blechstärke (36) des Querträgeruntergurtes (26).Güterwagendrehgestellrahmen (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem ersten Langträger (19) und der ersten Seite (22) des Querträgers (21) ein erstes Schnittstellenblech (55) angeordnet ist unddass zwischen dem zweiten Langträger (20) und der zweiten Seite (23) des Querträgers (21) ein zweites Schnittstellenblech (81) angeordnet ist.Güterwagendrehgestellrahmen (11) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Langträgermittelgurt (52) mittels einer Stumpfschweißnaht direkt mit dem Querträgerobergurt (25) gekoppelt ist und das erste Schnittstellenblech (55) jeweils mittels einer Kehlschweißnaht mit dem ersten Langträgermittelgurt (52) und dem Querträgerobergurt (25) gekoppelt ist.Güterwagendrehgestellrahmen (11) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste vordere Langträgerquerstegblech (53) und das vordere Querträgerstegblech (27) jeweils seitlich an das erste Schnittstellenblech (55) anstoßen und jeweils mittels einer Kehlschweißnaht mit dem ersten Schnittstellenblech (55) gekoppelt sind.Güterwagendrehgestellrahmen (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im vorderen Querträgerstegblech (27) vordere Ausnehmungen (37) ausgebildet sind und dass im hinteren Querträgerstegblech (28) hintere Ausnehmungen (38) ausgebildet sind.Güterwagendrehgestellrahmen (11) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die vorderen Ausnehmungen (37) eine Quererstreckung (39) und eine Hocherstreckung (40) aufweisen, wobei zumindest bei einzelnen der vorderen Ausnehmungen (37) die Quererstreckung (39) größer ist als die Hocherstreckung (40).Güterwagendrehgestellrahmen (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Langträger (19) im Bereich des ersten Hauptteils (44) einen ersten Mittelabschnitt (50) aufweist, wobei der erste Mittelabschnitt (50) zumindest abschnittsweise als Kastenträger ausgebildet ist, welcher den ersten Langträgermittelgurt (52), den ersten Langträgeruntergurt (51), ein äußeres unteres Langträgerstegblech (56) und ein inneres unteres Langträgerstegblech (57) umfasst.Güterwagendrehgestellrahmen (11) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass im ersten Mittelabschnitt (50) oberhalb des ersten Langträgermittelgurtes (52) ein äußeres oberes Langträgerstegblech (70) und ein inneres oberes Langträgerstegblech (71) angeordnet sind, welche mit dem ersten Langträgermittelgurt (52) verschweißt sind.Güterwagendrehgestellrahmen (11) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass im ersten Mittelabschnitt (50) oberhalb des äußeren oberen Langträgerstegbleches (70) und des inneren oberen Langträgerstegbleches (71) ein erster Langträgerobergurt (72) angeordnet ist, wobei das äußere obere Langträgerstegblech (70) und das innere obere Langträgerstegblech (71) mit dem ersten Langträgerobergurt (72) verschweißt sind.24 / 40A ‚hes AT 528 338 A1 2025-12-15Ss N14. Güterwagendrehgestellrahmen (11) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Langträgermittelgurt (52) im ersten Hauptteil (44) eine vordere Aufbiegung (68) und eine hintere Aufbiegung (69) aufweist, wobei der Langträgermittelgurt (52) an der vorderen Aufbiegung (68) und an der hinteren Aufbiegung (69) an den ersten Langträgerobergurt (72) anschließt und mit diesem verschweißt ist.15. Güterwagendrehgestellrahmen (11) nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Langträger (19) im Bereich des ersten Hauptteils (44) einen ersten Vorderabschnitt (59) aufweist, wobei der erste Vorderabschnitt als l-Träger ausgebildet ist.16. Güterwagendrehgestellrahmen (11) nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Vorderabschnitt (59) den ersten Langträgerobergurt (72), den ersten Langträgeruntergurt (51) und dass das innere untere Langträgerstegblech (57) umfasst, wobei das innere untere Langträgerstegblech (57) eine Kröpfung (58) in der Querrichtung (6) aufweist.17. Güterwagendrehgestellrahmen (11) nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem äußeren unteren Langträgerstegblech (56) und dem inneren unteren Langträgerstegblech (57) eine Unterstützungsrippe (64) angeordnet ist, welche mit dem äußeren unteren Langträgerstegblech (56), dem inneren unteren Langträgerstegblech (57) und dem ersten Langträgeruntergurt (51) verschweißt ist.18. Güterwagendrehgestellrahmen (11) nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Langträgerobergurt (72) eine vordere Abbiegung (73) und eine hintere Abbiegung (74) aufweist, wobei der erste Langträgerobergurt (72) an der vorderen Abbiegung und an der hinteren Abbiegung an den ersten Langträgeruntergurt (51) anschließt und mit diesem verschweißt ist.19. Güterwagendrehgestellrahmen (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querträgerobergurt (25) und der Querträgeruntergurt (26) die gleiche Blechstärke (35, 36) aufweisen.20. Güterwagendrehgestellrahmen (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Querträgeruntergurt (26) Querträgeruntergurtausnehmungen (41) ausgebildet sind, insbesondere dass die Querträgeruntergurtausnehmung (41) eine Quererstreckung (42) und eine Längserstreckung (43) aufweisen, wobei die Quererstreckung (42) der Querträgeruntergurtausnehmung (41) größer ist als die Längserstreckung (43) der Querträgeruntergurtausnehmung (41).21. Güterwagendrehgestellrahmen (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Langträger (19) im Bereich des ersten Hauptteils (44) ein äußeres unteres Langträgerstegblech (56) und ein inneres unteres Langträgerstegblech (57) umfasst, wobei das innere untere Langträgerstegblech (57) zwei Einzelbleche (57a) und (57b) umfasst.22. Güterwagendrehgestellrahmen (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten Langträger (19) zumindest eine erste Bremsenaufnahme (85) angeordnet ist und dass am zweiten Langträger (20) zumindest eine zweite Bremsenaufnahme (86) angeordnet ist.23. Güterwagendrehgestellrahmen (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einzelne der Einzelbleche (51, 52, 53, 54) des ersten Langträgers (19) einteilig ausgebildet sind und sich vom ersten Hauptteil (44) in den ersten Querteil (45) erstrecken und dass zumindest einzelne der Einzelbleche (77, 78, 79, 80) des zweiten Langträgers (20) einteilig ausgebildet sind und sich vom zweiten Hauptteil (75) in den zweiten Querteil (76) erstrecken.24. Güterwagendrehgestell (3) für einen Güterwagen (1), das Güterwagendrehgestell (3) umfassend: - einen Güterwagendrehgestellrahmen (11);25.26.27.28.29.AT 528 338 A1 2025-12-15- eine Radsatzführung (12, 13, 14, 15), wobei die Radsatzführung (12, 13, 14, 15) am Güterwagendrehgestellrahmen (11) angeordnet ist;- eine Bremse (17), wobei die Bremse (17) am Güterwagendrehgestellrahmen (11) angeordnet ist,dadurch gekennzeichnet, dassder Güterwagendrehgestellrahmen (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausge-bildet ist.Güterwagendrehgestell (3) nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten Hauptteil (44) des ersten Langträgers (19) eine erste vordere Radsatzführung (12) und eine erste hintere Radsatzführung (13) angeordnet sind und dass am zweiten Hauptteil (75) des zweiten Langträgers (20) eine zweite vordere Radsatzführung (14) und eine zweite hintere Radsatzführung (15) angeordnet sind.Güterwagen (1) umfassend:- einen Wagenkasten (2);- ein Güterwagendrehgestell (3), wobei das Güterwagendrehgestell (3) mittels einer Drehpfanne (4) lastabstützend mit dem Wagenkasten (2) gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Güterwagendrehgestell (3) nach einem der Ansprüche 23 bis 24 ausgebildet ist.Verfahren zum Herstellen eines Güterwagendrehgestellrahmens (11), das Verfahren umfas-send die Verfahrensschritte:- bereitstellen eines ersten Langträgers (19);- bereitstellen eines zweiten Langträgers (20);- bereitstellen eines Querträgers (21), wobei der Querträger (21) als Kastenträger mit einem Querträgerobergurt (25), einem Querträgeruntergurt (26), einem vorderen Querträgerstegblech (27) und einem hinteren Querträgerstegblech (28) ausgebildet ist, wobei am Querträger (21) eine Drehpfannenaufnahme (32) ausgebildet ist,wobei der erste Langträger (19) mittels einer Schweißverbindung mit einer ersten Seite (22)des Querträgers (21) gekoppelt ist und wobei der zweite Langträger (20) mittels einerSchweißverbindung mit einer zweiten Seite (23) des Querträgers (21) gekoppelt ist,dadurch gekennzeichnet, dassder erste Langträger (19) in Draufsicht gesehen T-Förmig ausgebildet ist und einen in einerQuerrichtung (6) gegenüber dem ersten Hauptteil (44) vorstehenden ersten Hauptteil (44)und einen ersten Querteil (45) aufweist, wobei der erste Querteil (45) in einer ersten Schnitt-stelle (88) mittels einer Schweißverbindung mit der ersten Seite (22) des Querträgers (21)verschweißt wird und dass der zweite Langträger (20) in Draufsicht gesehen T-Förmig aus-gebildet ist und einen zweiten Hauptteil (75) und einen in der Querrichtung (6) gegenüber dem zweiten Hauptteil (75) vorstehenden zweiten Querteil (76) aufweist, wobei der zweiteQuerteil (76) in einer zweiten Schnittstelle (89) mittels einer Schweißverbindung mit der zwei-ten Seite (23) des Querträgers (21) verschweißt wird.Verfahren nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass zum Bereitstellen des Querträgers (21) eine Drehpfanne (4) in die Drehpfannenaufnahme (32) des Querträgerobergurtes (25) eingeschweißt wird und dass das vordere Querträgerstegblech (27) und das hintere Querträgerstegblech (28) an den Querträgeruntergurt (26) angeschweißt wird und dass in einem anschließenden Verfahrensschritt der Querträgerobergurt (25) mit dem vorderen Querträgerstegblech und dem hinteren Querträgerstegblech (28) verschweißt wird, wobei durch die vorderen Ausnehmungen (37) des vorderen Querträgerstegbleches (27) hindurch und/oder durch die hinteren Ausnehmungen (38) des hinteren Querträgerstegbleches (28) hindurch auch eine Innenseite des vorderen Querträgerstegbleches (27) und/oder des hinteren Querträgerstegbleches (28) an den Querträgeruntergurt (26) angeschweißt wird.Verfahren nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschweißen der einzelnen Bauteile Güterwagendrehgestellrahmens (11) automatisiert mittels eines Schweißroboters erfolgt.26 / 40Hierzu 9 Blatt Zeichnungen
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