AT528267A1 - Vorrichtungen, verfahren und systeme zum erzeugen einer kontrollierten lichtemission - Google Patents

Vorrichtungen, verfahren und systeme zum erzeugen einer kontrollierten lichtemission

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AT528267A1
AT528267A1 ATA65/2024A AT652024A AT528267A1 AT 528267 A1 AT528267 A1 AT 528267A1 AT 652024 A AT652024 A AT 652024A AT 528267 A1 AT528267 A1 AT 528267A1
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irradiation
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Erzeugen einer Lichtemission umfassend eine Vielzahl von zumindest teilweise einzeln ansteuerbarer Lichtquellen, wobei jede Lichtquelle zur Emission von Licht wenigstens einer Wellenlänge ausgebildet ist, und ein Kontrollmodul zur Kontrolle der Lichtemission durch die Lichtquellen, wobei wenigstens zwei der Lichtquellen voneinander unabhängig mittels des Kontrollmoduls hinsichtlich einer Erzeugung unterschiedlicher Emissionsmuster kontrollierbar sind. Ebenso beschrieben sind Systeme und Verfahren, die solche Bestrahlungsvorrichtungen nutzen, um eine kontrollierte Lichtemission zu erzeugen.

Description

VORRICHTUNGEN, VERFAHREN UND SYSTEME ZUM ERZEUGEN EINER KONTROLLIERTEN LICHTEMISSION
Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Erzeugen einer Lichtemission umfassend eine Vielzahl von zumindest teilweise einzeln ansteuerbarer Lichtquellen, wobei jede Lichtquelle zur Emission von Licht wenigstens einer Wellenlänge ausgebildet ist, und ein Kontrollmodul zur Kontrolle der Lichtemission durch die Lichtquellen, wobei wenigstens zwei der Lichtquellen voneinander unabhängig mittels des Kontrollmoduls hinsichtlich einer Erzeugung unterschiedlicher Emissionsmuster kontrollierbar sind. Ebenso beschrieben sind Systeme und Verfahren, die solche Bestrahlungsvorrichtungen
nutzen, um eine kontrollierte Lichtemission zu erzeugen.
Hintergrund der Erfindung
Die Photobiomodulation (PBM), auch bekannt als Low Level Laser Light Therapy (LLLT), ist eine Phototherapie, die Licht mit geringer Leistung verwendet, um gezielt die ATPProduktion in den Mitochondrien zu erhöhen. PBM beruht auf der Wirkung von Licht auf biologische Systeme. Diese wird maximiert, wenn sowohl die Lichtdurchdringung am tiefsten als auch die Photorezeptor-Absorption am höchsten ist. In Säugetiergeweben ist der wichtigste Chromophor, der Licht in diesem Bereich der Nahinfrarot-Spektroskopie
(NIR) absorbiert, die mitochondriale Cytochrom-c-Oxydase.
Durch die Identifikation von Cytochrom-c-Oxidase in der mitochondrialen Atmungskette als primären Chromophor der Lichtexposition konnten langfristige Auswirkungen auf den
Organismus nachgewiesen werden.
Karu et al. (Photomedicine and Laser Surgery, 2005, 23, 4, 355-361) identifizierten das Absorptionsspektrum der Cytochrom-c-Oxidase und somit den Schlüssel für ein idealtypisches zellgängiges Lichtspektrum. Sie experimentierten mit monochromatischem Licht, konnten jedoch dieses zellgängige Lichtspektrum nicht außerhalb des Labors zum
Einsatz bringen.
Derzeitig bekannte Photobiomodulationssysteme basieren entweder auf monochromatischen Lasern oder auf der Verwendung von bis zu vier LED-Lichtquellen, die unspezifische Strahlung im Bereich von 600-950 nm emittieren. Vor allem in der Aktivierung mitochondrialer Energie für Wellness- und Langlebigkeitseffekte werden große Körperpartien mit diesem Licht zu bestrahlen. Dazu muss jedoch viel Energie aufgewendet werden, da das verwendete Spektrum keine ideale Interaktion über
Cytochrom-c-Oxidase erfährt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher die oben beschriebenen Nachteile des Stands der Technik zu überwinden. Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, idealtypisches Spektrum zur Nachbildung des Cytochrom-c-Oxidase Absorptionsspektrums (zwischen 600nm und 950nm) zu erzeugen. Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Effizienz von Photobiomodulationssystemen zu
erhöhen. Eine Aufgabe der Erfindung ist es, die Effektivität der Behandlung zu erhöhen.
Kurzdarstellung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bestrahlungsvorrichtung für ein Erzeugen einer Lichtemission umfassend eine Vielzahl von zumindest teilweise einzeln ansteuerbarer Lichtquellen, wobei jede Lichtquelle zur Emission von Licht wenigstens einer Wellenlänge ausgebildet ist, und ein Kontrollmodul zur Kontrolle der Lichtemission durch die Lichtquellen, wobei wenigstens zwei der Lichtquellen voneinander unabhängig mittels des Kontrollmoduls hinsichtlich einer Erzeugung unterschiedlicher Emissionsmuster
kontrollierbar sind.
In einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein modulares System
umfassend zwei oder mehr der hierin beschriebenen Bestrahlungsvorrichtungen.
In einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein System umfassend mindestens eine der hierin beschriebenen Bestrahlungsvorrichtungen, wobei die Bestrahlungsvorrichtung ein Feedbacksystem umfasst, und wobei das Feedbacksystem eine Feedbackschnittstelle umfasst, die konfiguriert ist, mit externen Sensoren zu
kommunizieren; und mindestens einen externen Sensor.
In einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Erzeugen
einer kontrollierten Lichtemission umfassend a. Aufnehmen von Nutzerdaten; b.
P75994AT Auswerten der Nutzerdaten; c. Übermitteln der Auswertung der Nutzerdaten an ein Kontrollmodul zur Kontrolle einer Lichtemission einer Vielzahl von zumindest teilweise einzeln ansteuerbarer Lichtquellen, wobei jede Lichtquelle zur Emission von Licht wenigstens einer Wellenlänge ausgebildet ist, und wobei wenigstens zwei der Lichtquellen voneinander unabhängig mittels des Kontrollmoduls hinsichtlich einer Erzeugung unterschiedlicher Emissionsmuster kontrollierbar sind; und d. Erzeugen einer
kontrollierten Lichtemission.
in einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung eine Verwendung einer hierin
beschriebenen Bestrahlungsvorrichtung zum Erzeugen einer Lichtemission.
Mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Systeme und den erfindungsgemäßen Verfahren kann ein variables Produkt bereitgestellt werden, das sowohl an den Nutzer als auch and die Nutzungsart und Nutzungsumgebung angepasst werden kann. Mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Systeme und den erfindungsgemäßen Verfahren kann ein variables Produkt bereitgestellt werden, dessen Wirkung spezifisch auf einen Nutzer angepasst werden kann. Mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Systeme und den erfindungsgemäßen Verfahren kann ein variables Produkt bereitgestellt werden, das Probleme durch falsche Dosierung von Bestrahlung vermeiden kann. Mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Systeme und den erfindungsgemäßen Verfahren kann ein variables Produkt bereitgestellt werden, das es erlaubt, zur gleichen Zeit verschiedene Abschnitte einer Oberfläche individuell zu bestrahlen. Mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Systeme und den erfindungsgemäßen Verfahren kann ein variables Produkt bereitgestellt werden, das es erlaubt, spezifische Spektren (beispielsweise das Cytochrom-c-Oxidase Absorptionspektrum zwischen 600nm und 950nm) durch den Einsatz mehrerer Lichtquellen zu erhalten. Mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Systeme und den erfindungsgemäßen Verfahren kann ein variables Produkt bereitgestellt werden, das es erlaubt, spezifische Spektren (beispielsweise das Cytochrom-c-Oxidase Absorptionspektrum zwischen 600nm und 950nm) durch Mischen der Spektren mehrerer Lichtquellen zu erhalten. Mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Systeme und den erfindungsgemäßen Verfahren kann ein variables Produkt bereitgestellt werden, das es
erlaubt, die individuelle mitochondrialen ATP-Produktion eines Nutzers zu erhöhen.
Kurze Beschreibung der Figuren Fig. 1 stellt Aktivierungsspektren der Chromophore der Cytochrom C Oxidase für DNAund RNA-Synthese dar.
Fig. 2 stellt die Bestrahlung einer Körperoberfläche durch ein modulares System mit zwei
Bestrahlungsvorrichtungen dar.
Fig. 3 stellt die Bestrahlung einer Körperoberfläche durch ein modulares System mit drei
Bestrahlungsvorrichtungen dar.
Fig. 4 stellt die Bestrahlung einer Körperoberfläche und gleichzeitige Analyse durch eine
Bestrahlungsvorrichtung dar.
Fig. 5 stellt die Bestrahlungsvorrichtung mit zwei Lichtquellen dar.
Fig. 6 stellt die Anpassung von Lichtparametern durch eine Bestrahlungsvorrichtung dar. Fig. 7 stellt ein modulares System mit drei Bestrahlungsvorrichtungen dar.
Fig. 8 stellt ein Cloud-basiertes System mit einer Bestrahlungsvorrichtung dar. Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Als „Bestrahlungsvorrichtung“ wird im Rahmen dieser Erfindung eine Vorrichtung verstanden, die eine Lichtemission erzeugen und an die Umwelt abgeben kann. „Lichtemission“ bezeichnet im Rahmen dieser Erfindung die Abgabe elektromagnetischer Strahlung im Bereich von 100 nm bis 1 mm. Die Begriffe „Lichtemission“, „Emission“ und „Emission von Licht“ werden analog verwendet.
Als „rotes Licht“ wird im Rahmen dieser Erfindung Licht mit einer Wellenlänge im Bereich von 605 nm bis 1400 nm verstanden. Rotes Licht umfasst damit rotes sichtbares Licht und Licht im nahen Infrarot-Bereich (IR-A). Die Begriffe „rotes Licht“ und „Licht im roten
Bereich“ werden analog verwendet. Entsprechend liegen Wellenlängen von 605 nm bis
1400 nm „im roten Bereich“.
Eine „Lichtquelle“ ist im Rahmen dieser Erfindung der Ort, von dem Licht emittiert wird.
Als „Emissionsmuster“ wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung die Gesamtheit der Lichtemissionen aller Lichtquellen der Bestrahlungsvorrichtung zu einem Zeitpunkt verstanden. Das Emissionsmuster lässt sich anhand eines Graphen mit der Wellenlänge A auf der x-Achse und der Intensität | auf der y-Achse abbilden. Die Begriffe “Emissionsmuster“, „Emissionsspektren“ und „Spektren“ werden im Rahmen dieser
Erfindung analog verwendet.
Im Rahmen der Erfindung bedeutet „Kontrolle des emittierten Lichts“ oder „kontrollieren des emittierten Lichts“, dass die Wellenlängen und Intensitäten des emittierten Lichts
spezifisch eingestellt werden.
„Bestrahlungsvorgang“ bezeichnet einen Vorgang, bei dem eine Oberfläche mittels einer erfindungsgemäßen Bestrahlungsvorrichtung mit dem von der Bestrahlungsvorrichtung erzeugten Licht bestrahlt wird. Entsprechend ist mit „Bestrahlungsdauer“ die Dauer eines
Bestrahlungsvorgangs gemeint.
Als „Oberfläche“ wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung die Oberfläche verstanden, die mittels einer erfindungsgemäßen Bestrahlungsvorrichtung mit dem von der Bestrahlungsvorrichtung erzeugten Licht bestrahlt wird. Jede Oberfläche kann mehrere
„Oberflächenabschnitte“ aufweisen.
Der Begriff „und/oder“ umfasst im Rahmen der vorliegenden Erfindung „und“ und „oder“. „A und/oder B“ umfasst daher „A“, „B“ und „A und B“. „A und/oder B und/oder C“ kann analog zu „A, B und/oder C“ verwendet werden und umfasst „A“, „B“, „C“, „A und B“, „A und C“, „B und C“ und „A und B und C*.
Unter „optischen Elementen“ werden im Rahmen der vorliegenden Erfindung Elemente mit anderem Brechungsindex wie Linsen oder Prismen, reflektierende Elemente wie Spiegel, sowie Beugungselemente wie Gitter oder Blenden (z.B. Einfachspalt,
Lochblende) verstanden.
Unter „intern“ oder einem „internen“ Element wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung
ein Element verstanden, dass Bestandteil der Bestrahlungsvorrichtung ist. Unter „extern“
oder einem „externen“ Element wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung ein Element verstanden, dass kein Bestandteil der Bestrahlungsvorrichtung ist, aber mit der
Bestrahlungsvorrichtung verbunden ist.
„Einmalig“, „wiederholt“, „mehrmals“ und „mehrmalig“ wird im Rahmen der vorliegenden
Erfindung als bezogen auf einen Bestrahlungsvorgang verstanden.
Unter „kontinuierlich“ wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung ein Zeitintervall von
0,1 s oder weniger verstanden.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bestrahlungsvorrichtung für ein Erzeugen einer Lichtemission umfassend eine Vielzahl von zumindest teilweise einzeln ansteuerbarer Lichtquellen, wobei jede Lichtquelle zur Emission von Licht wenigstens einer Wellenlänge ausgebildet ist; und ein Kontrollmodul zur Kontrolle der Lichtemission durch die Lichtquellen, wobei wenigstens zwei der Lichtquellen voneinander unabhängig mittels des Kontrollmoduls hinsichtlich einer Erzeugung unterschiedlicher Emissionsmuster
kontrollierbar sind.
Die Bestrahlungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst eine Vielzahl von Lichtquellen. Jede Lichtquelle ist ausgebildet, Licht wenigstens einer Wellenlänge zu erzeugen. Generell ist die erzeugte Wellenlänge nicht auf bestimmte Bereiche des Lichtspektrums beschränkt. Sie kann im UV-Bereich (also von 100 nm bis 400 nm), im sichtbaren Bereich (also von 400 nm bis 800 nm) und im IR-Bereich (also von 800 nm bis
1 mm) liegen.
Bevorzugt ist zumindest eine Lichtquelle, z.B. 2 Lichtquellen oder 3 Lichtquellen oder 4 Lichtquellen oder mehr als 4 Lichtquellen, besonders bevorzugt alle Lichtquellen, dazu
ausgebildet rotes Licht zu emittieren.
Die Bestrahlungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst z.B. eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 605-635 nm zu erzeugen oder Licht mit einer Wellenlänge von bei 660-690 nm zu erzeugen oder Licht mit einer Wellenlänge von bei 755-790 nm zu erzeugen oder Licht mit einer Wellenlänge von bei 805-850 nm zu erzeugen. Die Bestrahlungsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung kann jeweils eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer
P75994AT Wellenlänge von bei 605-635 nm zu erzeugen, und eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 660-690 nm zu erzeugen, umfassen. Die Bestrahlungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann jeweils eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 605-635 nm zu erzeugen, und eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 755790 nm zu erzeugen, umfassen. Die Bestrahlungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann jeweils eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 660-690 nm zu erzeugen, und eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 755-790 nm zu erzeugen, umfassen. Die Bestrahlungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann jeweils eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 605-635 nm zu erzeugen, und eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 805850 nm zu erzeugen, umfassen. Die Bestrahlungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann jeweils eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 805-850 nm zu erzeugen, und eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 755-790 nm zu erzeugen, umfassen. Die Bestrahlungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann jeweils eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 660-690 nm zu erzeugen, und eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 805850 nm zu erzeugen, umfassen. Die Bestrahlungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann jeweils eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 605-635 nm zu erzeugen, und eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 660-690 nm zu erzeugen, und eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 755-790 nm zu erzeugen, umfassen. Die Bestrahlungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann jeweils eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 605-635 nm zu erzeugen, und eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 660-690 nm zu erzeugen, und eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 805-850 nm zu erzeugen, umfassen. Die Bestrahlungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann jeweils eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 605-635 nm zu erzeugen, und eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 755790 nm zu erzeugen, und eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 805-850 nm zu erzeugen, umfassen. Die Bestrahlungsvorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung kann jeweils eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist,
P75994AT Licht mit einer Wellenlänge von bei 660-690 nm zu erzeugen, und eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 755-790 nm zu erzeugen, und eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 805-850 nm zu erzeugen, umfassen. Die Bestrahlungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann jeweils eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 605-635 nm zu erzeugen, und eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 660-690 nm zu erzeugen, und eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 755-790 nm zu erzeugen, und eine Lichtquelle, die dazu ausgebildet ist, Licht mit einer Wellenlänge von bei 805-850 nm zu erzeugen,
umfassen.
Bevorzugt weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 605635 nm, bei 660-690 nm, bei 755-790 nm oder bei 805-850 nm auf, z.B. mindestens zwei davon oder mindestens drei davon, weiter bevorzugt alle vier davon. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 605-635 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 660-690 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 755-790 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 805-850 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 605-635 nm und einen Peak bei 660-690 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak 605-635 nm und einen Peak bei 755-790 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 660-690 nm und einen Peak bei 755-790 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 605-635 nm und einen Peak bei 805-850 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 660-690 nm und einen Peak bei 805-850 nm. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak 755-790 nm und einen Peak bei 805-850 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 605-635 nm und einen Peak bei 660-690 nm und einen Peak bei 755-790 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 605-635 nm und einen Peak bei 660-690 nm und einen Peak bei 805-850 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 605-635 nm und einen Peak bei 805-850 nm und einen Peak bei 755-790 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 805-850 nm und einen Peak bei 660-690 nm und einen Peak bei 755-790
nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 605-635 nm und einen Peak bei 660-690 nm und einen Peak bei 755-790 nm und einen Peak bei 805-850 nm auf.
Besonders bevorzugt weist das emittierte Licht die Peaks des Cytochrom C Oxidase
Spektrums auf.
Mögliche Lichtquellen sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung alle Lichtquellen, die eine Kontrolle der Lichtemission hinsichtlich ihrer Wellenlänge oder Wellenlängen erlaubt.
Bevorzugt sind die Lichtquellen LED-Leuchtmittel.
Bevorzugt umfasst jede Lichtquelle individuell mindestens einen LED-Chip einer festgelegten Wellenlänge, besonders bevorzugt zwei oder mehr LED-Chip
unterschiedlicher festgelegter Wellenlängen.
Bevorzugt umfasst jede Lichtquelle individuell mindestens einen LED-Chip einer festgelegten Wellenlänge im roten Bereich, besonders bevorzugt zwei oder mehr LED-
Chip unterschiedlicher festgelegter Wellenlängen im roten Bereich.
Zum Beispiel weist wenigstens eine Lichtquelle einen LED-Chip mit einer Wellenlänge von 605-635 nm oder einen LED-Chip mit einer Wellenlänge von 660-690 nm oder einen LED-Chip mit einer Wellenlänge von 755-790 nm oder einen LED-Chip mit einer Wellenlänge von 805-850 nm auf. Zum Beispiel weist wenigstens eine Lichtquelle einen ersten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 605-635 nm und einen zweiten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 660-690 nm auf. Zum Beispiel weist wenigstens eine Lichtquelle einen ersten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 605-635 nm und einen zweiten LEDChip mit einer Wellenlänge von 755-790 nm auf. Zum Beispiel weist wenigstens eine Lichtquelle einen ersten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 660-690 nm und einen zweiten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 755-790 nm auf. Zum Beispiel weist wenigstens eine Lichtquelle einen ersten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 605-635 nm und einen zweiten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 805-850 nm auf. Zum Beispiel weist wenigstens eine Lichtquelle einen ersten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 660690 nm und einen zweiten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 805-850 nm auf. Zum Beispiel weist wenigstens eine Lichtquelle einen ersten LED-Chip mit einer Wellenlänge
von 755-790 nm und einen zweiten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 805-850 nm auf.
P75994AT Bevorzugt weist wenigstens eine Lichtquelle einen ersten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 605-635 nm, einen zweiten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 660-690 nm und einen dritten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 755-790 nm auf. Bevorzugt weist wenigstens eine Lichtquelle einen ersten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 605-635 nm, einen zweiten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 660-690 nm und einen dritten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 805-850 nm auf. Bevorzugt weist wenigstens eine Lichtquelle einen ersten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 605-635 nm, einen zweiten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 755-790 nm und einen dritten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 805-850 nm auf. Bevorzugt weist wenigstens eine Lichtquelle einen ersten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 660-690 nm, einen zweiten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 755-790 nm und einen dritten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 805-850 nm auf. Bevorzugt weist wenigstens eine Lichtquelle einen ersten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 605-635 nm, einen zweiten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 660-690 nm, einen dritten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 755-790 nm und einen vierten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 805-850 nm auf.
Das Kontrollmodul ist dazu konfiguriert, das emittierte Licht zu kontrollieren. Das Kontrollmodul kann dazu konfiguriert sein, das emittierte Licht einer oder mehrerer
Lichtquellen individuell zu kontrollieren.
Gemäß der vorliegenden Erfindung sind wenigstens zwei der Lichtquellen voneinander unabhängig mittels des Kontrollmoduls hinsichtlich einer Erzeugung unterschiedlicher Emissionsmuster kontrollierbar. Es können auch mehr als zwei Lichtquellen voneinander unabhängig mittels des Kontrollmoduls kontrollierbar sein, zum Beispiel 3 Lichtquellen oder 4 Lichtquellen. Bevorzugt sind alle Lichtquellen, besonders bevorzugt alle LED-
Chips, voneinander unabhängig mittels des Kontrollmoduls kontrollierbar.
Bevorzugt ist das Kontrollmodul dazu konfiguriert, das emittierte Licht hinsichtlich seiner Intensität, Wellenlänge, Zusammensetzung, Fokussierung, Streuung, Dauer, Pulsfrequenz, Pulsintensität, seines Emissionsspektrums oder zwei oder mehr davon zu
kontrollieren.
Bevorzugt ist das Kontrollmodul dazu konfiguriert, die Vielzahl von zumindest teilweise einzeln ansteuerbaren Lichtquellen kontrolliert zu dimmen. So kann beispielsweise die
Intensität des emittierten Lichts kontrolliert werden.
10
Bevorzugt ist das Kontrollmodul dazu konfiguriert, die Lichtquellen unabhängig voneinander anzusteuern, insbesondere an- und abzuschalten. So kann beispielsweise die Bestrahlungsdauer unterschiedlicher Oberflächenabschnitte individuell kontrolliert
werden.
Das Kontrollmodul kann dazu konfiguriert sein, während eines Bestrahlungsvorgangs die Emissionsspektren nicht zu ändern, also einen Bestrahlungsvorgang mit einem Emissionsspektrum durchlaufen zu lassen. Bevorzugt ist das Kontrollmodul dazu konfiguriert, während eines Bestrahlungsvorgangs mehrere Emissionsspektren zu durchfahren, also während eines Bestrahlungsvorgangs die Emissionsspektren zu ändern. Dies können beispielsweise kontinuierlich aufeinanderfolgende Emissionsspektren sein, z.B. durch kontinuierliches Erhöhen der Intensität einzelner oder aller Peaks, oder durch kontinuierliches Verringern der Intensität einzelner oder aller Peaks, oder durch kontinuierliches Verschieben einzelner oder aller Peaks. Dies können beispielsweise nicht kontinuierlich aufeinanderfolgende Emissionsspektren sein, z.B. durch Austauschen, Hinzufügen, Entfernen einzelner oder mehrerer Peaks. Ebenfalls möglich ist eine Kombination aus kontinuierlich aufeinanderfolgenden und nicht
kontinuierlich aufeinanderfolgenden Emissionsspektren.
Bevorzugt ist das Kontrollmodul dazu konfiguriert, das emittierte Licht an eine zu bestrahlende Oberfläche anzupassen. Zu bestrahlende Oberflächen können menschliche
oder tierische Körper, einzelne Körperteile oder Körperstrukturen sein.
Nutzerdaten können prinzipiell intern oder extern gespeichert werden. Bevorzugt ist das Kontrollmodul dazu konfiguriert, die Nutzerdaten in einem Cloudsystem zu speichern und/oder aus dem Cloudsystem abzurufen und/oder über das Cloudsystem
weiterzuleiten.
Bevorzugt ist das Kontrollmodul drahtlos (z.B. via Bluetooth, WiFi oder Mobilfunk) oder
kabelgebunden mit einem Cloudsystem verbunden.
Bevorzugt umfasst die Bestrahlungsvorrichtung ein System optischer Elemente. Das
System optischer Elemente ist prinzipiell nicht auf bestimmte optische Elemente
11
beschränkt. Im Rahmen der Erfindung können Linsen als optische Elemente bevorzugt
sein.
Das System optischer Elemente kann ein optisches Elemente oder eine Kombination aus zwei oder mehr optischen Elementen. Umfasst das System optischer Elemente mehr als ein optisches Element, können diese unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Beispielsweise können sich die optischen Elemente des Systems hinsichtlich Brennweite,
Diffusion, Reflektion und/oder Brechungsindex unterscheiden.
Bevorzugt ist das System optischer Elemente variabel auf eine zu bestrahlende Oberfläche anpassbar. Das System optischer Elemente kann beispielsweise so auf eine zu bestrahlende Oberfläche anpassbar sein, dass diese gleichmäßig bestrahlt wird. Das System optischer Elemente kann beispielsweise so auf eine zu bestrahlende Oberfläche anpassbar sein, dass diese in unterschiedlichen Oberflächenabschnitten unterschiedlich
und innerhalb eines Oberflächenabschnitts gleichmäßig bestrahlt wird.
Jeder Lichtquelle kann mindestens ein optisches Element zugeordnet sein. Beispielsweise kann das mindestens eine optische Element die von der Lichtquelle
emittierte Strahlung kollimieren.
Bevorzugt ist die Abstrahlrichtung der von der Lichtquelle emittierten Strahlung durch das Kontrollmodul kontrollierbar. Zum Beispiel kann das Kontrollmodul konfiguriert sein, die Abstrahlrichtung durch Ausrichtung der optischen Elementen des Systems optischer
Elemente zu kontrollieren.
Die Bestrahlungsvorrichtung kann eine Schnittstelle zur Erfassung von strukturspezifischen Daten umfassen Als Schnittstellen eignen sich z.B. API-
Schnittstellen. Die Schnittstelle kann mit der Kontrolleinheit verbunden sein.
Zur optimalen Nutzung kann die erfindungsgemäße Bestrahlungsvorrichtung in verschiedenen Weisen ausgestaltet sein, beispielsweise um die Bestrahlungsvorrichtung auf die örtlichen Gegebenheiten anzupassen, eine Bestrahlung auf die beabsichtigen Oberflächen zu gewährleisten und/oder eine Bestrahlung anderer Bereiche und
Oberflächen zu vermeiden.
12
P75994AT Der Bestrahlungsvorrichtung kann ein fester Platz in einem Raum zugeordnet werden. Dies kann beispielsweise durch Befestigen der Bestrahlungsvorrichtung an einer bestehenden Struktur des Raumes (z.B. einer Wand, der Decke oder dem Boden) oder durch Integration in die Architektur des Raumes (z.B. in Leuchten wie Decken-, Steh- oder Spiegelleuchten, in Teile von Betten, Stühlen, Liegen, Regalen oder Schränken oder in Wellnessprodukten wie hyperbaren Sauerstofftanks, Cryokammern oder Saunen)
erfolgen.
Die Bestrahlungsvorrichtung kann daher weiter eine Grundplatte aufweisen, insbesondere um eine Befestigung der Bestrahlungsvorrichtung am gewünschten Ort zu ermöglichen. Bevorzugt kann die Grundplatte kann beispielsweise eine Aufnahme zur Montage aufweisen, beispielsweise zur Boden-, Decken- oder Wandmontage der Bestrahlungseinrichtung oder für ein Stativ. Sofern die Bestrahlungsvorrichtung eine Grundplatte mit einer Aufnahme zur Montage aufweist, ist bevorzugt ein Gegenpart zum Aufnehmen der Aufnahme fest an dem Ort installiert, an dem die Bestrahlungsvorrichtung
vorgesehen ist.
Die Bestrahlungsvorrichtung kann auch als temporäre Struktur ausgestaltet sein. Eine als temporäre Struktur ausgestaltete Bestrahlungsvorrichtung ist allgemein darauf ausgelegt, dass die Bestrahlungsvorrichtung leicht und regelmäßig bewegt wird, also beispielsweise eigens für eine Benutzung oder einen anderen limitierten Zeitraum an einem Ort platziert werden kann. Beispiele für solche temporären Strukturen sind ausrollbare Matten, verschiebbare Gestelle, vom Nutzer tragbare Geräte wie Wearables, Schals oder
Nasenklammern.
Die Bestrahlungsvorrichtung kann ein Feedbacksystem umfassen. Das Feedbacksystem soll Daten, insbesondere Nutzerdaten für den Bestrahlungsvorgang erfassen. Darunter können prinzipiell alle unter die Datenverarbeitung fallenden Prozesse verstanden werden, beispielsweise die Aufnahme von Daten, die Verarbeitung von Daten oder das
Löschen oder Ersetzen von Daten.
Die Aufnahme von Daten in das Feedbacksystem kann bevorzugt aktiv und/oder passiv erfolgen. Eine aktive Datenaufnahme kann durch Eingabe von Daten z.B. durch den Nutzer erfolgen, insbesondere auf Basis von Fragebögen. Eine passive Datenaufnahme
kann durch Messung von Parametern erfolgen, deren Ergebnisse automatisiert in das
13
P75994AT System aufgenommen werden. Bei einer Kombination aus aktiver und passiver Datenaufnahme kann beispielsweise zunächst eine aktive Datenaufnahme (z.B. mittels Fragebogen), dann ein iInitialer Anwendungsvorschlag auf Basis der aktiven Datenaufnahme, dann eine passive Datenaufnahme (z.B. mittels Körperdatenmessung) und dann eine Optimierung des Initialen Anwendungsvorschlags auf Basis der passiven Datenaufnahme erfolgen. Alternativ kann bei einer Kombination aus aktiver und passiver Datenaufnahme zunächst eine generische Nutzung gestartet werden, dann passive Datenaufnahme (z.B. mittels Körperdatenmessung) während der generischen Nutzung erfolgen, dann eine aktive Datenaufnahme (z.B. mittels Fragebogen) und dann eine Optimierung der generischen Nutzung auf Basis der passiven und aktiven Datenaufnahme erfolgen. Die Datenaufnahme kann auch rollierend erfolgen, also
abwechselnd eine aktive und eine passive Datenaufnahme erfolgen.
Bevorzugt umfasst das Feedbacksystem mindestens einen internen Sensor und/oder mindestens eine interne Kamera. Interne Sensoren können beispielsweise Thermosensoren, Lichtsensoren, Feuchtigkeitssensoren und Schallsensoren sein. Bevorzugte interne Sensoren sind Lichtsensoren und Abstandssensoren. Bevorzugt umfasst das Feedbacksystem mindestens eine interne Kamera. Interne Kameras können z.B. Multispekral-Kameras und IR-Kameras, insbesondere hochauflösende IR-Kameras,
sein.
Bevorzugt umfasst das _Feedbacksystem eine Feedbackschnittstelle. Die Feedbackschnittstelle kann dazu konfiguriert sein, mit externen Sensoren, externen Nutzerdatenbänken oder beiden zu kommunizieren. Bevorzugt kommuniziert das Feedbacksystem über die Feedbackschnittstelle mit zumindest einem externen Sensor. Bevorzugt kommuniziert das Feedbacksystem über die Feedbackschnittstelle mit zumindest einer externen Nutzerdatenbank. Die externe Datenbank umfasst Nutzerdaten von einem Nutzeraccount. Nutzdaten können beispielsweise von externen Sensoren
bestimmt und in die externe Nutzerdatenbank eines Nutzeraccounts übertragen werden.
Bevorzugt erfasst das Feedbacksystem mindestens einen Umgebungsparameter. Umgebungsparameter sind beispielsweise Bodenabstand (also der Abstand von Bestrahlungseinrichtung zum Boden), Nutzerabstand (also der Abstand von Bestrahlungseinrichtung zum Nutzer), Bekleidung des Nutzers (beispielsweise ob der
Nutzer bekleidet, ob der Nutzer teilweise bekleidet ist oder ob die Kleidung des Nutzers
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lichtdurchlässig ist), Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Feuchtigkeitsbenetzung der Haut,
Standrichtung des Nutzers zur Bestrahlungsvorrichtung oder zwei oder mehr davon.
Bevorzugt erfasst das Feedbacksystem mindestens einen Körperparameter des Nutzers ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hautbehaarung, Hautfarbe, Hautdicke, Oberflächenstruktur, Aderstruktur, Blutdruck, Puls, Blutdruck, Puls, Körpertemperatur, Hauttemperatur, Herzratenvariabilität, Blutsauerstoff, Atemrhythmus oder zwei oder mehr davon. Beispielsweise kann das Feedbacksystem die Parameter absolut (also als Werte der genannten Körperparameter) oder relativ (also als Änderungen der genannten
Körperparameter im Vergleich zu einer vorigen Messung) erfassen.
Das Feedbacksystem kann die Körperparameter, Umgebungsparameter oder beide
unabhängig voneinander einmalig oder wiederholt erfassen.
Eine einmalige Erfassung erfolgt bevorzugt vor Beginn eines Bestrahlungsvorgangs. Eine wiederholte Erfassung erfolgt bevorzugt vor Beginn sowie während eines Bestrahlungsvorgangs. Eine wiederholte Erfassung umfasst zwei oder mehr Erfassungen. Eine wiederholte Erfassung kann in einem bestimmten Zeitintervall erfolgen. Die Zeitintervalle betragen bevorzugt 0,1 s oder mehr, z.B. 0,2 s oder mehr oder 0,5 s oder mehr oder 1 s oder mehr oder 2 s oder mehr oder 5 s oder mehr. Die Zeitintervalle können mehrere Stunden (z.B. 5 h, 4 h, 3 h, 2 h, oder 1 h) betragen. Die Zeitintervalle können auch weniger als eine Stunde betragen, z.B. nicht mehr als 45 min oder nicht mehr als 30 min oder nicht mehr als 20 min, bevorzugt nicht mehr als 10 min, z.B. nicht mehr als 5 min oder nicht mehr als 2 min oder nicht mehr als 1 min oder nicht mehr als 30 s oder nicht mehr als 20 s. Besonders bevorzugt erfolgt eine wiederholte Erfassung
kontinuierlich.
Beispielsweise kann mindestens ein Umgebungsparameter einmalig und mindestens ein Körperparameter wiederholt erfasst werden. Beispielsweise können alle zu erfassenden Umgebungsparameter einmalig und mindestens ein Körperparameter wiederholt erfasst werden. Beispielsweise kann mindestens ein Umgebungsparameter einmalig und alle zu erfassenden Umgebungsparameter Körperparameter wiederholt erfasst werden. Bevorzugt ist das Feedbacksystem dazu konfiguriert, mindestens einen Körperparameter
und/oder mindestens einen Umgebungsparameter wiederholt zu erfassen.
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Bevorzugt umfasst das Feedbacksystem Mittel zum Auswerten der erfassten Umgebungs- und/oder Körperparameter. Mittel zum Auswerten sind beispielsweise Mittel zur Bildauswertung, statistische Methoden, künstliche Intelligenz und maschinelles
Lernen (AIl/ML), sowie Kombinationen dieser Mittel mit Nutzerfragebögen.
Bevorzugt ist das Kontrollmodul dazu konfiguriert, das von der Bestrahlungsvorrichtung
emittierte Licht im Hinblick auf Nutzerdaten zu kontrollieren.
Bevorzugt sind die Nutzerdaten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Umgebungsdaten und Körperdaten. Umgebungsdaten sind beispielsweise Jahreszeit, Tageszeit, zirkadianer Rhythmus und gemessene Umgebungsparameter wie Bodenabstand, Nutzerabstand, Bekleidung des Nutzers, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Feuchtigkeitsbenetzung der Haut oder Standrichtung des AXNutzers zur Bestrahlungsvorrichtung. Körperdaten sind beispielsweide Schlafdaten, Aktivitätsdaten, Gesundheitsdaten, Erkrankungen, Stresslevel und gemessene Körperparameter wie Hautbehaarung, Hautfarbe, Hautdicke, Oberflächenstruktur, Aderstruktur, Blutdruck,
Puls, Blutdruck, Puls, Körpertemperatur oder Hauttemperatur.
Bevorzugt ist das Kontrollmodul dazu konfiguriert, das emittierte Licht im Hinblick auf von
dem Feedbacksystem bereitgestellten Daten zu kontrollieren.
Bevorzugt ist das Kontrollmodul dazu konfiguriert, das emittierte Licht auf Basis eines open/closed Feedbackloop-Mechanismus zu kontrollieren. Eine offene Feedbackschleife (open Feedbackloop) kann beispielsweise eine wiederholte Sequenz der Schritte (1) Messung von Nutzerdaten (passive Datenaufnahme), (2) Anwendungsvorschlag, (3) Befragung oder anderer Nutzerinput (aktive Datenaufnahme), (4) optimierte Anwendung umfassen. Eine geschlossene Feedbackschleife (closed Feedbackloop) kann beispielsweise eine wiederholte Sequenz der Schritte (1) Anwendung, (2) Messung von
Nutzerdaten (passive Datenaufnahme), (3) Optimierung umfassen.
In einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein modulares System
umfassend zwei oder mehr der hierin beschriebenen Bestrahlungsvorrichtungen.
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Die im Rahmen der erfindungsgemäßen Bestrahlungsvorrichtung beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen gelten analog für das erfindungsgemäße modulare
System.
Bevorzugt sind die zwei oder mehr Bestrahlungsvorrichtungen physisch miteinander verbunden. „Physisch verbunden“ wird in diesem Zusammenhang so verstanden, dass die zwei oder mehr Bestrahlungsvorrichtungen durch mehr als Kabel miteinander in Kontakt stehen. Beispielsweise umfasst ein solches System eine Befestigungsvorrichtung oder eine Grundplatte, die die zwei oder mehr Bestrahlungsvorrichtungen des modularen Systems aufnehmen kann. Ebenso möglich ist die Ausstattung jeder Bestrahlungsvorrichtung mit Mitteln, um sie direkt untereinander zu verbinden, z.B. über Steckverbindungen, Clips, Spangen, Lötverbindungen, Schrauben, Magnete oder
Drehmechanismen.
Bevorzugt sind die zwei oder mehr Bestrahlungsvorrichtungen steuerbar miteinander verbunden. „Steuerbar verbunden“ wird in diesem Zusammenhang so verstanden, dass die zwei oder mehr Bestrahlungsvorrichtungen gemeinsam (also über ein Interface) bedient werden können. Dies schließt ein, dass die zwei oder mehr Bestrahlungsvorrichtungen jeweils unabhängig voneinander gesteuert werden können, so dass sie unabhängig voneinander unterschiedliche Funktionen ausführen. Dies schließt ebenfalls ein, dass die zwei oder mehr Bestrahlungsvorrichtungen gemeinsam gesteuert
werden können, so dass sie gleiche Funktionen ausführen.
Das Steuern der Vorrichtungen umfasst beispielsweise das An- und Abschalten, die Verarbeitung von Daten und das Kontrollieren eines Bestrahlvorgangs. Die zwei oder mehr Bestrahlungsvorrichtungen können beispielsweise mittels Kabel, drahtlosem Netzwerk, Bluetooth, WiFi, Funkverbindungen oder Mobilfunkverbindungen steuerbar
miteinander verbunden sein.
Bevorzugt sind die zwei oder mehr Bestrahlungsvorrichtungen physisch und steuerbar
miteinander verbunden.
Bevorzugt sind die zwei oder mehr Bestrahlungsvorrichtungen jeweils unabhängig
voneinander steuerbar.
17
In einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein System umfassend mindestens eine der hierin beschriebenen Bestrahlungsvorrichtungen, wobei die Bestrahlungsvorrichtung ein Feedbacksystem umfasst, und wobei das Feedbacksystem eine Feedbackschnittstelle umfasst, die konfiguriert ist, mit externen Sensoren zu
kommunizieren; und mindestens einen externen Sensor.
Die im Rahmen der erfindungsgemäßen Bestrahlungsvorrichtung beschriebenen
bevorzugten Ausführungsformen gelten analog für das erfindungsgemäße System.
Externe Sensor können beispielsweise Thermosensoren, Lichtsensoren,
Feuchtigkeitssensoren und Schallsensoren sein.
Bevorzugt ist der externe Sensor ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Sensoren in Smart Watches, Handys oder Brustgurten, Kameras, Waagen und Fußsensoren. Bevorzugt können die darüber erhaltenen Daten als Nutzerdaten in einem verbundenen
Nutzeraccount gespeichert werden.
In einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Erzeugen einer kontrollierten Lichtemission umfassend a. Aufnehmen von Nutzerdaten; b. Auswerten der Nutzerdaten; c. Übermitteln der Auswertung der Nutzerdaten an ein Kontrollmodul zur Kontrolle einer Lichtemission einer Vielzahl von zumindest teilweise einzeln ansteuerbarer Lichtquellen, wobei jede Lichtquelle zur Emission von Licht wenigstens einer Wellenlänge ausgebildet ist, und wobei wenigstens zwei der Lichtquellen voneinander unabhängig mittels des Kontrollmoduls hinsichtlich einer Erzeugung unterschiedlicher Emissionsmuster kontrollierbar sind; und d. Erzeugen einer
kontrollierten Lichtemission.
Die im Rahmen der erfindungsgemäßen Bestrahlungsvorrichtung beschriebenen
bevorzugten Ausführungsformen gelten analog für das erfindungsgemäße Verfahren.
Bevorzugt sind die Nutzerdaten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Umgebungsdaten und Körperdaten. Umgebungsdaten sind beispielsweise Jahreszeit, Tageszeit, zirkadianer Rhythmus und gemessene Umgebungsparameter wie Bodenabstand, Nutzerabstand, Bekleidung des Nutzers, Temperatur, Luftfeuchtigkeit,
Feuchtigkeitsbenetzung der Haut oder Standrichtung des AXNutzers zur
18
Bestrahlungsvorrichtung. Körperdaten sind beispielsweide Schlafdaten, Aktivitätsdaten, Gesundheitsdaten, Erkrankungen, Stresslevel und gemessene Körperparameter wie Hautbehaarung, Hautfarbe, Hautdicke, Oberflächenstruktur, Aderstruktur, Blutdruck,
Puls, Blutdruck, Puls, Körpertemperatur oder Hauttemperatur.
Bevorzugt erfolgt die Aufnahme der Nutzerdaten durch ein Feedbacksystem.
Bevorzugt erfolgt die Aufnahme der Nutzerdaten aktiv und/oder passiv.
Bevorzugt werden die Nutzerdaten zumindest teilweise durch Sensoren aufgenommen.
Bevorzugt erfolgt die Auswertung zumindest teilweise durch Messung des von der Bestrahlungsvorrichtung erzeugten und reflektierten Lichts, z.B. durch Messung der Intensität des reflektierten Lichts, durch Messung des Spektrums des reflektierten Lichts, durch Messung der Streuung des reflektierten Lichts oder durch Vergleich des
eingestrahlten Lichts mit dem reflektierten Licht.
Bevorzugt werden die Schritte a.-d. wiederholt. Eine Wiederholung der Schritte a.-d- kann in einem bestimmten Zeitintervall erfolgen. Die Zeitintervalle betragen bevorzugt 0,1 s oder mehr, z.B. 0,2 s oder mehr oder 0,5 s oder mehr oder 1 s oder mehr oder 2 s oder mehr oder 5 s oder mehr. Die Zeitintervalle betragen bevorzugt nicht mehr als 10 min, z.B. nicht mehr als 5 min oder nicht mehr als 2 min oder nicht mehr als 1 min oder nicht mehr als 30 s oder nicht mehr als 20 s. Besonders bevorzugt erfolgt eine wiederholte
Erfassung kontinuierlich über die gesamte Dauer eines Bestrahlungsvorgangs.
Die Lichtemission kann unabhängig vom Zeitintervall der Wiederholung der Schritte erfolgen. Beispielsweise kann die Lichtemission jeweils nach dem Beenden von Schritt c.
auf Basis der Auswertung der Nutzerdaten kontrolliert und ggf. angepasst werden.
Bevorzugt weist das von der Bestrahlungsvorrichtung emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 605-635 nm, bei 660-690 nm, bei 755-790 nm oder bei 805850 nm auf, z.B. mindestens zwei davon oder mindestens drei davon, weiter bevorzugt alle vier davon. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 605-635 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit
mindestens einem Peak bei 660-690 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein
19
P75994AT Spektrum mit mindestens einem Peak bei 755-790 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 805-850 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 605-635 nm und einen Peak bei 660-690 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak 605-635 nm und einen Peak bei 755-790 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 660690 nm und einen Peak bei 755-790 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 605-635 nm und einen Peak bei 805-850 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 660-690 nm und einen Peak bei 805-850 nm. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak 755-790 nm und einen Peak bei 805-850 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 605635 nm und einen Peak bei 660-690 nm und einen Peak bei 755-790 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 605-635 nm und einen Peak bei 660-690 nm und einen Peak bei 805-850 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 605-635 nm und einen Peak bei 805-850 nm und einen Peak bei 755-790 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 805-850 nm und einen Peak bei 660690 nm und einen Peak bei 755-790 nm auf. Zum Beispiel weist das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 605-635 nm und einen Peak bei 660-690 nm und einen Peak bei 755-790 nm und einen Peak bei 805-850 nm auf. Besonders
bevorzugt weist das emittierte Licht die Peaks des Cytochrom C Oxidase Spektrums auf.
Bevorzugt werden während einer Bestrahlung mehrere Spektren zu durchfahren. Während eines Bestrahlungsvorgangs kann das Emissionsspektrum konstant sein, d.h. ein Bestrahlungsvorgang kann mit einem Emissionsspektrum durchlaufen werden. Es ist bevorzugt, während eines Bestrahlungsvorgangs mehrere Emissionsspektren zu durchfahren, also während eines Bestrahlungsvorgangs die Emissionsspektren zu ändern. Dies können beispielsweise kontinuierlich aufeinanderfolgende Emissionsspektren sein, z.B. durch kontinuierliches Erhöhen der Intensität einzelner oder aller Peaks, oder durch kontinuierliches Verringern der Intensität einzelner oder aller Peaks, oder durch kontinuierliches Verschieben einzelner oder aller Peaks. Dies können beispielsweise nicht kontinuierlich aufeinanderfolgende Emissionsspektren sein, z.B.
durch Austauschen, Hinzufügen, Entfernen einzelner oder mehrerer Peaks. Ebenfalls
20
möglich ist eine Kombination aus kontinuierlich aufeinanderfolgenden und nicht
kontinuierlich aufeinanderfolgenden Emissionsspektren.
In einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung eine Verwendung einer hierin
beschriebenen Bestrahlungsvorrichtung zum Erzeugen einer Lichtemission.
Die im Rahmen der erfindungsgemäßen Bestrahlungsvorrichtung beschriebenen
bevorzugten Ausführungsformen gelten analog für ihre Verwendung.
Beispielhafte Ausführungsformen
A. Bestrahlungsvorrichtung für ein Erzeugen einer Lichtemission umfassend eine Vielzahl von zumindest teilweise einzeln ansteuerbaren Lichtquellen, wobei jede Lichtquelle zur Emission von Licht wenigstens einer Wellenlänge ausgebildet ist, und ein Kontrollmodul zur Kontrolle der Lichtemission durch die Lichtquellen, wobei wenigstens zwei der Lichtquellen voneinander unabhängig mittels des Kontrollmoduls hinsichtlich einer Erzeugung unterschiedlicher
Emissionsmuster kontrollierbar sind.
B. Bestrahlungsvorrichtung nach Ausführungsform A, wobei die das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 605-635 nm, bei 660-690 nm, bei 755790 nm oder bei 805-850 nm aufweist.
C. Bestrahlungsvorrichtung nach einer der Ausführungsformen A oder B, wobei die Lichtquellen LEDs sind, und wobei jede Lichtquelle individuell mindestens einen
LED-Chip einer festgelegten Wellenlänge umfasst.
D. Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei jede Lichtquelle individuell mindestens einen LED-Chip einer festgelegten Wellenlänge umfasst (bevorzugt zwei oder mehr LED-Chip unterschiedlicher festgelegter
Wellenlängen).
E. Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei
wenigstens eine Lichtquelle einen ersten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 605-
21
635 nm, einen zweiten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 660-690 nm, einen dritten LED-Chip mit einer Wellenlänge von 755-790 nm und einen vierten LED-Chip
mit einer Wellenlänge von 805-850 nm aufweist.
F. Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei das
Kontrollmodul konfiguriert ist, das emittierte Licht zu kontrollieren.
G. Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei das Kontrollmodul konfiguriert ist, das emittierte Licht an eine zu bestrahlende
Oberfläche anzupassen.
H. Bestrahlungsvorrichtung nach Ausführungsform G, wobei das Kontrollmodul konfiguriert ist, die Vielzahl von zumindest teilweise einzeln ansteuerbaren
Lichtquellen kontrolliert zu dimmen.
Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei das Kontrollmodul konfiguriert ist, das emittierte Licht hinsichtlich seiner Intensität, Wellenlänge, Zusammensetzung, Fokussierung, Streuung, Dauer, Pulsfrequenz, Pulsintensität, seines Emissionsspektrums oder zwei oder mehr davon zu
kontrollieren.
J. Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei alle Lichtquellen (bevorzugt alle LED-Chips) voneinander unabhängig mittels des
Kontrollmoduls kontrollierbar sind.
K. Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei das Kontrollmodul konfiguriert ist, die Lichtquellen unabhängig voneinander
anzusteuern, insbesondere an- und abzuschalten.
L. Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei das Kontrollmodul konfiguriert ist, während eines Bestrahlungsvorgangs mehrere
Emissionsspektren zu durchfahren.
M. Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei das
Kontrollmodul drahtlos oder kabelgebunden mit einem Cloudsystem verbunden ist.
22
N. Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei das Kontrollmodul konfiguriert ist, die Nutzerdaten in dem Cloudsystem zu speichern und/oder aus dem Cloudsystem abzurufen und/oder über das Cloudsystem
weiterzuleiten.
O. Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei die
Bestrahlungsvorrichtung weiter ein System optischer Elemente umfasst.
P. Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei das System optischer Elemente eine Linse oder eine Kombination aus zwei oder mehr
Linsen enthält.
Q. Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei das System optischer Elemente variabel auf eine zu bestrahlende Oberfläche anpassbar
ist.
R. Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei jeder Lichtquelle mindestens ein optisches Element zugeordnet ist (bevorzugt wobei das mindestens eine optische Element die von der Lichtquelle emittierte Strahlung kollimiert).
S. Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei die Abstrahlrichtung der von der Lichtquelle emittierten Strahlung durch das
Kontrollmodul kontrollierbar ist.
T. Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei die Bestrahlungsvorrichtung weiter eine Schnittstelle zur Erfassung von
strukturspezifischen Daten umfasst.
U. Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei die
Bestrahlungsvorrichtung weiter eine Grundplatte aufweist.
V. Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei die
Bestrahlungsvorrichtung als temporäre Struktur ausgestaltet ist.
23
AA.
BB.
CC.
P75994AT
Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei die
Bestrahlungsvorrichtung weiter ein Feedbacksystem umfasst.
Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei das
Feedbacksystem Daten aktiv und/oder passiv aufnehmen kann.
Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei das Feedbacksystem mindestens einen internen Sensor und/oder mindestens eine
interne Kamera umfasst.
Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei das Feedbacksystem eine Feedbackschnittstelle umfasst, bevorzugt wobei die Feedbackschnittstelle konfiguriert ist, mit externen Sensoren und/oder externen
Nutzerdatenbänken zu kommunizieren.
Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei das Feedbacksystem über die Feedbackschnittstelle mit zumindest einem externen
Sensor und/oder mindestens einer externen Nutzerdatenbank kommuniziert.
Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei das Feedbacksystem mindestens einen Umgebungsparameter ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Bodenabstand, Nutzerabstand, Bekleidung des Nutzers, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Feuchtigkeitsbenetzung der Haut, Standrichtung des
Nutzers zur Bestrahlungsvorrichtung oder zwei oder mehr davon erfasst.
Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei das Feedbacksystem mindestens einen Körperparameter des Nutzers ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hautbehaarung, Hautfarbe, Hautdicke, Oberflächenstruktur, Aderstruktur, Blutdruck, Puls, Blutdruck, Puls, Körpertemperatur, Hauttemperatur, Herzratenvariabilität, Blutsauerstoff,
Atemrhythmus oder zwei oder mehr davon erfasst.
24
DD.
EE.
FF.
GG.
HH.
JJ.
KK.
LL.
MM.
P75994AT
Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei das Feedbacksystem konfiguriert ist, mindestens einen Körperparameter und/oder
mindestens einen Umgebungsparameter wiederholt zu erfassen.
Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei das Feedbacksystem Mittel zum Auswerten der erfassten Umgebungs- und/oder
Körperparameter umfasst.
Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei das Kontrollmodul konfiguriert ist, das emittierte Licht im Hinblick auf Nutzerdaten zu
kontrollieren.
Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei die Nutzerdaten ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Umgebungsdaten und
Körperdaten.
Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei das Kontrollmodul konfiguriert ist, das emittierte Licht im Hinblick auf von dem
Feedbacksystem bereitgestellten Daten zu kontrollieren.
Bestrahlungsvorrichtung nach einer der vorigen Ausführungsformen, wobei das Kontrollmodul konfiguriert ist, das emittierte Licht auf Basis eines offenen oder
geschlossenen Feedbackloop-Mechanismus zu kontrollieren.
Modulares System umfassend zwei oder mehr Bestrahlungsvorrichtungen nach
einer der vorigen Ausführungsformen. Das System nach Ausführungsform JJ, wobei die zwei oder mehr Bestrahlungsvorrichtungen physisch und/oder steuerbar miteinander verbunden
sind.
Das System nach einer der Ausführungsformen JJ oder KK, wobei die zwei oder
mehr Bestrahlungsvorrichtungen jeweils unabhängig voneinander steuerbar sind.
System umfassend
25
mindestens eine Bestrahlungsvorrichtungen nach einer der Ausführungsformen A bis Il, wobei die Bestrahlungsvorrichtung ein Feedbacksystem umfasst, und wobei das Feedbacksystem eine Feedbackschnittstelle umfasst, die konfiguriert ist, mit externen Sensoren zu kommunizieren; und
mindestens einen externen Sensor.
NN. Das System nach Ausführungsform MM, wobei der externe Sensor ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Sensoren in Smart Watches, Handys oder
Brustgurten, Kameras, Waagen und Fußsensoren.
OO. Verfahren zum Erzeugen einer kontrollierten Lichtemission umfassend
a. Aufnehmen von Nutzerdaten (bevorzugt Objekt-/Oberflächenparametern (weiter bevorzugt Körperparameter) und/oder Umgebungsparametern; weiter bevorzugt durch ein Feedbacksystem);
b. Auswerten der Nutzerdaten;
C. Übermitteln der Auswertung der Nutzerdaten an ein Kontrollmodul zur Kontrolle einer Lichtemission einer Vielzahl von zumindest teilweise einzeln ansteuerbarer Lichtquellen, wobei jede Lichtquelle zur Emission von Licht wenigstens einer Wellenlänge ausgebildet ist, und wobei wenigstens zwei der Lichtquellen voneinander unabhängig mittels des Kontrollmoduls hinsichtlich einer Erzeugung unterschiedlicher Emissionsmuster kontrollierbar sind; und
d. Erzeugen einer kontrollierten Lichtemission.
PP. Verfahren nach Ausführungsform OO, wobei die Auswertung zumindest teilweise
durch Messung des reflektierten Lichts erfolgt.
QQ. Verfahren nach einer der Ausführungsformen OO oder PP, wobei die Schritte a.-d.
wiederholt werden.
RR. Verfahren nach einer der Ausführungsformen OO bis QQ, wobei die das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 605-635 nm, bei 660-690 nm, bei 755-790 nm oder bei 805-850 nm aufweist.
SS. Verfahren nach der Ausführungsformen OO bis RR, wobei während eines
Bestrahlungsvorgangs mehrere Emissionsspektren zu durchfahren werden.
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TT. Verfahren nach der Ausführungsformen OO bis SS, wobei die Aufnahme der
Nutzerdaten aktiv und/oder passiv erfolgt.
UU. Verfahren nach Ausführungsform TT, wobei die Nutzerdaten ausgewählt sind aus
der Gruppe bestehend aus Umgebungsdaten und Körperdaten.
VV. Verfahren nach der Ausführungsformen OO bis UU, wobei die Nutzerdaten
zumindest teilweise durch Sensoren aufgenommen werden.
WW. Verwendung einer Bestrahlungseinrichtung gemäß Ausführungsform A zum
Erzeugen einer Lichtemission.
Detaillierte Beschreibung der Figuren
Figur 1 zeigt die Aktivierungsspektren der Chromophore der Cytochrom C Oxidase für DNA- Synthese (101) und RNA-Synthese (102). Die Aktivierungsspektren der Chromophore der Cytochrom C Oxidase haben in beiden Fällen vier spezifische Peaks, nämlich im Bereich von etwa 615-625 nm, von etwa 670-680 nm, von etwa 760-780 nm und von etwa 810-830 nm. Entsprechend eignet sich für Bestrahlungseinrichtungen gemäß der vorliegenden Erfindung die Verwendung von LED-Chips im Bereich von (1) 605-635 nm, (2) 660-690 nm, (3) 755-790 nm und (4) 805-850 nm.
Figur 2 zeigt die Bestrahlung einer Körperoberfläche (210) durch ein modulares System (220), das zwei _Bestrahlungsvorrichtungen (230, 240) umfasst. Die Bestrahlungsvorrichtungen (230, 240) emittieren senkrecht Licht (234, 236, 244, 246) auf die Körperoberfläche (210). Das System (220) ist so ausgestaltet, dass es die gesamte Körperlänge bestrahlen kann. Jedes Modul emittiert dabei individuell unterschiedliches Licht (234, 236, 244, 246).
Figur 3 zeigt die Bestrahlung einer Körperoberfläche (310) durch ein modulares System (320), das drei Bestrahlungsvorrichtungen (330, 340, 350) umfasst. Jede Bestrahlungsvorrichtung (330, 340, 350) umfasst je eine Lichtquelle (332, 342, 352) mit je zwei LED-Chips (3310, 3312, 3410, 3412, 3510, 3512). Jeder Chip (3310, 3312, 3410, 3412, 3510, 3512) emittiert dabei individuell unterschiedliches Licht (334, 336, 344, 346, 354, 356) spezifischer Wellenlängen.
27
Figur 4 zeigt die Bestrahlung (405) einer Oberfläche (410) durch eine Bestrahlungsvorrichtung (430) und parallele Aufnahme von Nutzerdaten durch Messung
(470) und Analyse des reflektierten Lichts durch eine interne Kamera (460).
Figur 5 zeigt eine Bestrahlungsvorrichtung (500). Die Bestrahlungsvorrichtung (500) umfasst zwei Lichtquellen (532, 533) und ein Kontrollmodul (580). Jede Lichtquelle (532, 533) weist je vier LED-Chips (5321, 5322, 5323, 5324, 5331, 5332, 5333, 5334) auf. Das Kontrollmodul (580) steuert jede Lichtquelle (532, 542) unabhängig voneinander hinsichtlich Intensität (532a, 533a), Wellenlängen (532b, 533b), Zusammensetzung (532c, 533c), Fokussierung (532d, 533d), Streuung (532e, 533e), Dauer (532f, 533f), Pulsfrequenz (532g, 533g), Pulsintensität (532h, 533h) und Emissionsspektrum (532i, 533).
Figur 6 zeigt die Anpassung von Intensität (680a), Wellenlängen (680b), Zusammensetzung (680c), Fokussierung (680d), Streuung (680e), Dauer (680f), Pulsfrequenz (680g), Pulsintensität (680h) und Emissionsspektrum (680i) während eines Bestrahlungsvorgangs (681). Die Anpassung wird gesteuert durch die
Kontrollmoduleinstellungen (682).
Figur 7a zeigt ein modulares System (700a). Das modulare System (700a) umfasst drei Bestrahlungsvorrichtungen (730, 740, 750), die sowohl steuerbar per Kabel (701a, 701b)
als auch physisch durch Steckverbindungen (702a, 702b) miteinander verbunden sind.
Figur 7b zeigt ein modulares System (700b). Das modulare System (700b) umfasst drei Bestrahlungsvorrichtungen (730, 740, 750). Die Bestrahlungsvorrichtungen 730 und 740 sind steuerbar per Kabel (701a) verbunden. Die Bestrahlungsvorrichtungen 740 und 750 sind steuerbar per WiFi (703a) verbunden. Das modulare System (700b) kann per WiFi (703b) mit externen Komponenten wie einem Cloudsystem oder externen Sensoren
kommunizieren.
Figur 7c zeigt ein modulares System (700c). Das modulare System (700c) umfasst drei Bestrahlungsvorrichtungen (730, 740, 750). Die Bestrahlungsvorrichtungen 730 und 740 sowie die Bestrahlungsvorrichtungen 740 und 750 sind steuerbar per Kabel (701a, 701b)
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Komponenten wie einem Cloudsystem oder externen Sensoren kommunizieren.
Figur 7d zeigt ein modulares System (700d). Das modulare System (700d) umfasst drei Bestrahlungsvorrichtungen (730, 740, 750). Die Bestrahlungsvorrichtungen 730 und 740 sowie die Bestrahlungsvorrichtungen 740 und 750 sind steuerbar per WiFi (703a, 703b) verbunden. Das modulare System (700d) kann per WiFi (703c) mit externen
Komponenten wie einem Cloudsystem oder externen Sensoren kommunizieren.
Figur 8 zeigt ein Cloud-basiertes System (800). Das System (800) umfasst eine Bestrahlungsvorrichtung (830) mit einer Lichtquelle (832) einem Kontrollmodul (880), internen Sensoren (820) und einem Feedbacksystem (810). Das Feedbacksystem umfasst eine Feedbackschnittstelle (812a), eine Feedbackschnittstelle (812b), Mittel zum Analysieren von Daten (812c), Mittel zum Analysieren einer optimierten Bestrahlung (812d). Das Feedbacksystem ist über die Feedbackschnittstellen (812a und 812b) mit einem Cloudsystem (840) über WiFi und/oder Mobilfunk verbunden. Das Cloudsystem (840) ist zudem mit externen Sensoren (822) über eine API-Schnittstelle (814) verbunden. Eine aktive Nutzerdatenaufnahme (832) durch Dateneingabe durch den Nutzer und daraus resultierende Bestrahlungseinstellung kann entweder direkt (831b) durch die Bestrahlungsvorrichtung (830) erfolgen und/oder indirekt (813a) über das Cloudsystem (840).
So kann z.B. die Bestrahlung gesteuert werden auf Basis einer Kombination aus an der Bestrahlungsvorrichtung (830) über interne Sensoren (820) gesammelten Daten wie beispielsweise der Nutzerabstand zwischen Lichtquelle und Nutzer, aktiver Eingabe von Nutzerdaten (832) wie beispielsweise „ein/aus“ und über externe Sensoren (822) gesammelten Daten wie beispielsweise in Fitnesstrackern enthaltenen Sensoren. Die Daten werden vom Feedbacksystem (810) abgerufen (z.B. aus dem Cloudsystem (840)) und analysiert (812c). Das Feedbacksystem (810) kann auf dieser Basis eine optimierte Bestrahlung ermitteln (812d) und in einem open/closed Feedbackloop-Mechanismus als
optimierte Bestrahlungsbefehle an da Kontrollmodul (880) geben.
29

Claims (1)

  1. Ansprüche
    1. Bestrahlungsvorrichtung für ein Erzeugen einer Lichtemission umfassend eine Vielzahl von zumindest teilweise einzeln ansteuerbaren Lichtquellen, wobei jede Lichtquelle zur Emission von Licht wenigstens einer Wellenlänge ausgebildet ist, und ein Kontrollmodul zur Kontrolle der Lichtemission durch die Lichtquellen, wobei wenigstens zwei der Lichtquellen voneinander unabhängig mittels des Kontrollmoduls hinsichtlich einer Erzeugung unterschiedlicher
    Emissionsmuster kontrollierbar sind.
    2. Bestrahlungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 605-635 nm, bei 660-690 nm, bei 755790 nm oder bei 805-850 nm aufweist.
    3. Bestrahlungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei die Lichtquellen LEDs sind, und wobei jede Lichtquelle individuell mindestens einen LED-Chip einer
    festgelegten Wellenlänge umfasst.
    4. Bestrahlungsvorrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, wobei das Kontrollmodul konfiguriert ist, das emittierte Licht an eine zu bestrahlende
    Oberfläche anzupassen.
    5. Bestrahlungsvorrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, wobei das Kontrollmodul konfiguriert ist, die Lichtquellen unabhängig voneinander
    anzusteuern.
    6. Bestrahlungsvorrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, wobei die
    Bestrahlungsvorrichtung weiter ein System optischer Elemente umfasst.
    7. Bestrahlungsvorrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, wobei die
    Bestrahlungsvorrichtung weiter ein Feedbacksystem umfasst.
    30
    8. Bestrahlungsvorrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, wobei das Feedbacksystem mindestens einen internen Sensor und/oder mindestens eine
    interne Kamera umfasst.
    9. Bestrahlungsvorrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, wobei das Feedbacksystem eine Feedbackschnittstelle umfasst, bevorzugt wobei die
    Feedbackschnittstelle konfiguriert ist, mit externen Sensoren zu kommunizieren.
    10. Bestrahlungsvorrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, wobei das Kontrollmodul konfiguriert ist, das emittierte Licht im Hinblick auf Nutzerdaten zu
    kontrollieren.
    11. Modulares System umfassend zwei oder mehr Bestrahlungsvorrichtungen nach
    einem der vorigen Ansprüche.
    12. Das System nach Anspruch 11, wobei die zwei oder mehr Bestrahlungsvorrichtungen physisch und/oder steuerbar miteinander verbunden
    sind.
    13. Das System nach einem der Ansprüche 11 oder 12, wobei die zwei oder mehr
    Bestrahlungsvorrichtungen jeweils unabhängig voneinander steuerbar sind.
    14. System umfassend mindestens eine Bestrahlungsvorrichtungen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Bestrahlungsvorrichtung ein Feedbacksystem umfasst, und wobei das Feedbacksystem eine Feedbackschnittstelle umfasst, die konfiguriert ist, mit externen Sensoren zu kommunizieren; und
    mindestens einen externen Sensor.
    15. Verfahren zum Erzeugen einer kontrollierten Lichtemission umfassend a. Aufnehmen von Nutzerdaten (bevorzugt Objekt-/Oberflächenparametern (weiter bevorzugt Körperparameter) und/oder Umgebungsparametern; weiter bevorzugt durch ein Feedbacksystem);
    b. Auswerten der Nutzerdaten;
    31
    c. Übermitteln der Auswertung der Nutzerdaten an ein Kontrollmodul zur Kontrolle einer Lichtemission einer Vielzahl von zumindest teilweise einzeln ansteuerbarer Lichtquellen, wobei jede Lichtquelle zur Emission von Licht wenigstens einer Wellenlänge ausgebildet ist, und wobei wenigstens zwei der Lichtquellen voneinander unabhängig mittels des Kontrollmoduls hinsichtlich einer Erzeugung unterschiedlicher Emissionsmuster kontrollierbar sind; und
    d. Erzeugen einer kontrollierten Lichtemission.
    16. Verfahren nach Anspruch 15, wobei die Auswertung zumindest teilweise durch
    Messung des reflektierten Lichts erfolgt.
    17. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 oder 16, wobei die das emittierte Licht ein Spektrum mit mindestens einem Peak bei 605-635 nm, bei 660-690 nm, bei 755790 nm oder bei 805-850 nm aufweist.
    18. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 17, wobei während eines
    Bestrahlungsvorgangs mehrere Emissionsspektren zu durchfahren werden.
    32 3.374 5
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