AT528247A1 - Elektrisch angetriebene achse für ein kraftfahrzeug - Google Patents
Elektrisch angetriebene achse für ein kraftfahrzeugInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine elektrisch angetriebene Achse (1) für ein Kraftfahrzeug mit einer ersten elektrischen Maschine (12) und einer zweiten elektrischen Maschine (22), wobei die erste elektrische Maschine (12) über ein erstes Teilgetriebe (10) mit einer ersten Ausgangswelle (15) und die zweite elektrische Maschine (22) über ein zweites Teilgetriebe (20) mit einer zweiten Ausgangswelle (25) drehverbunden oder drehverbindbar ist, wobei das erste Teilgetriebe (10) eine erste Eingangsstirnradstufe (13) und eine erste Ausgangsstirnradstufe (14) aufweist, wobei eine mit der ersten elektrischen Maschine (12) drehverbundene erste Eingangswelle (11) über die erste Eingangsstirnradstufe (13) mit einer ersten Vorgelegewelle (16) und die erste Vorgelegewelle (16) über die erste Ausgangsstirnradstufe (14) mit der ersten Ausgangswelle (15) drehverbunden ist, und wobei das zweite Teilgetriebe (20) eine zweite Eingangsstirnradstufe (23) und eine zweite Ausgangsstirnradstufe (24) aufweist, wobei eine mit der zweiten elektrischen Maschine (22) drehverbundene zweite Eingangswelle (21) über die zweite Eingangsstirnradstufe (23) mit einer zweiten Vorgelegewelle (26) und die zweite Vorgelegewelle (26) über die zweite Ausgangsstirnradstufe (24) mit der zweiten Ausgangswelle (25) drehverbunden ist. Um den Wirkungsgrad zu verbessern ist vorgesehen, dass eine der Vorgelegewellen (16; 26) durch eine erste Hohlwelle (H1) gebildet ist, wobei die andere Vorgelegewelle (26; 16) innerhalb der ersten Hohlwelle (H1) über zumindest ein erstes Radiallager (R1) gelagert ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine elektrisch angetriebene Achse für ein Kraftfahrzeug mit einer ersten elektrischen Maschine und einer zweiten elektrischen Maschine, wobei die erste elektrische Maschine über ein erstes Teilgetriebe mit einer ersten Ausgangswelle und die zweite elektrische Maschine über ein zweites Teilgetriebe mit einer zweiten Ausgangswelle drehverbunden oder drehverbindbar ist, wobei das erste Teilgetriebe eine erste Eingangsstirnradstufe und eine erste Ausgangsstirnradstufe aufweist, wobei eine mit der ersten elektrischen Maschine drehverbundene erste Eingangswelle über die erste Eingangsstirnradstufe mit einer ersten Vorgelegewelle und die erste Vorgelegewelle über die erste Ausgangsstirnradstufe mit der ersten Ausgangswelle drehverbunden ist, und wobei das zweite Teilgetriebe eine zweite Eingangsstirnradstufe und eine zweite Ausgangsstirnradstufe aufweist, und wobei eine mit der zweiten elektrischen Maschine drehverbundene zweite Eingangswelle über die zweite Eingangsstirnradstufe mit einer zweiten Vorgelegewelle und die zweite Vorgelegewelle über die zweite Ausgangsstirnradstufe mit der zweiten Ausgangswelle drehverbunden ist.
Aus der WO 2013/091763 A1, der EP 3 711 999 A1 und der WO 2024/008718 A1 ist jeweils ein elektrisches Kraftfahrzeug bekannt, wobei eine erste elektrische Maschine über ein erstes Teilgetriebe mit einer ersten Ausgangswelle und eine zweite elektrische Maschine über ein zweites Teilgetriebe über ein zweites
Teilgetriebe auf eine zweite Ausgangswelle antriebsverbindbar ist.
Die Elemente des ersten Teilgetriebes und des zweiten Teilgetriebes sind unabhängig voneinander jeweils beidseitig in gehäusefeste Lagerringe aufweisende Gehäuselager gelagert. Durch die relativ großen Relativbewegungen zwischen den drehenden Teilen und den gehäusefesten Lagerringen kommt es zu vergleichsweise
hohen Reibungsverlusten.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine elektrisch angetriebene Achse mit hohem
Wirkungsgrad bereitzustellen.
Die Aufgabe wird bei der eingangs genannten elektrisch angetriebenen Achse dadurch gelöst, dass eine der Vorgelegewellen - vorzugsweise die erste Vorgelegewelle - durch eine erste Hohlwelle gebildet ist, wobei die andere
Vorgelegewelle - vorzugsweise die zweite Vorgelegewelle - innerhalb der ersten
Hohlwelle über zumindest ein erstes Radiallager gelagert ist.
Das erste Radiallager ist dazu ausgebildet, um die beiden Vorgelegewellen gegeneinander in einer - in Bezug auf die Vorgelegewellen - radialen Richtung
abzustützen.
Da die Relativbewegung zwischen den beiden Vorgelegewellen in den meisten Betriebsphasen wesentlich geringer ist als die Relativbewegung zwischen einer Vorgelegewelle und dem Gehäuse, sind die Reibungsverluste im ersten Radiallager wesentlich geringer als bei der aus dem Stand der Technik bekannten Lagerung in einem gehäusefesten Lagerring. Dies ermöglicht einen hocheffiziente
Kraftübertragung zwischen den elektrischen Maschinen und den Ausgangswellen.
In einer zweiten Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass eine der Ausgangswellen - vorzugsweise die erste Ausgangswelle - durch eine zweite Hohlwelle gebildet ist, wobei die andere Ausgangswelle - vorzugsweise die zweite Ausgangswelle - innerhalb der zweiten Hohlwelle über zumindest ein zweites
Radiallager gelagert ist.
Das zweite Radiallager ist dazu ausgebildet, um die beiden Ausgangswellen gegeneinander in einer - in Bezug auf die Ausgangswellen - radialen Richtung
abzustützen.
Auch hier ist die Relativbewegung zwischen den beiden Ausgangswellen in den meisten Betriebsphasen wesentlich geringer als die Relativbewegung zwischen einer Ausgangswelle und dem Gehäuse. Daher sind die Reibungsverluste im zweiten Radiallager wesentlich geringer als bei einer aus dem Stand der Technik bekannter
Lagerung in einem gehäusefesten Lagerring eines Gehäuselagers.
In einer dritten Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass eine der Eingangswellen - vorzugsweise die erste Eingangswelle - durch eine dritte Hohlwelle gebildet ist, wobei die andere Eingangswelle - vorzugsweise die zweite Eingangswelle - innerhalb der dritten Hohlwelle über zumindest ein drittes
Radiallager gelagert ist.
Das dritte Radiallager ist dazu ausgebildet, um die beiden Eingangswellen gegeneinander in einer - in Bezug auf die Eingangswellen - radialen Richtung
abzustützen.
Wieder sind die Relativbewegungen zwischen den beiden Eingangswellen wesentlich geringer als die Relativbewegungen zwischen einer Eingangswelle und dem Gehäuse. Somit sind die Reibungsverluste im dritten Radiallager wesentlich geringer als bei der aus dem Stand der Technik bekannten Lagerung in einem
gehäusefesten Lagerring.
Zumindest ein Radiallager kann günstigerweise als Nadellager ausgeführt sein. Dies ermöglicht eine raumsparende Anordnung bei großer Laufruhe.
Gemäß einer vierten Ausführungsvariante der Erfindung, bei der die Eingangsstirnradstufen und Ausgangsstirnradstufen jeweils zumindest zwei schrägverzahnte Stirnräder aufweisen, ist zwischen der ersten Vorgelegewelle und der zweiten Vorgelegewelle zumindest ein erstes Axiallager angeordnet. Das erste Axiallager ist dazu ausgebildet, die beiden Vorgelegewellen gegeneinander in zumindest einer axialen Richtung abzustützen. Dadurch können axiale Kräfte durch das axiale Zusammenwirken der beiden Vorgelegewellen aufgenommen werden, die durch die Drehmomentübertragung über die schrägverzahnten Stirnräder in einer ersten Drehmomentübertragungsrichtung in die Vorgelegewellen eingeleitet
werden.
Um auch in einer der ersten Drehmomentübertragungsrichtung entgegengesetzten zweiten Drehmomentübertragungsrichtung der Vorgelegewellen axiale Kräfte durch das Zusammenwirken der beiden Vorgelegewellen aufnehmen zu können ist es vorteilhaft, wenn zwischen der ersten Vorgelegewelle und der zweiten Vorgelegewelle zumindest zwei erste Axiallager angeordnet sind. Die beiden ersten Axiallager sind so ausgebildet und angeordnet, um die beiden Vorgelegewellen gegeneinander sowohl in einer ersten axialen Richtung als auch in einer zweiten axialen Richtung, die der ersten axialen Richtung entgegengesetzt orientiert ist,
abzustützen.
Eine fünfte Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, dass zwischen der ersten
Ausgangswelle und der zweiten Ausgangswelle zumindest ein zweites Axiallager
angeordnet ist, welches ausgebildet ist, um die beiden Ausgangswellen
gegeneinander in zumindest einer axialen Richtung abzustützen.
Auch hier kann vorgesehen sein, dass zwischen der ersten Ausgangswelle und der zweiten Ausgangswelle zumindest zwei zweite Axiallager angeordnet sind, welche angeordnet und ausgebildet sind, um die beiden Ausgangswellen gegeneinander
sowohl in einer ersten axialen Richtung als auch in einer zweiten axialen Richtung,
die der ersten axialen Richtung entgegengesetzt orientiert ist, abzustützen.
In einer sechsten Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass zwischen der ersten Eingangswelle und der zweiten Eingangswelle zumindest ein drittes Axiallager angeordnet ist, welches ausgebildet ist, um die beiden Eingangswellen
gegeneinander in zumindest einer axialen Richtung abzustützen.
Günstigerweise sind zwischen der ersten Eingangswelle und der zweiten Eingangswelle zumindest zwei dritte Axiallager angeordnet, welche angeordnet und ausgebildet sind, um die beiden Eingangswellen gegeneinander sowohl in einer ersten axialen Richtung als auch in einer zweiten axialen Richtung, die der ersten
axialen Richtung entgegengesetzt orientiert ist, abzustützen.
Die Axiallager sind so ausgelegt, dass keine Axialkräfte in die Gehäuselager eingeleitet werden. Die Kräfte bleiben innerhalb des Wellenverbundes der Teilgetriebe.
Zumindest ein Axiallager kann beispielsweise als Nadellager ausgeführt sein. Dies ermöglicht eine kompakte Bauweise und ein günstiges NVH-Verhalten (NVH=Noise
Vibration Harshness).
Die besten Ergebnisse hinsichtlich Wirkungsgradverbesserung und Verbesserung des NVH-Verhaltens lassen sich erzielen, wenn die sowohl die beiden Eingangswellen als auch die beiden Vorgelegewellen und die beiden Ausgangswellen jeweils relativ zueinander bzw. ineinander gelagert sind. Dadurch kann ein großer Teil an reibungsintensiven Gehäuselagern eingespart und durch Radiallager bzw.
Axiallager ersetzt werden.
In weiterer Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, dass das erste Teilgetriebe und das zweite Teilgetriebe über zumindest ein Schaltelement miteinander
verbindbar sind. Dadurch können das erste Teilgetriebe und das zweite Teilgetriebe drehfest miteinander verbunden werden. Der Antrieb kann dabei über eine elektrische Maschine oder über beide elektrische Maschinen erfolgen, insbesondere mit unterschiedlichen Antriebsdrehmomenten. Dadurch kann in vorteilhafter Weise jede elektrische Maschine im optimalen Wirkungsgradkennfeld betrieben werden und bei gemeinsamem Betrieb der Systemwirkungsgrad optimiert werden. Weiters ist es möglich, eine der beiden elektrischen Maschinen motorisch und die andere elektrische Maschine generatorisch zu betreiben. Dies kann zum Beispiel vorteilhaft sein, um - etwa bei voller elektrischer Batterie - überschüssige elektrische Energie im Rekuperationsbetrieb abzubauen.
Günstigerweise ist das Schaltelement durch eine Klauenkupplung gebildet, welche eine direkte Koppelung zweier Wellen oder zweier Wellenkomponenten - wie mit
den Wellen verbundene Stirnräder - ermöglicht.
Das Schaltelement kann auf zumindest einer Eingangswelle angeordnet und dazu ausgebildet sein, die erste Eingangswelle und die zweite Eingangswelle miteinander drehfest zu verbinden.
Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass das Schaltelement auf zumindest einer Ausgangswelle angeordnet und dazu ausgebildet ist, die erste Ausgangswelle und die zweite Ausgangswelle miteinander drehfest zu verbinden.
Genauso ist es möglich, dass das Schaltelement auf zumindest einer Vorgelegewelle angeordnet und dazu ausgebildet ist, die erste Vorgelegewelle und die zweite
Vorgelegewelle miteinander drehfest zu verbinden.
Im Rahmen der Erfindung ist weiters vorgesehen, dass die erste Eingangsstirnradstufe und die zweite Eingangsstirnradstufe axial zwischen der ersten elektrischen Maschine und der zweiten elektrischen Maschine angeordnet
sind.
Durch die Erfindung ergeben sich somit folgende Vorteile:
e Verbesserter Wirkungsgrad; e Verbessertes NVH-Verhalten; e Kompakte Bauweise;
e geringes Gewicht.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand der in den Figuren gezeigten nichteinschränkenden Ausführungsbeispielen näher erläutert. Darin zeigen schematisch
Fig. 1 eine erfindungsgemäße elektrisch angetriebene Achse in einer ersten
Ausführungsvariante,
Fig. 2 eine erfindungsgemäße elektrisch angetriebene Achse in einer zweiten
Ausführungsvariante und
Fig. 3 eine erfindungsgemäße elektrisch angetriebene Achse in einer dritten
Ausführungsvariante.
Fig. 1 zeigt eine elektrisch angetriebene Achse 1 für ein Kraftfahrzeug. Die elektrische Achse 1 weist eine mit einer ersten Eingangswelle 11 verbundene erste elektrische Maschine 12 auf. Die erste Eingangswelle 11 ist über ein erstes Teilgetriebe 10, welches eine erste Eingangsstirnradstufe 13 und eine Ausgangsstirnradstufe 14 aufweist, mit einer ersten Ausgangswelle 15 verbunden. Dabei ist die erste Eingangswelle 11 über die erste Eingangsstirnradstufe 13 mit einer ersten Vorgelegewelle 16 und die erste Vorgelegewelle 16 über die erste Ausgangsstirnradstufe 14 mit der ersten Ausgangswelle 15 drehverbunden.
Weiters weist die elektrische Achse 1 eine mit einer zweiten Eingangswelle 21 verbundene zweite elektrische Maschine 22 auf. Die zweite Eingangswelle 21 ist über ein eine zweite Eingangsstirnradstufe 23 und eine Ausgangsstirnradstufe 24 aufweisendes zweites Teilgetriebe 20 mit einer zweiten Ausgangswelle 25 verbunden. Dabei ist die zweite Eingangswelle 21 über die zweite Eingangsstirnradstufe 23 mit einer zweiten Vorgelegewelle 16 und die zweite Vorgelegewelle 26 über die zweite Ausgangsstirnradstufe 24 mit der zweiten
Ausgangswelle 25 drehverbunden.
Die erste Eingangsstirnradstufe 13 und die zweite Eingangsstirnradstufe 23 sind axial zwischen der ersten elektrischen Maschine und der zweiten elektrischen Maschine 22 angeordnet. Dies ermöglicht eine kompakte Bauweise.
Die Eingangswellen 11, 21 sind jeweils einseitig über die Gehäuselager L:1, L2:1 in einem Gehäuse 5 oder Fahrzeugrahmen gelagert. Die Vorgelegewellen 16, 26 sind jeweils einseitig über die Gehäuselager L16, L26 im Gehäuse 5 oder Fahrzeugrahmen gelagert. Die Ausgangswellen 15, 25 sind jeweils einseitig über die Gehäuselager Lı5, L25 im Gehäuse 5 oder Fahrzeugrahmen gelagert.
Die Eingangsstirnradstufen 13, 23 und Ausgangsstirnradstufen 14, 24 weisen
jeweils zumindest zwei - nicht weiter bezeichnete - schrägverzahnte Stirnräder auf.
Die Stirnräder der ersten Eingangsstirnradstufe 13 liegen in einer normal auf die erste Eingangswelle 11 und die erste Vorgelegewelle 16 ausgebildeten ersten Eingangsebene el. Die Stirnräder der zweiten Eingangsstirnradstufe 23 liegen in einer normal auf die zweite Eingangswelle 21 und die zweite Vorgelegewelle 26 ausgebildeten zweiten Eingangsebene e2.
Die Stirnräder der ersten Ausgangsstirnradstufe 14 liegen in einer normal auf die erste Ausgangswelle 15 und die erste Vorgelegewelle 16 ausgebildeten ersten Ausgangsebene al. Die Stirnräder der zweiten Ausgangsstirnradstufe 24 liegen in einer normal auf die zweite Ausgangswelle 25 und die zweite Vorgelegewelle 26
ausgebildeten zweiten Ausgangsebene a2.
Bei allen gezeigten Ausführungsbeispielen sind die Eingangsebenen e1, e2 und die Ausgangsebenen al, a2 zwischen der ersten elektrischen Maschine 12 und der
zweiten elektrischen Maschine 22 angeordnet.
Die erste Vorgelegewelle 16 ist als erste Hohlwelle H1 ausgebildet. Die zweite Vorgelegewelle 26, welche als erste Vollwelle V1 ausgebildet ist, ist über zumindest ein erstes Radiallager R1 - im in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel über zwei erste Radiallager R1 - innerhalb der ersten Hohlwelle H1 über zumindest ein erstes Radiallager R1 gelagert.
Auch die erste Ausgangswelle 15 ist durch eine zweite Hohlwelle H2 gebildet. Die zweite Ausgangswelle 25, welche als zweite Vollwelle V2 ausgebildet ist, ist innerhalb der zweiten Hohlwelle H2 über zumindest ein zweites Radiallager R2
gelagert.
Weiters ist die erste Eingangswelle 11 ist durch eine dritte Hohlwelle H3 gebildet. Die zweite Eingangswelle 21, welche als dritte Vollwelle V3 ausgebildet ist, ist innerhalb der dritten Hohlwelle H3 über zumindest ein drittes Radiallager R3
gelagert.
Zwischen der ersten Vorgelegewelle 16 und der zweiten Vorgelegewelle 26 ist ein erstes Axiallager A1 angeordnet. Das beispielsweise durch ein Nadellager gebildete erste Axiallager A1 ist ausgebildet, um die beiden Vorgelegewellen 16, 26
gegeneinander in zumindest einer axialen Richtung P1 abzustützen.
Zwischen der ersten Ausgangswelle 15 und der zweiten Ausgangswelle 25 ist ein zweites Axiallager A2 angeordnet. Das zweite Axiallager ist ausgebildet, um die beiden Ausgangswellen 15, 26 gegeneinander in einer axialen Bewegungsrichtung entsprechend dem in Fig. 1 eingezeichneten Pfeilpaar P1 abzustützen.
Weiters ist zwischen der ersten Eingangswelle 11 und der zweiten Eingangswelle 21 ist ein drittes Axiallager A3 angeordnet. Das dritte Axiallager A3 ist ausgebildet, um die beiden Eingangswellen 11, 21 gegeneinander in einer axialen Richtung P1
abzustützen.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispielen ist die erste Ausgangsebene al zwischen den beiden Eingangsebenen e1, e2 angeordnet. Die zweite Ausgangsebene a2 ist zwischen der ersten Eingangsebene e1 und der zweiten
elektrischen Maschine 22 angeordnet.
Das erste Teilgetriebe 10 und das zweite Teilgetriebe 20 sind über zumindest ein beispielsweise als Klauenkupplung ausgebildetes Schaltelement 2 miteinander drehfest verbindbar. Das Schaltelement 2 kann die beiden Eingangswellen 11, 21, oder die beiden Ausgangswellen 15, 25, oder die beiden Vorgelegewellen 16, 26
miteinander verbinden.
Im in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Schaltelement 2 auf der hier durch die erste Ausgangswelle 15 gebildeten zweiten Hohlwelle H2 angeordnet und ausgebildet, um die beiden Ausgangswellen 15, 25 miteinander verbinden.
In einer - nicht dargestellten - alternativen erfindungsgemäßen Ausführungsvariante ist das Schaltelement 2 auf einer der Vorgelegewellen 16, 26
angeordnet und ausgebildet, um die beiden Vorgelegewellen 16, 26 miteinander
verbinden.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel, welches sich von dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel nur dadurch unterscheidet, dass das Schaltelement 2 auf der durch die erste Eingangswelle 11 gebildeten dritten Hohlwelle H3 angeordnet und
ausgebildet ist, um die beiden Eingangswellen 11, 12 miteinander zu verbinden.
Die Fig. 3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel, welches sich von dem in Fig. 2 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel dadurch unterscheidet, dass zwischen der ersten Vorgelegewelle 16 und der zweiten Vorgelegewelle 26 zwei erste Axiallager A1 angeordnet sind. Die beiden ersten Axiallager A1 sind ausgebildet, um die beiden Vorgelegewellen 16, 26 gegeneinander in einer ersten axialen Bewegungsrichtung - angedeutet durch das Pfeilepaar P1 und in einer zweiten axialen Bewegungsrichtung - angedeutet durch das Pfeilepaar P2 - die der ersten axialen Bewegungsrichtung P1 entgegengesetzt orientiert ist, abzustützen.
Die Pfeile P1 und P2 zeigen auch jeweils die axiale Kraft-Komponente aus der Schrägverzahnung bei Vorwärtsfahrt und Rückwärtsfahrt. Wenn sich die Richtung des Drehmoments ändert, kehren sich auch die Kräfte aus der Schrägverzahnung
um.
Die Axiallager A1 sind so ausgelegt, dass keine Axialkräfte in die Gehäuselager Lı:6, L26 eingeleitet werden. Die Kräfte bleiben innerhalb des mit strichlierten Linien W angedeuteten Wellenverbundes der Vorgelegewellen 16, 26 der Teilgetriebe 10, 20.
Außerdem sind bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführung die Ausgangsebenen al, a2 zwischen der ersten Eingangsebene e1 und der zweiten Eingangsebene e2
angeordnet.
Verglichen mit dem bekannten Stand der Technik weisen die erfindungsgemäßen Ausführungen einen besseren Wirkungsgrad, ein besseres NVH-Verhalten, eine
kompakte Bauweise, ein geringes Gewicht und geringe Komponentenkosten auf.
PATENTANSPRÜCHE
Elektrisch angetriebene Achse (1) für ein Kraftfahrzeug mit einer ersten elektrischen Maschine (12) und einer zweiten elektrischen Maschine (22), wobei die erste elektrische Maschine (12) über ein erstes Teilgetriebe (10) mit einer ersten Ausgangswelle (15) und die zweite elektrische Maschine (22) über ein zweites Teilgetriebe (20) mit einer zweiten Ausgangswelle (25) drehverbunden oder drehverbindbar ist, wobei das erste Teilgetriebe (10) eine erste Eingangsstirnradstufe (13) und eine erste Ausgangsstirnradstufe (14) aufweist, wobei eine mit der ersten elektrischen Maschine (12) drehverbundene erste Eingangswelle (11) über die erste Eingangsstirnradstufe (13) mit einer ersten Vorgelegewelle (16) und die erste Vorgelegewelle (16) über die erste Ausgangsstirnradstufe (14) mit der ersten Ausgangswelle (15) drehverbunden ist, und wobei das zweite Teilgetriebe (20) eine zweite Eingangsstirnradstufe (23) und eine zweite Ausgangsstirnradstufe (24) aufweist, und wobei eine mit der zweiten elektrischen Maschine (22) drehverbundene zweite Eingangswelle (21) über die zweite Eingangsstirnradstufe (23) mit einer zweiten Vorgelegewelle (26) und die zweite Vorgelegewelle (26) über die zweite Ausgangsstirnradstufe (24) mit der zweiten Ausgangswelle (25) drehverbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Vorgelegewellen (16; 26) - vorzugsweise die erste Vorgelegewelle (16) - durch eine erste Hohlwelle (H1) gebildet ist, wobei die andere Vorgelegewelle (26; 16) - vorzugsweise die zweite Vorgelegewelle (26) - innerhalb der ersten Hohlwelle (H1) über zumindest ein erstes
Radiallager (R1) gelagert ist.
Elektrisch angetriebene Achse (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Ausgangswellen (15; 16) - vorzugsweise die erste Ausgangswelle (15) - durch eine zweite Hohlwelle (H2) gebildet ist, wobei die andere Ausgangswelle (16; 15)- vorzugsweise die zweite Ausgangswelle (16) - innerhalb der zweiten Hohlwelle (H2) über zumindest ein zweites Radiallager (R2) gelagert ist.
Elektrisch angetriebene Achse (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Eingangswellen (11; 12) - vorzugsweise die
erste Eingangswelle (11) - durch eine dritte Hohlwelle (H3) gebildet ist, wobei
die andere Eingangswelle (12;11) - vorzugsweise die zweite Eingangswelle (12) - innerhalb der dritten Hohlwelle (H3) über zumindest ein drittes Radiallager (R3) gelagert ist.
Elektrisch angetriebene Achse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Eingangsstirnradstufen (13, 23) und Ausgangsstirnradstufen (14, 24) jeweils zumindest zwei schrägverzahnte Stirnräder aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der ersten Vorgelegewelle (16) und der zweiten Vorgelegewelle (26) zumindest ein erstes Axiallager (A1) angeordnet ist, welches ausgebildet ist, um die beiden Vorgelegewellen (16, 26)
gegeneinander in zumindest einer axialen Richtung (P1) abzustützen.
Elektrisch angetriebene Achse (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der ersten Vorgelegewelle (16) und der zweiten Vorgelegewelle (26) zumindest zwei erste Axiallager (A1) angeordnet sind, welche ausgebildet sind, um die beiden Vorgelegewellen (16, 26) gegeneinander in einer ersten axialen Richtung (P1)und in einer zweiten axialen Richtung (P2), die der ersten axialen Richtung (P1) entgegengesetzt
orientiert ist, abzustützen.
Elektrisch angetriebene Achse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der ersten Ausgangswelle (15) und der zweiten Ausgangswelle (25) zumindest ein zweites Axiallager (A2) angeordnet ist, welches ausgebildet ist, um die beiden Ausgangswellen (15,
25) gegeneinander in zumindest einer axialen Richtung abzustützen.
Elektrisch angetriebene Achse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der ersten Eingangswelle (11) und der zweiten Eingangswelle (12) zumindest ein drittes Axiallager (A3) angeordnet ist, welches ausgebildet ist, um die beiden Eingangswellen (11,
12) gegeneinander in zumindest einer axialen Richtung abzustützen.
Elektrisch angetriebene Achse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teilgetriebe (10) und das zweite Teilgetriebe (20) über zumindest ein Schaltelement (2) miteinander drehfest
verbindbar sind.
9. Elektrisch angetriebene Achse (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltelement (2) durch eine Klauenkupplung gebildet ist.
10. Elektrisch angetriebene Achse (1) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltelement (2) auf zumindest einer Eingangswelle (11) angeordnet und dazu ausgebildet ist, die erste Eingangswelle (11) und die zweite Eingangswelle (21) miteinander drehfest zu
verbinden.
11. Elektrisch angetriebene Achse (1) nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltelement (2) auf zumindest einer Ausgangswelle (15) angeordnet und dazu ausgebildet ist, die erste Ausgangswelle (15) und die zweite Ausgangswelle (25) miteinander drehfest
zu verbinden.
12. Elektrisch angetriebene Achse (1) nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltelement (2) auf zumindest einer Vorgelegewelle (16) angeordnet und dazu ausgebildet ist, die erste Vorgelegewelle (16) und die zweite Vorgelegewelle (26) miteinander drehfest
zu verbinden.
13. Elektrisch angetriebene Achse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Radiallager (R1, R2, R3) als Nadellager ausgebildet ist.
14. Elektrisch angetriebene Achse (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Axiallager (A1, A2, A3) als
Nadellager ausgebildet ist.
15. Elektrisch angetriebene Achse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Eingangsstirnradstufe (13) und die zweite Eingangsstirnradstufe (23) axial zwischen der ersten elektrischen Maschine (12) und der zweiten elektrischen Maschine (22) angeordnet sind.
14.05.2024 FU/iv
Claims (1)
- (neue) PATENTANSPRÜCHEElektrisch angetriebene Achse (1) für ein Kraftfahrzeug mit einer ersten elektrischen Maschine (12) und einer zweiten elektrischen Maschine (22), wobei die erste elektrische Maschine (12) über ein erstes Teilgetriebe (10) mit einer ersten Ausgangswelle (15) und die zweite elektrische Maschine (22) über ein zweites Teilgetriebe (20) mit einer zweiten Ausgangswelle (25) drehverbunden oder drehverbindbar ist, wobei das erste Teilgetriebe (10) eine erste Eingangsstirnradstufe (13) und eine erste Ausgangsstirnradstufe (14) aufweist, wobei eine mit der ersten elektrischen Maschine (12) drehverbundene erste Eingangswelle (11) über die erste Eingangsstirnradstufe (13) mit einer ersten Vorgelegewelle (16) und die erste Vorgelegewelle (16) über die erste Ausgangsstirnradstufe (14) mit der ersten Ausgangswelle (15) drehverbunden ist, und wobei das zweite Teilgetriebe (20) eine zweite Eingangsstirnradstufe (23) und eine zweite Ausgangsstirnradstufe (24) aufweist, und wobei eine mit der zweiten elektrischen Maschine (22) drehverbundene zweite Eingangswelle (21) über die zweite Eingangsstirnradstufe (23) mit einer zweiten Vorgelegewelle (26) und die zweite Vorgelegewelle (26) über die zweite Ausgangsstirnradstufe (24) mit der zweiten Ausgangswelle (25) drehverbunden ist, wobei eine der Vorgelegewellen (16; 26) - vorzugsweise die erste Vorgelegewelle (16) - durch eine erste Hohlwelle (H1) gebildet ist, wobei die andere Vorgelegewelle (26; 16) - vorzugsweise die zweite Vorgelegewelle (26) - innerhalb der ersten Hohlwelle (H1) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die andere Vorgelegewelle (26; 16) innerhalb der ersten Hohlwelle (H1) über zumindest ein erstes Radiallager (R1) gelagert ist, dass die Eingangsstirnradstufen (13, 23) und Ausgangsstirnradstufen (14, 24) jeweils zumindest zwei schrägverzahnte Stirnräder aufweisen, und dass zwischen der ersten Vorgelegewelle (16) und der zweiten Vorgelegewelle (26) zumindest ein erstes Axiallager (A1) angeordnet ist, welches ausgebildet ist, um die beiden Vorgelegewellen (16, 26) gegeneinander in zumindest einer axialen Richtung (P1) abzustützen.Elektrisch angetriebene Achse (1) nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, dass eine der Ausgangswellen (15; 16) - vorzugsweise die17/19 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHEerste Ausgangswelle (15) - durch eine zweite Hohlwelle (H2) gebildet ist, wobei die andere Ausgangswelle (16; 15)- vorzugsweise die zweite Ausgangswelle (16) - innerhalb der zweiten Hohlwelle (H2) über zumindest einzweites Radiallager (R2) gelagert ist.Elektrisch angetriebene Achse (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Eingangswellen (11; 12) - vorzugsweise die erste Eingangswelle (11) - durch eine dritte Hohlwelle (H3) gebildet ist, wobei die andere Eingangswelle (12;11) - vorzugsweise die zweite Eingangswelle (12) - innerhalb der dritten Hohlwelle (H3) über zumindest ein drittes Radiallager (R3) gelagert ist.Elektrisch angetriebene Achse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der ersten Vorgelegewelle (16) und der zweiten Vorgelegewelle (26) zumindest zwei erste Axiallager (A1) angeordnet sind, welche ausgebildet sind, um die beiden Vorgelegewellen (16, 26) gegeneinander in einer ersten axialen Richtung (P1)und in einer zweiten axialen Richtung (P2), die der ersten axialen Richtung (P1) entgegengesetztorientiert ist, abzustützen.Elektrisch angetriebene Achse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der ersten Ausgangswelle (15) und der zweiten Ausgangswelle (25) zumindest ein zweites Axiallager (A2) angeordnet ist, welches ausgebildet ist, um die beiden Ausgangswellen (15,25) gegeneinander in zumindest einer axialen Richtung abzustützen.Elektrisch angetriebene Achse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der ersten Eingangswelle (11) und der zweiten Eingangswelle (12) zumindest ein drittes Axiallager (A3) angeordnet ist, welches ausgebildet ist, um die beiden Eingangswellen (11,12) gegeneinander in zumindest einer axialen Richtung abzustützen.Elektrisch angetriebene Achse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teilgetriebe (10) und das zweite Teilgetriebe (20) über zumindest ein Schaltelement (2) miteinander drehfestverbindbar sind.18/19 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE8. Elektrisch angetriebene Achse (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltelement (2) durch eine Klauenkupplung gebildet ist.9. Elektrisch angetriebene Achse (1) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltelement (2) auf zumindest einer Eingangswelle (11) angeordnet und dazu ausgebildet ist, die erste Eingangswelle (11) und die zweite Eingangswelle (21) miteinander drehfest zuverbinden.10. Elektrisch angetriebene Achse (1) nach einem der Ansprüche 7 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltelement (2) auf zumindest einer Ausgangswelle (15) angeordnet und dazu ausgebildet ist, die erste Ausgangswelle (15) und die zweite Ausgangswelle (25) miteinander drehfestzu verbinden.11. Elektrisch angetriebene Achse (1) nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltelement (2) auf zumindest einer Vorgelegewelle (16) angeordnet und dazu ausgebildet ist, die erste Vorgelegewelle (16) und die zweite Vorgelegewelle (26) miteinander drehfestzu verbinden.12. Elektrisch angetriebene Achse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Radiallager (R1, R2, R3) als Nadellager ausgebildet ist.13. Elektrisch angetriebene Achse (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Axiallager (A1, A2, A3) alsNadellager ausgebildet ist.14. Elektrisch angetriebene Achse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Eingangsstirnradstufe (13) und die zweite Eingangsstirnradstufe (23) axial zwischen der ersten elektrischen Maschine (12) und der zweiten elektrischen Maschine (22) angeordnet sind.08.05.2024 FU/iv19/19 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
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