AT528127B1 - Zylinderkopfsystem - Google Patents

Zylinderkopfsystem

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AT528127B1
AT528127B1 ATA50296/2024A AT502962024A AT528127B1 AT 528127 B1 AT528127 B1 AT 528127B1 AT 502962024 A AT502962024 A AT 502962024A AT 528127 B1 AT528127 B1 AT 528127B1
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Avl List Gmbh
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Abstract

Um in der Produktion eine einfache Adaptierung der Zylinderköpfe (10a, 10b) auf unterschiedliche Brennverfahren und/oder Kraftstoffe zu ermöglichen, ist vorgesehen, dass der erste Zylinderkopf (10a) und der zweite Zylinderkopf (10b) auf derselben Produktionslinie (2) hergestellt werden, wobei der erste Zylinderkopf (10a) und der zweite Zylinderkopf (10b) in derselben Produktionslinie (2) mit jeweils einer Gruppe von Zylinderkopfschraubenbohrungen (11a, 11b) versehen werden, welche für den ersten Zylinderkopf (10a) und den zweiten Zylinderkopf (10b) in Anzahl, Position und Dimensionierung im Wesentlichen gleich ausgeführt werden, wobei der erste Zylinderkopf (10a) mit zumindest einer weiteren Zylinderkopfschraubenbohrung (12) versehen wird und in den zweiten Zylinderkopf (10b) an Stelle der weiteren Zylinderkopfschraubenbohrung (12) an einer im Wesentlichen gleichen Position zumindest eine Injektorbohrung (18) eingeformt wird.

Description

Ss N
Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Zylinderkopfbaureihe für - insbesondere mit verschiedenen Brennverfahren und/oder Kraftstoffen betreibbare - Brennkraftmaschinen, insbesondere für Nutzfahrzeuge, mit zumindest einem ersten Zylinderkopf - insbesondere für eine selbstzündende Brennkraftmaschine - und einem zweiten Zylinderkopf - insbesondere für eine fremdgezündete Brennkraftmaschine -, wobei der erste Zylinderkopf und der zweite Zylinderkopf jeweils eine Gruppe von Zylinderkopfschraubenbohrungen aufweist, welche in Anzahl, Position und Dimensionierung gleich ausgeführt ist. Weiters betrifft die Erfindung einen Zylinderkopf für diese Zylinderkopfbaureihe und ein Verfahren zur Herstellung von zumindest zwei für unterschiedliche Brennverfahren konzipierte Zylinderköpfe der Zylinderkopfbaureihe.
[0002] Zylinderköpfe für selbstgezündete Brennkraftmaschinen und Zylinderköpfe für fremdgezündete Brennkraftmaschinen werden bisher entweder auf verschiedenen Produktionslinien gefertigt oder es wird hierfür dieselbe Produktionslinie verwendet, wobei dann aber bei fremdgezündeten Brennkraftmaschinen wesentliche Kompromisse bei Verbrauch und Leistungsausbeute in Kauf genommen werden müssen, welche insbesondere bei fremdgezündeten Brennkraftmaschinen mit innerer Gemischbildung inakzeptabel sind. Weiters werden bisher insbesondere bei Umstellungen und Änderungen von Anordnungen, Brennverfahren und/oder Kraftstoffen neue Produktionslinien eröffnet. Dies ist bei Nutzfahrzeugen auf Grund deren Langlebigkeit nicht möglich bzw. wäre zu aufwändig.
[0003] Die EP 1 630 397 A1 beschreibt eine Hubkolbenbrennkraftmaschine mit einem Zylinderkurbelgehäuse, mit welchem wahlweise ein Zylinderkopf mit zwei Ventilen oder mit vier Ventilen pro Zylinder verschraubbar ist, wobei für beide Zylinderköpfe die gleiche Zylinderkopfdichtung mit gleichen Durchbrüchen für die Kanäle und gleiche Öffnungen für Zylinderkopfschrauben verwendbar ist. Bei beiden Zylinderkopfversionen kommen die gleichen Zylinderkopfschrauben zur Anwendung.
[0004] Die WO 2020/150761 A1 zeigt einen flüssigkeitsgekühlten Zylinderkopf, der mit sechs Zylinderkopfschrauben mit einem Zylinderblock einer Brennkraftmaschine mit einem Zylinder verbunden ist.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Zylinderkopfbaureihe zu entwickeln, welches in der Produktion eine einfache Adaptierung der Zylinderköpfe auf unterschiedliche Brennverfahren und/oder Kraftstoffe ermöglicht.
[0006] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass
° der erste Zylinderkopf bei zumindest einem ersten Zylinder zumindest eine weitere Zylinderkopfschraubenbohrung aufweist und der zweite Zylinderkopf bei zumindest einem zweiten Zylinder an Stelle der weiteren Zylinderkopfschraubenbohrung an einer gleichen Position zumindest eine Injektorbohrung aufweist.
[0007] In einer Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass der erste Zylinderkopf und der zweite Zylinderkopf
° ein gleiches Ventilbild mit gleichen Positionen von Einlassöffnungen und AuslassÖffnungen, mit gleichen Ventilführungen, gleichen Einlassventilen und gleichen Auslassventilen, und/oder
° eine gleiche Ventiltriebstruktur mit gleich angeordneten Nockenwellen, gleich angeordneten Nockenwellenlagern und gleich angeordneten Ventilhebeln
aufweisen.
[0008] Vorzugsweise weisen der erste Zylinderkopf und der zweite Zylinderkopf gleiche Übertritte für Kühlmittel und Schmiermittel im Feuerdeck zu einem an den Zylinderkopf anschlieRbaren Zylinderblock auf. Weiter vorzugsweise weisen der erste Zylinderkopf und der zweite Zylinderkopf eine gleiche Anordnung und Gestaltung jeweils einer im Bereich einer Zylinderachse angeordne-
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ten Zentralbohrung zur Aufnahme eines in den Zylinder mündenden zentralen Bauteils auf.
[0009] Der erste Zylinderkopf und der zweite Zylinderkopf weisen fast gleiche Zylinderkopfbohrungen auf. Im Detail weist der erste Zylinderkopf für zumindest einen Zylinder eine Zylinderkopfbohrung mehr - nämlich die weitere Zylinderkopfschraubenbohrung - auf als der zweite Zylinderkopf. Mit anderen Worten weist der zweite Zylinderkopf insgesamt pro Zylinder zumindest eine Zylinderkopfschraubenbohrung weniger auf als der erste Zylinderkopf. Durch das Weglassen eine Zylinderkopfschraube bei zumindest einem Zylinder ist beim zweiten Zylinderkopf Platz für eine Injektorbohrung zur Aufnahme eines Injektors zur direkten Kraftstoffeinspritzung oder -einblasung in den Brennraum bzw. oder zur oder indirekten Kraftstoffeinspritzung oder -einblasung in ein Saugrohr.
[0010] Im Rahmen der Erfindung wurde überraschend erkannt, dass fremdgezündete Brennkraftmaschinen mit geringen Zylindereinspritzdrücken besser zurechtkommen als selbstgezündete. Dadurch ist es möglich, beim zweiten Zylinderkopf die zumindest eine Zylinderkopfschraube wegzulassen.
[0011] Insbesondere ist der zweite Zylinderkopf an Stelle der weiteren Zylinderkopfschraubenbohrung mit einer Injektorbohrung ausgeführt. Die Injektorbohrung befindet sich dabei beim zweiten Zylinderkopf an der gleichen Position wie die weitere Zylinderkopfbohrung beim ersten Zylinderkopf.
[0012] In einer konkreten Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass der erste Zylinderkopf sechs Zylinderkopfschraubenbohrungen und der zweite Zylinderkopf fünf Zylinderkopfschraubenbohrungen aufweist. Das Prinzip der Erfindung eignet sich aber auch für andere Anzahlen von Zylinderkopfschrauben.
[0013] Günstigerweise ist die weitere Zylinderkopfschraubenbohrung des ersten Zylinderkopfs in einer eine erste Zylinderachse des ersten Zylinderkopfes beinhaltenden ersten Motorquerebene, vorzugsweise im Bereich einer ersten Einlassbrücke zwischen zwei ersten Einlasskanälen des ersten Zylinderkopfes angeordnet. Dementsprechend ist die Injektorbohrung des zweiten Zylinderkopfes in einer eine zweite Zylinderachse des zweiten Zylinderkopfes beinhaltenden zweiten Motorquerebene, vorzugsweise im Bereich einer zweiten Einlassbrücke zwischen zwei zweiten Einlasskanälen des zweiten Zylinderkopfes, angeordnet.
[0014] In einer Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass der erste Zylinderkopf und der zweite Zylinderkopf Einlassventile und Auslassventile mit gleichen Ventilbildern aufweisen. Unter einem Ventilbild wird die Anzahl, Positionierung und Anordnung von Einlassventilen und Auslassventilen verstanden. Das Ventilbild kann insbesondere auch die Dimensionierung der Einlassventile und Auslassventile beinhalten.
[0015] Der erste Zylinderkopf und der zweite Zylinderkopf können jeweils beispielsweise ein paralleles Ventilbild aufweisen, wobei jeweils zwei Mitten der Einlassöffnungen und/oder AuslassÖffnungen eine Gerade aufspannen, welche parallel zu einer Motorlängsebene oder einer Motorquerebene verläuft. Mit anderen Worten, bei einem parallelen Ventilbild spannen die Hubachsen von zumindest zwei benachbarten Einlassventilen und/oder Auslassventilen eine Ebene auf, welche parallel zu einer Motorlängsachse.
[0016] Alternativ dazu können der erste und der zweite Zylinderkopf jeweils ein verdrehtes Ventilbild aufweisen, wobei jeweils zwei Mitten der Einlassöffnungen und/oder Auslassöffnungen eine Gerade aufspannen, welche geneigt zu einer Motorlängsebene oder einer Motorquerebene verläuft. Oder wieder mit anderen Worten ausgedrückt: Bei einem verdrehten Ventilbild spannen die Hubachsen von zumindest zwei benachbarten Einlassventilen und/oder Auslassventilen eine Ebene auf, welche geneigt zu einer Motorlängsachse oder einer Motorquerachse verläuft.
[0017] Die Hubachsen von zumindest zwei benachbarten Einlassventilen und Auslassventilen jeweils eine Ebene aufspannen, welche geneigt zu einer Motorlängsachse oder einer Motorquerachse verläuft.
[0018] Die Zylinderköpfe weisen dabei günstigerweise jeweils pro Zylinder zwei jeweils durch ein
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Auslassventil steuerbare Auslassöffnungen aufweisen, welche mit zumindest einem Auslasskanal strömungsverbindbar sind.
[0019] Weiters weisen die Zylinderköpfe vorteilhafterweise jeweils pro Zylinder zwei durch jeweils ein Einlassventil steuerbare Einlassöffnungen, aufweisen, welche mit zumindest einem Einlasskanal strömungsverbindbar sind, wobei vorzugsweise zumindest ein zu einem Einlassventil führender Einlasskanal drallerzeugend oder tumbleerzeugend ausgebildet ist. In einer Ausführungsvariante der Erfindung ist jede Einlassöffnung mit jeweils einem Einlasskanal strömungsverbindbar, wobei die Einlasskanäle von separaten seitlichen Einlassflanschöffnungen ausgehen. In einer anderen Ausführung der Erfindung sind die beiden Einlassöffnungen mit einem gemeinsamen Einlasskanal strömungsverbindbar, welcher von einer seitlichen Einlassflanschöffnung ausgeht.
[0020] Bevorzugt sind die Einlassflanschöffnungen auf unterschiedlichen Seiten einer die Zylinderachse beinhaltenden Motorquerebene angeordnet, wobei vorzugsweise die Einlasskanäle symmetrisch zu der Motorquerebene angeordnet sind. Zwischen zwei ersten Einlasskanälen ist vorteilhafterweise beim ersten Zylinderkopf die weitere Zylinderkopfschraubenbohrung und zwischen zwei zweiten Einlasskanälen beim zweiten Zylinderkopf die Injektorbohrung angeordnet.
[0021] In weiterer Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Zylinderköpfe jeweils zumindest eine Nockenwelle aufweisen, wobei vorzugsweise die Nockenwelle auf einer Auslassseite des jeweiligen Zylinderkopfmoduls angeordnet ist. Vorteilhafterweise ist die Anzahl und Anordnung der Nockenwellen beim ersten Zylinderkopf und beim zweiten Zylinderkopf gleich.
[0022] Günstigerweise weisen die Zylinderköpfe jeweils zumindest einen vorzugsweise als Kipphebel ausgebildeten Ventilhebel auf. Vorzugsweise sind die Anzahl und Anordnung der Ventilhebel beim ersten Zylinderkopf und beim zweiten Zylinderkopf gleich.
[0023] In einer Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass die Zylinderköpfe jeweils im Bereich der Zylinderachse eine Zentralbohrung zur Aufnahme eines in einer Brennraumdeckfläche mündenden zentralen Bauteils aufweisen.
[0024] Die Lösung der Aufgabe erfolgt weiterhin mit einem Zylinderkopf für die Zylinderkopfbaureihe, welcher bei zumindest einem Zylinder fünf Zylinderkopfschraubenbohrungen aufweist, WObei die Zylinderkopfschraubenbohrung jeweils im Bereich einer ersten, zweiten, dritten, vierten und fünften Ecke eines - vorzugsweise gleichseitigen oder regelmäßigen - virtuellen Sechseckes angeordnet sind und wobei im Bereich einer sechsten Ecke des virtuellen Sechseckes die Injektorbohrung angeordnet ist.
[0025] Die Aufgabe der Erfindung wird weiters durch ein Verfahren zur Herstellung von zumindest zwei für unterschiedliche Brennverfahren konzipierte Zylinderköpfe der Zylinderkopfbaureihe dadurch gelöst, dass der erste Zylinderkopf und der zweite Zylinderkopf auf derselben Produktionslinie hergestellt werden, wobei der erste Zylinderkopf und der zweite Zylinderkopf in derselben Produktionslinie mit
° jeweils einer Gruppe von Zylinderkopfschraubenbohrungen versehen werden, welche in Anzahl, Position und Dimensionierung gleich ausgeführt werden, wobei
° der erste Zylinderkopf mit zumindest einer weiteren Zylinderkopfschraubenbohrung versehen wird und in den zweiten Zylinderkopf an Stelle der weiteren Zylinderkopfschraubenbohrung an einer gleichen Position zumindest eine Injektorbohrung eingeformt wird, und
* wobei vorzugsweise in den ersten Zylinderkopf und in den zweiten Zylinderkopf gleiche UÜbertritte für Kühlmittel und Schmiermittel im Feuerdeck zum Anschluss an einen an den Zylinderkopf anschließbaren Zylinderblock eingeformt werden,
und wobei vorzugsweise der erste Zylinderkopf und der zweite Zylinderkopf in derselben Produktionslinie mit
° dem gleichen Ventilbild mit gleichen Ventilpositionen, gleichen Ventilführungen, gleichen Einlassventilen und gleichen Auslassventilen,
° dem gleichen Ventiltriebstruktur mit gleichen Nockenwellen, gleichen Nockenwellenlagern, gleichen Ventilhebeln, gleichen Ventilhebelachsen und gleichen Ventilhebellagern
versehen werden.
[0026] Gemäß einer Ausführung der Erfindung werden der erste Zylinderkopf und der zweite Zylinderkopf in derselben Produktionslinie mit der gleichen Anordnung und der gleichen Gestaltung jeweils einer im Bereich der Zylinderachse angeordneten Zentralbohrung zur Aufnahme eines in den Zylinder mündenden zentralen Bauteils versehen.
[0027] Die Aufgabe wird weiters erfindungsgemäß unter Verwendung eines ersten Zylinderkopfes für eine nach dem Diesel-Brennverfahren arbeitende erste Brennkraftmaschine und eines zweiten Zylinderkopfes für eine nach dem Otto- Brennverfahren arbeitende zweite Brennkraftmaschine dadurch gelöst, dass die zweite Brennkraftmaschine pro Zylinder eine Zylinderkopfschraube weniger aufweist als die erste Brennkraftmaschine, wobei bei der zweiten Brennkraftmaschine an Stelle einer Zylinderkopfschraube ein in einer Brennraumdeckfläche mündender Kraftstoffinjektor oder ein in einen Einlasskanal mündender Niederdruck-Kraftstoffinjektor in der Injektorbohrung angeordnet ist.
[0028] Im Rahmen der Erfindung wird über den Kraftstoffinjektor in der Brennraumdeckfläche beispielsweise bei einer Verwendung von Wasserstoff als Brennstoff dieser mit einem Druck im Bereich von etwa 15 bar bis etwa 40 bar (abhängig von einem Lastbereich) direkt in den Brennraum eingebracht.
[0029] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Darin zeigen schematisch
[0030] Fig. 1 einen ersten Zylinderkopf in einer Draufsicht, [0031] Fig. 2 den ersten Zylinderkopf in einem Schnitt gemäß der Linie Il-Il in Fig. 1,
[0032] Fig. 3 einen zweiten Zylinderkopf in einer ersten Ausführungsvariante in einer Draufsicht,
[0033] Fig. 4 diesen zweiten Zylinderkopf in einem Schnitt gemäß der Linie IV-IV in Fig. 3,
[0034] Fig. 5 einen zweiten Zylinderkopf in einer zweiten Ausführungsvariante in einer Draufsicht und
[0035] Fig. 6 eine Produktionslinie zur Bearbeitung und Fertigung von Zylinderköpfen mit der erfindungsgemäßen Zylinderkopfbaureihe.
[0036] Referenznummern „..a“ beziehen sich auf den ersten Zylinderkopf und dessen „erste“ Komponenten, Referenznummern „..b“ beziehen sich auf den zweiten Zylinderkopf und dessen „zweite“ Komponenten.
[0037] Die erfindungsgemäße Zylinderkopfbaureihe 1 verwendet ein modulares Zylinderkopffertigungskonzept zur Fertigung von ersten Zylinderköpfen 10a und zweiten Zylinderköpfen 10b auf derselben Produktionslinie 2 (Fertigungslinie). Erste 10a und zweite Zylinderköpfe 10b, die auf dieser einzigen Produktionslinie 2 gefertigt werden, werden hier auch als Zylinderkopfmodule bezeichnet. In der Produktionslinie 2 sind mehrere Bearbeitungsstationen 3 durch Materialflusssysteme nach dem Linienprinzip verbunden (siehe Fig. 6). Gegebenenfalls können zum Ausgleich von Taktunterschieden, Rüstzeiten oder kurzfristigen Störungen an Einzelkomponenten nicht weiter dargestellte Pufferstrecken für die Zylinderkopfmodule in die Produktionslinie 3 integriert sein.
[0038] Die Zylinderkopfmodule sind für Brennkraftmaschinen konzipiert, welche mit verschiedenen Brennverfahren - selbstgezündet oder fremdgezündet - und/oder verschiedenen Kraftstoffen - betrieben werden. Die ersten Zylinderköpfe 10a sind beispielsweise für selbstzündende Kraftstoffe wie Dieselkraftstoff, die zweiten Zylinderköpfe 10b für fremdgezündete Kraftstoffe wie zum Beispiel Erdgas, Wasserstoff, Ethanol, Methanol geeignet.
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[0039] Die Fig. 1 und 2 zeigen einen ersten Zylinderkopf 10a und die Fig. 3 bis 5 zweite Zylinderköpfe 10b.
[0040] Die ersten Zylinderköpfe 10a und die zweiten Zylinderköpfe 10b weisen jeweils eine Gruppe von Zylinderkopfschrauben 11a, 11b auf, welche in Anzahl, Position und Dimensionierung im Wesentlichen gleich ausgeführt ist. Darüber hinaus weist der erste Zylinderkopf 10a bei zumindest einem Zylinder 13a - vorzugsweise pro Zylinder 13a - zumindest eine weitere Zylinderkopfschraubenbohrung 12a auf. Die weitere Zylinderkopfschraubenbohrung 12a ist im Bereich einer eine ersten Zylinderachse 14a des ersten Zylinderkopfes 10a beinhaltenden ersten Motorquerebene da angeordnet, die normal zur durch die ersten Zylinderachsen 14a mehrerer erster Zylinder 13a aufgespannten ersten Motorlängsebene sa ausgebildet ist, beispielsweise im Bereich einer ersten Einlassventilbrücke 15a zwischen zwei Einlassöffnungen 16a des ersten Zylinderkopfes 10a. Im Bereich einer ersten Einlass/Auslassventilbrücke 17a zwischen einer ersten Einlassöffnung 14a und einer ersten Auslassöffnung 15a ist beim ersten Zylinderkopf 10a ein Hochdruck-Kraftstoffinjektor 14a zur direkten Kraftstoffeinspritzung in den Brennraum angeordnet (siehe Fig. 1).
[0041] Alle Zylinderkopfschraubenbohrungen 11a, 12, also die Gruppe der ersten Zylinderkopfschraubenbohrungen 11a und die zumindest eine weitere Zylinderkopfschraubenbohrung 12 zusammen, sind beim ersten Zylinderkopf 10a bei jedem Zylinder 13a gleichmäßig verteilt und beispielsweise im Grundriss in Form eines beispielsweise gleichseitigen oder regelmäßigen ersten Sechseckes Sa angeordnet. Die Zahl und Dimensionierung der durch die ersten Zylinderkopfschraubenbohrungen 11a, 12 aufgenommenen Zylinderkopfschrauben ist auf die bei einem Dieselbrennverfahren maximal auftretende Kräfte ausgelegt. Diese sechs Zylinderkopfschrauben pro Zylinder 13a ermöglichen also den für das Dieselbrennverfahren nötigen hohen Spitzendruck, würden aber bei einem fremdgezündeten Brennverfahren keine für eine Gemischbildung optimale Platzierung eines Kraftstoffinjektors, insbesondere eines Hochdruck-Kraftstoffinjektors zur Direkteinspritzung in den Brennraum, ermöglichen. Mögliche Positionen für einen Niederdruck-Kraftstoffinjektor zur Saugrohreinspritzung bei einem fremdgezündetem Brennverfahren sind in Fig. 1 mit Bezugszeichen P1 angedeutet. Mit Bezugszeichen Z ist die mögliche Lage einer Zündquelle für ein fremdgezündetes Brennverfahren angedeutet.
[0042] Der zweite Zylinderkopf 10b ist bei zumindest einem zweiten Zylinder 13b - beispielsweise jedem zweiten Zylinder 13b - mit einer Zylinderkopfschraubenbohrung weniger ausgeführt als der erste Zylinderkopf 10a. In den in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispielen weist der zweite Zylinderkopf 10b bei zumindest einem zweiten Zylinder 13b - vorzugsweise pro zweitem Zylinder 13b - fünf zweite Zylinderkopfschraubenbohrungen 11b auf, während der korrespondierende erste Zylinderkopf 10a - wie bereits erwähnt - mit insgesamt sechs Zylinderkopfschraubenbohrungen 11a, 12 ausgebildet ist. Die fünf zweiten Zylinderkopfschraubenbohrungen 11b des zweiten Zylinderkopfes 10b können - wie beim ersten Zylinderkopf 10a - jeweils im Bereich einer ersten, zweiten, dritten, vierten und fünften Ecke eines virtuellen - beispielsweise gleichseitigen oder regelmäßigen - zweiten Sechseckes Sb angeordnet sein, wobei im Bereich einer sechsten Ecke des virtuellen zweiten Sechseckes Sb eine Injektorbohrung 18 angeordnet ist. Das zweite Sechseck Sb kann in Form und Abmessungen dem ersten Sechseck Sa des ersten Zylinderkopfes 10a entsprechen.
[0043] Der zweite Zylinderkopf 10b weist also an der Stelle der weiteren Zylinderkopfschraubenbohrung 12 des ersten Zylinderkopfes 10a an einer im Wesentlichen gleichen Position - also im Bereich einer zweiten Einlassventilbrücke 15b zwischen zwei zweiten Einlassöffnungen 16b zumindest eine Injektorbohrung 18 zur Aufnahme einer Kraftstoffeinspritzeinrichtung 19 auf.
[0044] Im Übrigen weisen der erste Zylinderkopf 10a und der zweite Zylinderkopf 10b jeweils ein im Wesentlichen gleiches Ventilbild 20a, 20b mit im Wesentlichen gleichen Positionen der Einlassöffnungen 16a, 16b und Auslassöffnungen 21a, 21b, mit im Wesentlichen gleichen Ventilführungen, gleichen Einlassventilen 22a, 22b und im Wesentlichen gleichen Auslassventile 23a, 23b auf (siehe Fig. 1, 3, 5).
[0045] Im Wesentlichen gleich bedeutet hier, dass eine Übereinstimmung in der Lage, Beschaf-
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fenheit, Form und/oder Geometrie zwischen den gleichenden Elementen besteht, gegebenenfalls unter Berücksichtigung von definierten geringen Abweichungen, beispielsweise in Folge von Gusstoleranzen, Fertigungstoleranzen und Bearbeitungstoleranzen. Diese definierten geringen Abweichungen können beispielsweise maximal 5% eines entsprechenden charakteristischen Bezugswertes betragen. Charakteristische Bezugswerte können beispielsweise der Durchmesser der Zylinderkopfschraubenbohrungen, der Abstand der Zylinderkopfschraubenbohrung zueinander und/oder der Abstand der Zylinderkopfschraubenachse von einer Zylinderachse, der Abstand eines Übertrittes von einer Bezugsachse, der Querschnitt eines Übertrittes, der Abstand einer Ventilachse eines Einlassventils oder Auslassventils von einer Zylinderachse und/oder von einer anderen Ventilachse, der Abstand einer Nockenwellenachse und/oder Nockenwellenlager und/oder Ventilhebeln von einer Motorlängsmittelebene, der Abstand der Nockenwellenachse und/oder Nockenwellenlager und/oder Ventilhebeln von einer Zylinderkopfdichtebene, die Art der Ventilhebel, der Durchmesser einer Zentralbohrung, oder ähnliches sein.
[0046] Unter Ventilbild 20a, 20b wird die Anzahl, Positionierung und Anordnung von Einlassventilen 22a, 22b und der Auslassventilen 23a, 23b - in einer Draufsicht - verstanden. Das Ventilbild 20a, 20b kann insbesondere auch die Dimensionierung der Einlassventile 22a, 22b und Auslassventile 23a, 23b inkludieren.
[0047] Das Ventilbild 20a, 20b jedes Zylinderkopfes 10a, 10b kann verdreht oder parallel ausgebildet sein.
[0048] Bei einem - in den Fig. 1, 3, 5 dargestellten - parallelen Ventilbild 20a, 20b sind, in einer Draufsicht auf die Einlassöffnungen 16a, 16b und Auslassöffnungen 21a, 21b betrachtet, die Mitten der Einlassöffnungen 16a, 16b und der Auslassöffnungen 21a, 21b auf Geraden g1, g2, g3, g4 angeordnet, die parallel bzw. normal zu einer durch die Zylinderachsen 14a, 14b aufgespannten Längsmittelebene sa, £b angeordnet sind. Bei einem nicht weiter dargestellten verdrehten Ventilbild 20a, 20b dagegen sind die Mitten der Einlassöffnungen 16a, 16b und der Auslassöffnungen 21a, 21b auf entsprechenden Geraden g1, g2, g3, g4 angeordnet, die mit der Längsmittelebene sa, eb einen Winkel ungleich 0 einschließen. Die Mitten der Einlassöffnungen 16a, 16b und Auslassöffnungen 21a, 21b werden durch die Schnittpunkte der Hubachsen 220a, 220b bzw. 230a, 230b mit den Querschnitten der Einlassöffnungen 16a, 16b bzw. Auslassöffnungen 21a, 21b definiert.
[0049] Weiters weist jeder Zylinderkopf 10a, 10b eine Ventiltriebstruktur 24a, 24b mit zumindest einer über Nockenwellenlager im Zylinderkopf 10a, 10b gelagerten Nockenwelle 25a, 25b zur Betätigung von Einlassventilen 22a, 22b und Auslassventilen 23a, 23b über mittels Ventilhebellager ebenfalls im Zylinderkopf 10a, 10b gelagerte Ventilhebel 26a, 26b auf. Zumindest eine Nockenwelle 25a, 25b ist auf einer Auslassseite des Zylinderkopfes 10a, 10b angeordnet. Die Ventilachsen 220a, 220b der Einlassventile 22a, 22b und die Ventilachsen 230a, 230b der Auslassventile 23a, 23b können parallel oder geneigt zueinander ausgebildet sein. Die Ventiltriebstrukturen 24a, 24b können für den ersten Zylinderkopf 10a und den zweiten Zylinderkopf 10b im Wesentlichen gleich ausgebildet sein (Fig. 2, 4).
[0050] Der erste Zylinderkopf 10a und der zweite Zylinderkopf 10b können also eine im Wesentlichen gleiche Ventiltriebstruktur 24a, 24b mit im Wesentlichen gleichen Nockenwellen 25a, 25b, im Wesentlichen gleichen Nockenwellenlagern, im Wesentlichen gleichen Ventilhebeln 26a, 26b, im Wesentlichen gleichen Ventilhebelachsen 27a, 27b und im Wesentlichen gleichen Ventilhebellagern aufweisen.
[0051] Ferner können der erste Zylinderkopf 10a und der zweite Zylinderkopf 10b im Wesentlichen gleich angeordnete und gestaltete (nicht weiter dargestellte) UÜbertritte für Kühlmittel und Schmiermittel im Feuerdeck zu einem an den Zylinderkopf 10a, 10b anschließbaren Zylinderblock aufweisen.
[0052] Darüber hinaus können der erste Zylinderkopf 10a und der zweite Zylinderkopf 10b eine im Wesentlichen gleiche Anordnung und Gestaltung jeweils einer im Bereich einer Zylinderachse 14a, 14b angeordneten Zentralbohrung 28a, 28b zur Aufnahme eines in die Brennraumdeckflä-
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che 34a, 34b mündenden zentralen Bauteils 29a, 29b aufweisen. Dieser zentrale Bauteil 29a, 29b kann beim ersten Zylinderkopf 10a eine Vorkammer oder ein Hochdruck-Kraftstoffinjektor und beim zweiten Zylinderkopf 10b eine Zündquelle Z sein.
[0053] Jeder Zylinderkopf 10a, 10b weist eine Einlasskanalstruktur 11a, 11b mit zumindest einem Einlasskanal 12a, 12b und zwei Einlassöffnungen 13a, 13b und eine Auslasskanalstruktur 16a, 16b mit zumindest einem Auslasskanal 17a, 17b mit zwei Auslasskanalöffnungen 18a, 18b auf.
[0054] Die Auslasskanalstruktur 30a, 30b ist beim ersten Zylinderkopf 10a und dem zweiten Zylinderkopf 10b im Wesentlichen gleich ausgeführt und weist beispielsweise pro Zylinder jeweils einen gemeinsamen von den Auslassöffnungen 21a, 21b ausgehenden Einlasskanal 31a, 31b auf.
[0055] Auch die Einlasskanalstruktur 32a, 32b kann beim ersten Zylinderkopf 10a und beim zweiten Zylinderkopf 10b im Wesentlichen gleich ausgeführt sein und jeweils einen gemeinsamen oder einzelne zu den Einlassöffnungen 16a, 16b führende Einlasskanäle 33a, 33b aufweisen. Im Falle von separaten Einlasskanälen 33a, 33b können diese von separaten beispielsweise seitlichen Einlassflanschöffnungen (nicht dargestellt) ausgehen, welche auf unterschiedlichen Seiten der die Zylinderachse 14a, 14b beinhaltenden Motorquerebene da, öb angeordnet sein können. Zumindest eine Einlassöffnung 16a, 16b bzw. ein Einlasskanal 33a, 33b kann drallerzeugend ausgebildet sein, wie mit den Pfeilen in den Fig. 1, 3 und 5 angedeutet ist.
[0056] Da jedoch unterschiedliche Brennverfahren unterschiedliche Strömungs- und Kraftstoffeinspritzverhältnisse erfordern, ist es meist vorteilhaft, die Einlasskanalstruktur 32a, 32b beim ersten Zylinderkopf 10a und beim zweiten Zylinderkopf 10b an die jeweiligen Anforderungen und räumlichen Gegebenheiten anzupassen.
[0057] Die Einlasskanalstruktur 32a des ersten Zylinderkopfes 10a kann - wie in Fig. 1 angedeutet - mit Jeweils zu einer ersten Einlassöffnung 16a führenden zwei einzelnen ersten Einlasskanälen 33a (siehe strichlierte Linien) oder einem für beide erste Einlassöffnungen 16a gemeinsamen Einlasskanal 33a (siehe durchgezogene Linien) ausgeführt sein. Im Falle von zwei einzelnen ersten Einlasskanäle 33a sind diese neben oder um die weitere Zylinderkopfschraubenbohrung 12 geführt.
[0058] Bei der in Fig. 3 und 4 gezeigten ersten Ausführungsvariante eines für fremdgezündete Kraftstoffe ausgelegten zweiten Zylinderkopfes 10b ist eine Injektorbohrung 18 für einen in die zweite Brennraumdeckfläche 34b mündenden Kraftstoffinjektor 181 zur direkten Einspritzung von Kraftstoff in den Brennraum an Stelle der weiteren Zylinderkopfschraubenbohrung 12 etwa im Bereich der zweiten Einlassventilbrücke 15b zwischen den beiden zweiten Einlassöffnungen 16b angeordnet. We aus Fig. 3 ersichtlich ist, sind die zweiten Einlasskanäle 33b der zweiten Einlasskanalstruktur 32b beidseits der Injektorbohrung 18 geführt. Optional können an den Positionen P2 zusätzlich Niederdruck-Kraftstoffinjektoren angeordnet sein.
[0059] Fig. 5 zeigt eine zweite Ausführungsvariante eines für Saugrohreinspritzung eines fremdgezündeten Kraftstoffes konzipierten zweiten Zylinderkopfes 10b mit einer zweiten Einlasskanalstruktur 32b, bei der ein einziger gemeinsamer zweiter Einlasskanal 33b zu den beiden EinlassÖffnungen 16b führt, wobei der gemeinsame Einlasskanal 33b und die Injektorbohrung 18 für einen in den zweiten Einlasskanal 33b mündenden Niederdruck-Kraftstoffinjektor 182 an der Position der weiteren Zylinderkopfschraubenbohrung 12 des ersten Zylinderkopfes 10a angeordnet sind. Diese Positionierung des Niederdruck-Kraftstoffinjektors 182 ist besonders vorteilhaft für die Homogenisierung des Kraftstoff-Luft-Gemisches. Insbesondere beim zweiten Zylinderkopf 10b kann die zweite Einlasskanalstruktur 32b symmetrisch zur zweiten Motorquerebene 5b ausgebildet sein.
[0060] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von zumindest zwei für unterschiedliche Brennverfahren konzipierte Zylinderköpfe 10a, 10b der Zylinderkopfbaureihe 1 sieht vor, dass der erste Zylinderkopf 10a und der zweite Zylinderkopf 10b in separaten Herstellungsvorgängen auf derselben Produktionslinie 2 hergestellt werden (Fig. 6).
[0061] Beim Herstellungsvorgang des erste Zylinderkopfes 10a in der Produktionslinie 2 wird 7714
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eine erste Gruppe von ersten Zylinderkopfschraubenbohrungen 11a mit einer definierten Anzahl, Position und Dimensionierung sowie eine weitere Zylinderkopfschraubenbohrung 12 an einer definierten Position in den ersten Zylinderkopf 10a eingeformt.
[0062] Beim Herstellungsvorgang des zweiten Zylinderkopfes 10b in derselben Produktionslinie 2 wird eine zweite Gruppe von zweiten Zylinderkopfschraubenbohrungen 11b mit einer definierten Anzahl, Position und Dimensionierung in den zweiten Zylinderkopf 10b eingeformt. Die Anzahl, Position und Dimensionierung der zweiten Gruppe von zweiten Zylinderkopfschrauben 10b entspricht der Anzahl, Position und Dimensionierung der ersten Gruppe von ersten Zylinderkopfschraubenbohrungen 11b. An der Stelle der weiteren Zylinderkopfschraubenbohrung 12 des ersten Zylinderkopfes 10a wird in den zweiten Zylinderkopf 10b an einer Position, die der Position der weiteren Zylinderkopfschraubenbohrung 12 des ersten Zylinderkopfes 10a entspricht, eine Injektorbohrung 18 eingeformt. Je nach Ausführung des zweiten Zylinderkopfes 10b mündet die Injektorbohrung 18 für direkte Kraftstoffeinspritzung zur Aufnahme eines Kraftstoffinjektors 181 entweder in der zweiten Brennraumdeckfläche 34b des zweiten Zylinderkopfes 10b (Fig. 3) oder für Saugrohreinspritzung zur Aufnahme eines Niederdruck-Kraftstoffinjektors 182 in einem gemeinsamen zweiten Einlasskanal 33b des zweiten Zylinderkopfes 10b (Fig. 4).
[0063] Weiters können beim Herstellungsvorgang des ersten Zylinderkopfes 10a und des zweiten Zylinderkopfes 10b in derselben Produktionslinie 2 Ventilbilder 20a, 20b - insbesondere Einlassöffnungen 16a, 16b, Auslassöffnungen 21a, 21b, Ventilsitze und Ventilführungen, Zentralbohrungen 28a, 28b, Ventiltriebstruktur 24a, 24b - insbesondere Nockenwellenlager und Kipphebellager-, Übertritte für Kühlmittel und Schmiermittel - insbesondere im Feuerdeck 35a, 35b - und diverse Flanschflächen gefertigt oder bearbeitet werden.
[0064] Durch die Erfindung ist es möglich erste Zylinderköpfe (10a), welche für selbstzündende Brennverfahren -beispielsweise für Dieselkraftstoffe - konzipiert sind, und zweite Zylinderköpfe 10b, welche für fremdgezündete Brennverfahren - beispielsweise für Erdgas, Wasserstoff, oder Methanol - konzipiert sind, auf ein- und derselben Produktionslinie 3 zu fertigen.

Claims (1)

  1. A ‚hes AT 528 127 B1 2025-10-15
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    Patentansprüche
    1. Zylinderkopfbaureihe (1) für - insbesondere mit verschiedenen Brennverfahren und/oder Kraftstoffen betreibbare - Brennkraftmaschinen, insbesondere für Nutzfahrzeuge, mit zumindest einem ersten Zylinderkopf (10a, 10b) - insbesondere für eine selbstzündende Brennkraftmaschine - und einem zweiten Zylinderkopf (10b) - insbesondere für eine fremdgezündete Brennkraftmaschine -, wobei der erste Zylinderkopf (10a) und der zweite Zylinderkopf (10b) jeweils eine Gruppe von Zylinderkopfschraubenbohrungen (11a, 11b) aufweist, welche in Anzahl, Position und Dimensionierung gleich ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass
    der erste Zylinderkopf (10a) für zumindest einen ersten Zylinder (13a) zumindest eine weitere Zylinderkopfschraubenbohrung (12) aufweist und der zweite Zylinderkopf (10b) an Stelle der weiteren Zylinderkopfschraubenbohrung (12) für zumindest einen zweiten Zylinder (13b) an einer gleichen Position zumindest eine Injektorbohrung (18) aufweist.
    2. Zylinderkopfbaureihe (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Zylinderkopf (10a) und der zweite Zylinderkopf (10b)
    * ein gleiches Ventilbild (20a, 20b) mit gleichen Positionen von Einlassöffnungen (16a, 16b) und Auslassöffnungen (21a, 21b), mit gleichen Ventilführungen, gleichen Einlassventilen (22a, 22b) und gleichen Auslassventilen (23a, 23b), und/oder
    * eine gleiche Ventiltriebstruktur (24a, 24b) mit gleich angeordneten Nockenwellen (25a, 25b), gleich angeordneten Nockenwellenlagern und gleich angeordneten Ventilhebeln (26a, 26b)
    aufweisen.
    3. Zylinderkopfbaureihe (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Zylinderkopf (10a) und der zweite Zylinderkopf (10b) gleiche Übertritte für Kühlmittel und Schmiermittel im Feuerdeck zu einem an den Zylinderkopf (10a, 10b) anschlieRbaren Zylinderblock aufweisen.
    4. Zylinderkopfbaureihe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Zylinderkopf (10a) und der zweite Zylinderkopf (10b)
    * eine gleiche Anordnung und Gestaltung jeweils einer im Bereich einer Zylinderachse (14a, 14b) angeordneten Zentralbohrung (28a, 28b) zur Aufnahme eines in den Zylinder (13a, 13b) mündenden zentralen Bauteils (29a, 29b) aufweisen.
    5. Zylinderkopfbaureihe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Zylinderkopf (10b) für zumindest einen Zylinder (13b) insgesamt zumindest eine Zylinderkopfschraubenbohrung (11b) weniger als der erste Zylinderkopf (10a) aufweist.
    6. Zylinderkopfbaureihe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Zylinderkopf (10a) bei zumindest einem Zylinder (13a) sechs Zylinderkopfschraubenbohrungen (11a, 12) und der zweite Zylinderkopf (10b) fünf Zylinderkopfschraubenbohrungen (11b) aufweist.
    7. Zylinderkopfbaureihe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Zylinderkopfschraubenbohrung (12) des ersten Zylinderkopfs (10a) in einer eine erste Zylinderachse (14a) des ersten Zylinderkopfes (10a) beinhaltenden ersten Motorquerebene (da) , vorzugsweise im Bereich einer ersten Einlassventilbrücke (15a) zwischen zwei ersten Einlasskanälen (33a) des ersten Zylinderkopfes (10a) angeordnet ist.
    8. Zylinderkopfbaureihe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Injektorbohrung (18) des zweiten Zylinderkopfs (10b) im Bereich einer eine zweite Zylinderachse (14b) des zweiten Zylinderkopfes (10b) beinhaltenden zweiten Motorquerebene (db), vorzugsweise im Bereich einer zweiten Einlassbrücke (15b) zwischen zwei zweiten Einlasskanälen (33b) des zweiten Zylinderkopfes (10b), angeordnet ist.
    10.
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    Zylinderkopfbaureihe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Zylinderkopf (10a) und der zweite Zylinderkopf (10b) Einlassventile (22a, 22b) und Auslassventile (23a, 23b) mit gleichen Ventilbildern (20a, 20b) aufweisen.
    Zylinderkopfbaureihe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Zylinderkopf (10a) und der zweite Zylinderkopf (10b) jeweils ein paralleles Ventilbild (20a, 20b) aufweisen, wobei jeweils zwei Mitten der Einlassöffnungen (16a, 16b) und/oder Auslassöffnungen (21a, 21b) eine Gerade (g1, g2, g3, g4) aufspannen, welche parallel zu einer Motorlängsebene (sa, £b) oder einer Motorquerebene (da, 5b) verläuft.
    Zylinderkopfbaureihe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Zylinderkopf (10a) und der zweite Zylinderkopf (10b) jeweils ein verdrehtes Ventilbild aufweisen, wobei jeweils zwei Mitten der Einlassöffnungen (16a, 16b) und/oder Auslassöffnungen (21a, 21b) eine Gerade (g1, g2, g3, g4) aufspannen, welche geneigt zu einer Motorlängsebene (ea, £b) oder einer Motorquerebene (Sa, öb) verläuft.
    Zylinderkopfbaureihe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Zylinderkopf (10a) und der zweite Zylinderkopf (10b) jeweils pro Zylinder (13a, 13b) zwei jeweils durch ein Auslassventil (23a, 23b) steuerbare Auslassöffnungen (21a, 21b) aufweisen, welche mit zumindest einem Auslasskanal (31a, 31b) strömungsverbindbar sind.
    Zylinderkopfbaureihe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Zylinderkopf (10a) und der zweite Zylinderkopf (10b) jeweils pro Zylinder (13a, 13b) zwei durch jeweils ein Einlassventil (22a, 22b) steuerbare Einlassöffnungen (16a, 16b) aufweisen, welche mit zumindest einem Einlasskanal (33a, 33b) strömungsverbindbar sind, wobei vorzugsweise zumindest ein zu einem Einlassventil (22a, 22b) führender Einlasskanal (33a, 33b) drallerzeugend oder tumbleerzeugend ausgebildet ist.
    Zylinderkopfbaureihe (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass jede EinlassÖffnung (16a, 16b) mit jeweils einem Einlasskanal (33a, 33b) strömungsverbindbar ist, wobei die Einlasskanäle (33a, 33b) von separaten Einlassflanschöffnungen ausgehen.
    Zylinderkopfbaureihe (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlasskanäle (33a, 33b) symmetrisch zur Motorquerebene (Sa, öb) angeordnet sind.
    Zylinderkopfbaureihe (1) nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass beim ersten Zylinderkopf (10a) zwischen zwei ersten Einlasskanälen (33a) die weitere Zylinderkopfschraubenbohrung (12) und beim zweiten Zylinderkopf (10b) zwischen zwei zweiten Einlasskanälen (33b) die Injektorbohrung (18) angeordnet ist.
    Zylinderkopfbaureihe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Zylinderkopf (10a) und der zweite Zylinderkopf (10b) jeweils zumindest eine Nockenwelle (25a, 25b) aufweisen, wobei vorzugsweise die Nockenwelle (25a, 25b) auf einer Auslassseite des jeweiligen Zylinderkopfes (10a, 10b) angeordnet ist, wobei vorzugsweise die Anzahl und Anordnung der Nockenwellen (25a, 25b) beim ersten Zylinderkopf (10a) und beim zweiten Zylinderkopf (10b) gleich ist.
    Zylinderkopfbaureihe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Zylinderkopf (10a) und der zweite Zylinderkopf (10b) jeweils zumindest einen vorzugsweise als Kipphebel ausgebildeten Ventilhebel (26a, 26b) aufweisen, wobei vorzugsweise die Anzahl und Anordnung der Ventilhebeln (26a, 26b) beim ersten Zylinderkopf (10a) und beim zweiten Zylinderkopf (10b) gleich ist.
    Zylinderkopfbaureihe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Zylinderkopf (10a) und der zweite Zylinderkopf (10b) jeweils im Bereich der Zylinderachse (14a, 14b) eine Zentralbohrung (28a, 28b) zur Aufnahme eines in einer Brennraumdecke (34a, 34b) mündenden zentralen Bauteils (29a, 29b) aufweisen.
    Zylinderkopf (10b) für eine Zylinderkopfbaureihe nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderkopf (10b) bei zumindest einem Zylinder (13b) fünf Zylinderkopfschraubenbohrungen (11b) aufweist, wobei die Zylinderkopfschraubenboh-
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    rung (11b) jeweils im Bereich einer ersten, zweiten, dritten, vierten und fünften Ecke eines virtuellen - vorzugsweise gleichseitigen oder regelmäßigen - Sechseckes (Sb) angeordnet sind und wobei im Bereich einer sechsten Ecke des virtuellen Sechseckes (Sb) eine Injektorbohrung (18) angeordnet ist.
    21. Verfahren zur Herstellung von zumindest zwei für unterschiedliche Brennverfahren konzipierte Zylinderköpfen (10a, 10b) der Zylinderkopfbaureihe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Zylinderkopf (10a) und der zweite Zylinderkopf (10b) auf derselben Produktionslinie (2) hergestellt werden, wobei der erste Zylinderkopf (10a) und der zweite Zylinderkopf (10b) in derselben Produktionslinie (2) mit
    * jeweils einer Gruppe von Zylinderkopfschraubenbohrungen (11a, 11b) versehen werden, welche für den ersten Zylinderkopf (10a) und den zweiten Zylinderkopf (10b) in Anzahl, Position und Dimensionierung gleich ausgeführt werden, wobei
    * der erste Zylinderkopf (10a) mit zumindest einer weiteren Zylinderkopfschraubenbohrung (12) versehen wird und in den zweiten Zylinderkopf (10b) an Stelle der weiteren Zylinderkopfschraubenbohrung (12) an einer gleichen Position zumindest eine Injektorbohrung (18) eingeformt wird.
    22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Zylinderkopf (10a) und der zweite Zylinderkopf (10b) in derselben Produktionslinie (2) mit dem gleichen Ventilbild (20a, 20b) mit gleichen Ventilpositionen, gleichen Ventilführungen, gleichen Einlassventilen (22a, 22b) und gleichen Auslassventilen (23a, 23b) versehen werden.
    23. Verfahren nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Zylinderkopf (10a) und der zweite Zylinderkopf (10b) in derselben Produktionslinie (1) mit der gleichen Ventiltriebstruktur (24a, 24b) mit gleichen Nockenwellen (25a, 25b), gleichen Nockenwellenlagern gleichen Ventilhebeln (26a, 26b) versehen werden.
    24. Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass in den ersten Zylinderkopf (10a) und in den zweiten Zylinderkopf (10b) in derselben Produktionslinie (1) Übertritten für Kühlmittel und Schmiermittel im Feuerdeck (35a, 35b) zum Anschluss an einen an den Zylinderkopf (10a, 10b) anschlieRbaren Zylinderblock mit gleicher Anordnung und gleicher Gestaltung eingeformt werden.
    25. Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Zylinderkopf (10a) und der zweite Zylinderkopf (10b) in derselben Produktionslinie (1) mit gleicher Anordnung und gleicher Gestaltung jeweils einer im Bereich der Zylinderachse (14a, 14b) angeordneten Zentralbohrung (28a, 28b) zur Aufnahme eines in den Zylinder (13a, 13b) mündenden zentralen Bauteils (29a, 29b) versehen werden.
    26. Verwendung eines ersten Zylinderkopfes (10a) für eine nach dem Diesel-Brennverfahren arbeitende erste Brennkraftmaschine und eines zweiten Zylinderkopfes (10b) für eine nach dem Otto-Brennverfahren arbeitende zweite Brennkraftmaschine bei einem Zylinderkopfbaureihe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Brennkraftmaschine pro Zylinder (13b) eine Zylinderkopfschraube (11b) weniger aufweist als die erste Brennkraftmaschine, wobei bei der zweiten Brennkraftmaschine an Stelle einer Zylinderkopfschraube (11b) ein in einer Brennraumdeckfläche (34b) mündender Kraftstoffinjektor (181) oder ein in einen Einlasskanal (33b) mündender Niederdruck-Kraftstoffinjektor (182) in der Injektorbohrung (18) angeordnet ist.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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