AT519414A2 - Verfahren und system zum auftragen einer substanzschicht auf eine sich bewegende faserbahn mittels schaumaufbringung - Google Patents

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AT519414A2
AT519414A2 ATA50996/2017A AT509962017A AT519414A2 AT 519414 A2 AT519414 A2 AT 519414A2 AT 509962017 A AT509962017 A AT 509962017A AT 519414 A2 AT519414 A2 AT 519414A2
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein System zum Auftragen wenigstens einer Substanzschicht (C) in Form von Schaum auf eine sich bewegende Faserbahn (W) durch wenigstens eine Öffnung von wenigstens einer Düse (15) einer Auftragseinheit. Die Substanz (C) wird von der Düsenöffnung (15) auf eine Leitfläche (20) strömen gelassen, wobei von der Leitfläche (20) die Substanz (C) auf eine Zielfläche fließen gelassen wird, und ein Ende der Leitfläche (20) ist in Kontakt mit der Zielfläche, auf welche die Substanz aufgetragen wird, angeordnet.

Description

Verfahren und System zum Aufträgen einer Substanzschicht auf eine sich bewegende Faserbahn mittels Schaumaufbrinauna
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein System zum Aufträgen einer Substanzschicht auf eine sich bewegende Faserbahn mittels Schaumauftrag. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 und ein System gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 7.
Wie aus dem Stand der Technik bekannt ist, weisen Prozesse zur Herstellung einer Faserbahn typischerweise eine Anordnung auf, die von einer Vielzahl von in der Prozesslinie aufeinanderfolgend angeordneten Vorrichtungen gebildet ist. Eine typische Herstellungs- und Behandlungslinie weist einen Stoffauflauf, eine Siebpartie und eine Pressenpartie sowie eine nachfolgende Trocknungspartie und einen Aufwickler auf. Die Herstellungs- und Behandlungslinie kann des Weiteren andere Vorrichtungen und Partien zum Fertigbearbeiten der Faserbahn aufweisen, zum Beispiel eine Leimpresse, einen Kalander und eine Beschichtungspartie. Die Herstellungs- und Behandlungslinie weist auch wenigstens einen Wickler zum Bilden von Kundenrollen sowie eine Rollenverpackungsvorrichtung auf. In dieser Beschreibung und den nachfolgenden Ansprüchen sind mit Faserbahnen zum Beispiel Papier- und Karton- bzw. Pappebahnen gemeint.
Bei der Herstellung von Faserbahnen, zum Beispiel von Papier- oder Kartonbahnen, werden verschiedene Substanzen zu der Faserbahn hinzugegeben, um die gewünschten Eigenschaften für die Endnutzung der Faserbahn zu erreichen. Insbesondere können die Festigkeits- und Absorptionseigenschaften von Faserbahnen durch Verwenden von Leimung durch Aufträgen von Leimungsmitteln, wie zum Beispiel Stärke oder anderen Klebechemikalien, auf die Bahn am nassen oder trockenen Ende der Bahnherstellungslinie verbessert werden.
Im Beschichtungsprozess wird eine Mischung von Pigmenten und Bindern, üblicherweise Stärke, auf die Bahn üblicherweise als eine einzelne Schicht aufgetragen. In dem Beschichtungsprozess werden ein oder mehrere Schichten einer Beschichtungsfarbe, d. h. eine Mischung von Pigmenten, Bindern und anderen Additiven, auf die Oberseite der Bahnoberfläche aufgebracht. Der Hauptzweck der Beschichtung ist es, das Erscheinungsbild und die Bedruckbarkeit der Bahn durch Erzeugen einer glatten, flachen und deckenden Oberfläche zu verbessern.
Bei der Beschichtung einer Faserbahn wird typischerweise eine Beschitungsvorrichtung - ein Beschichter - verwendet und bei der Leimung wird eine Leimpresse verwendet. In Verbindung mit den
Beschichtern und Leimpressen werden unterschiedliche Arten von Auftragstechnologien zum Aufträgen der Substanz auf die Faserbahn verwendet, zum Beispiel die Vorhangtechnologie oder die Klingentechnologie oder die Folientransfertechnologie oder die Sprühtechnologie oder die Schaumtechnologie. Die unterschiedlichen Auftragstechnologien und -verfahren weisen unterschiedliche Betriebseigenschaften und Betriebsfenster auf. Insbesondere legen unterschiedliche Auftragsverfahren unterschiedliche Anforderungen sowohl bezüglich der physikalischen Eigenschaften als auch der Auftragsmengen der aufgebrachten Substanz fest. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaumauftragstechnologie.
Es ist aus dem Stand der Technik bekannt, bei einem Leimungs- oder Beschichtungsprozess eine Schaumauftragung zu verwenden, um eine Substanz auf eine Bahn aufzutragen, insbesondere in Verbindung mit der Herstellung von nicht gewebten Produkten. Ein Schaumbeschichtungssystem weist typischerweise eine Mischvorrichtung, eine Pumpvorrichtung, eine Schaumvorrichtung, ein Leitungssystem und eine Auftragseinheit auf. Das Schäumen basiert auf einem starken Vermischen zum Hinzufügen von Luft in die flüssigkeitsbasierende Substanz mit einem Oberflächenbehandlungsmittel, was zu einer wesentlichen Erhöhung des spezifischen Volumens führt und somit die Handhabung und Aufbringung der Beschichtungssubstanz bei geringen Trockenbeschichtungsgewichten sehr viel einfacher macht. Die Auftragseinheit weist typischerweise eine Düse oder Düsen zum Extrudieren des Schaums auf die Bahn auf.
Das Schaumauftragsverfahren ist ein robustes und einfaches Auftragsverfahren und es können durch dasselbe auch Substanzen auf eine sich bewegende Faserbahn aufgebracht werden, die feste Partikel und/oder
Beschichtungsfarbe oder Leimungsmittel mit einer hohen Viskosität aufweisen. Typischerweise ist bei der Schaumauftragung ein Schlitzapplikator, d. h. eine Auftragseinheit mit einer Schlitzdüse oder Schlitzdüsen, die bei der direkten Auftragung sehr nah an der Faserbahn und bei der indirekten Auftragung an der Oberfläche der Walze oder des Gewebes angeordnet sind; der Abstand des Auftragens, d. h. der Abstand der Düsenspitze von der Oberfläche der Faserbahn, war typischerweise ungefähr 0,2 - 5 mm, was aus verschiedenen Gründen sehr schwierig ist. Zunächst macht der geringe Abstand zwischen der Düsenspitze und der Oberfläche der Bahn die Steuerung der Menge der aufgetragenen Substanz und die Ebenheit sehr schwierig. Der Strom der aufgetragenen Substanz ist sehr empfindlich bezüglich des Abstands der Düse zu der Bahn und erfordert daher eine exakte Steuerung der Strömung. Ein geringer Abstand der Düse zu der Bahn erfordert auch eine sehr genaue Steuerung und Einstellung der Düsenposition. Des Weiteren kann eine Abweichung in der Bahndicke oder in der Düsenposition, zum Beispiel aufgrund von Maschinenvibrationen, Veränderungen in dem Abstand der Düse zu der Bahn und somit Abweichungen der Menge der aufgetragenen Substanz bewirken. Eine zu geringe Zufuhrmenge führt zu Unterbrechungen beim Aufträgen und eine zu hohe zugeführte Menge führt zu überschüssiger Extrusion und der Ansammlung der aufzutragenden Substanz um die Applikatordüse. Der geringe Abstand kann auch zu Problemen bei Bahnabrisssituationen während des Herstellungsprozesses führen.
In der DE-Patentanmeldungsveröffentlichung 199 41 194 ist ein Verfahren zum Beschichten einer sich bewegenden Bahn aus Papier oder Karton mit einer Substanz beschrieben, die als ein Schaum aufgetragen wird und ihre Schaumstruktur in der fertigen Beschichtung beibehält und die eine Abdeckschicht einer nicht geschäumten Substanz aufweist. Die Substanz wird mechanisch oder chemisch geschäumt. Die Substanz ist Leim und/oder Stärke und/oder eine pigmenthaltige Dispersion und/oder Offset-Streichfarben und/oder Tiefendruck-Streichfarben. Das Aufträgen auf die sich bewegende Bahn wird direkt oder indirekt zum Beispiel mittels einer Auftragswalze durchgeführt. Gemäß einem Beispiel dieses bekannten Verfahrens wird der Schaum durch eine Düse in eine Auftragskammer aufgebracht, die in der Bewegungsrichtung auf einer Seite von einem Düsenrahmen und auf der anderen Seite von einer Rakelklinge begrenzt ist. In der Auftragskammer befindet sich der Schaum in einem unter Druck stehenden Zustand und somit wird ein Anteil des Schaums von der Auftragskammer auch in die gegenüberliegende Richtung der Bewegungsrichtung der Faserbahn extrudiert und muss separat entfernt werden. Dieses bekannte Verfahren ist auch sehr empfindlich bezüglich der Balance zwischen der zugeführten Menge an Schaum, dem Druck und der Bewegungsgeschwindigkeit der Faserbahn. Die Auftragskammer ist auch unterhalb der Faserbahn angeordnet, was das Tropfen der geschäumten Substanz zur Folge haben kann und daher eine Reinigung erforderlich macht, um die Vorrichtung und ihre Umgebung in Betriebsbedingungen zu halten.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren und ein System zum Aufträgen einer Schicht einer Substanz auf eine sich bewegende Faserbahn, insbesondere auf eine Papier- oder Kartonbahn, unter Verwendung von Schaumauftragung zu schaffen, bei welcher die Nachteile des Standes der Technik ausgeräumt oder zumindest minimiert sind.
Ein besonderes Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren und ein System zum Aufträgen einer Substanzschicht auf eine sich bewegende Faserbahn, insbesondere auf eine Papier- oder Kartonbahn, unter Verwendung von Schaumauftragung zu schaffen, bei welcher die Nachteile und Probleme bezüglich der Extrusion von Schaum in der entgegengesetzten Richtung zu der Bewegungsrichtung der Faserbahn und bezüglich einer übermäßig empfindlichen Balance zwischen zugeführter Menge an Schaum, Druck und Bewegungsgeschwindigkeit der Faserbahn eliminiert oder zumindest minimiert sind.
Ein weiteres Ziel ist es, ein Verfahren und ein System zum Aufbringen einer Substanzschicht auf eine Faserbahn zu schaffen, bei welcher die Substanz in Form eines Schaums aufgebracht wird und bei welcher die Ebenheit und das Gewicht der letztendlich aufgebrachten Substanzschicht genau kontrolliert werden können und welches Verfahren auch in Fällen anwendbar ist, in denen geringe Mengen trockenen Feststoffs innerhalb der Substanz aufgetragen werden sollen.
Ein weiteres Ziel ist es, ein Verfahren und ein System zum Aufträgen einer Substanzschicht auf eine sich bewegende Faserbahn zu schaffen, bei welcher Anforderungen, die bezüglich der Positionsgenauigkeit sowie mechanischer Toleranzen und mechanischer Eigenschaften von Komponenten des Systems, insbesondere Düsen und Walzen des Systems, verringert werden können.
Ein weiteres Ziel ist es, mögliche Probleme bezüglich der Laufeigenschaften und Wartungsangelegenheiten zu eliminieren oder zumindest zu minimieren, die sich insbesondere auf zu nahe an der Faserbahn positionierte Düsen beziehen, zum Beispiel Probleme, dass die Faserbahn die Düsenspitze berührt, und Probleme des Ansammelns von Faserbahnmaterial in dem Düsenbereich und mögliche Beschädigungen der Düse oder andere Komponenten bei Bahnabrisssituationen.
Um die oben genannten Aufgaben und Ziele und diejenigen, die später deutlich werden, zu erreichen, ist das Verfahren gemäß der Erfindung hauptsächlich durch die Merkmale von Anspruch 1 gekennzeichnet. Das System gemäß der Erfindung ist hauptsächlich durch die Merkmale von Anspruch 7 gekennzeichnet. Vorteilhafte Aspekte und Merkmale der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Gemäß der Erfindung wird die geschäumte Substanz durch die Düsenöffnung der Auftragseinheit auf eine Leitfläche aufgebracht, auf welcher sich die geschäumte Substanz im Umgebungsdruck befindet. Die Randspitze, d. h. ein Ende der Leitfläche, ist in Kontakt mit der Zielfläche angeordnet, wobei die Zielfläche die Oberfläche der Faserbahn oder eine Oberfläche einer Walze oder eine Oberfläche eines Gewebes oder eine Oberfläche eines Bands oder eine Oberfläche eines Sumpfs ist, wobei die Substanz auf die Zielfläche aufgebracht wird. Während der Zeit, in der die geschäumte Substanz auf der Leitfläche strömt, hat sie Zeit, sich mit dem Umgebungsdruck auszugleichen und entsprechend zu expandieren. An dem Auftragspunkt, d. h. an dem Punkt, an dem die geschäumte Substanz von der Leitfläche zu der Zielfläche übertragen wird, hat sich der Schaum bereits mit dem Umgebungsdruck ausgeglichen und es findet daher nur eine geringe oder keine Expansion statt, so dass ein geringerer Strom der geschäumten Substanz in der gegenüberliegenden Richtung zu verzeichnen ist und die aufgetragene Menge weniger empfindlich bezüglich des Abstands der Auftragung und der Bewegungsgeschwindigkeit der Faserbahn ist und im Allgemeinen die erforderlichen
Balanceparameter einfacher erreicht werden. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung befindet sich die Substanz auf der Leitfläche im Umgebungsdruck.
Gemäß der Erfindung wird die geschäumte Substanz von der Leitfläche in direktem Auftrag auf die sich bewegende Faserbahn oder bei einem indirekten Auftrag über eine rotierende Walzenfläche oder über ein sich bewegendes Gewebe oder über ein sich bewegendes Band oder über einen Sumpf bzw. Teich auf die sich bewegende Faserbahn übertragen.
Gemäß der Erfindung wird die Behandlungssubstanz über eine Leitfläche auf die Zielfläche aufgebracht und ein Ende der Leitfläche ist in Kontakt mit der Oberfläche, auf welche die Substanz aufgebracht wird. Somit hat die geschäumte Behandlungssubstanz Zeit sich auszugleichen und eine kontinuierliche, glatte Substanzschicht während ihres Strömens auf der Leitfläche zu bilden.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die mittels der Auftragseinheit aufzubringende Behandlungssubstanz Beschichtungsfarbe oder Leimmittel. Das Verfahren und das System gemäß der Erfindung können auch in Verbindung mit dem Aufbringen einer Beschichtungs-farbschicht einer Faserbahn für Druckprodukte oder in Verbindung mit dem Leimen auf eine Faserbahn und in Verbindung mit dem Erzeugen eines Films, einer Membran oder einer Lackschicht verwendet werden, zum Beispiel beim Verarbeiten bzw. Umwandeln von Produkten.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Leitfläche flexibel, wie zum Beispiel eine dünne Metallplatte, eine dünne Kunststoffplatte, eine dünne Kompositstruktur oder eine andere flexible Struktur.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist das eine Ende der Leitfläche in einen schleppenden bzw. schleifenden Kontakt mit der Oberfläche gebogen.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Düse eine im Wesentlichen über die gesamte Breite verlaufende Schlitzdüse oder eine Vorhangs- oder strahlartige Düse bzw. Strahldüse.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Düse als eine Verteilkanalstruktur ausgebildet, welche mehrere voneinander be-abstandet angeordnete Öffnungen auf im Wesentlichen der gesamten Breite der Faserbahn aufweist, wobei von den Öffnungen die Behandlungssubstanz auf die Leitfläche geleitet wird.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist das System eine in der Bewegungsrichtung nach der Leitfläche angeordnete Schabereinrichtung zum Glätten der aufgebrachten Substanzschicht auf.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Leitfläche derart angeordnet, dass der Strom der Substanz in einer Neigung nach unten in Bezug auf die Oberfläche ist, auf die sie aufgetragen wird.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Walze eine harte Walze, die eine keramische oder metallische Oberfläche aufweist.
Der Strom der aufgetragenen Substanz wird mittels einer Leitfläche geleitet, mittels welcher sie auf die Oberfläche der Faserbahn in einem direkten Auftrag oder auf die Oberfläche der Walze oder die Oberfläche des Gewebes oder die Oberfläche des Bands, mittels welcher die Substanz auf die Oberfläche der Faserbahn in einem indirekten Auftrag geleitet wird, oder zu einem Sumpf, der zwischen einem Paar von Walzen oder einem Paar aus einer Walze und einem Gewebe oder einem Band, oder einem Paar von zwei Bändern oder einem Paar von zwei Geweben gebildet ist, die einen Nip bilden, wobei durch den Nip die Faserbahn verläuft.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist das System in einer Siebpartie oder einer Pressenpartie oder einer Trockenpartie oder einer Leimpartie oder einer Beschichtungspartie oder einem Kalandrierabschnitt einer Faserbahnherstellungslinie angeordnet ist. Zum Beispiel kann das System zum Leimen der Faserbahn in der Siebpartie oder in der Pressenpartie oder an der Leimpartie oder an der Beschichtungspartie zum Aufträgen eines Leim- oder Beschichtungsmittels oder eines Befeuchtungsmittels oder eines anderen Mittels verwendet werden, welches die Eigenschaften der Faserbahn beeinflusst.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung weist das System zwei Walzen auf, welche zwischen sich einen Nip bilden, wobei in dem Nip Luft von der Schaumstruktur entfernt wird und die Behandlungssubstanz zu der Faserbahn gepresst wird.
Gemäß der Erfindung kann wenigstens eine Schicht der Substanz in Form des Schaums einseitig oder zweiseitig auf die Faserbahn aufgebracht werden.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird in einem einseitigen Auftrag eine Stützfläche auf der anderen Seite der Faserbahn verwendet. Die Stützfläche kann vorzugsweise eine Walze oder ein Zylinder sein. Die Stützfläche kann auch ein Gewebe oder ein Sieb oder ein Band oder eine sich bewegende Stützfläche oder ein sich nicht bewegendes Stützelement sein.
Durch die Erfindung wird ein robustes und einfaches Aufträgen einer Behandlungssubstanz erreicht, bei welcher die Substanz in Form eines Schaums aufgetragen wird, und bei welcher die Ebenheit und das Gewicht der letztlich aufgetragenen Substanzmaterialschicht exakt, und bei welchem das Verfahren mit geringen aufgetragenen Mengen an Trockenfeststoffsubstanz anwendbar ist und mit welchem auch Substanzen berührungslos aufgetragen werden können, die feste Partikel und/oder Beschichtungsfarbe oder Leimmittel mit hoher Viskosität aufweisen.
Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen detaillierter beschrieben, wobei
Fig. 1 schematisch ein vorteilhaftes Beispiel der Erfindung zeigt;
Fig. 2 schematisch ein weiteres vorteilhaftes Beispiel der Erfindung zeigt;
Fig. 3 schematisch ein weiteres vorteilhaftes Beispiel der Erfindung zeigt;
Fig. 4 schematisch ein weiteres vorteilhaftes Beispiel der Erfindung zeigt; und
Fig. 5 ein weiteres schematisches Beispiel der Erfindung zeigt.
In der nachfolgenden Beschreibung werden gleiche Bezugszeichen verwendet, um entsprechende Bauteile gemäß der unterschiedlichen Ansichten, welche die Erfindung darstellen, zu identifizieren.
In dem Beispiel von Fig. 1 wird eine Faserbahn W auf einer Oberfläche einer rotierenden Walze 10, welche die Faserbahn W während des Auftrags einer Behandlungssubstanz C stützt, geführt. Die Richtung der Rotation der Walze 10 wird durch einen Pfeil S angezeigt. Eine Behandlungssubstanzdüse 15 zum Aufbringen der Behandlungssubstanz C in der Form eines Schaums ist zum Aufbringen der Behandlungssubstanz C vorgesehen. Von der Düse 15 wird die Behandlungssubstanz C auf eine Leitfläche 20 geleitet, die in Kontakt mit der Oberfläche der Faserbahn W angeordnet ist. Die Leitfläche 20 ist in einer Neigung nach unten in Bezug auf die Rotationsrichtung S der Walze 10 geneigt.
In dem Beispiel von Fig. 2 wird eine Faserbahn W auf einer Oberfläche einer rotierenden Walze 10, welche die Faserbahn W während des Auftrags einer Behandlungssubstanz C stützt, geleitet. Die Richtung der Rotation der Walze 10 wird durch einen Pfeil S angezeigt. Eine Behandlungssubstanzdüse 15 zum Aufbringen der Behandlungssubstanz C in der Form eines Schaums ist oberhalb einer Leitfläche derart angeordnet, dass die Behandlungssubstanz C von der Düse 15 auf die Leitfläche 20 geleitet wird, die ein biegbares Ende für einen schleppenden bzw. schleifenden Kontakt mit der Oberfläche der Faserbahn W aufweist. Die Leitfläche 20 ist in einer Neigung nach unten in Bezug auf die Rotationsrichtung S der Walze 10 geneigt.
Die Behandlungssubstanz C kann auch indirekt (Fig. 5) auf die Faserbahn W aufgebracht werden, und zwar dadurch, dass die Behandlungssubstanz C zuerst auf die Oberfläche der Walze 10 aufgebracht wird, bevor die Faserbahn W in Kontakt mit der Oberfläche der Walze 10 gebracht wird, wobei ähnliche Prinzipien des Auftrags wie bei dem direkten Auftrag auf die Faserbahn W verwendet werden, wie in Fig. 1 und Fig. 2 erläutert.
In dem Beispiel von Fig. 3 wird die Faserbahn W auf einer Oberfläche der rotierenden Walze 10, welche die Faserbahn W während des Auftrags der Behandlungssubstanz C stützt, geführt. Die Faserbahn W kann auch durch die andere Walze 11 geführt werden. Die Richtung der Rotation der Walze 10 ist durch den Pfeil S angezeigt. Die Walze 10 bildet einen Nip mit ihrer Gegenwalze 11 und an dem Nip wird ein Sumpf bzw. Teich P der Behandlungssubstanz gebildet, wenn die Düse 15 die Behandlungssubstanz C in Form des Schaums an den Sumpf P aufträgt. Von der Düse 15 wird die Behandlungssubstanz auf die Leitfläche 20 geleitet, die in Kontakt mit der Oberfläche des Sumpfs P angeordnet ist. Die Leitfläche 20 ist in einer Neigung nach unten in Bezug auf die Rotationsrichtung S der Walze 10 geneigt. In dem Nip zwischen den Walzen 10, 11 wird die Behandlungssubstanz in die Faserbahn W gepresst. Der Nip kann auch leicht geöffnet sein, so dass kein Pressen auftritt.
Der Sumpfauftrag kann auch zweiseitig sein, wobei die Faserbahn W zu dem Nip in der Mitte geleitet wird, ohne die Bahn auf einer Seite der
Walzen 10 oder 11 zu wickeln und wobei der Sumpf auf beiden Seiten der Faserbahn W gebildet wird.
In dem Beispiel von Fig. 4 wird die Faserbahn W auf einer Oberfläche der rotierenden Walze 10 geführt, welche die Faserbahn W während des Auftrags der Behandlungssubstanz stützt. Die Richtung der Rotation der Walze 10 wird durch den Pfeil S angezeigt. Die Behandlungssubstanzdüse 15 zum Aufträgen der Behandlungssubstanz C in der Form des Schaums ist zum Aufträgen der Behandlungssubstanz C vorgesehen. Von der Düse 15 wird die Behandlungssubstanz C auf die Leitfläche 20 geleitet, die in Kontakt mit der Oberfläche der Faserbahn W angeordnet ist. Die Leitfläche 20 ist in einer Neigung nach unten in Bezug auf die Rotationsrichtung S der Walze 10 geneigt. Nach der Leitfläche 20 ist eine Schaberklinge 28 zum Glätten der Schicht der Substanz C angeordnet.
In dem Beispiel von Fig. 5 wird die Behandlungssubstanz C indirekt auf die Faserbahn W dadurch aufgetragen, dass die Behandlungssubstanz C zuerst auf die Oberfläche der Walze 10 aufgetragen wird, bevor die Faserbahn W in Kontakt mit der Oberfläche der Walze 10 gebracht wird. In dem Beispiel von Fig. 5 wird die Faserbahn W auf der Oberfläche einer rotierenden Walze 10, welche die Faserbahn W während des Auftragens der Behandlungssubstanz stützt, geführt, und eine optionale Stützwalze 29 kann verwendet werden, um die Faserbahn W auf die Oberfläche der Walze 10 zu pressen. Die Richtung der Rotation der Walze 10 ist durch einen Pfeil S angezeigt. Eine Behandlungssubstanzdüse 15 zum Aufträgen der Behandlungssubstanz C in der Form eines Schaums ist in Kontakt mit der Oberfläche der Walze 10 angeordnet. Von der Düse 15 wird die Behandlungssubstanz C auf eine Leitfläche 20 geleitet, die so angeordnet ist, dass sie die Oberfläche der Walze 10 berührt. Die Leitfläche 20 ist geneigt, so dass die Behandlungssubstanz C nach unten in Richtung der Oberfläche der Walze 10 strömt. Die Behandlungssubstanz C wird auf eine solche Art und Weise auf die Leitplatte bzw. Leitfläche 20 aufgetragen, dass der Strom der Behandlungssubstanz C zwischen der Leitplatte bzw. Leitfläche 20 und der Oberfläche der Walze 10 verbleibt.
Wie aus den Beispielen der Figuren 1 - 5 ersichtlich ist, kann die Behandlungssubstanz C direkt oder indirekt auf die Faserbahn W aufgebracht werden, zum Beispiel entsprechend der Oberfläche der Walze 10 oder des Gewebes oder des Bands bei einem indirekten Auftrag oder auf eine entsprechende Oberfläche der Faserbahn W oder den Sumpf P bei dem direkten Auftrag, und die Substanz wird über eine Leitfläche auf die Oberfläche strömen gelassen und die Randspitze oder das Endteil der Leitfläche 20 ist in Kontakt mit der Oberfläche angeordnet, auf welche die Substanz aufgebracht wird. Die von der Düse 15 der Auftragseinheit aufzubringende Behandlungssubstanz C ist eine Beschichtungsfarbe oder ein Leimmittel. Die Düse 15 ist eine im Wesentlichen über die gesamte Breite verlaufende Schlitzdüse einer Vorhangs- oder einer strahlartigen Düse bzw. Strahldüse oder sie ist als eine Verteilkanalstruktur ausgebildet, die mehrere voneinander entfernt angeordnete Öffnungen über im Wesentlichen die gesamte Breite der Faserbahn W aufweist, wobei von den Öffnungen die Behandlungssubstanz auf die Leitfläche 20 geleitet wird, die geneigt ist. Der Strom der Behandlungssubstanz C wird von der Leitfläche 20 geleitet, über welche sie auf die Oberfläche der Faserbahn W bei einem direkten Auftrag oder auf die Oberfläche der Walze oder des Gewebes oder des Bands, über welche die Substanz auf die Oberfläche der Faserbahn W bei dem indirekten Auftrag geleitet wird, oder zu einem Sumpf geleitet, der zwischen zwei Oberflächen gebildet ist, zum
Beispiel zwei einen Nip bildende Walzen, wobei durch den Nip die Faserbahn verläuft.
Bezugszeichenliste 10 Walze 11 Walze 15 Düse 20 Leitfläche 28 Schaberklinge 29 Stützwalze C Behandlungssubstanz P Sumpf S Rotationsrichtung W Faserbahn

Claims (13)

  1. Patentansprüche
    1. Verfahren zum Aufträgen wenigstens einer Schicht einer Substanz (C) in Form von Schaum auf eine sich bewegende Faserbahn (W) durch wenigstens eine Öffnung von wenigstens einer Düse (15) einer Auftragseinheit, dadurch gekennzeichnet, dass die Substanz (C) von der Düsenöffnung (15) auf eine Leitfläche (20) fließen gelassen wird, wobei von der Leitfläche (20) die Substanz (C) auf eine Zielfläche fließen gelassen wird, und dass ein Ende der Leitfläche (20) in Kontakt mit der Zielfläche, auf welche die Substanz aufgetragen wird, angeordnet ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Substanz (C) auf der Leitfläche (20) in Umgebungsdruck befindet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Substanz C) von der Leitfläche (20) direkt oder indirekt auf die Faserbahn (W) aufgebracht wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die aufzutragende Substanz (C) eine Beschichtungsfarbe oder ein Leimmittel oder ein Befeuchtungsmittel oder ein anderes, die Eigenschaften der Faserbahn beeinflussendes Mittel ist.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Strom der Substanz von der Leitfläche (20) auf die Oberfläche der Faserbahn (W) im direkten Auftrag oder auf eine Oberfläche einer Walze (10) oder eines Gewebes oder eines Bands, mittels dem die Substanz auf die Oberfläche der Faserbahn (W) im indirekten Auftrag geleitet wird, oder zu einem Sumpf (P) geleitet wird, der zwischen einem Paar von Walzen (10,11) oder einem Paar aus einer Walze und einem Gewebe, oder einem Paar aus einer Walze und einem Band, oder einem Paar aus einem Gewebe und einem Band oder einem Paar von zwei Bändern oder einem Paar von zwei Geweben, die einen Nip bilden, durch den die Faserbahn verläuft, gebildet ist.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Schicht der Substanz (C) in Form des Schaums einseitig oder zweiseitig auf die Faserbahn (W) aufgetragen wird.
  7. 7. System zum Aufträgen einer Schicht einer Substanz (C) in Form von Schaum direkt oder indirekt auf eine sich bewegende Faserbahn (W) mit wenigstens einer Öffnung von wenigstens einer Düse (15) einer Auftragseinheit, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Düse (15) eine Leitfläche (20) angeordnet ist, wobei ein Ende der Leitfläche (20) in Kontakt mit einer Zielfläche, auf welche die Substanz aufgetragen wird, angeordnet ist.
  8. 8. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zielfläche bei einem direkten Auftragssystem die Oberfläche der Faserbahn (W) ist oder bei einem indirekten Auftragssystem die Oberfläche einer Walze (10) oder die Oberfläche eines Gewebes oder die Oberfläche eines Bands oder eine Oberfläche eines Sumpfs (P) ist.
  9. 9. System nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (15) eine im Wesentlichen über die gesamte Breite verlaufende Schlitzdüse oder eine Vorhangs- oder strahlartige Düse ist.
  10. 10. System nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (15) als eine Verteilkanalstruktur ausgebildet ist, welche mehrere voneinander beabstandet angeordnete Öffnungen auf im Wesentlichen der gesamten Breite der Faserbahn aufweist, wobei von den Öffnungen die Behandlungssubstanz auf die Leitfläche (20) geleitet wird.
  11. 11. System nach einem der Ansprüche 7 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitfläche (20) derart angeordnet ist, dass der Strom der Substanz (C) in einer Neigung nach unten in Bezug auf die Oberfläche, auf die sie aufgetragen wird, ist.
  12. 12. System nach einem der Ansprüche 7 - 11, dadurch gekennzeichnet, dass das System auch eine Schaberklinge (28) aufweist, die in Bewegungsrichtung der Zielfläche der Leitfläche (20) angeordnet ist.
  13. 13. System nach einem der Ansprüche 7 - 12, dadurch gekennzeichnet, dass das System in einer Siebpartie oder einer Pressenpartie oder einer Trockenpartie oder einer Leimpartie oder einer Beschichtungspartie oder einem Kalandrierabschnitt einer Faserbahnherstellungslinie angeordnet ist.
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