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Vorrichtung zum Auslaugen von Erzen.
Man hat bisher das Auslaugen von Erzen meistens in der Weise bewerkstelligt, dass man die Auslangeflüssigkeit, beispielsweise Säure, auf das ruhende Erz, das sich zu diesem Zweck in geräumigen Kasten oder Behältern befand, einwirken liess ; dieses Verfahren erschwert schnelle und vollständige Auslaugung aus Gründen verschiedener Art, die
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ein grösserer Teil des Lösungsmittels an den Erzpartikelchen haften bleibt, der nur durch Verwendung erhoblicher Mengen von Waschwasser wieder entfernt werden kann. Man hat auch schon vorgeschlagen, das zu behandelnde Erz auf einem offenen Förderband offen durch einen ebenfalls offenen Behälter, in dem sich die Behandlungstlüssigkeit befindet, hindurchzllftibren (A. P. Nr. 701239).
Es ist ferner vorgeschlagen worden, Salze ans dom Rohmaterial unter Benutzung drehbarer perforierter Gestelle, die auf Rädern fahrbar sind und in einem dampfdicht verschliessbaren zylindrischen Behälter eingeführt werden, mit Hilfe von Wasser und Dampf zu extrahieren (E. P. Nr. RIO A. D. IS72)
Nach vorliegender Erfindung besteht die Auslaugevorrichtung darin, dass ein mit durchlässigen Wandungen verschener Erzbebälter in einen die Anslaugenussigkeit ent-
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pendelnd oder nach Art eines Schütteltisches hin-und hergehend bewegen kann.
Dabei wird bemerkt, dass die Verwendung einer sich drehenden, gelochten Trommel innerhalb eines Flüssigkeitsbehälters an und für sich bekannt ist ; wesentlich ist aber,
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wird und dabei durch die Trommel wieder nach aussen gelangt.
An Stelle einer Trommel kann man z. B. auch eine offene mit Sieböffnungen versehene Mulde verwenden, die in pendelnde Schwingungen versetzt wird, oder einen kaston- tirmigen Behälter, der nach Art eines Schütteltisches hin- und herbewegt wird.
Ais wichtig ist bei der vorliegenden Vorrichtung hervorzubeben, dass infolge d''r offenen Laugebehälter das Auslaugen unter Luftzutritt stattfindet und dass infolge der Drehung die Erdeilchen sich aneinander reiben, wodurch eine Zerkleinerung stattfindet, die den Auslaugeprozess wesentlich begssnstigt. Ferner kann dahei das Erz samt der Trommel in weitere mit Lösungsmittel gefüllte Behälter und schliesslich in einen mit Wasser gefüllten
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ist 1 der zur Aufnahme der Auslaugeflüssigkeit dienende Behälter, über welchem die Trommel 2 gelagert ist, die beispielsweise durch eine Riemenscheibe 3 in eine drehende Bewegung versetzt werden kan. Die Trommel ist am Umfang mit Löchern 4 versehen, während der
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Device for leaching ores.
Hitherto ores have usually been leached in such a way that the discharge liquid, for example acid, was allowed to act on the resting ore, which was for this purpose in spacious boxes or containers; this process makes rapid and complete leaching difficult for reasons of various kinds, which
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a larger part of the solvent adheres to the ore particles, which can only be removed again by using large amounts of washing water. It has also already been proposed to transfer the ore to be treated openly on an open conveyor belt through a container which is also open and in which the treatment liquid is located (A.P. No. 701239).
It has also been proposed to extract salts from the dom raw material using rotatable perforated racks, which are mobile on wheels and which are introduced into a steam-tight, sealable cylindrical container, with the aid of water and steam (E. P. No. RIO A. D. IS72)
According to the present invention, the leaching device consists in the fact that an ore container with permeable walls
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pendulum or can move back and forth like a shaking table.
It should be noted that the use of a rotating, perforated drum within a liquid container is known per se; but what is essential is
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and is passed through the drum to the outside again.
Instead of a drum you can, for. For example, you can also use an open trough provided with sieve openings, which is set in oscillating oscillations, or a box-shaped container that is moved back and forth like a shaking table.
It is important to emphasize with the present device that, as a result of the open liquor container, the leaching takes place with access to air and that as a result of the rotation the soil particles rub against each other, whereby a comminution takes place, which considerably favors the leaching process. Furthermore, the ore together with the drum can be placed in further containers filled with solvent and finally in one filled with water
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1 is the container serving to hold the leaching liquid, above which the drum 2 is mounted, which can be set in a rotating motion, for example by a belt pulley 3. The drum is provided with holes 4 on the circumference, during the
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