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Dachdeckung unter Verwendung kappenförmig ausgeschnittener Streifen aus Dachpappe u. dergl.
Die gegenwärtige Art der Eindeckung von Dächern unter Verwendung von Dachpappe, Dachfilz, Dachleinen, Dachjute usw. leidet unter dem Übelsi4nd, dass die zur Befestigung dienenden Nägel den Witterungseinflüssen ausgesetzt sind, hiedurch verhältnismässig rasch der Zerstörung unterliegen und zur Bildung von Löchern Anlass gehen, durch welche die Deckung wasserdurchlässig wird.
Das Wesen vorliegender Erfindung liegt nun darin, unter Verwendung an sich bekannten, lappenförmig ausgeschnitteten Dachdeckungsmateriales den Dachbelag in der Weise herzustellen,
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samt. den Nagelköpfen dem zerstörenden Einfluss der Atmosphärilien vollkommen entzogen wird.
Hiebei werden die Lappenformcn derart gewählt, dass aus jedem normal hergestellten Streifen zwei zueinander kongruente Streifen ohne Abfall entstellen.
In Fig. 1-3 der Zeichnung sind drei verschiedene Schnittformen gezeigt, durch deren i) n Sinne der Erfindung erfolgende Verwendung Zierdachdeckungen erzielt werden.
Fig. 4 zeigt eine Dachfläche, welche mit der in Fig. 1 gezeigten Schnittform hergestellt worden ist.
Wie aus Fig. 1-3 ersichtlich, werden die normal hergestellten Streifen a aus Dachpappe, Dachfilz, Dachleinen, Dachjute u. dgl. längs einer in ihrem allgemeinen Verlaufe wellenförmigen Linie derart geschnitten, dass aus jedem Streifen a zwei zueinander kongruente Halbstreifen 7"
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dass die zwischen denselben entstehenden Ausbuchtungen o des einen Streifens zu den lappenförmigen Vorsprüngen n des anderen kongruent sinai..
Die Herstellung des Daches mit Hilfe der so geschnitteten Streifen erfolgt, wie in Fig. 4
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Punkten angedeutet.
Der nächst. folgende Streifen IV wird zum Streifen I 1I in derselben Weise verlegt, wie früher der Streifen 111 zum Streifen II. Das Setzen der Nägel erfolgt längs analog gezogener Linien 4 ; in derselben Weise wird durch Verlegen der Bahnen V, VI, VII fortgesetzt, bis der Dachfirst erreicht ist, welcher in bekannter Weise durch sattelförmige Stücke überdeckt wird.
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welcher, wie in der Einleitung erwähnt, die Nagelköpfe dem Einflusse der Atmosphärilien vollkommen entzogen sind.
Die etwaigen Stosskanten t eines Streifens werden derart angeordnet, dass dieselben mit der Mittellinie einer Ausbuchtung o zusammenfallen, so dass dieselben von dem nächst höher liegenden vollen Streifen überdeckt werden.
In Fig. 4 ist eine vom Streifen 77 überdeckte Stosskante t des Streifens IUI gezeigt.
Die freien Lappen n der einzelnen Streifen I, II usw. können auf ihren Unterlagen mit Hilfe eines wetterbeständigen Klebestoffe befestigt werden : unbedingt nötig ist dies jedoch nicht, weil gewisse Dachdeckmatcrialien, wie z. B. Dachpappe u. dgl., insbesondere, wenn sie grossen Gehalt an Teer und Pech aufweisen, unter dem Einflusse der Sonnenstrahlen zusammenkleben.
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Roof covering using cap-shaped strips of roofing felt u. the like
The current method of covering roofs using roofing felt, roofing felt, roofing linen, roofing jute, etc., suffers from the problem that the nails used for fastening are exposed to the effects of the weather and are therefore relatively quickly subject to destruction and give rise to the formation of holes which the cover becomes permeable to water.
The essence of the present invention is to produce the roof covering using known, lobe-shaped cut-out roofing material in such a way that
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velvet. the nail heads are completely withdrawn from the destructive influence of the atmospheric lilies.
The flap shapes are selected in such a way that two mutually congruent strips are distorted without waste from each normally produced strip.
In Fig. 1-3 of the drawing, three different sectional shapes are shown, through the use of which, in the sense of the invention, decorative roof coverings are achieved.
FIG. 4 shows a roof surface which has been produced with the sectional shape shown in FIG. 1.
As can be seen from Fig. 1-3, the normally produced strips a of roofing felt, roofing felt, roofing linen, roofing jute and the like. The like. Cut along a line that is wavy in its general course such that from each strip a two mutually congruent half-strips 7 "
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that the bulges o of one strip that arise between the same are congruent to the lobed projections n of the other.
The roof is produced using the strips cut in this way, as in FIG. 4
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Points indicated.
The next. The following strip IV is laid to strip I 1I in the same way as previously the strip 111 to strip II. The nails are set along lines 4 drawn analogously; in the same way is continued by laying the sheets V, VI, VII until the roof ridge is reached, which is covered in a known manner by saddle-shaped pieces.
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which, as mentioned in the introduction, the nail heads are completely withdrawn from the influence of the atmosphere.
The possible abutting edges t of a strip are arranged in such a way that they coincide with the center line of a bulge o so that they are covered by the next higher lying full strip.
4 shows an abutting edge t of the strip IUI covered by the strip 77.
The free flaps n of the individual strips I, II, etc. can be attached to their documents with the help of a weather-resistant adhesive: this is not absolutely necessary, however, because certain roofing materials, such as. B. roofing felt u. Like., In particular, if they have a large content of tar and pitch, stick together under the influence of the sun's rays.