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Müllergaze mit Verstärkungsfäden.
Die natürliche Abnützung der seidenen Müllergaze vollzieht sich nicht gleichmässig über ihre ganze Fläche, sondern Stellen, die der Arbeitswirkung mehr ausgesetzt sind, oder schwächere Stellen im Gewebe, die von dünneren Fäden im Schuss oder in der Kette herrühren, werden naturgemäss früher fadenscheinig und zerreissen vorzeitig.
Da die Sichtflchen durch das zu sichtende Gut immerhin ziemlich stark belastet werden, reisst natürlich ein an einer solch schwachen Stelle aufgetretener kleiner Riss leicht durch die ganze Breite des Sichtfeldes, so dass eine Reparatur ausgeschlossen ist und die Erneuerung der ganzen Siebbospannung nötig wird.
Aber selbst. wenn solche Risse beizeiten beobachtet und rechtzeitig zugeklebt werden.
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Abständen von etwa 10-30 inm sowohl in der Kette wie im Schuss ein erheblich stärkerer Faden eingewebt ist.
Durch diese Verstärkungsfäden wird die absolute Festigkeit und Elastizität des ganzen Gewebes bedeutend vermehrt. Tritt wirklich einmal ein kleiner Riss auf, so kann sich dieser nicht über die Verstärkungsfäden hinaus forsetzen und er kann ausserdem mit weit weniger Mühe als wie ein langer Riss geschlossen werden. Dadurch wird die 8Îfhtbespannung auf lange Zeit hinaus wieder haltbar und gebrauchsfähig, so dass bei dem grossen Verbrauch von Seidengaze in jeder Mühle ganz bedeutende Kosten erspart werden.
Auch wird das Verziehen des Gewebes beim Ausspannen, das eine sehr nachteilige Form- veränderung der Maschen mit sich bringt, zuverlässig vermieden.
Endlich wirken diese Verstärkungsfäden auch auflösend (detachierend) auf das Sichtgut ein. indem dieses beim Hinweggleiten über das rauhere Gewebe besser verteilt und dadurch eine intensivere Arbeitswirkung erzielt wird.
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Müller gauze with reinforcing threads.
The natural wear and tear of the silk miller gauze does not take place evenly over its entire surface, but places that are more exposed to the work effect, or weaker places in the fabric that come from thinner threads in the weft or in the warp, naturally become threadbare earlier and tear prematurely .
Since the visible surfaces are at least quite heavily stressed by the goods to be sifted, a small crack that appears at such a weak point naturally tears through the entire width of the field of vision, so that a repair is impossible and the entire sieve bias voltage must be renewed.
But even if such cracks are observed in good time and taped shut in good time.
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A considerably thicker thread is woven into both the warp and the weft at intervals of about 10-30 inches.
These reinforcement threads significantly increase the absolute strength and elasticity of the entire fabric. If a small crack really does occur, it cannot continue beyond the reinforcement threads and it can also be closed with far less effort than a long crack. As a result, the fabric will be durable and usable for a long time to come, so that with the large amount of silk gauze used in every mill, significant costs are saved.
The warping of the fabric when it is stretched, which results in a very disadvantageous change in the shape of the mesh, is also reliably avoided.
Finally, these reinforcing threads also have a dissolving (detaching) effect on the material to be viewed. in that this is better distributed when sliding over the rougher tissue and thus a more intensive working effect is achieved.
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