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Gegenstand der Erfindung ist eine aufblasbare Rodel oder Schlitten.
Herkömmliche Schlitten sind als Freizeitgerät zwar überaus beliebt, ihr Gebrauch ist aber aufgrund ihrer Sperrigkeit und ihrem relativ grossen Gewicht beschränkt. Die Beförderung von Schlitten mit Skiliften ist meist nicht möglich oder untersagt, sodass die Rodelstrecke zuerst zu Fuss zurückgelegt werden muss. Das Hantieren mit sperrigen und schweren Geräten kann dabei mitunter beschwerlich werden.
Aufblasbare Schlitten aus vergleichsweise leichtem Kunststoffmaterial sind eine Alternative, müssen aber für ihre Tauglichkeit als Wintersportgerät einige Anforderungen erfüllen. So muss der aufblasbare Kunststoffschlitten zwar leicht, aber auch belastbar und vor allem widerstandsfähig sein. Eine gute Gleitfähigkeit sollte ebenso gewährleistet sein. Diese Eigenschaften sind durch Verwendung geeigneter Materialien erreichbar.
Die für die Akzeptanz eines solchen Sportgeräts entscheidende Eigenschaft ist jedoch auch eine andere : Schlitten werden überwiegend im Gelände fernab gut präparierter Pisten verwendet. Da es durchaus vorkommen kann, dass durch Steine, Wurzeln oder sonstiges hartes Material Beschädigungen am Kunststoffschlitten auftreten können, die die Aufblasbarkeit unterbinden, sollten einzelne Komponenten des Kunststoffschlittens austauschbar sein. Somit muss bei Beschädigung entscheidender Komponenten nicht sofort ein gänzlich neuer Schlitten angeschafft werden.
Ziel der Erfindung ist es, einen aufblasbaren Kunststoffschlitten mit diesen Vorzügen, insbesondere der
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Austauschbarkeit entscheidender Teile, zur Verfügung zu stellen.
Das wird durch die Merkmale von Anspruch 1 erreicht. Anspruch 1 sieht vor, den Kunststoffschlitten in Form von Kammern mit einschiebbaren und wieder entnehmbaren Luftkissen zu gestalten. Um einen geradlinigen Fahrverlauf und optimalen Rodel-Gleiteffekt zu erzielen, ist es dabei entscheidend, die einzelnen Kammern und die entsprechenden Luftkissen konisch zu gestalten, sodass sich für den Schlitten ein trapezähnlicher Grundriss ergibt.
Die Merkmale von Anspruch 2 erzielen eine vorteilhafte Belastungsverteilung, weil die beiden äussersten Kammern aufgrund deren grösseren Durchmesser zu den tragenden "Flügeln" werden, also einen grossen Teil des Gewichts des Fahrers aufnehmen. Die inneren Kammern bilden aufgrund ihres kleineren Durchmessers eine Sitzfläche. Durch die Verwendung mehrerer länglicher, entlang ihrer Längsseite aneinander befestigten Kammern erzielt man eine dynamische, flexible Gleitfläche.
Für die Austauschbarkeit der Luftkissen ist es vorteilhaft, Anspruch 3 vorzusehen. Für die Widerstandsfähigkeit der Kunststoffrodel erweisen sich die Merkmale von Anspruch 4 als vorteilhaft. Die Merkmale von Anspruch 5 sind für die Bedienbarkeit des Sportgeräts entscheidend.
Die Erfindung soll nun anhand beiliegender Zeichnungen näher erläutert werden : Dabei stellt Figur 1 den aufblasbaren Schlitten im Grundriss dar. Der aufblasbare Schlitten besteht aus mindestens einer, vorzugsweise aber mehreren länglichen Innenkammern 1 und Aussenkammern 4, die entlang ihrer Längsseiten aneinander
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befestigt, etwa genäht, sind. Die Innenkammern 1 und die Aussenkammern 4 haben konische Form und sind bei geschlossenem Zippverschluss 2 vollkommen geschlossen. In Figur 1 ist eine Ausführungsform der Erfindung gezeigt, bei der die Zippverschlüsse 2 im wesentlichen vertikal zur vorgesehenen Fahrrichtung verlaufen. Die Zippverschlüsse 2 dienen in erster Linie dazu, das Einschieben und Entnehmen der inneren Luftkissen 3 und der äusseren Luftkissen 5 zu ermöglichen.
Figur 2 zeigt den Grundriss der einzelnen Luftkissen 3, die in die Innenkammern l eingeschoben werden können sowie den Grundriss der äusseren Luftkissen 5, die in die in Figur 1 dargestellten Aussenkammern 4 eingeschoben werden können.
Die Aussenkammern 4 haben im Vergleich zu den Innenkammern 1 bei gleicher Querschnittsposition einen grösseren Durchmesser.
Die Oberseite der Kammern 1 und 4 ist aus Nylon gefertigt und stellt im wesentlichen die Sitzfläche dar. Der Bodenteil der Kammern 1 und 4 ist aus widerstandsfähigem PVC (Polyvinylchlorid) gefertigt. An den beiden Aussenkammern 4 sind Haltegriffe 6 befestigt. In Figur 1 ist eine Ausführungsform der Erfindung gezeigt, bei der sich an jeder Seite zwei Haltegriffe befinden, etwa, um zwei Fahrern die Möglichkeit zu geben, sich bei gemeinsamer Fahrt festzuhalten. Die Luftkissen 3 und 5 sind mit Ventilen 7 versehen, die ein Aufblasen der Luftkissen 3 und 5 mit blosser Lungenkraft ermöglichen. Die aufblasbare Rodel ist weiters mehrmals klappund faltbar.
Beim Gebrauch des erfindungsgemässen Schlittens lässt sich der zusammengefaltete Schlitten, der ein überaus geringes Gewicht aufweist, mit Leichtigkeit an den Beginn einer Rodelstrecke transportieren, etwa in einem Rucksack. Wahlweise befinden sich die Luftkissen 3 und 5 im zusammengefalteten Zustand des Schlittens innerhalb oder ausserhalb der Kammern 1 und 4. Vor
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der Abfahrt ist lediglich der Schlitten aufzufalten und die Luftkissen 3 und 5 aufzublasen. Gegebenenfalls sind die Luftkissen 3 und 5 in die Kammern 1 und 4 einzuschieben. Der aufblasbare Schlitten ist somit innerhalb weniger Minuten einsatzbereit und funktioniert auf den unterschiedlichsten Schneearten. Sowohl im Tiefschnee als auch auf klassischen Rodelstrecken ist das Rodeln problemlos möglich.
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The invention relates to an inflatable toboggan or sledge.
Conventional sledges are extremely popular as leisure equipment, but their use is limited due to their bulkiness and their relatively large weight. The carriage of sledges with ski lifts is usually not possible or prohibited, so the toboggan run must first be covered on foot. Fiddling with bulky and heavy equipment can sometimes be difficult.
Inflatable sledges made of comparatively light plastic material are an alternative, but must meet some requirements for their suitability as winter sports equipment. For example, the inflatable plastic sled must be light, but also resilient and, above all, resistant. Good lubricity should also be guaranteed. These properties can be achieved by using suitable materials.
However, the property that is decisive for the acceptance of such sports equipment is also different: sledges are mainly used in the area far from well-groomed slopes. Since it can happen that stones, roots or other hard material can damage the plastic sled, which prevents the inflatable, individual components of the plastic sled should be interchangeable. This means that if critical components are damaged, a completely new slide does not have to be purchased immediately.
The aim of the invention is to provide an inflatable plastic slide with these advantages, in particular the
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Interchangeability of crucial parts.
This is achieved by the features of claim 1. Claim 1 provides to design the plastic slide in the form of chambers with insertable and removable air cushions. In order to achieve a straight-line ride and optimal toboggan glide effect, it is crucial to design the individual chambers and the corresponding air cushions so that the sled has a trapezoid-like layout.
The features of claim 2 achieve an advantageous load distribution because the two outermost chambers become the load-bearing "wings" due to their larger diameter, ie they absorb a large part of the weight of the driver. The inner chambers form a seat due to their smaller diameter. A dynamic, flexible sliding surface is achieved by using several elongated chambers which are fastened to one another along their long sides.
For the interchangeability of the air cushions, it is advantageous to provide claim 3. The features of claim 4 prove to be advantageous for the durability of the plastic toboggan. The features of claim 5 are crucial for the usability of the sports equipment.
The invention will now be explained in more detail with the aid of the accompanying drawings: FIG. 1 shows the inflatable slide in plan view. The inflatable slide consists of at least one, but preferably a plurality of elongated inner chambers 1 and outer chambers 4 which are arranged along their long sides
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attached, about sewn, are. The inner chambers 1 and the outer chambers 4 have a conical shape and are completely closed when the zipper 2 is closed. FIG. 1 shows an embodiment of the invention in which the zip fasteners 2 run essentially vertically to the intended direction of travel. The zip fasteners 2 primarily serve to enable the inner air cushions 3 and the outer air cushions 5 to be inserted and removed.
FIG. 2 shows the outline of the individual air cushions 3 that can be inserted into the inner chambers 1 and the outline of the outer air cushions 5 that can be inserted into the outer chambers 4 shown in FIG. 1.
The outer chambers 4 have a larger diameter than the inner chambers 1 with the same cross-sectional position.
The top of the chambers 1 and 4 is made of nylon and essentially represents the seat. The bottom part of the chambers 1 and 4 is made of resistant PVC (polyvinyl chloride). Handles 6 are attached to the two outer chambers 4. FIG. 1 shows an embodiment of the invention in which there are two handles on each side, for example to give two drivers the opportunity to hold on when driving together. The air cushions 3 and 5 are provided with valves 7, which allow the air cushions 3 and 5 to be inflated with mere lung force. The inflatable toboggan can also be folded and folded several times.
When using the sled according to the invention, the folded sled, which has an extremely low weight, can be easily transported to the start of a toboggan run, for example in a backpack. The air cushions 3 and 5 are optionally located in the folded state of the slide inside or outside the chambers 1 and 4. In front
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all you have to do is unfold the sledge and inflate the air cushions 3 and 5. If necessary, the air cushions 3 and 5 must be pushed into the chambers 1 and 4. The inflatable sledge is ready for use within a few minutes and works on a wide variety of snow types. Tobogganing is possible without any problems both in deep snow and on classic toboggan runs.