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Geschützlafette mit Vorrichtung zum Aufheben des Einflusses der Schwankungen der
Lafette auf die Schussrichtung.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Geschütze, die auf schwankendem Boden, z. B. auf Schiffen, Luftschiffen, Automobilen und dergleichen montiert sind, und bezweckt, den Einfluss der Schwankungen auf die Lage der Seelenachse gänzlich zu beheben ; sie besteht also in einer Vorrichtung, die das Geschützrohr in der ihm im Raume einmal gegebenen Lage dauernd erhält.
Dazu ist das Rohr mit seinen Schildzapfen in einem besonderen Wiegenträger gelagert. der mit einer kugelförmigen Lagerfläche in einer Kugelschale der Lafette nach allen Richtungen
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mit den von ihm getragenen Teilen. Durch diese Anordnung kommt die Rückstosskraft sowie die Schwerkraft immer senkrecht, zur Auflagefläche des Wiegenträgers, es kann durch diese
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Motor angetriebene Schwungmasse, ein sogenannter Gyrostat gelagert ist. Da dieser Gy rostat in der Lafette volle Bewegungsfreiheit hat, so wird er, in Verbindung mit der Schwerkraft des Pendels überhaupt, trotz aller Schwankungen der Lafette den Wiegenträger in ein und derselben Lage erhalten und ebenso das Geschützrohr ;
diesem kann andererseits in dem Wiegenträger jede gewünschte Erhöhung erteilt werden.
Ein Geschütz mit einer der Erfindung entsprechenden Vorrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 ein derartiges Geschütz in Seitenansicht, Fig. 2 in Ansicht von hinten gesehen und Fig. 3 in Draufsicht.
Die Wiege b, in der das Rohr a nach dem Schusse zurückgleitet, hat seitlich zwei Schildzapfen c. Diese sind drehbar in dem Wiegenträger d gelagert, so dass man das Rohr a dem Wiegenträger gegenüber vermittels des Schulterstückes e auf jede gewünschte Elevation einstellen und durch eine bekannte Sperrvorrichtung, die in der Zeichnung n cht dargestellt ist. feststellen
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ist. so ausgebildet, dass der Wiegenträger d sich in ihm um den Betrag der Schwankungen der Lafette 9 frei bewegen kann.
Nach unten hat der Wiegenträger d eine stabförmige Verlängerung h und ist dort mit einem Motor i, ausgerüstet, der eine Schwungmasse k antreibt. Das Gewicht dieser Teile und das Trägheit-
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Gun carriage with a device for canceling the influence of fluctuations in the
Carriage on the direction of fire.
The invention relates to such guns that operate on unsteady ground, e.g. B. are mounted on ships, airships, automobiles and the like, and the aim is to completely eliminate the influence of fluctuations on the position of the soul axis; it therefore consists in a device which permanently maintains the gun barrel in the position given to it in space.
For this purpose, the tube with its trunnion is stored in a special cradle carrier. the one with a spherical bearing surface in a spherical shell of the mount in all directions
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with the parts carried by him. With this arrangement, the recoil force as well as the force of gravity always come perpendicular to the support surface of the cradle, it can pass through it
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Motor-driven flywheel, a so-called gyrostat is mounted. Since this Gy rostat has full freedom of movement in the mount, it will, in connection with the force of gravity of the pendulum in general, keep the cradle carrier in one and the same position and also the gun barrel, despite all the fluctuations of the mount;
On the other hand, this can be given any desired increase in the cradle support.
A gun with a device corresponding to the invention is shown in the drawing, namely FIG. 1 shows such a gun in a side view, FIG. 2 seen in a view from the rear, and FIG. 3 in a plan view.
The cradle b, in which the barrel a slides back after the shot, has two trunnions c on the side. These are rotatably mounted in the cradle support d so that the tube a can be set to any desired elevation opposite the cradle support by means of the shoulder piece e and by a known locking device which is not shown in the drawing. determine
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is. designed so that the cradle support d can move freely in it by the amount of the fluctuations of the carriage 9.
The cradle support d has a rod-shaped extension h downwards and is equipped there with a motor i, which drives a flywheel k. The weight of these parts and the inertia
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