AT413693B - Rohrpoststation - Google Patents
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Description
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AT 413 693 B
Die Erfindung betrifft eine Rohrpoststation mit - einer oberen Ebene mit einem Fahrrohranschluss und mindestens einer Büchseneingabe; - einer unteren Ebene mit einem Fahrrohranschluss und mindestens einem Büchsenauswurf; 5 - einer zwischen der oberen Ebene und der unteren Ebene angeordnete, von einem Verstell motor in ihrer Position veränderbare Dreh- bzw. Schiebeeinheit, die ein Durchgangsrohr zur Durchfahrt von Büchsen, ein S-Rohr zur Ausgabe von Büchsen und ein Büchsenempfangsrohr zur Ausgabe von Büchsen aufweist; io wobei sich das Durchgangsrohr geradlinig von einer ersten oberen Öffnung zu einer ersten unteren Öffnung erstreckt; wobei sich das S-Rohr von einer zweiten oberen Öffnung zu einer gegenüber der zweiten oberen Öffnung versetzten zweiten unteren Öffnung erstreckt; wobei vom S-Rohr ein Bypass-Kanal abzweigt, der in eine untere Bypass-Öffnung mündet, die 15 koaxial zur zweiten oberen Öffnung ist; wobei sich das Büchsenempfangsrohr von einer dritten oberen Öffnung geradlinig zu einer dritten unteren Öffnung erstreckt und einen Büchsenstopp aufweist, der von einem Bypass-Kanal umgangen wird; wobei die translatorischen Abstände bzw. Winkelabstände der zweiten und dritten oberen Öff-20 nung von der ersten oberen Öffnung und die Abstände von der zweiten und dritten unteren Öffnung, sowie der unteren Bypass-Öffnung von der ersten unteren Öffnung einfache ganzzahlige Vielfache eines Einheitsabstandes betragen; wobei der Abstand der ersten oberen Öffnung von der zweiten oberen Öffnung dem Einheitsabstand entspricht. 25
Zwischen der oberen und der unteren Ebene ist eine bewegbar angeordnete Dreh- bzw. Schiebeeinheit vorgesehen, die je nach Betriebszustand der Rohrpoststation in verschiedenen Positionen - Büchsenempfang von oben, Büchsenempfang von unten, eine Büchseneingabestellung und in zwei Büchsenausgabestellungen - gebracht werden kann. ______________________
Im Fall einer Schiebeeinheit sind die oben erwähnten Abstände die Axialabstände zwischen den einzelnen Öffnungen, im Fall einer Dreheinheit, bei der die einzelnen Öffnungen notwendigerweise im gleichen Abstand zur Drehachse angeordnet sind, handelt es sich um Winkelabstände, also den Winkel, in dem sich die Achsen der Öffnungen von der Drehachse aus darstel-35 len.
Aus der DE 38 01 558 A oder der EP 454 662 A sind Rohrpoststationen bekannt, die eine bewegbar angeordnete Dreh- bzw. Schiebeeinheit aufweisen. 40 Nachteilig an diesen bisher bekannten Rohrpoststationen ist, dass bei ihrer Verwendung in einem Einliniensystem bei Wendebetriebsanlagen Rohrpostbüchsen nur einzeln abgesendet werden können, d.h., wenn eine Rohrpostbüchse unterwegs ist, müssen an den restlichen Rohrpoststationen eingespeicherte Büchsen den Fahrtweg abwarten, um eine weitere Büchse absenden zu können. Unter Wendebetriebsanlagen werden hier Anlagen verstanden, in denen 45 die Richtung des Luftstroms, der zum Transport der Rohrpostbüchsen verwendet wird, umgekehrt werden kann.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass bei dem genannten Systemen, bei Verwendung bekannter Rohrpoststationen, 50% aller Büchsen vor dem Ausschleusen reversieren müssen. Im so Detail bedeutet das, dass die Büchse abgebremst, die Zielstation auf Empfang gestellt, sowie ein Fördergebläse aktiviert werden muss und erst dann die Büchse an der Zielstation aufgenommen und ausgeschleust werden kann, wonach die Station wieder Null - d.h. in ihren Ausgangszustand - zurückgesetzt werden kann. Erst dann ist die Anlage wieder bereit, eine im Speicher wartende Büchse aufzunehmen und den Vorgang zu wiederholen. Dies hat zur Folge, 55 dass sich bei Rohrpostanlagen mit langen Wegstrecken beträchtliche Wartezeiten von in die 3
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Rohrpoststationen eingespeicherten Büchsen ergeben, die auf ihre Abfahrt und Zustellung warten. Bei Großanlagen mit sehr vielen Stationen sind daher zum Transport der Rohrpostbüchsen mehrere Linien vorgesehen, wobei die Büchsen üblicherweise über eine mechanische Zentrale auf die einzelnen Linien verteilt werden. 5
Es sind auch Ringleitungssysteme älterer Herkunft bekannt, auf denen mehrere Büchsen gleichzeitig in einem entsprechenden Abstand unterwegs sein können. Der Nachteil dieser Systeme liegt darin, dass sie nur in einer Richtung (sogenannte Ringleitungssysteme) betrieben werden können, was mitunter zu sehr großen Wegstrecken führt. So muss beispielsweise bei io einer Anzahl von 100 Stationen eine Rohrpostbüchse die von der Station 88 zu Station 85 gesendet werden soll, den langen Weg von 97 Stationen durchfahren, um zu ihrem Ziel zu gelangen.
Die oben genannten Probleme resultieren daraus, dass ein direkter Büchsenempfang von oben 15 und von unten bzw. ein Versenden nach und unten möglich ist.
Aus der EP 867 388 A ist eine Rohrpoststation bekannt, die die oben beschriebenen Probleme zumindest teilweise löst. Ein bei dieser Lösung weiterhin bestehender Nachteil ist jedoch, dass es beim Wechsel zwischen der Durchfahrtsstellung, bei der das Durchgangsrohr zwischen den 20 Fahrrohranschlüssen angeordnet ist, und einer Empfangsstellung für von unten ankommende Büchsen, bei der das Büchsenempfangsrohr zwischen den Fahrrohranschlüssen angeordnet ist, und zurück zu einer Unterbrechung des Luftstroms in dem Fahrrohr kommt, die den Transport aller Büchsen im System behindert. 25 Weitere bekannte Lösungen sind in der DE 43 12 638 C, der DE 88 00 627 U und der DE 41 01 257 A offenbart.
Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung eine Rohrpoststation zu schaffen, mit der ein Senden nach oben und nach unten, sowie ein Empfangen einer von oben oder von unten kommenden 30—Büchse ohne Reversieren möglich ist und bei der beiliiren Ümschaltvorgängen keine Unterbrechung des Luftstroms auftritt.
Weiters ist es eine Aufgabe der Erfindung ein Rohrpostsystem zu ermöglichen, mit dem die Sendefrequenz von Rohrpostbüchsen gegenüber den bekannten Systemen wesentlich erhöht 35 werden kann.
Diese Aufgaben werden von einem Rohrpostsystem der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, dass der Abstand der ersten oberen Öffnung von der dritten oberen Öffnung und der Abstand der ersten unteren Öffnung von der dritten unteren Öffnung jeweils dem Einheitsabstand 40 entsprechen.
Es ist ein Verdienst dieser Erfindung, eine Rohrpoststation zu schaffen, mit der es möglich ist, ein Rohrpostsystem zu verwirklichen, bei dem eine bis jetzt nicht erreichte Sendefrequenz von Rohrpostbüchsen möglich ist. 45
Eine unterbrechungsfreie Umschaltung wird bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung dadurch erreicht, dass das Büchsenempfangsrohr unmittelbar neben dem Durchgangsrohr angeordnet ist. Dies wird durch eine gegenüber dem Stand der Technik unterschiedliche Betriebsweise erreicht. Bei der Lösung, wie sie in der EP 867 388 beschrieben ist, ist beidseits neben dem so oberen Fahrrohranschluss eine Büchseneingabe vorgesehen. Daher muss die für das Büchsenempfangsrohr vorgesehene Ausgabeöffnung weiter vom der Achse des Fahrrohres entfernt sein, um ein Durchfallen der Büchse beim Eingeben zu verhindern. Daraus folgt der größere Abstand des Büchsenempfangsrohres, der zu den beschriebenen Problemen führt. 55 Bei der erfindungsgemäßen Lösung wird bei jeglichem Umschaltvorgang vor der endgültigen 4
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Unterbrechung der Luftführung im Fahrrohr eine neue Verbindung hergestellt, so dass der Transport der im System befindlichen Büchsen nicht gestört wird. Dies stellt eine wesentliche Verbesserung gegenüber der bekannten Lösung dar. 5 Vorteilhafterweise findet zumindest eine erfindungsgemäße Rohrpoststation in einem Rohrpostsystem mit zumindest zwei Rohrpoststationen und einer Rohrpoststation verbindenden Leitung, mit einem Gebläse zu Erzeugung eines Luftstromes in den Leitungen und einer Vorrichtung zur Umkehr des Luftstromes Verwendung. io Die Erfindung samt weiteren Vorteilen wird im Folgenden anhand einiger nicht einschränkender Ausführungsbeispiele näher erläutert, die in den beigefügten Zeichnungen veranschaulicht sind. Es zeigen: Fig. 1 eine erste Ausführungsvariante in einer seitlichen Darstellung, Fig. 2 eine teilweise Draufsicht der Ausführungsvariante von Fig. 1, Fig. 3 und 4 seitliche Ansichten der Ausführungsvariante von Fig. 1 in anderen Stellungen, Fig. 5 eine weitere Ausführungsvariante 15 in axonometrischer Explosionsdarstellung, und Fig. 6 schematisch ein erfindungsgemäßes Rohrpostsystem.
Fig. 1 weist eine erste Variante einer erfindungsgemäßen Rohrpoststation in Ruhe- bzw. in Durchlaufstellung auf, mit einer oberen Ebene e1, einem oberen Fahrrohranschluss 2, eine 20 Büchseneingabe 3 als Büchsenspeicher, einer unteren Ebene e4, einem unteren Fahrrohranschluss 5 und zwei Büchsenausgaben a6 und b7 und mit einer Schiebeeinheit 8a.
In der Schiebeeinheit 8a ist ein Durchgangsrohr 9 zur Durchfahrt von Büchsen 26 angeordnet, das sich zwischen einer ersten oberen Öffnung 31 und einer ersten unteren Öffnung 41 geradli-25 nig erstreckt. Neben dem Durchgangsrohr 9 ist ein S-Rohr 11 angeordnet, das sich von einer ersten oberen Öffnung 31 in einer S-förmigen Krümmung zu einer zweiten unteren Öffnung 42 erstreckt. Vom S-Rohr 11 zweigt ein Bypass-Kanal 12 ab, der in eine untere Bypass-Öffnung 44 mündet, die koaxial zu zweiten oberen Öffnung 32 ist. Dieser Bypass-Kanal 12 ist nur zur Durchströmung von Luft vorgesehen, kann jedoch von den Büchsen 26 nicht durchfahren vyer- 30___dem.Dem S-Rohr 11 gegenüberliegendest em Büchsenempfangsrohr l O vorgesehen, dass sich von einer dritten oberen Öffnung geradlinig zu einer dritten unteren Öffnung 43 erstreckt. Im oberen Bereich des Büchsenempfangsrohres 10 ist ein Büchsenstopp 22 vorgesehen, der die Durchfahrt von Büchsen 26 verhindert. Dieser Büchsenstopp 22 wird von einem weiteren Bypasskanal 15 umgangen, der dazu dient, eine Durchströmung des Büchsenempfangsrohres 10 35 auch dann zu ermöglichen, wenn eine Büchse 26 am Büchsenstopp 2 anliegt.
Die erste obere Öffnung 31 ist in einem translatorischen Abstand c12 von der zweiten oberen Öffnung 32 angeordnet. An der gegenüberliegenden Seite ist die dritte obere Öffnung 33 in einem Abstand Ci3 von der ersten oberen Öffnung 31 vorgesehen. Der Abstand von der ersten 40 unteren Öffnung 41 zur dritten unteren Öffnung 43 ist mit d13 bezeichnet, während der Abstand von der zweiten unteren Öffnung 42 zur Bypass-Öffnung 44 mit d24 bezeichnet ist. Sämtliche Abstände c12, c13, d13, d24 sind dabei gleich und entsprechen einem Einheitsabstand (¾. Notwend igerweise ist der Einheitsabstand Co größer als der Durchmesser der Rohr 9, 10, 11, vorteilhafterweise jedoch kleiner als der doppelte Wert dieses Durchmessers. Auf diese Weise wird 45 sichergestellt, dass auch während einer Verschiebung der Schiebeeinheit 8a stets mindestens eines der Rohre 9, 10, 11 zumindest teilweise mit den Fahrrohranschlüssen 2, 5 überlappt und somit eine kontinuierliche Durchströmung des Fahrrohres möglich ist.
Fig. 2 zeigt die Draufsicht vom Durchgangsrohr 9, Empfangsrohr 10, zwei Bypassverbindungs-50 teile 13a, 14b und den Bypasskanal 15.
Fig. 3 zeigt in der Position den Büchsenempfang von oben, in der Schiebeeinheit 8a ist das S-Rohr 11 mit dem oberen Fahrrohranschluss 2 verbunden, der untere Teil vom S-Rohr 11 steht auf der verschlossenen Ebene, wo die ankommende Büchse 26 zu stehen kommt. Die 55 Fahrluft strömt bei der oberen Krümmung über die Öffnung durch das Bypassrohr 12 in das 5
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Anschlussfahrrohr 5, und die Schiebeeinheit 8a versetzt danach das Rohrstück 9 wieder in die Null- bzw. Durchlaufstellung.
In Fig. 4 sieht man in der Zeichnung die Rohrpoststation auf Empfangstellung der ankommen-5 den Büchse 26 von unten, wobei das Empfangsrohr 10 mit dem oberen Fahrrohranschluss 2 und dem unteren Fahrrohranschluss 5 verbunden ist, indem das Durchgangsrohr 9 mit der Büchseneingabe 3 verbunden ist.
Die Förderluft drückt die Büchse 26 gegen den Büchsenstopp 22, wobei ein kontinuierlicher io Luftstrom über den weiteren Bypass-Kanal 15 sichergestellt ist. Indem die Schiebeeinheit 8a wieder in die Stellung von Fig. 1 zurückbewegt wird, kann die Büchse 26 über die Ausgabe a6 ausgegeben werden. Während des gesamten Vorganges wird der Luftstrom im System nicht unterbrochen. 15 Die Ausführungsvariante von Fig. 5 entspricht im Wesentlichen der der Fig. 1 bis 4 mit dem Unterschied, dass anstelle der Schiebeeinheit 8a eine Dreheinheit 8b vorgesehen ist. Entsprechende Bauteile sind mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Sämtliche Öffnungen 31, 32, 33; 41,42, 43, 44 sind in einem gleichmäßigen Abstand f von der Drehachse 8d der Schiebeeinheit 8b angeordnet. Die Winkelabstände γ12, Yi3, δ13, öu zwischen den Öffnungen 31, 32, 33; 41, 42, 20 43, 44 sind untereinander gleich und entsprechen einem Einheitsabstand γ0, der in diesem
Ausführungsbeispiel ein rechter Winkel ist. Die Funktionsstellungen entsprechend der Fig. 3 und 4 werden bei der Ausführungsvariante von Fig. 5 dadurch erreicht, dass sich die Dreheinheit 8b um einen rechten Winkel im Uhrzeigersinn bzw. gegen den Uhrzeigersinn dreht. 25 Die Station der Fig. 5 entspricht in Durchlaufstellung Fig. 1. Durch eine Vierteldrehung nach rechts empfängt die Station die ankommende Büchse von oben über das Fahrrohr in das S-Rohr (wie Fig. 3) und die Förderluft bewegt sich über die Öffnung in das Rohrstück, um die im Fahrrohr fahrenden Büchsen weiter zu treiben und den Luftstrom im System nicht zu unterbrechen. Die im S-Rohr angekommene Büchse wird vom Rohrschalter registriert und die Zentrale _.30_____setzt über-die-Steuerung das Drehteil wieder um eine Viertelumdrehung nach links, somit ist das Durchgangsrohr 9 wieder in der Nullstellung, die im S-Rohr 11 stehende Büchse 26 wird über die Büchsenausgabe (aus dem S-Rohr) ausgeschleust. Die aus der Gegenrichtung kommenden Büchsen 26 fahren die Station von unten an. Hier stellt sich die Empfangsstation mit einer Vierteldrehung nach links (wie Fig. 4 zeigt). Hier kommt die Büchse 26 über das Fahrrohr 35 von unten in die Station in das Rohrstück, die Büchse wird vom Luftstrom am Büchsenstopp 22 angehalten und vom Luftstrom getragen. Aus der Öffnung im Rohrstück strömt die Luft durch den Bypasskanal über die Öffnung in das Fahrrohranschlussrohr (wie Fig. 4 zeigt). Der Rohrschalter gibt das Signal der Büchsenankunft und das Schiebe- bzw. Drehteil wird wieder in ihre Position zurückgestellt. Somit ist die Linie frei und die Rohrpostbüchse kann über die Büchsen-40 ausgabe ausgeschleust werden. Der Vorgang der mechanischen Abwicklung ist in beiden Stationstypen gleich. Nun bieten sich zwei Möglichkeiten in ihrer Ausführung an, z.B. eine Station in flacher Ausführung mit einem Schiebeelement mit einem Fahrrohr von 110 mm, eine Größe von: Höhe 550 mm, Breite 900 mm, Tiefe 180 mm, weiters eine Station mit einem Drehelement in einer Größe von: Höhe 550, Breite 350, Tiefe 350 mm. 45
Um die Büchsen 26 bis zum Zeitpunkt des Ladens zu halten, weist der Büchsenspeicher einen Sperrhebel auf, der bei Betätigung eine gespeicherte Büchse freigeben kann, wobei die Entriegelung des Sperrhebels über einen Sperrhebelmagneten erfolgen kann. Eine gespeicherte Büchse kann dabei über einen Speicherkontakt registriert werden. Zur Registrierung durchlau-50 fender bzw. ankommender Rohrpostbüchsen ist ein Rohrschalter an dem Rohr angeordnet.
Gemäß Fig. 6 weist ein erfindungsgemäßes Rohrpostsystem zumindest zwei erfindungsgemäße Rohrpoststationen, sowie ein bis zwei Motorgebläse und je eine Umkehrvorrichtung auf, mit welcher der Luftstrom in der Rohrpostleitung umgekehrt werden kann. Ein Reversieren einer 55 Büchse 26 an ihrer Empfangsstation ist nicht erforderlich, da diese von oben und unten direkt
Claims (6)
- 6 AT 413 693 B empfangen kann. Mehrere gespeicherte Büchsen, die in dieselbe Richtung fahren, z.B. von A nach R, von D nach F, von G nach J, J nach K, von L nach N und von O nach R - die Buchstaben A bist R bezeich-5 nen hier erfindungsgemäße Rohrpoststationen - können an den Stationen der Reihe nach aufgenommen und zu ihrem vorprogrammierten Ziel gebracht werden, wobei die Gesamtfahrzeit nicht länger ist als die Fahrzeit der Büchse, welche die längste Entfernung zwischen zwei Stationen zurückzulegen hat. io Während der Laufzeit der Sendungen kann an allen Stationen, die keine Büchse im Speicher haben, eine Büchse in den Büchsenspeicher gestellt und ein Sendeziel eingegeben werden. Über eine elektronische Steuerung wird das Sendeziel abgefragt und die Versenderreihenfolge und die Senderichtung festgelegt. 15 Die erhöhte Sendefrequenz gegenüber herkömmlichen Rohrpostsystemen ermöglicht durch die ständige Bereitschaft einer erfindungsgemäßen Rohrpoststation Büchsen aufzunehmen, wobei das Durchlaufrohr ständig durchfahren werden kann, sowie abfahrende Büchsen aufnehmen und in das System einschleusen kann, ohne den Luft- bzw. Fahrstrom zu unterbrechen. Durch eine Umkehr des Luftstromes durch die Umkehrvorrichtung können Büchsen in beide Richtun-20 gen transportiert und an den vorprogrammierten Stationen angeschleust werden, da die erfindungsgemäßen Rohrpoststationen aus beiden Richtungen ankommende Büchsen empfangen können. Aus diesen Gründen kann eine Büchse bei dem beschriebenen Rohrpostsystemen immer den kürzesten Weg zum Ziel zurücklegen. 25 Patentansprüche: 1. Rohrpoststation mit - einer oberen Ebene (e1) mit einem Fahrrohranschluss (2) und mindestens einer Büch- __30.__________seneingabe (3);---------- - einer unteren Ebene (e4) mit einem Fahrrohranschluss (5) und mindestens einem Büchsenauswurf (a6, b7); - einer zwischen der oberen Ebene (e1) und der unteren Ebene (e4) angeordneten, von einem Verstellmotor in ihrer Position veränderbaren Dreh- bzw. Schiebeeinheit (8a, 8b), 35 die ein Durchgangsrohr (9) zur Durchfahrt von Büchsen (26), ein S-Rohr (11) zur Aus gabe von Büchsen (26) und ein Büchsenempfangsrohr (10) zur Ausgabe von Büchsen (26) aufweist; wobei sich das Durchgangsrohr (9) geradlinig von einer ersten oberen Öffnung (31) zu einer ersten unteren Öffnung (41) erstreckt: 40 wobei sich das S-Rohr (11) von einer zweiten oberen Öffnung (32) zu einer gegenüber der zweiten oberen Öffnung (32) versetzten zweiten unteren Öffnung (42) erstreckt: wobei vom S-Rohr (11) ein Bypass-Kanal (12) abzweigt, der in eine untere Bypass-Öffnung (44) mündet, die koaxial zur zweiten oberen Öffnung (32) ist; wobei sich das Büchsenempfangsrohr (10) von einer dritten oberen Öffnung (33) geradlinig 45 zu einer dritten unteren Öffnung (43) erstreckt und einen Büchsenstopp (22) aufweist, der von einem weiteren Bypass-Kanal (15) umgangen wird; wobei die translatorischen Abstände (ci2, C13) bzw. Winkelabstände (γ12, Y13) der zweiten und dritten oberen Öffnung (32, 33) von der ersten oberen Öffnung (31) und die Abstände (d13, d24, ö13, ö24) von der zweiten und dritten unteren Öffnung (42, 43), sowie der unteren 50 Bypass-Öffnung (44) von der ersten unteren Öffnung (41) einfache ganzzahlige Vielfache eines Einheitsabstandes (co, y0) betragen: wobei der Abstand (c12, y12) der ersten oberen Öffnung (31) von der zweiten oberen Öffnung (32) dem Einheitsabstand (co, y0) entspricht, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (c13, yi3) der ersten oberen Öffnung (31) von 55 der dritten oberen Öffnung (33) und der Abstand (di3, ö13) der ersten unteren Öffnung (41) 7 AT 413 693 B von der dritten unteren Öffnung (43) jeweils dem Einheitsabstand (co, γ0) entsprechen.
- 2. Rohrpoststation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der oberen Ebene (e1) und der unteren Ebene (e4) eine Dreheinheit (8b) angeordnet ist, die von 5 einem Verstellmotor angetrieben ist, und dass die oberen und unteren Öffnungen (31, 32, 33; 41, 42, 43, 44) in dem gleichen Abstand (f) von der Drehachse (8d) der Dreheinheit (8b) angeordnet sind.
- 3. Rohrpoststation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der oberen und io der unteren Ebene (e1, e4) eine Schiebeeinheit (8a) vorgesehen ist, die von einem Ver stellmotor translatorisch hin und her bewegt werden kann, und dass die oberen und unteren Öffnungen (31, 32, 33; 41, 42, 43, 44) in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind.
- 4. Rohrpoststation nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der 15 oberen Ebene (e1) eine Büchseneingabe (3) vorgesehen ist, die in einem Abstand von dem oberen Fahrrohranschluss (2) angeordnet ist, der dem Einheitsabstand (c0) entspricht.
- 5. Rohrpoststation nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der unteren Ebene (e4) eine erste Büchsenausgabe (a6) vorgesehen ist, die in einem Abstand 20 von dem unteren Fahrrohranschluss (5) angeordnet ist, der dem Einheitsabstand (c0, γ0) entspricht, und dass in der unteren Ebene (e4) eine weitere Büchsenausgabe (b7) vorgesehen ist, die in einem Abstand von der ersten Büchsenausgabe (a6) angeordnet ist, der ebenfalls dem Einheitsabstand (Co, Yo) entspricht.
- 6. Rohrpoststation nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite untere Öffnung (42) in einem Abstand (d24, ö24) von der unteren Bypass-Öffnung (44) angeordnet ist, der dem Einheitsabstand (c0,Yo) entspricht. so Hiezu 5 Blatt Zeichnungen 35 40 45 50 55
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