Claims (1)
AT 410 084 B Es sind verschiedene Belüftungsvorrichtungen für Getränkebehälter bekannt, die beim Ausgießen des Behälters einen Druckausgleich zwischen dem Luftraum im Inneren des Behälters und dem Außenraum hersteilen, damit die ausfließende Flüssigkeit und die anzusaugende Luft getrennte Wege benützen. Dadurch wird der Inhalt des Behälters durch die angesaugte Luft nicht aufgewirbelt und die im Getränk enthaltene Kohlensäure bleibt erhalten. Da der Kohlendioxidgehalt bei manchen Getränkesorten wesentlich den Geschmack beeinflussen kann, ist dessen Verlust unerwünscht. Diese bekannten Belüftungseinrichtungen haben den Nachteil eines komplizierten Aufbaues und sind daher relativ teuer. Hierzu ist ein in der Gastronomie verwendeter und auf die Flaschen absetzbarer Aufsatz bekannt. Diese Vorrichtung wird vorwiegend für den Ausschank von Alkoholgetränken benützt und erlaubt nicht das Verschließen des Behälters ohne Entfernung des Aufsatzes. Es ist allgemein bekannt, dass dieser Hilfsaufsatz konstruktiv bedingt eine kleine Ausflussöffnung und einen stark verminderten Ausfluss aufweist wobei die Flüssigkeit in dem Behälter aufgewirbelt wird. Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt eine Flasche mit Belüftungskanälen zu schaffen, die einfach herstellbar ist. Diese Flasche ist gekennzeichnet durch einen in Blastechnik hergestellten Flaschenkörper, der an seiner Außenseite mit vom Flaschenhals bis zu nahe dem Flaschenboden angeordneten Löchern in der Flaschenwand führenden Vertiefungen versehen ist, wobei die Vertiefungen als Rillen mit verflachten Randzonen ausgebildet sind und wobei auf die Randzonen die Vertiefungen abdeckende Folien aufgeklebt oder aufgeschweißt sind, derart, dass die freibleibenden Rillen nach oben offene Belüftungskanäle bilden. Fig. 1 zeigt in Ansicht und im Schnitt einen Flaschenkörper 1. An der Außenseite des Flaschenkörpers 1 befinden sich Vertiefungen 2 die sich von Flaschenhals bis zu nahe dem Flaschenboden angeordneten Löchern 3 erstrecken. Die rillenartigen Vertiefungen 2 sind von abgeflachten Randzonen 5 umgeben, die in der Zeichnungen schraffiert dargestellt sind. Auf diese Vertiefungen sind streifenförmige Folien 4 aufgeklebt bzw. aufgeschweißt. Dadurch ergeben sich von den Löchern 3 bis zum Flaschenhals nach oben offene Belüftungskanäle, durch diese wird beim Ausgießen der Flüssigkeit aus der Flasche der Unterdrück in der Flasche gemindert und dadurch eine Verwirbelung der Flüssigkeit verhindert. PATENTANSPRUCH: Flasche mit Belüftungskanälen, gekennzeichnet durch einen durch Blastechnik hergestellten Flaschenkörper (1), der an seiner Außenseite mit vom Flaschenhals bis zu nahe dem Flaschenboden angeordneten Löchern (3) in der Flaschenwand führenden Vertiefungen (2) versehen ist, wobei die Vertiefungen als Rillen mit verflachten Randzonen (5) ausgebildet sind und wobei auf die Randzonen (5) die Vertiefungen abdeckende Folien (4) aufgeklebt oder aufgeschweißt sind, derart, dass die freibleibenden Rillen nach oben offene Belüftungskanäle bilden. HIEZU 1 BLATT ZEICHNUNGEN 2AT 410 084 B Various ventilation devices for beverage containers are known which, when the container is poured out, create a pressure equalization between the air space inside the container and the outside space, so that the outflowing liquid and the air to be drawn in use separate paths. As a result, the contents of the container are not whirled up by the sucked-in air and the carbon dioxide contained in the drink is retained. Since the carbon dioxide content can have a significant influence on the taste of some beverages, its loss is undesirable. These known ventilation devices have the disadvantage of a complicated structure and are therefore relatively expensive. For this purpose, an attachment used in the catering trade and which can be placed on the bottles is known. This device is mainly used for serving alcoholic beverages and does not allow the container to be closed without removing the attachment. It is generally known that this auxiliary attachment has a small outflow opening and a greatly reduced outflow for structural reasons, the liquid being whirled up in the container. The invention has for its object to provide a bottle with ventilation channels that is easy to manufacture. This bottle is characterized by a blow molded bottle body which is provided on the outside with recesses leading from the bottle neck to holes near the bottle bottom in the bottle wall, the recesses being formed as grooves with flattened edge zones and the recesses on the edge zones covering foils are glued on or welded on in such a way that the free grooves form ventilation channels which are open at the top. 1 shows a bottle body 1 in view and in section. On the outside of the bottle body 1 there are depressions 2 which extend from the bottle neck to holes 3 arranged near the bottle bottom. The groove-like depressions 2 are surrounded by flattened edge zones 5, which are shown hatched in the drawings. Strip-shaped foils 4 are glued or welded onto these depressions. This results in ventilation channels which are open upwards from the holes 3 to the bottle neck, by means of which the depression in the bottle is reduced when the liquid is poured out of the bottle, and thereby swirling of the liquid is prevented. PATENT CLAIM: Bottle with ventilation channels, characterized by a bottle body (1) made by blow molding, which is provided on the outside with holes (3) in the bottle wall leading from the bottle neck to near the bottom of the bottle, the grooves being grooves are formed with flattened edge zones (5) and wherein films (4) covering the recesses are glued or welded onto the edge zones (5) such that the free grooves form ventilation channels which are open at the top. HERE 1 SHEET OF DRAWINGS 2