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Die Erfindung betrifft eine Regel- undloder Steuervorrichtung für die Objektleittechnik mit einer Rechnereinheit, insbesondere einem Mikroprozessor, der über einen Lokalbus mit mindestens einem Zusatzmodul verbunden ist, wobei die Regel- undloder Steuervorrichtung mehrere Schnittstellen für einen Netzbus, insbesondere ein Ringnetzwerk, aufweist, über die diese Regel- und /oder Steuervorrichtung mit einem Server und/oder zumindest einer weiteren Regel- undloder Steuervorrichtung verbunden ist, sowie ein daraus gebildetes Datenkommunikationssystem für die Objektleittechnik, bei dem mehrere Regel- undloder Steuervorrichtungen über einen Netzbus mit einem Server verbunden sind.
Aus der EP 0 459 757 A2 ist ein Ringnetzwerk bekannt, bei dem die Steuermodule, insbesondere die Regel- undloder Steuervorrichtungen, zwei Schnittstellen aufweisen, wobei das Ringnetzwerk aus einem Hauptbus und einem Nebenbus gebildet wird In diesem redundant aufgebauten Ringnetzwerk aus Hauptbus und Nebenbus sind die Steuermodule jeweils über eine Schnittstelle an den Hauptbus und eine Schnittstelle an den Nebenbus angeschlossen. Nachteilig ist dabei, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt nur zwischen jeweils zwei Stationen bzw. Steuermodulen ein Datenaustausch stattfinden kann, nachdem bei Aussendung eines Datenpaketes das gesamte Ringnetzwerk belegt bzw. beansprucht wird. Zudem kann dieses System nicht an unterschiedliche Anforderungen in einzelnen Stationen angepasst werden und ist daher in bestimmten Einsatzumgebungen nicht zufriedenstellend.
Aus der WO 95/27357 A 1 ist ein Datenkommunikationssystem zwischen einer Vielzahl von räumlich verteilten Stationen bekannt. Den einzelnen Stationen ist ein lokales Bussystem zugeordnet, über welches einzelne lokale Geräte, wie z. B. Fernseher oder Videorecorder vernetzt sind.
Eine Vernetzung der lokalen Geräte mit räumlich distanzierten Geräten ist über ein externes, sich weitläufiger erstreckendes Bussystem vorgesehen. Um die einzelnen, lokalen Netzwerke in das weitläufigere Bussystem einbinden zu können, sind Umsetzvorrichtungen vorgesehen, welche die zwei unterschiedlichen Typen von Netzwerken miteinander verbinden, indem diese die unterschiedlichen Busprotokolle berücksichtigen und entsprechende Umsetzungen vornehmen Einzelne Vomchtungen können auch ohne Umsetzvorrichtungen an den externen Bus geschaltet werden, sofern diese mit dem Busprotokoll des externen Busses kompatibel sind. Nachteilig ist dabei, dass bei Belegung des externen Busses durch eine der daran angeschlossenen Umsetzvorrichtungen oder durch eine sonstige Vorrichtung, wie z.
B. eine Kamera, der Bus für die restlichen Vorrichtungen belegt ist und daher nur eine serielle, aufeinanderfolgende Kommunikation möglich ist.
Aus der US 5, 522, 044 A ist eine Regel- undloder Steuervorrichtung für die Gebäudetechnik bekannt, wobei verteilt angeordnete Regel- undloder Steuervorrichtungen über hierarchisch strukturierte Netzwerke miteinander in Verbindung stehen und das Netzwerk durch ein Leitungssystem mit zumindest zwei Netzwerkabschlüssen bzw. Enden gebildet ist. An die Regel- undloder Steuervorrichtungen sind über jeweils einen lokalen Bus die Zusatzmodule angeschlossen Nachteilig Ist hierbei, dass kein gleichzeitiger Datenaustausch zwischen zwei Regel- und/oder Steuervorrichtungen und zwei weiteren Regel- undloder Steuervorrichtungen durchgeführt werden kann.
Aus der GB 2 212 949 A ist ein System bekannt, bei welchem durch einen Steuerungscomputer mehrere externe Steuermodule angesteuert werden können. Dabei werden die einzelnen Steuermodule über ein Netzwerk mit Stern- bzw. Baumstruktur mit dem Steuerungscomputer verbunden. Die einzelnen Steuermodule sind jeweils einzelnen Räumen eines Gebäudes zugeordnet. Die Steuermodule wiederum stehen mit Sensoren bzw. Aktoren in Leitungsverbindung. Nachteilig ist dabei, dass durch die direkt miteinander verknüpften Steuermodule keine gleichzeitige Kommunikation zwischen mehreren Gruppen von Steuermodulen möglich ist.
Es ist in der Objektleittechnik derzeit bekannt, teilweise selbstprogrammierbare Steuerungen zur Regelung und/oder Steuerung der verschiedenen Funktionen in einem Objekt, wie beispielsweise Raumtemperatur, Beleuchtung, Prüfung der Zugangsberechtigung, Aussenjalousie und dgl., zu steuern. Mit derartigen selbstprogrammierbaren Steuerungen können diese Regel- undloder Steuervorgänge auch vollautomatisch nach entsprechenden vordefinierten Umgebungsbedingungen eingeleitet, ausgeführt und überwacht werden. Nachteilig ist hierbei, dass vor allem eine Nachrüstung von zusätzlichen Funktionen kaum möglich ist oder nur mit umfangreichen Kabelverlegungsarbeiten bzw. Softwareänderungen bewerkstelligt werden kann.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Regel-und/oder Steuervomch- tung sowie ein Datenkommunikationssystem für die Objektleittechnik zu schaffen, welches aus
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wenigen standardisierten Bauteilen besteht und universell an unterschiedliche Einsatzfälle angepasst werden kann.
Diese Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass zwischen der Rechnereinheit und den Schnittstellen des Netzbusses eine galvanische Trennvorrichtung angeordnet ist, wobei der Netzbus durch die galvanisch getrennten Schnittstellen in einzelne Segmente aufgeteilt ist und dass ein Datenaustausch zweier benachbarter, insbesondere über ein Segment des Ringnetzwerkes verbundener, Regel- undloder Steuervorrichtungen und/oder einer oder mehrerer weiterer im Ringnetzwerk angeordneter Regel- undloder Steuervorrichtungen in beiden Richtungen möglich ist und Parameter für die Datenübertragung, wie beispielsweise Baudrate, Byteaufbau usw., in jedem Segment oder in einer zusammenhängenden Gruppe von Segmenten des Netzbusses unterschiedlich sind.
Vorteilhaft ist hierbei, dass der Netzbus gleichzeitig für mehrere Verbindungsaufbauten zwischen unterschiedlichen Regel-und/oder Steuervorrichtungen verwendet werden kann und damit die Zeitdauer für den Austausch von Daten zwischen den Regel- undloder Steuervorrichtungen bzw. diesen und dem Server bzw. den Zusatzmodulen erheblich beschleunigt werden kann. Ein weiterer nicht vorhersehbarer Vorteil wird durch die galvanische Trennung der Schnittstellen erreicht, da dadurch ein gleichzeitiger voneinander unabhängiger Datenaustausch zwischen mehreren Regel- und/oder Steuervorrichtungen durchgeführt werden kann. So kann z.
B. eine Regelundloder Steuervorrichtung mit einer weiteren Regel- undloder Steuervorrichtung einen Datenaustausch über ein Segment des Netzbusses und gleichzeitig eine weitere Regel- und/oder Steuervorrichtung mit einer anderen Regel-und/oder Steuervorrichtung ebenfalls einen Datenaustausch über ein weiteres Segment des Netzbusses durchführen. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass bei Ausfall eines Segmentes dies keinen Einfluss auf auf die weiteren Regel- undloder Steuervorrichtungen hat.
Weiters ist von besonderem Vorteil, dass bei häufiger Datenübertragung zwischen zwei Regel- undloder Steuervorrichtungen das Segment des Netzbusses auf die häufige Datenübertragung abgestimmt werden kann, sodass ein möglichst schneller Datenaustausch zwischen zwei Regel- und/oder Steuervorrichtungen erreicht wird.
Vorteilhaft ist weiters eine Lösung nach Anspruch 2, da dadurch mit einer einheitlichen Baugrösse der Regel- und/oder Steuervorrichtung das Auslangen gefunden werden kann, da ein Ausgleich der benötigten Rechnerleistungen zwischen grossen und kleinen Räumen durch die Verlagerung der Programmteile bzw. die Aufteilung der verschiedenen Programme auf verschiedene Regel- undloder Steuervorrichtungen erzielt werden kann. Dadurch ist trotz der standardisierten Baugrösse der Regel- und/oder Steuervorrichtungen eine problemlose Anpassung der Rechnerleistung an unterschiedlich grosse Objekte möglich. Damit ist aber auch jederzeit eine nachträgliche Erweiterung und Anpassung an geänderte Umgebungsbedingungen möglich.
Vorteilhaft ist aber auch eine Ausbildung nach den Ansprüchen 3 und 4, da dadurch für den Aufbau des Netzbusses Leitungen eingespart werden können, sodass eine einfache Verdrahtung für das Datenkommunikationssystem geschaffen wird.
Von Vorteil ist auch eine Ausgestaltung nach Anspruch 5, da dadurch eine rasche Weiterleitung des Datenpaketes von einer Schnittstelle zur weiteren Schnittstelle erreicht wird.
Von Vorteil ist auch eine Ausgestaltung nach den Ansprüchen 6 und 7, da dadurch eine einfache Zuordnung der Anwendungsprogramme zu den Zusatzmodulen erreicht wird.
Es ist aber auch eine Ausgestaltung nach Anspruch 8 von Vorteil, da dadurch eine eindeutige Kennung der einzelnen Regel- und/oder Steuervorrichtungen geschaffen wird.
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einem Server verbunden sind.
Dieses Datenkommunikationssystem für die Objektleittechnik ist dadurch gekennzeichnet, dass die Regel- und/oder Steuervorrichtung zumindest drei Steuerebenen aufweist, wobei diese durch ein Anwendungsprogramm, ein Kommunikationsmodul und eine Hardware, in der das Betriebssystem der Regel- undloder Steuervorrichtung enthalten ist, gebildet sind und der Server zumindest eine LANNVAN-Schnittstelle aufweist.
Vorteilhaft ist hierbei, dass durch Anordnung mehrerer Regel- undloder Steuervorrichtungen über einen Netzbus eine Aufteilung der Intelligenz auf die einzelnen Regel-und/oder Steuervornchtungen erreicht wird. Ein weiterer nicht vorhersehbarer Vorteil liegt darin, dass durch die Aufteilung
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der Intelligenz auf die einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen die Datenübertragung über den Netzbus reduziert werden kann. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass dadurch das Anwendungsprogramm keinen direkten Zugriff auf die Hardware der Regel- undloder Steuervorrichtung und der Zusatzmodule hat, sodass ein multifunktionales Datenkommunikationssystem geschaffen werden kann.
Zudem ist von Vorteil, dass dadurch ein externer Zugriff auf das Datenkommunikationssystem, beispielsweise über ein Modem von einem weiteren Computer, möglich ist, sodass eine Fernwartung des gesamten Datenkommunikationssystems erreicht wird.
Von Vorteil ist auch eine Ausgestaltung nach Anspruch 10, da dadurch eine optimale Oberwa- chung eines Raumes durchgeführt werden kann.
Es ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 11 von Vorteil, da dadurch die volle Kapazität der Regel- undloder Steuervorrichtung ausgenützt werden kann.
Von Vorteil ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 12, da dadurch jederzeit und von jedem beliebigen Raum auf das Datenkommunikationssystem zugegriffen werden kann.
Es ist auch eine Ausgestaltung nach Anspruch 13 von Vorteil, da dadurch eine eindeutige Zuordnung zu den einzelnen Komponenten des Datenkommunikationssystems erreicht wird.
Eine Ausbildung nach den Ansprüchen 14 bis 17 ist von Vorteil, da dadurch eine eindeutige Zuordnung des Datenpaketes erreicht wird.
Von Vorteil ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 18, da dadurch festgestellt werden kann, wann das Datenpaket von einer Regel- undloder Steuervorrichtung ausgesandt wurde.
Schliesslich ist auch eine Ausbildung nach den Ansprüchen 19 und 20 von Vorteil, da dadurch ein unabhängiger Zugriff von einem oder mehreren Anwendungsprogrammen über die Kommuni- kationsmodule auf die Zusatzmodule erreicht wird.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wurde diese im nachfolgenden anhand eines Ausführungsbeispieles näher beschrieben.
Es zeigen :
Fig. 1 ein Schaubild für die Anwendung eines Datenkommunikationssystems in schematisch vereinfachter Darstellung ;
Flg. 2 ein Blockschaltbild des erfindungsgemässen Datenkommunikationssystems in verein- fachter und schematischer Darstellung ;
Fig. 3 ein Ablaufdiagramm zur Steuerung einer Regel- undloder Steuervorrichtung des
Datenkommunikationssystems in vereinfachter und schematischer Darstellung.
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einen Personalcomputer 4 gebildet wird, und zumindest einem oder mehreren Grundmodulen 5.
Die Grundmodule 5 sind dabei jeweils in einem zu überwachenden Raum 6,7 des Gebäudes 2 angeordnet. Der Server 3 und die Grundmodule 5 werden dabei über einen Netzbus 8 miteinander verbunden. Die Grundmodule 5 können dabei durch eine Rechnereinheit, insbesondere einen Mikroprozessor, gebildet werden.
Der Netzbus 8 wird beispielsweise aus einem Ringnetzwerk 9 gebildet, wobei das Ringnetzwerk 9 aus mehreren Leitungen 10 gebildet wird und der Übersichtlichkeit halber nur eine Leitung 10 dargestellt ist. Selbstverständlich ist es möglich, dass anstelle des Ringnetzwerkes 9 auch andere Formen von Netzbussen 8, wie beispielsweise ein Sternnetzwerk, eingesetzt werden können.
Jedem Grundmodul 5 des Datenkommunikationssystems 1 ist jeweils ein eigener Lokalbus 11 zugeordnet, an dem ein oder mehrere Zusatzmodule 12 angeschlossen sein können. Die Zusatzmodule 12 können beispielsweise durch eine Temperatursteuervorrichtung, eine Lichtsteuerung, ein Zutrittskontrollsystem, ein Heizungsregelungssystem, eine Brandmeldeanlage, eine Alarmanlage, eine Jalousiensteuerung, ein Objektverfolgungssystem usw. gebildet sein, wobei die Steuerung dieser Zusatzmodule 12 über den Lokalbus 11 erfolgt, ohne dass dabei von den Grundmodulen 5 über den Netzbus 8 auf den Server 3 zugegriffen werden muss.
Dies ist deshalb möglich, da die einzelnen Grundmodule 5 mit einer eigenen Intelligenz ausgestattet sind, sodass das Abarbeiten der Daten von den Zusatzmodulen 12 bzw. die Steuerung der einzelnen Zusatzmodule 12 direkt von den Grundmodulen 5 durchgeführt werden kann, ohne dass dabei ein Zugriff der Grundmodule 5 über den Netzbus 8 an den Server 3 erforderlich ist. Der Netzbus 8 sowie der Lokalbus 11 sind bevorzugt als serielles Bussystem ausgebildet. Es ist auch möglich, dass mehrere gleiche Zusatz-
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module 12 an einem Grundmodul 5 bzw. an mehreren Grundmodulen 5 angeordnet sein können, wobei die Steuerung dieser Zusatzmodule 12 von nur einem Grundmodul 5 durchgeführt wird.
Der Server 3 hat die Aufgabe, die Daten von den einzelnen Grundmodulen 5 zu sammeln, aufzubereiten und wenn nötig zu visualisieren. Dazu ist es möglich, dass im Server 3 ein Softwareprogramm installiert ist, von dem die einzelnen Grundmodule 5 abgefragt bzw. gesteuert werden können. Der Server 3 weist weiters eine oder mehrere Datenbanken auf, in der sämtliche Daten der einzelnen Grundmodule 5, die über den Netzbus 8 an den Server 3 gelangen, protokolliert und gespeichert werden. Somit ist es jederzeit möglich, ein Protokoll für die einzelnen Grundmodule 5 zu erstellen. Dabei ist es beispielsweise möglich, eine Zeitspanne zu rekonstruieren, wo festgestellt werden kann, welche Tätigkeiten die einzelnen Grundmodule 5 zu einem gewissen Zeitpunkt durchgeführt haben. Weiters hat der Server 3 die Aufgabe, den Netzbus 8 zu initialisieren und zu überwachen.
Der Server 3 weist weiters eine LAN/WAN-Schnittstette auf, über die extern, beispielsweise über ein Modem, auf das Datenkommunikationssystem 1 bzw. auf den Server 3 zugegriffen werden kann, sodass beispielsweise die Wartung und Installation von neuen Softwarepaketen sowie ein Zugriff auf die einzelnen Grundmodule 5 bzw. auf die Zusatzmodule 12 möglich ist.
In den Fig. 2 und 3 ist ein schematischer Aufbau und ein schematisches Ablaufdiagramm des Datenkommunikationssystems 1 dargestellt, wobei für die selben Teile der zuvor beschriebenen Figur dieselben Bezugszeichen verwendet werden.
Die Grundmodule 5 werden dabei aus einer Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16, die eine Rechnereinheit, insbesondere einen Mikroprozessor, aufweisen, gebildet, sodass jede Regel- und/oder Steuervorrichtung 13 bis 16 eine eigene Intelligenz besitzt. Durch das Aufteilen der Intelligenz auf die einzelnen Regel- und/oder Steuervorrichtungen 13 bis 16 wird ein sogenanntes Master-Master-System geschaffen. Vorteilhaft ist dabei, dass durch die Aufteilung der Intelligenz auf die Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 eine Entlastung des Netzbusses 8 erreicht wird, sodass dadurch ein Netzbus 8 verwendet werden kann, bei dem die Übertragungsgeschwindigkeit relativ niedrig gewählt werden kann, jedoch eine hohe Übertragungssicherheit gewährleistet ist, wie dies bei dem Ringnetzwerk 9 der Fall ist.
Der Netzbus 8, insbesondere das Ringnetzwerk 9, wird bei dem erfindungsgemässen Datenkommunikationssystem 1 in einzelne unabhängige Segmente 17 bis 21 aufgeteilt. Dazu sind die einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 mit zwei unabhängigen Schnittstellen 22, 23 ausgestattet. Die Schnittstellen 22,23 sind dabei galvanisch voneinander getrennt und jede der Schnittstellen 22,23 der Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 ist über die Leitung 10 des Netzbusses 8 mit einer weiteren Schnittstelle 22, 23 einer weiteren Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 bzw. mit dem Server 3, der ebenfalls für den Netzbus 8 zwei galvanisch voneinander getrennte Schnittstellen 22,23 aufweist, verbunden.
Um eine galvanische Trennung der einzelnen Schnittstellen 22,23 zu erreichen, kann zwischen den beiden Schnittstellen 22,23 eine Trennvorrichtung angeordnet sein. Diese Trennvorrichtung kann beispielsweise vom Mikroprozessor bzw. der Rechnereinheit der Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 und/oder einem weiteren Mikroprozessor bzw. einer weiteren Rechnereinheit einer weiteren Regel- und/oder Steuervorrichtung 13 bis 16 und/oder dem Server 3 angesteuert werden. Vorteilhaft ist dabei, dass beispielsweise bei einem Stromausfall oder einer Störung einer Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 die Trennvorrichtung so angesteuert wird, dass
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vorrichtung 13 bis 16 überprüft.
Betreffen die Daten diese Regel- und/oder Steuervorrichtung 13 bis 16, so werden die gesamten Daten in der Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 verarbeitet. Betreffen jedoch die Daten nicht diese Regel- und/oder Steuervorrichtung 13 bis 16, so werden diese über die weitere Schnittstelle 22 bzw. 23 wieder an den Netzbus 8 ausgesandt, sodass die Daten von einer weiteren Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 empfangen werden können.
Der Datenaustausch zwischen den einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 bzw. dem Server 3 erfolgt über die einzelnen Segmente 17 bis 21 des Ringnetzwerkes 9. Das
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Ringnetzwerk 9 wird dazu bevorzugt aus zwei Leitungen 10, insbesondere aus einer Hinleitung und einer Rückleitung, gebildet, sodass zwischen zwei Schnittstellen 22,23 zweier Regel- und/oder Steuervorrichtungen 13 bis 16 über das Ringnetzwerk 9 eine Stromschleife geschaffen werden kann. Es ist auch nicht erforderlich, dass für die Datenübertragung weitere Handshake-Leitungen eingesetzt werden müssen, da die einzelnen Daten von den Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 bzw. dem Server 3 automatisch durch ein spezielles Busprotokoll bzw. ein Übertragungsprotokoll erkannt und verarbeitet werden.
Für die Übertragung der einzelnen Daten wird eine serielle Übertragungsform verwendet. Die einzelnen Segmente 17 bis 21 des Netzbusses 8 können dabei die selben Parameter für die Datenübertragung aufweisen, d. h., dass beispielsweise die Baudrate bzw. der Byteaufbau für jedes Segment 17 bis 21 des Netzbusses 8 gleich ist. Es ist auch möglich, dass durch die Aufteilung des Ringnetzwerkes 9 in die einzelnen Segmente 17 bis 21 die Parameter des Ringnetzwerkes 9, wie beispielsweise die Baudrate, der Byteaufbau usw., für jedes Segment 17 bis 21 des Ringnetzwerkes 9 unterschiedlich festgelegt werden können, d. h., dass beispielsweise das Segment 17 des Netzbusses 8 mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 9600 Baud und die restlichen Segmente 18 bis 21 mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 4800 Baud definiert werden.
Um einen Datenaustausch zwischen zwei Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 zu erreichen, wird von einer Regel- undloder Steuervorrichtung 13 über eine Schnittstelle 23 ein Datenpaket mit einer für die weitere Regel- undloder Steuervorrichtung 14 vergebenen Zuordnungsnummer ausgesandt. Die an der anderen Seite des Segmentes 18 des Netzbusse 8 befindliche Regel- und/oder Steuervorrichtung 14 empfängt daraufhin über ihre Schnittstelle 22 das Datenpaket und wertet die Zuordnungsnummer aus. Stimmt die Zuordnungsnummer mit der in der Regel- undloder Steuervorrichtung 14 hinterlegten Zuordnungsnummer überein, so werden von der Regel- und/oder Steuervorrichtung 14 die restlichen Daten verarbeitet.
Stimmt jedoch die Zuordnungsnummer mit der hinterlegten Zuordnungsnummer nicht überein, so sendet die Regel- und/ oder Steuervorrichtung 14 das Datenpaket an der weiteren Schnittstelle 23 über den Netzbus 8 wieder aus. Dieser Vorgang wird solange durchgeführt, bis das Datenpaket an der richtigen Regelund/oder Steuervorrichtung 15 oder 16 angelangt ist.
Bei Übereinstimmung der Zuordnungsnummer merkt sich die entsprechende Regel-und/oder Steuervorrichtung 14 die Schnittstelle 22, die das Datenpaket erhalten hat, sodass bei einer Rücksendung eines weiteren Datenpaketes dieses wiederum über die selbe Schnittstelle 22 ausgesandt wird. Dies ist deshalb von Vorteil, da bei einem Datenaustausch zwischen zwei Regel-und/oder Steuervorrichtungen 13 und 14, die über ein Segment 18 des Netzbusses 8 verbunden sind, immer der kürzere Übertragungsweg benützt wird.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich durch die sogenannte Punkt zu Punkt Verbindung des Netzbusses 8, da mehrere Regel- und/oder Steuervorrichtungen 13 bis 16 gleichzeitig auf den Netzbus 8 zugreifen können, ohne dass dabei die einzelnen Datenpakete vermischt werden, d h., dass beispielsweise die Regel- undloder Steuervorrichtung 13 über das Segment 18 des Netzbusses 8 mit der Regel- und/oder Steuervorrichtung 14 einen Datenaustausch durchführen kann und gleichzeitig beispielsweise die Regel- und/oder Steuervorrichtung 15 über das Segment 20 des Netzbusses 8 mit der Regel- und/oder Steuervorrichtung 16 ebenfalls einen Datenaustausch vornehmen kann.
Würden jedoch Überschneidungen auftreten, d. h., dass eine Regel- undloder Steuervorrichtung 16 mit einer Regel- undloder Steuervorrichtung 14 über die Segmente 21,17 und 18 des Netzbusses 8 einen Datenaustausch vornehmen will, wobei die Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bereits einen Datenaustausch mit der Regel- undloder Steuervorrichtung 14 durchführt, so wird jeweils ein Datenpaket der Regel- und/oder Steuervorrichtungen 16 von der Regel- und/oder Steuervorrichtung 13 gespeichert und abwechselnd ein eigenes Datenpaket und anschliessend ein Datenpaket von der Regel- undloder Steuervorrichtung 16 ausgesandt.
Wird von einer Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 ein fehlerhaftes Datenpaket, beispielsweise mit einer im Datenkommunikationssystem 1 nicht zugeteilten Zuordnungsnummer, ausgesandt, so wird dieses Datenpaket von jeder Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 an das nachfolgende Segment 17 bis 21 ausgesandt, sodass dieses Datenpaket im Ringnetzwerk 9 ständig Im Kreis laufen würde und somit eine Belastung des Netzbusses 8 entstehen würde. Dies wird insofern verhindert, indem der Server 3 alle über ihn gesandten Datenpakete überprüft und bei Auftreten eines fehlerhaften Datenpaketes dieses vom Server 3 aufgenommen und anschliessend
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vernichtet wird.
Dies kann beispielsweise so erfolgen, dass der Server 3 jede Zuordnungsnummer eines Datenpaketes mit den in seinem Speicher hinterlegten Zuordnungsnummern überprüft und bei Nichtübereinstimmung dieser Zuordnungsnummer mit den im Speicher hinterlegten Zuordnungsnummern dieses Datenpaket nicht mehr über das weitere Segment 17 bis 21 des Netzbusses 8 aussendet. Selbstverständlich ist es möglich, dass die Überprüfung des Datenpaketes erst nach einigen Umläufen um das Ringnetzwerk 9 stattfindet. Dies ist von Vorteil, da dadurch eine schnellere Datenweiterleitung der einzelnen Datenpakete erzielt wird.
Weiters ist es durch die Punkt zu Punkt Verbindung der einzelnen Regel- und/oder Steuervorrichtungen 13 bis 16, also durch die Aufteilung des Netzbusses 8 in die einzelnen Segmenten 17 bis 21 oder Gruppen von Segmenten, möglich, dass bei Auftreten eines Fehlers im Netzbus 8, beispielsweise durch eine fehlerhafte Schnittstelle 22,23 bzw. durch ein fehlerhaftes Segment 17 bis 21 des Netzbusse 8, ein Datenaustausch zwischen den einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 durchgeführt werden kann, da ein Verbindungsaufbau zwischen zwei Regel- und/oder Steuervorrichtungen 13 bis 16 über zwei Richtungen erfolgen kann und somit der fehlerhafte Teil des Netzbusses 8 umgangen werden kann.
Tritt jedoch in zwei Segmenten 17 bis 21 des Netzbusses 8 ein Fehler auf, so kann die zwischen den beiden Segmenten 17 bis 21 angeordnete Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 von den weiteren Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 nicht zum Datenaustausch aufgefordert werden. Dies bewirkt jedoch keinen Zusammenbruch des Netzbusses 8, sodass die restlichen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 nicht beeinflusst werden.
Für die Inbetriebnahme des Datenkommunikationssystems 1 wird ein Betriebssystem benötigt.
Das Betriebssystem wird dabei am Server 3 installiert. Der Server 3 verwendet beispielsweise ein Microsoft Windows-Betriebssystem, insbesondere Windows NT bzw. Windows 95. Die Regel-und/ oder Steuervorrichtungen 13 bis 16 verwenden ein eigens für diese entwickeltes Betriebssystem, wobei darauf Wert gelegt wurde, dass die Betriebssysteme austauschbar sind.
Bei der Inbetriebnahme des Datenkommunikationssystems 1 wird zuerst die Initialisierung der einzelnen Regel- und/oder Steuervorrichtungen 13 bis 16 vom Server 3 durchgeführt, d. h., dass allen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 eine Zuordnungsnummer, insbesondere eine Adresse, zugeordnet wird und anschliessend für die Zusatzmodule 12 entsprechende Adressen und Anwendungsprogramme 24 sowie ein Kommunikationsmodul 25, wie schematisch in Fig. 3 dargestellt, vom Server 3 zugeteilt werden.
Die einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16, die Zusatzmodule 12 sowie der Server 3 sind dabei beispielsweise durch DIP-Schalter für die hardewaremässige Adressierung ausgestattet, wobei der Server 3 beispielsweise die Adresse Null aufweist. Selbstverständlich ist es möglich, dass bei der Herstellung der einzelnen Komponenten eine direkte Hardwareadressierung vorgenommen wird.
Um die einzelnen Adressen der einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 bzw. der Zusatzmodule 12 feststellen zu können, sendet der Server 3 über das Ringnetzwerk 9 ein spezielles Datenpaket aus, wodurch die einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 aufgefordert werden, die festgelegte Hardwareadresse der Regel- und/oder Steuervorrichtung 13 bis 16 sowie der Zusatzmodule 12 an den Server 3 zu senden. Der Server 3 wertet nach Erhalt aller Daten bzw. nach Ablauf einer voreinstellbaren Zeitdauer die erhaltenen Daten aus und legt für jede erhaltene Hardwareadresse eine logische Adresse fest. Anschliessend werden die festgelegten logischen Adressen über das Ringnetzwerk 9 mit der entsprechenden Hardwareadresse ausgesandt.
Die logische Adresse wird von den einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 in einem stromausfallsresidenten Speicher geschrieben. Weiters werden die einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 vom Server 3 aufgefordert, ein Antwortpaket an den Server 3 zu senden, in dem bereits die logischen Adressen enthalten sind. Nachdem der Server 3 alle Antwortpakete erhalten hat, sendet dieser ein Aktivierungspaket aus, sodass die Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 sowie die Zusatzmodule 12 mit den entsprechenden logischen Adressen aktiviert werden. Selbstverständlich ist es möglich, dass für die Zusatzmodule 12 die Zuordnungsnummer, insbesondere die Adresse, von der Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 vergeben werden kann.
Dabei muss jedoch gewährleistet sein, dass nur eine Adresse pro Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 für die Zusatzmodule 12 vergeben wird. Es ist jedoch möglich, dass die bei den an die Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 angeschlossenen Zusatzmodule 12 gleiche Adressen bestehen können, wenn gewährleistet ist,
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dass diese Zusatzmodule 12 nicht an der selben Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 angeschlossen sind.
Durch das Initialisieren der einzelnen Regel- und/oder Steuervorrichtungen 13 bis 16 und Zusatzmodule 12 kann der Server 3 eine Art Karte vom Datenkommunikationssystem 1 konstruieren, sodass der Server 3 jederzeit weiss, wie viele Regel- und/oder Steuervorrichtungen 13 bis 16 und Zusatzmodule 12 im Datenkommunikationssystem 1 angeordnet sind.
Nachdem alle logischen Adressen vom Server 3 bzw. von der Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 für die Zusatzmodule 12 vergeben wurden bzw. nach der Aktivierung der Regelund/oder Steuervorrichtung 13 bis 16, wird von der Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 ein Betriebssystem von einem nicht flüchtigem Speicher in die Rechnereinheit, also in den Mikroprozessor, geladen, d. h., dass für die Abarbeitung für die einzelnen Softwarepakete bzw. die Regelung und Steuerung der einzelnen Zusatzmodule 12 ein Betriebssystem vorhanden sein muss.
Dieses Betriebssystem kann nunmehr in der Hardwareebene der Regel- und/oder Steuervorrichtung 13 bis 16 angeordnet sein. Selbstverständlich ist es möglich, dass beispielsweise das Betriebssystem vom Server 3 an die einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 übersandt wird bzw. von dem Server 3 abgewartet werden kann.
Um jedoch das Datenkommunikationssystem 1 einsetzen zu können, müssen für die entsprechenden Zusatzmodule 12 noch die entsprechenden Anwendungsprogramme 24 auf den Regelund/oder Steuervorrichtungen 13 bis 16 installiert werden. Die Anwendungsprogramme 24 werden dabei von den einzelnen Regel-undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 in einem Speicher hinterlegt, sodass diese jederzeit die Anwendungsprogramme 24 aufrufen und verarbeiten können, ohne dass dabei das Ringnetzwerk 9 belastet werden muss.
Die gesamten Anwendungsprogramme 24 sind dabei im Server 3 hinterlegt und werden bei Aufforderung von einer Regel- und/oder Steuervorrichtung 13 bis 16 an diese übersandt. Dabei ist es notwendig, dass für jedes Zusatzmodul 12, beispielsweise ein eigenes Kommunikationsmodul 25 am Server 3, generiert werden muss, damit eine Steuerung der Zusatzmodule 12 möglich ist, d. h., dass beispielsweise bei einem Einsatz einer Zutrittskontrolle mit einem Kartenlesegerät ein Kommunikationsmodul 25 für ein derartiges Zusatzmodul 12 an der entsprechenden Regel- und/oder Steuervorrichtung 13 bis 16 installiert werden muss, damit ein Anwendungsprogramm 24 dieses Zusatzmodul 12 benutzen kann und somit den Zugang für die entsprechende Person gewähren bzw. verweigern kann.
Selbstverständlich ist es möglich, dass beispielsweise ein Anwendungsprogramm 24 auf mehrere Kommunikationsmodule 25 für mehrere Zusatzmodule 12 bzw. dass mehrere Anwendungsprogramme 24 auf ein Kommunikationsmodul 25 für ein Zusatzmodul 12 zugreifen können. Dies hat den Vorteil, dass dadurch sämtliche Anwendungsprogramme 24 sämtliche Zusatzmodule 12 indirekt über die Kommunikationsmodule 25 ansteuern können, sodass ein multifunktionales Datenkommunikationssystem 1 aufgebaut werden kann.
Die Steuerung eines Zusatzmoduls 12 erfolgt dabei über das Kommunikationsmodul 25. Das Kommunikationsmodul 25 hat die Aufgabe, eine softwaremässige Schnittstelle zwischen dem Anwendungsprogramm 24 und der Hardware der Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 bzw. des Zusatzmoduls 12 zu schaffen.
Dazu wird bei einer Installation eines Zusatzmoduls 12 vom Server 3 ein entsprechendes Kommunikationsmodul 25 geschaffen, das anschliessend an die entsprechende Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 übersandt wird, d. h., dass die unterste Ebene der Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 durch die Hardware und das Betriebssystem für die Rechnereinheit, insbesondere den Mikroprozessor, der Regel- und/oder Steuervorrichtung 13 bis 16 gebildet wird, wobei die darüberliegenden Ebenen durch Softwarepakete insbesondere dem Kommunikationsmodul 25 und dem Anwendungsprogramm 24, gebildet werden.
Durch die Anordnung des Kommunikationsmoduls 25 wird erreicht, dass dadurch das Anwendungsprogramm 24 keinen direkten Zugriff auf die Hardware des Zusatzmoduls 12 hat, d. h., dass das Anwendungsprogramm 24 nicht weiss, ob das Zusatzmodul 12 direkt an die Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 oder überhaupt ein Zusatzmodul 12 angeschlossen ist, oder ob das Zusatzmodul12 auf einer anderen Regel- und/oder Steuervornchtung 13 bis 16 angeschlossen 1St. Wird beispielsweise von einem Zusatzmodul12 ein Ein/Ausgabe-Befehl durchgeführt, so leitet das Kommunikationsmodul 25 diesen Befehl über einen Mechanismus an das entsprechende Anwendungsprogramm 24 bzw. das Ergebnis an das zugeordnete Zusatzmodul 12 weiter.
Dabei ist es
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möglich, dass das zugeordnete Anwendungsprogramm 24 bzw. das Zusatzmodul 12 irgendwo im Datenkommunikationssystem 1, also irgendwo an einer Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16, angeordnet ist. Das Zusatzmodul 12 bzw. das Anwendungsprogramm 24 weiss nicht, an welcher Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 es angeschlossen bzw. wo es installiert ist.
Die Zuordnung der Daten bzw. der zu steuernden Ein/Ausgänge der Zusatzmodule 12 werden nämlich durch in das Kommunikationsmodul 25 geschriebene Zuordnungen, insbesondere durch entsprechende Adressen, gesteuert. Es kann nun gesagt werden, dass für jedes Zusatzmodul 12 vom Server 3 ein eigenes Kommunikationsmodul 25 erstellt wird.
Dies ist von Vorteil, da dadurch ein Anwendungsprogramm 24 für mehrere Zusatzmodule 12 eingesetzt werden kann, da das Kommunikationsmodul 25 bei Aktivierung eines Zusatzmoduls 12 das entsprechende Anwendungsprogramm 24 aufruft. Die Festlegung, ob ein eigens Anwendungsprogramm 24 an der Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 installiert werden muss, wird vom Server 3 bzw. von einem Benutzer über einen Softwarezugriff bei der Installation festgelegt.
Die Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 können für jedes Zusatzmodul12 gewisse Einstellungen bzw. Daten speichern. Dazu gehört beispielsweise die Türöffnungszeit einer Zutrittskontrolle oder die Kalibrierung einer Temperaturregelung. Damit diese Informationen den Anwendungsprogrammen 24 in den Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 dauerhaft zur Verfügung stehen, sind die einzelnen Einstellungen und Daten für jede Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 im Server 3 hinterlegt. Die Anwendungsprogramme 24 bzw. die Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 können jederzeit die aktuellen Einstellungen vom Server 3 anfordern. Fällt das Datenkommunikationssystem 1 durch einen Fehler, z.
B. durch einen Stromausfall, aus, können trotzdem alle Daten wiederhergestellt werden, da die Einstellungen in einem Massenspeicher, beispielsweise auf einer Festplatte, abgespeichert werden. Die Anwendungsprogramme 24 bzw. die Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 müssen die entsprechenden Einstellungen bzw. Daten sofort nach dem Start vom Server 3 anfordern.
Durch den Aufbau des Ablaufes der Steuerung der einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 auf mehreren Ebenen, insbesondere auf drei Ebenen, kann nun gesagt werden, dass das Kommunikationsmodul 25 die Plattform für die verschiedenen Anwendungsprogramme 24 bildet und somit die Integration in das Datenkommunikationssystem 1 übernimmt. Die Anwendungsprogramme 24 kommen dabei nicht mit der Komplexität des Datenkommunikationssystems 1 in Berührung, sodass eine einfache Wartung der Anwendungsprogramme 24 möglich ist.
Damit nunmehr ein Datenaustausch zwischen den einzelnen Regei-und/oder Steuervorrichtungen 13 bis 16 über die Schnittstellen 22,23 durchgeführt werden kann, müssen sich die einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 an ein einheitliches Übertragungsprotokoll halten, d. h., dass jede Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 beim Aussenden eines Datenpaketes an eine weitere Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 einen bestimmten Dateninhalt aufweisen muss. Dabei ist es beispielsweise möglich, dass der Aufbau des Übertragungsproto- kolls folgendermassen durchgeführt werden kann.
Der Aufbau des Übertragungsprotokolls wird durch das Verwenden eines seriellen Netzbusses 8 durch hintereinander angeordnete Bytes durchgeführt. Dabei wird das erste Byte als Synchronisationsbyte verwendet, d. h., dass jedes Datenpaket immer mit dem selben Byte beginnen muss, sodass alle Regel-und/oder Steuervorrichtungen 13 bis 16 bzw. die Schnittstellen 22,23 erkennen können, dass ein Datenpaket an dem Netzbus 8 angelegt wurde. Anschliessend können beispielsweise mehrere Bytes für die Synchronisation bzw. für diverse Prüfcodes angeschlossen werden.
Nach den Synchronisationsbytes bzw. dem Prüfcode muss jede Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 eine Empfangsadresse, also jene Adresse, für die das Datenpaket bestimmt ist, an diese Bytes anfügen. Dabei ist es möglich, dass bel Aussendung eines Datenpaketes für mehrere Regelund/oder Steuervorrichtungen 13 bis 16 übergeordnete Empfangsadressen festgelegt werden können. Dies hat den Vorteil, dass dadurch ein Datenpaket für mehrere Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 verwendet werden kann. Dabei ist es selbstverständlich möglich, dass die einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 in einzelne Zonen eingeteilt werden, sodass zonenbezogene Datenpakete ausgesandt werden.
An die Empfangsadresse muss jede Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 eine Sendeadresse, insbesondere seine eigene Adresse, bekannt geben, sodass bei Rückantwort der weiteren Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 diese den Absender des Datenpaketes feststellen
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kann. An die Sendeadresse wird anschliessend ein Zeitcode beigefügt, sodass mit Hilfe dieses Zeitcodes und der Sendeadresse das Datenpaket immer eindeutig zugeordnet werden kann.
Dieser Zeitcode ist insofern von Vorteil, da dadurch der Server 3 beim Umlauf eines Datenpaketes feststellen kann, wie lange dieses Datenpaket bereits den Netzbus 8 belegt. Anschliessend an den Zeitcode ist es möglich, dass beispielsweise ein Byte des Datenpaketes verwendet werden kann, indem die weitere Regel- und/oder Steuervorrichtung 13 bis 16 aufgefordert wird, beim Erhalt des Datenpaketes ein Antwortpaket zurückzusenden, sodass die Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16, die das Datenpaket ausgesendet hat, eine Bestätigung erhält, dass das Datenpaket an der richtigen Stelle angekommen ist. Daran anschliessend können von den Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 diverse Daten in das Datenpaket eingesetzt werden.
Durch den speziellen Aufbau des Übertragungsprotokolles wird gewährleistet, dass jedes Datenpaket, das sich im Netzbus 8 befindet, von jeder Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 gelesen werden kann. Selbstverständlich ist es möglich, dass der Byteaufbau für das Übertagungsprotokoll beliebig verändert werden kann, wobei darauf geachtet werden muss, dass dabei alle Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 sowie die dazugehörigen Schnittstellen 22,23 auf das neue Übertragungsprotokoll abgestimmt werden müssen.
Bei einem Datenaustausch zwischen zwei Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16, also beim Aussenden eines Datenpaketes an den Netzbus 8, wird von der Regel- und/oder Steuervorrichtung 13 bis 16, also von deren Schnittstelle 22,23, nicht immer das gesamte Datenpaket ausgewertet, sondern wird zuerst die Empfangsadresse von den Schnittstellen 22,23 gelesen, sodass bei Nichtübereinstimmung der Adresse bzw. der Empfangsadresse mit der für diese Regelund/oder Steuervorrichtung 13 bis 16 zugeordneten Adresse eine sofortige Weiterleitung über die weitere Schnittstelle 22 bzw. 23 von der Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 durchgeführt werden kann und somit für die Datenübertragung zwischen den einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 die Zeit bzw.
die Belegungsdauer des Netzbusses 8 möglichst gering gehalten wird. Stimmt jedoch die Empfangsadresse mit der Adresse der Regel- und/oder Steuervorrichtung 13 bis 16 überein, so werden sämtliche Bytes, die für das Übertragungsprotokoll festgelegt sind, von den Schnittstellen 22,23 bzw. von der für die Auswertung benötigten Software von der Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 durchgeführt.
Damit auf dem Datenkommunikationssystem 1 eine einheitliche Systemzeit vorhanden ist, müssen die einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 aufeinander abgestimmt werden. Dazu wird vom Server 3 nach der Inbetriebnahme des Datenkommunikationssystems 1 bzw. in voreinstellbaren Zeitabständen ein Datenpaket zur Zeltsynchronisation ausgesandt. Dieses Datenpaket enthält eine übergeordnete Empfangsadresse, sodass jede Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 erkennen kann, dass dieses Datenpaket an die weitere Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 weitergeleitet werden muss. Um jedoch keine gegenseitige Beeinflussung der Weiterleitung des Datenpaketes zu erhalten, wird vom Server 3 eine bevorzugte Datenübertragungsrichtung für das Ringnetzwerk 9 festgelegt.
Durch die übergeordnete Empfangsadresse werden die einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 aufgefordert, dieses Datenpaket an der weiteren Schnittstelle 22,23 wieder an die weitere Regel-und/oder Steuervornchtung 13 bis 16 auszusenden, sodass ein doppelter Umlauf dieses Datenpaketes verhindert wird. Dieses Datenpaket für die Zeitsynchronisation beinhaltet beispielsweise die aktuelle Uhrzeit und eine berechnete Verzögerungszeit für die Weiterleitung an eine weitere Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16.
Wird dieses Datenpaket von einer Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 empfangen, so muss die Regel- und/oder Steuervorrichtung 13 bis 16, die in dem Datenpaket enthaltene Sollzeit, also die Uhrzeit, in einen entsprechenden Speicher speichern und anschliessend ein neues Datenpaket mit dieser Sollzeit und der Verzögerungszeit für die Weiterleitung an die nächste Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 aussenden. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis das Datenpaket am Server 3 eingelangt ist, wodurch die gesamten Regel- undloder Steuervor- richtungen 13 bis 16 über die Sollzeit aufeinander abgestimmt sind.
Um jedoch die Verzögerungszeit vom Server 3 feststellen zu können, sendet der Server 3 in bestimmten Abständen mehrere, beispielsweise alle fünf Minuten, ein solches Datenpaket aus. Der Server 3 speichert dabei die Sendezeit, zu welcher er dieses Datenpaket an das Ringnetzwerk 9 anlegt. Weiters wird nach Erhalt dieses Datenpaketes, also nach Umlauf um das Ringnetzwerk 9, die Empfangszeit des Datenpaketes vom Server 3 wiederum gespeichert, sodass durch die Bildung
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der Differenz der beiden Zeiten sowie durch das Dividieren der Anzahl der im Ringnetzwerk 9 angeordneten Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 ein Durchschnitt für die Übertragungsdauer zwischen zwei Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 errechnet werden kann,
wobei dieser Durchschnitt bei dem nächsten Datenpaket für die Zeitsynchronisation für die Verzögerungszeit eingesetzt wird, sodass eine ständige Optimierung bei der Zeitsynchronisation der einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 durchgeführt werden kann.
Selbstverständlich ist es möglich, dass für die Zeitsynchronisation der einzelnen Regel-und/ oder Steuervorrichtungen 13 bis 16 nur ein Datenpaket für die Zeitsynchronisation mit der Uhrzeit des Servers 3 an die einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 übersandtwird, da durch die schnelle Laufzeit bzw. Übertragungszeit des Netzbusses 8 die Verzögerungszeit, die
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steht, so gering ist, dass diese nicht berücksichtigt werden muss. Dies hat den Vorteil, dass dadurch ein einfacherer Aufbau der Zeitsynchronisation für die einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 erzielt wird.
Nachstehend werden einige Anwendungsgebiete bzw. Anwendungsprogramme 24 und Zusatzmodule 12 des Datenkommunikationssystems 1 beschrieben.
Dabei ist es möglich, dass am Server 3 ein Personenverwaltungsprogramm sowie ein Controllcenter für das gesamte Datenkommunikationssystem 1 installiert ist. Das Personenverwaltungsprogramm kann die Basis für alle Anwendungen mit personenbezogenen Daten zu Grunde legen, d. h. dass beispielsweise für ein Zutrittskontrollsystem oder für ein Zeiterfassungssystem auf dieses Personenverwaltungsprogramm bzw. auf die Daten zurückgegriffen werden kann. Dabei werden die Daten der einzelnen Personen, die sich im Gebäude 2 bewegen, in einer zentralen Datenbank am Server 3 gespeichert. Die Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 können dabei bei Anordnung eines Zusatzmoduls 12 mit einem Zutrittskontrollsystem über das Ringnetzwerk 9 auf diese Daten zugreifen und somit die entsprechenden Personen identifizieren.
Durch dieses Personenverwaltungsprogramm ist es möglich, dass jederzeit festgestellt werden kann, in weichem Raum 6,7 sich die Person befindet, bzw. zu welchem Zeitpunkt die Person In irgendeinem Raum 6,7 sich aufgehalten hat. Selbstverständlich ist es möglich, dass die Daten des Personenverwaltungsprogrammes auf der Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 gespeichert sein können.
Das Controllcenter hat die Aufgabe, die Daten von den einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 zu visualisieren, d. h., dass eine Darstellung beispielsweise eines Gebäudeplans oder einer Anzeigetafel an einem Bildschirm am Server 3 geschaffen wird, aus dem die einzeln angeordneten Zusatzmodule 12 bzw. die einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 eingetragen sind. Gleichzeitig ist es möglich, im Zusammenspiel mit dem Personenverwaltungsprogramm die entsprechenden Personen in den einzelnen Räumen 6,7 des Gebäudes 2 einzuzeichnen bzw. am Bildschirm des Servers 3 darzustellen.
Grundsätzlich muss gesagt werden, dass der Server 3 mit weiteren, über die LAN/WAN-Schnittstelle verbundenen Computer, also weiteren Personalcomputer, verbunden werden kann, wobei die einzelnen Programme auf irgendeinem beliebigen Computer installiert sein können. Der Zugriff auf die einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 bzw. auf die Zusatzmodule 12 erfolgt über den Server 3. Dabei ist es auch möglich, dass beispielsweise über ein Notebook und ein Modem extern, also über eine Telefonleitung, auf den Server 3 zugegriffen werden kann, sodass wiederum ein Zugriff zu den einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 sowie zu den einzelnen Zusatzmodulen 12 möglich ist.
Ein Anwendungsprogramm 24 kann beispielsweise als Zutrittskontrollsystem an der Regelund/oder Steuervorrichtung 13 bis 16 installiert werden. Dabei wird ein zum Stand der Technik zählendes Zutrittskontrollsystem, beispielsweise ein Magnetkartenleser oder ein Chipleser im Bereich einer Tür bzw. eines Einganges eines Raumes 6,7, angeordnet. Der Magnetkartenleser bzw. der Chipkartenleser ist dabei über den Lokalbus 11 mit einer der Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 verbunden.
Wird von einem Benutzer eine Magnetkarte bzw. eine Chipkarte in den Magnetkartenleser bzw. in den Chipkartenleser eingesteckt, so aktiviert der Magnetkartenleser über den Lokalbus 11 die entsprechende Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16, wodurch nunmehr vom Kommunikationsmodul 25 das entsprechende Anwendungsprogramm 24 aktiviert wird und die vom Magnetkartenleser übergebenen Daten vom Kommunikationsmodul 25 an das Anwendungsprogramm 24 weitergeleitet werden. Das Anwendungsprogramm 24 überprüft nun, ob
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die eingesteckte Magnetkarte bzw. Chipkarte eine Berechtigung für den Raum 6,7 aufweist.
Dies kann insofern geschehen, dass das Anwendungsprogramm 24 bzw. die entsprechende Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 über das Ringnetzwerk 9 ein Datenpaket in Form des zuvor beschriebenen Übertragungsprotokolls an den Server 3 weiterleitet, sodass dieser in seinem Personenverwaltungsprogramm überprüft, ob die entsprechende Person mit der Magnetkarte einen Zugriff auf den entsprechenden Raum 6,7 hat. Ist dies der Fall, so sendet der Server 3 ein Antwortpaket an die entsprechende Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16, indem der Regelund/oder Steuervorrichtung 13 bis 16 mitgeteilt wird, dass die entsprechende Person eine Berechtigung bzw. keine Berechtigung für diesen Raum 6,7 hat.
Daraufhin wird vom Anwendungsprogramm 24 ein entsprechender Befehl zur Aktivierung eines Türöffners an das Kommunikationsmodul 25 weitergeleitet. Das Kommunikationsmodul 25 steuert nunmehr den entsprechenden Ausgang für den Türöffner an, sodass die Person, die für den Raum 6,7 Zutritt erlangen möchten, in den Raum 6,7 eintreten kann.
Bei dieser Ausführungsform ist es beispielsweise möglich, dass mehrere Zutrittskontrollsysteme für die verschiedenen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 angeordnet sind, wobei der Server 3 das entsprechende Anwendungsprogramm 24 für das Zutrittskontrollsystem an nur einer Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 installiert hat. Die Kommunikation zwischen der Hardware und dem entsprechenden Anwendungsprogramm 24 wird durch das Kommunikationsmodul 25 durchgeführt, d. h., dass bei Aufruf eines Zutrittskontrollsystems, also bei Aktivierung durch Einstecken einer Magnetkarte, ein entsprechender Eingang bzw. mehrere Eingänge an einer beliebigen Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 aktiviert werden.
Das Kommunikationsmodul 25 weiss nunmehr, auf welcher Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 das entsprechende Anwendungsprogramm 24 installiert ist, sodass das Kommunikationsmodul 25 über die Schnittstelle
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sodass das Anwendungsprogramm 24 durch Umdrehen der Empfangs- und Sendeadressen ein entsprechendes Antwortpaket an das Kommunikationsmodul 25 senden kann, indem dem Kommunikationsmodul 25 mitgeteilt wird, ob die entsprechende Person Zutritt zu dem Raum 6,7 hat.
Bei einer Anordnung eines Zutrittskontrollsystems muss darauf geachtet werden, dass ein bestimmter Ausgang der Hardware, also der Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 bzw. eines Zusatzmoduls 12, also jener Ausgang, an dem der Türöffner angeschlossen ist, über eine längere Zeitdauer angesteuert werden muss, damit einer Person, die Zutritt zu dem Raum 6,7 haben möchte, eine gewisse Zeitspanne zum Öffnen der Tür zur Verfügung steht. Dabei wird von dem Kommunikationsmodul 25 bzw. vom Anwendungsprogramm 24 ein weiteres Unterprogramm aufgerufen, das bewirkt, dass dieser Ausgang, also jener Ausgang, an dem der Türöffner angeschlossen ist, über eine voreinstellbare Zeitdauer aktiviert bleibt.
Weiters ist es auch möglich, dass die Zugriffsberechtigung für ein derartiges Zutrittskontrollsystem über externe Datenbanken vergeben wird. Dabei wird vom Server 3 über die LAN/WAN- Schnittstelle mit einem entsprechenden Hostcomputer, beispielsweise einem Bankcomputer, entweder direkt oder über ein Modem Kontakt aufgenommen, sodass die In diesen externen Datenbanken hinterlegten Zutrittsberechtigungen abgefragt werden können und anschliessend vom Server 3 über ein Datenpaket an das entsprechende Anwendungsprogramm 24 weitergeleitet werden.
Die Identifizierung bzw. das Überwachen von Personen im Gebäude 2 kann auch durch Infrarotsender bzw. Bewegungsmelder durchgeführt werden. Selbstverständlich ist es auch möglich, dass die im Gebäude 2 befindlichen Personen eine Sendevorrichtung bei sich tragen, sodass durch Anordnung von einem Zusatzmodul12 in Form einer Empfangsvorrichtung diese Personen jederzeit lokalisiert werden können.
Ein weiteres Zusatzmodul12 kann beispielsweise für eine Temperaturregelung eines Raums 6 bzw. 7 an einer Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 angeordnet sein. Die Temperaturregelung des Raums 6 bzw. 7 erfolgt dabei über einen Temperatursensor, d. h., dass die Raumtemperatur über ein Zusatzmodul 12, beispielsweise einem Temperatursensor, gemessen wird und entsprechend ein digitaler bzw. analoger Wert über das Kommunikationsmodul 25 an das Anwendungsprogramm 24 weitergeleitet wird.
Bei einer derartigen Temperaturregelung eines Raums 6 bzw. 7 ist es möglich, dass mehrere unterschiedliche Anwendungsprogramme 24 von dem für die
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Temperaturregelung zugeordneten Anwendungsprogramm 24 aktiviert werden, d. h., dass beispielsweise bei zu hoher Temperatur das Anwendungsprogramm 24 für die Temperaturregelung ein Anwendungsprogramm 24 für die Heizungssteuerung aktiviert und entsprechende Daten für die Abschaltung bzw. Reduzierung der Heizleistung übergibt.
Dabei ist es möglich, dass dieses Anwendungsprogramm 24 für die Heizungssteuerung auf einer anderen Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 angeordnet ist und das Anwendungsprogramm 24 für die Temperaturregelung über die entsprechenden Schnittstellen 22,23 mit dem Anwendungsprogramm 24 für die Helzungsregelung über das Ringnetzwerk 9 Kontakt aufnimmt und somit das Anwendungsprogramm 24 für die Heizungsregelung aktiviert. Selbstverständlich ist es möglich, dass jedes Anwendungsprogramm 24 mit jedem beliebigen Anwendungsprogramm 24 Kontakt aufnehmen kann, sodass ein multifunktionales Datenkommunikationssystem 1 geschaffen wird.
Bei einer derartigen Temperaturregelung ist es selbstverständlich möglich, dass verschiedene Steuerroutinen durchgeführt werden können. Dabei ist es beispielsweise möglich, dass ein Wochenprogramm für die Regelung der Heizung bzw. die Regelung der Raumtemperatur eines Raumes 6 bzw. 7 hinterlegt sein kann. Weiters ist es auch möglich, dass eine Nachtabsenkung für die Heizung über die Temperaturregelung durchgeführt werden kann.
Um die zuvor genannten Steuerungen durchführen zu können, ist es beispielsweise möglich, dass entsprechende Softwareprogramme am Server 3 installiert werden, die automatisch zu bestimmten Zeitpunkten mit der entsprechenden Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 Kontakt aufnehmen und entsprechende Daten für das Anwendungsprogramm 24 übermitteln, sodass der entsprechende Vorgang für die Regelung des Raumes 6 bzw. 7 bzw. für die Regelung der Heizung durchgeführt werden können.
Selbstverständlich ist es auch möglich, dass die entsprechenden Softwareprogramme auch auf der Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 installiert sind, sodass eine Belastung des Ringnetzwerkes 9 vermieden wird.
Weiters ist es möglich, dass das Datenkommunikationssystem 1 für ein Objektverfolgungssystem eingesetzt werden kann, wie dies beispielsweise in einem Kaufhaus für die unterschiedlichsten Waren verwendet werden kann. Dabei weisen die einzelnen Waren eine Sendevorrichtung auf.
Die Zusatzmodule 12 werden dabei aus einzelnen Empfangsvorrichtungen für die Sendevorrichtungen gebildet, sodass bei Vorbeibewegung einer Ware die entsprechende Empfangsvorrichtung aktiviert wird, die wiederum über das Kommunikationsmodul 25 ein entsprechendes Anwendungsprogramm 24 aktiviert. Bei einem derartigen Objektverfolgungssystem werden die einzelnen Daten, die von den Empfangsvorrichtungen an den Anwendungsprogrammen 24 weitergeleitet werden, über das Ringnetzwerk 9 an den Server 3 weitergeleitet, sodass dieser eine Visualisierung der Daten durchführen kann und somit ein entsprechender Standort bzw. ein Weg für die einzelnen Waren rekonstruiert werden kann.
Bei einem derartigen System ist es beispielsweise möglich, dass für jede Regel- und/oder Steuervorrichtung 13 bis 16 ein entsprechendes Anwendungsprogramm 24 installiert ist, sodass die Belastung des Netzbusses 8 durch den Datenaustausch zwischen den einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 bzw. mit dem Server 3 möglichst gering gehalten werden kann. Dabei ist es auch möglich, dass gewisse Daten über einen längeren Zeitraum an den einzelnen Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 gespeichert werden und diese erst zu bestimmten Zeitpunkten die gesammelten Daten über den Netzbus 8 an den Server 3 weitergeleitet werden.
Durch entsprechende Softwarepakete ist es möglich, dass durch den Server 3 eine entsprechende Auswertung der Daten durchgeführt wird, sodass ein bestimmter Warenverkehr in einem Kaufhaus festgestellt werden kann, bzw. dass die Lagerhalterung bei Koppelung des Objektverfolgungssystems mit einem Lagerverwaltungsprogramm automatisiert werden kann. Die Sendevorrichtung und die Empfangsvorrichtung werden bei einem derartigen System so ausgebildet, dass diese nur eine gewisse Reichweite aufweisen, sodass eine Überschneidung mit den weiteren Sendevorrichtungen bzw. Empfangsvorrichtungen vermieden wird.
Weiters ist es möglich, dass beispielsweise ein Zusatzmodul 12 in Form eines Anzeige-und/ oder Steuergerätes verwendet wird, mit der drahtlos auf das Datenkommunikationssystem 1 zugegriffen werden kann, wobei dabei in jedem Raum 6,7 bzw. in verschiedenen Zonen des Gebäudes 2 entsprechende Empfangsvorrichtungen, also Zusatzmodule 12, die das Signal der Anzeigeund/oder Steuergeräte empfangen, angeordnet sind. Vorteilhaft ist dabei, dass dadurch eine Person sich im Gebäude 2 bewegen kann und gleichzeitig von jedem Raum 6,7 auf das Datenkommunikationssystem 1 zugreifen kann.
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Selbstverständlich ist es möglich, dass das Datenkommunikationssystem 1 für weitere Steuervorgänge, wie beispielsweise einer Rolladensteuerung, einer Brandmeldeanlage, einer Alarmanlage oder Jalousiensteuerungen sowie eine Fenstersteuerung usw., verwendet werden kann. Weiters ist es auch möglich, dass die Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 des Datenkommunikationssystems 1 zur Steuerung von Produktionsmaschinen, beispielsweise von Robotern, eingesetzt werden kann, wobei dabei die Zusatzmodule 12 die einzelnen Sensoren bzw. Geber an den Produktionsmaschinen bilden.
Bei Verwendung oder Anordnung des Datenkommunikationssystems 1 für eine Alarmanlage bzw. für eine Brandmeldeanlage ist es möglich, dass beispielsweise der Server 3 bei Auslösung eines Alarms bzw. eines Brandalarmes automatisch eine entsprechende Warnzentrale über Telefon anwählt bzw. eine bestimmte Person von dem Server 3 über das Telefon kontaktiert wird.
Weiters ist es möglich, dass bei Zugriff von externen bzw. internen Computern über die LAN/WAN-Schnittstelle des Servers 3 eine entsprechende Zugriffslibrary am Server 3 installiert ist, d. h., dass nur bestimmte Personen auf das Datenkommunikationssystem 1 zugreifen können. Diese Zugriffslibrary kann beispielsweise im Server 3 angeordnet werden, sodass beim sofortigen Einwählen eines externen bzw. internen Computers der Server 3 überprüfen kann, ob diese Person bzw. der Computer die entsprechende Berechtigung für das Datenkommunikationssystem 1 aufweist.
Dabei ist es auch möglich, dass für jedes Anwendungsprogramm 24 eine eigene Berechtigung vergeben wird, wodurch erreicht wird, dass bestimmte Personen nur bestimmte Steuerfunktionen des Datenkommunikationssystems 1 durchführen können.
Die zuvor beschriebenen Anwendungsgebiete des Datenkommunikationssystems 1 können selbstverständlich alle auf einem Datenkommunikationssystem 1 angeordnet sein, bzw. es können verschiedene Kombinationen der zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele eingesetzt werden.
Das Datenkommunikationssystem 1 ist dabei beliebig erweiterbar, d. h., dass bei Anordnungen von Zusatzmodulen 12 immer wieder weitere Zusatzmodule 12 eingesetzt werden können Dabei wird die Installation durch einfaches Anschliessen bzw. durch Anordnung der entsprechenden Zusatzmodule 12 in den einzelnen Räumen 6,7 erreicht. Die Initialisierung dieser Zusatzmoduie 12 erfolgt dabei automatisch, d. h., dass durch Anschluss eines Zusatzmoduls 12 an einer Regel- und/oder Steuervorrichtung 13 bis 16 diese den Server 3 darauf aufmerksam macht, dass ein entsprechendes Zusatzmodul12 angeordnet ist.
Der Server 3 bzw. die Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16 vergibt dann anschliessend wiederum für dieses Zusatzmodul12 eine eigene Adresse und sendet über das Ringnetzwerk 9 das entsprechende Anwendungsprogramm 24 bzw. das Kommunikationsmodul 25 an die entsprechende Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16. Ist jedoch der Server 3 der Auffassung, dass dieses Zusatzmodul12 beispielsweise das Anwendungsprogramm 24, das auf einer anderen Regel- und/oder Steuervorrichtung 13 bis 16 Installiert ist, verwenden soll, so sendet der Server 3 nur mehr das Kommunikationsmodul 25 an die entsprechende Regel- undloder Steuervorrichtung 13 bis 16, sodass über das Kommunikationsmodul 25 der Kontakt zu dem entsprechenden Anwendungsprogramm 24 hergestellt werden kann.
Dies ist meist dann der Fall, wenn bestimmte Zusatzmodule 12 mehrmals im Gebäude 2 bzw. in zwei benachbarten Räumen 6,7 angeordnet werden, da dadurch die Belegung des Netzbusses 8 durch einen Datenaustausch von zwei benachbarten Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 einfach möglich ist, da durch die Punkt zu Punkt Verbindung der einzelnen Segmente 17 bis 21 eine Störung des gesamten Netzbusses 8 vermieden wird.
Es ist auch möglich, dass das Datenkommunikationssystem 1 für den Datenaustausch zwischen den Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 und/oder dem Server 3 drahtlos erfolgen kann, d. h., dass dabei die Schnittstellen 22,23 durch eine Sende- und Empfangsvorrichtung ersetzt werden Es ist auch möglich, dass anstelle des Lokalbusses 11 der Datenaustausch zwischen den einzelnen Regel-und/oder Steuervornchtungen 13 bis 16 und den Zusatzmodulen 12 ebenfalls drahtlos erfolgen kann, wobei dabei jede Regel-und/oder Steuervornchtung 13 bis 16 sowie die einzelnen Zusatzmodule 12 jeweils eine Sende- und Empfangsvorrichtung aufweisen müssen.
Es ist auch möglich, dass die einzelnen Zusatzmodule 12 mit einer eigenen Intelligenz ausgestattet sein können. Dazu wird in jedem Zusatzmodul12 beispielsweise ein Mikrocontroller oder ein Mikroprozessor angeordnet. Vorteilhaft ist dabei, dass die Auswertung der Ein- und Ausgänge der Zusatzmodule 12 von dem Mikroprozessor bzw Mikrocontroller durchgeführt wird und nur mehr der Datenaustausch zwischen dem Zusatzmodul 12 und der Regel- und/oder Steuervorrichtung
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13 bis 16 über den Lokalbus 11 bzw. drahtlos durchgeführt wird, sodass erreicht wird, dass die Regel- und/oder Steuervorrichtung 13 bis 16 nicht mehr so stark belastet wird.
Weiters Ist es möglich, dass das Datenkommunikationssystem 1, insbesondere der Netzbus 8 sowie der Lokalbus 11, durch parallele Bussysteme aufgebaut werden kann. Bei einem Aufbau des Datenkommunikationssystems 1 mit den einzelnen parallelen Bussystemen würde ein schnellerer Datenaustausch zwischen den Regel- undloder Steuervorrichtungen 13 bis 16 bzw. dem Server 3 undloder dem Datenaustausch der Regel- und/oder Steuervorrichtung 13 bis 16 und den Zusatzmodulen 12 erreicht werden.
Abschliessend sei der Ordnung halber darauf hingewiesen, dass in den Zeichnungen einzelne Bauteile und Baugruppen zum besseren Verständnis der Erfindung unproportional und massstäblich verzerrt dargestellt sind.
Es können auch einzelne Merkmale der einzelnen Ausführungsbeispiele mit anderen Einzelmerkmalen von anderen Ausführungsbeispielen oder jeweils für sich alleine den Gegenstand von eigenständigen Erfindungen bilden. Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1 ; 2 und 3 gezeigten bzw. beschriebenen Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemässen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen erfindungsgemässen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Regel- undloder Steuervornchtung für die Objektleittechnik mit einer Rechnereinheit, ins- besondere einem Mikroprozessor, der über einen Lokalbus mit mindestens einem Zusatz- modul verbunden ist, wobei die Regel- undloder Steuervorrichtung mehrere Schnittstellen für einen Netzbus, insbesondere ein Ringnetzwerk, aufweist, über die diese Regel-und/ oder Steuervorrichtung mit einem Server undloder zumindest einer weiteren Regel-und/ oder Steuervorrichtung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Rech- nereinheit und den Schnittstellen (22,23) des Netzbusses (8) eine galvanische Trennvor- richtung angeordnet ist, wobei der Netzbus (8) durch die galvanisch getrennten Schnittstel- len (22,23) in einzelne Segmente (17 bis 21)
aufgeteilt ist und dass ein Datenaustausch zweier benachbarter, insbesondere über ein Segment (17 bis 21) des Ringnetzwerkes (9) verbundener, Regel- undloder Steuervorrichtungen (13 bis 16) und/oder einer oder mehre- rer weiterer im Ringnetzwerk (9) angeordneter Regel- undloder Steuervorrichtungen (13 bis 16) in beiden Richtungen möglich ist und Parameter für die Datenübertragung, wie bei- spielsweise Baudrate, Byteaufbau usw., in jedem Segment (17 bis 21) oder in einer zu- sammenhängenden Gruppe von Segmenten (17 bis 21) des Netzbusses (8) unterschied- lich sind.