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Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Erkennung und Beurteilung von Zündproblemen nach Gegenstand des Patentanspruchs.
Bei bekannten Gasbrennern mit einer Flammenüberwachung ist meist ein analoger Schaltungsteil vorgesehen, der den lonisationsstrom des Flammenwächters misst. Damit ist es zwar möglich, einen Zündfehler festzustellen und eine Abschaltung der weiteren Gaszufuhr und allenfalls eine Belüftung des Brennraumes vor einer Wiederholung des Zündversuches auszulösen, es ist jedoch mit solchen Einrichtungen nicht möglich, auf den Zustand des Brenners zu schliessen, der durch den Betrieb einem Verschleiss unterworfen ist.
Aus der DD 286 658 A5 ist ein gattungsgemässes Verfahren bekannt geworden. Durch die Zählung erfolglosen Zündversuchens ist die Signalisierung eines Zündproblems möglich.
Weiterhin ist aus der EP 498 034 A2 bekannt, ungewöhnliche Betriebszustände zwecks Überwachung einer Heizeinrichtung zu erfassen, die Anzahl dieser ungewöhnlichen Betriebszustände zu zählen und entsprechende Zahlen zu speichern. Ausserdem wird die Zahl der Startbefehle gespeichert. Aus diesen abrufbaren Informationen kann auf den Zustand der Heizeinrichtung geschlossen werden. Die entsprechenden Daten und Kriterien der ungewöhnlichen Betriebszustände sind auf einem Display darstellbar und können auch ausgelesen werden.
Schlussendlich ist aus der AT 393 896 B die Verwendung von EEEPROMs bei Heizgeräten bekannt.
Ziel der Erfindung ist es, den eingangs geschilderten Nachteil zu vermeiden und ein Verfahren der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, das einen eindeutigen Rückschluss auf den Zustand des Brenners ermöglicht bzw. es ermöglicht zu unterscheiden, ob die Zündprobleme für den Brenner durch einen verschlechterten Zustand des Brenners oder durch Probleme bei der Steuerung der Zündung bedingt sind.
Erfindungsgemäss wird dies bei einem Verfahren der eingangs näher bezeichneten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs erreicht.
Durch die vorgeschlagenen Massnahmen wird die Häufigkeit von jenen Fällen ermittelt, in denen es jeweils einer bestimmten Anzahl von Zündversuchen bedurfte, bis der Brenner erfolgreich gezündet werden konnte. Steigt die Zahl jener Fälle, in denen es mehr als eines Zündversuches bedurfte, im Verhältnis zu jenen Fällen an, in denen bereits der erste Zündversuch nach einem Startbefehl für den Brenner erfolgreich verlief, langsam an, so ist dies ein Indiz für einen sich aufgrund des Verschleisses verschlechternden Zustand des Brenners. Ändert sich dieses Verhältnis im wesentlichen abrupt, so ist dies ein Hinweis auf Probleme mit der Ansteuerung der Zündung oder der Gaszufuhr. Damit lassen sich durch eine einfache Auswertung der ermittelten Daten Hinweise für die Wartung und Fehlersuche gewinnen.
Durch die vorgeschlagenen Massnahmen ist es auf einfache Weise möglich, die Zahl jener Fälle, in denen eine bestimmte Anzahl von Zündversuchen bis zu einer erfolgreichen Zündung des Brenners nötig waren, zu ermitteln und entsprechend auszuwerten. Dabei zeichnet sich die Einrichtung durch grosse Einfachheit aus, wobei der Prozessor ohnehin bereits aus anderen Gründen vorgesehen werden muss, z. B. um ein entsprechendes Programm für den Betrieb des Heizgerätes abzuarbeiten.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens und
Fig. 2 ein Fliessschema des erfindungsgemässen Verfahrens.
Gleiche Bezugszeichen bedeuten in beiden Figuren gleiche Einzelteile.
Ein Brenner 3 mit Zündelektrode und lonisationselektrode wird über einen Zünder 2 angesteuert, der seinerseits von einem Prozessor 1 gesteuert ist, der Teil eines Regelautomaten ist.
Dabei ist der Brenner 1, bzw. dessen lonisationselektrode mit einer Flammenerkennung 4 verbunden. Diese ist eingangs- und ausgangsseitig mit dem Zünder 2 über Signalleitungen 11,12 verbunden. Weiters ist die Flammenerkennung 4 über Signalleitungen 13,14, 12 mit Zählern 5,6, 7 verbunden, die ihrerseits mit einem Speicher 8 verbunden sind.
Dabei ist der Zähler 5 über eine Signalleitung 16 mit dem Zünder 2 verbunden.
Der Speicher 8 kann über eine Schnittstelle 9, die mit einer Anzeige 10 verbunden ist, ausgelesen werden.
Der Prozessor 1 arbeitet ein in einem Programmspeicher abgelegtes Programm ab und steuert u a. den Zünder 2 und dieser die Zündelektrode des Brenners 1. Wird innerhalb einer bestimmten
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Zeit nach dem Zündbefehl eine ausreichende Flammenbildung erfasst, d. h. der Zündversuch war erfolgreich, so wird der Zähler 5 inkrementiert.
Ist dies jedoch nicht der Fall, so wird ein weiterer Zündversuch gestartet. Ist dieser erfolgreich, so wird der Zähler 6 inkrementiert.
Ist auch dieser nicht erfolgreich, so wird ein dritter Zündversuch gestartet. Ist dieser erfolgreich, so wir der Zähler 7 inkrementiert. Ist dies nicht der Fall, so wird kein weiterer Versuch gestartet und es erfolgt eine Störabschaltung durch verriegelndes Schliessen eines Magnetventiles an der Gasleitung zum Brenner 3 durch den Prozessor.
Somit zeigt der Zähler 5 die Anzahl der Fälle in denen bereits der erste Zündversuch erfolgreich war. Bei einem optimalen Betrieb bleiben daher die Zähler 6 und 7, die die Zahl jener Fälle angeben, in den zwei, bzw. drei Zündversuche erforderlich waren, auf den Wert Null.
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The invention relates to a method for the detection and assessment of ignition problems according to the subject matter of the patent claim.
In known gas burners with flame monitoring, an analog circuit part is usually provided which measures the ionization current of the flame monitor. Although it is possible to determine an ignition fault and trigger a shutdown of the further gas supply and, if necessary, ventilation of the combustion chamber before the ignition attempt is repeated, it is not possible with such devices to draw conclusions about the condition of the burner caused by operation Subject to wear.
A generic method has become known from DD 286 658 A5. By counting unsuccessful attempts at ignition, it is possible to signal an ignition problem.
Furthermore, it is known from EP 498 034 A2 to detect unusual operating states for the purpose of monitoring a heating device, to count the number of these unusual operating states and to store corresponding numbers. The number of start commands is also saved. The state of the heating device can be inferred from this information that can be called up. The corresponding data and criteria of the unusual operating conditions can be shown on a display and can also be read out.
Finally, the use of EEEPROMs in heaters is known from AT 393 896 B.
The aim of the invention is to avoid the disadvantage described at the outset and to propose a method of the type mentioned at the outset which enables a clear conclusion to be drawn about the condition of the burner or makes it possible to distinguish whether the ignition problems for the burner are due to a deteriorated condition of the burner or due to problems with the control of the ignition.
According to the invention, this is achieved in a method of the type specified in the introduction by the characterizing features of the patent claim.
The proposed measures determine the frequency of those cases in which a certain number of ignition attempts were required before the burner could be ignited successfully. If the number of cases in which more than one ignition attempt was required slowly increases in relation to those cases in which the first ignition attempt after a start command for the burner was successful, this is an indication for one due to the Wear deteriorating condition of the burner. If this ratio changes essentially abruptly, this is an indication of problems with the control of the ignition or the gas supply. A simple evaluation of the determined data can be used to obtain information for maintenance and troubleshooting.
The proposed measures make it possible in a simple manner to determine and evaluate the number of cases in which a certain number of ignition attempts were necessary until the burner was successfully ignited. The device is characterized by great simplicity, and the processor must already be provided for other reasons anyway, e.g. B. to run a corresponding program for the operation of the heater.
The invention will now be explained in more detail with reference to the drawing. Show:
Fig. 1 shows schematically a device for performing the inventive method and
2 shows a flow diagram of the method according to the invention.
The same reference symbols in both figures mean the same individual parts.
A burner 3 with ignition electrode and ionization electrode is controlled via an igniter 2, which in turn is controlled by a processor 1 which is part of an automatic control system.
The burner 1 or its ionization electrode is connected to a flame detector 4. This is connected on the input and output sides to the igniter 2 via signal lines 11, 12. Furthermore, the flame detection 4 is connected via signal lines 13, 14, 12 to counters 5, 6, 7, which in turn are connected to a memory 8.
The counter 5 is connected to the igniter 2 via a signal line 16.
The memory 8 can be read out via an interface 9, which is connected to a display 10.
The processor 1 processes a program stored in a program memory and controls, among other things. the igniter 2 and this the ignition electrode of the burner 1. Is within a certain
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Adequate flame formation is detected time after the ignition command, d. H. the ignition attempt was successful, the counter 5 is incremented.
If this is not the case, another ignition attempt is started. If this is successful, the counter 6 is incremented.
If this is also unsuccessful, a third ignition attempt is started. If this is successful, the counter 7 is incremented. If this is not the case, no further attempt is started and the lockout locks a solenoid valve on the gas line to the burner 3 by the processor.
Counter 5 thus shows the number of cases in which the first attempt at ignition was successful. For optimal operation, counters 6 and 7, which indicate the number of cases in which two or three ignition attempts were required, remain at zero.