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Verfahren zur Herstellung von gekörnten Musterplatten für die Kattundruckerei.
Die in der Kattundruckerei verwendeten Druckwalzen erfordern ein umständliches und kompliziertes Verfahren zu ihrer Herstellung. Zunächst ist es erforderlich, das in Frage kommende
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Abständen feine Körnungen oder Vertiefungen aufweist. Die ganze Anzahl der Körnungen oder Vertiefungen, welche von dem Musterbild eingeschlossen ist muss dann mit Hülfe einer Pantographgraviermaschine auf eine Stahlwalze übertragen werden. auf der dann das Muster in ent- sprechender Verkleinerung, lediglich durch feine Körnungen angedeutet, entsteht. Durch Abrollen auf eine zweite Stahlwalze wird das Musterbild auf dieser so hervorgebracht, dass an Stelle der
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die Körnung von Hand erfolgen musste.
Da bereits für eine kleine Figur die Körnerpunkte sich auf mehrere tausend betaufen, so ist hieraus leicht ersichtlich, dass das Einschlagen aller dieser Punkte von Hand äusserst zeitraubend und mühselig sein musste. gemass vorliegender Ertindllnl wird nun das Verfahren zur Herstellung der Platte insofern wesentlich vereinfacht, als zunächst eine kleine Stahlwalze hergestellt wird. in die zwar auch die Punkte im gewünschten Abstande von Hand eingeschlagen werden, da aber die Anzahl der
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ganze wesentlich vereinfacht. Von der Stahlwalze mit den vertieften Punkten wird dann dur(h Abrollen eine zweite Stahlwalze erzeugt, auf der überall, wo auf der ersten Walze Vertiefungen vorgesehen sind, erhabene Stellen auftreten.
Diese zweite Walze wird nun unter entsprechendem Druck auf eine Platte abgerollt, welche man auf diese Weise mit jeder beliebigen Anzahl vertieft liegender Punkte versehen kann, wobei die Punkte den gewünschten Abstand voneinander. tuf- aufweisen.
Auf der Zeichnung sind die zur Verwendung kommenden Werkzeuge dargestellt. und zwar bedeutet :
Fig. 1 eine Ansicht der ersten Walze,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht der zweiten Walze.
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie C-D der Fig. 3, während
Fig. 5 die durch die zweite Walze mit der Punktkörnung versehene Platte veranschaulicht.
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weichem Stahl besteht, abgerollt. Überall an den Stellen, wo die vertieften Körnerpunkte & sich auf der kleinen Walze a befanden, werden dann entsprechende Vorsprünge d auf der Walze entstehen. Auch die Stahlwalze ( wird dann ihrerseits gehärtet und hiernach auf eine Zinkplatte J oder dergl. unter Anwendung eines kräftigen Druckes so häufig abgerollt, dass die ganze Platte e mit feinen vertieften Punkten f bedeckt wird.
In die so hergestellte Platte e werden die Konturen (Ränder) eines beliebigen Musters, z. B. entsprechend der Zeichnung, eines Halbmondes von Hand oder mittelst einer Gravier- j maschine eingraviert und die innerhalb der Konturen liegenden Vertiefungen f in entsprechenden @ Abständen mehr oder weniger tief eingeschlagen, so dass sie eine Schattierung ergeben. Die ausserhalb der Konturen liegenden Vertiefungen werden nicht weiter bearbeitet.
Die so fertig gestellte Platte wird sodann in eingangs beschriebener Weise zur mittelbaren Herstellung der eigentlichen Druckwalze verwendet, auf welcher nur die Konturen des jeweiligen 1 Musters und die innerhalb derselben liegenden, eine Schattierung ergebenden Vertiefungen eingraviert erscheinen.
Heim Drucken nehmen die Vertiefungen je nach ihrer Tiefe ungleich viel Farbe auf, welche ; sich beim Drucken derart verteilt, dass die aufgedruckten Muster schattiert erscheinen.
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Process for the production of grained sample plates for calico printing.
The printing rollers used in the calico printing plant require a cumbersome and complicated process for their manufacture. First of all, it is required the one in question
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Fine grains or indentations at intervals. The entire number of grains or depressions that are enclosed by the pattern image must then be transferred to a steel roller with the aid of a pantograph engraving machine. on which the pattern is then created in a corresponding reduction, only indicated by fine grains. By rolling it onto a second steel roller, the pattern image is produced on this so that instead of the
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the graining had to be done by hand.
Since the punching points are already several thousand for a small figure, it is easy to see from this that hammering in all these points by hand had to be extremely time-consuming and laborious. According to the present Ertindllnl, the process for producing the plate is now significantly simplified in that a small steel roller is first produced. In which the points are hammered in by hand at the desired distance, but since the number of
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whole much simplified. A second steel roller is then produced from the steel roller with the recessed points by unrolling it, on which raised points appear wherever there are depressions on the first roller.
This second roller is then unrolled onto a plate under appropriate pressure, which can be provided in this way with any number of recessed points, the points being the desired distance from one another. tuf- have.
The tools to be used are shown in the drawing. that means:
Fig. 1 is a view of the first roller,
Fig. 2 is a section along line A-B of Fig. 1,
Figure 3 is a view of the second roller.
Fig. 4 is a section along line C-D of Fig. 3, while
Fig. 5 illustrates the plate provided with the dot grain by the second roller.
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made of soft steel, unrolled. Corresponding projections d will then arise on the roller wherever the recessed grain points & were on the small roller a. The steel roller (is then in turn hardened and then rolled onto a zinc plate J or the like with the application of strong pressure so often that the entire plate e is covered with fine, recessed points f.
In the plate e thus produced, the contours (edges) of any pattern, z. B. engraved according to the drawing, a crescent by hand or by means of an engraving machine and the depressions f lying within the contours are stamped more or less deeply at corresponding intervals so that they result in shading. The recesses lying outside the contours are not processed any further.
The plate finished in this way is then used in the manner described at the outset for the indirect production of the actual printing roller, on which only the contours of the respective pattern and the shading indentations located within it appear engraved.
In printing, the depressions take up unequal amounts of color depending on their depth, which; is distributed during printing in such a way that the printed patterns appear shaded.