Claims (3)
AT 401 810 B Die Erfindung bezieht sich auf einen Kondensatablauf nach dem Oberbegriff des Anspruches 1. Bei Brennwertgeräten wird das Kondensat über einen Siphon in einen Neutralisationsbehälter oder einen Ablaufkanal geleitet. Bei einem Verstopfen des Neutralisationsbehälters kommt es bei den bekannten Lösungen zu einem Rückstau des Kondensats in das Abgassystem bzw. in das Brennwertgerät. Dies führt aber zu einer entsprechend erhöhten Korrosion, insbesondere im Abgassystem. Ziel der Erfindung ist es, diesen Nachteil zu vermeiden und einen Kondensatablauf der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, bei dem ein Rückstau in das kondensierend arbeitende Gerät sicher vermieden ist. Erfindungsgemäß wird dies durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 erreicht. Durch die vorgeschlagene Maßnahme ist sichergestellt, daß im Falle einer Verstopfung des Neutralisationsbehälters das Kondensat, noch bevor der Rückstau das Abgassystem oder das kondensierend arbeitende Gerät erreicht, in den Überlauf abgeleitet werden kann. Durch die Merkmale des Anspruches 2 ergibt sich der Vorteil einer sehr einfachen Konstruktion, wobei der Behälter gleichzeitig die Führung des Schwimmerventiles übernehmen kann. Durch die Merkmale des Anspruches 3 kann eine allfällige Verstopfung des Neutralisationsbehälters, die zu einem Stau des Kondensats führt, auf einfache Weise angezeigt werden. Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen: Fig. 1 schematisch ein kondensierend arbeitendes Gerät samt erfindungsgemäßem Kondensatablauf und Fig. 2 schematisch ein Detail des Schwimmerventiles. Gleiche Bezugszeichen bedeuten in beiden Figuren gleiche Einzelheiten. Ein kondensierend arbeitendes Gerät, z. B. ein Brennwertgerät 1, ist mit einem Sturzbrenner 2 und mit einem Abgassystem 3 versehen, das im unteren Bereich des Brennwertgerätes 1 von diesem wegführt. Dabei weist das Abgassystem 3 einen senkrecht angeordneten Blindabschnitt 4 auf, von dessen unterem Bereich 21, wie auch von einer Senke 5, in einem etwa waagerechten Anschlußabschnitt 6 des Abgassystems 3 Kondensatleitungen 7, 8 angeschlossen sind und zu einem Siphon 9 führen, der an das Brennwertgerät 1 auch direkt über eine Parallelschaltung 22 angeschlossen ist, wobei der Siphon 9 in einen Neutralisationsbehälter 10 mündet. An der höchsten Stelle 11 des Siphons 9 ist an diesen ein Steigrohr 12 angeschlossen, das zu einem Behälter 13 führt, in dem ein Schwimmerventil 14 angeordnet ist. Dabei ist an dem Behälter 13 eine Leitung 15 angeschlossen, die zu einem Überlauf 16 eines Neutralisationsbehälters 10 führt und an diesem angeschlossen ist. Wie aus der Fig. 2 zu ersehen ist, arbeitet ein mit einem Schwimmer 17 versehener Ventilkörper 18 mit einem Ventilsitz 19 zusammen, der das Steigrohr 12 umgibt. An der Außenseite des Behälters 13 ist ein Störungsmelder 20 angeordnet, der die Stellung des Schwimmerventiles 14 überwacht und ein Signal abgibt, sobald das im Normalbetrieb geschlossene Schwimmerventil 14 öffnet. Dabei braucht das Schwimmerventil 14 nicht druckdicht zu sein. Patentansprüche 1. Kondensatablauf mit einem Siphon, der in einen mit einem Überlauf versehenen Neutralisationsbehälter mündet, dadurch gekennzeichnet, daß an der höchsten Stelle (11) des Siphons (9) ein Steigrohr (12) angeordnet ist, das zu einem über eine Leitung (15) mit dem Überlauf (16) verbundenen Behälter (13) führt, in dem ein Schwimmerventil (14) angeordnet ist.AT 401 810 B The invention relates to a condensate drain according to the preamble of claim 1. In condensing boilers, the condensate is conducted via a siphon into a neutralization tank or a drain channel. If the neutralization container is clogged, the known solutions lead to a backflow of the condensate into the exhaust system or into the condensing boiler. However, this leads to a correspondingly increased corrosion, especially in the exhaust system. The aim of the invention is to avoid this disadvantage and to propose a condensate drain of the type mentioned at the outset, in which backflow into the condensing device is reliably avoided. According to the invention this is achieved by the characterizing features of claim 1. The proposed measure ensures that in the event of a blockage in the neutralization container, the condensate can be discharged into the overflow even before the backflow reaches the exhaust system or the condensing device. The features of claim 2 result in the advantage of a very simple construction, wherein the container can simultaneously take over the management of the float valve. Due to the features of claim 3, a possible blockage of the neutralization container, which leads to a congestion of the condensate, can be indicated in a simple manner. The invention will now be explained in more detail with reference to the drawing. 1 shows schematically a condensing device including the condensate drain according to the invention, and FIG. 2 schematically shows a detail of the float valve. The same reference symbols in both figures mean the same details. A condensing device, e.g. B. a condensing boiler 1, is provided with a burner burner 2 and with an exhaust system 3, which leads away from the condensing boiler 1 in the lower region. The exhaust system 3 has a vertically arranged blind section 4, from the lower region 21, as well as from a sink 5, in an approximately horizontal connecting section 6 of the exhaust system 3, condensate lines 7, 8 are connected and lead to a siphon 9 which leads to the Condensing boiler 1 is also connected directly via a parallel circuit 22, the siphon 9 opening into a neutralization container 10. At the highest point 11 of the siphon 9, a riser pipe 12 is connected to it, which leads to a container 13 in which a float valve 14 is arranged. A line 15 is connected to the container 13, which leads to an overflow 16 of a neutralization container 10 and is connected to this. As can be seen from FIG. 2, a valve body 18 provided with a float 17 cooperates with a valve seat 19 which surrounds the riser pipe 12. A fault detector 20 is arranged on the outside of the container 13, which monitors the position of the float valve 14 and emits a signal as soon as the float valve 14, which is closed in normal operation, opens. The float valve 14 need not be pressure-tight. 1. Condensate drain with a siphon which opens into a neutralization tank provided with an overflow, characterized in that a riser pipe (12) is arranged at the highest point (11) of the siphon (9), which leads to a via a line (15 ) with the overflow (16) connected container (13), in which a float valve (14) is arranged.
2. Kondensatablauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwimmerventil (14) im Bereich der Einmündung des Steigrohres (12) in den Behälter (13) angeordnet ist und die zum Überlauf (16) führende Leitung (15) seitlich in den Behälter (13) einmündet.2. Condensate drain according to claim 1, characterized in that the float valve (14) is arranged in the region of the mouth of the riser pipe (12) in the container (13) and the line (15) leading to the overflow (16) laterally into the container ( 13) flows into.
3. Kondensatablauf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schwimmerventil (14) ein dessen Stellung überwachender Störungsmelder (20) zugeordnet ist, der bei einem Öffnen des Schwimmerventiles (14) ein Signal abgibt. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 23. condensate drain according to claim 1 or 2, characterized in that the float valve (14) is assigned a position monitoring fault detector (20) which emits a signal when the float valve (14) opens. Including 1 sheet of drawings 2