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Elektro-pneumatischer Alarm-Apparat.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen elektro-pneumatischen Alarm-Apparat, welcher widerrechtliche Eingriffe an der zu sichernden Vorrichtung durch Signale anzeigt.
Dieses Problem ist durch vorliegende Erfindung in vollständiger Weise mit Hilfe der Elektrizität und eines gasförmigen Körpers gelöst, wobei der letztere in einem hierzu besonders vorgesehenen Raum zusammengedrückt oder verdünnt wird. Dieser Raum liegt zwischen den
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Erfindung sind derart angeordnet, dass das Alarmsignal durch Stromschluss gegeben wird, entweder direkt durch Kontakt der Leitungsdrähte oder indirekt durch ein von der Spannung des gasförmigen Körpers beeinflusste Manometer.
Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt und zwar stellt Fig. 1 die ganze Anlage dar, wie sie beispielsweise an einem Geldschrank angebracht ist. Fig. 2 zeigt eine Detaildarstellung der Leitung, wobei die besondere Anordnung der Leitungsdrähte zu sehen ist.
1 ist ein Geldschrank mit doppelten Wänden 2 und 3, zwischen welchen sich ein Zwischen-
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die Schwankungen der inneren Pressung in dem Verbindungsrohr und in dem Zwischenraum 4 beeinflusst wird. 7 ist das Läutewerk für das akustische Signal. Das Tableau 8 dient dazu, den
Ort und den Gegenstand wo die Leitung unterbrochen wurde, anzuzeigen. Die Spule 9 dient dazu, einen Strom zu schliessen, welcher ein optisches Signal, welches mit Hilfe der Lampen 10 gegeben wird, in Tätigkeit setzt. 11 sind die Elemente oder dergl., welche den Strom zur Speisung der Vorrichtung liefern. 12 ist ein Abschlussbf. hn, durch welchen der Apparat mit dem gasförmigen
Körper versehen wird. 18 sind elektrische Druckknöpfe für den täglichen normalen Gebrauch.
Das auf der vorliegenden Zeichnung dargestellte Ausriihrungsbeispiel bezieht sich auf
3 Abzweigungen.
In Fig. 2 ist 13 der Draht der ersten Abzweigung, 14 der der zweiten und 15 derjenige der dritten.
Damit der Draht oder die Drähte, welche in dem Inneren der Leitung 5 angeordnet sind, on den Wänden dieser Leitung isoliert sind, und damit sie gleichzeitig derart angeordnet sind, dass sie den Strom schliessen, sobald sie mit den inneren Wänden des Leitungsrohres in Kontakt kommen, was durch eine Verletzung oder auch nur durch eine Quetschung der Drähte geschehen kann, sind dieselben in folgender Weise konstruiert.
In dem Falle, dass es sich um eine einzige Abzweigung handelt, kann der Draht von der
Leitungswand mit Hilfe von sehr weiten Spiralen von isolierendem Material isoliert sein. Hierdurch wird erreicht, dass die dazwischenliegenden Oberflächen den Strom schliessen können, indem sie mit der inneren Wand des Leitungsrohres infolge eines Eingriffes in Kontakt kommen.
Wenn zwei Abzweigungen angeordnet sind, so ist wie bei 16 dargestellt, das isolierende
Material durch einen isolierten Leitungsdraht ersetzt.
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In dem Fall, dass es sich um mehrere Abzweigungen in derselben Leitung handelt, wie bei 17 dargestellt, ist der mittlere Draht nicht nackt, wie bei den vorhergehenden Fällen, sondern mit Isoliermasse bekleidet und umgeben von nackten oder bekleideten Leitungsdrähte von demselben Drahtdurchmesser. Diese Drähte sind abwechselnd angeordnet.
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise :
Nachdem man den gasförmigen Körper im Inneren der Leitung 5 und in dem Zwischenraum 4 zusammengedrückt oder verdünnt hat, was mit Hilfe des Hahnes 12 geschieht, stellt man das Manometer derart ein, dass der elektrische Strom geöffnet bleibt.
Sobald man die Wände des Geldschrankes durchbricht, entsteht eine Störung der vorhandenen Spannung des gasförmigen Körpers, wodurch der Strom geschlossen wird.
Wenn man den Versuch machen würde, die Leitung abzuschneiden oder auch nur zusammenzuquetschen, so tritt in dem ersten Fall der Alarm dadurch ein, dass der Druck des gasförmigen Körpers verändert wird. Im zweiten Falle würde Kontakt zwischen den Wänden der Leitung und dem Draht entstehen.