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Die Erfindung betrifft eine Duschabtrennung mit einer oberen Führungs- schiene, an der wenigstens ein feststehendes Seitenteil und mindestens ein verschiebbarer Schiebeflügel aufgehängt sind. Dabei ist der Schiebe- flügel mit einem die Führungsschiene übergreifenden Bügel versehen, wo- bei an dem Bügel ein zweiter Bügel vorhanden ist, um auf der Innenseite der Duschabtrennung mit dem Schiebeflügel verbunden zu werden. Dar- über hinaus ist das feststehende Seitenteil ebenfalls mit einem Bügel, der jedoch auf der Aussenseite der Duschabtrennung angebracht ist, versehen.
In der DE 41 06 235 C1 wird eine Duschabtrennung für eine Runddusche beschrieben, die eine obere Führungsschiene, die als Rohr ausgeführt ist, wiedergibt. Hieran sind Führungsrollen mit einer auf der Innenseite der Dusche übergreifenden Bügelkonstruktion aufgehängt, so dass an dem unteren Teil des Bügels der verschiebbare Flügel der Dusche angebracht werden kann. Dabei bietet sich eine gewisse Angleichung dadurch, dass innerhalb der Aufnahmebohrung eine exzentrische Aufnahme vorhanden ist. Während die übergreifenden Bügel für die Schiebeflügel auf der Innen- seite plaziert sind, sind bei der Ausführung mit einem feststehenden Sei- tenteil einer eckigen Dusche die Seitenteile seitlich durch Rohrelemente begrenzt, und im oberen Bereich durch abknickende Bügel im Aussenbe- reich der Dusche mit der Führungsschiene verbunden.
Gleichzeitig ist hierbei eine Vorrichtung vorhanden, die eine Ausrichtung der Führungs- schiene zulässt. Dadurch, dass die Schiebeflügel nur aufgehängt sind, wer- den sie durch die Schwerkraft zum Boden der Duschabtrennung gezogen, dieses kann bedeuten, dass bei entsprechendem seitlichen Druck die Schiebeflügel aus ihrer Führung herausgedrückt werden.
Eine Duschkabine, bei der die Flügel sicher durch einen Anschlag gegen unbeabsichtigtes Herausheben gesichert sind, wird in der DE 195 11 036
A1 offenbart. An einer Führungsschiene ist ein Flügel zum beweglichen
Verfahren in der Art aufgehängt worden, dass an der Führungsschiene im oberen Bereich eine Rolle innerhalb einer Nut läuft, und dass im unteren
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Bereich der Führungsschiene ein Sicherungsbügel vorhanden ist, der ein Aushebeln der unbeabsichtigten Art ausschliesst.
In der DE 33 02 454 C1 wird eine Trennwand für eine Dusche mit wenig- stens einer feststehenden Abtrennwand sowie mindestens einer Schiebe- tür gezeigt, die in ihrem oberen Bereich von einer horizontalen Führungs- schiene gehalten und geführt ist. Dabei ist die Schiebetür über Aufhängun- gen mit der Führungsschiene verbunden und ihrerseits an der feststehen- den Abtrennwand mittels wenigstens einer oder zweier Bügel oder klauen- artig umgreifender Halter befestigt. Durch diese Art der Anbringung wird die Abtrennwand an der Führungsschiene gehalten. Dabei weist der Bügel nach unten hin eine Öffnung auf, die für den Durchtritt der Aufhängungen geeignet ist, so dass diese in Längsrichtung der Schiebetür durch diese Halterung hindurch verschoben werden können.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Duschabtrennung zu ent- wickeln, die ein ästhetisches Erscheinungsbild aufweist und bei der sowohl der Schiebeflügel als auch das feststehende Seitenteil so an einer Füh- rungsschiene befestigt sind, dass sie nicht unbeabsichtigt herausgehebelt werden können.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch den Anspruch 1 gelöst. Die Un- teransprüche geben eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemässen Gedankens wieder.
Dabei weist die Duschabtrennung eine obere Führungsschiene auf, an der sowohl die feststehenden Seitenteile als auch die Schiebeflügel ange- bracht sind. Die Führungsschiene ist dabei so ausgebildet, dass sie an ihrer
Oberseite eine Führungsnut aufweist, in die entsprechende Tragrollen für den Schiebeflügel eingreifen, und ferner auf der Unterseite der Führungs- schiene eine weitere Führungsnut vorhanden ist, in die entsprechende
Führungsrollen eingreifen, um ein unbeabsichtigtes Heraushebeln des
Schiebeflügels zu unterbinden. Dabei sind die Führungsrollen und die
Tragrollen durch einen die Führungsschiene übergreifenden Bügel mitein- ander verbunden.
In dem Innenbereich der Duschkabine ist ein weiterer sich an den ersten Bügel anschliessender Bügel vorhanden, der die Ver-
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bindung zwischen der Tragrolle und dem unterhalb der Führungsschiene befindlichen Schiebeflügel herstellt.
Die feststehenden Seitenteile sind ebenfalls an der Führungsschiene be- festigt. Dabei ist ein Büge! verwendet worden, der ausserhalb der Dusch- kabine in der Art verläuft, dass zum einen das feststehende Seitenteil an dem Bügel kraft- und formschlüssig verbunden wird und darüber hinaus der Bügel etwa U-förmig ausgestaltet ist und an dem noch freien vorste- henden zweiten Schenkel ein Bügel vorhanden ist, an dem Gleitnasen an- geformt sind, die in Führungsnuten, die sich innerhalb der Führungs- schiene auf der Aussenseite der Duschkabine befinden, eingreifen. Die Ausgestaltung ist so vorgenommen worden, dass die Gleitnasen an einem gebogenen Bügel, der die äussere Kontur der Führungsschiene aufweist, angeformt sind, dass sie von dem Bügel wegweisend auf den Mittelpunkt der Führungsschiene gerichtet sind.
Somit entsteht quasi ein Hinterschnitt, der es erlaubt eine Verbindung zwischen dem vorstehenden Bügel zur Verbindung des Seitenteiles und der Führungsschiene zu schaffen, die nicht herausgehebelt werden kann. Derartige Seitenteile werden durch ein entsprechendes Befestigungselement, nachdem sie ausgerichtet sind, an der gewünschten Stelle festgesetzt.
Die Führungsschiene ist vorzugsweise als Rundmaterial ausgeführt wor- den.
Sowohl die Schiebeflügel als auch die feststehenden Seitenteile können aus Glas oder einem äquivalenten Material hergestellt werden.
Die gesamte Duschabtrennung kann zum einen an der Führungsschiene aufgehängt werden, d.h. in einem solchen Fall wäre die Führungsschiene an der Wand befestigt, es ist jedoch auch möglich, auf die Wandbefesti- gung der Führungsschiene zu verzichten, wobei in einem solchen Fall die feststehenden Seitenteile wandseits befestigt werden müssen, um die Stabilität der Duschabtrennung zu gewährleisten.
Um bei der Fertigung flexibel zu sein, werden die Führungsschienen vor- zugsweise nur als gerade Stücke ausgeführt, und bei einer entsprechen- den Eckdusche durch ein Verbindungsstück, welches die entsprechende
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Abwinkelung aufweist, verbunden. Hierfür sind innerhalb der Führungs- schiene die Bohrungen notwendig, um das Verbindungsstück einsetzen zu können. Das Verbindungsstück wird hierbei über entsprechende Schraub- elemente festgesetzt. Es ist jedoch auch möglich, die Führungsschiene selbst abzuwinkeln, wobei in einem solchen Fall die Verbindungsstücke entfallen würden und gleichzeitig auf die Innenbohrung in der Führungs- schiene verzichtet werden könnte.
Die Erfindung wird anhand eines möglichen schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles der Figur 1 näher erläutert.
Bei einer Duschabtrennung handelt es sich in der Regel um mindestens ein feststehendes Seitenteil 1 und mindestens einen damit zusammenwir- kenden Schiebeflügel 2. Es ist jedoch auch möglich, dass derartige Duschabtrennungen in unterschiedlichen Winkeln und damit in einer mehrfachen Anzahl von Seitenteilen 1 und Schiebeflügeln 2 aufgebaut werden.
Sowohl der Schiebeflügel 2 als auch das feststehende Seitenteil 1 sind an einer Führungsschiene 50 aufgehängt. Die Befestigung der Führungs- schiene 50 wird nach den üblicherweise vorzunehmenden Befestigungs- arten vorgenommen. Der Schiebeflügel 2 ist durch eine Aufhängung 52, die auf der Innenseite der Duschkabine verläuft, mit der Führungsschiene 50 verschiebbar aufgehängt. Die Aufhängung 52 besteht dabei im wesent- lichen aus einem U-förmig gestalteten Bügel 53, von dem ein Schenkel 56 an einer Lasche 17 durch eine Verbindung 39, die als Löt- oder Schweiss- verbindung ausgeführt sein kann, verbunden. Die Lasche 17 ist winkel- förmig ausgeführt und weist einen Schenkel 71 auf, der an der Oberkante des Schiebeflügels 2 zur Anlage kommt.
Durch eine Bohrung 74, die sich innerhalb des Schiebeflügels 2 befindet, greift eine Verbindungsschraube
18 durch, deren Kopf in einer Gegenplatte 20 zur Anlage kommt. Innerhalb der Lasche 17 und dem Schenkel 56 befindet sich eine Gewindebohrung
37, in welche die Verbindungsschraube 18 eingreift. Somit ist der Schiebe- flügel 2 an dem Schenkel 56 der Aufhängung 52 kraft- und formschlüssig angeschlossen.
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Von dem Schenkel 56 geht in einem Winkel von etwa 90 der Schenkel 53 ab, der in einem weiteren ebenfalls um 90 abgewinkelten Schenkel endet.
Dieser Schenkel ist mit einem Bügel 51, der nahezu die Kontur der Füh- rungsschiene 50 aufweist, durch eine Verbindung 55 kraft- und form- schlüssig verbunden. Der Bügel 51 umgreift die Führungsschiene 50 dabei teilweise, und seine Enden sind jeweils mit Achsen 15 versehen. An dem oberen Ende ist auf einer der Achsen 15 eine Tragrolle 10 drehgelagert angebracht. Auf der Unterseite, d. h. entgegengesetzt der Führungsschie- nenoberkante ist eine Führungsrolle 11ebenfalls auf einer weiteren Achse 15 angebracht. Die Tragrolle 10 läuft dabei in einer Führungsnut 31, die sich an der Oberkante der Führungsschiene 50 befindet. Auf der Unter- seite der Führungsschiene 50 befindet sich eine weitere Führungsnut 30, in der die Führungsrolle 11eingreift.
Somit wird deutlich, dass der Schiebe- flügel 2 auf der Führungsschiene 50 verschiebbar gelagert ist und nicht durch unbeabsichtigtes Anheben aus der Lagerung herausgebracht wer- den kann, da stets als Gegenlager die Führungsrolle 11in der Führungs- nut 30 entgegenwirkt.
Das feststehende Seitenteil 1 ist ebenfalls an der Führungsschiene 50 an- geschlossen. Auch hierfür wird eine Aufhängung 57 verwendet, die jedoch im Aussenbereich der Duschabtrennung verläuft. Die Aufhängung 57 ist ebenfalls als U-förmiger Bügel ausgeführt worden und weist dabei Schen- kel 59,60 auf. Der Schenkel 59 ist dabei mit einer Lasche 25 kraft- und formschlüssig verbunden. Die Lasche 25 ist als Winkellasche ausgeführt worden und hat einen Schenkel 73, der an der Oberkante des feststehen- den Seitenteiles 1 zur Anlage kommt. Innerhalb des Seitenteiles 1 ist eine
Bohrung 75, durch welche eine eine Gegenplatte 24 durchdringende Ver- bindungsschraube 26 hindurchgreift. Die Verbindungsschraube 26 ist in einer Gewindebohrung 37, die sich in dem Schenkel 59 und der Lasche 25 befindet, eingebracht.
Der Schenkel 60 der Aufhängung 57 ist über eine kraft- und formschlüs- sige Verbindung 67 mit einem Bügel 62 verbunden. Der Bügel 62 weist dabei die Form der Führungsschiene 50 auf, die vorzugsweise als Rund- führungsschiene ausgeführt wird. An den Enden des Bügels 62 befinden sich Gleitnasen 63, 65, die als Vorsprünge an dem Bügel 62 vorhanden
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sind. Innerhalb der Führungsschiene 50 sind zwei weitere Führungsnuten 61, 64 vorhanden, in denen die Gleitnasen 63,65 eingreifen. Ein solches Seitenteil wird seitlich auf die Führungsschiene 50 aufgeschoben und kann so an der gewünschten Stelle durch die Befestigung 66 festgesetzt wer- den.
Innerhalb der Führungsschiene 50 befindet sich eine Bohrung 68, welche dafür verwendet werden kann, um eine Ecklösung einer solchen Dusche und damit ein Aneinandersetzen einer weiteren Führungsschiene unterein- ander zu ermöglichen.
Die Führungsschienen 50 und auch die Aufhängungen 52,57 können aus Aluminium, Edelstahl oder Messing hergestellt werden.
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Bezugszeichen
1 Seitenteil
2 Schiebeflügel
10 Tragrolle
11 Führungsrolle
15 Achse
17 Lasche
18 Verbindungsschraube
20 Gegenplatte
24 Gegenplatte
25 Lasche
26 Verbindungsschraube
30 Führungsnut
31 Führungsnut
37 Gewindebohrung
39 Verbindung
50 Führungsschiene
51 Bügel
52 Aufhängung
53 Schenkel
55 Verbindung
56 Schenkel
57 Aufhängung 59 Schenkel 60 Schenkel 61 Führungsnut 62 Bügel 63 Gleitnase 64 Führungsnut 65 Gleitnase 66 Befestigung 67 Verbindung 72 Schenkel 73 Schenkel
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74 Bohrung 75 Bohrung