AT390554B - Arretiervorrichtung an einem teleskop-schubladenauszug - Google Patents

Arretiervorrichtung an einem teleskop-schubladenauszug Download PDF

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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B88/00Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
    • A47B88/50Safety devices or the like for drawers
    • A47B88/57Safety devices or the like for drawers preventing complete withdrawal of the drawer

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Description

Nr. 390 554
Die Erfindung betrifft eine Arretiervorrichtung an einem Teleskop-Schubladenauszug, bestehend aus am Korpus von Möbeln, z. B. Büro-Schreibtischen, zu befestigenden Außenschienen, in denen ein Rollenwagen läuft, dessen Rollen eine mit der Schublade verbundene Schiene führen, wobei wenigstens an einer Außenschiene und dem Rollenwagen zusammenwirkende Anschläge angebracht sind, von denen einer ein Festanschlag und der andere ein beweglicher Anschlag mit einem frei auskragenden Schenkel ist, welcher zwischen einer mit dem Festanschlag nicht kollidierenden Neutralstellung und einer am Ende der Ausfahrbewegung des Rollenwagens gegen den Festanschlag stoßenden Arretierstellung bewegbar ist
Derartige Arretiervonichtungen sollen die Fahrbewegung des Rollenwagens mit der Schublade nach auswärts begrenzen, aber eine einfache Montage und den schnellen Ausbau der Schublade zulassen. Zu diesem Zweck ist jeweils einer der beiden zusammenwirkenden Anschläge zwischen einer Neutral- und einer arretierend wirksamen Stellung beweglich gelagert Üblich ist eine schwenkbare Lagerung, es kann jedoch auch z. B. eine verschiebliche Lagerung des beweglichen Anschlags in Frage kommen.
Im Hinblick auf die Serienfabrikation der hier in Rede stehenden Beschlagteile sollen diese einfach und kostengünstig herzustellen und zu montieren sein. Außerdem sollen sie in möglichst leichter, raumsparender Ausführung die vorgesehene Funktion zuverlässig erfüllen. Dies bereitet bei den Festanschlägen praktisch keine Schwierigkeiten. Bei den beweglichen Anschlägen ist jedoch bisher noch keine wirklich zufriedenstellende Kombination von Festigkeit einerseits und Leichtigkeit, geringem Platzbedarf und niedrigen Herstellungskosten anderseits gefunden worden. Üblicherweise wurden bisher als bewegliche Anschläge Blechwinkel benutzt und damit den letztgenannten Forderungen den Vorzug gegeben zu Lasten der Festigkeit, so daß nicht gewährleistet war, daß die Anschläge auch dann zuverlässig hielten, wenn bei Schräglage des Möbels, z. B. beim Tragen, eine beladene Schublade mehrmals unabsichtlich unter starker Beschleunigung herausrollte. Dies gilt auch für Blechwinkel in Form eines verschwenkbaren Hebels gemäß US-PS 3,142,517, bei welchem in der Arretierstellung zwar der Hauptteil des beweglichen Anschlags abgestützt ist, nicht jedoch der frei auskragende Schenkel, der sich deshalb bei stoßartiger Belastung umbiegen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von dem genannten Stand der Technik, eine Arretiervorrichtung zu schaffen, die praktisch ohne Mehrkosten, zusätzliches Gewicht und größeren Raumbedarf als bisher eine wesentlich bessere Festigkeit und Zuverlässigkeit erreicht
Vorstehende Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst daß der frei auskragende Schenkel des beweglichen Anschlags an wenigstens einer der zu seinem freien Ende führenden Seitenkanten mit einem Ansatz ausgebildet ist, welcher sich in Längsrichtung der Schienen erstreckt und bei Belastung des Anschlags an dem diesen tragenden Teil abstützt
Die neu vorgeschlagene Arretiervorrichtung bietet den Vorteil, daß sich weder am Ort noch an der Art und Weise der Anbringung und der allgemeinen Auslegung der beweglichen Anschläge etwas zu ändern braucht. Wenn diese, wie bisher, aus Stahlblech gestanzt und gebogen werden, genügt es, an dem den eigentlichen Anschlag bildenden, auskragenden Schenkel an einer oder beiden Seitenkanten abgewinkelte, laschenförmige Ansätze stehen zu lassen, die bei Belastung des Anschlags mit ihren Schmalseiten das an dem frei auskragenden Schenkel auftretende Moment an dem den beweglichen Anschlag tragenden Teil, sei es die Außenschiene oder der Rollenwagen, abstützen. Damit wird, anders als bei einer bloßen Verstärkung der Blechdicke, die daneben zusätzlich noch möglich ist, eine um ein Vielfaches höhere Festigkeit und Formbeständigkeit der beweglichen Anschläge erreicht.
Da sich die vorgeschlagenen Ansätze in Bewegungsrichtung erstrecken und nur so hoch zu sein brauchen, wie der frei auskragende Schenkel des beweglichen Anschlags, haben sie keinen Einfluß auf die Außenmaße der Schubladenführung.
Es versteht sich, daß in kinematischer Umkehrung der den frei auskragenden Schenkel des Anschlags stützende Ansatz oder auch mehrere in dieser Weise wirksame Ansätze auf Seiten des den beweglichen Anschlag tragenden Teils angebracht sein können, wenn durch geeignete räumliche Anordnung der Teile gewährleistet ist, daß die Ansätze nicht mit dem Festanschlag kollidieren. Normalerweise wird jedoch die einstückige Anbringung der Ansätze am beweglichen Anschlag die einfachste und billigste Lösung zu dessen Verstärkung sein. Die höhere Festigkeit ergibt sich dabei nicht nur aus der besseren Formsteifigkeit des nunmehr selbst abgewinkelten auskragenden Schenkels des beweglichen Anschlags, sondern im wesentlichen daraus, daß das an diesem auftretende Moment durch die Ansätze aufgenommen und auf kurzem Weg an dem den beweglichen Anschlag tragenden Teil abgestützt wird.
Es ist bisher noch offen gelassen worden, wie sich die Ansätze an dem den beweglichen Anschlag tragenden Teil äbstützen. Dies kann so geschehen, daß in den Ansätzen Zugkräfte auftreten. Vorgezogen wird jedoch eine praktische Ausführung, bei welcher sich ein oder mehrere Ansätze von dem frei auskragenden Schenkel des beweglichen Anschlags aus zu der zum Festanschlag entgegengesetzten Seite erstrecken, wobei unter Belastung dar Anschläge Druckkräfte in den Ansätzen auftreten.
Es ist weiterhin bisher offengelassen, welche räumliche Lage der frei auskragende Schenkel des beweglichen Anschlags mit dem Ansatz bzw. mit mehreren Ansätzen relativ zu der Lagerstelle des beweglichen Ansatzes hat. So besteht zwar durchaus die Möglichkeit, im Falle eines verschwenkbar gelagerten beweglichen Ansatzes diesen auf derselben Seite des ihn tragenden Teils zu lagern, auf der sich auch der frei auskragende Schenkel mit den Ansätzen befindet Vorgezogen wird jedoch eine praktische Ausführung, bei welcher in der Arretierstellung der -2-
Nr. 390 554 bewegliche Anschlag eine Seitenkante des ihn tragenden Teils mit dem auskragenden Schenkel und dem Ansatz umgreift, was im Falle eines schwenkbar gelagerten L-förmigen Hebels aus Flachmaterial bedeutet, daß in der Arretierstellung der erste Arm und ein oder mehrere am zweiten Arm angeordnete Ansätze an einander gegenüberliegenden Flächen des den beweglichen Anschlag tragenden Teils anliegen. Demgegenüber zeigt die AT-PS 313 516 nur einen Anschlag, der dazu bestimmt ist, außer dem tragenden Teil noch einen anderen Teil zu umgreifen, aber keinen Abstützung bewirkenden Ansatz hat
In an sich bekannter Weise wird der bewegliche Anschlag dann, wenn es die Platzverhältnisse zulassen, vornehmlich an der Unterseite des Rollenwagens gelagert. Für eine solche Ausführung wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß sich dann ein oder mehrere Ansätze des beweglichen Anschlags an der Unterseite des Rollenwagens abstützen. Ist anderseits die Höhe der Schubladenführung eng begrenzt, kann der bewegliche Anschlag auch am oberen Schenkel einer im Querschnitt liegenden U-förmigen Außenschiene gelagert sein, und in diesem Fall stützt sich ein Ansatz am frei auskragenden Schenkel des beweglichen Anschlags vorschlagsgemäß an der Unterseite des oberen Schenkels der Außenschiene ab.
Das vorstehend behandelte Problem und seine Lösung haben normalerweise nur Bedeutung für die Begrenzung des Wegs des Rollenwagens nach außen, da sich der Rollenwagen nur dann in die U-förmigen Außenschienen einführen und vollständig daraus herausziehen läßt, wenn wenigstens einer der beiden die äußere Arretierung bildenden Anschläge in die Neutralstellung bewegt oder ganz abgenommen wird. Demgegenüber können zur Begrenzung des Wegs der Schublade relativ zum Rollenwagen an diesen beiden Teilen zusammenwirkende Festanschläge angebracht sein, weil sich normalerweise die Schublade selbst dann, wenn derartige Festanschläge vorhanden sind, durch Schrägstellung in den Rollenwagen einführen läßt. Sollte dies im Einzelfall nicht möglich oder aus sonstigen Gründen eine entsprechende Arretierung wie zwischen Rollenwagen und Außenschienen erwünscht sein, würde es sich empfehlen, die dann an der Schublade oder dem Rollenwagen anzubringenden, jeweils mit einem Festanschlag am anderen der beiden genannten Teile zusammenwirkenden beweglichen Anschläge ebenso auszubilden, wie hier für die Begrenzung des Wegs des Rollenwagens nach außen vorgeschlagen.
Schließlich könnten, falls gewünscht oder aus besonderen Gründen erforderlich, die gemäß der Erfindung vorgeschlagenen beweglichen Anschläge mit Abstützung für die frei auskragenden Anschlagschenkel auch bei sogenannten Einfachauszügen, d. h. Gleit- oder Rollenführungen von Schubladen ohne Rollenwagen,Verwendung finden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht einer Arretiervoirichtung gemäß der Erfindung, welche an der Unterseite eines Rollenwagens gelagert ist; Fig. 2 eine perspektivische Teilansicht einer anderen Ausführungsform einer Arretiervorrichtung gemäß der Erfindung, wobei in diesem Fall die zusammenwirkenden Anschläge an der Oberkante des Rollenwagens und der Außenschiene angebracht sind.
In der Ausführung nach Fig. 1 ist ein Festanschlag (10) an einer im Querschnitt ein liegendes U bildenden Außenschiene (12) angeschweißt, in bekannter Weise bilden zwei derartige Außenschienen die Führung für einen aus mehreren Teilen zusammengeschweißten Rollenwagen (14). Dieser führt in ebenfalls bekannter Weise mittels Rollen eine nicht gezeigte Schublade. Auf Einzelheiten des Führungssystems für den Rollenwagen und die Schublade braucht hier nicht eingegangen zu werden, da sich die Erfindung nur mit der zwischen Rollenwagen und Außenschienen wirksamen Arretierung als Schutz gegen unbeabsichtigtes Herausrollen des Rollenwagens aus den Außenschienen beschäftigt.
Mit dem Festanschlag (10) wirkt ein verschwenkbar an einer flachen Traverse (16) des Rollenwagens (14) gelagerter beweglicher Anschlag (18) zusammen. Dieser ist im Beispielsfall ein aus Stahlblech gestanzter und gebogener, im wesentlichen L-förmiger Winkel, dessen einer, mit (20) bezeichneter Arm mittels eines Niets oder Lagerbolzens (21) drehbar auf der Oberseite der Traverse (16) gelagert ist, während sich der andere, mit (22) bezeichnete Ami als frei auskragender Schenkel, der den eigentlichen Anschlag bildet, von der Traverse (16) aus nach unten erstreckt In einem Loch in diesem Schenkel (22) oder alternativ in einem Loch im Festanschlag (10) ist ein Gummistopfen (24) befestigt, der als Stoßdämpfer zwischen den beiden Anschlägen (10) und (18) wirksam ist Indem der bewegliche Anschlag (18) mit Bezug auf Fig. 1 im Uhrzeigersinn verschwenikt wird, kommt er in eine Neutralstellung, in welcher die beiden Anschläge (10) und (18) aneinander vorbei bewegt werden können, wenn der Rollenwagen (14) in den Außenschienen (12) verfährt
Insoweit wie bisher geschildert, entspricht die in Fig. 1 gezeigte Arretiervoirichtung dem Stand der Technik. Neu sind dagegen seitliche Ansätze (26) an beiden Seitenkanten des Schenkels (22). Die Ansätze (26) stehen mit Bezug auf die Hauptebene des Schenkels (22) im wesentlichen im rechten Winkel von diesem ab, und zwar zu der vom Festanschlag (10) weg weisenden Seite hin. Sie setzen so tief am Schenkel (22) an, daß sich ihre Oberkanten in der in Fig. 1 gezeigten Arretierstellung unmittelbar unterhalb der Traverse (16) des Rollenwagens (14) befinden. Somit wird die Außenkante der Traverse (16) von dem beweglichen Anschlag (18) in dessen Arretierstellung umgriffen. An der Oberseite der Traverse (16) liegt der Arm (20) und an der Unterseite der Traverse (16) stützt sich bei Belastung der Schenkel (22) über die Oberkanten der Ansätze (26) ab. Dadurch wird verhindert, daß sich selbst bei heftigem Anstoßen der Anschläge (10) und (18) gegeneinander der Schenkel (22) verbiegt und dadurch der Anschlag unwirksam wird.
Fig. 2 zeigt eine Ausführung, bei der die Außenschiene auch wieder mit (12) und der Rollenwagen mit (14) -3-

Claims (8)

  1. Nr. 390 554 bezeichnet sind. In diesem Fall ist ein mit (28) bezeichneter Festanschlag mit Gummistopfen (24) auf Seiten des Rollenwagens angeschweißt. Ein beweglicher Anschlag (30) ist mittels eines Niets oder Lagerbolzens (32) auf der Oberseite der Außenschiene (12) drehbar gelagert. Auch dieser bewegliche Anschlag hat die Gestalt eines L-förmigen Hebels aus Elachmaterial, dessen einer Arm (34) auf der Oberseite der Außenschiene (12) anliegt, während der andere Arm (36) im wesentlichen rechtwinklig nach unten abgebogen ist und in der gezeigten Arretierstellung in einen Schlitz (38) im oberen Schenkel der Außenschiene (12) eingreift. An der in dieser Stellung äußeren Seitenkante des den eigentlichen Anschlag bildenden senkrechten Arms bzw. Schenkels (36) ist ein in Richtung der Außenschiene (12) vom Festanschlag (28) fort weisender Ansatz (40) einstückig angeformt, dessen Oberkante sich unmittelbar unter dem oberen Schenkel (12) der U-Schiene befindet. Bei Belastung der Anschläge (28) und (30) stützt der Ansatz (40) den Schenkel (36) des beweglichen Anschlags (30) an der Unterseite des oberen Schenkels der Außenschiene (12) ab. Um den Rollenwagen (14) aus den Außenschienen (12) herausziehen zu können, braucht nur der bewegliche Anschlag (30) mit Bezug auf Fig. 2 im Uhrzeigersinn in die Neutralstellung verschwenkt zu werden, so daß der Festanschlag (28) am Rollenwagen (14) ungehindert vorbei bewegt werden kann. Es versteht sich, daß die gezeigten festen und beweglichen Anschläge nicht genau die gezeigte Form haben müssen, um die gemäß der Erfindung angestrebte Funktion zu erfüllen. Wichtig ist lediglich, daß der bisher frei auskragende Schenkel bzw. Arm (22) bzw. (36) des beweglichen Anschlags unter Belastung durch den Festanschlag (10) bzw. (28) über Ansätze (26) bzw. (40) geeigneter Form an dem den beweglichen Anschlag tragenden Teil (14) bzw. (12) abgestützt wird, wobei, wie in beiden Ausführungsbeispielen gezeigt, vorzugsweise der den beweglichen Anschlag tragende Teil von dem Anschlag mit seinen Ansätzen umgriffen bzw. hintergriffen wird. PATENTANSPRÜCHE 1. Arretiervorrichtung an einem Teleskop-Schubladenauszug, bestehend aus am Korpus von Möbeln, z. B. Büro-Schreibtischen, zu befestigenden Außenschienen, in denen ein Rollenwagen läuft, dessen Rollen eine mit der Schublade verbundene Schiene führen, wobei wenigstens an einer Außenschiene und dem Rollenwagen zusammenwirkende Anschläge angebracht sind, von denen einer ein Festanschlag und der andere ein beweglicher Anschlag mit einem frei auskragenden Schenkel ist, welcher zwischen einer mit dem Festanschlag nicht kollidierenden Neutralstellung und einer am Ende der Ausfahrbewegung des Rollenwagens gegen den Festanschlag stoßenden Arretierstellung bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der frei auskragende Schenkel (22; 36) des beweglichen Anschlags (18; 30) an wenigstens einer der zu seinem freien Ende führenden Seitenkanten mit einem Ansatz (26; 40) ausgebildet ist, welcher sich in Längsrichtung der Schienen (12) erstreckt und bei Belastung des Anschlags (18; 30) an dem diesen tragenden Teil (14,12) abstützt.
  2. 2. Arretiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Anschlag (18; 30) in an sich bekannter Weise ein im wesentlichen L-förmig gebogener, aus Flachmaterial bestehender Hebel ist, welcher mit dem einen Arm (20; 34) schwenkbar an dem Rollenwagen (14) oder der Außenschiene (12) gelagert ist und mit dem zweiten Arm (22; 36) mit dem Festanschlag (10; 28) zusammenwirkt, wobei der an dem zweiten Arm (22; 36) ausgebildete Ansatz (26; 40) sich im wesentlichen quer zu diesem erstreckt.
  3. 3. Arretiervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Ansatz (26; 40) von dem zweiten Arm (22; 36) aus zu der zum Festanschlag (10; 28) entgegengesetzten Seite erstreckt.
  4. 4. Arretiervorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Seitenkanten des zweiten Arms (22) Ansätze (26) ausgebildet sind (Fig. 1).
  5. 5. Arretiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Arretierstellung der bewegliche Anschlag (18; 30) eine Seitenkante des ihn tragenden Teils (14,12) mit dem auskragenden Schenkel (22; 36) und dem Ansatz (26; 40) umgreift.
  6. 6. Arretiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Arretierstellung der erste Arm (20; 34) und ein oder mehrere am zweiten Arm (22; 36) angeordnete Ansätze (26; 40) an einander gegenüberliegenden Flächen des den beweglichen Anschlag (18; 30) tragenden Teils (14,12) anüegen. -4- Nr. 390 554
  7. 7. Arretiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich ein oder mehrere Ansätze (26) wenigstens eines am Rollenwagen (14) gelagerten beweglichen Anschlags (18) an der Unterseite des Rollenwagens (14) abstützen (Fig. 1).
  8. 8. Arretiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich ein oder mehrere Ansätze (40) wenigstens eines am oberen Schenkel einer im Querschnitt liegenden U-förmigen Außenschiene (12) gelagerten beweglichen Anschlags (30) an der Unterseite des oberen Schenkels der Außenschiene (12) abstützen (Fig. 2). 10 Hiezu 2 Blatt Zeichnungen
AT0008484A 1983-01-14 1984-01-12 Arretiervorrichtung an einem teleskop-schubladenauszug AT390554B (de)

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US3142517A (en) * 1960-09-28 1964-07-28 Charles D Ward Drawer suspension means
AT313516B (de) * 1971-06-24 1974-02-25 Ziehl Fa Gustav Einfachauszug für Schubladen u.dgl.

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