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Die Erfindung betrifft einen Tastwahlblock, z. B. für Fernsprechapparate, Vermittlungstische,
Datenterminals od. dgl.
Derartige bekannte Tastwahlblöcke weisen den Nachteil auf, dass die eingegebenen oder abgerufenen Funktionsdaten nicht kontrollierbar sind und etwaige Fehleingaben beispielsweise erst nach längerer Dauer, z. B. beim Melden eines nicht gewünschten Fernsprechteilnehmers, feststellbar sind.
Durch die Zeitschrift"Telcom Report", 5. Jhg. April 1982 der Firma Siemens Aktiengesellschaft,
Berlin, München, wurde ein Telephonapparat mit einem Tastwahlblock bekannt bei dem im Gehäuse des Apparates eine Anzeigeeinheit in einem erheblichen Abstand vom Tastwahlblock angeordnet ist.
Der Nachteil dieser bekannten Lösung besteht darin, dass das Gehäuse nur für einen Apparat mit einer Anzeigeeinheit samt Anzeigefeld verwendet werden kann und für ähnliche Apparatetypen ohne Anzeigeeinheit ein abgeändertes Gehäuse erforderlich ist. Ausserdem befindet sich bei dem bekannten Apparat das Anzeigefeld in einem erheblichen Abstand vom Tastwahlblock, so dass sich die Tastatur desselben und das Anzeigefeld nicht gemeinsam im Blickfeld des Benutzers befinden und dieser zur Kontrolle der eingegebenen Ziffern den Blick von der Tastatur anwenden und auf das Anzeigefeld richten muss.
Ziel der Erfindung ist es daher diese Nachteile zu vermeiden und einen Tastwahlblock der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen der die Verwendung ein und desselben Gehäuses für Apparatetypen mit oder ohne Anzeigeeinheit ermöglicht und der sich durch einen hohen Bedienungskomfort auszeichnet.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass in an sich bekannter Weise auf diesem eine alphanumerische Anzeigeeinheit angeordnet ist, wobei eine Vertiefung zur Aufnahme der Anzeigeeinheit zur Anzeige von Funktionsdaten eines vom Tastwahlblock gesteuerten Gerätes vorhanden ist, und wobei die Anzeigeeinheit einen in die Vertiefung des Tastwahlblockes einsetzbaren Teil aufweist, in dem die mit ihrem Anzeigefeld verbundene Ansteuerelektronik und elektrische Anschlusskontakte angeordnet sind.
Durch diese Massnahmen wird erreicht, dass die Anzeigeeinheit in unmittelbarer Nähe der Tastatur des Tastwahlblockes angeordnet ist, wodurch sowohl die Tastatur wie auch die Anzeigeein- heit bzw. deren Anzeigefeld ohne Änderung der Blickrichtung überwacht werden können.
Gleichzeitig wird durch die Anordnung der Vertiefung im Tastwahlblock, die wahlweise auch einfach abgedeckt werden kann, auch erreicht, dass ein und dasselbe Gehäuse sowohl für einen Apparat mit Anzeigeeinheit als auch einen solchen ohne Anzeigeeinheit verwendet werden kann, wobei im letzteren Falle eine Blindabdeckung eingesetzt werden kann. Damit wird es möglich Gehäuse in grösseren Serien herzustellen. Ausserdem ergibt sich dadurch auch die Möglichkeit einen Apparat ohne Anzeigeeinheit jederzeit in einen solchen mit einer Anzeigeeinheit umzurüsten und umgekehrt. Dabei sind keinerlei mechanische Änderungen oder zusätzliche Ausnehmungen im Apparatgehäuse erforderlich und es braucht lediglich die Abdeckung der Vertiefung im Tastwahlblock entfernt und die Anzeigeeinheit in diese eingesetzt zu werden.
Dabei ist die Montage derart einfach auszuführen, dass weder irgendwelche mechanische Abänderungen, ja nicht einmal eine Demontage des den Tastwahlblock aufnehmenden Gehäuses erforderlich ist. Der für den Einbau der Anzeigeeinheit in die erfindungsgemäss vorgesehene Vertiefung erforderliche Aufwand beschränkt sich also lediglich auf die Entfernung der Blindabdeckung und das anschliessende Einschieben der Anzeigeeinheit in die Vertiefung.
Durch die DE-AS 2340459 wurde schon ein Tischrechner bekannt, bei dem ein mehrstellige Anzeigefeld samt den zugehörigen Treiberkreisen für dessen Ansteuerung und einem Tastenfeld auf einem isolierenden Träger angeordnet sind. Bei einem solchen Rechner ergibt sich aber keineswegs das Problem mit einer Grundeinheit verschiedene Ausführungsvarianten abdecken zu müssen, da die erwähnten Bauteile einfach bei einem Rechner unbedingt erforderlich sind.
Nach einer weiteren Ausbildungsvariante der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Vertiefung mit Bezug auf die Ebene des Bedienfeldes des Tastwahlblockes unter einem vorgegebenen Winkel, insbesondere unter 900, angeordnet ist. Damit ist stets sowohl eine leichte Einführung als auch Entfernung der Anzeigeeinheit bzw. Blindabdeckung ohne Behinderung durch den den Tastwahlblock umschliessenden Gehäuseteil durchführbar.
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Zur Erzielung optimaler Anzeigesichtverhältnisse unter Gewährleistung der Abnehmbarkeit eines den Tastwahlblock umgebenden Gehäuseteil kann der von der Anzeigeeinheit mit Bezug auf den die Ebene des Bedienfeldes des Tastwahlblockes überragende, das Anzeigefeld aufweisende
Teil der Anzeigeeinheit abgewinkelt sein. Damit ist auch bei einem zur Ebene des Tastwahlblock- - Bedienfeldes grösseren Blickwinkel von etwa 90 eine optimale Sichtbarkeit des Anzeigefeldes der Anzeigeeinheit gewährleistet.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Ansteuerelektronik mit dem Anzeigefeld über eine flexible gedruckte Schaltung verbunden ist. Dadurch ergibt sich eine in der Herstellung besonders einfache Verbindung der Ansteuerelektronik mit dem Anzeigefeld.
Weiters kann vorgesehen sein, dass die an dem von der Vertiefung aufgenommenen Teil der Anzeige- einheit angeordneten Kontakte als Federkontakte ausgebildet sind, in welche Kontakte ein flexibler, mehrpoliger Flachbandleiter einführbar ist. Dadurch lässt sich die Montage der Anzeigeeinheit ohne die Schaffung neuer Anschlüsse durchführen, wobei sich durch diese Massnahmen eine Anschlusstechnik der Anzeigeeinheit an die elektrische Kontaktzone der Tastatur des Tastwahlblockes ergibt, die sich durch eine hohe Wirtschaftlichkeit auszeichnet.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Es zeigen Fig. 1 eine Daufsicht auf einen Tastwahlblock, Fig. 2 einen teilweisen Querschnitt durch einen Tastwahlblock, Fig. 3 eine Ansicht einer Anzeigeeinheit und Fig. 4 einen schematisch dargestellten Querschnitt durch die Anzeigeeinheit.
Der in Fig. 1 ersichtliche Tastwahlblock--l-weist eine zur Eingabe von Funktionsdaten geeignete Tastatur auf. Anschliessend an das obere Ende der Tastatur ist eine Vertiefung --3-zur Aufnahme der Anzeigeeinheit --2-- vorgesehen. Die Vertiefung --3-- ist mit Bezug auf die Ebene des Bedienfeldes des Tastwahlblockes-l-unter einem vorgegebenen Winkel von 900 angeordnet. Der Tastwahlblock --1-- ist von einem Gehäuseteil --4-- umgeben. Die in Fig. 2 ersichtliche Vertiefung --3-- kann im Bedarfsfalle durch eine Blindabdeckung abgedeckt werden, die durch einfache Klemmwirkung fixierbar und jederzeit ohne mechanische Manipulation entfernbar sein kann.
Die in Fig. 3 ersichtliche Anzeigeeinheit --2-- besteht im wesentlichen aus zwei Teilen, u. zw. aus einem unteren, durch die Vertiefung --3-- des Tastwahlblockes --1-- aufnehmbaren Teil --6-- und einem die Ebene des Bedienfeldes der Tastatur überragenden, oberen Teil --7--.
Dieser ist zur Erzielung optimaler Anzeigesichtverhältnisse in bezug auf den unteren Teil --6-abgewinkelt. Diese winkelförmige Ausbildung ist so gestaltet, dass die Möglichkeit einer problemlosen Entfernung des den Tastwahlblock umgebenden Gehäuseteiles --4-- besteht, ohne dass dazu die Anzeigeeinheit --2-- entfernt werden muss. Zur Festlegung der Anzeigeeinheit --2-- in der Vertiefung --3-- ist eine vorzugsweise lösbare Befestigungseinrichtung, z. B. eine in Fig. 2 schematisch angeordnete Schnappverbindung --12--, vorgesehen.
Im oberen Teil --7-- der Anzeigeeinheit --2-- ist ein alphanumerisches Anzeigefeld --8-zur Anzeige von Funktionsdaten des vom Tastwahlblock-l-beispielsweise gesteuerten Fernsprechapparates angeordnet. Im unteren Teil --6-- ist eine Ansteuerelektronik --9-- mit elektrischen Anschlusskontakten --10-- für einen Anschluss an die elektrische Kontaktzone der Tastatur-l- über einen flexiblen mehrpoligen Flachbandleiter-13-- vorgesehen. Die Ansteuerelektronik --9-ist, wie in Fig. 4 ersichtlich, über eine flexible gedruckte Schaltung --11-- mit dem Anzeige- feld--8-- verbunden.
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