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was um einen Faktor entsprechend der Anzahl Audiosignale in dem Zeitmultiplexsignal niedriger ist als die Bitrate des empfangenen Zeitmultiplexsignals. Der störende Effekt in der Praxis auftretender Signalechos ist bei derartigen niedrigen Bitraten sehr gering und kann nötigenfalls in einem mit dem Teilnehmeranschluss des Signalverteilungsnetzwerkes verbundenen Empfänger mittels eines einfachen üblichen Echounterdrückers rückgängig gemacht werden.
An sich ist eine Umwandlung eines Zeitmultiplexsignals in ein Frequenz-Multiplexsignal aus der DE-OS 2840256 bekannt. Die Erkenntnis jedoch, eine derartige Umwandlung bei einer
Gemeinschaftsantennenanordnung der eingangs erwähnten Art anzuwenden, um dadurch eine Vergrösse- rung der Übertragungskapazität zu erzielen, ist nicht beschrieben und überraschend.
Auch ist an sich eine Frequenz-Multiplexverteilung digitaler Audiosignale in einer Gemein- schaftsantennenanordnung als Teil eines Übertragungsverfahrens, das in dem oben genannten
Bericht als Verfahren C bezeichnet wird, bekannt. Dabei erfolgt jedoch nicht nur in der Gemein- schaftsantennenanordnung, sondern auch in der vorhergehenden Satellitenstrecke eine Frequenzmulti- plex-Übertragung digitaler Audiosignale statt. In der Endstelle der Gemeinschaftsantennenanord- nung wird eine breitbandige Frequenzumwandlung durchgeführt, wobei das empfangene Frequenz- - Multiplexsignal als Ganzes in den genannten geschlossenen Frequenzbereich zwischen 68 und
87, 5 MHz geschoben wird. Die Modulationsform des empfangenen Frequenz-Multiplexsignals, die an die Übertragungseigenschaften der Satellitenstrecke angepasst ist, bleibt dabei ungeändert.
Bei Untersuchungen hat sich herausgestellt, dass, gemessen bei derselben Signalqualität, mit dem Frequenzmultiplex-Übertragungsverfahren C weniger Audiosignale übertragen werden können als mit dem Zeitmultiplex-Übertragungsverfahren D. Ausserdem ist bei dem Verfahren C die Übertragungskapazität der Satellitenstrecke wesentlich kleiner als die der Gemeinschaftsanten- nenanordnung. Eine Vergrösserung der Übertragungskapazität der Gemeinschaftsantennenanordnung hat deswegen bei diesem Verfahren C auf die Übertragungskapazität der gesamten Strecke von der Bodensendestation bis zum Teilnehmeranschluss keinen Effekt.
Die erfindungsgemässe Massnahme hebt die beschränkte Wirkung von Signalechos auf die Übertragungskapazität des Signalverteilungs- netzwerkes der Gemeinschaftsantennenanordnung nach der Erfindung auf und vergrössert damit die Übertragungskapazität der gesamten Strecke von der Bodensendestelle bis zu dem Teilnehmeranschluss. Ausserdem sind in der Endstelle der Gemeinschaftsantennenanordnung nach der Erfindung die digitalen Audiosignale einzeln und in dem Basisband verfügbar. Dadurch entsteht die Möglichkeit, für die erneute Modulation der digitalen Audiosignale in der Modulationsanordnung ein Verfahren zu wählen, bei dem der verfügbare Frequenzbereich (der nicht unbedingt geschlossen zu sein braucht) optimal ausgenutzt wird, sowie eine optimale Anpassung in bezug auf die Übertragungseigenschaften des Signalverteilungsnetzwerkes erhalten wird.
Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Gemeinschaftsantennenanordnung weist daher das Kennzeichen auf, dass die Modulationsfrequenzen der Modulatoren in mehreren voneinander getrennten, nicht belegten Frequenzbereichen in den oder in der Nähe der genormten VHP-und UHF-Bänder (n) liegen.
Bei Anwendung dieser Massnahme wird die Wahlfreiheit bei der Modulation der digitalen Audiosignale in bezug auf die Frequenz der Tonträger benutzt, wodurch im Grunde alle nicht belegten Frequenzbereiche innerhalb des Übertragungsbandes des Signalverteilungsnetzwerkes zur Übertragung der Audiosignale benutzt werden können.
Eine andere bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Gemeinschaftsantennenanordnung weist das Kennzeichen auf, dass zwischen der Demultiplexanordnung und der Modulationsanordnung eine Kodierschaltung liegt zum Kodieren der digitalen Audiosignale in diskrete Mehrpegelsignale, die nach Modulation an die Übertragungseigenschaften des Signalverteilungsnetzwerkes angepasst sind.
Dabei wird die Wahlfreiheit bei Remodulation der digitalen Tonsignale in bezug auf die Modulationsform der modulierten Audiosignale ausgenutzt. Bei Anwendung dieser Massnahme werden die Audiosignale nicht in binärer Form den Tonträgern aufmoduliert, sondern in einer diskreten Mehrpegelform, wie beispielsweise beschrieben in dem Buch"Datatransmission"von W. R. Bennet und J. R. Davey, erschienen 1975 bei McGraw Hill Book Company, und in dem Buch "Principles of Data Communication"von R. W. Lucky, J. Salz, E. J. Weiden jr., erschienen 1968 bei McGraw
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die Bitrate eines einzigen digitalen Audiosignals.
Das Basisband-Zeitmultiplexsignal wird in einer mit der Demodulationsanordnung --8-verbundenen Demultiplexanordnung --9-- auf bekannte Weise verarbeitet. Eine derartige Demultiplexanordnung ist ebenfalls in dem Buch "Digital Communications by Satellite" beschrieben.
Die Demultiplexanordnung --9-- ist mit n parallelen Ausgängen --01 bis On -- versehen, an denen die n digitalen Audiosignale des Zeitmultiplexsignals einzeln und gleichzeitig verfügbar sind.
Die digitalen Audiosignale können in einem fehlerkorrigierenden Kode kodiert sein, um die Fehler, die in der nicht dargestellten Satellitenstrecke durch Störungen in den empfangenen digitalen Audiosignalen auftreten, zu verringern. In diesem Fall erfolgt eine Fehlerverringerung auf bekannte Weise in mit den Ausgängen --O1-- bis einschliesslich --On-- verbundenen Fehlerkorrekturschaltungen --EC1-- bis einschliesslich --ECn-- einer fehlerkorrigierenden Dekodieranordnung --10--. Die fehlerkorrigierende Dekodierung ist selbstverständlich auf den verwendeten fehlerkorrigierenden Kode abgestimmt, der ein Block- oder Konvolutionskode sein kann und entfernt die infolge der Fehlerkodierung in den digitalen Audiosignalen entstandene Redundanz.
Dadurch ist die Bitrate der digitalen Audiosignale S. bis einschliesslich Sn an den Ausgängen der fehlerkorrigierenden Dekodieranordnung --10-- niedriger als an den Ausgängen --01-- bis einschliess- lich--0 n--der Demultiplexanordnung--9--.
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welche die Frequenzen fl bis einschliesslich fn liefern.
Die Mehrpegelkodieranordnungen --MEI bis MEn-- verwandeln die binäre oder zweiwertige Wiedergabe der n digitalen Audiosignale in eine 8-wertige Signalwiedergabe. Dazu wird jeder Kombination von 3 Bits des binären Audiosignals ein gewisser Signalpegel zugeordnet. Diese acht diskreten Signalpegel sind derart gewählt, dass die Multiplikation der an den Ausgängen
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Bennet und J. R. Davey, erschienen 1975 bei McGraw Hill Book Company, bekannt und soll die je Audiosignal erforderliche Bandbreite verringern.
Fig. 3 zeigt bei einer 8-PSK-Modulation eines Tonträgers eine mögliche Beziehung zwischen den acht unterschiedlichen Phasen des modulierten Tonträgers und den acht unterschiedlichen 3-Bit-Kombinationen eines binären Audiosignals.
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Fernsehsignalen zugeordnet. An dem Ausgang der Addieranordnung --13-- wird auf diese Weise ein Frequenz-Multiplexsignal erhalten, das die n digitalen Audiosignale in einer Frequenzverteilung, wie beispielsweise in Fig. 4 dargestellt, enthält.
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und fm bis fn n zwischen 230 und 470 MHz. Es ist selbstverständlich auch möglich, die Tonträgerfrequenzen an nicht belegten Stellen innerhalb der genormten Frequenzbänder oder sogar über denselben zu wählen.
Das Frequenz-Multiplexsignal wird über einen Breitbandverstärker --14-- dem Signalverteilungsnetzwerk --4-- zugeführt, in dem eine Signalverteilung auf eine Anzahl Teilnehmeranschlüsse--T1bisTn--erfolgt.
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nacheinander eine Abstimmeinheit --15--, einen 8-PSK-Demodulator --16--, einen Echounterdrücker --17--, einen Impulsformer --18-- und einen Stereodemodulator --19-- mit stereophonen linken und rechten Ausgängen, die über Digital-Analog-Wandler --20 bzw. 21-- mit Lautsprechern --L
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