AT370925B - Verfahren zur herstellung kernloser ankerwicklungen fuer eine elektrische maschine sowie geraet zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zur herstellung kernloser ankerwicklungen fuer eine elektrische maschine sowie geraet zur durchfuehrung des verfahrens

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AT370925B AT377179A AT377179A AT370925B AT 370925 B AT370925 B AT 370925B AT 377179 A AT377179 A AT 377179A AT 377179 A AT377179 A AT 377179A AT 370925 B AT370925 B AT 370925B
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Description


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   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer kernlosen Ankerwicklung für eine elektrische Maschine, das folgende Schritte enthält : Umlaufen eines Drahtvorrats in einer festen
Bahn um einen Zylinder, wobei die Bahnachse zur Längsachse des Zylinders geneigt ist, Führen des Drahtes um zwei Führungsteile, die mit Bezug auf den Zylinder in radialer Richtung einander gegenüberliegend und in axialer Richtung versetzt zueinander angeordnet sind, und die gegenüberliegenden Enden der kernlosen Ankerwicklung festsetzen, um eine vollständige Windung des Drahtes um die Oberfläche des Zylinders auszubilden, Rotation des Zylinders um seine Längsachse synchron mit dem Umlaufen des Drahtes, wobei der Zylinder um einen vorgegebenen Winkel, der kleiner als 3600 ist, verdreht wird, der der Steigung der Windung entspricht,

   so dass bei einem fortlaufenden Umlaufen des Drahtvorrates aufeinanderfolgende schräge Windungen des Drahtes auf der Oberfläche des Zylinders ausgebildet werden, Rotation der beiden Führungsteile gleichzeitig mit der Rotation des Zylinders, Wiederholen der oben erwähnten Schritte bis die vollständige Ankerwicklung hergestellt ist und Entfernen der Ankerwicklung vom Zylinder. 



   Ferner betrifft die Erfindung ein Gerät zur Herstellung einer kernlosen Ankerwicklung für eine elektrische Maschine, mit einem umlaufenden Drahtvorrat, einem drehbaren Zylinder, wobei der Drahtvorrat in einer Bahn den Zylinder umlaufen kann und die Bahn eine Umlaufachse besitzt, die zur Längsachse des Zylinders geneigt ist, einer Antriebswelle, die den Zylinder synchron mit dem Umlauf des Drahtvorrats um seine Längsachse in Drehung versetzt, zwei Führungsteilen, die mit Bezug auf den Zylinder in radialer Richtung einander gegenüberliegend und in axialer Richtung versetzt zueinander angeordnet sind, und die die gegenüberliegenden Enden der Ankerwicklung festlegen, wobei sich die beiden Führungsteile mit dem Zylinder drehen können und wobei die beiden Führungsteile den Draht abfangen, wenn der Drahtvorrat den Zylinder umläuft,

   um für jede Drahtwindung Doppelgegenpunkte festzulegen. 



   Bei diesem aus der DE-OS 2700282 bekannten Verfahren erfolgt die Umlenkung bzw. Führung durch dünne Bänder, welche in Schlitze zu liegen kommen. Dies hat den Nachteil, dass jedes Mal, wenn eine zweipolige Wicklung hergestellt werden soll, die Bänder in die Schlitze des Zylinders eingesetzt werden, was naturgemäss eine zeitraubende Manipulation für das Bedienungspersonal darstellt. 



   Ferner hat die Verwendung von Bändern noch den Nachteil, dass sie nach Fertigstellung einer Wicklung nicht ohne Zerstörung derselben entfernt werden können. 



   Eine weitere wesentliche Schwierigkeit bei diesem bekannten Verfahren tritt bei der Herstellung von mehrpoligen Wicklungen auf, weil dann mehrere Bänder verwendet werden müssen, was naturgemäss noch zeitaufwendiger ist. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile des bekannten Verfahrens so zu beheben, dass insbesondere mehrpolige Wicklungen in einfacher und wirtschaftlicher Weise in genau derselben Art hergestellt werden können, wie eine zweipolige Wicklung. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass nach dem Schritt der Ausbildung einer vorgegebenen Anzahl von Windungen durch gleichzeitige intermittierende Rotation der beiden in Form von Stiften oder gewölbten Plättchen ausgebildeten Führungsteile mit dem Zylinder die Führungsteile relativ zum Zylinder entgegengesetzt zur Drehrichtung des Zylinders um einen vorgegebenen Winkel, der kleiner als   360  ist,   verdreht werden, um die beiden Führungsteile in ihre jeweiligen Ausgangslagen zurückzuführen, wobei die Führungsteile nach Rückkehr in ihre jeweiligen Ausgangslagen für die neuerliche Ausbildung einer vorgegebenen Anzahl von Windungen bei Rotation des Zylinders verwendet werden, so dass nach einer vollen Umdrehung des Zylinders um 3600 die kernlose Ankerwicklung durch mehrere Windungsgruppen mit den vorgegebenen Windungszahlen gebildet ist. 



   Dadurch, dass erfindungsgemäss nach der Anbringung einer vorgegebenen Anzahl von Windungen, die Führungsteile relativ zum Zylinder in einer zur Drehrichtung des Zylinders entgegengesetzten Richtung gedreht werden, bis sie ihre entsprechenden Ausgangslagen erreicht haben, wird der Vorteil erreicht, dass mehrpolige Wicklungen in einfacher und wirtschaftlicher Weise in genau derselben Art hergestellt werden können, wie eine zweipolige Wicklung. 



   Dies ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber jenen bekannten,   z. B.   in der AT-PS Nr. 323837 beschriebenen Verfahren, bei welchen dies nicht der Fall ist und demgemäss für die Herstellung 

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 einer mehrpoligen Wicklung mehrere Führungsteile vorgesehen werden müssen, so dass die hin-und hergehende Wickelbewegung noch komplexer wird. 



   Ferner können die Führungsteile, nämlich die Stifte bzw. die Plättchen leicht von der Wick- lung entfernt werden, nachdem eine vorgegebene Anzahl von Windungen durch die der Drehrichtung des Zylinders entgegengesetzte Rotation der Führungsteile hergestellt wurde. Durch diese entgegen- gesetzte Rotationsrichtung von Führungsteilen und Zylinder erübrigt sich die Verwendung von Bän- dern und somit auch das Einsetzen derselben in Schlitze bei der Herstellung einer Wicklung. 



   Darüber hinaus ist der von den aufgebrachten Windungen auf die Führungsteile ausgeübte
Druck derart gering, dass die Führungsteile leicht entfernt und in ihre Ausgangslage zurückge- bracht werden können. 



   In Weiterbildung des erfindungsgemässen Verfahrens kann so vorgegangen werden, dass der
Schritt, bei dem die beiden Führungsteile in ihre Ausgangslage zurückgeführt werden, eine Rück- führung des ersten Führungsteiles in seine Ausgangslage enthält, nachdem der Draht etwa die
Hälfte seiner Bahn umlaufen hat und sich vom ersten Führungsteil zum zweiten Führungsteil er- streckt, wobei die Rückführung durch eine Drehung des ersten Führungsteiles relativ zum Zylinder um den vorgegebenen Winkel erfolgt, und eine Rückführung des zweiten Führungsteiles in seine
Ausgangslage enthält, nachdem der Draht seine restliche Bahn umlaufen hat und sich vom zweiten
Führungsteil zum ersten Führungsteil erstreckt, wobei die Rückführung durch eine Drehung des zweiten Führungsteiles relativ zum Zylinder um den vorgegebenen Winkel erfolgt.

   Dadurch, dass hiedurch die Führungsteile unabhängig zu verschiedenen Zeiten in ihre Ausgangslage zurückge- bracht werden, wird ermöglicht, dass der Zylinder kontinuierlich rotieren kann. Würden die Füh- rungsteile gleichzeitig in ihre Ausgangslage zurückgebracht werden, so müsste der Zylinder ange- halten werden, was eine Verzögerung bei der Herstellung der kernlosen Wicklung bedingen würde. 



   Ferner kann das erfindungsgemässe Verfahren auch so weitergebildet werden, dass der Schritt, bei dem die beiden Führungsteile in ihre Ausgangslagen zurückkehren, ein gleichzeitiges Drehen der beiden Führungsteile relativ zum Zylinder entgegengesetzt zur Drehrichtung des Zylinders um den vorgegebenen Winkel enthält, nachdem der Draht eine vorgegebene Anzahl von Bahnen umlaufen hat. Hiebei werden die Führungsteile gleichzeitig in ihre Ausgangslage zurückgebracht. Das heisst, dass beispielsweise nach der Herstellung von 30 Windungen die Drahtenden am Zylinder festgelegt werden und die Führungsteile zur Herstellung von weiteren 30 Drahtwindungen in der entgegengesetzten Drehrichtung verdreht werden.

   Auf diese Art und Weise kann eine mehrpolige kernlose Wicklung in wirtschaftlicher Weise und kürzerer Zeit hergestellt werden, als dies nach dem Stand der Technik der Fall ist. 



   Das Gerät der eingangs genannten Art zur Herstellung einer kernlosen Ankerwicklung für eine elektrische Maschine gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren kennzeichnet sich erfindungsgemäss durch eine Teilvorrichtung, welche die beiden in Form von Stiften oder gewölbten Plättchen ausgebildeten Führungsteile relativ zum Zylinder entgegen der Drehrichtung des Zylinders um einen vorgegebenen Winkel intermittierend verdreht,   u. zw.   nachdem eine vorgegebene Anzahl von Windungen des Drahtes auf dem Zylinder ausgebildet wurde, um die beiden Führungsteile zum neuerlichen Abfangen des Drahtes in ihre jeweilige Ausgangslage zurückzuführen, in welcher Ausgangslage die Führungsteile für die neuerliche Ausbildung einer vorgegebenen Anzahl von Windungen bei Rotation des Zylinders wieder bereitstehen. 



   Im folgenden soll die Erfindung an Hand mehrerer, das Verfahren und Ausführungsbeispiele für das erfindungsgemässe Gerät betreffenden Zeichnungen erläutert werden. Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung, Fig. 2 zeigt die Seitenansicht eines Geräteteiles, bei dem eine Phase des Wickelvorgangs dargestellt ist, Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht desselben Geräteteiles, bei dem eine weitere Phase des Wickelvorgangs dargestellt ist, Fig. 4 zeigt wieder die Seitenansicht des Geräteteiles, bei dem eine weitere Phase des Wickelvorgangs dargestellt ist, Fig. 5 zeigt die Seitenansicht des Geräteteiles, bei dem eine weitere Phase des Wickelvorgangs dargestellt ist, Fig. 6 zeigt die Seitenansicht desselben Geräteteiles, bei dem eine weitere Phase des Wickelvorgangs gezeigt ist, Fig.

   7 zeigt eine perspektivische Ansicht einer kernlosen Läuferwicklung, die durch das erfindungsgemässe Verfahren und das erfindungsgemässe Gerät hergestellt ist. Fig. 8 zeigt eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels des erfindungsgemässen Gerätes, mit dem das erfindungsgemässe Verfahren durchgeführt werden kann.

   Fig. 9 

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 zeigt eine Seitenansicht eines Teiles des Gerätes gemäss Fig. 8, Fig. 10 zeigt die Frontansicht eines andern Teiles des Gerätes gemäss Fig. 8, Fig. 11 bis 14 zeigen perspektivische Ansichten des Teiles des Gerätes gemäss Fig. 8 mit unterschiedlichen Phasen eines Wickelvorganges, Fig. 15 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Teiles des Gerätes mit einer zusätzlichen Einrichtung zur Ausformung des Endes einer Polwicklung der Gesamtwicklung, Fig. 16 zeigt einen Schnitt durch eine Anordnung zum Zusammenbacken der Windungen der kernlosen Läuferwicklung, Fig. 17 zeigt eine weitere perspektivische Ansicht der Anordnung, die zum Ausformen der Enden einer Polwicklung dient. 



   Wie bereits angegeben, zeigt Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung, mit der das erfindungsgemässe Verfahren zum Herstellen kernloser Läuferwicklungen für elektrische Maschinen durchführbar ist. Der hier verwendete Ausdruck "elektrische Maschinen" bezieht sich auf Elektromotoren oder Generatoren. Solche Maschinen können mit zwei oder mehr Polen ausgestattet sein. Die Läuferwicklung ist so herzustellen, dass sie an die Anzahl der Pole angepasst ist. Die gezeigte Anordnung besteht aus einem Wickelzylinder --3--, einer Antriebswelle --5-- zur Drehung des Wickelzylinders, einer   Drahtführungsscheibe-9--,   ersten bzw. zweiten Führungsstiften --20A bzw.   20B-und   ersten bzw. zweiten   Schaltkupplungen --10A   bzw. 10B-.

   Der Wicklungszylinder-3-- hat eine   Oberfläche-l-,   um die ein Draht-7-in gleichförmiger Steigung zur Herstellung einer Schrägwicklung gewickelt wird. Sie kann durch einen nicht gezeigten Antrieb in Drehbewegung versetzt werden, womit der Wickelzylinder rotiert. In einem Ausführungsbeispiel kann die Antriebswelle -5-- mit einem Dorn für eine drehbare Lagerung des Wickelzylinders --3-- ausgestattet sein. 



   Die   Drahtführungsscheibe-9-für   den Draht --7-- ist ein sogenannter "Flyer" und wird durch einen Antrieb in Drehbewegung versetzt. Die   Drahtführungsscheibe --9-- dreht   sich in einer Umlaufbahn um den Wickelzylinder --3--. Die Achse dieser Umlaufbahn ist gegenüber der Längsachse des Wickelzylinders geneigt. Diese Drehbewegung der Drahtführungsscheibe bewirkt ein schräges Wickeln des   Drahtes --7- von   beispielsweise dem unteren Teil der Oberfläche --1-- an einem Ende des Wickelzylinders-3-zum oberen Teil der   Oberfläche-l-am ändern Ende   des Wickelzylinders 
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 -20A- undlich einander gegenüberstehend auf der Oberfläche --1-- des Wickelzylinders --3-- gehalten.

   Der erste Führungsstift --20A-- und der zweite Führungsstift --20B-- fangen den Draht --7-- bei seinem Umlauf um den Wickelzylinder -3-- jeweils auf, so dass der Draht um diese Führungsstifte --20A,   20B-gewunden   wird. Auf diese Weise wird er schräg um die Oberfläche --1-- des Wickelzylinders -   zurückgeführt.   



   Der erste Haltearm --21a-- bzw. der zweite Haltearm --21b-- ist jeweils mechanisch mit der 
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 --10A-- bzw.scheibe-lla-- und einer zweiten Kupplungsscheibe --12a--. Die zweite Kupplungsscheibe --12a-ist mechanisch mit der Antriebswelle --5- gekoppelt, so dass sie sich mit dieser drehen kann. Die erste Kupplungsscheibe-lla-- ist mit einer ersten Buchse --13a--, die in einem ersten Bereich der Antriebswelle --5- angeordnet ist, oder mit dem Dorn, der in den Wickelzylinder hineinreicht, gekoppelt. Die erste Kupplungsscheibe-lla-ist mit einer kreisförmigen Anordnung von Öffnungen oder Löchern --14a--, die in einem vorgegebenen Radius der Kupplungsscheibe angeordnet sind, ausgestattet.

   Die zweite Kupplungsscheibe --12a-- ist ebenfalls mit einer kreisförmigen Anordnung von Löchern --15a-- ausgestattet, wobei die Anzahl dieser   Löcher --15a-- wesentlich   geringer als die Anzahl der   Löcher -14a-- ist.   Beispielsweise sind 25   Löcher --14a-- in   der ersten Kupplungsscheibe-lla-- und 6   Löcher --15a-- in   der zweiten Kupplungsscheibe --12a-- vorgesehen. Ein erster Kupplungsstift --16a-- ist so bemessen, dass er durch ein Loch --15a-- in ein ausgewähltes   Loch --14a-- eingeführt   werden kann. Wenn dieser erste   Kupplungsstift --16a-- eingeführt   ist, sind die erste Kupplungsscheibe --lla-- und die zweite Kupplungsscheibe --12a-- mechanisch gekoppelt.

   Wenn eine solche Verbindung hergestellt ist, teilt sich die Rotation der zweiten Kupplungsscheibe --12a-- durch die Rotation der Antriebswelle --5-- der ersten Kupplungsscheibe --lla-mit. 

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   Die zweite   Schaltkupplung --10B-- weist   eine ähnliche Konstruktion wie die erste Schalt-   kupplung --10A-- auf.   Die zweite   Schaltkupplung-10B-besteht   aus einem Paar von Kupplungsscheiben, nämlich einer dritten Kupplungsscheibe --llb-- und einer vierten Kupplungsscheibe --12b--, wobei die vierte Kupplungsscheibe --12b-- mechanisch mit dem Teil der Antriebswelle --5-- gekoppelt ist, der aus dem Wickelzylinder --3-- herausragt. Die dritte Kupplungsscheibe   - llb-ist mit   einer zweiten Buchse --13b-- verbunden. Diese Buchse ist wie die erste Buchse --13a-- um einen Dorn drehbar.

   Die dritte Kupplungsscheibe ist mit einer kreisförmigen Anordnung von   Löchern --14b--,   beispielsweise 25 Löchern ausgestattet, die in einem vorgegebenen Radius auf der Kupplungsscheibe angeordnet sind. Die vierte   Kupplungsscheibe --12b-- ist   mit einer kreisförmigen Anordnung von   Löchern --15b--,   beispielsweise 6 Löchern, die mit dem gleichen Radius angeordnet sind, ausgestattet. Es ist ein zweiter Kupplungsstift --16b-- vorgesehen, der so bemessen ist, dass er durch ein Loch --15b-- in der vierten Kupplungsscheibe --12b-- in ein ausgewähltes Loch --14b-- in der dritten   Kupplungsscheibe --llb-- eingeführt   werden kann.

   Der erste Haltearm --21a-- und der zweite Haltearm --21b--, die jeweils den ersten   Führungsstift --20A-- bzw.   den zweiten   Führungsstift --20B-- halten,   sind drehbar auf der ersten Buchse --13a-- bzw. der zweiten   Buchse --13b-- mittels   eines ersten Drehzapfens --23a-- bzw. eines zweiten Drehzapfens   -     angeordnet.   Jeder der beiden Haltearme ist jeweils Bestandteil einer U-förmigen ersten Haltevorrichtung --22a-- bzw. einer U-förmigen zweiten Haltevorrichtung --22b--, durch die der erste Drehzapfen --23a-- bzw. der zweite Drehzapfen --23b-- gesteckt ist. Ausserdem sind die Haltearme so mit der jeweils betreffenden U-förmigen Haltevorrichtung verbunden, dass Haltearme und U-förmige Haltevorrichtung von oben gesehen als T-förmige Anordnung erscheinen.

   Jeweils ein erster Stift --24a-- bzw. ein zweiter Stift --24b-- ist senkrecht auf dem ersten Haltearm --21a-bzw. dem zweiten Haltearm --21b-- angeordnet. Die Haltearme können Gewindelöcher enthalten, in die Stifte eingeschraubt sein können. Eine solche Anordnung erlaubt, die Länge jedes der Stifte, gemessen von der Oberfläche des betreffenden Haltearmes bis zur   Oberfläche-l-des   Wickelzylinders --3--, nach Bedarf zu justieren. Die Art, in welcher die in Fig. 1 gezeigte Anordnung arbeitet, wird im folgenden an Hand der Fig. 2 bis 6 näher beschrieben. 



   Die Antriebswelle und damit der Wickelzylinder --3-- werden in einem Synchronismus mit den Umdrehungen der   Drahtführungsscheibe --9-- angetrieben.   Das bedeutet, dass die Drahtführungsscheibe --9-- einen kompletten Umlauf um den Wickelzylinder macht, wenn der Wickelzylinder sich um einen vorbestimmten Winkel, entsprechend der Steigung der Läuferwicklung, die um ihn herum gewickelt wird, dreht. Wenn die   Drahtführungsscheibe --9-- in   der durch den Pfeil --B-- gezeigten Richtung umläuft, rotiert der   Wickel zylinder --3-- in   der durch den Pfeil-A-angegebenen Richtung. 



   Es sei nun angenommen, dass insgesamt N Windungen um den Wickelzylinder gewickelt sind, 
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 vollen Umdrehung. Das   bedeutet, I dass   der Wickelzylinder --3-- den N-ten Teil einer vollen Umdrehung mit jedem Umlauf der   Drahtführungsscheibe-9-beschreibt.   



   Zunächst wird der erste Kupplungsstift --16a-- durch ein vorbestimmtes Loch --15a-- in der zweiten   Kupplungsscheibe --12a-- geführt   und in ein vorbestimmtes Loch --14a-- in der ersten Kupplungsscheibe --lla-- gesenkt. Ebenso wird der zweite Kupplungsstift --16b-- durch ein Loch --15b-- in der vierten   Kupplungsscheibe --12b-- geführt   und in ein vorbestimmtes Loch --14b-in der dritten Kupplungsscheibe --llb-- gesenkt.

   Damit wird der erste   Führungsstift --20A-- und   der zweite Führungsstift --20B-- gleichartig mit der Umdrehung der Antriebswelle --5-- um einen vorbestimmten Winkel in der durch den Pfeil-A-angedeuteten Drehrichtung durch die Kopplung zwischen den   Kupplungsscheiben --11a,   12a bzw. llb,   12b--,   die durch die Antriebswelle --5-bewegt werden, in der durch den Pfeil --A-- angegebenen Drehrichtung bewegt. 



   Gleichzeitig führt die   Drahtführungsscheibe --9-- einen   vollen Umlauf in der durch den Pfeil --B-- angegebenen Drehrichtung aus. Es sei nun angenommen, dass sich das mit der Drahtführungsscheibe verbundene Drahtführungsrohr, wie in Fig. l gezeigt, gerade hinter dem Wickelzylinder --3-- befindet, so dass der Draht --7-- um den zweiten   Führungsstift --20B-- herum   in Richtung des ersten Führungsstiftes --20A-- verläuft, vgl.   Fig.

   2.   Damit wird der Draht durch den zweiten   Führungsstift--ZOB--umgelenkt.   Das bedeutet, eine Windung des   Drahtes --7-- wird   um 

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 -20B- herum-   umläuft,   rotiert der   Wickelzylinder -3-- in   Synchronismus mit der Drahtführungsscheibe - derart, dass die hergestellte Windung auf der Oberfläche --1-- des Wickelzylinders --3-versetzt von der vorhergehenden Windung aufgebracht wird. Diese Versetzung ist gleich der Steigung der Windungen. 
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 Drahtführungsrohr seinen Umlauf um den Wickelzylinder --3-- fort, so dass es auf der Vorderseite des Wickelzylinders erscheint, vgl. Fig. 3. Damit wird der Draht --7-- um den ersten Führungs-   stift -20A-- gelenkt   und zurückgeführt.

   Zu dieser Zeit haben die beiden Führungsstifte eine Um- 
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 der Kopplung zwischen der Antriebswelle --5-- und der   Schaltkupplungen --10A   und   10B-ausge-   führt. Bevor die Drahtführungsscheibe zu dem Punkt zurückkehrt, in dem der   Draht-7-erneut   um den zweiten   Führungsstift-20B-geführt   wird, ist dieser Führungsstift zu seiner ursprüngli- 
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    h.rungsstift --20B- von   der Oberfläche --1-- des Wickelzylinders --3-- abgehoben wird, vgl. Fig. 3.

   Anschliessend wird der zweite Kupplungsstift-16b-, der in ein   Loch --14b- in   der dritten Kupplungsscheibe --llb-- gesenkt war, aus diesem Loch gezogen, womit die dritte Kupplungsscheibe   - llb-in die   Lage versetzt ist, sich in bezug auf die vierte Kupplungsscheibe --12b-- zu drehen. 



  Die dritte Kupplungsscheibe --llb-- wird in der entgegengesetzten Richtung zu der durch den Pfeil - gezeigten Drehrichtung bewegt, d. h. diese Kupplungsscheibe wird in der durch den Pfeil - gezeigten Drehrichtung bewegt, vgl. Fig. 3. Wenn das nächste benachbarte Loch --14b-- vor dem zweiten Kupplungsstift positioniert ist, wird dieser Kupplungsstift erneut eingesenkt, um die dritte Kupplungsscheibe-llb-- mit der vierten Kupplungsscheibe --12b-- zu verriegeln. Die genannte Drehung der dritten Kupplungsscheibe-llb-- in Richtung des Pfeiles --C-- lässt ebenfalls die zweite   Buchse-13b-drehen,   an die der zweite Haltearm --21b-- und damit der zweite 
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 gen Umdrehung, jedoch in der entgegengesetzten Richtung zurückgekehrt.

   Anschliessend wird der zweite Haltearm --21b-- so gedreht, dass der zweite   Führungsstift --20B- auf   die Oberfläche des Wickelzylinders --3-- aufgesetzt wird, vgl. Fig. 4. 



   Nachdem der zweite Kupplungsstift --16b-- aus dem betreffenden Loch --14b-- gezogen ist, wird die dritte Kupplungsscheibe-llb-in Richtung des Pfeiles-C-gedreht, bis sich ein anderes   Loch --15b- mit   einem andern Loch --14b-- gegenübersteht und der zweite Kupplungsstift   -     durch   die sich gegenüberstehenden Löcher geschoben wird, um den genauen Winkel festzulegen, mit dem die dritte Kupplungsscheibe --llb-- gedreht wird. Zur genauen Winkelverschiebung der dritten Kupplungsscheibe-llb-- wird beispielsweise der zweite Kupplungsstift --16b--, der sich in der "12-Uhr"-Position in der vierten   Kupplungsscheibe-12b-befindet,   aus einem Loch   -   14b-- gezogen.

   Dann wird die dritte Kupplungsscheibe-llb-- so weit gedreht, bis ein sich in   der 12-Uhr"-Position   befindender zweiter Kupplungsstift --16b-- der vierten Kupplungsscheibe --12b-- in einem vor ihm befindlichen Loch --14b-- gesenkt werden kann. Der Kupplungsstift, der sich in der "12-Uhr"-Position der vierten Kupplungsscheibe --12b-- befand, wird nun nicht in ein anderes Loch-14b-- gesenkt, bis die dritte Kupplungsscheibe --llb-- 6 aufeinanderfolgende Winkelverschiebungen vorgenommen hat. Jede dieser Winkelverschiebungen entspricht der Steigung der Wicklung. Wenn der zweite   Führungsstift --20B--,   wie in Fig. 4 gezeigt, zurückgekehrt ist, setzt 

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 die   Drahtführungsscheibe --9-- ihren   Umlauf fort, um den   Draht --7-- um   diesen Führungsstift zu winden, vgl.

   Fig. 5, das bedeutet, dass die Rückkehr des zweiten   Führungsstiftes --20B-- auf   die Oberfläche des Wickelzylinders --3-- den Draht --7-- um diesen Führungsstift umlenken lässt. 



   Anschliessend wird der räumliche Verlauf des Drahtes --7--, der nun zwischen den Führungsstiften --20A und   20B-- verläuft,   kurzzeitig auf dem Wickelzylinder --3-- durch beispielsweise thermische Adhäsion oder andere konventionelle adhäsive Techniken gesichert. Dies kann schnell durchgeführt werden, wenn der Draht --7-- mit einem thermisch adhäsiven Mantel umgeben ist, der durch Zuführung von Wärme aktiviert wird. Es ist erkenntlich, dass dieser Vorgang der Fixierung des Verlaufs des Drahtes --7-- auf dem Wickelzylinder --3-- nicht durch den ersten Führungsstift --20A-- gestört wid, wenn dieser von der Oberfläche des Wickelzylinders weggedreht ist. 



   Die   Drahtführungsscheibe --9-- setzt   ihren Umlauf fort und bringt das Drahtführungsrohr hinter den Wickelzylinder --3--, vgl. Fig. 5. Während der Draht --7-- um den zweiten Führungsstift --20B-- herum zurückgeführt wird, ist der erste   Führungsstift --20A-- von   der Oberfläche des Wickelzylinders weggedreht. Dies kann durch Einwirkenlassen einer Kraft auf den ersten Führungsstift --20A--, vgl.   Fig. l,   bewirkt werden, so dass der erste Haltearm --21a-- um den ersten Drehzapfen --23a-- gedreht wird. Wenn der erste   Führungsstift --20A-- von   dem Wickelzylinder - entfernt ist, wird der Führungsstift in seine ursprüngliche Position in ähnlicher Weise wie in der für das Rückführen des zweiten Führungsstiftes --20B-- beschriebenen, durchgeführt.

   Dazu wird der erste Kupplungsstift --16a--, der in ein Loch --14a-- der ersten Kupplungsscheibe   --lla--     gesenkt   war, herausgezogen, womit diese Kupplungsscheibe in bezug auf die zweite Kupplungsscheibe --12a-- gedreht wird, bis ein anderer erster Kupplungsstift --16a-- in ein anderes Loch --14a-- gesenkt werden kann. Die erste Kupplungsscheibe --lla-- wird in Richtung des Pfei- 
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 mit der ersten Buchse --13a--, die hiemit gekoppelt ist, um einen vorbestimmten Betrag entsprechend der Steigung der Wicklung gedreht. Diese Drehung der ersten Buchse --13a-- dreht auch den ersten 
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 als den, durch den er zuvor durch die Antriebswelle --5-- gedreht war, versetzt.

   Wenn der erste   Führungsstift --20A- in   seine ursprüngliche Position zurückgekehrt ist, wird der erste Haltearm --21a-- um den ersten Drehzapfen --23a-- gedreht, so dass der   Führungsstift --20A- wieder   auf die   Oberfläche --1-- des Wickelzylinders --3-- aufgesetzt   wird. Die Drahtführungsscheibe - setzt ihren Umlauf zum Rückführen des Drahtes --7-- um den ersten   Führungsstift --20A--   herum fort, vgl. Fig. 2 und 6. Der Verlauf des Drahtes --7-- vom zweiten   Führungsstift --20B--   zum ersten   Führungsstift --20A-- auf   der Rückseite des Wickelzylinders wird kurzzeitig auf dem Wickelzylinder, beispielsweise durch thermische Adhäsion, wie bereits oben beschrieben, fixiert. 



   Der vorstehende Vorgang wird bei jedem folgenden Halbumlauf der Drahtführungsscheibe - wiederholt. Auf diese Weise werden aufeinanderfolgende Windungen des Drahtes --7-- in Synchronismus mit den Umläufen der   Drahtführungsscheibe-9-- auf   der Oberfläche des Wickelzylinders --3-- geformt. Für jeden vollen Umlauf der Drahtführungsscheibe --9-- vollzieht der Wickelzylinder --3-- den N-ten Teil seiner vollen Umdrehung. Darüber hinaus werden die Führungsstifte --20A und 20B-- abwechselnd in ihre jeweiligen ursprünglichen Positionen gebracht, so dass jede Windung des Drahtes --7-- durch diese   Führungsstifte --20A, 20B-- umgelenkt   wird, um eine Wicklung mit der richtigen Steigung zu erzielen. 



   Es ist erkenntlich, dass der erste   Führungsstift --20A-- und   der zweite Führungsstift --20B-- in derselben Drehrichtung wie der Wickelzylinder --3-- gedreht werden. Wenn jedoch die   Drahtführungsscheibe --9-- eine   erste Position in ihrem Umlauf erreicht hat, wie die in der Fig. 3 gezeigten Position, wird der zweite   Führungsstift --20B-- in   seine ursprüngliche Position gebracht, indem er in umgekehrter Drehrichtung als der Wickelzylinder --3-- um den gleichen Winkel zurückgedreht wird. 
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 --9-- eine zweiteDrehen dieses   Führungsstiftes --20A-- in   der umgekehrten Drehrichtung zum Wickelzylinder --3-um den gleichen Winkel gedreht. Vom rechten Ende des Wickelzylinders --3-- aus gesehen dreht 

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 dieser sich entgegen dem Uhrzeigersinn.

   Der erste   Führungsstift --20A-- und   der zweite Führungsstift-20B-- werden in ihre jeweilige ursprüngliche Position durch Drehung im Uhrzeigersinn gebracht. Jeder Führungsstift --20A, 20B-- dreht sich demzufolge um einen vorgegebenen Winkel entgegen dem Uhrzeigersinn und dreht sich um diesen Winkel im Uhrzeigersinn. 



   Nachdem der Wickelzylinder --3-- eine vollständige Umdrehung ausgeführt hat, wird die Wicklung, die damit hergestellt ist, von ihm entfernt. Eine nach der Erfindung hergestellte Wicklung zeigt Fig. 7. Diese Wicklung ist aus N schräggestellten Windungen mit gleichmässiger Steigung aufgebaut. 



   Bei der beschriebenen Anordnung ist ersichtlich, dass die   Drahtführungsscheibe --9-- in   einer festgelegten Umlaufbahn umläuft, während der Wickelzylinder --3-- rotiert. Diese Drehung des Wickelzylinders --3-- resultiert in den schräggestellten Windungen mit gleichmässiger Steigung. 



  Beim Formen jeder Windung wird der Verlauf des Drahtes zwischen den Führungsstiften kurzzeitig 
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 zylinder geformt sind, zusammengebacken werden. 



   Ein anderes Ausführungsbeispiel für die Erfindung ist in Fig. 8 gezeigt. Dieses Ausführungsbeispiel besteht aus einer   Drahtführungsscheibe-101-,   einem   Wickelzylinder-103-,   einer Antriebswelle --102--, einem ersten   Führungselement-105-,   einem zweiten Führungselement   - 106-,   einem ersten Lager-111-und einem zweiten   Lager-112-.   Die Drahtführungsscheibe   -   101-- kann ähnlich wie die zuvor beschriebene Drahtführungsscheibe --9-- ausgestaltet sein und wird in einer festen Umlaufbahn umlaufen. Die Drahtführungsscheibe --101-- führt einen Draht   - -107-.    
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 den Wickelzylinder --103-- geführt und tritt am andern Ende des Wickelzylinders --103-- als Antriebswellenbereich --102a-- aus.

   Das erste Lager-111-und das zweite   Lager -112-- sind   in diesem   Antriebswellenbereich-102a-an   den gegenüberliegenden Enden des Wickelzylinders   -     montiert,   so dass sie mit den Umdrehungen der Antriebswelle --102- rotieren können. Das erste Lager-111-ist mit einem ersten Tragarm --117-- ausgestattet, der drehbar am unteren Ende des Lagers mit einem ersten Drehzapfen-116-angeordnet ist. Dieser erste Tragarm   -   117-- ist im wesentlichen parallel zur Längsachse des wickelzylinders --103-- ausgerichtet.

   In ähnlicher Weise ist das zweite Lager-112-mit einem Tragarm, nämlich einem zweiten Tragarm   -     ausgestattet,   der drehbar am unteren Ende des zweiten   Lagers --112- mittels   eines zweiten Drehzapfens-122-angeordnet ist. Der zweite   Tragarm --123- ist   im wesentlichen parallel zur Längsachse des Wickelzylinders --103-- ausgerichtet. Das erste   Führungselement --105-- und   das 
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 der   Führungselemente-105, 106-ist   ein bogenförmig gestalteter Teil, der so bemessen ist, dass er in unmittelbarer Nähe der Oberfläche --104-- des Wickelzylinders --103-- angeordnet sein kann. 



  Die bogenförmigen Teile sind konzentrisch mit dem Wickelzylinder angeordnet. 



   Fig. 9 zeigt das erste   Lager-111-.   Es ist mit einem Schlitz zur Aufnahme des Endbereiches 
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 ersten Tragarmes-117-und dem ersten Lager-111-ist ein Federelement --118- vorgesehen, um den Tragarm-117-im Uhrzeigersinn um den ersten   Drehzapfen-116-vorzuspannen.   Diese Vorspannung drückt das erste   Führungselement --105-- in   Richtung auf die Oberfläche --104-- des Wickelzylinders-103-. Der   Wickelzylinder --103- ist   mit einer kreisförmigen Anordnung von Lö-   chern-110-ausgestattet,   die um die   Oberfläche --104-- herum   angeordnet sind.

   Diese Löcher 
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 die aus einer Kugel-113-, die als Stahlkugel ausgebildet sein kann, und aus einer SchraubenEeder --114-- besteht, die die Kugel nach oben drückt, so dass sie in jedes der Löcher --110--   3ingedrückt   werden kann, vgl. Fig. 9. Diese lösbare Kupplung --115-- verbindet das erste La- 

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   ger --111-- mit   dem Wickelzylinder --103-- derart, dass, wenn das erste Lager --111-- durch den Antriebswellenbereich --102a-- gedreht wird, der Wickelzylinder --103-- in derselben rotiert. Es ist ersichtlich, dass diese lösbare   Kupplung gestattet,   dass sich nach ihrem Lösen das erste Lager --111-- frei in bezug auf den   Wickelzylinder-103-drehen kann.   



   Wie aus Fig. 7 zu erkennen ist, ist das zweite Lager --112-- gesichert mit dem Antriebswellenbereich --102a-- durch eine Nut- und Feder-Kupplung verbunden. Der freie Endbereich des Antriebswellenbereiches --102a--, d.i. der Endbereich, der dem ersten Lager gegenüberliegt, ist mit einer diametral verlaufenden   Nut --119-- versehen,   Das zweite Lager --112-- ist mit einem 
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 Oberfläche des Antriebswellenbereiches --102a-- geschraubt wird, um ein Verrücken des zweiten Lagers --112-- in Längsrichtung in bezug auf die Antriebswelle --102-- zu verhindern. Die Nutund Feder-Kupplung zwischen dem Antriebswellenbereich --102a-- und dem zweiten   Lager-112-   bewirkt die Rotation dieses Lagers --112--, wenn die Antriebswelle --102-- rotiert.

   Das zweite La-   gerist   ausserdem mit einem Schlitz ausgestattet, der den zweiten Tragarm --123-- aufnehmen kann. Ein Federelement --125-- spannt diesen Tragarm entgegen dem Uhrzeigersinn um den Drehzapfen --122-- vor, so dass das zweite   Führungselement --106-- in   Richtung auf die Oberfläche --104-- des Wickelzylinders --103-- gedrückt wird, vgl. Fig. 8. Ausserdem ist eine Führungsscheibe --109-- an einem Ende des Wickelzylinders --103-- vorgesehen. Diese Führungsscheibe enthält eine Vielzahl von Schlitzen --108--. Diese Schlitze sind gleichmässig über den Umfang der Führungsscheibe verteilt. Sie definieren die Polabstände. 



   Im Betrieb der Anordnung läuft die   Drahtführungsscheibe --101-- in   einer festen Umlaufbahn in der durch den Pfeil --B-- gezeigten Richtung um. Die Antriebswelle --102-- rotiert in Richtung des Pfeiles --A-- in Synchronismus mit der Drehung der Drahtführungsscheibe --101--. 



   Es sei nun angenommen, dass die Kugel --113-- der lösbaren Kupplung --115--, die in dem ersten Lager vorgesehen ist, in ein Loch --110-- auf der Oberfläche des Wickelzylinders --103-abgesenkt ist. Demzufolge rotiert der Wickelzylinder --103-- wegen seiner Kupplung mit der Antriebswelle --102-- über die lösbare   Kupplung   Das Lager --111-- wird dabei durch die Antriebswelle --102-- getrieben. Wenn die   Drahtführungsscheibe --101-- einen   vollen Umlauf ausführt, dreht sich die Antriebswelle zusammen mit dem   Wickel zylinder --103-- um   einen vorbestimmten Winkel, der der Steigung der Wicklung entspricht. Wenn die Wicklung aus N Windungen 
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    -103-- umtes --107-- schräg   um die Oberfläche des Wickelzylinders --103-- gelegt.

   Vor dem Formen der ersten Windung des Drahtes --107-- um die Oberfläche des Wickelzylinders --103- wird eine Schlaufe am freien Ende des Drahtes geformt. Diese Schlaufe wird in den   Schlitz --108- gelegt, vgl. Fig. 11.   Anschliessend läuft die   Drahtführungsscheibe --101-- in   Synchronismus mit der Rotation des Wickelzylinders --103--, um eine vorbestimmte Anzahl von gleichförmig voneinander getrennten schrägen Windungen auf der Oberfläche des Wickelzylinders --103-- zu formen, vgl. ebenfalls Fig. 11. Es ist erkenntlich, dass die   Drahtführungsscheibe --101-- mit   einer gleichförmigen Geschwindigkeit umläuft und dass der Wickelzylinder --103-- ebenfalls mit einer gleichförmigen Geschwindigkeit 
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    --107- dieelement --106- in   der gezeigten Weise gelegt.

   Diese   Führungselemente --105, 106-- definieren   die gegenüberliegenden Enden der Läuferwicklung, die hergestellt wird. Nachdem eine vorbestimmte Anzahl von Windungen des   Drahtes --107- um   die   Führungselemente --105, 106-- auf   der Oberfläche --104-- des Wickelzylinders --103-- gewickelt sind, vgl.   Fig. 11,   wird die Rotation der Antriebswelle --102-- angehalten. Zur gleichen Zeit wird der Umlauf der Drahtführungsscheibe   -     gestoppt.   Der   Wickel zylinder --103- wird   in seiner augenblicklichen Position gehalten. 



  Die Antriebswelle --102-- wird dann in umgekehrter Richtung gedreht, wie es der Pfeil --C-- in den Fig. 8 und 10 zeigt. Diese entgegengerichtete Drehung der   Antriebswelle --102-- löst   die Kugel   - -113-- aus dem Loch --110--,   womit die Kopplung des ersten Lagers --111-- mit dem Wickelzylinder --103-- aufgehoben ist. 

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   Nachdem das erste Lager-111-und das zweite   Lager --112- mit   dem Antriebswellenbereich fest verbunden sind, werden diese Lager in derselben Drehrichtung wie die Drehrichtung der Antriebswelle --102--, nämlich in Richtung des Pfeiles-C-gedreht. Demzufolge gleiten die Füh-   rungselemente-105   und 106-aus den Windungen des Drahtes --107-- heraus, vgl. Fig. 12. Die Antriebswelle --102-- wird in Richtung des Pfeiles --C-- um den gleichen Betrag, um den sie zuvor in Richtung des Pfeiles-A-gedreht war, gedreht.

   Das bedeutet, falls die Antriebswelle   --102-- in Richtung   des Pfeiles --A-- um einen vorbestimmten Winkel zwecks Anbringen einer bestimmten Anzahl von Windungen des Drahtes-107-auf der Oberfläche des Wickelzylinders gedreht wurde, dass die Antriebswelle --102-- nun um denselben vorbestimmten Winkel, jedoch in anderer Drehrichtung, wie durch den Pfeil-C-gezeigt, gedreht wird. Damit werden das erste Führungselement und das zweite Führungselement --105 bzw. 106-- in ihre jeweiligen ursprünglichen Positionen gebracht. 



   Wenn die   Führungselemente --105, 106- in   ihrer ursprünglichen Position angelangt sind, ist die winkelbezogene Position der   Antriebswelle --102- in   bezug auf den Wickelzylinder   - 103-,   der unbewegt belassen wurde, während die   Antriebswelle -102-- in   Richtung des Pfeiles-C-gedreht wurde, so, dass die Kugel-113-nun mit einem weiteren   Loch -110-- zusammen-   trifft. Unter der Vorspannung, die auf sie durch die   Schraubenfeder --114-- ausgeübt   wird, wird die Kugel-113-in das   Loch --110- gedrückt.   Nun kann die Antriebswelle --102-- erneut in Richtung des Pfeiles --A-- rotieren. Der   Wickelzylinder --103- wird   nicht weiter stillgehalten.

   Demzufolge wird durch die Antriebswelle --102-- der Wickelzylinder --103-- wegen der lösbaren Kupplung --115-- zwischen dem   Wickelzylinder --103- und   dem ersten Lager --111-- gedreht. Das 
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 Wickelzylinder gedreht. 



   Wenn sich der   Wickelzylinder-103-und   die   Führungselemente -105, 106-- in   Richtung des Pfeiles --A--, vgl. Fig. 8 und 11, drehen, setzt die Drahtführungsscheibe --101-- ihre Umläufe in ihrer festen Umlaufbahn fort, so dass der Draht-107-um die   Führungselemente-105   und 106-gewickelt wird und schräge Windungen um die Oberfläche --104-- des Wickelzylinders   -     gelegt   werden.

   Es ist ersichtlich, dass die konstante Geschwindigkeit, mit der die Antriebswelle --102-- rotiert, und die konstante Geschwindigkeit, mit der die Drahtführungsscheibe   -   101-- in Synchronismus mit der Antriebswelle --102-- umläuft, in gleichförmigen Steigungen des Drahtes-107-resultieren. 
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 und 106-in ihre jeweiligen ursprünglichen Positionen nach einer Anzahl von Windungen, die der Polwicklung entsprechen, zurückgeführt werden. Dazu werden der Wickelzylinder --103-- und die   Führungselemente-105   und   106-zunächst   in Richtung des Pfeiles-A-gedreht, so dass eine vollständige Anzahl von Windungen gewickelt wird.

   Anschliessend werden die Führungselemente relativ zum Wickelzylinder-103-in Richtung des Pfeiles-C-gedreht, damit sie in ihre ursprünglichen Positionen zurückkehren können und das Wickeln der nächsten Windungen auf der Oberfläche   -     104-des Wickelzylinders-103-vorgenommen   werden kann. Als Zahlenbeispiel sei angegeben, dass eine Polwicklung mit 30 Windungen vorgesehen ist. Nach der 30sten Windung des Drahtes   - 107-,   die um die Führungselemente-105, 106-gelegt wurden, werden die Führungselemente   - 105, 106-in   ihre ursprünglichen Positionen gebracht, so dass das Formen der nächsten 30 Windungen einer Polwicklung vorgenommen werden kann. 



   Falls erforderlich, können die Windungen des   Drahtes --107- von   der Rückkehr der Füh-   rungselemente --105   und 106-in ihre ursprünglichen Positionen zusammengebacken werden. Falls der   Draht --107- mit   einem thermoplastischen adhäsiven Isoliermantel umgeben ist, kann den Windungen des Drahtes die um die Führungselemente gewickelt sind, Wärme zugeführt werden, damit sie zusammengebacken werden. Anschliessend können die Führungselemente in ihre jeweiligen ursprünglichen Positionen gebracht werden. Wie aus Fig. 12 und 13 ersichtlich, hat die letzte Windung einer Polwicklung ein Ende, aus dem eine verdrallte Schlaufe geformt wird. Diese Schlaufe kann in den Schlitz --108-- der Führungsscheibe --109-- gelegt werden, womit das Ende einer Polwicklung und der Anfang der nächsten bestimmt ist.

   Wenn dieser Vorgang für jede der Polwicklungen 

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 angenommen wird, ergibt sich eine   Wicklung --130--,   die aus Fig. 14 ersichtlich ist. Dabei ist jede der letzten Windungen aller Polwicklungen mit einer verdrallten Schlaufe versehen. Diese Schlaufe ist in den jeweils betreffenden Schlitz der   Führungsscheibe --109-- einzulegen.   Dieses Verfahren erlaubt selbstverständlich eine schnelle Bestimmung des Ortes der betreffenden Polwicklung, was bei der weiteren Verwendung der   Läuferwicklung --130-- in   der elektrischen Maschine, für die die Läuferwicklung vorgesehen ist, hilfreich ist. 



   Ein Beispiel für eine Anordnung, die benutzt werden kann, um die zuvor erwähnten verdrallten Schlaufen in der letzten Windung der Polwicklung auszuformen, ist in den Fig. 15 und 17 gezeigt. Sie enthält einen Haken --141--. Im Normalfall, d. i., wenn der Wickelzylinder --103-und die Führungselemente --105 und   106-- in   Richtung des Pfeiles --A-- rotieren, um den Draht --107-- um die Oberfläche des Wickelzylinders in aufeinanderfolgenden schrägen Windungen zu legen, ist der Haken --141-- abseits positioniert, damit der Haken --141-- nicht den Windungsvorgang stört. Wenn die   Drahtführungsscheibe --101-- umläuft,   um die letzte Windung der Polwicklung auszugeben, wird der Haken --141-- in der Bewegungsrichtung X vorgeschoben, so dass er in die letzte Windung eingreift, vgl. Fig. 15.

   Folglich wird die sonst um das erste   Führungselement --105--   wie beim Ausformen der vorangegangenen Windungen zu schlingende letzte Windung der Polwicklung nun über den   Haken --141- geführt.   Anschliessend wird der   Haken -141-- um   seine Längsachse gedreht, so dass das gegriffene Ende dieser letzten Windung verdrallt wird, vgl. Fig. 17. Sobald diese Schlaufe geformt ist, wird der Haken --141-- in der in Fig. 17 gezeigten Weise fortbewegt, so dass die Schlaufe dabei in den   Schlitz --108-- der Führungsscheibe --109-- gelegt   wird. 



   Bei einem realisierten Ausführungsbeispiel kann diese Drehung des Hakens --141-- zur Formung der verdrallten Schlaufe am Ende der letzten Windung eines Drahtes der Polwicklung sowie das Einlegen der verdrallten Schlaufe in den Schlitz --108-- vorgenommen werden, während der Wickel-   zylinder --103-- fortfährt,   in Richtung des Pfeiles --A-- zu rotieren. 



   Der zuvor beschriebene Schritt des Zusammenbackens aller Windungen des Drahtes --107--, die eine Polwicklung der Läuferwicklung darstellen, vor dem Rückkehren der Führungselemente   --105, 106--in   ihre   ursprünglichen Positionen, kann   durch eine Anordnung von Heizbacken --143-- vorgenommen werden, vgl. Fig. 16. Diese Heizbacken-143-, die paarweise auf den sich gegenüberliegenden Seiten des Wickelzylinders --103-- angeordnet sind, werden aktiviert, indem sie aufeinander zu bewegt werden, um den Teil der Läuferwicklung einzuschliessen, der gerade geformt wurde. Die   Heizbacken --143- führen   dem   Draht -107-- Wärme   zu, so dass die Ummantelung des   Drahtes -107-- erwärmt   wird.

   Dies ergibt eine thermische Adhäsion der Windungen der Polwicklung, die auf der Oberfläche des Wickelzylinders --103-- geformt wurden. Nachdem die thermoplastische Ummantelung des   Drahtes --107- genügend   geheizt ist, werden die   Heizbacken -143-- vom   Wickelzylinder --103-- entfernt. Die   Führungselemente --105, 106-- werden   dann in Richtung des Pfeiles --C-- gedreht, damit sie ihre ursprünglichen Positionen einnehmen können. In einem andern Ausführungsbeispiel kann der Vorgang des Backens in der gleichen Zeit ausgeführt werden, in welcher der Haken --141-- gedreht wird, um die verdrallte Schlaufe in der letzten Windung einer Polwicklung herzustellen.

   Als Zahlenbeispiel sei angegeben, dass, falls eine Läuferwicklung, die durch die gezeigte Anordnung als 5-Polwicklung angenommen wird, 30 Windungen enthält, der Haken   - -141-,   nachdem die 29ste Windung geformt ist, vorbewegt wird, um die 30ste Windung zu erfassen und demzufolge die verdrallte Schlaufe --107a-- in dieser 30sten Windung zu formen. 



   Falls erforderlich, können, während die verdrallte Schlaufe geformt wird und während die Heizbacken --143-- die Ummantelung des   Drahtes --107- auf heizen,   die Führungselemente --105, 106-- in ihre ursprüngliche Position zurückgeführt werden. Dies kann schnell geschehen, falls 
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 um die verdrallte Schlaufe --107a-- in den Schlitz --108-- zu legen. Die   Heizbacken --143-- können   vom Wickelzylinder --103-- entfernt werden und der Wickelzylinder --103-- kann dann zusammen mit den Führungselementen --105, 106-- in Richtung des Pfeiles --A-- gedreht werden, um die Win- 

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 dungen der nächsten Polwicklung zu formen. Für eine 5-Pol-Läuferwicklung werden diese Vorgänge nacheinander wiederholt, bis alle 5 Polwicklungen geformt sind. 



   Nachdem die Erfindung unter Bezugnahme auf die dargestellten Ausführungsbeispiele im einzelnen gezeigt und beschrieben ist, ist erkennbar, dass unterschiedliche Modifikationen in der Form und in den Einzelheiten durch den Fachmann ausgeführt werden können. Zum Beispiel kann das abwechselnde Schalten der ersten   Schaltkupplung --10A- und   der zweiten   Schaltkupplung-10B-   in dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel entweder manuell oder mit nicht gezeigten automatischen Apparaturen vorgenommen werden. In gleicher Weise können der erste Haltearm --21a-- und der zweite Haltearm --21b-- um ihre Drehzapfen-23a bzw.   23b-- entweder   manuell oder durch Steuereinrichtungen, die nicht gezeigt sind, gedreht werden.

   Des weiteren ist die Art, in der die erste 
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 --10A- und15b-- in davor positionierte   Löcher-14a, 14b-gesteckt   werden, beschränkt. Andere Steuereinrichtungen, so wie etwa Schrittschaltmotoren od. ähnl. Einrichtungen können benutzt werden, um die   Schaltkupplungen --10A, 10B- zu   steuern. Weiterhin kann der   Wickelzylinder --103- in   dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 8 stillgehalten werden, und die Antriebswelle --102-- kann in entgegengesetzter Richtung entweder manuell oder durch nicht gezeigte Steuereinrichtungen gedreht werden, nachdem eine vorbestimmte Anzahl von Windungen um die   Führungselemente --105, 106--   gewickelt sind. Ausserdem können der Haken-141-und die   Heizbacken --143- entweder   manuell oder durch Steuereinrichtungen bewegt werden. 



   Nachdem all diese genannten Steuerapparaturen zum Wissensstand des Fachmannes gehören und solche Steuerapparaturen nicht Gegenstand der Erfindung an sich sind, ist eine Beschreibung dieser Apparaturen nicht erforderlich. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung einer kernlosen Ankerwicklung für eine elektrische Maschine, das folgende Schritte enthält : Umlaufen eines Drahtvorrats in einer festen Bahn um einen Zylinder, wobei die Bahnachse zur Längsachse des Zylinders geneigt ist, Führen des Drahtes um zwei Führungsteile, die mit Bezug auf den Zylinder in radialer Richtung einander gegenüberliegend und in axialer Richtung versetzt zueinander angeordnet sind, und die gegenüberliegenden Enden der kernlosen Ankerwicklung festsetzen, um eine vollständige Windung des Drahtes um die Oberfläche des Zylinders auszubilden, Rotation des Zylinders um seine Längsachse synchron mit dem Umlaufen des Drahtes, wobei der Zylinder um einen vorgegebenen Winkel, der kleiner als 3600 ist, verdreht wird, der der Steigung der Windung entspricht,

   so dass bei einem fortlaufenden Umlaufen des Drahtvorrates aufeinanderfolgende schräge Windungen des Drahtes auf der Oberfläche des Zylinders ausgebildet werden, Rotation der beiden Führungsteile gleichzeitig mit der Rotation des Zylinders, Wiederholen der oben erwähnten Schritte bis die vollständige Ankerwicklung hergestellt ist und Entfernen der Ankerwicklung vom Zylinder, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Schritt der Ausbildung einer vorgegebenen Anzahl von Windungen durch gleichzeitige intermittierende Rotation der beiden in Form von Stiften   (20A,   20B) oder gewölbten Plättchen (105, 106) ausgebildete Führungsteile (20A,   20B ;   105,106) mit dem Zylinder   (3 ;   103) die Führungsteile (20A,   20B ;   105,106) 
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 ;

  vorgegebenen Winkel, der kleiner als   360  ist,   verdreht werden, um die beiden Führungsteile   (2. 0A,     ZOB ;   105,106) in ihre jeweiligen Ausgangslagen zurückzuführen, wobei die Führungsteile (20A, 20B ; 105, 106) nach Rückkehr in ihre jeweiligen Ausgangslagen für die neuerliche Ausbildung einer vorgegebenen Anzahl von Windungen bei Rotation des Zylinders (3, 103) verwendet werden, so dass : lach einer vollen Umdrehung des Zylinders (3, 103) um   360    die kernlose Ankerwicklung durch nehrere Windungsgruppen mit den vorgegebenen Windungszahlen gebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt, bei dem die beiden führungsteile (20A, 20B) in ihre Ausgangslagen zurückgeführt werden, eine Rückführung des ersten Führungsteiles (20A) in seine Ausgangslage enthält, nachdem der Draht (7) etwa die Hälfte seiner <Desc/Clms Page number 12> Bahn umlaufen hat und sich vom ersten Führungsteil (20A) zum zweiten Führungsteil (20B) erstreckt, wobei die Rückführung durch eine Drehung des ersten Führungsteiles (20A) relativ zum Zylinder (3) um den vorgegebenen Winkel erfolgt, und eine Rückführung des zweiten Führungsteiles (20B) in seine Ausgangslage enthält, nachdem der Draht (7) seine restliche Bahn umlaufen hat und sich vom zweiten Führungsteil (20B) zum ersten Führungsteil (20A) erstreckt,
    wobei die Rückführung durch eine Drehung des zweiten Führungsteiles (20B) relativ zum Zylinder (3) um den vorgegebenen Winkel erfolgt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt, bei dem die beiden Führungsteile (105,106) in ihre Ausgangslagen zurückkehren, ein gleichzeitiges Drehen der beiden Führungsteile (105,106) relativ zum Zylinder (103) entgegengesetzt zur Drehrichtung des Zylinders (103) um den vorgegebenen Winkel enthält, nachdem der Draht (107) eine vorgegebene Anzahl von Bahnen umlaufen hat.
    4. Gerät zur Herstellung einer kernlosen Ankerwicklung für eine elektrische Maschine gemäss dem Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, mit einem umlaufenden Drahtvorrat, einem drehbaren Zylinder, wobei der Drahtvorrat in einer Bahn den Zylinder umlaufen kann und die Bahn eine Umlaufachse besitzt, die zur Längsachse des Zylinders geneigt ist, einer Antriebswelle, die den Zylinder synchron mit dem Umlauf des Drahtvorrats um seine Längsachse in Drehung versetzt, zwei Führungsteilen, die mit Bezug auf den Zylinder in radialer Richtung einander gegenüberliegend und in axialer Richtung versetzt zueinander angeordnet sind, und die die gegenüberliegenden Enden der Ankerwicklung festlegen, wobei sich die beiden Führungsteile mit dem Zylinder drehen können und wobei die beiden Führungsteile den Draht abfangen, wenn der Drahtvorrat den Zylinder umläuft,
    um für jede Drahtwindung Doppelgegenpunkte festzulegen, gekennzeichnet durch eine Teilvorrichtung (10A, 10B ; 102a, 111, 117,112, 123), welche die beiden in Form von Stiften (20A, 20B) oder gewölbten Plättchen (105, 106) ausgebildeten Führungsteile (20A, 20B ; 105,106) relativ zum Zylinder (3 ; 103) entgegen der Drehrichtung des Zylinders (3 ; 103) um einen vorgegebenen Winkel inter- EMI12.1 zum neuerlichen Abfangen des Drahtes (7,107) in ihre jeweilige Ausgangslage zurückzuführen, in welcher Ausgangslage die Führungsteile (20A, 20B ; 105,106) für die neuerliche Ausbildung einer vorgegebenen Anzahl von Windungen bei Rotation des Zylinders (3 ; 103) wieder bereitstehen.
    5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilvorrichtung (10A, 10B) zwei Teilglieder (lla, 12a ; llb, 12b) enthält, die mit dem ersten bzw. zweiten Führungsteil (20A, 20B) verbunden sind, wobei jedes der Teilglieder (lla, 12a ; llb, 12b) nach Ausbildung einer einzigen EMI12.2 N-TeilIJ die Gesamtanzahl der auf dem Zylinder (3) ausgebildeten Drahtwindungen ist.
    6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teilglieder (lla, 12a ; llb, 12b) abwechselnd arbeiten, wobei das erste Teilglied (lla, 12a) nach Vollendung der ersten Bahnhälfte des umlaufenden Drahtvorrates (7,107) und das zweite Teilglied (llb, 12b) nach Vollendung der zweiten Bahnhälfte des umlaufenden Drahtvorrates (7,107) betätigbar ist.
    7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jeder als Führungsteil dienende Stift (20A, 20B) für das Abfangen des Drahtes (7) beim Umlaufen des Drahtvorrates um den Zylinder (3) um eine Drehachse (23a, 23b) so verschwenkbar ist, dass er die Oberfläche des Zylinders (3) berührt, und das jeder Stift (20A, 20B) bei der Rückkehr in die Ausgangslage um die Drehachse (23a, 23b) von der Oberfläche des Zylinders (3) wegschwenkbar ist.
    8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Teilglieder (lla, 12a ; llb, 12b) mit einem mit der Antriebswelle (S) verbundenen und mit dem Zylinder (3) drehbaren EMI12.3 Flanschrelativ zu diesen drehbaren zweiten Flansch (lla, llb), mit welchem die entsprechenden Führungsteile (20A, 20B) verbunden sind, sowie mit Kupplungen (16A, 16B) ausgebildet ist, welche die zweien Flansche (lla, llb) mit den ersten Flanschen (12a, 12b) verbinden.
    9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jeder zweite Flansch (lla, llb) nit einem kreisförmigen Muster von gleichförmig beabstandeten Öffnungen (14a, 14b) ausgebildet st, und die Kupplungen (16a, 16b) zumindest einen auf den entsprechenden ersten Flanschen (12a, <Desc/Clms Page number 13> 12b) angeordneten Kupplungsstift aufweisen, der in die Öffnungen (14a, 14b) der Reihe einrastbar ist.
    10. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Abstand der Öffnun- gen (14a, 14b) durch die Steigung der Windung bestimmt ist.
    11. Gerät nach Anspruch 4, bei welchem die drehbare Antriebswelle koaxial zum Zylinder angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine erste Halterung (111), die auf der Antriebswelle (102) festgelegt ist und die den ersten Führungsteil (105) trägt, durch eine ausrückbare Kupplung (115), welche die erste Halterung (111) mit dem Zylinder (103) kuppelt, um den Zylinder (103) dann in Drehung zu versetzen, wenn die erste Halterung (111) von der Antriebswelle (102) gedreht wird, sowie durch eine zweite, auf der Antriebswelle (102) festgelegte und mit dieser drehbare Halte- rung (112) für den zweiten Führungsteil (106), wobei die Antriebswelle (102) nach Ausbildung der vorgegebenen Anzahl von Drahtwindungen in die entgegengesetzte Richtung antreibbar ist, um dadurch die beiden Führungsteile (105,106) in einander entgegengesetzte Richtungen zu drehen.
    12. Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (103) an seiner Oberfläche mit einem kreisförmigen Muster von Öffnungen (110) ausgebildet ist, die ausrückbare Kupplung (115) eine in die Öffnungen (110) einrastbare Kugel (113) sowie eine Feder (114) aufweist, welche die Kugel (113) in eine Öffnung (110) mit ihr ausgerichtete Öffnung (110) gedrückt hält.
    13. Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (110) voneinander um einen Winkelabstand beabstandet sind, der einer Polbreite der Ankerwicklung entspricht, wodurch nach Aufwickeln einer der Polbreite entsprechenden Anzahl von Drahtwindungen auf dem Zylinder (103) die Antriebswelle (102) in die entgegengesetzte Richtung und um die beiden Führungsteile (105,106) drehbar ist.
    14. Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Halterung (112) mit einer Zunge (120) und die Antriebswelle (102) mit einer die Zunge (120) aufnehmenden Querrille (119) ausgebildet ist, wodurch die zweite Halterung (112) von der Antriebswelle (102) in Drehung versetzbar ist.
    15. Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der als gewölbtes Plättchen (105, 106) ausgebildete Führungsteil mit der ersten bzw. der zweiten Halterung (111,112) verbunden ist, wobei jedes gewölbte Plättchen neben dem Zylinder (103) und zu diesem konzentrisch angeordnet ist.
    16. Gerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass jede der beiden Halterungen (111, 112) einen mit der Antriebswelle (102) verbundenen Träger und einen Tragarm (117,123) aufweist, der sich vom Träger im wesentlichen parallel zur Längsachse des Zylinders (103) erstreckt, und wobei das gewölbte Plättchen im Tragarm (117,123) gehalten ist.
    17. Gerät nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch einen an einem Ende des Zylinders (103) befestigten Flansch (109), der mehrere voneinander beabstandete, der Polanzahl der elektrischen Maschine entsprechende Abschnitte aufweist, eine Sperrklinke (141), welche die letzte Windung der vorgegebenen Anzahl von Drahtwindungen (107) in einer Polbreite abfängt und dadurch verhindert, dass diese letzte Windung um das entsprechende gewölbte Plättchen geschlungen wird, wobei die Sperrklinke (141) drehbar ist, um am abgefangenen Teil der letzten Windung eine Schleife (107a) auszubilden, welche in die Öffnung (108) zwischen zwei benachbarten Abschnitten des Flansches (109) einsetzbar ist.
    18. Gerät nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch beheizbare Backen (143), zur Verklebung der Drahtwindungen einer Polbreite vor Rückkehr der gewölbten Plättchen in ihre jeweilige Ausgangslage.
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